Neuigkeiten
Fr. (18.15 Uhr): SVM reist am ersten Volksfestwochenende nach Burgoberbach
Der FC/DJK Burgoberbach und der SV Marienstein läuten bereits am Freitag (18.15 Uhr) den achten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd ein. Dabei gastieren die Vorstädter bei einem Schwergewicht der Liga und gehen als klarer Außenseiter in die Partie. Die Hausherren sind in dieser Saison noch ungeschlagen und ließen insbesondere durch Siege bei Tabellenführer SV Alesheim und gegen die zweitplatzierte DJK Limes aufhorchen. Zuletzt kam das Team aus dem Landkreis Ansbach jedoch zwei Mal nicht über ein Unentschieden hinaus und liegt mit zwölf Punkten auf Tabellenplatz drei.
Der SV Marienstein liegt hingegen zusammen mit dem TSV Meckenhausen mit nur einem Zähler am Tabellenende. Zuletzt verließ man sowohl in Heideck als auch gegen den FC Ezelsdorf den Platz mit knappen Niederlagen. „In dieser Liga reicht es einfach nicht aus, nur eine gute Halbzeit zu zeigen. Dieses Muster, das sich schon durch die ganze Saison zieht, müssen wir nun endlich durchbrechen, um punkten zu können“, lässt sich SVM-Trainer Stephan Steib nicht unterkriegen. Während das Aufbäumen in Heideck in der zweiten Halbzeit letztendlich zu spät kam, verspielte man gegen den FC Ezelsdorf nach einer starken ersten Hälfte noch die Halbzeitführung.
Hofmühl-Volksfest-Halbmarathon: Hauptläufe ausgebucht
Am Sonntag komplettieren die Volksfestläufe den Sportsonntag des ersten Festwochenendes. Erstmalig sind dabei bereits im Vorfeld die beiden Hauptläufe – der Hofmühl-Halbmarathon und die Hirsch-Technologies-Kurzstrecke über 11 km – ausgebucht. Die Veranstalter des SV Marienstein und der DAV-Sektion Eichstätt-Neuburg hatten sich bereits nach der letzten Auflage dazu entschieden, am Wettkampftag keine Nachmeldungen mehr anzubieten. In dieser Entscheidung wurden sie durch die bereits jetzt ausgebuchten Hauptläufe bestätigt.
„Für uns sind diese Anmeldezahlen und die allgemeine Resonanz natürlich ein enormer Motivationsschub“, freut sich der dritte SVM-Vorsitzende und Hauptorganisator Peter Scheer. Für Interessenten an den Hauptläufen lohnt sich dennoch weiterhin ein Blick in das Anmeldeportal, denn dort gibt es eine Startplatzbörse.
Anmeldungen und Startzeiten
Anmeldungen für den Weitner-Nachwuchslauf (Jahrgänge 2020-2013) über 1,7 km sind über das Anmeldeportal online noch möglich. Die Anmeldung für den Weitner-Bambinilauf über 400 Meter (Jahrgänge 2021 und jünger) erfolgt ausschließlich vor Ort im Start- und Zielbereich neben dem Festzelt. Der Weitner-Bambinilauf startet um 13.30 Uhr, der Weitner-Nachwuchslauf um 14.00 Uhr. Der Startschuss für die beiden Hauptläufe ertönt um 14.30 Uhr.
Startunterlagen und Umkleiden
Eine zweite Änderung betrifft die Ausgabe der Startunterlagen und die Umkleiden und Duschen. Beides befindet sich erstmalig in der Turnhalle des Schul- und Sportzentrums Schottenau. Die Ausgabe der Startunterlagen findet dort von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Der Zutritt zu den Umkleiden ist nur mit Startnummer möglich. Die Umkleiden werden um 18.00 Uhr geschlossen.
Bis zum Wettkampftag, für den bestes Laufwetter angekündigt ist, haben die Organisatoren und Helfer noch alle Hände voll zu tun. Ein Blick in die Teilnehmerlisten verrät, dass zahlreiche Vereine und Firmen ihre Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitglieder im Vorfeld mobilisiert haben, um den Lauf zu einem Gemeinschaftserlebnis werden zu lassen - sei es als Läuferin/Läufer oder als Unterstützerin/Unterstützer an der Strecke. Tempomacher wird es für die Halbmarathon-Zielzeiten von 1:30 h, 1:45 h und 2:00 h geben. Die Siegerehrungen für die Gewinner der Gesamtwertungen und der Altersklassen finden ab 18 Uhr im Festzelt statt.
Halbmarathon: personalisierte Startnummern noch bis Sonntag
Bereits in etwas mehr als zwei Wochen heißt es in Eichstätt wieder „Gloffer werd“. Der SV Marienstein und die DAV-Sektion Neuburg-Eichstätt richten am 30.08. im Rahmen des Volksfest-Sportsonntags den 8. Volksfest-Halbmarathon aus. Die Vorbereitung hierfür laufen auf Hochtouren. Die Hauptläufe, der Hofmühl-Halbmarathon und die Hirsch-Kurzstrecke über 11 km, verzeichnen bereits hohe Anmeldezahlen.
Für diese beiden Läufe und den Weitner-Nachwuchslauf (Jahrgänge 2020-2013) wird es in diesem Jahr wegen der zuletzt hohen Nachfrage keine Nachmeldungen am Wettkampftag vor Ort geben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten bei einer Anmeldung bis diesen Sonntag, 16.08., eine personalisierte Startnummer. Die Anmeldungen für den Weitner-Bambinilauf (Jahrgänge 2021 und jünger) erfolgen vor Ort.
Mittwoch (19.00 Uhr): SVM reist zu den Sportfreunden Dinkelsbühl
Sowohl die DJK Limes als auch der SV Marienstein mussten das Spielfeld am letzten Wochenende als Verlierer verlassen. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt beiden Teams jedoch nicht, denn der August fordert den Bezirksligisten angesichts von sieben Spielen innerhalb von 30 Tagen einiges ab. Bereits am Mittwoch wartet eine von zwei englischen Wochen im August auf die Teams.
Der SV Marienstein tritt um 19.00 Uhr bei den Sportfreunden Dinkelsbühl an. Diese sind eine von sieben noch ungeschlagenen Mannschaften. Einem 1:2-Auftaktsieg beim SV Arberg ließen sie ein Remis gegen den VfB Franken Schillingsfürst folgen, wobei sie einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielten. Noch bitterer verlief der letzten Spieltag für den SV Marienstein, denn nach dem eigenen Ausgleichstreffer kurz vor Schluss kassierte man gegen den SV Arberg in der Nachspielzeit noch das 1:2: „Wir haben nach dem 0:1 nie aufgegeben, immer an unsere Chance geglaubt und diese dann genutzt. Eine Unachtsamkeit wie wir sie uns in der Nachspielzeit geleistet haben, wird dann eben in der Bezirksliga vom Gegner eiskalt genutzt. Jetzt werden wir uns kurz schütteln und die nächste sehr anspruchsvolle Aufgabe wieder mit Optimismus angehen“, blickt SVM-Spielertrainer Stephan Steib voraus. Torschütze Manuel Bittlmayer steht am Mittwoch nicht zur Verfügung. Dafür ist Anton Mayer wieder einsatzbereit. Eventuell rückt auch Oliver Reichenberger nach seiner Knieverletzung wieder in den Kader.
Edeka Vereinskarte
Edeka Vereinskarte. Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit unseren zwei lokalen Edeka Märkten.
Bei jedem Einkauf mit der Vereinskarte sammelt Ihr dort automatisch 1% des Einkaufswerts als Spende für Euren SVM, gültig sowohl in der Sollnau als auch in der Weißenburger Straße.
Vielen Dank an Herrn Degen für die Unterstützung! Wer noch keine Karte hat, meldet sich einfach bei uns im Vorstandsteam, es sind noch welche übrig.
Nun gilt es: fleißig einkaufen und Spenden für uns Sammeln.
P.S. Die 1% zahlt nicht ihr, sondern übernimmt Edeka!
So. (14.00 Uhr): Heimauftakt gegen den SV Arberg
Der SV Marienstein feiert am Sonntag seine Saisonpremiere im Hofmühl-Sportpark, wenn um 14.00 Uhr der SV Arberg zu Gast ist. Der Mitaufsteiger hatte am vorletzten Donnerstag die Ehre, die neue Saison mit einem Heimspiel zu eröffnen und unterlag dabei den Sportfreunden Dinkelsbühl knapp mit 1:2. Für den SVM gab es indes am Sonntag bei der SG TSV/DJK Herrieden nichts zu holen. Dennoch war Trainer Stephan Steib bei seinem Punktspieldebüt als Trainer nicht unzufrieden mit der Leistung des Teams: „Wir haben über die gesamte Spielzeit ordentlich dagegen gehalten und letztendlich fiel die Niederlage um ein bis zwei Tore zu hoch aus.“ Der frühe Gegentreffer setzte den Vorstädtern merklich zu und gegen die tief stehenden Mittelfranken fehlte es an Durchschlagskraft in der Offensive. Erst in den Schlussminuten sorgten dann Philipp Rieber und der Top-Torjäger der Vorsaison, Michael Sperr, für den klaren Endstand. Die Trainingswoche gestalteten die Blau-Weißen mit einem Erfolgsergebnis. Eine gemischte Elf aus erste und zweiter Mannschaft setzte sich im Sparkassenpokal mit 2:3 beim FC Hepberg durch. Am Sonntag muss Steib weiterhin auf Torhüter Gabriel Rehm und Anton Mayer verzichten. Paul Weidinger wird ebenfalls fehlen, während Manuel Bittlmayer wieder zur Verfügung steht. Hinter dem Bezirksligadebüt von Laurenz Heindl steht noch ein Fragezeichen.
So. (15.00 Uhr): Saisonauftakt und Rückkehr in die Bezirksliga in Herrieden
Mit großer Vorfreude blicken die DJK Limes und der SV Marienstein dem Saisonstart in der Bezirksliga Mittelfranken Süd entgegen. Die DJK Limes feiert am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den 1. FV Uffenheim Premiere auf Bezirksebene, der SV Marienstein kehrt zeitgleich bei der SG TSV/DJK Herrieden nach fünfjähriger Abstinenz auf selbige zurück.
Die DJK Limes empfängt zum Auftakt direkt ein echtes Schwergewicht, denn der 1. FV Uffenheim fuhr in der Vorsaison Tabellenplatz drei ein. Nur auf Grund des verlorenen direkten Vergleichs gegen den SV Alesheim blieb den Uffenheimern die Teilnahme an der Landesligarelegation versagt. Im hundertsten Jahr des Vereinsbestehens zählt das Team aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, dem am Sonntag eine zweistündige Anfahrt bevorsteht, zu den Aufstiegsfavoriten. „Uffenheim hat eine sehr starke Mannschaft und nach diesem Spiel wissen wir gleich mal, woran wir sind“, blickt Trainer Markus Vochezer voraus. Dieser fiebert seiner Punktspielpremiere als DJK-Übungsleiter entgegen und hierbei darf er auf eine erfolgreiche Saisonvorbereitung zurückblicken, die am vergangenen Wochenende mit einem überzeugenden 4:1 gegen den Kreisligisten SV Wettelsheim abgeschlossen wurde. Sebastian Gutmann, Tobias Stark und der spielende Co-Trainer Dominik Wolfsteiner (2x) verwandelten in der zweiten Hälfte einen Rückstand in einen klaren Sieg. „Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht und ich hoffe, dass am Sonntag alle Mann an Bord sind. Eine Startelf habe ich bereits im Kopf und wir gehen das erste Spiel mit einem guten Gefühl an“, ist Vochezer trotz der anspruchsvollen Aufgabe nicht bange.
Vor einer nicht minder schwierigen Herausforderung steht der SV Marienstein beim Gastspiel in Herrieden. Die Hausherren, die in der Vorsaison Rang sechs belegten, blicken auf eine perfekte Vorbereitung mit sechs Siegen aus sechs Spielen zurück und sind direkt ein echter Prüfstein für den SVM. Dieser geht die neue Spielzeit weitgehend mit demselben Kader wie letzte Saison an. Dass man hier konkurrenzfähig ist, bewies man im Entscheidungsspiel, als man gegen den Bezirksligareleganten TSV Meckenhausen gewann. Auch wenn die Generalprobe gegen den starken Kreisligisten FC Hitzhofen/Oberzell beim 0:4 nicht nach Wunsch verlief, blickt SVM-Trainer Stephan Steib dem Auftakt optimistisch entgegen: „Es herrscht in unserem Lager große Vorfreude und Spannung auf die neue Saison. Da wir wegen Abwesenheit und Urlaub selten alle Spieler beisammen hatten, ist die Vorbereitung schwer zu beurteilen. Wichtig war vor allem, dass wir diese verletzungsfrei absolvieren konnten. Die Startelf für Sonntag steht weitgehend, ein paar Positionen sind aber noch vakant“, lässt Steib durchblicken. Auch für ihn ist es die Punktspielpremiere als Cheftrainer. Dabei wird er urlaubsbedingt auf Torhüter Gabriel Rehm und auf Offensivkraft Anton Mayer verzichten müssen.
Im Zeichen von Völkerverständigung und fußballerischem Kräftemessen: Bericht zum 21. Städtecup in Marienstein
Der 21. Internationale Städtecup fand in diesem Jahr unter der Ausrichtung des SV Marienstein in Eichstätt statt. Insgesamt gingen 15 Mannschaften aus Eichstätt, Chrastava (Tschechien), Bolca/Vestenanova (Italien), Lwówek Śląski und Lwówek (Polen) an den Start. Rund 170 Gäste – darunter Spieler, Trainer, Betreuer, Eltern und Delegationsvertreter – erlebten ein Wochenende, das ganz im Zeichen von Sport, Begegnung und europäischer Freundschaft stand.
Neben den Spielen auf den Plätzen des Hofmühl-Sportparks standen vor allem der persönliche Austausch und das Miteinander im Mittelpunkt. Initiator Arnulf Neumeyer betonte bei der Eröffnung die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den Zusammenhalt in Europa. Auch Eichstätts Oberbürgermeister Josef Grienberger hieß die internationalen Gäste willkommen und wünschte allen faire Spiele sowie viel Freude am Turnier.
Sportlich setzte sich der VfB Eichstätt durch: Sowohl bei der U11 als auch bei der U15 gingen die Turniersiege an die Gastgeber. Zusätzlich wurden die besten Torhüter und Torschützen ausgezeichnet. Alle Teilnehmer erhielten zur Erinnerung Medaillen mit dem Logo des Internationalen Städtecups.
Großes Lob für die Organisation erhielt der SV Marienstein von den internationalen Delegationen. Besonders die herzliche Gastfreundschaft, die gute Verpflegung und die Unterbringung fanden großen Anklang. Die jungen Sportler übernachteten gemeinsam in der Dreifachturnhalle in Rebdorf und wurden während des gesamten Wochenendes von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern versorgt.
Dank des Einsatzes von knapp 40 Ehrenamtlichen sowie mehrerer Schiedsrichter verlief das Turnier reibungslos. Das Fazit fiel entsprechend positiv aus: Der Internationale Städtecup bot spannende Spiele, förderte den Austausch zwischen den Partnerstädten und setzte einmal mehr ein Zeichen für gelebte europäische Freundschaft.
Georg Hertle beim 24h-Rennen in Kelheim
Allgemeines zum Rennen:
Das älteste deutsche 24h-Rennen findet seit 1977 in Kelheim statt: auf einem Rundkurs über 16,5 km fuhren dieses Jahr wieder knapp 1200 Teilnehmer zwischen dem 11.07. und 12.07. Der Anspruch liegt vor allem für die Einzelstarter darin, die Konzentration aufrecht zu erhalten, die in den signifikanten Kurven, auf den Bodenbelägen (Kopfsteinpflaster in der Stadt) und in den wechselnden Gruppendynamiken über die ganze Rennlänge verlangt wird. Die Strecke führt zunächst vom Start in Richtung Befreiungshalle, wobei im zweiten Anstieg, am sogenannten „Col de Stausacker“, jede Runde die entscheidenden Gruppenpositionierungen fallen, die nötig sind, um in der anschließenden Abfahrt und Ebene den Rundenschnitt zu halten. Nachdem für den SV Marienstein in den letzten beiden Jahren ausschließlich Staffeln an den Start gegangen waren, trat dieses Mal mit Georg Hertle ein Einzelstarter in der Kategorie „Einzelstarter Männer“ (84 Teilnehmer) an. Er kennt das Rennen und die Strecke aus Teilnehmerperspektive und ist durch seine Teilnahme als Einzelstarter an der letztjährigen Race Around Austria Challenge (560km 6400hm) mit den grundsätzlichen Abläufen und körperlichen Anforderungen eines Langstreckenrennens vertraut. Die Herausforderung besteht dabei einerseits im Körperlichen, relativ hohe Werte über eine lange Zeit zu liefern und andererseits im Psychischen: Konzentration, Rennfokus und letztendlich auch der Umgang mit dem Schlafentzug. Schnell ist, wer kontinuierlich fährt. Knapp 22 Stunden der absolvierten 23:31 verbrachte er fahrend. Das entspricht einer durchschnittlichen Ruhezeit von knapp 4 min pro Stunde. Die Zeit wurde vor allem für Abkühlung, mentale Betreuung und Massage von Triggerpunkten durch das Betreuungsteam genutzt. Das Team vor Ort bestand aus insgesamt neun Personen, die das Rennen zum Teil auch schon kannten. Sie versorgten mit Flüssignahrung, Salztabletten, guter Laune und Kühlung.
Rennverlauf:
Nach den ersten schnellen Runden (37km/h und 35 km/h) beruhigte sich das Rennen und die Gruppen ordneten sich. Gerade die Hitze sorgte für erste Ausfälle und zwang dazu, auf den Ausgleich von Nahrung und Energieausgabe zu achten. Das erste sog. Loch konnte durch eine kurze Stehpause gegen Mitternacht überwunden werden. Jetzt unterscheiden sich die Taktiken der Einzelstarter: während viele die ein oder andere Nachtstunde für eine kurze Regeneration nutzen, fahre ich weiter und versuche durch Kontinuität und effizientes Fahren (Rad ist sehr aero!) den Schnitt aufrecht zu erhalten. Bei der Halbzeit um 2:00 Uhr bin ich dann tatsächlich auch gut über dem Marschplan (Fokus auf den 36 Runden). Die 600 km-Marke (Sekundärziel) lässt sich ebenfalls noch mit einem guten Puffer (40 km über dem erforderlichen Schnitt) erreichen. Mental schiebe ich mich von Schicht zu Schicht: der Plan ist es, pro 4h 100km zu absolvieren – dann wechseln sich auch die Betreuer am Rand ab. Verschiedene Problematiken und Ausfallerscheinungen verlängern die ein oder andere Rundenzeit, aber der Schnitt bleibt dennoch relativ stabil und der Vorsprung auf die 600km-Marke steigt weiter.
In den letzten 4 Stunden des Rennens dann der Blick auf die Tabelle: zu dieser Zeit Platz 11. Entscheidung daher, kontinuierlich weiterzufahren und die Pausen dafür zu verkürzen. Das bringt den Vorteil gegenüber drei weiteren Mitfahrern, die im Ranking überholt werden. Die 39. Runde endet nach 23:31h, sodass der Beginn einer weiteren Runde aus Rennsicht nicht sinnvoll gewesen wäre.
Ergebnis
In den knapp 22h Fahrtzeit wurden 636km und 8000hm bewältigt mit einem Schnitt von gut 29km/h, Stehzeit bei circa 90 min, Ranking: 8 von 84
Fazit
Jetzt wird ausgeruht!
Ein wahnsinnig großer Dank an alle, die mich vor Ort unterstützt haben:
Fahrservice (Anian Lengenfelder)
Leihgabe Hänger (Leo Greisel)
Team vor Ort
Franz und Barbara Hertle (Eltern)
Urs und Dani Baumann (SV Marienstein)
Nachwuchs (SV Marienstein)
Raphael Kinateder
Johannes Roppelt
Enrico Haas
Florian Drewa
Dominik Janitzek (Fahrer, Transport, Motivator, Massage, …)
21. Städtecup in Marienstein
Am kommenden Samstag richtet der SV Marienstein den 21. Internationalen Städtecup aus. Die traditionsreiche Veranstaltung findet turnusgemäß in Eichstätt statt und steht seit ihrer Premiere im Jahr 2004 ganz im Zeichen der Völkerverständigung und des europäischen Gedankens.
Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche junge Fußballer aus den Partnerstädten Eichstätts und deren Partnergemeinden erwartet. Eingeladen sind Mannschaften aus Bolca/Vestenanova (Italien), Lwówek Śląski und Lwówek (Polen) sowie Chrastava (Tschechien). Die Stadt Eichstätt wird durch den SV Marienstein und den VfB Eichstätt vertreten.
Gespielt wird in den Altersklassen U11 und U15, wobei nicht nur der sportliche Wettbewerb, sondern vor allem das Kennenlernen und die Begegnung junger Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern im Mittelpunkt stehen. Über die Jahre hat sich der Internationale Städtecup zu einem wichtigen Symbol für Freundschaft, Fairness und gelebte europäische Partnerschaft entwickelt. Die Eröffnungsfeier beginnt um 8.30 Uhr, bevor um 9.00 Uhr die ersten Spiele angepfiffen werden. Bis 15.30 Uhr kämpfen die Mannschaften um Tore und Punkte. Den Abschluss bildet die Siegerehrung mit Abschlussfeier um 16.00 Uhr.
Der SV Marienstein freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die internationale Fußballatmosphäre erleben und die jungen Sportler bei ihren Spielen unterstützen möchten.
SVM (Tri-)athleten besetzen die Podien
Platzeck Deutsche Vizemeisterin - Blatt Bayerischer Vizemeister
Während die meisten Menschen im Rekordsommer den Schatten, die Kühle und die Ruhe suchen, jagen die Tri- und anderen Ausdauerathleten des SV Marienstein (SVM) erfolgreich den sportlichen Rekorden hinterher. Am gleichen Tag konnte der SVM mit Claudia Platzeck die deutsche Vizemeisterin der Gehörlosen auf der Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) und mit Markus Blatt den bayerischen Vizemeister auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) stellen. An diesem Tag (14, Juni) kamen auch noch 5 weitere SVM-Athleten auf ein Podium.
Die Triathlon-Saison eröffnete Neuzugang des SVM Maximilian Beck schon am 3. Mai mit dem Ironman 70.3 Venice-Jesolo, einerMitteldistanz. Gleich zu Beginn zeigte er beim Schwimmen über 1.9 km in einer Zeit von .32 Minuten zeigen, dass sich das Schwimmtraining im Winter ausgezahlt hat, Nach den anschließenden 90km Rad konnte er in seiner Paradedisziplin, dem Laufen, über die Halbmarathondistanz (21.1 km)
bis auf Gesamtplatz bis auf Gesamtplatz 275 vorlaufen.
Nur eine knappe Woche später am 9. Mai startete Beck in Weiden über die Sprintdistanz und schrammte mit dem 4. Platz in seiner Alterklasse ganz knapp am Podium vorbei. Vereinskollege Peter Luff kam ebenfalls in Weiden aber über die Olympische Distanz in einer Zeit von 1:57 Stunden auf den hervorragenden 2. Platz in der AK 25, der Altersklasse der 25-29-jährigen. Dies war auch Platz 5 in der Gesamtwertung.
Am 31. Mai gelang es Tobias Berner beim Challenge St. Pölten, auch einer Mitteldistanz, unter Beweis stellen, dass sein Training für die diesjährige Challenge am 5. Juli voll anschlägt. Besonders das Schwimmen in 39 Minuten war beeindruckend, da er erst im vergangenenWinter richtig Kraulen gelernt hat.
Der vorläufige Höhepunkt des Jahres für die Triathleten des SVM war sicher der 14. Juni, als zahlreiche Athleten aus der Vorstadt in Ingolstadt und Erding an den Start gingen. Bis dahin war die diesjährige Saison von Aushänegschild Claudia Platzeck so gar nicht nach Ihrem Geschmack verlaufen. Sie musste sogar einmal beim Triathlon im Ruhrpott aufgeben. An diesem Sonntag konnte Sie allerdings Ihren Biss und ihre Resilienz unter Beweis stellen. Der letzjähringen Deutschen Meisterin gelang es dieses Jahr in Erding den Deutschen Vizemeisterin-Titel über die Sprintdistanz in der AK 45-50 bei den Gehörlosen zu gewinnen. Auch in der Gesamtwertung war das ein überragender vierter Platz.
Am gleichen Tag gingen viele SVMler beim Audi-Triathlon Ingolstadt über alle Distanzen an den Start. Los ging der Tag in Ingolstadt mit der Mitteldistanz. Für Elisabeth Frosch hat sich die weite Reise von ihrem Studienort Marburg mit dem dritten Patz in Alterklasse der 20-24-jährigen mehr als bezahlt gemacht. Auch denn Brüdern Luff gelang es diesmal eine perfekte Leistung auf der Mitteldistanz hinzulegen. Peter wurde 12. (AK 25-29) und Simon sogar 9. (AK 30-34).
Etwas später am Tag starteten Maximilian Stufler, Jakob Kube und Markus Blatt auf der Olympischen Distanz. Dabei konnte Jakob eine offene Rechnung mit der Veranstaltung begleichen. Im vergangenen Jahre war er unfreiwillig einen Umweg kurz vor dem Ziel gelaufen. Diesmal gelang es ihm gleich das Ziel zu finden und es genau in der geplanten Zeit des Vorjahres von 2:16 Stunden zu erreichen.
Seinen Vereinskollegen Markus Blatt, hatte er dabei zumindest virtuell beim Laufen überholt. Dieser war allerdings 5 Minuten vor Ihm in der Startgruppe der Bayerischen Meisterschaft gestartet und hatte einen guten Tag erwischt. Trotz starker Windböen konnte er eine überragende Radleistung abliefern und zur eigenen Überraschung den zweiten Platz auch auf der Laufstrecke verteidigen. In einer Zeit von 2:20 Stunden erreichte er als bayerischer Vizemeister in der AK 50 überglücklich das Ziel. Vervollständigt wurde das gute Ergebnis von Maximilian Stufler mit seinem 7. Platz in der AK35 bei der bayerischen Meisterschaft.
Bei den Staffeln über die gleich Distanz gabe es zwei mit Unterstützung von SVM Athleten: Eine Audi Staffel unter Mitwirkung von den Vorstädtern Quirin Bachmeier (Schwimmen) und Leon Ziller (Rad) vom SVM erreichte den dritten Platz bei den Männer-Staffeln. Bei den Mixed-Staffeln half SVMler Josef Beyer seiner Frau Verena und Jürgen Banzer als "Team Eichstätt" alle anderen in einer Zeit von 2:15 Stunden abzuhängen und auf die Nummer 1 des Podiums zu klettern.
Der meiste Respekt an diesem bedeutsamen Tag gebührt aber dem Eichstätter Triathlon- und SVM-Urgestein Herbert Müller, der auch im hohen Alter beeindruckenden Biss zeigt und regelmäßig bei Veranstaltungen die Zuschauer und Fans verblüfft, begeistert und vor allen Dingen inspiriert. So auch diesmal in Ingolstadt auf der Sprintdistanz. Er gewann die AK70 mit einem Vorsprung von fast 15 Minuten unangefochten. Er war in jeder Diszplin der Erste und wäre auch in der jüngeren Altersklasse auf den Podium gelandet. An Vorbildern fehlt es der Vorstadt also nicht.
Nur eine Woche später startete Markus Blatt bereits wieder beim Rothsee Triathlon, der deutschen Alterklassenmeisterschaft. Hier lief es beim Schwimmen und quf dem Rad wieder hervorragend. Die große Hitze machte wohl allen zu schaffen. So auch Blatt, der auf der Laufstrecke doch mehr litt wie geplant. Trotzdem wurde er Elfter auf der DM. Allerdings blieb ein fahler Beigeschmack, da ihm nach 2:30 Stunden im Ziel nur 14 Sekunden auf die Top-10 in der AK 50 fehlten. Sein Vereinskollege Simon Luff, für den TV1848 Erlangen startend, merkte die Hitze zwar auch, kam aber sichtlich besser zurecht. Trotz vorsichtigem Laufen bei der großen Hitz wurde er in 2:13 Stunden 6. bei der DM in der AK 30.
Aushängeschild Claudia Platzeck ließ es sich auch vergangenen Wochenende nicht nehmen bei der bayerischen Meisterchaft der gehörlosen über die Sprindistanz um das Podium zu kämpfen. Sie erfüllte ihre Mission und belegte am 28, Juni in Trebgast bei den Damen über 45 Jahren dritten Platz.
Auch am kommenden Wochenende beim Challenge Roth ist wieder mit den Athleten des SV Marienstein zu rechnen. Am 5. Juli geben sowohl Tobias Berner als auch Quirin Bachmeier auf der renomiertesten Langdistanz in Europa ihr Debüt. Ausserdem startet eine Damen-Staffel. die "SV Marienstein Damen", mit Jolanda Schubert, Maria Straus und Eva-Maria Kammerbauer.
Bericht zum Familienfest des SV Marienstein
Am Samstagabend fand das Familienfest des SV Marienstein statt. Aufgrund der hohen Temperaturen hatten die Organisatoren den Beginn in die Abendstunden verschoben. Das Festgelände vor der Vereinsgaststätte Schamerau war bereits zu Beginn des offiziellen Teils gut gefüllt. Der 1. Vorsitzende Stefan Herrler nutzte den festlichen Rahmen, um die Fußball-Nachwuchsmannschaften zu ehren. Die Jungen und Mädchen der Altersklassen U7 bis U15 wurden für ihren Trainingseifer und ihren Einsatz mit einer Medaille ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurden die Meistermannschaften. Bereits in der zweiten Saison, in der sie an einem regulären Punktspielbetrieb teilnehmen, wurden die U13-Juniorinnen in ihrer Gruppe im Kreis Donau/Isar Meister. Die U13-Junioren blicken auf eine verlustpunktfreie Saison zurück, an deren Ende die Kreisliga-Meisterschaft gefeiert wurde. Die U15-Junioren sicherten sich in ihrer Gruppe ebenfalls die Meisterschaft. Herrler verband die Auszeichnungen mit einem großen Dank an die zahlreichen engagierten Trainerinnen und Trainer. Aus dem Herrenbereich wurden Patrick Obele und Philipp Ersfeld feierlich verabschiedet. Obele fungierte in den vergangenen Jahren zusammen mit Sebastian Heimisch als Abteilungsleiter der Fußballsenioren. Ersfeld trainierte in den vergangenen beiden Jahren die erste Herrenmannschaft und krönte sein Engagement mit dem Bezirksliga-Aufstieg. Wie gewohnt kümmerte sich das Catering-Team des SV Marienstein mit Gegrilltem, Pizzen aus der Schamerau, kühlen Getränken und einer Bar um das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste. Auch für die jüngeren Besucher war mit einer Popcornmaschine und einer Fußballkarten-Sammelbörse einiges geboten. Für die musikalische Gestaltung sorgte das Vorstadtgebläse. Thomas Herrler hatte die Formation eigens für den Abend zusammengestellt. Sie begleitete das Familienfest zunächst mit Blasmusik, ehe die Clamels die Besucher mit jazzigen Klängen in die laue Sommernacht entließen. Tags darauf zog die Vorstandschaft um Stefan Herrler ein rundum zufriedenes Fazit: „Wir freuen uns, dass unser neues Konzept so gut angenommen und so viele Gäste trotz des heißen Wetters den Weg zu uns gefunden haben.“
Update zum Familienfest
Aufgrund der hohen Temperaturen starten wir erst um 18:30 Uhr, die für den Nachmittag geplanten Spielestationen entfallen.
die Ehrungen der Jugendmannschaften finden ab 19:00 Uhr statt.
Essen gibt's ab 18:30 Uhr, und Gertränke vom Schankwagen und der Bar.
wir freuen uns auf euch!
U13-Juniorinnen holen die Meisterschaft!
Durch ein 0:3 beim SV Eitensheim sicherten sich unsere U13-Juniorinnen am Wochenende den Meistertitel. Dreifache Torschützin war Klara Stocker und zudem hielt Torhüterin Lisa Unger ihren Kasten sauber. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel beim Team von Tanja Hössl und Tom Maget keine Grenzen. Der SVM gratuliert herzlich zur Meisterschaft. Spitze, Mädels!
Radsportabteilung organisierte Kontrollstelle und Typisierungsaktion
„In die Pedale treten gegen Krebs“ hieß es am Samstag im Rahmen der Ganztagesfahrradtour „Cancer Sucks – Riding Rocks“ zugunsten der José-Carreras-Leukämie-Stiftung. Dabei machte die Veranstaltung mit einer Kontrollstelle vor dem Altstadtcafé auch Station in Eichstätt. Die Hauptverantwortlichen um die Familie Keller aus Pleinfeld organisieren seit Jahren Fahrrad-Benefizveranstaltungen. Bereits um 8 Uhr nahmen über 80 Radbegeisterte die 116 Kilometer lange Strecke in Angriff - ob mit Mountainbike, Gravel- oder E-Bike. Der Rundkurs führte über Nennslingen, Eichstätt, Solnhofen, Treuchtlingen und Weißenburg wieder zurück nach Pleinfeld.
Die gesamten Einnahmen kommen zu 100 Prozent der José-Carreras-Leukämie-Stiftung zugute. Bereits im Vorfeld hatte die Radsportabteilung des SV Marienstein den Organisatoren ihre Unterstützung zugesichert. Mit dem Ziel auch ganz spezifisch einem jungen Menschen aus der Region zu helfen, wurde diese in den Tagen vor der Veranstaltung noch ausgeweitet. Durch Kontaktaufnahme mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) konnte an der Kontrollstelle vor dem Altstadtcafé zusätzlich eine Typisierungsaktion organisiert werden, um dem 18-jährigen Nico aus Eichstätt, bei dem im April dieses Jahres Leukämie diagnostiziert wurde, zu helfen. Nico benötigt dringend eine passende Stammzellenspende. Diese spontane Aktion war mit über 70 Neuregistrierungen ein voller Erfolg. Insgesamt freuten sich Christian Wenzel und Christian Hollweck von der Radsportabteilung des SV Marienstein über die große Resonanz: „Man hat gemerkt, wie viel Spaß es allen gemacht hat – nicht nur sportlich, sondern auch als gemeinsames Radsporterlebnis und das auch noch für einen guten Zweck.“