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Moral nicht belohnt: SV Marienstein - TSV Greding 2:4 (2:3)
(jsl) Marienstein Nach dem 18. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd liegen drei Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze. Tabellenführer TSV Weißenburg büßte seinen Vorsprung von zwei Punkten auf die Verlieren ein, denn die "Sechzger" kamen am Samstag bei der TSG Roth überraschend nicht über ein 2:2 hinaus. Der ASV Zirndorf nutzte diesen Patzer aus und schloss durch ein fulminantes 5:1 im Spitzenspiel gegen den viertplatzierten FC Wendelstein zum TSV auf. Mann des Spiels war Fabian Krapfenbauer, der drei Mal traf. Am Sonntag zog dann der FV Dittenheim durch ein 2:3 beim SV Raitersaich nach. Mittlerweile hat das Spitzentrio einen Vorsprung von vier Punkten auf den FC Wendelstein und so werden diese drei Mannschaften am nächsten Wochenende unter sich ausmachen, wer letztendlich als Tabellenführer überwintern darf. Im Tabellenkeller landeten der SC Aufkirchen (4:0 gegen den TSV Freystadt) und die SG TSV/DJK Herrieden (1:0 gegen den STV Deutenbach) wichtige Siege. Auf den Abstiegsrängen rangieren die TSG Roth (15 Punkte), der SV Ornbau (13 Punkte) und der SV Marienstein (3 Punkte), der gegen den TSV Greding Moral zeigte und dennoch mit 2:4 unterlag. SV Marienstein – TSV Greding 2:4 (2:3) Alles deutete im Hofmühl-Sportpark auf einen ganz bitteren Nachmittag für die Hausherren hin: Fabian Koller traf nach vier Minuten nach einem schlimmen Defensivfehler des SVM, Patrick Meyer erhöhte drei Minuten später per Distanzschuss aus 25 Metern und mit Ablauf der Anfangsviertelstunde versenkte Johannes Wolfsteiner einen Freistoß zum 0:3. "Nach 15 Minuten musste man natürlich Böses befürchten. Umso schöner, dass die Jungs danach Moral bewiesen haben und sich nochmal zurückgekämpft haben. Auch spielerisch war es heute für die Zuschauer endlich mal wieder etwas ansehnlicher", hatte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Spielende lobende Worte für seine Elf über. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste passte Philipp Fink gedankenschnell in den Lauf von Manuel Bittlmayer, der sicher zum 1:3 einschob. Das gleiche Duo sorgte in der 36. Spielminute auch für den Anschlusstreffer. Diesmal setzte sich Bittlmayer über die rechte Seite durch und bediente Fink, der verkürzte. Nun waren die Blau-Weißen am Drücker: Zunächst wurde ein vermeintliches Handspiel im Gredinger Strafraum nicht gepfiffen und Jonas Hiller jagte das Leder aus acht Metern über den Querbalken. Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein offenes Spiel. TSV-Torhüter Fabian Lang wehrte einen Bittlmayer-Abschluss aus halbrechter Position mit Mühe ab und Kapitän Andreas Knör wurde beim Nachschuss noch entscheidend gestört. Die beste Gelegenheit hatte erneut Bittlmayer, der sich den Ball im Strafraum etwas zu weit vorlegte. Gegen Spielende schwanden bei den Vorstädtern zunehmend die Kräfte. Nachdem einige Konter nicht sauber ausgespielt worden waren, entschieden die Gäste in der Schlussminute das Spiel, als Christop Biedermann per Kopf zur Stelle war und zum Endstand von 2:4 einnickte.
So. (14.00 Uhr): Letzter Heimauftritt 2019 gegen den TSV Greding
(jsl) Marienstein
Zwei Spieltag sind in der Bezirksliga Mittelfranken Süd noch zu absolvieren, ehe es in die verdiente Winterpause geht. Noch völlig unklar ist, wer als Spitzenreiter überwintern darf. Die besten Chancen hat momentan der TSV 1860 Weißenburg (36), der am Samstag als klarer Favorit in die Partie bei der abstiegsgefährdeten TSG Roth geht. Mit zwei Zählern Abstand folgen der FV Dittenheim und der ASV Zirndorf. Die Dittenheimer gastieren am Sonntag bei Aufsteiger SV Raitersaich (Rang 7) und verspielten am letzten Sonntag eine noch bessere Ausgangsposition auf spektakuläre Art und Weise: Tim Friedrich, Torhüter des SC Aufkirchen, köpfte in der Nachspielzeit zum 2:2 ein. Bereits am Samstag kommt es zum Verfolgerduell zwischen dem ASV Zirndorf und dem FC Wendelstein (33). Sogar der fünftplatzierte TV Hilpoltstein (31) hat noch theoretische Chancen auf die Herbstmeisterschaft. Um diese zu wahren ist ein Sieg beim FC Dombühl Pflicht. Ebenfalls zu einem direkten Duell kommt es im Tabellenkeller, wo der auf Relegationsplatz 13 liegende SC Aufkirchen den punktgleichen TSV Freystadt empfängt. Der SV Marienstein spielt am Sonntag im Hofmühl-Sportpark gegen den TSV Greding.
So. (14.00 Uhr): SV Marienstein – TSV Greding
Der letzte Mariensteiner Sieg datiert vom letzten Spieltag der Vorsaison und so sehnen SVM-Trainer Stephan Zengerle und seine Jungs die Winterpause herbei: "Es wird allmählich Zeit, dass das Seuchenjahr 2019 für uns zu Ende geht. Aber wir wollen das Fußballjahr anständig beenden und dabei den Kopf oben lassen. Wenn es nicht läuft, muss man sich natürlich einiges anhören. Aber eines ist auch klar: Der Tabellenstand macht uns nicht zu schlechteren Menschen. Mit dem nötigen Glück hätten wir auch bereits einige Spiele gewonnen, doch dies war in der ersten Saisonhälfte einfach nicht auf unserer Seite." Mit nur zwei Feldspielern auf der Auswechselbank – ansonsten hätte die Reservemannschaft ohne Wechselspieler antreten müssen - reisten die Vorstädter am vergangenen Sonntag nach Deutenbach und verloren 3:0 und ihren Torhüter Gabriel Rehm mit roter Karte. "Mit einer solch dünnen Personaldecke geht es in der Bezirksliga auf Dauer einfach nicht. Jetzt fallen auch noch beide Torhüter aus und dies nicht zum ersten Mal in diesem Jahr." Zumindest hinsichtlich der Spieleranzahl hofft Zengerle am Sonntag auf Besserung, um ein konkurrenzfähiges Team gegen den TSV Greding aufstellen zu können. Die Defensive, die erst 18 Gegentreffer hinnehmen musste, ist das Prunkstück des TSV. Dank dieser rangieren die Gäste im Mittelfeld der Tabelle, auf Rang 9, und holten gegen Spitzenteam ASV Zirndorf zuletzt durch ein torloses Remis einen Punkt. Einer der drei Mariensteiner Saisonpunkte resultierte übrigens aus dem Hinspiel, als man ebenfalls 0:0 spielte.
Erneute Niederlage: STV Deutenbach - SV Marienstein 3:0 (1:0)
(jsl) Deutenbach
Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg (36 Punkte) konnte am Wochenende seinen Vorsprung von zwei Punkten auf die Verfolger verteidigen. Das 1:1 im Topspiel am Samstag gegen den viertplatzierten FC Wendelstein (33) reichte hierzu, denn auch der FC Dittenheim (34) und der ASV Zirndorf (34) kamen am Sonntag nicht über ein Remis hinaus. Das Spiel beim TSV Greding, das 0:0 endete, war die erwartet schwere Aufgabe für den ASV. Überraschender war, dass der FV Dittenheim gegen den kriselnden SC Aufkirchen nur ein 2:2 erreichte. Der Landesligaabsteiger freut sich hingegen über den überraschenden Punktgewinn im Abstiegskampf. In diesen konnten die hinter dem SC (15) platzierten TSG Roth (14) und SV Ornbau (13) nicht eingreifen, da die Heimspiele gegen den ESV Ansbach-Eyb bzw. den SV Raitersaich den Witterungsbedingungen zum Opfer fielen. Einen wichtigen Schritt machte der FC Dombühl (21) mit einem 1:0 über die SG TSV/DJK Herrieden (17), die ebenso wie der TSV Freystadt (15) in gefährlicher Nähe zu den Abstiegsplätzen rangiert. Schlusslicht SV Marienstein verlor beim STV Deutenbach mit 3:0.
STV Deutenbach – SV Marienstein 3:0 (1:0)
"Wir haben in dieser Saison sicherlich schon bessere Spiele gemacht. Die rote Karte und das 2:0 waren sicherlich der Knackpunkt des Spiels und wir haben wieder ein Mal Lehrgeld bezahlt", kommentierte SVM-Trainer Stephan Zengerle die dreizehnte Saisonniederlage. Die Anfangsphase verlief weitgehend ereignislos, denn die Mariensteiner Abwehr stand sicher. Bei einem Abschluss von Lucas Leigeber aus spitzem Winkel war SVM-Torhüter Gabriel Rehm auf dem Posten. In der Offensive versuchten die Gäste, die mit dem letzten Aufgebot aufliefen, Nadelstiche zu setzen. Eine solcher wäre fast gelungen, als Jakob Luff in den Lauf von Jonas Dorsch köpfte, doch dieser kam gegen STV-Schlussmann Hannes Weyherter einen Schritt zu spät. In der 39. Spielminute führte eine unglückliche Aktion zum 1:0. Eine Freistoßflanke von der rechten Seite wurde per Kerze geklärt. Im Anschluss setzte sich Julian Ernst gegen Rehm und zwei SVM-Akteure, die sich gegenseitig behinderten, durch und köpfte ein. Auf der Gegenseite trat Luff einen Freistoß aus 23 Metern, der abgefälscht letztendlich in den Händen von Weyherter landete. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer die spielentscheidende Szene. Rehm parierte eine Volleyabnahme im Nachfassen. Im Anschluss hieran und an ein Wortgefecht ließ er sich zu einem Schubser gegen einen Deutenbacher Spieler hinreißen, was der Schiedsrichter ohne Fingerspitzengefühl und mit der Doppelbestrafung - rote Karte und Strafstoß - quittierte. Vinzenco Romeo verwandelte gegen Torwarttrainer Florian Kleinhans sicher zum 2:0. Mit nur noch zehn Spielern wehrten sich die Blau-Weißen gegen weitere Gegentreffer, was mit Ausnahme der 72. Minute gelang. Romeo bediente Leigeber per Chippass und dieser jagte den Ball per Dropkick aus 15 Metern halrechter Position sehenswert in das lange Eck. Die große Chance zur Ergebniskosmetik vergab Philipp Fink kurz vor Schluss, als er alleine auf das STV-Tor zulief.
So. (14.00 Uhr): Auswärts beim Tabellenachten
(jsl) Marienstein
Am Samstag wird der 17. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd eröffnet und dabei kommt es unter anderem zum Topspiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg (35 Punkte) und dem FC Wendelstein (32). Der Tabellenführer reitet momentan auf einer wahren Erfolgswelle: Sechs Mal konnte man zuletzt in Serie gewinnen, wobei man 23 Tore erzielte und nur einen Gegentreffer hinnehmen musste. Mit einem weiteren Sieg könnten die "Sechzger" einen der drei Verfolger auf sechs Punkte distanzieren und am Sonntag auf Ausrutscher des FV Dittenheim und des ASV Zirndorf (beide 33) hoffen. Der FV hat mit dem abstiegsgefährdeten SC Aufkirchen jedoch eine machbare Aufgabe vor der Brust, während der ASV beim TSV Greding (Rang 9) bestehen muss. Der ESV Ansbach-Eyb (29) und der TV Hilpoltstein (28) benötigen bei ihren Gastspielen in Roth bzw. Freystadt dringend dreifache Punktgewinne, um den Kontakt zu den Spitzenplätzen nicht zu verlieren. Am anderen Ende der Tabelle liegen die TSG Roth (14), der SC Aufkirchen (14) und der SV Ornbau (13) auf dem Relegationsrang bzw. auf den Abstiegsplätzen. Während alle drei mit einem Sieg diese unter Umständen verlassen könnten, ist die Lage beim SV Marienstein vor dem Spiel beim STV Deutenbach zumindest in tabellarischer Hinsicht weiterhin aussichtslos.
So. (14.00 Uhr): STV Deutenbach – SV Marienstein
Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen den FC Dombühl hat SVM-Trainer Stephan Zengerle jedoch auch lobende Worte für seine Jungs über: "Ich muss meiner Mannschaft angesichts der Situation Respekt zollen; dass sie sich immer wieder aufrafft und immer wieder alles probiert, obwohl irgendwie alles gegen uns läuft. Das spricht für den Charakter der Jungs. Irgendwann werden sie dafür belohnt. Solche unglückliche Niederlagen wie am letzten Sonntag, als wir in der Nachspielzeit nach einem Billardtor das 1:2 kassierten und zuvor zwei Mal alleine vor dem Tor das Spiel entscheiden hätten können, tun richtig weh." Am Sonntag unternimmt seine Elf also den nächsten Anlauf, auf den Zengerle vorausschaut: "In Deutenbach ist es gegen die heim- und kampfstarke Mannschaft immer schwer. Aber vielleicht haben wir ja gerade dort mal das nötige Glück." Dies wird wohl auch notwendig sein, denn die Heimelf wird mit breiter Brust auflaufen. Der Tabellenachte holte sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und erreichte am letzten Wochenende bei Spitzenteam ASV Zirndorf im Derby ein achtbares Remis.
Pechsträhne hält an: SV Marienstein - FC Dombühl 1:2 (1:1)
(jsl) Marienstein
Durch zwei Tore in der Schlussphase gewann der TSV 1860 Weißenburg (35 Punkte) am Sonntag das Spitzenspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim ESV Ansbach-Eyb und behauptete dadurch die am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung. Neuer Tabellenzweiter ist der FV Dittenheim (33), der den TV Hilpoltstein – der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit per Foulelfmeter – mit 2:1 niederrang und vom Ausrutscher des ASV Zirndorf (33) profitierte. Das Team aus dem Landkreis Fürth kam am Samstag gegen den STV Deutenbach nicht über ein 2:2 hinaus. Der FC Wendelstein (32) hielt durch ein 1:0 über den TSV Greding den Anschluss zur Tabellenspitze und hat nun ein Polster von drei Punkten auf den fünftplatzierten ESV Ansbach-Eyb. Im Tabellenkeller riss die Erfolgsserie der TSG Roth (14), die nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken musste: Man verlor beim SV Raitersaich mit 3:1 und liegt weiterhin auf dem Relegationsplatz, da es im Krisengipfel zwischen dem SC Aufkirchen (14) und dem SV Ornbau (13) beim 1:1 keinen Sieger gab. Dem SV Marienstein klebte auch am ersten Spieltag der Rückrunde das Pech an den Stiefeln: Gegen den FC Dombühl zeigte man sich zwar konkurrenzfähig, verlor jedoch durch ein Tor in der Schlussminute mit 1:2.
SV Marienstein – FC Dombühl 1:2 (1:1)
Auf dem tiefen Rasen des Hofmühl-Sportparks mussten die Hausherren einen frühen Rückschlag hinnehmen, denn bereits in der 10. Spielminute brachte Timo Beck seine Farben in Front. Die Zengerle-Elf zeigte sich jedoch wenig geschockt und kam in der 21. Spielminute zum Ausgleich: FC-Torhüter Dominic Wächter ließ einen wuchtigen, zentral getretenen Freistoß von Manuel Bittlmayer nur abklatschen und Philipp Fink staubte gedankenschnell ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bot sich dem SVM die Chance zur Führung: Nach einer gelungenen Kombination über die linke Seite verpasste Maximlian Lindermeier das entscheidende Abspiel und verlor aus spitzem Winkel das Duell mit Wächter. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ehe die Heimelf stärker aufkam, sich aber für diese Druckphase nicht belohnte: Kapitän Andreas Knör spielte in der 62. Minute einen perfekt getimten Steilpass auf Bittlmayer, der mit seinem Lupfer unter Bedrängnis an Wächter scheiterte. Kurz darauf legte Knör nach einem Pass in die Tiefe von Fink auf Jonas Dorsch zurück, der das Leder über den Querbalken jagte. Die Gäste befreiten sich in der Folge vom Mariensteiner Druck und wurden selbst wieder aktiv: Markus Warkentin brachte eine scharfe Hereingabe von der linken Seite aus zwei Meter nicht im Tor unter und Felix Schnotz schoss nach einer schönen Ballstafette aus 16 Metern über das Tor. Als alle schon mit einer Punkteteilung und dem vierten Mariensteiner Saisonpunkt rechneten, schlug der Aufsteiger doch noch zu: Nach einem Eckball wurde der entscheidende Zweikampf verloren und Paul Raddatz nickte das Leder aus der Nahdistanz ein.
Generalversammlung am 08.11. und Weihnachtsfeier am 13.12.
Liebe Vereinsmitglieder,
wir würden uns freuen, Euch alle morgen auf unserer jährlichen Generalversammlung begrüßen zu dürfen.
Beginn ist um 19:30 Uhr.
Nach der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Arnulf Neumeyer folgen weitere Grußworte, die Berichte der Abteilungsleiter, der Schatzmeisterin und der Kassenprüfer.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft bleibt noch Platz für Wünsche und Anträge.
Bereits um 19 Uhr findet unser Gedenkgottesdienst in der Klosterkirche Rebdorf statt.
Ein weiterer fester Termin zum Einplanen ist unsere Weihnachtsfeier am 13.12. im Speisesaal des Kinderdorfs Marienstein.
Wir starten wir letztes Jahr um 18:30 Uhr mit Glühwein und Würstel draußen im Freien. Der offizielle Teil der Feier startet um 19:30 Uhr im wie immer festlich geschmückten Saal.
Neben den Ehrungen unserer Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ist ein weiteres Highlight wie jedes Jahr die mit tollen Preisen ausgestattete Verlosung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Für Speis und Trank sorgt unser bewährtes Catering Team.
Wir freuen uns auf Euer Kommen
Die Vorstandschaft
So. (14.00 Uhr): Rückrunden-Auftakt gegen den FC Dombühl
(jsl) Marienstein
Nach dem 1:3 beim TSV Greding erklomm der TSV 1860 Weißenburg am letzten Wochenende die Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd und konnte zudem die Herbstmeisterschaft feiern. Am Sonntag reisen die "Sechzger" (32 Punkte) nach Eyb, wo es im Ansbacher Ortsteil zum Spitzenspiel gegen den Tabellenfünften (29) kommt. Bereits am Samstag kann der mit dem TSV 1860 punktgleiche ASV Zirndorf vorlegen. Voraussetzung ist ein Sieg gegen den STV Deutenbach. Die Verfolger FV Dittenheim (Rang 3, 30) und TV Hilpoltstein (Rang 6, 28) treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander. Der dritte Verfolger, der FC Wendelstein (Rang 4, 29), hat am Samstag gegen den TSV Greding die Favoritenrolle inne. Im Tabellenkeller will der TSG Roth beim SV Raitersaich seinen sensationellen Lauf fortsetzen. Vor einigen Wochen noch abgeschlagenes und siegloses Schlusslicht rangiert die TSG nach vier Erfolgen in Serie mittlerweile auf Relegationsplatz 13. Auf den Abstiegsplätzen liegen der SC Aufkirchen und der SV Ornbau, die am Sonntag aufeinandertreffen. Insbesondere der gastgebende Landesligaabstieger läuft nach mittlerweile neun Saisonniederlagen seinen Ansprüchen hinterher. Am Tabellenende liegt weiterhin der SV Marienstein. Die Zengerle-Elf empfängt am Sonntag den FC Dombühl.
So. (14.00 Uhr): SV Marienstein – FC Dombühl
Beide Mannschaften gehen mit der identischen Bilanz aus den letzten fünf Spielen in diese Partie: Lediglich ein Unentschieden konnte geholt werden. Während die Mariensteiner Partie gegen den TSV Freystadt am letzten Sonntag ausfiel, verlor der FC wenig überraschend mit 2:0 beim ASV Zirndorf. Nach einem gelungenen Saisonstart rutschte der Aufsteiger bis auf Rang 11 ab und will am Sonntag den Negativtrend stoppen. Den Vorstädtern soll nach Möglichkeit am ersten Rückrunden-Spieltag endlich der erste Saisonsieg glücken. Den Motivationsschub hätte sich die junge Truppe nach 14 erfolglosen Anläufen redlich verdient. Da sich am Sonntag der tragische Tod Robert Enkes, der sich auf Grund von Depressionen das Leben nahm zum zehnten Mal. Deshalb wird vor dem Spiel eine GedENKEminute abgehalten, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.
Spiele beider Herrenmannschaften heute abgesagt
Spiele beider Herrenmannschaften heute abgesagt.
So. (14.00 Uhr): Hinrunden-Abschluss gegen den TSV Freystadt
(jsl) Marienstein
Im Gleichschritt gewann das Spitzenquintett der Bezirksliga Mittelfranken Süd am letzten Spieltag seine Spiele und will auch kommenden Wochenende nicht aus dem Tritt kommen, wenn der letzte Spieltag der Hinrunde auf dem Programm steht. Womöglich gibt es im Laufe des Wochenendes drei verschiedene Tabellenführer. Mit einem Sieg gegen den FC Dombühl kann der ASV Zirndorf (29 Punkte) am Freitag vorübergehend auf Platz 1 springen. Gleiches ist dann am Samstag für den punktgleichen FC Wendelstein möglich, der den STV Deutenbach zu Gast hat. Tabellenführer FV Dittenheim (30 Punkte) greift erst am Sonntag in das Geschehen ein und mit einem Gastspiel bei Kellerkind SG TSV/DJK Herrieden eine lösbare Aufgabe vor der Brust. Ebenfalls 29 Zähler haben der TSV 1860 Weißenburg und der ESV Ansbach-Eyb auf dem Konto. Die "Sechzger" treten beim TSV Greding an, während die "Eisenbahner" vom SV Raitersaich empfangen werden. Im Tabellenkeller will die TSG Roth (11 Punkte) ihre furiose Aufholjagd fortsetzen. Nach elf erfolglosen Anläufen gelangen zuletzt drei Siege in Folge. Mit einem weiteren "Dreier" gegen den auf Relegationsrang 13 liegenden SC Aufkirchen (13 Punkte) könnte man gar die Abstiegsränge verlassen. Der SC Aufkirchen kommt als Landesligaabsteiger nicht recht in Tritt und stellt zusammen mit dem SV Marienstein den schwächsten Angriff der Liga.
So. (14.00 Uhr): SV Marienstein – TSV Freystadt
Erst 13 Mal durfen die Mariensteiner bisher jubeln und beenden die Hinserie am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TSV Freystadt, die nur knapp vor den Abstiegsrängen rangieren und zuletzt zwei Mal in Folge verloren. Etwas ratlos blickt Trainer Stephan Zengerle auf die vierzehn absolvierten Partien zurück: "Ich habe sowohl als Spieler als auch als Trainer schon einige schwieriege Situationen erlebt – aber so etwas wie diese Vorrunde noch nie. Alle Beteiligten wussten vorher, dass es schwer werden würde, aber wir hatten bisher auch überhaupt kein Glück. Es ist so gut wie alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Sonst hätten wir zehn Punkte mehr auf dem Konto und wären halbwegs im Geschäft." Nichtsdestotrotz werden seine Jungs am Sonntag den nächsten Anlauf unternehmen: "Wir wollen dennoch ruhig bleiben und den Kopf oben lassen. Irgendwann wird sich das Blatt auch mal zu unseren Gunsten wenden." Dennoch mussten die Vorstädter unter der Woche die nächsten Hiobsbotschaften verkraften: Fabian Streller, der nach langer Verletzungspause wieder besser in Tritt gekommen ist und in Dittenheim getroffen hat, fällt ebenso bis zur Winterpause aus wie Tobias Eisenschenk, bei dem eine Entzündung im Knie festgestellt wurde.
Spendenübergabe "Giro di Duggi"
Mountainbikes für das Kinderdorf
Spendenzweck des „Giro di Duggi“ kurzfristig geändert
Nach den tollen sportlichen Leistungen erfolgte vor wenigen Tagen nun die soziale Leistung des „Giro di Duggi“. Die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfes Marienstein können sich über zwei gute Mountainbikes freuen.
Die vierte Rundfahrt „Giro di Duggi“ erlebte nicht nur in sportlicher Hinsicht eine Steigerung (EK Sport berichtete), sondern diente auch wieder der Unterstützung bedürftiger Kinder. Dabei wurde kurz nach der Veranstaltung der Verwendungszweck der Spende geändert. Vor dem Start wurde den Teilnehmern noch bekannt gemacht, dass das freiwillige „Startgeld“ für die Finanzierung der Beerdigungskosten eines kürzlich verstorbenen Jungen dienen sollte. Über dessen Schicksal und der schwierigen Situation des Vaters berichtete der Donaukurier vor wenigen Wochen. Als die Triathlon Abteilung des SV Marienstein jedoch wenige Tage nach der Veranstaltung erfuhr, dass die Beisetzungskosten bereits durch eine Internetaktion zusammen gekommen waren, wollten die Triathleten den Spendenzweck ändern.
Schnell wurde auch die Entscheidung zu Gunsten des Kinderdorfes Marienstein getroffen, als man in Erfahrung brachte, dass es dort bei der Finanzierung des Radpools Probleme gibt. Hier passt viel zusammen. Vor einigen Jahren gab es auch Kinder von der Einrichtung am Blumenberg, die am Schwimmtraining der Sportarbeitsgemeinschaft „Schule und Verein“ teilnahmen. Vielleicht ergibt sich jetzt wieder die Möglichkeit, dass Kinder von dort im Nachwuchsprojekt des SVM „Radsport für Teens“ integriert werden können. Außerdem ermöglicht der neue Mountainbike-Park „JURAFLOW“ des Alpenvereins in unmittelbarer Nähe zum Kinderdorf neue erlebnispädagogische Maßnahmen. Über den Radsportfachhändler der Triathleten, der sich selbst auch noch großzügig zeigte, war es nun binnen weniger Tage möglich, zwei gute neue Mountainbikes im Wert von 1200.- EURO zu beschaffen und den Schülern und deren Verantwortlichen des Kinderdorfes zu übergeben. Schon kurz nach der Übergabe flitzten einige Jungs mit den neuen Sportgeräten im Gelände herum. Das Kinderdorf kann nun die wenigen vorhandenen Mittel zur Aufrüstung und Reparatur des in die Jahre gekommenen Radpools verwenden und insgesamt wieder motivierende Erlebnisse schaffen.
So. (15.00 Uhr): David gegen Goliath in Dittenheim
(jsl) Marienstein
Weiterhin gelingt es in der Bezirksliga Mittelfranken Süd keinem Team, sich an der Tabellenspitze entscheidend abzusetzen. Spitzenreiter FV Dittenheim (27) liegt einen Zähler vor einem punktgleichen Quartett bestehend aus FC Wendelstein, ESV Ansbach-Eyb, ASV Zirndorf und TSV 1860 Weißenburg. Und auch der TV Hilpoltstein (25), der SV Raitersaich (24) und der TSV Greding (22) liegen in Schlagdistanz zum Platz an der Sonne. Der 14. Spieltag hält mit dem Spiel des TSV 1860 gegen den SV Raitersaich am Samstag ein direktes Duell von Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bereit. Ebenfalls bereits am Samstag gastiert der TV Hilpoltstein bei der wiedererstarkten TSG Roth, die nach den ersten beiden Saisonsiegen wieder Hoffnung im Abstiegskampf schöpft. Der SV Ornbau will im Kellerduell mit der SG TSV/DJK Herrieden dreifach punkten und nach Möglichkeit Relegationsplatz 13 verlassen. Dass es zu einem Führungswechsel in der Südstaffel kommt, scheint fast ausgeschlossen, denn auf der Dittenheimer Sportanlage kommt es am Sonntag zum Duell der Gegensätze, wenn der Ligaprimus auf den SV Marienstein trifft.
So. (15.00 Uhr): FV Dittenheim – SV Marienstein
Das Schlusslicht aus Marienstein wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg und vor allem die beiden Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten aus Roth und Ornbau waren zuletzt ernüchternd. Nach der Leistung vom letzten Sonntag beim 0:3 gegen den SV Ornbau nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle kein Blatt vor den Mund und sprach von einer "katastrophalen, dem Tabellenstand entsprechenden Leistung. In der Zentrale fehlt es uns an Kreativität und unsere Angriffe über die Außenbahn sind viel zu einfach ausrechenbar." Bis auf eine Bittlmayer-Chance beim Stand von 0:0 blieben die Blau-Weißen tatsächlich fast jegliche Torgefahr schuldig und verloren letztendlich verdient mit 0:3. Zumindest kann man beim Gastspiel in Dittenheim nur gewinnen und man will zumindest eine gute Figur abgeben. Nicht zuletzt auf Grund der personellen Situation dürfte dies jedoch ein schwieriges Unterfangen werden. Tobias Eisenschenk hat ein dickes Knie und droht ebenso auszufallen wie Manuel Bittlmayer, der am Sonntag mit Kniebeschwerden ausgewechselt wurde. Auch Jonas Ferstl konnte auf Grund einer ärztlichen Untersuchung nicht trainieren. Zudem fehlen Jonas Hiller, Oliver Reichenberger und weiterhin Torwart Gabriel Rehm. Zumindest Kapitän Andreas Knör wird am Sonntag wieder mit an Bord sein.
Nächster Nackenschlag: SV Marienstein - SV Ornbau 0:3 (0:2)
(jsl) Marienstein
Ein 1:1 im Topspiel beim ASV Zirndorf reichte dem FV Dittenheim, um die Tabellenführung der Bezirksliga Mittelfranken Süd zu verteidigen. Der TV Hilpoltstein hätte diese am Sonntag erobern können, doch man verlor gegen den ESV Ansbach-Eyb mit 2:3 und rutschte auf Rang 6 ab. Neben dem ESV Ansbach-Eyb und dem ASV Zirndorf liegen mit dem TSV 1860 Weißenburg und dem FC Wendelstein zwei weitere Mannschaften mit nur einem Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter in Lauerstellung. Die "Sechzger" lösten ihre Aufgabe gegen den STV Deutenbach souverän mit 4:0. Mit dem gleichen Ergebnis schickten die Wendelsteiner den TSV Freystadt auf die Heimreise. Im Tabellenkeller ließ die TSG Roth dem ersten Saisonerfolg am letzten Samstag prompt den zweiten Sieg folgen. Bei der SG TSV/DJK Herrieden gewann die TSG mit 0:1. Das zweite Kellerduell des Spieltags stieg im Hofmühl-Sportpark, wo der SV Marienstein dem SV Ornbau mit 0:3 unterlag.
SV Marienstein – SV Ornbau 0:3 (0:2)
"Heute wurde das ganze Ausmaß unserer Verunsicherung sichtbar. Wir standen zu weit weg von unseren Gegenspielern und unser Spiel verfügte über keinerlei Struktur. Während die Leistung in den letzten Spielen oftmals in Ordnung war, spiegelte das heute Gezeigte unseren Tabellenstand eindeutig wider", zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff ernüchtert. In der 12. Spielminute sahen die Zuschauer eine der wenigen gelungenen SVM-Aktionen: Jakob Luff setzte sich über die linke Seite durch und bediente Manuel Bittlmayer, der aus halblinker Position am kurzen Eck vorbeischoss. Zwischen der 17. und 19. Minute sorgten die Gäste für einen Doppelschlag, von dem sich die Blau-Weißen nicht mehr erholen sollten. Nach einer Balleroberung verloren die Hausherren das Spielgerät, ein Doppelpass entblößte die rechte Abwehrseite und letztendlich brauchte Andreas Engelhardt nach einem Querpass nur noch einzuschieben. Kurz darauf verlagerte der SVO das Spiel auf die rechte Seite und nach einem Flankenball von Christan Roider stieg Florian Sellinger am Elfmeterpunkt hoch und überwand SVM-Torhüter Christoph Brems mit einem platzierten Kopfball in das linke untere Eck. Zwar gestaltete die Zengerle-Elf das Spiel bis zum Halbzeitpfiff ausgeglichen, doch gerade in Sachen Offensivspiel fiel ihr kaum etwas ein. In der 63. Minute gelang Engelhardt mit seinem zweiten Treffer die endgültige Entscheidung. Nachdem Brems einen Distanzschuss zur Seite abgewehrt hatte, legte Michael Strempfl zurück auf Engelhardt, der den Ball mit Hilfe des Querbalkens aus sechs Metern in die Maschen bugsierte. Während der SV Marienstein mit nur drei Punkten das Tabellenende ziert, verbesserten sich die Mittelfranken durch den dritten Saisonsieg auf Relegationsplatz 13.
Giro di Duggi 2019
120 Sportler erleben Radsport in seiner ganzen Breite.
Bei wiederum bestem Wetter erreichte der „Giro di Duggi“ bei seiner vierten Auflage eine erneute Steigerung. Mehr Teilnehmer, enorme Leistungen, aber auch noch mehr Breitensport durch eine Alternativstrecke für Mountainbiker.
Wer hätte das gedacht, dass sich der „Giro di Duggi“ zu einem Herbstklassiker für Radsportfreunde aus der Region entwickelt. Zunächst als gemütliche gemeinsame Ausfahrt in Erinnerung an Wolfgang, „Duggi“ Gutknecht ins Leben gerufen, trafen sich nun 120 aktive und ehemalige Radsportler und Triathleten zu einer Rundfahrt, die Rennsport und Breitensport unter einen Hut bringen konnte.
Nach wie vor gibt es zunächst eine Gedenkminute, einen gemeinsam Start und keine offizielle Zeitnahme, aber spätestens an der ersten Steigung vom Hirschgrund hinter Wasserzell hoch zum Tempelhof zeigen die Teilnehmer auf ihren Rennräder, was in ihren Beinen steckt.
Im Hirschgrund bogen auch erstmals die Mountainbiker unter Führung von Markus Mißlbeck in den „Saupark“ ab, um eine ihrem Sportgerät gemäße Alternativstrecke zu fahren. Ein Versuch den man beibehalten wird und der künftig sicherlich weitere Radbegeisterte locken wird.
Auf der Straße trennte sich bald die Streu vom Weizen. In der Spitzengruppe unter weiteren Leistungssportlern der Lizenzfahrer Peter Schoberer (Elite Amateure, VfB Kipfenberg), die Triathleten Julius Sterner und Peter Luff (2. Bundesliga) sowie auch die blau-weiße Landesliga Mannschaft des SV Marienstein ging die Post so richtig ab. Schoberer zeigte den Triathleten, dass Radrennen häufig gerade an Steigungen gewonnen werden und die Triathleten wussten in den Flachstücken so richtig Druck zu machen. So wundert es nicht, dass die selektive erste Runde, die auch von Dollnstein nach Schernfeld nochmal alles fordert, fast im „38er-Schnitt“ absolviert wurde. In einer der Verfolgergruppen um Altersklassentriathlet Herbert Müller fuhr auch der erst vierzehnjährige Karim Mliki (RSG Augsburg, U15), der 2019 schon vierzehn Platzierungen unter den TOP15 bei Bayerischen Nachwuchsrennen erreichte. Am Anstieg nach Eberswang hatten dann die zehn Erwachsenen keine Chance mehr gegen den Jugendlichen. Hatte er doch im Juli nicht umsonst beim Bergzeitfahren am Wallberg (Rottach-Egern)als Dritter auf dem Podium gestanden.
Beim gemütlichen Beisammensein in der Schamerau sah man dann nur glückliche Gesichter. Die Leistungssportler hatten nach gut siebzig Rennkilometern in zwei Stunden über 3000 Kalorien verbrannt und die Breitensportler und Ehemaligen schwelgten nach 36 Kilometern in Erinnerungen in der Abendsonne.
So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen den SV Ornbau
(jsl) Marienstein
Der FV Dittenheim nimmt den 13. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd als Tabellenführer in Angriff. Für den Platz an der Sonne reichte dem FV am vergangenen Sonntag ein spätes 2:2 im Topspiel gegen den FV Wendelstein und er profitierte davon, dass sowohl der ASV Zirndorf (0:0 beim SV Ornbau) als auch der TV Hilpoltstein (2:1 beim SV Raitersaich) strauchelten. Es ist gut möglich, dass die Tabellenführung am kommenden Wochenende erneut wechselt, denn der FV Dittenheim (26 Punkte) reist am Samstag zum ASV Zirndorf (25) und trifft dort auf den Tabellenzweiten. Der TV Hilpoltstein (25) hat mit dem sechstplatzierten ESV Ansbach-Eyb (23) einen echten Prüfstein vor der Brust und der SV Raitersaich (24) empfängt den abstiegsgefährdeten SC Aufkirchen. Von den Teams auf den Abstiegsplätzen punkteten am letzten Wochenende der SV Ornbau (9 Punkte) einfach (siehe oben) und die TSG Roth (5) durch das 5:1 über den SV Marienstein dreifach. Die TSG will nach dem ersten Saisonsieg bei der auf dem Relegationsplatz 13 liegenden SG TSV/DJK Herrieden (10) sofort nachlegen. Auch die anderen beiden Kellerkinder treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – SV Ornbau
Nach einem misslungenen Saisonstart steigerten sich die Gäste in den letzten Partien und kamen zu immerhin vier Punkten in den letzten drei Partien. Mit einem Sieg könnte man nun zumindest den Relegationsplatz erobern. Bei den Hausherren wollen Trainer Stephan Zengerle und sein Team trotz nur eines Punktes aus den letzten fünf Partien den Kopf nicht in den Sand stecken: "Die Situation ist natürlich nicht einfach, die Stimmung gedrückt. Aber warum sollten wir am Sonntag nicht einfach gewinnen? Wir waren bisher oft nah dran, hatten aber auch so gut wie gar kein Glück. Eigentlich wäre jetzt mal ein sogenannter dreckiger Sieg für uns fällig." Erst kurzfristig wird sich entscheiden, wen der Coach auf das Feld schickt. Definitiv fehlen wird Stefan Kiermeyer nach einer roten Karte im letzten Spiel. Gleiches gilt auf Ornbauer Seite für Rafael Suchanek. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.
Niederlage in Roth: TSG Roth - SV Marienstein 5:1 (1:1)
(jsl) Marienstein
TSG Roth – SV Marienstein 5:1 (1:1)
Mit 5:1 entschied die TSG Roth am Samstag das Duell gegen den SV Marienstein für sich und gab damit die rote Laterne an die Vorstädter ab. Entsprechend enttäuscht war SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff. "Dieses Spiel heute war natürlich ein weiterer Nackenschlag für uns. Die Knackpunkte des Spiels waren das unnötige 2:1 und der Elfmeter zum 3:1. Die beiden Gegentreffer in den Schlussminuten resultierten dann daraus, dass mit offenem Visier nach vorne gespielt haben." Die Blau-Weißen mussten auf den gesperrten Pasqual Krieglmeier und auf Kapitän Andreas Knör verzichten und starteten ängstlich in die Partie. Dennoch hatten die Gäste die erste Chance der Partie, als TSG-Schlussmann Simon Kunze einen Abschluss von Jonas Ferstl nach einem schnell ausgeführten Freistoß parierte. Auf der Gegenseite war Christoph Brems bei einem Distanzschuss von Jonas Buckel zur Stelle und der Versuch Sven Müllers aus spitzem Winkel wurde noch auf der Linie geklärt. In der 26. Spielminute entschärfte Brems einen gefährlichen Freistoß von Besmir Duraku und nur eine Minute später lief Fabian Streller alleine auf das TSG-Tor zu, verlor aber das direkte Duell mit Kunze. Kurz darauf wurde Müller von Patrick Trost per Querpass bedient und erzielte problemlos das 1:0. Nun stellten die Gäste um und Manuel Bittlmayer wurde wieder in die Spitze beordert, was sich sofort auszahlte: Nach einem Freistoß stand er goldrichtig und glich per Flachschuss aus. Nun war der SVM endlich im Spiel und konnte dieses bis zum Halbzeitpfiff ausgeglichen gestalten. Danach änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nichts. Jakob Luff war in der 54. Minute frei durch, wurde jedoch durch eine vermeintliche Abseitsstellung zurückgepfiffen. Die Zengerle-Elf drängt auf die Führung und Kunze musste bei einem Freistoß aus dem Halbfeld sein ganzes Können aufbieten. Mit Hilfe der Gäste gelang der TSG nach 69 Minuten die überraschende Führung: Der bis dahin starke Brems ließ einen harmlosen Freistoß von Duraku passieren. Trotz dieses Rückschlags war der SVM in der Folge weiter bemüht. In der 83. Spielminute fädelte Genc Bajrami geschickt gegen seinen ebenfalls eingewechselten Gegenspieler Stefan Kiermeyer ein und kam zu Fall. Obwohl diese Doppelbestrafung schon seit langem nicht mehr im Regelwerk zu finden ist, zeigte der Unparteiische Matthias Kauschke auf den Punkt und verwies Kiermeyer mit der roten Karte des Feldes. Müller verwandelte sicher vom Punkt. In den Schlussminuten schraubten Miro Struller und erneut Müller per Strafstoß das Ergebnis auf 5:1.