Neuigkeiten: 1. Mannschaft
Sa. (14.00 Uhr): Auswärtsspiel bei starkem Aufsteiger
(jsl) Marienstein
Der Großteil der Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd verabschiedet sich am Wochenende mit dem 19. Spieltag in die Winterpause. Am Samstag entscheidet sich im absoluten
Topspiel zwischen Tabellenführer TSV Weißenburg und dem punktgleichen zweitplatzierten ASV Zirndorf wohl, wer auf Platz 1 überwintern darf. Im Falle eines Remis hat der FV Dittenheim, der ebenso 37 Zähler auf dem Konto hat, am Sonntag die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen. Voraussetzung ist ein Sieg über den fünftplatzierten ESV Ansbach-Eyb. Auch im Tabellenkeller kommt es zu einem direkten Duell. Der Sieger der Partie zwischen dem SV Ornbau (13 Punkte) und der TSG Roth (15) darf sich Hoffnungen machen, die Abstiegsplätze zu verlassen und zumindest auf Relegationsrang 13 zu überwintern. Diesen belegt momentan der TSV Freystadt, der am Sonntag den SV Raitersaich zu Gast hat. Schlusslicht SV Marienstein reist am Samstag zum FC Wendelstein.
Sa. (14.00 Uhr): FC Wendelstein – SV Marienstein
Die Hausherren spielen eine bisher starke Saison und sind mit 33 Punkten und auf Rang 4 liegend der ärgste Verfolger des Spitzentrios. Im Hinspiel kassierten die Vorstädter eine bittere 0:6-Klatsche im Hofmühl-Sportpark und wollen sich im Rückspiel besser verkaufen. Der Auftritt gegen den TSV Greding vom letzten Wochenende macht Trainer Stephan Zengerle zumindest etwas Mut: "Gegen Greding hat die Mannschaft nach dem frühen und klaren Rückstand auf jeden Fall Moral bewiesen und hat über weite Strecken gut Fußball gespielt. Wir wollen das Jahr ordentlich zu Ende bringen."
Ohnehin liegt der Fokus bei Zengerle und seiner Elf momentan nicht primär auf den Ergebnissen: "Bei uns geht es längst darum, einen Neuaufbau für die nächste Saison einzuläuten. Alles andere wäre Träumerei." Nach der langen Durststrecke von mittlerweile 18 sieglosen Spielen erfährt das Fußballjahr für den SVM zudem eine ungewollte Verlängerung, denn das Nachholspiel gegen den TSV Freystadt wurde auf den 2. Advent gelegt.
Moral nicht belohnt: SV Marienstein - TSV Greding 2:4 (2:3)
(jsl) Marienstein Nach dem 18. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd liegen drei Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze. Tabellenführer TSV Weißenburg büßte seinen Vorsprung von zwei Punkten auf die Verlieren ein, denn die "Sechzger" kamen am Samstag bei der TSG Roth überraschend nicht über ein 2:2 hinaus. Der ASV Zirndorf nutzte diesen Patzer aus und schloss durch ein fulminantes 5:1 im Spitzenspiel gegen den viertplatzierten FC Wendelstein zum TSV auf. Mann des Spiels war Fabian Krapfenbauer, der drei Mal traf. Am Sonntag zog dann der FV Dittenheim durch ein 2:3 beim SV Raitersaich nach. Mittlerweile hat das Spitzentrio einen Vorsprung von vier Punkten auf den FC Wendelstein und so werden diese drei Mannschaften am nächsten Wochenende unter sich ausmachen, wer letztendlich als Tabellenführer überwintern darf. Im Tabellenkeller landeten der SC Aufkirchen (4:0 gegen den TSV Freystadt) und die SG TSV/DJK Herrieden (1:0 gegen den STV Deutenbach) wichtige Siege. Auf den Abstiegsrängen rangieren die TSG Roth (15 Punkte), der SV Ornbau (13 Punkte) und der SV Marienstein (3 Punkte), der gegen den TSV Greding Moral zeigte und dennoch mit 2:4 unterlag. SV Marienstein – TSV Greding 2:4 (2:3) Alles deutete im Hofmühl-Sportpark auf einen ganz bitteren Nachmittag für die Hausherren hin: Fabian Koller traf nach vier Minuten nach einem schlimmen Defensivfehler des SVM, Patrick Meyer erhöhte drei Minuten später per Distanzschuss aus 25 Metern und mit Ablauf der Anfangsviertelstunde versenkte Johannes Wolfsteiner einen Freistoß zum 0:3. "Nach 15 Minuten musste man natürlich Böses befürchten. Umso schöner, dass die Jungs danach Moral bewiesen haben und sich nochmal zurückgekämpft haben. Auch spielerisch war es heute für die Zuschauer endlich mal wieder etwas ansehnlicher", hatte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Spielende lobende Worte für seine Elf über. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste passte Philipp Fink gedankenschnell in den Lauf von Manuel Bittlmayer, der sicher zum 1:3 einschob. Das gleiche Duo sorgte in der 36. Spielminute auch für den Anschlusstreffer. Diesmal setzte sich Bittlmayer über die rechte Seite durch und bediente Fink, der verkürzte. Nun waren die Blau-Weißen am Drücker: Zunächst wurde ein vermeintliches Handspiel im Gredinger Strafraum nicht gepfiffen und Jonas Hiller jagte das Leder aus acht Metern über den Querbalken. Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein offenes Spiel. TSV-Torhüter Fabian Lang wehrte einen Bittlmayer-Abschluss aus halbrechter Position mit Mühe ab und Kapitän Andreas Knör wurde beim Nachschuss noch entscheidend gestört. Die beste Gelegenheit hatte erneut Bittlmayer, der sich den Ball im Strafraum etwas zu weit vorlegte. Gegen Spielende schwanden bei den Vorstädtern zunehmend die Kräfte. Nachdem einige Konter nicht sauber ausgespielt worden waren, entschieden die Gäste in der Schlussminute das Spiel, als Christop Biedermann per Kopf zur Stelle war und zum Endstand von 2:4 einnickte.
So. (14.00 Uhr): Auswärts beim Tabellenachten
(jsl) Marienstein
Am Samstag wird der 17. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd eröffnet und dabei kommt es unter anderem zum Topspiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg (35 Punkte) und dem FC Wendelstein (32). Der Tabellenführer reitet momentan auf einer wahren Erfolgswelle: Sechs Mal konnte man zuletzt in Serie gewinnen, wobei man 23 Tore erzielte und nur einen Gegentreffer hinnehmen musste. Mit einem weiteren Sieg könnten die "Sechzger" einen der drei Verfolger auf sechs Punkte distanzieren und am Sonntag auf Ausrutscher des FV Dittenheim und des ASV Zirndorf (beide 33) hoffen. Der FV hat mit dem abstiegsgefährdeten SC Aufkirchen jedoch eine machbare Aufgabe vor der Brust, während der ASV beim TSV Greding (Rang 9) bestehen muss. Der ESV Ansbach-Eyb (29) und der TV Hilpoltstein (28) benötigen bei ihren Gastspielen in Roth bzw. Freystadt dringend dreifache Punktgewinne, um den Kontakt zu den Spitzenplätzen nicht zu verlieren. Am anderen Ende der Tabelle liegen die TSG Roth (14), der SC Aufkirchen (14) und der SV Ornbau (13) auf dem Relegationsrang bzw. auf den Abstiegsplätzen. Während alle drei mit einem Sieg diese unter Umständen verlassen könnten, ist die Lage beim SV Marienstein vor dem Spiel beim STV Deutenbach zumindest in tabellarischer Hinsicht weiterhin aussichtslos.
So. (14.00 Uhr): STV Deutenbach – SV Marienstein
Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen den FC Dombühl hat SVM-Trainer Stephan Zengerle jedoch auch lobende Worte für seine Jungs über: "Ich muss meiner Mannschaft angesichts der Situation Respekt zollen; dass sie sich immer wieder aufrafft und immer wieder alles probiert, obwohl irgendwie alles gegen uns läuft. Das spricht für den Charakter der Jungs. Irgendwann werden sie dafür belohnt. Solche unglückliche Niederlagen wie am letzten Sonntag, als wir in der Nachspielzeit nach einem Billardtor das 1:2 kassierten und zuvor zwei Mal alleine vor dem Tor das Spiel entscheiden hätten können, tun richtig weh." Am Sonntag unternimmt seine Elf also den nächsten Anlauf, auf den Zengerle vorausschaut: "In Deutenbach ist es gegen die heim- und kampfstarke Mannschaft immer schwer. Aber vielleicht haben wir ja gerade dort mal das nötige Glück." Dies wird wohl auch notwendig sein, denn die Heimelf wird mit breiter Brust auflaufen. Der Tabellenachte holte sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und erreichte am letzten Wochenende bei Spitzenteam ASV Zirndorf im Derby ein achtbares Remis.
Pechsträhne hält an: SV Marienstein - FC Dombühl 1:2 (1:1)
(jsl) Marienstein
Durch zwei Tore in der Schlussphase gewann der TSV 1860 Weißenburg (35 Punkte) am Sonntag das Spitzenspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim ESV Ansbach-Eyb und behauptete dadurch die am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung. Neuer Tabellenzweiter ist der FV Dittenheim (33), der den TV Hilpoltstein – der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit per Foulelfmeter – mit 2:1 niederrang und vom Ausrutscher des ASV Zirndorf (33) profitierte. Das Team aus dem Landkreis Fürth kam am Samstag gegen den STV Deutenbach nicht über ein 2:2 hinaus. Der FC Wendelstein (32) hielt durch ein 1:0 über den TSV Greding den Anschluss zur Tabellenspitze und hat nun ein Polster von drei Punkten auf den fünftplatzierten ESV Ansbach-Eyb. Im Tabellenkeller riss die Erfolgsserie der TSG Roth (14), die nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken musste: Man verlor beim SV Raitersaich mit 3:1 und liegt weiterhin auf dem Relegationsplatz, da es im Krisengipfel zwischen dem SC Aufkirchen (14) und dem SV Ornbau (13) beim 1:1 keinen Sieger gab. Dem SV Marienstein klebte auch am ersten Spieltag der Rückrunde das Pech an den Stiefeln: Gegen den FC Dombühl zeigte man sich zwar konkurrenzfähig, verlor jedoch durch ein Tor in der Schlussminute mit 1:2.
SV Marienstein – FC Dombühl 1:2 (1:1)
Auf dem tiefen Rasen des Hofmühl-Sportparks mussten die Hausherren einen frühen Rückschlag hinnehmen, denn bereits in der 10. Spielminute brachte Timo Beck seine Farben in Front. Die Zengerle-Elf zeigte sich jedoch wenig geschockt und kam in der 21. Spielminute zum Ausgleich: FC-Torhüter Dominic Wächter ließ einen wuchtigen, zentral getretenen Freistoß von Manuel Bittlmayer nur abklatschen und Philipp Fink staubte gedankenschnell ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bot sich dem SVM die Chance zur Führung: Nach einer gelungenen Kombination über die linke Seite verpasste Maximlian Lindermeier das entscheidende Abspiel und verlor aus spitzem Winkel das Duell mit Wächter. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ehe die Heimelf stärker aufkam, sich aber für diese Druckphase nicht belohnte: Kapitän Andreas Knör spielte in der 62. Minute einen perfekt getimten Steilpass auf Bittlmayer, der mit seinem Lupfer unter Bedrängnis an Wächter scheiterte. Kurz darauf legte Knör nach einem Pass in die Tiefe von Fink auf Jonas Dorsch zurück, der das Leder über den Querbalken jagte. Die Gäste befreiten sich in der Folge vom Mariensteiner Druck und wurden selbst wieder aktiv: Markus Warkentin brachte eine scharfe Hereingabe von der linken Seite aus zwei Meter nicht im Tor unter und Felix Schnotz schoss nach einer schönen Ballstafette aus 16 Metern über das Tor. Als alle schon mit einer Punkteteilung und dem vierten Mariensteiner Saisonpunkt rechneten, schlug der Aufsteiger doch noch zu: Nach einem Eckball wurde der entscheidende Zweikampf verloren und Paul Raddatz nickte das Leder aus der Nahdistanz ein.
So. (14.00 Uhr): Rückrunden-Auftakt gegen den FC Dombühl
(jsl) Marienstein
Nach dem 1:3 beim TSV Greding erklomm der TSV 1860 Weißenburg am letzten Wochenende die Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd und konnte zudem die Herbstmeisterschaft feiern. Am Sonntag reisen die "Sechzger" (32 Punkte) nach Eyb, wo es im Ansbacher Ortsteil zum Spitzenspiel gegen den Tabellenfünften (29) kommt. Bereits am Samstag kann der mit dem TSV 1860 punktgleiche ASV Zirndorf vorlegen. Voraussetzung ist ein Sieg gegen den STV Deutenbach. Die Verfolger FV Dittenheim (Rang 3, 30) und TV Hilpoltstein (Rang 6, 28) treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander. Der dritte Verfolger, der FC Wendelstein (Rang 4, 29), hat am Samstag gegen den TSV Greding die Favoritenrolle inne. Im Tabellenkeller will der TSG Roth beim SV Raitersaich seinen sensationellen Lauf fortsetzen. Vor einigen Wochen noch abgeschlagenes und siegloses Schlusslicht rangiert die TSG nach vier Erfolgen in Serie mittlerweile auf Relegationsplatz 13. Auf den Abstiegsplätzen liegen der SC Aufkirchen und der SV Ornbau, die am Sonntag aufeinandertreffen. Insbesondere der gastgebende Landesligaabstieger läuft nach mittlerweile neun Saisonniederlagen seinen Ansprüchen hinterher. Am Tabellenende liegt weiterhin der SV Marienstein. Die Zengerle-Elf empfängt am Sonntag den FC Dombühl.
So. (14.00 Uhr): SV Marienstein – FC Dombühl
Beide Mannschaften gehen mit der identischen Bilanz aus den letzten fünf Spielen in diese Partie: Lediglich ein Unentschieden konnte geholt werden. Während die Mariensteiner Partie gegen den TSV Freystadt am letzten Sonntag ausfiel, verlor der FC wenig überraschend mit 2:0 beim ASV Zirndorf. Nach einem gelungenen Saisonstart rutschte der Aufsteiger bis auf Rang 11 ab und will am Sonntag den Negativtrend stoppen. Den Vorstädtern soll nach Möglichkeit am ersten Rückrunden-Spieltag endlich der erste Saisonsieg glücken. Den Motivationsschub hätte sich die junge Truppe nach 14 erfolglosen Anläufen redlich verdient. Da sich am Sonntag der tragische Tod Robert Enkes, der sich auf Grund von Depressionen das Leben nahm zum zehnten Mal. Deshalb wird vor dem Spiel eine GedENKEminute abgehalten, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.
Spiele beider Herrenmannschaften heute abgesagt
Spiele beider Herrenmannschaften heute abgesagt.
So. (14.00 Uhr): Hinrunden-Abschluss gegen den TSV Freystadt
(jsl) Marienstein
Im Gleichschritt gewann das Spitzenquintett der Bezirksliga Mittelfranken Süd am letzten Spieltag seine Spiele und will auch kommenden Wochenende nicht aus dem Tritt kommen, wenn der letzte Spieltag der Hinrunde auf dem Programm steht. Womöglich gibt es im Laufe des Wochenendes drei verschiedene Tabellenführer. Mit einem Sieg gegen den FC Dombühl kann der ASV Zirndorf (29 Punkte) am Freitag vorübergehend auf Platz 1 springen. Gleiches ist dann am Samstag für den punktgleichen FC Wendelstein möglich, der den STV Deutenbach zu Gast hat. Tabellenführer FV Dittenheim (30 Punkte) greift erst am Sonntag in das Geschehen ein und mit einem Gastspiel bei Kellerkind SG TSV/DJK Herrieden eine lösbare Aufgabe vor der Brust. Ebenfalls 29 Zähler haben der TSV 1860 Weißenburg und der ESV Ansbach-Eyb auf dem Konto. Die "Sechzger" treten beim TSV Greding an, während die "Eisenbahner" vom SV Raitersaich empfangen werden. Im Tabellenkeller will die TSG Roth (11 Punkte) ihre furiose Aufholjagd fortsetzen. Nach elf erfolglosen Anläufen gelangen zuletzt drei Siege in Folge. Mit einem weiteren "Dreier" gegen den auf Relegationsrang 13 liegenden SC Aufkirchen (13 Punkte) könnte man gar die Abstiegsränge verlassen. Der SC Aufkirchen kommt als Landesligaabsteiger nicht recht in Tritt und stellt zusammen mit dem SV Marienstein den schwächsten Angriff der Liga.
So. (14.00 Uhr): SV Marienstein – TSV Freystadt
Erst 13 Mal durfen die Mariensteiner bisher jubeln und beenden die Hinserie am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TSV Freystadt, die nur knapp vor den Abstiegsrängen rangieren und zuletzt zwei Mal in Folge verloren. Etwas ratlos blickt Trainer Stephan Zengerle auf die vierzehn absolvierten Partien zurück: "Ich habe sowohl als Spieler als auch als Trainer schon einige schwieriege Situationen erlebt – aber so etwas wie diese Vorrunde noch nie. Alle Beteiligten wussten vorher, dass es schwer werden würde, aber wir hatten bisher auch überhaupt kein Glück. Es ist so gut wie alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Sonst hätten wir zehn Punkte mehr auf dem Konto und wären halbwegs im Geschäft." Nichtsdestotrotz werden seine Jungs am Sonntag den nächsten Anlauf unternehmen: "Wir wollen dennoch ruhig bleiben und den Kopf oben lassen. Irgendwann wird sich das Blatt auch mal zu unseren Gunsten wenden." Dennoch mussten die Vorstädter unter der Woche die nächsten Hiobsbotschaften verkraften: Fabian Streller, der nach langer Verletzungspause wieder besser in Tritt gekommen ist und in Dittenheim getroffen hat, fällt ebenso bis zur Winterpause aus wie Tobias Eisenschenk, bei dem eine Entzündung im Knie festgestellt wurde.
So. (15.00 Uhr): David gegen Goliath in Dittenheim
(jsl) Marienstein
Weiterhin gelingt es in der Bezirksliga Mittelfranken Süd keinem Team, sich an der Tabellenspitze entscheidend abzusetzen. Spitzenreiter FV Dittenheim (27) liegt einen Zähler vor einem punktgleichen Quartett bestehend aus FC Wendelstein, ESV Ansbach-Eyb, ASV Zirndorf und TSV 1860 Weißenburg. Und auch der TV Hilpoltstein (25), der SV Raitersaich (24) und der TSV Greding (22) liegen in Schlagdistanz zum Platz an der Sonne. Der 14. Spieltag hält mit dem Spiel des TSV 1860 gegen den SV Raitersaich am Samstag ein direktes Duell von Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bereit. Ebenfalls bereits am Samstag gastiert der TV Hilpoltstein bei der wiedererstarkten TSG Roth, die nach den ersten beiden Saisonsiegen wieder Hoffnung im Abstiegskampf schöpft. Der SV Ornbau will im Kellerduell mit der SG TSV/DJK Herrieden dreifach punkten und nach Möglichkeit Relegationsplatz 13 verlassen. Dass es zu einem Führungswechsel in der Südstaffel kommt, scheint fast ausgeschlossen, denn auf der Dittenheimer Sportanlage kommt es am Sonntag zum Duell der Gegensätze, wenn der Ligaprimus auf den SV Marienstein trifft.
So. (15.00 Uhr): FV Dittenheim – SV Marienstein
Das Schlusslicht aus Marienstein wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg und vor allem die beiden Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten aus Roth und Ornbau waren zuletzt ernüchternd. Nach der Leistung vom letzten Sonntag beim 0:3 gegen den SV Ornbau nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle kein Blatt vor den Mund und sprach von einer "katastrophalen, dem Tabellenstand entsprechenden Leistung. In der Zentrale fehlt es uns an Kreativität und unsere Angriffe über die Außenbahn sind viel zu einfach ausrechenbar." Bis auf eine Bittlmayer-Chance beim Stand von 0:0 blieben die Blau-Weißen tatsächlich fast jegliche Torgefahr schuldig und verloren letztendlich verdient mit 0:3. Zumindest kann man beim Gastspiel in Dittenheim nur gewinnen und man will zumindest eine gute Figur abgeben. Nicht zuletzt auf Grund der personellen Situation dürfte dies jedoch ein schwieriges Unterfangen werden. Tobias Eisenschenk hat ein dickes Knie und droht ebenso auszufallen wie Manuel Bittlmayer, der am Sonntag mit Kniebeschwerden ausgewechselt wurde. Auch Jonas Ferstl konnte auf Grund einer ärztlichen Untersuchung nicht trainieren. Zudem fehlen Jonas Hiller, Oliver Reichenberger und weiterhin Torwart Gabriel Rehm. Zumindest Kapitän Andreas Knör wird am Sonntag wieder mit an Bord sein.
So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen den SV Ornbau
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Der FV Dittenheim nimmt den 13. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd als Tabellenführer in Angriff. Für den Platz an der Sonne reichte dem FV am vergangenen Sonntag ein spätes 2:2 im Topspiel gegen den FV Wendelstein und er profitierte davon, dass sowohl der ASV Zirndorf (0:0 beim SV Ornbau) als auch der TV Hilpoltstein (2:1 beim SV Raitersaich) strauchelten. Es ist gut möglich, dass die Tabellenführung am kommenden Wochenende erneut wechselt, denn der FV Dittenheim (26 Punkte) reist am Samstag zum ASV Zirndorf (25) und trifft dort auf den Tabellenzweiten. Der TV Hilpoltstein (25) hat mit dem sechstplatzierten ESV Ansbach-Eyb (23) einen echten Prüfstein vor der Brust und der SV Raitersaich (24) empfängt den abstiegsgefährdeten SC Aufkirchen. Von den Teams auf den Abstiegsplätzen punkteten am letzten Wochenende der SV Ornbau (9 Punkte) einfach (siehe oben) und die TSG Roth (5) durch das 5:1 über den SV Marienstein dreifach. Die TSG will nach dem ersten Saisonsieg bei der auf dem Relegationsplatz 13 liegenden SG TSV/DJK Herrieden (10) sofort nachlegen. Auch die anderen beiden Kellerkinder treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – SV Ornbau
Nach einem misslungenen Saisonstart steigerten sich die Gäste in den letzten Partien und kamen zu immerhin vier Punkten in den letzten drei Partien. Mit einem Sieg könnte man nun zumindest den Relegationsplatz erobern. Bei den Hausherren wollen Trainer Stephan Zengerle und sein Team trotz nur eines Punktes aus den letzten fünf Partien den Kopf nicht in den Sand stecken: "Die Situation ist natürlich nicht einfach, die Stimmung gedrückt. Aber warum sollten wir am Sonntag nicht einfach gewinnen? Wir waren bisher oft nah dran, hatten aber auch so gut wie gar kein Glück. Eigentlich wäre jetzt mal ein sogenannter dreckiger Sieg für uns fällig." Erst kurzfristig wird sich entscheiden, wen der Coach auf das Feld schickt. Definitiv fehlen wird Stefan Kiermeyer nach einer roten Karte im letzten Spiel. Gleiches gilt auf Ornbauer Seite für Rafael Suchanek. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.
Niederlage in Roth: TSG Roth - SV Marienstein 5:1 (1:1)
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TSG Roth – SV Marienstein 5:1 (1:1)
Mit 5:1 entschied die TSG Roth am Samstag das Duell gegen den SV Marienstein für sich und gab damit die rote Laterne an die Vorstädter ab. Entsprechend enttäuscht war SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff. "Dieses Spiel heute war natürlich ein weiterer Nackenschlag für uns. Die Knackpunkte des Spiels waren das unnötige 2:1 und der Elfmeter zum 3:1. Die beiden Gegentreffer in den Schlussminuten resultierten dann daraus, dass mit offenem Visier nach vorne gespielt haben." Die Blau-Weißen mussten auf den gesperrten Pasqual Krieglmeier und auf Kapitän Andreas Knör verzichten und starteten ängstlich in die Partie. Dennoch hatten die Gäste die erste Chance der Partie, als TSG-Schlussmann Simon Kunze einen Abschluss von Jonas Ferstl nach einem schnell ausgeführten Freistoß parierte. Auf der Gegenseite war Christoph Brems bei einem Distanzschuss von Jonas Buckel zur Stelle und der Versuch Sven Müllers aus spitzem Winkel wurde noch auf der Linie geklärt. In der 26. Spielminute entschärfte Brems einen gefährlichen Freistoß von Besmir Duraku und nur eine Minute später lief Fabian Streller alleine auf das TSG-Tor zu, verlor aber das direkte Duell mit Kunze. Kurz darauf wurde Müller von Patrick Trost per Querpass bedient und erzielte problemlos das 1:0. Nun stellten die Gäste um und Manuel Bittlmayer wurde wieder in die Spitze beordert, was sich sofort auszahlte: Nach einem Freistoß stand er goldrichtig und glich per Flachschuss aus. Nun war der SVM endlich im Spiel und konnte dieses bis zum Halbzeitpfiff ausgeglichen gestalten. Danach änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nichts. Jakob Luff war in der 54. Minute frei durch, wurde jedoch durch eine vermeintliche Abseitsstellung zurückgepfiffen. Die Zengerle-Elf drängt auf die Führung und Kunze musste bei einem Freistoß aus dem Halbfeld sein ganzes Können aufbieten. Mit Hilfe der Gäste gelang der TSG nach 69 Minuten die überraschende Führung: Der bis dahin starke Brems ließ einen harmlosen Freistoß von Duraku passieren. Trotz dieses Rückschlags war der SVM in der Folge weiter bemüht. In der 83. Spielminute fädelte Genc Bajrami geschickt gegen seinen ebenfalls eingewechselten Gegenspieler Stefan Kiermeyer ein und kam zu Fall. Obwohl diese Doppelbestrafung schon seit langem nicht mehr im Regelwerk zu finden ist, zeigte der Unparteiische Matthias Kauschke auf den Punkt und verwies Kiermeyer mit der roten Karte des Feldes. Müller verwandelte sicher vom Punkt. In den Schlussminuten schraubten Miro Struller und erneut Müller per Strafstoß das Ergebnis auf 5:1.
Sa. (14.00 Uhr): Kellerduell bei der TSG Roth
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Sa. (14.00 Uhr): TSG Roth – SV Marienstein
22 Mal liefen der SV Marienstein und die TSG Roth in dieser Saison bereits auf, doch ein Sieg gelang bisher keinem der beiden Teams. Am Samstag empfängt Schlusslicht TSG Roth (2 Punkte) den SV Marienstein, der einen Punkt mehr auf dem Konto hat, zum absoluten Kellerduell der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die Hausherren kassierten zuletzt vier Niederlagen in Folge und unterlagen am letzten Samstag mit 3:0 beim ASV Zirndorf. Der SV Marienstein tankte mit einem 1:1 gegen den ESV Ansbach/Eyb etwas Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben. "Nachdem wir in der Saison in dem ein oder anderen Spiel nicht wirklich wettbewerbsfähig waren, haben wir gegen den ESV Ansbach/Eyb endlich mal unser Potential abgerufen. Leider hat es dann doch nur für einen Punkt gereicht, da es uns vor allem in der ersten Hälfte an der nötigen Kaltschnäuzigkeit gefehlt hat. Aber den Aufwärtstrend wollen wir jetzt bei der TSG Roth bestätigen", zeigt sich SVM-Trainer Stephan Zengerle hoffnungsvoll. Der gesperrte Pasqual Krieglmeier wird ebenso fehlen wie Kapitän Andreas Knör und wohl auch Claver Kouakou. Anpfiff in Roth ist um 14.00 Uhr.
Nach dem Duell bei der TSG Roth trifft die Zengerle-Elf am Wochenende darauf mit dem SV Ornbau (8 Punkte) ein weiteres Sorgenkind der Liga. Mit zwei Siegen könnte man trotz der bisherig katastrophalen Punkteausbeute den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen. Mit den drei genannten Teams und auch der SG TSV/DJK Herrieden (10 Punkte) haben eigentlich gestandene Bezirksliga-Mannschaften der letzten Jahre bisher arge Probleme. Dies liegt auch an der Qualität der Aufsteiger, denn drei der vier Neulinge finden sich unter den Top 5 der Liga wieder. Im direkten Aufsteiger-Duell treffen am Sonntag der SV Raitersaich (Platz 5) und Tabellenführer TV Hilpoltstein aufeinander. Ein weiteres Spitzenspiel findet in Dittenheim statt, wo der Tabellenzweite den FC Wendelstein (Platz 4) empfängt. Lachender Dritter könnte am Ende der ASV Zirndorf (Rang 3) sein, der als klarer Favorit in die Partie beim SV Ornbau geht.
Punktgewinn: SV Marienstein - ESV Ansbach-Eyb 1:1 (0:1)
(jsl) Marienstein
Das Spitzentrio der Bezirksliga Mittelfranken Süd erlaubte sich am 11. Spieltag keinen Ausrutscher. Tabellenführer TV Hilpoltstein (25 Punkte) behauptete dank eines 2:1-Sieges über den SC Aufkirchen die Tabellenführung, die er dank des gewonnen direkten Vergleichs gegen den ASV Zirndorf innehat. Der punktgleiche ASV hatte bereits am Samstag Schlusslicht TSG Roth zu Gast und gewann erwartungsgemäß mit 3:0. Der FV Dittenheim (24 Punkte) hatte mit einem Gastspiel beim TSV Greding die wohl schwierigste Aufgabe zu lösen und meisterte diese danke eines Treffers in der Nachspielzeit mit 1:2. Der SV Raitersaich (21 Punkte) verlor etwas überraschend bei der SG TSV/DJK Herrieden mit 3:1. Mit 10 Punkten auf dem Konto verbesserten sich die Herriedener auf den 13. Rang und belegen somit den ersten Abstiegsplatz. Sie verdrängten den SV Ornbau (8 Punkte), der am Samstag trotz einer 0:2-Pausenführung mit 4:2 beim FC Wendelstein unterlag. Neues Schlusslicht ist nach der Niederlage in Zirndorf die TSG Roth, denn der SV Marienstein holte gegen den ESV Ansbach-Eyb den dritten Saisonzähler.
SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb 1:1 (0:1)
"Wir sind nach dem Spiel etwas hin- und hergerissen. Der Punkt hilft uns natürlich wenig, aber die Aufwärtstendenz ist klar erkennbar und das war heute ein Schritt in die richtige Richtung. In der ersten Halbzeit haben wir fünf Topchancen und gehen trotzdem mit einem Rückstand in die Pause. Da fehlt uns einfach die Kaltschnäuzigkeit", analysierte Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff. In der Tat boten sich den Hausherren in den ersten 45 Minuten zahlreiche Gelegenheiten zur Führung: Nach einer Flanke von rechts setzte der aufgerückte Jakob Luff den Ball an den rechten Pfosten, Kapitän Andreas Knör jagte den Ball aus fünf Meter über das Tor und ein Drehschuss von Tobias Eisenschenk wurde im letzten Moment geblockt. Manuel Bittlmayer lief nach einem Chip-Pass von Maximilian Lindermeier alleine auf von Schlussmann Sebastian Andreka gehütete ESV-Tor zu und verzog knapp. Als Eisenschenk im Strafraum umgerissen wurde, blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. In der 38. Spielminute gingen die Gäste überraschend in Führung. Ein SVM-Defensivakteur rutschte nach einem langen Ball weg, wodurch Anton Schröferl in dessen Rücken enteilte und mit etwas Glück gegen den starken SVM-Torhüter Gabriel Rehm traf. Die Zengerle-Elf suchte sofort nach der passenden Antwort, doch Sebastian Heimisch traf aus 16 Metern nur die Latte. So mussten die Zuschauer bis zur 60. Spielminute auf den Mariensteiner Ausgleich warten. Nach einem Eckball war Philipp Fink per Direktabnahme erfolgreich. Beinahe hätte Fink das Spiel im Alleingang gedreht, doch bei seinem Abschluss aus halblinker Position war Andreka noch entscheidend am Ball. In der Folge spielten beide Mannschaften auf Sieg. David Scherb schoss den Ball am kurzen Pfosten über das SVM-Tor und Fink störte gerade noch rechtzeitig gegen Philip Weingärtner. Auch auf der Gegenseite gab es in den Schlussminuten Chancen auf den Siegtreffer. Nach einer Kombination über Knör und Bittlmayer strich ein Abschluss des eingewechselten Claver Kouakou nur knapp am Winkel vorbei, Andreka lenkte einen Heimisch-Abschluss nach Ablage von Jonas Dorsch über den Querbalken und Fabian Streller touchierte aus 16 Metern den Außenpfosten, nachdem er zur Mitte gezogen war.
So. (15.00 Uhr): Nächster Anlauf gegen den ESV Ansbach-Eyb
(jsl) Marienstein
Die Reduzierung der Ligastärke von 18 auf 16 Mannschaften seit dieser Saison entzerrt den Spielplan der Bezirksligen Mittelfranken Süd und Nord spürbar. Während in den Vorjahren der Tag der Deutschen Einheit als Spieltag genutzt worden war, konnten die Spieler am Donnerstag die Füße hochlegen – dies allerdings mit einer Ausnahme: Ob der SV Ornbau im Nachholspiel gegen den ESV Ansbach-Eyb die Abstiegsränge verlassen konnte, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Am Samstag eröffnen drei Partien den 12. Spieltag und dabei kann sich der ASV Zirndorf zumindest für eine Nacht die Tabellenführung sichern. Gegen die abgeschlagene TSG Roth (Platz 15) ist der ASV jedenfalls haushoher Favorit. Gleiches trifft auf den mit dem ASV punktgleichen SV Raitersaich zu, der am Sonntag bei der SG TSV/DJK Herrieden (Platz 14) gastiert. Der TV Hilpoltstein und der FV Dittenheim haben an der Tabellenspitze liegend einen Punkt mehr auf dem Konto als die beiden Verfolger. Eine anspruchsvolle Aufgabe hat der FV Dittenheim beim TSV Greding (Platz 5) zu bewältigen. Tabellenführer TV Hilpoltstein erwartet den SC Aufkirchen (Platz 11). Der SV Marienstein empfängt am Sonntag mit dem ESV Ansbach-Eyb ein Team aus dem Mittelfeld der Tabelle.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb
Am letzten Wochenende stellte er ESV dem Spitzenteam ASV Zirndorf beim spektakulären 4:4 ein Bein und rangieren momentan mit 16 Punkten auf Rang 8. Viel wird am Sonntag davon abhängen, inwieweit die Mariensteiner Defensive, die auf den gesperrten Pasqual Krieglmeier verzichten muss, Philip Weingärtner in den Griff bekommt, der bereits 12 mal erfolgreich war und damit für bisher fast die Hälfte der "Eisenbahner"-Tore sorgte. Zudem läuft es bei den Gästen bisher auf fremden Plätzen richtig gut. Drei Siege stehen dort nur einer Niederlage gegenüber. Ein Blick auf die bisherigen Begegnungen mit dem ESV darf der Zengerle-Elf trotz der bisher desaströsen Punkteausbeute Mut machen: In der letzten Saison hielt man sich mit einem 0:5 auswärts und einem 4:3-Heimsieg schadlos. Zudem setzten die Blau-Weißen am Sonntag erneut auf ihre Moral und mannschaftliche Geschlossenheit, die Trainer Stephan Zengerle am letzten Wochenende trotz der Niederlage in Raitersaich lobte und die nun endlich mit dem ersten Saisonsieg belohnt werden soll.
So. (15.00 Uhr): Gastspiel bei starkem Aufsteiger
(jsl) Marienstein
Zwei Partien eröffnen bereits am Samstag den zehnten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die noch sieglose TSG Roth, die auf dem vorletzten Platz rangiert, hofft gegen Aufsteiger FC Wendelstein (Rang 7) auf den ersten "Dreier" der Saison. In der zweiten Partie treffen mit dem SC Aufkirchen (10) und der SG TSV/DJK Herrieden zwei Teams aus dem unteren Tabellendrittel aufeinander, die am letzten Spieltag Siege einfuhren und ihre Form bestätigen wollen. Die Topteams der Liga greifen erst am Sonntag in das Geschehen ein. Der ASV Zirndorf reist zum ESV Ansbach-Eyb (8) und will die am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung sicherlich nicht gleich wieder abgeben. Der zweitplatzierte TV Hilpoltstein lauert bereits und könnte mit einem Heimsieg über den TSV 1860 Weißenburg (6) den Ausrutscher vom letzten Wochenende vergessen machen. Wie eng das Tableau zusammen liegt, zeigt die Tatsache, dass die "Sechziger" bei einem hohen Sieg und entsprechenden anderen Ergebnissen selbst die Tabellenführung übernehmen könnten. Ebenfalls in Lauerstellung liegen die mit dem TV punktgleichen FV Dittenheim und TSV Greding, die gegen den STV Deutenbach (9) bzw. beim SV Ornbau (14) antreten. Wiederum nur einen Punkt wenig auf dem Konto hat der SV Raitersaich, der am Sonntag den SV Marienstein erwartet.
So. (15.00 Uhr): SV Raitersaich – SV Marienstein
Top oder flop scheint das Motto beim SV Raitersaich im bisherigen Saisonverlauf zu sein. Sechs Siege stehen bei keinem einzigen Remis drei Niederlagen gegenüber und damit kann der Aufsteiger mit dem Saisonstart mehr als zufrieden sein. Auch dank Florian Müller (9 Treffer) und Dietmar Kusnyarik (7 Treffer) verfügt man über den zweitbesten Sturm der Liga, der am letzten Sonntag bei der 2:0-Niederlage in Zirndorf erstmalig in dieser Saison nicht traf. Müller alleine war damit zwei Mal öfter erfolgreich als die Gäste und somit sind die Rollen am Sonntag klar verteilt. Die Zengerle-Elf wird trotz der momentanen Situation mit nur zwei Punkten auf dem Konto den Kopf nicht in den Sand stecken und auch beim Gastspiel im Landkreis Fürth alles geben. Mit einer Leistung wie in den ersten 45 Minuten gegen den SC Aufkirchen ist man auch dort nicht chancenlos. Allerdings müsste diese dann auch über die gesamte Spielzeit gezeigt werden. Vielleicht ist den Blau-Weißen nach vier Heimspielen in Folge, die allesamt verloren wurden, in der Fremde auch einmal das notwendige Glück hold und man kann dem Favoriten ein Bein stellen.
Halbzeitführung reicht nicht: SV Marienstein - SC Aufkirchen 2:4 (2:0)
(jsl) Marienstein
Überraschend verlor der TV Hilpoltstein am 9. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd bei der SG TSV/DJK Herrieden durch einen Gegentreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit mit 1:0 und musste damit die Tabellenführung an den ASV Zirndorf abgeben. Im Spitzenspiel gegen den SV Raitersaich setzte sich der ASV mit 2:0 durch. Neuer Tabellendritter ist der FV Dittenheim, der den FC Dombühl mit einer 4:0-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise schickte. Im Tabellenkeller verbesserten sich die Herriedener durch den Überraschungssieg und mit nun sechs Punkten auf den viertletzten Tabellenplatz. Schlechter platziert sind nur der SV Ornbau, die TSG Roth und der SV Marienstein, die allesamt Niederlagen kassierten.
SV Marienstein – SC Aufkirchen 2:4 (2:0)
Trotz einer 2:0-Halbzeitführung verloren die Vorstädter gegen den mäßig in die Saison gestarteten SC Aufkirchen noch mit 2:4 und entsprechend enttäuscht war SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff: "Die Niederlage heute tut doppelt weh. In der ersten Halbzeit war unsere Leistung wirklich gut und wir hätten auch höher als mit zwei Toren führen können. Beim 2:2-Ausgleich hatten die Aufkirchener das nötige Glück, das wir auch dringend mal benötigen würden. Bei vier Gegentoren in einer Halbzeit muss man aber auch klar sagen, dass wir da zu viel zugelassen haben." Dabei begann das Spiel für den SVM denkbar gut. In der achten Spielminute versenkte Manuel Bittlmayer einen Freistoß aus 20 Metern halblinker Position über die Mauer im kurzen Eck. Auch in der Folge blieben die Hausherren die aktivere Mannschaft und erhöhten noch vor der Pause. Jonas Dorsch initiierte einen Angriff über die linke Seite und über Umwege gelangte der Ball zu Bittlmayer, der seinen Gegenspieler per Drehung düpierte und den Ball unter die Latte jagte. Nach dem Seitenwechsel wollte die Zengerle-Elf direkt nachlegen. Dorsch kam knapp vor SC-Schlussmann Tim Friedrich an den Ball und lupfte diesen um Zentimeter über den Querbalken und Streller schoss knapp am langen Eck vorbei, nachdem er über die linke Seite durchgebrochen war. Diese ausgelassenen Chancen bestraften die Gäste eiskalt und kamen binnen zwei Minuten zum Ausgleich. Zunächst landete eine Flanke bei Steffen Schöllhammer, der aus der Drehung einschoss und kurz darauf senkte sich ein verunglückter Flankenball Stefan Herzogs hinter SVM-Torhüter Christoph Brems in die Maschen. Die Blau-Weißen zeigten sich wenig geschockt und wollten selbst wieder in Führung gehen. Andreas Knör legte zurück auf Dorsch, der den Ball nicht richtig traf und Streller zielte zwei Mal zu ungenau. Die Gäste waren da deutlich effektiver und nutzten einen Ballverlust im Mariensteiner Aufbauspiel gnadenlos aus. Simon Babel spielte bei diesem Gegenangriff auf Florian Schäfer, der zum 2:3 traf. Nun warf der SVM nochmals alles nach vorne, doch das 2:4 zehn Minuten vor Schluss durch Simon Babel nahm den Spielern um Kapitän Knör endgültig den Wind aus den Segeln und besiegelte die siebte Saisonniederlage.