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So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen die DJK Veitsaurach
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein beschließt die Saison mit zwei Heimspielen. Am Sonntag (15.00 Uhr) ist zunächst die DJK Veitsaurach zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Für die Gäste hat die Partie enorme Bedeutung, denn sie stecken mitten im Abstiegskampf, der sich in den letzten Wochen immer weiter zuspitzte. Die DJK liegt mit 28 Punkten auf Relegationsrang 11 und sie trennt nur ein Punkt vom rettenden Ufer. Vier Mannschaften liegen mit einem bzw. zwei Punkten Abstand knapp über dem Strich und so gilt es für die Mittelfranken, sich vor dem potentiellen Endspiel gegen den SV Cronheim in eine komfortable Situation zu bringen. Bisher war die DJK in dieser Saison zwei Mal auswärts erfolgreich und der SVM will einen dritten Erfolg nach Möglichkeit verhindern. Erstens will man sich nicht nachsagen lassen, den Abstiegskampf durch eine zu laxe Einstellung zu beeinflussen, und zweitens besteht zumindest noch die theoretische Chance auf Relegationsplatz zwei. Hierfür müsste aber bei vier Punkten Rückstand auf den TSV Absberg einiges zusammentreffen. Beim Hinspiel im Oktober sicherte sich der SVM beim 1:1 durch einen Treffer in der Nachspielzeit einen Punkt.
So. (15.00 Uhr): Letztes Auswärtsspiel der Saison beim SV Cronheim
(jsl) Marienstein
Ehe der SV Marienstein die Saison mit zwei Heimspielen abschließt, steht am Sonntag die letzte Auswärtsfahrt der Spielzeit auf dem Programm. Um 15.00 Uhr ist die Pfuhler-Elf beim SV Cronheim zu Gast. Die Hausherren sind seit acht Spielen ungeschlagen und befreiten sich so aus einer fast aussichtslosen Situation im Tabellenkeller. Mittlerweile liegen die Mittelfranken auf Rang 9 und haben einen Punkt Vorsprung auf die Relegationsränge. Vorletzte Woche trat Trainer Bernd Uhlig überraschend zurück, doch dies konnte die Mannschaft nur eine Halbzeit lang verunsichern. Bei der DJK Pollenfeld holte man nach einem 3:0-Pausenrückstand noch einen Punkt und unter der Woche sicherte man sich durch ein 1:0 im Nachholspiel gegen SG Pfofeld/Theilenhofen wichtige Punkte. Die Vorstädter rangieren mit 43 Punkten weiterhin auf Rang drei und liegen damit in Lauerstellung, falls sich der TSV Absberg (46) oder die DJK Stopfenheim (48) einen Ausrutscher leisten sollten. „Nach dem vorzeitigen Erreichen der 35-Punkte-Marke und dem damit verbundenen Klassenerhalt haben wir die 42 Punkte als neues Ziel ausgerufen. Auch dieses haben wir nun bereits frühzeitig erreicht und wollen weiterhin Punkte sammeln. Spielerisch können wir im Vergleich zum Auswärtssieg beim TV Büchenbach hoffentlich wieder eine Schippe drauflegen“, blickt Trainer Dominik Pfuhler voraus.
SVM-Triathlon-Team und der Herrentrainer!
Saisonauftakt bei 16,5 Grad Wassertemperatur
Wemding – Mit acht Triathletinnen und Triathleten war der SV Marienstein im und am Waldsee bei Wemding vertreten. Beim Saisonauftakt erreichte Markus Blatt den fünften Platz im Gesamtklassement und Dominik Pfuhler, Trainer der 1. Mannschaft Fußball fühlte sich bei den Ausdauersportlern sichtlich wohl.
Bester SVMler war Markus Blatt, der seine Grundschnelligkeit und sein Rad Setup für das große Ziel „Challenge Roth“ testete. Mit einem 37er Schnitt, zweitbeste Radzeit im Gesamtfeld und beim Laufen noch schneller wie in der Vorsaison, gewann er seine M45 und wurde Gesamtfünfter in 1:00:18 Stunden.
Für den SVM auf das Podium sprangen zusätzlich Dominik Stelzig (M35, 3. Platz,1:04:49), Annalena Vogel (Frauen, 2. Platz, 1:12:34), Hannelore Vogel (W60, 1. Platz, 1:19:48) und Sepp Vogel (M65, 1. Platz, 1:21:05).
Weiterhin platzierten sich Claudia Platzek (W50, 4. Platz, 1:16:18) und Dana Stelzig (W35, 7. Platz, 1:20:29).
Ein Vorbild in Sachen Ausdauer für seine Spieler gab der Trainer der 1. Herrenmannschaft Fußball ab. In 1:27:40 finishte er als 14. In der M35 und komplettierte den Auftritt des SV Marienstein.
Platz 3 gefestigt: SVM siegt in Büchenbach
(jsl) Büchenbach
Am Samstag gewann der SV Marienstein mit 1:4 beim TV Büchenbach und rückte dadurch zumindest für eine Nacht auf den zweiten Tabellenplatz vor. Diesen eroberte sich der TSV Absberg am Sonntag durch ein 2:0 im Spitzenspiel gegen den TSV Heideck zurück. Trotz des klaren Sieges fiel das Fazit von Trainer Dominik Pfuhler nicht unkritisch aus: „Spielerisch war das keine überzeugende Leistung. Wir hatten zwar viel Ballbesitz, aber zumeist fehlten im Offensivspiel die Lösungen. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich sehr glücklich über weitere drei Punkte.“ Alle Tore des Spiels fielen in der ersten Halbzeit und in dieser erfuhren die Vorstädter maßgebliche Unterstützung durch die Hausherren. In der siebten Minute passte Philipp Fink auf der rechten Seite auf Mirko Schröder und dessen Hereingabe lenkte Torhüter Tobias Wuttke unglücklich in die eigenen Maschen. Nur eine Minute später profitierten die Gäste erneut von einem Missgeschick der Hausherren: Diesmal fand ein Rückpass den Weg in das Tor. Nach diesen kuriosen Minuten und mit der beruhigenden Führung im Rücken kontrollierte der SVM das Spielgeschehen und erhöhte in der 27. Minute. Stephan Steib lief nach einem Steilpass alleine auf das TV-Tor zu und wurde nach seinem von Wuttke parierten Abschluss unnötigerweise noch rabiat gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jonas Dorsch sicher. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff stand Ralf Niedermüller bei einem Büchenbacher Eckball am kurzen Pfosten völlig frei und köpfte zum 1:3 ein. Doch die Blau-Weißen stellten den alten Abstand prompt wieder her. Ein Diagonalball wurde ins Zentrum geklärt, wo sich Fink aus 20 Metern ein Herz fasste und zum 1:4 einschoss. Im zweiten Durchgang plätscherte das Spiel über weite Strecken vor sich hin. Beide Seiten hatten jeweils noch zwei gute Gelegenheiten: Wuttke war gegen den frei durchgebrochenen Oliver Reichenberger und bei einem Fernschuss von Maximus Mack zur Stelle. Auf der Gegenseite hatte der SVM bei einem Lattenschuss aus 22 Metern Glück. Zudem parierte SVM-Torhüter Gabriel Rehm einen Abschluss von der Strafraumkante und lenkte den anschließenden Heber per starkem Reflex über die Latte. Somit blieb es beim klaren Mariensteiner Auswärtserfolg.
Sa. (16.00 Uhr): SVM reist nach Büchenbach
(jsl) Marienstein
Am viertletzten Spieltag der Kreisliga Neumarkt/Jura West tritt der SV Marienstein bereits am Samstag (16.00 Uhr) beim TV Büchenbach an. Die Hausherren hatten sich zuletzt mit drei Siegen in Serie Luft im Abstiegskampf verschafft, ehe es am letzten Wochenende einen herben Rückschlag gab: Bei der DJK Stopfenheim gab es eine 7:1-Klatsche. Nach zwei Partien ohne Gegentor kassierte man alleine in der ersten Hälfte sechs Gegentreffer. Womöglich hatte der TV gegen den Spitzenreiter ohnehin nicht mit Punkten gerechnet und somit ist davon auszugehen, dass das Team aus dem Landkreis Roth am Samstag wieder ein anderes Gesicht zeigen wird. Angesichts von nur zwei Zählern Vorsprung auf die Relegationsränge benötigt die Elf von Trainer Sebastian Hefele weiterhin dringend Punkte. Mit dem Abstiegskampf hat der SV Marienstein freilich nichts zu tun und schon jetzt steht fest, dass die Vorstädter auf eine tolle Saison zurückblicken werden können. Daran änderte auch das etwas enttäuschende 1:1 im Derby gegen die DJK Pollenfeld am letzten Sonntag nichts - auch wenn man den zahlreichen Zuschauern gerne ein besseres Spiel geboten hätte.
Unter der Woche wurde zudem bekannt, dass der SV Marienstein und Trainer Daniel Bauer zum Saisonende die Zusammenarbeit beenden werden. Bauer hatte im Sommer 2020 das Reserveteam des SVM übernommen, das momentan in der A-Klasse Neumarkt/Jura auf Rang 8 rangiert. „Wir danken Dani für sein Engagement als Trainer der 2. Mannschaft und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, äußerte sich Stefan Herrler, 2. Vorsitzender des SV Marienstein. Daniel Bauer seinerseits ist offen für neue Aufgaben.
Punkteteilung im Derby: SV Marienstein - DJK Pollenfeld 1:1 (1:0)
(jsl) Marienstein
Das Derby zwischen dem SV Marienstein und der DJK Pollenfeld endete am Sonntag 1:1. Nach Spielschluss waren auf Mariensteiner Seite zahlreiche enttäuschte Gesichter zu sehen, denn man konnte zu keinem Zeitpunkt des Spiels an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Durch das Remis musste man das Spitzenduo aus Stopfenheim und Absberg auf fünf bzw. drei Punkte davonziehen lassen. Die Gäste kamen zwar zu einem ebenso überraschenden wie verdienten Punktgewinn, rutschten durch den zeitgleichen Sieg des SV Cronheim jedoch auf den direkten Abstiegsplatz 13 ab. In der ersten Hälfte entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit zahlreichen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Entsprechend resultierte der Mariensteiner Führungstreffer aus einer Standardsituation: DJK-Schlussmann Daniel Wittmann ließ sich in der 33. Minute durch Maximus Mack überraschen, der mit einem Freistoß aus halblinker Position in das kurze Eck erfolgreich war. Ansonsten verzeichneten SVM-Trainer Dominik Pfuhler und sein Gegenüber Markus Rein je eine Torchance für ihre Teams. Der Mariensteiner Torhüter Gabriel Rehm parierte einen Abschluss von Stefan Biber stark und Philipp Fink schoss auf der Gegenseite nach schönem Zusammenspiel von Stephan Steib knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch in der zweiten Hälfte bekamen die knapp 200 Zuschauer im gut besuchten Hofmühl-Sportpark sportliche Magerkost geboten. Sowohl auf als auch neben dem Platz blieb es für das Lokalduell überraschend ruhig. Den Hausherren boten sich bei Kontern nun durchaus Räume, doch es fehlten sowohl Entschlossenheit als auch Kreativität im Offensivspiel. Ein Schuss von Steib vom Strafraumeck aus weit über das Tor stellte noch die gefährlichste Aktion dar. Auch wenn bis dahin kaum etwas auf den Ausgleich hindeutete, erzielten die Gäste diesen in der 82. Minute nicht unverdient und bestraften dadurch die Mariensteiner Lethargie. Michael Albrecht flankte von der rechten Seite zur Mitte, wo die Zuordnung in der Mariensteiner Hintermannschaft nicht stimmte und Johannes Werler durfte am langen Pfosten einköpfen. Nun witterte die abstiegsbedrohte DJK Morgenluft, doch eine Direktabnahme von Johannes Hallmeier aus 19 Metern und einen Freistoß von Manuel Meyer aus 20 Metern entschärfte Rehm problemlos. In der Schlussminute gelangte ein Querpass von Philipp Fink über Umwege zu Steib, der knapp am kurzen Pfosten vorbeischoss. Doch dem Siegtreffer wäre wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung ohnehin die Anerkennung verweigert geblieben.
So. (15.00 Uhr): Derby gegen die DJK Pollenfeld
(jsl) Marienstein
Am Sonntag (15.00 Uhr) trifft der SV Marienstein auf die DJK Pollenfeld. Dabei scheinen die Rollen klar verteilt, wenn der Tabellendritte den Tabellenzwölften empfängt. Dieser Ausgangslage ist sich auch SVM-Trainer Dominik Pfuhler bewusst: „Die Tabelle spricht natürlich eine klare Sprache und das Momentum liegt auf unserer Seite. Wir können ohne jeglichen Druck ins Spiel gehen, während die DJK im Abstiegskampf jeden Punkt braucht. Die Gäste werden deshalb alles in die Waagschale werfen und wir müssen wie zuletzt in Polsingen körperlich dagegen halten, um das Derby erfolgreich zu gestalten. Dabei wollen wir natürlich auch spielerisch wieder Akzente setzen.“ Mit einem Sieg könnten die Vorstädter (39 Punkte) den Druck auf das Spitzenduo aus Stopfenheim (42) und Absberg (40) hochhalten. Beide stehen gegen den TV Büchenbach bzw. in Veitsaurach zudem vor anspruchsvollen Aufgaben. Die im neuen Kalenderjahr noch sieglosen Gäste stehen hingegen mit dem Rücken zur Wand. Der Rückstand auf Nichtabstiegsplatz zehn beträgt bereits vier Punkte und der wiedererstarkte SV Cronheim hat nach Punkten mittlerweile zur DJK aufgeschlossen. Somit droht im Falle einer Niederlage ein Abrutschen auf den direkten Abstiegsplatz 13. Hiergegen wird das Team um Kapitän Manuel Meyer jedoch alles unternehmen. Blaupause könnte das Hinspiel sein, als der SV Marienstein nach Rückstand mit Mühe einen Punkt erkämpfen konnte.
SVM nicht zu stoppen: SC Polsingen - SV Marienstein 1:5 (0:3)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein feierte am Sonntag einen souveränen Auswärtssieg: Die Elf von Trainer Dominik Pfuhler gewann beim SC Polsingen mit 1:5 und hat nun nur noch einen bzw. drei Zähler Rückstand auf den zweitplatzierten TSV Absberg und den neuen Tabellenführer DJK Stopfenheim. „Der Absberger Ausrutscher vom Samstag spielte für uns vor der Partie keine Rolle. Wir wollten unser Spiel durchziehen und dies ist uns gut gelungen. Gerade in der ersten Hälfte war uns die Spielfreude anzumerken und letztendlich war der Sieg nie ernsthaft gefährdet“, zeigte sich Kapitän Jonas Dorsch nach Spielende zufrieden mit seinem Team. Den Grundstein für den Sieg legten die Vorstädter durch einen Doppelschlag in den Anfangsminuten: In der vierten Spielminute eroberte Dorsch das Spielgerät und spielte einen langen Ball auf Stephan Steib, der zwei Gegenspieler ausspielte und per Flachschuss erfolgreich war. Nur zwei Minuten später erreichte ein Zuspiel Stefan Kiermeyer auf der linken Seite und dessen Flankenball nickte Philipp Fink am langen Pfosten ein. In der Folge kontrollierten die Gäste das Spielgeschehen und erhöhten nach einer halben Stunde, als Steib per Nachschuss das 0:3 markierte. Nach dem Seitenwechsel warfen die abstiegsgefährdeten Hausherren alles in die Waagschale, was dem SVM zahlreiche Gegenangriffe ermöglichte. Von der Effektivität der ersten Hälfte war jedoch nicht mehr viel zu sehen: Unter anderem vergab Mirko Schröder frei auf das Tor zulaufend und ein Schuss von Oliver Reichenberger aus 16 Metern wurde auf der Torlinie geklärt. Diese Nachlässigkeiten rächten sich in der 62. Minute. Jonas Härtlein setzte sich auf der linken Seite durch und Fabian Wimmer verwertete dessen Querpass. Wirklich in Gefahr geriet der Mariensteiner Auswärtssieg aber nicht mehr. In der 75. Minute brach Fink frei durch, umkurvte SC-Schlussmann Stefan Zäh und stellte den alten Abstand wieder her. Fünf Minuten später sorgte Steib mit seinem dritten Treffer für den Schlusspunkt: Nach Zuspiel von Fink ließ er erneut zwei Gegenspieler stehen und erzielte das 1:5.
So. (15.00 Uhr): Gastspiel in Polsingen
(jsl) Marienstein
Mit mächtig Selbstvertrauen im Gepäck reist der SV Marienstein am Sonntag zum SC Polsingen. Hauptgrund hierfür ist das 3:2 über Tabellenführer TSV Absberg am letzten Wochenende. „Das Spiel hat gezeigt, was möglich ist, wenn wir alles abrufen. Die Moral nach dem Absberger Doppelschlag zum 2:2 war überragend und auch spielerisch konnten wir voll überzeugen. Das 3:2 in der Nachspielzeit war dann natürlich auch das Glück des Tüchtigen“, zeigt sich Trainer Dominik Pfuhler stolz auf seine Elf, die dem TSV Absberg die erst zweite Saisonniederlage beibrachte und gegen die stärkste Defensive der Liga drei Mal erfolgreich war. Am Sonntag (15.00 Uhr) rechnet Pfuhler mit einem anderen Spiel, aber einer ähnlich schwierigen Aufgaben wie zuletzt. „Der SC Polsingen steckt mitten im Abstiegskampf, wird uns alles abverlangen und ich gehe von einem sehr körperbetonten Spiel aus. Bereits im Hinspiel haben wir Bekanntschaft mit der Robustheit des Aufsteigers gemacht, der uns nach einer 2:0-Führung ein Remis abtrotzte und auch noch die Chance zum Sieg hatte.“ Momentan liegt der SC Polsingen nur einen Punkt vor Relegationsplatz 11. Die Blau-Weißen haben ihr Saisonziel Klassenerhalt bereits jetzt erreicht und wollen oben dran bleiben. „Falls wir am Sonntag unsere Stärken ausspielen, können wir auch in Polsingen bestehen. Wir haben jetzt noch sechs Spiele und schauen, was passiert. Falls sich der TSV Absberg oder die DJK Stopfenheim einen Ausrutscher leisten, wollen wir da sein“, schielt Pfuhler in der Tabelle vorsichtig nach oben. Der Rückstand auf die beiden Teams beträgt vier bzw. drei Punkte. Auch in Polsingen kann Pfuhler wieder auf die Breite seines Kaders setzen. Jonas Ferstl wird verletzungsbedingt ausfallen, wohingegen Ali Dilaver wieder zur Verfügung steht.
Last-Minute-Sieg im Spitzenspiel: SV Marienstein - TSV Absberg 3:2 (0:0)
(jsl) Marienstein
Durch eine Last-Minute-Treffer behielt der SV Marienstein am Sonntag gegen den TSV Absberg mit 3:2 die Oberhand und rückt dadurch bis auf drei bzw. vier Punkte an das Spitzenduo aus Stopfenheim und Absberg heran. Alle Treffer des Spitzenspiels fielen in einem mitreißenden zweiten Durchgang. Bereits in der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften anspruchsvollen Kreisligafußball, wobei die Hausherren die besseren Chancen hatten. In der 20. Minute lief Jonas Dorsch alleine auf das von Daniel Baumann gehütete TSV-Tor zu, doch er legte sich den Ball im entscheidenden Moment zu weit vor. Wenig später setzte sich Jonas Ferstl mit etwas Glück über die rechte Seite durch und Fabian Wuttke klärte seinen Abschluss vor der Linie. Die Absberger Offensive kam kaum zur Entfaltung. Eine Hereingabe von der rechten Seite und ein Abschluss aus 20 Metern auf das kurze Eck stellten SVM-Schlussmann Gabriel Rehm vor keine größeren Probleme. Nach dem Seitenwechsel schalteten beide Mannschaften einen Gang höher. Kurz nach Wiederanpfiff schoss Philipp Hausleitner knapp am langen Eck des SVM-Tores vorbei und auf der Gegenseite touchierte ein Flankenball von Stefan Kiermeyer die Latte. Ein Angriff über die rechte Seite leitete in der 60. Minute das 1:0 ein: Stephan Steib passte im richtigen Moment in den Lauf von Mirko Schröder, der das Zuspiel perfekt annahm und aus kurzer Distanz oben rechts einschoss. Der TSV suchte sofort nach der passenden Antwort, doch Rehm parierte einen Flatterball von Hausleitner aus 22 Metern und Pascal Schärtel jagte den Ball volley am langen Eck vorbei. Das Spiel wogte nun hin und her und in der 70. Minute erhöhten die Vorstädter sehenswert. Steib verarbeitete den Ball nach einer Freistoßflanke von der linken Seite in der Drehung und stocherte das Leder an Baumann vorbei in die Maschen. Acht Minuten später verkürzte der Tabellenführer, als Thomas Selz nach einem Zuspiel über die Mitte auf Rehm zulief und unter Bedrängnis erfolgreich war. Kurz darauf passte Maximus Mack zurück auf Philipp Fink, dessen Abschluss Baumann parieren konnte. In der 87. Minute stimmte das Timing in der Mariensteiner Defensivkette wieder nicht und erneut war es Selz, der durchbrach und den Ausgleich erzielte. Nun spielten beide Teams mit offenem Visier und Selz verfehlte das Mariensteiner Tor in der 90. Minute um Zentimeter. Für den Schlusspunkt der hochklassigen Partie sorgten die Blau-Weißen in der dritten Minute der Nachspielzeit: Steib narrte auf der linken Seite zwei Gegenspieler und bediente Mack, dessen Flanke der eingewechselte Oliver Reichenberger am langen Pfosten in das kurze Eck einnickte.
So. (15.00 Uhr): Spitzenspiel im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Am Sonntag kommt es im Hofmühl-Sportpark zum Kreisliga-Spitzenspiel zwischen dem SV Marienstein und dem TSV Absberg. Die Gäste gewann die letzten beiden Spiele klar (2:6 gegen den TSV 1860 Weißenburg II und 3:0 gegen die DJK Pollenfeld) und reisen als Tabellenführer zum SVM. Auf die DJK Stopfenheim (36 Punkte), die ein Spiel weniger absolviert hat, hat man vier Punkte Vorsprung. Danach folgen auch schon die Vorstädter auf Rang 3 mit 33 Zählern. „Wir wollen auch gegen einen solch starken Gegner, der mit mächtig Selbstbewusstsein auftreten wird, gewinnen. Mit einem solchen hätten wir zudem das Saisonziel von 35 Punkten bereits am 20. Spieltag erreicht. Das sollte meine Jungs zusätzlich motivieren“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler voraus. Bereits bei der 0:2-Niederlage gegen die DJK Stopfenheim sah er sein Team auf dem richtigen Weg. Beim 1:3 in Roth belohnten sich die Blau-Weißen nun auch mit Punkten und dürfen wieder nach oben schielen. Bereits am Samstag hofft man auf Pollenfelder Schützenhilfe gegen die DJK Stopfenheim, zu der man im Falle eines Ausrutschers selbst aufschließen könnte. Beim Hinspiel trotzte man dem TSV Absberg ein 0:0 ab. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.
Auswärtssieg: TSG Roth - SV Marienstein 1:3 (1:3)
(jsl) Roth
Der SV Marienstein gewann am Samstag mit 1:3 bei der TSG Roth, wobei das Endergebnis bereits zur Halbzeitpause feststand. „Vor allem in der ersten Hälfte war das eine tolle Leistung und es wäre auch eine noch höhere Führung möglich gewesen. In der zweiten Hälfte und in Unterzahl haben meine Jungs dann leidenschaftlich verteidigt“, zeigte sich SVM-Trainer Dominik Pfuhler rundum zufrieden. Den Gästen gelang durch einen Treffer in der zehnten Minute ein Start nach Maß: Maximus Mack passte nach einem Angriff über die linke Seite quer auf Jonas Dorsch und dieser erzielte aus 18 Metern mit Hilfe des linken Innenpfostens das 0:1. Die abstiegsgefährdeten Hausherren standen überraschenderweise sehr tief und sorgten so kaum für Torgefahr. Einen Ballverlust bei einem TSG-Angriff nutzten die Vorstädter in der 30. Minute eiskalt aus. Stephan Steib steckte auf den über die rechte Seite eingelaufenen Mirko Schröder durch und dieser behielt vor TSG-Schlussmann Philipp Kellner die Nerven und erhöhte auf 0:2. Nur zwei Minuten später gelang der TSG der Anschlusstreffer, als Sven Müller nach einem Angriff über die linke Seite die Kugel in den Winkel jagte. Wiederum nur drei Minuten später stellten die Blau-Weißen den alten Abstand wieder her: Mack war mit einem Freistoß aus 19 Metern in das kurze Eck erfolgreich. Bis zum Pausenpfiff ließ die Pfuhler-Elf beste Chancen aus. Bei einer Doppelchance durch Elias Ferstl waren der Pfosten und ein Gegenspieler auf der Torlinie im Weg und Schröder kam nach einem Querpass von Stefan Kiermeyer einen Schritt zu spät. Im zweiten Durchgang agierten die Mittelfranken dann offensiver, stellten den SVM aber kaum vor ernsthafte Probleme. Der Druck erhöhte sich ab der 60. Minute, als man mitunter mit zwei Mann weniger auf dem Feld stand: Ferstl wurde mit einer Zehn-Minuten-Strafe belegt und Kiermeyer nach einer Unbeherrschtheit mit der gelb-roten Karte des Platzes verwiesen. Dennoch verteidigten die Gäste clever und konnten auf ihren Torhüter Gabriel Rehm setzen, der bei einer gefährlichen Hereingabe spektakulär rettete. Spätestens nachdem in der Nachspielzeit der Anschlusstreffer wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannt worden war, stand der Mariensteiner Auswärtssieg fest.
Sa. (16.00 Uhr): SVM gastiert in Roth
(jsl) Marienstein
Bereits am Samstag tritt der SV Marienstein bei der TSG Roth an. Die Hausherren holten am Osterwochenende zwei Remis und ließen insbesondere durch das 0:0 bei Spitzenreiter TSV Absberg aufhorchen. Dennoch befindet sich der langjährige Bezirkliga-Rivale des SVM weiterhin in akuter Abstiegsgefahr: Momentan rangiert man mit 15 Punkten auf dem direkten Abstiegsplatz 13. Die Vorstädter zeigten am letzten Wochenende zwei ordentliche Leistungen und belohnten sich mit dem Derbysieg über die DJK Limes. Diesem Kraftakt musste man am Montag beim 0:2 gegen die DJK Stopfenheim Tribut zollen. Die DJK und der TSV Absberg sind nun an der Tabellenspitze auf sechs bzw. sieben Punkte enteilt. „Der Zug in Richtung Meisterschaftskampf ist damit wohl abgefahren und unser Polster auf die Abstiegs- und Relegationsränge ist durchaus komfortabel. Jetzt wollen wir in den nächsten Spielen noch einige Punkte sammeln, um einem entspannten Saisonfinale entgegensehen zu können“, gibt Trainer Dominik Pfuhler die Marschroute für das letzte Saisondrittel vor. Der erste Schritt in diese Richtung soll am Samstag ab 16.00 Uhr im Rother SPECK-Sportpark gemacht werden.
Niederlage gegen den Spitzenreiter: SV Marienstein - DJK Stopfenheim 0:2 (0:0)
(jsl) Marienstein
Nach dem 2:1-Derbysieg am Ostersamstag hatte sich der SV Marienstein auch gegen die DJK Stopfenheim etwas ausgerechnet. Doch daraus wurde nichts, denn der Tabellenführer entführte beim 0:2 alle drei Punkte aus dem Hofmühl-Sportpark. „Fußballerisch war es ein Fortschritt im Vergleich zum Samstag, aber letztendlich geht die Niederlage trotz eines erneut engen Spiels in Ordnung“, befand SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Spielende. Bereits in der Anfangsphase hatten seine Jungs Glück, als die Pfeife des Unparteiischen bei einem Foulspiel an
Nico Reislöhner im Strafraum
stumm blieb. Nach 15 Minuten hatte Stephan Steib nach einem geblockten Ball im Stopfenheimer Spielaufbau die große Chance zum 1:0. Er lief alleine auf das DJK-Tor zu, doch im letzten Moment versprang der Ball, wodurch Dominik Monatzetter parieren konnte. In der Folge hielten die Blau-Weißen gegen den Tabellenführer dagegen und starteten immer wieder über die Außenbahnen Angriffe. Im zweiten Durchgang war dem SVM dann das harte Samstagsspiel durchaus anzumerken, wodurch die starke Stopfenheimer Offensive besser zur Entfaltung kam. Zwei Mal hielt SVM-Schlussmann Gabriel Rehm gegen Timo Weglehner bzw. Johannes Börlein seine Farben im Spiel. Umso ärgerlicher war die Entstehung des 1:0. Nach einem vermeintlichen Foulspiel kurz vor der Strafraumgrenze zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und diese Chance ließ sich
Börlein nicht entgehen. Die Hausherren waren um eine prompte Antwort bemüht. Nach einem gefährlichen Querpass von Philipp Fink rettete ein DJK-Akteur auf der Linie und Mirko Schröder scheiterte nach einem Angriff über die rechte Seite an Monatzetter. Dennoch war das Anrennen der Vorstädter vegebens und in der Nachspielzeit sorgte Weglehnerfür die Entscheidung, als er einen Freistoß aus 18 Metern im Kasten versenkte.
Derbysieger SVM: SV Marienstein - DJK Limes 2:1 (2:0)
Nach den Niederlagen in Pfofeld und gegen die Landesligareserve des TSV 1860 Weißenburg gelang dem SV Marienstein gegen die DJK Limes der erste Punktspielsieg im Jahr 2023. „Die Partie verlief ähnlich eng wie das Hinspiel, nur diesmal mit dem besseren Ende für uns“, bilanzierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler. Bereits in der dritten Spielminute hatten die Gäste die große Chance auf das 0:1. SVM-Torhüter Gabriel Rehm rettete im direkten Duell und Max Lindermeier kratzte den Nachschuss von der Torlinie. In der Folge kämpften sich die Hausherren ins Spiel und gingen nach einer Standardsituation in Führung. Nach einer unzureichend geklärten Flanke von Maximus Mack nahm Lindermeier den Ball geschickt mit und sein Abschluss wurde erst hinter der Linie geklärt (11. Minute). Zehn Minuten später nahm sich Mack nach einem Angriff über die linke Seite ein Herz und sein kraftvoller Schuss aus 25 Metern schlug im kurzen Eck ein. Im weiteren Verlauf verteidigte die Pfuhler-Elf gegen die vor allem mit langen Bällen agierenden Gäste clever und setzte in der Offensive so manchen Nadelstich. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die DJK den Druck, während es den Blau-Weißen zu selten gelang, die Bälle vorne zu halten und für Entlastung zu sorgen. Die Defensive stand jedoch weitgehend sicher. Tobias Stark schoss nach einem Angriff über die linke Seite knapp am rechten Pfosten des SVM-Tores vorbei und die Fernschüsse wurden erfolgreich geblockt. So dauerte es bis zur 71. Minute, ehe Jonas Spiegl den Anschluss herstellte. Nun wurde es auf beiden Seiten nochmals wild, doch letztendlich brachten die Vorstädter den Derbysieg erfolgreich über die Zeit.