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So. (15.00 Uhr): David gegen Goliath in Dittenheim
(jsl) Marienstein
Weiterhin gelingt es in der Bezirksliga Mittelfranken Süd keinem Team, sich an der Tabellenspitze entscheidend abzusetzen. Spitzenreiter FV Dittenheim (27) liegt einen Zähler vor einem punktgleichen Quartett bestehend aus FC Wendelstein, ESV Ansbach-Eyb, ASV Zirndorf und TSV 1860 Weißenburg. Und auch der TV Hilpoltstein (25), der SV Raitersaich (24) und der TSV Greding (22) liegen in Schlagdistanz zum Platz an der Sonne. Der 14. Spieltag hält mit dem Spiel des TSV 1860 gegen den SV Raitersaich am Samstag ein direktes Duell von Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bereit. Ebenfalls bereits am Samstag gastiert der TV Hilpoltstein bei der wiedererstarkten TSG Roth, die nach den ersten beiden Saisonsiegen wieder Hoffnung im Abstiegskampf schöpft. Der SV Ornbau will im Kellerduell mit der SG TSV/DJK Herrieden dreifach punkten und nach Möglichkeit Relegationsplatz 13 verlassen. Dass es zu einem Führungswechsel in der Südstaffel kommt, scheint fast ausgeschlossen, denn auf der Dittenheimer Sportanlage kommt es am Sonntag zum Duell der Gegensätze, wenn der Ligaprimus auf den SV Marienstein trifft.
So. (15.00 Uhr): FV Dittenheim – SV Marienstein
Das Schlusslicht aus Marienstein wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg und vor allem die beiden Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten aus Roth und Ornbau waren zuletzt ernüchternd. Nach der Leistung vom letzten Sonntag beim 0:3 gegen den SV Ornbau nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle kein Blatt vor den Mund und sprach von einer "katastrophalen, dem Tabellenstand entsprechenden Leistung. In der Zentrale fehlt es uns an Kreativität und unsere Angriffe über die Außenbahn sind viel zu einfach ausrechenbar." Bis auf eine Bittlmayer-Chance beim Stand von 0:0 blieben die Blau-Weißen tatsächlich fast jegliche Torgefahr schuldig und verloren letztendlich verdient mit 0:3. Zumindest kann man beim Gastspiel in Dittenheim nur gewinnen und man will zumindest eine gute Figur abgeben. Nicht zuletzt auf Grund der personellen Situation dürfte dies jedoch ein schwieriges Unterfangen werden. Tobias Eisenschenk hat ein dickes Knie und droht ebenso auszufallen wie Manuel Bittlmayer, der am Sonntag mit Kniebeschwerden ausgewechselt wurde. Auch Jonas Ferstl konnte auf Grund einer ärztlichen Untersuchung nicht trainieren. Zudem fehlen Jonas Hiller, Oliver Reichenberger und weiterhin Torwart Gabriel Rehm. Zumindest Kapitän Andreas Knör wird am Sonntag wieder mit an Bord sein.
So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen den SV Ornbau
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Der FV Dittenheim nimmt den 13. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd als Tabellenführer in Angriff. Für den Platz an der Sonne reichte dem FV am vergangenen Sonntag ein spätes 2:2 im Topspiel gegen den FV Wendelstein und er profitierte davon, dass sowohl der ASV Zirndorf (0:0 beim SV Ornbau) als auch der TV Hilpoltstein (2:1 beim SV Raitersaich) strauchelten. Es ist gut möglich, dass die Tabellenführung am kommenden Wochenende erneut wechselt, denn der FV Dittenheim (26 Punkte) reist am Samstag zum ASV Zirndorf (25) und trifft dort auf den Tabellenzweiten. Der TV Hilpoltstein (25) hat mit dem sechstplatzierten ESV Ansbach-Eyb (23) einen echten Prüfstein vor der Brust und der SV Raitersaich (24) empfängt den abstiegsgefährdeten SC Aufkirchen. Von den Teams auf den Abstiegsplätzen punkteten am letzten Wochenende der SV Ornbau (9 Punkte) einfach (siehe oben) und die TSG Roth (5) durch das 5:1 über den SV Marienstein dreifach. Die TSG will nach dem ersten Saisonsieg bei der auf dem Relegationsplatz 13 liegenden SG TSV/DJK Herrieden (10) sofort nachlegen. Auch die anderen beiden Kellerkinder treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – SV Ornbau
Nach einem misslungenen Saisonstart steigerten sich die Gäste in den letzten Partien und kamen zu immerhin vier Punkten in den letzten drei Partien. Mit einem Sieg könnte man nun zumindest den Relegationsplatz erobern. Bei den Hausherren wollen Trainer Stephan Zengerle und sein Team trotz nur eines Punktes aus den letzten fünf Partien den Kopf nicht in den Sand stecken: "Die Situation ist natürlich nicht einfach, die Stimmung gedrückt. Aber warum sollten wir am Sonntag nicht einfach gewinnen? Wir waren bisher oft nah dran, hatten aber auch so gut wie gar kein Glück. Eigentlich wäre jetzt mal ein sogenannter dreckiger Sieg für uns fällig." Erst kurzfristig wird sich entscheiden, wen der Coach auf das Feld schickt. Definitiv fehlen wird Stefan Kiermeyer nach einer roten Karte im letzten Spiel. Gleiches gilt auf Ornbauer Seite für Rafael Suchanek. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.
Niederlage in Roth: TSG Roth - SV Marienstein 5:1 (1:1)
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TSG Roth – SV Marienstein 5:1 (1:1)
Mit 5:1 entschied die TSG Roth am Samstag das Duell gegen den SV Marienstein für sich und gab damit die rote Laterne an die Vorstädter ab. Entsprechend enttäuscht war SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff. "Dieses Spiel heute war natürlich ein weiterer Nackenschlag für uns. Die Knackpunkte des Spiels waren das unnötige 2:1 und der Elfmeter zum 3:1. Die beiden Gegentreffer in den Schlussminuten resultierten dann daraus, dass mit offenem Visier nach vorne gespielt haben." Die Blau-Weißen mussten auf den gesperrten Pasqual Krieglmeier und auf Kapitän Andreas Knör verzichten und starteten ängstlich in die Partie. Dennoch hatten die Gäste die erste Chance der Partie, als TSG-Schlussmann Simon Kunze einen Abschluss von Jonas Ferstl nach einem schnell ausgeführten Freistoß parierte. Auf der Gegenseite war Christoph Brems bei einem Distanzschuss von Jonas Buckel zur Stelle und der Versuch Sven Müllers aus spitzem Winkel wurde noch auf der Linie geklärt. In der 26. Spielminute entschärfte Brems einen gefährlichen Freistoß von Besmir Duraku und nur eine Minute später lief Fabian Streller alleine auf das TSG-Tor zu, verlor aber das direkte Duell mit Kunze. Kurz darauf wurde Müller von Patrick Trost per Querpass bedient und erzielte problemlos das 1:0. Nun stellten die Gäste um und Manuel Bittlmayer wurde wieder in die Spitze beordert, was sich sofort auszahlte: Nach einem Freistoß stand er goldrichtig und glich per Flachschuss aus. Nun war der SVM endlich im Spiel und konnte dieses bis zum Halbzeitpfiff ausgeglichen gestalten. Danach änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nichts. Jakob Luff war in der 54. Minute frei durch, wurde jedoch durch eine vermeintliche Abseitsstellung zurückgepfiffen. Die Zengerle-Elf drängt auf die Führung und Kunze musste bei einem Freistoß aus dem Halbfeld sein ganzes Können aufbieten. Mit Hilfe der Gäste gelang der TSG nach 69 Minuten die überraschende Führung: Der bis dahin starke Brems ließ einen harmlosen Freistoß von Duraku passieren. Trotz dieses Rückschlags war der SVM in der Folge weiter bemüht. In der 83. Spielminute fädelte Genc Bajrami geschickt gegen seinen ebenfalls eingewechselten Gegenspieler Stefan Kiermeyer ein und kam zu Fall. Obwohl diese Doppelbestrafung schon seit langem nicht mehr im Regelwerk zu finden ist, zeigte der Unparteiische Matthias Kauschke auf den Punkt und verwies Kiermeyer mit der roten Karte des Feldes. Müller verwandelte sicher vom Punkt. In den Schlussminuten schraubten Miro Struller und erneut Müller per Strafstoß das Ergebnis auf 5:1.
Sa. (14.00 Uhr): Kellerduell bei der TSG Roth
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Sa. (14.00 Uhr): TSG Roth – SV Marienstein
22 Mal liefen der SV Marienstein und die TSG Roth in dieser Saison bereits auf, doch ein Sieg gelang bisher keinem der beiden Teams. Am Samstag empfängt Schlusslicht TSG Roth (2 Punkte) den SV Marienstein, der einen Punkt mehr auf dem Konto hat, zum absoluten Kellerduell der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die Hausherren kassierten zuletzt vier Niederlagen in Folge und unterlagen am letzten Samstag mit 3:0 beim ASV Zirndorf. Der SV Marienstein tankte mit einem 1:1 gegen den ESV Ansbach/Eyb etwas Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben. "Nachdem wir in der Saison in dem ein oder anderen Spiel nicht wirklich wettbewerbsfähig waren, haben wir gegen den ESV Ansbach/Eyb endlich mal unser Potential abgerufen. Leider hat es dann doch nur für einen Punkt gereicht, da es uns vor allem in der ersten Hälfte an der nötigen Kaltschnäuzigkeit gefehlt hat. Aber den Aufwärtstrend wollen wir jetzt bei der TSG Roth bestätigen", zeigt sich SVM-Trainer Stephan Zengerle hoffnungsvoll. Der gesperrte Pasqual Krieglmeier wird ebenso fehlen wie Kapitän Andreas Knör und wohl auch Claver Kouakou. Anpfiff in Roth ist um 14.00 Uhr.
Nach dem Duell bei der TSG Roth trifft die Zengerle-Elf am Wochenende darauf mit dem SV Ornbau (8 Punkte) ein weiteres Sorgenkind der Liga. Mit zwei Siegen könnte man trotz der bisherig katastrophalen Punkteausbeute den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen. Mit den drei genannten Teams und auch der SG TSV/DJK Herrieden (10 Punkte) haben eigentlich gestandene Bezirksliga-Mannschaften der letzten Jahre bisher arge Probleme. Dies liegt auch an der Qualität der Aufsteiger, denn drei der vier Neulinge finden sich unter den Top 5 der Liga wieder. Im direkten Aufsteiger-Duell treffen am Sonntag der SV Raitersaich (Platz 5) und Tabellenführer TV Hilpoltstein aufeinander. Ein weiteres Spitzenspiel findet in Dittenheim statt, wo der Tabellenzweite den FC Wendelstein (Platz 4) empfängt. Lachender Dritter könnte am Ende der ASV Zirndorf (Rang 3) sein, der als klarer Favorit in die Partie beim SV Ornbau geht.
Punktgewinn: SV Marienstein - ESV Ansbach-Eyb 1:1 (0:1)
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Das Spitzentrio der Bezirksliga Mittelfranken Süd erlaubte sich am 11. Spieltag keinen Ausrutscher. Tabellenführer TV Hilpoltstein (25 Punkte) behauptete dank eines 2:1-Sieges über den SC Aufkirchen die Tabellenführung, die er dank des gewonnen direkten Vergleichs gegen den ASV Zirndorf innehat. Der punktgleiche ASV hatte bereits am Samstag Schlusslicht TSG Roth zu Gast und gewann erwartungsgemäß mit 3:0. Der FV Dittenheim (24 Punkte) hatte mit einem Gastspiel beim TSV Greding die wohl schwierigste Aufgabe zu lösen und meisterte diese danke eines Treffers in der Nachspielzeit mit 1:2. Der SV Raitersaich (21 Punkte) verlor etwas überraschend bei der SG TSV/DJK Herrieden mit 3:1. Mit 10 Punkten auf dem Konto verbesserten sich die Herriedener auf den 13. Rang und belegen somit den ersten Abstiegsplatz. Sie verdrängten den SV Ornbau (8 Punkte), der am Samstag trotz einer 0:2-Pausenführung mit 4:2 beim FC Wendelstein unterlag. Neues Schlusslicht ist nach der Niederlage in Zirndorf die TSG Roth, denn der SV Marienstein holte gegen den ESV Ansbach-Eyb den dritten Saisonzähler.
SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb 1:1 (0:1)
"Wir sind nach dem Spiel etwas hin- und hergerissen. Der Punkt hilft uns natürlich wenig, aber die Aufwärtstendenz ist klar erkennbar und das war heute ein Schritt in die richtige Richtung. In der ersten Halbzeit haben wir fünf Topchancen und gehen trotzdem mit einem Rückstand in die Pause. Da fehlt uns einfach die Kaltschnäuzigkeit", analysierte Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff. In der Tat boten sich den Hausherren in den ersten 45 Minuten zahlreiche Gelegenheiten zur Führung: Nach einer Flanke von rechts setzte der aufgerückte Jakob Luff den Ball an den rechten Pfosten, Kapitän Andreas Knör jagte den Ball aus fünf Meter über das Tor und ein Drehschuss von Tobias Eisenschenk wurde im letzten Moment geblockt. Manuel Bittlmayer lief nach einem Chip-Pass von Maximilian Lindermeier alleine auf von Schlussmann Sebastian Andreka gehütete ESV-Tor zu und verzog knapp. Als Eisenschenk im Strafraum umgerissen wurde, blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. In der 38. Spielminute gingen die Gäste überraschend in Führung. Ein SVM-Defensivakteur rutschte nach einem langen Ball weg, wodurch Anton Schröferl in dessen Rücken enteilte und mit etwas Glück gegen den starken SVM-Torhüter Gabriel Rehm traf. Die Zengerle-Elf suchte sofort nach der passenden Antwort, doch Sebastian Heimisch traf aus 16 Metern nur die Latte. So mussten die Zuschauer bis zur 60. Spielminute auf den Mariensteiner Ausgleich warten. Nach einem Eckball war Philipp Fink per Direktabnahme erfolgreich. Beinahe hätte Fink das Spiel im Alleingang gedreht, doch bei seinem Abschluss aus halblinker Position war Andreka noch entscheidend am Ball. In der Folge spielten beide Mannschaften auf Sieg. David Scherb schoss den Ball am kurzen Pfosten über das SVM-Tor und Fink störte gerade noch rechtzeitig gegen Philip Weingärtner. Auch auf der Gegenseite gab es in den Schlussminuten Chancen auf den Siegtreffer. Nach einer Kombination über Knör und Bittlmayer strich ein Abschluss des eingewechselten Claver Kouakou nur knapp am Winkel vorbei, Andreka lenkte einen Heimisch-Abschluss nach Ablage von Jonas Dorsch über den Querbalken und Fabian Streller touchierte aus 16 Metern den Außenpfosten, nachdem er zur Mitte gezogen war.
So. (15.00 Uhr): Nächster Anlauf gegen den ESV Ansbach-Eyb
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Die Reduzierung der Ligastärke von 18 auf 16 Mannschaften seit dieser Saison entzerrt den Spielplan der Bezirksligen Mittelfranken Süd und Nord spürbar. Während in den Vorjahren der Tag der Deutschen Einheit als Spieltag genutzt worden war, konnten die Spieler am Donnerstag die Füße hochlegen – dies allerdings mit einer Ausnahme: Ob der SV Ornbau im Nachholspiel gegen den ESV Ansbach-Eyb die Abstiegsränge verlassen konnte, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Am Samstag eröffnen drei Partien den 12. Spieltag und dabei kann sich der ASV Zirndorf zumindest für eine Nacht die Tabellenführung sichern. Gegen die abgeschlagene TSG Roth (Platz 15) ist der ASV jedenfalls haushoher Favorit. Gleiches trifft auf den mit dem ASV punktgleichen SV Raitersaich zu, der am Sonntag bei der SG TSV/DJK Herrieden (Platz 14) gastiert. Der TV Hilpoltstein und der FV Dittenheim haben an der Tabellenspitze liegend einen Punkt mehr auf dem Konto als die beiden Verfolger. Eine anspruchsvolle Aufgabe hat der FV Dittenheim beim TSV Greding (Platz 5) zu bewältigen. Tabellenführer TV Hilpoltstein erwartet den SC Aufkirchen (Platz 11). Der SV Marienstein empfängt am Sonntag mit dem ESV Ansbach-Eyb ein Team aus dem Mittelfeld der Tabelle.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb
Am letzten Wochenende stellte er ESV dem Spitzenteam ASV Zirndorf beim spektakulären 4:4 ein Bein und rangieren momentan mit 16 Punkten auf Rang 8. Viel wird am Sonntag davon abhängen, inwieweit die Mariensteiner Defensive, die auf den gesperrten Pasqual Krieglmeier verzichten muss, Philip Weingärtner in den Griff bekommt, der bereits 12 mal erfolgreich war und damit für bisher fast die Hälfte der "Eisenbahner"-Tore sorgte. Zudem läuft es bei den Gästen bisher auf fremden Plätzen richtig gut. Drei Siege stehen dort nur einer Niederlage gegenüber. Ein Blick auf die bisherigen Begegnungen mit dem ESV darf der Zengerle-Elf trotz der bisher desaströsen Punkteausbeute Mut machen: In der letzten Saison hielt man sich mit einem 0:5 auswärts und einem 4:3-Heimsieg schadlos. Zudem setzten die Blau-Weißen am Sonntag erneut auf ihre Moral und mannschaftliche Geschlossenheit, die Trainer Stephan Zengerle am letzten Wochenende trotz der Niederlage in Raitersaich lobte und die nun endlich mit dem ersten Saisonsieg belohnt werden soll.
So. (15.00 Uhr): Gastspiel bei starkem Aufsteiger
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Zwei Partien eröffnen bereits am Samstag den zehnten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die noch sieglose TSG Roth, die auf dem vorletzten Platz rangiert, hofft gegen Aufsteiger FC Wendelstein (Rang 7) auf den ersten "Dreier" der Saison. In der zweiten Partie treffen mit dem SC Aufkirchen (10) und der SG TSV/DJK Herrieden zwei Teams aus dem unteren Tabellendrittel aufeinander, die am letzten Spieltag Siege einfuhren und ihre Form bestätigen wollen. Die Topteams der Liga greifen erst am Sonntag in das Geschehen ein. Der ASV Zirndorf reist zum ESV Ansbach-Eyb (8) und will die am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung sicherlich nicht gleich wieder abgeben. Der zweitplatzierte TV Hilpoltstein lauert bereits und könnte mit einem Heimsieg über den TSV 1860 Weißenburg (6) den Ausrutscher vom letzten Wochenende vergessen machen. Wie eng das Tableau zusammen liegt, zeigt die Tatsache, dass die "Sechziger" bei einem hohen Sieg und entsprechenden anderen Ergebnissen selbst die Tabellenführung übernehmen könnten. Ebenfalls in Lauerstellung liegen die mit dem TV punktgleichen FV Dittenheim und TSV Greding, die gegen den STV Deutenbach (9) bzw. beim SV Ornbau (14) antreten. Wiederum nur einen Punkt wenig auf dem Konto hat der SV Raitersaich, der am Sonntag den SV Marienstein erwartet.
So. (15.00 Uhr): SV Raitersaich – SV Marienstein
Top oder flop scheint das Motto beim SV Raitersaich im bisherigen Saisonverlauf zu sein. Sechs Siege stehen bei keinem einzigen Remis drei Niederlagen gegenüber und damit kann der Aufsteiger mit dem Saisonstart mehr als zufrieden sein. Auch dank Florian Müller (9 Treffer) und Dietmar Kusnyarik (7 Treffer) verfügt man über den zweitbesten Sturm der Liga, der am letzten Sonntag bei der 2:0-Niederlage in Zirndorf erstmalig in dieser Saison nicht traf. Müller alleine war damit zwei Mal öfter erfolgreich als die Gäste und somit sind die Rollen am Sonntag klar verteilt. Die Zengerle-Elf wird trotz der momentanen Situation mit nur zwei Punkten auf dem Konto den Kopf nicht in den Sand stecken und auch beim Gastspiel im Landkreis Fürth alles geben. Mit einer Leistung wie in den ersten 45 Minuten gegen den SC Aufkirchen ist man auch dort nicht chancenlos. Allerdings müsste diese dann auch über die gesamte Spielzeit gezeigt werden. Vielleicht ist den Blau-Weißen nach vier Heimspielen in Folge, die allesamt verloren wurden, in der Fremde auch einmal das notwendige Glück hold und man kann dem Favoriten ein Bein stellen.
Halbzeitführung reicht nicht: SV Marienstein - SC Aufkirchen 2:4 (2:0)
(jsl) Marienstein
Überraschend verlor der TV Hilpoltstein am 9. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd bei der SG TSV/DJK Herrieden durch einen Gegentreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit mit 1:0 und musste damit die Tabellenführung an den ASV Zirndorf abgeben. Im Spitzenspiel gegen den SV Raitersaich setzte sich der ASV mit 2:0 durch. Neuer Tabellendritter ist der FV Dittenheim, der den FC Dombühl mit einer 4:0-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise schickte. Im Tabellenkeller verbesserten sich die Herriedener durch den Überraschungssieg und mit nun sechs Punkten auf den viertletzten Tabellenplatz. Schlechter platziert sind nur der SV Ornbau, die TSG Roth und der SV Marienstein, die allesamt Niederlagen kassierten.
SV Marienstein – SC Aufkirchen 2:4 (2:0)
Trotz einer 2:0-Halbzeitführung verloren die Vorstädter gegen den mäßig in die Saison gestarteten SC Aufkirchen noch mit 2:4 und entsprechend enttäuscht war SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff: "Die Niederlage heute tut doppelt weh. In der ersten Halbzeit war unsere Leistung wirklich gut und wir hätten auch höher als mit zwei Toren führen können. Beim 2:2-Ausgleich hatten die Aufkirchener das nötige Glück, das wir auch dringend mal benötigen würden. Bei vier Gegentoren in einer Halbzeit muss man aber auch klar sagen, dass wir da zu viel zugelassen haben." Dabei begann das Spiel für den SVM denkbar gut. In der achten Spielminute versenkte Manuel Bittlmayer einen Freistoß aus 20 Metern halblinker Position über die Mauer im kurzen Eck. Auch in der Folge blieben die Hausherren die aktivere Mannschaft und erhöhten noch vor der Pause. Jonas Dorsch initiierte einen Angriff über die linke Seite und über Umwege gelangte der Ball zu Bittlmayer, der seinen Gegenspieler per Drehung düpierte und den Ball unter die Latte jagte. Nach dem Seitenwechsel wollte die Zengerle-Elf direkt nachlegen. Dorsch kam knapp vor SC-Schlussmann Tim Friedrich an den Ball und lupfte diesen um Zentimeter über den Querbalken und Streller schoss knapp am langen Eck vorbei, nachdem er über die linke Seite durchgebrochen war. Diese ausgelassenen Chancen bestraften die Gäste eiskalt und kamen binnen zwei Minuten zum Ausgleich. Zunächst landete eine Flanke bei Steffen Schöllhammer, der aus der Drehung einschoss und kurz darauf senkte sich ein verunglückter Flankenball Stefan Herzogs hinter SVM-Torhüter Christoph Brems in die Maschen. Die Blau-Weißen zeigten sich wenig geschockt und wollten selbst wieder in Führung gehen. Andreas Knör legte zurück auf Dorsch, der den Ball nicht richtig traf und Streller zielte zwei Mal zu ungenau. Die Gäste waren da deutlich effektiver und nutzten einen Ballverlust im Mariensteiner Aufbauspiel gnadenlos aus. Simon Babel spielte bei diesem Gegenangriff auf Florian Schäfer, der zum 2:3 traf. Nun warf der SVM nochmals alles nach vorne, doch das 2:4 zehn Minuten vor Schluss durch Simon Babel nahm den Spielern um Kapitän Knör endgültig den Wind aus den Segeln und besiegelte die siebte Saisonniederlage.
So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen Landesligaabsteiger SC Aufkirchen
(jsl) Marienstein
Nach über einem Drittel der Saison führen mit dem TV Hilpoltstein (19 Punkte) und dem SV Raitersaich (18 Punkte) zwei Aufsteiger die Tabelle der Bezirksliga Mittelfranken Süd an. Am Samstag kommt es mit dem Duell zwischen dem SV Raitersaich und dem drittplatzierten ASV Zirndorf zu einem echten Schlagerspiel, während der Tabellenführer am Sonntag reagieren kann und gegen die SG TSV/DJK Herrieden, die auf Rang 14 liegt, klar die Favoritenrolle innehat. Während die Mannschaften im oberen Tabellendrittel dicht gestaffelt sind, drohen im Tabellenkeller vier Mannschaften früh den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren. Die SG TSV/DJK Herrieden (3 Punkte), die TSG Roth und der SV Marienstein (jeweils 2 Punkte) blicken auf einen katastrophalen Saisonstart zurück. Der SV Ornbau rangiert mit fünf Punkten auf dem Relegationsrang und hat zusätzlich ein Nachholspiel in der Hinterhand, in dem man den Rückstand auf Rang 12 verringern kann. Auf diesem liegt der SC Aufkirchen, der am Sonntag beim SV Marienstein gastiert.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SC Aufkirchen
Die Gäste hatten sich ihre Rückkehr in die Bezirksliga nach einer Saison in der Landesliga sicherlich anders vorgestellt. Zuletzt kassierte das Team aus dem Gerolfingener Ortsteil (Landkreis Ansbach) zwei hohe Niederlagen. Gegen den FC Wendelstein und den ASV Zirndorf kassierte man jeweils fünf Gegentreffer ohne selbst erfolgreich gewesen zu sein. Blickt man auf die Torausbeute beider Kontrahenten vom Sonntag, so wird klar, dass die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark alles andere als ein Schützenfest erwarten dürfen: Nach acht Spieltagen haben der SVM und der SCA jeweils fünf eigene Treffer erzielt und weisen damit den schlechtesten Wert der Liga auf. Im Spiel gegen den Landesligaabsteiger hofft SVM-Trainer Stephan Zengerle auf mehr Gegenwehr seiner Schützlinge: "Wir hatten einen denkbar schlechten Saisonstart. Dennoch hatten wir schon mehrfach die Gelegenheit, den ersten Sieg einzufahren, aber haben sie immer wieder leichtfertig vergeben. Wir brauchen jetzt einfach auch einmal Glück, aber wir müssen uns auch viel mehr wehren. Einfache Siege wird es für uns in der momentanen Lage nicht geben. Dazu haben wir zu viele Defizite. Am Sonntag müssen wir aber einfach mal etwas Zählbares mitnehmen."
Heimniederlage gegen den Tabellenführer: SV Marienstein - TV Hilpoltstein 1:5 (0:1)
(jsl) Marienstein
Der SV Raitersaich und der ASV Zirndorf bleiben in der Bezirksliga Mittelfranken Süd Tabellenführer TV Hilpoltstein auf den Fersen. Der SV besiegte am Sonntag Mitaufsteiger FC Wendelstein mit 4:2 und der ASV fertigte Landesligaabsteiger SC Aufkirchen mit 0:5 ab. Damit hatten beide Teams die passende Antwort parat, nachdem der TV Hilpolstein bereits am Samstag mit einem 1:5 beim SV Marienstein vorgelegt hatte. Die Vorstädter bleiben damit ebenso sieglos wie die TSG Roth. Dies unterlag dem STV Deutenbach trotz Pausenführung mit 2:3. Mit einem 2:2 gegen den FC Dombühl fuhr der SV Ornbau zumindest einen Punkt im Tabellenkeller ein.
SV Marienstein - TV Hilpoltstein 1:5 (0:1)
Einen solchen hätten auch die Mariensteiner im Duell mit dem Tabellenführer gerne geholt, doch die Trauben hingen in diesem Vergleich erwartungsgemäß hoch. Vor allem mit dem Auftritt in der ersten Hälfte war SVM-Trainer Stephan Zengerle durchaus zufrieden: "Unser Matchplan ist in den ersten 45 Minuten durchaus aufgegangen und wir konnten immer wieder Nadelstiche setzen. Der Gegner war jedoch reifer und spielerisch insgesamt überlegen. Durch die individuellen Schnitzer bringen wir uns leider immer wieder um den Lohn für die Arbeit." Einen solchen Fehler nutzte Niklas Engel kurz vor der Halbzeitpause zur Gästeführung, als der SVM den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte und Engels Schuss letztendlich im langen Eck einschlug. Bis dahin hatten die Blau-Weißen gut dagegen gehalten und hätten selbst in Führung gehen müssen. In der 27. Spielminute schoss Jonas Dorsch nach einem Querpass von Fabian Streller völlig freistehend aus sieben Metern TV-Schlussmann Marius Gerlach an. Und unmittelbar nach dem 0:1 strich ein Freistoß von Kapitän Andreas Knör nur knapp am TV-Gehäuse vorbei. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff rutschte ein SVM-Akteur aus, Florian Wittmann nahm ihm den Ball ab und überwand Christoph Brems zum 0:2. Nachdem nach einem Foulspiel an Streller der Elfmeterpfiff ausgeblieben war, entschied der Unparteiische auf der Gegenseite auf Strafstoß. Frank Drechsel verwandelte sicher. Spätestens jetzt war das Spiel entschieden und Christoph Herzog nach einem langen Ball und Querpass und erneut Drechsel erhöhten auf 0:5. In der Nachspielzeit sorgte Pasqual Krieglmeier mit einem Strafstoß für den Mariensteiner Ehrentreffer.
Sa. (16.00 Uhr): Mammutaufgabe gegen den Tabellenführer
(jsl) Marienstein
Am Dienstag Abend eroberte der TV Hilpoltstein durch ein 3:1 über Mitaufsteiger FC Dombühl die Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken zurück. Bisher bestätigt der TV die starke Rolle, die ihm bereits vor Saisonbeginn von zahlreichen Trainern der Konkurrenten zugesprochen worden war. Insgesamt zeigt sich die Liga nach knapp einem Viertel der Saisonspiele in der oberen Hälfte sehr ausgeglichen. Den Tabellenführer trennen nur drei Punkte vom siebtplatzierten FC Wendelstein. Dieser tritt am Sonntag beim SV Raitersaich (Rang 3) an und mit der Partie ESV Ansbach-Eyb (Rang 2) gegen den TSV Greding (Rang 5) kommt es zu einem weiteren Verfolgerduell. Dass an diesem Spieltag der TV Hilpoltstein von der Tabellenspitze verdrängt wird, scheint wenig wahrscheinlich, denn dieser kann bereits am Samstag beim SV Marienstein vorlegen.
Sa. (16.00 Uhr): SV Marienstein - TV Hilpoltstein
Somit kommt es im Hofmühl-Sportpark zur Partie zwischen dem Ligakrösus und dem Schlusslicht der Liga. Die Blau-Weißen liegen seit letztem Sonntag punktgleich mit der TSG Roth (jeweils zwei Punkte) am Tabellenende und konnten auch in ihren beiden Heimspielen zum Volksfest nicht den ersehnten ersten Saisonsieg einfahren. In den entscheidenden Situationen war man am letzten Samstag gegen die SG TSV/DJK Herrieden nicht nah genug am Mann, in der Offensive ließ man erneut zu viele Chancen ungenutzt und auch der Herriedener Siegtreffer kurz vor Schluss dürfte der Moral nicht zuträglich gewesen sein. "Es ist keine leichte Situation gerade für uns alle. Wir haben momentan einfach viele Defizite, aber auch kein Glück. Die Tabelle spielt für uns derzeit keine Rolle. Wir wollen den Kopf oben lassen, gemeinsam kämpfen und kleine Schritte nach vorne machen. Dann werden wir auch irgendwann endlich ein Spiel gewinnen. Gegen Hilpoltstein wird es aber ganz sicher schwer. Sie sind eine gute Mannschaft, die mit Fabian Schäll und Florian Grau, der leider zuletzt nicht spielen konnte, zwei herausragende Spieler und Typen als Spielertrainer dazubekommen hat und vier der letzten fünf Spiele gewonnen hat. Aber vielleicht haben wir ja auch einmal das nötige Glück und gehen einmal selbst in Führung. Dann ist immer alles möglich", will Trainer Stephan Zengerle mit seinen Jungs den Kopf nicht in den Sand stecken. Das eigene Führungstor zu erzielen wird jedoch am Samstag alles andere als leicht. Mit dem TV Hilpoltstein reist das Abwehr-Bollwerk der Liga nach Marienstein, denn die Elf musste erst ganze vier Mal den Ball aus den eigenen Maschen holen. Mit einem oder gar drei Punkten in diesem Duell würden die Vorstädter jedenfalls für die Sensation des Spieltags sorgen.
Weiterhin sieglos: SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:3 (1:2)
(jsl) Marienstein
Der ohnehin gut in die Saison gestartete FC Wendelstein setzte am siebten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd mit einem 5:0 über Landesligaabsteiger SC Aufkirchen ein Ausrufezeichen. Der ASV Zirndorf behielt im Duell der Tabellennachbarn gegen den TV Hilpoltstein mit 1:0 die Oberhand und liegt nun auf Rang 2. Die TSG Roth holte mit einem 2:2 beim FC Dombühl den zweiten Zähler der Saison und zieht damit nach Punkten mit dem SV Marienstein gleich. Die Vorstädter verloren das Duell der Sorgenkinder mit 2:3 gegen die SG TSV/DJK Herrieden und warten weiterhin auf den ersten Saisonsieg.
SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:3 (1:2)
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein Spiel mit wenig sattelfesten Hinterreihen auf beiden Seiten und damit zahlreiche Torchancen. Den ersten Warnschuss der Partie gab Manuel Bittlmayer nach Zuspiel von Jonas Dorsch ab und auf der Gegenseite kam Thilo Pfeifer nach einer Herriedener Druckphase gefährlich zum Abschluss. In der achten Spielminute lenkte SG-Torhüter Christoph Kowalski einen strammen Bittlmayer-Schuss aus 18 Metern über die Latte. Die Mariensteiner Defensivakteure hielten oftmals Sicherheitsabstand zu ihren Gegenspielern und so musste SVM-Schlussmann Christoph Brems gegen Peter Bernhard mit einer Fußabwehr retten und auch bei einem Abschluss Bernhards aus kurzem Winkel war er auf dem Posten. In der 13. Spielminute war er jedoch machtlos, als ein Ball auf Christian Chalupnik durchgesteckt wurde und dieser sicher einschob. Die Hausherren hatten jedoch die passende Antwort parat: Nach einer Balleroberung spielte Claver Kouakou auf Bittlmayer, der sich den Ball an zwei Spielern vorbeilegte, diese umlief und per Flachschuss ausglich. Direkt im Anschluss tauchte Andreas Knör nach Zuspiel von Bittlmayer frei vor Kowalski auf und verzog links. Nach einer knappen halben Stunde brachte Andre Vogelhuber das Leder über die linke Seite zur Mitte, wo ein Abschluss von der Querlatte zurück in das Feld sprang und Chalupnik zum 1:2 abstaubte (27.). Fünf Minuten später ließen die Blau-Weißen ihre Qualitäten aufblitzen. Nach einer sehenswerten Kombination über Dorsch und Knör kam Bittlmayer einen Schritt zu spät und brachte das Leder nicht mehr an Kowalski vorbei. Zum Pausentee konnten die Zengerle-Schützlinge mit dem Ergebnis jedoch gut leben, denn Brems entschärfte einen Abschluss Peters aus der Drehung mit einem tollen Reflex und Reimund Schreiber verfehlte das Tor aus der Distanz nur knapp. Der zweite Durchgang startete dann ganz nach dem Geschmack der Hausherren, denn nach einer Hereingabe kam der eingewechselte Jonas Ferstl an den Ball und überwand Kowalski, wobei der Abschluss noch leicht abgefälscht war. Nach circa sechzig Minuten hatten beide Mannschaften die Chance zur Führung. Peter hatte Brems schon umkurvt, doch er verzog knapp und Tobias Eisenschenk scheiterte im direkten Duell mit Brems. Den Lucky-Punch setzten die Gäste eine Minute vor Ablauf der 90 Minute, als der eingewechselte Lukas Heidingsfelder für das 2:3 und die ersten drei Herriedener Saisonpunkte sorgte.
Sa. (15.00 Uhr): Kellerduell gegen die SG TSV/DJK Herrieden
(jsl) Marienstein
Aufsteiger SV Raitersaich eroberte am Sonntag durch ein 3:0 über den STV Deutenbach die Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd, die zuvor Mitaufsteiger TV Hilpoltstein für zumindest 24 Stunden inne gehabt hatte. Das einzig noch ungeschlagene Team der Liga setzte sich bereits am Samstag mit 3:0 gegen den FC Wendelstein durch und will am Wochenende auch bei Verfolger ASV Zirndorf (4.) bestehen. Ebenfalls ordentlich in die Saison gestartet ist der FV Dittenheim (3.), der am Samstag die Reise zum Lokalderby beim TSV 1860 Weißenburg (8.) antritt. Im Tabellenkeller gibt es weiterhin noch vier sieglose Mannschaften. Neben der punktlosen SG TSV/DJK Herrieden, der TSG Roth und dem SV Ornbau (jeweils 1 Punkt) droht auch der SV Marienstein (2 Punkte) früh in der Saison den Anschluss zu verlieren. Der vor dem Quartett auf Rang 12 liegende STV Deutenbach hat bereits fünf Punkte mehr auf dem Konto als die Blau-Weißen, die bereits am Samstag den direkten Konkurrenten aus Herrieden empfangen.
Sa. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden
Die Gäste unterlagen am letzten Spieltag dem ASV Zirndorf mit 0:3 und verloren dabei nicht nur drei Punkte, sondern auch zwei Akteure durch Platzverweise. Erstmalig in dieser Saison kam in diesem Spiel Peter Bernhard, Torschützenkönig der Vorsaison, zu einem Kurzeinsatz und auf einen Einsatz Peters darf sich auch die SVM-Defensive einstellen. Ebenfalls mit 0:3 endete die Mariensteiner Partie gegen den TSV 1860 Weißenburg und somit warten die Blau-Weißen seit drei Spielen auf einen eigenen Torerfolg. Einen solchen hatten beim Stand von 0:1 für die "Sechzger" Manuel Bittlmayer und Tobias Eisenschenk auf dem Fuß bzw. Kopf, doch das nötige Quäntchen Glück ist derzeit nicht auf Seiten der Vorstädter. Wer letztendlich für die Blau-Weißen am Samstag von Beginn an aufläuft, entscheidet sich - wie schon in den Vorwochen - wieder erst kurzfristig.
Niederlage am Volksfest-Samstag: SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg 0:3 (0:1)
(jsl) Marienstein Im Duell der starken Aufsteiger zwischen dem TV Hilpoltstein und dem FC Wendelstein behielten die Hausherren mit 3:0 die Oberhand und setzten sich zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze. Die noch sieglosen TSG Roth und SV Marienstein treten weiter auf der Stelle. Die TSG musste sich mit 2:5 dem TSV Freystadt geschlagen geben, während der SV Marienstein sein Volksfest-Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg mit 0:3 verlor. SV Marienstein – TSV 1860 Weißenburg 0:3 (0:1) Die Gäste dominierten die Anfangsphase im Hofmühl-Sportpark ohne jedoch klare Abschlusschancen verzeichnen zu können. Die Hausherren, bei denen der reaktivierte Claver Kouakou für mehr Stabilität im Mittelfeld sorgte, kamen erst nach circa 15 Minuten besser ins Spiel und hatten die ersten Gelegenheiten des Spiels. Manuel Bittlmayer tankte sich über die Mitte durch und prüfte TSV -Schlussmann Johannes Uhl mit einem zentralen Schuss aus 20 Metern. Wenig später rettet Uhl nach einem langen Ball von Sebastian Heimisch knapp vor Tobias Eisenschenk außerhalb des Strafraums. In der 28. Spielminute war erneut ein individueller Fehler Ausgangspunkt eines Gegentreffers für die Blau-Weißen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld lies Max Pfann zwei Spieler stehen und legte im Strafraum nach links auf Benjamin Weichselbaum, der das Leder humorlos hoch ins lange Eck versenkte. Der SVM versuchte prompt zu antworten: Timo Bosch passte von der rechten Seite zur Mitte, wo Fabian Streller den Ball weit über das Tor jagte. Dann sahen die Zuschauer fast die Kopie des 1:0, als Pfann erneut Weichselbaum freispielte. SVM-Torhüter Christoph Brems, der sein Ligadebüt gab, rettete jedoch grandios. Kurz vor dem Seitenwechsel versprang Streller nach einem Abschlag Brems‘ das Leder in aussichtsreicher Position und auch direkt nach Wiederanpfiff wollte der Ausgleich nicht gelingen. Nach einer Bittlmayer-Ecke tauchte Eisenschenk am kurzen Pfosten auf und sein Kopfball touchierte die Querlatte. In der 54. Minute tankte sich Streller über die linke Seite durch und passte zurück auf Bittlmayer, dessen Abschluss auf der Linie geklärt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wäre das 1:1 durchaus verdient gewesen, doch die Gäste entschieden im Anschluss die Partie binnen drei Minuten für sich. Nach der Bereinigung einer ersten gefährlichen Situation kam der Ball erneut in den Mariensteiner Strafraum und nach einer Verlängerung schob Weichselbaum völlig freistehend aus zwei Metern ein. Kurz darauf wurde ein Abschluss von Marco Jäger aus 22 Metern von Philipp Fink unglücklich per Kopf abgefälscht, wodurch sich der Ball hinter Brems in die Maschen senkte. Angesichts des Ergebnisses und der hohen Temperaturen war das Spiel nun entschieden. Eisenschenk bekam nach einem Zuspiel in die Spitze das Leder nicht mehr entscheidend unter Kontrolle und auf der Gegenseite blieb Brems Sieger im Duell mit Fabian Wachter. Die letzte Chance des Kreis-Duells vergab Jäger, der über die linke Seite in den Strafraum eindrang und knapp rechts vorbeischoss.
Sa. (15.00 Uhr): Volksfest-Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg
(jsl) Marienstein
Drei Aufsteiger finden sich vor dem 6. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd unter den besten vier Teams wieder. Das Aufsteigerduell zwischen dem TV Hilpoltstein und dem FC Wendelstein ist somit das Topspiel des 6. Spieltags der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Beide Teams rangieren mit zehn Punkten nur zwei Zähler hinter dem SV Raitersaich, ebenfalls Liganeuling und am Sonntag Gastgeber für den STV Deutenbach. Der arrivierte TSV Greding (10 Punkte), der am Sonntag bei Landesligaabsteiger SC Aufkirchen gastiert, komplettiert das Spitzenquartett. Eine Besonderheit hält der Spielplan in den nächsten Wochen für den SV Marienstein parat. Vier Mal in Folge darf man im heimischen Hofmühl-Sportpark antreten und somit auch an beiden Volksfest-Wochenenden. Am ersten dieser, nämlich am kommenden Samstag (15.00 Uhr), hat man den TSV 1860 Weißenburg zu Gast und will endlich dreifach punkten.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg
Die hoch gehandelten Gäste starteten mit sieben Zählern aus vier Partien in die neue Spielzeit und besiegten zuletzt den SV Ornbau knapp mit 3:2. Der SV Marienstein blieb in den letzten beiden Spielen punkt- und torlos und das Torverhältnis von 2:14 nach fünf Spieltagen legt offen, dass sowohl Offensive als auch Defensive der Vorstädter noch nicht in Form sind. Dies sieht auch SVM-Trainer Stephan Zengerle so: "Vieles läuft bei uns derzeit leider noch nicht zusammen. Das gegnerische 1:0 fällt zu einfach und für uns wäre es wichtig, endlich einmal selbst in Führung zu gehen. Wir müssen jetzt in der Liga langsam in die Spur kommen und angesichts der dünnen Personaldecke noch enger zusammenrücken. "Die eigene Führung gelang in dieser Saison bereits gegen den STV Deutenbach, als man unglücklich in der Schlussphase noch den Ausgleich kassierte und auch beim 0:0 beim Spitzenteam in Greding stimmte die Leistung. An diese wollen die Blau-Weißen am Samstag anschließen, um die letzten beiden Spiele vergessen zu machen und sich im Anschluss die Maß auf dem Volksfest richtig schmecken lassen zu können.