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SVM erobert Tabellenführung zurück: SV Wettelsheim - SV Marienstein 1:2 (0:0)
(jsl) Marienstein
Durch einen schmeichelhaften 1:2-Sieg beim SV Wettelsheim eroberte der SV Marienstein am Sonntag die Tabellenführung in der Kreisliga Neumarkt/Jura zurück. In der ersten Hälfte kamen beide Mannschaften nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor, wobei die Hausherren dem Führungstreffer näher waren. Die beste Chance hatte Benedikt Auernhammer, doch sein Kopfball nach einem Eckstoß wurde auf der Linie geklärt. Direkt nach dem Seitenwechsel hatte der SVM Glück, als Florian Bunz den Ball aus 20 Metern an die Querlatte schlenzte. Fast im Gegenzug ging man dann selbst in Führung. Ein Freistoß von Florian Rehm von der halblinken Seite fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Die Mittelfranken drängten nun auf den Ausgleich und übernahmen die Kontrolle auf dem Feld. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe ihnen das 1:1 gelang. Hans-Christian Döbler durfte ungestört durch das Zentrum marschieren und sein Schuss aus 16 Metern schlug im rechten Eck ein. Im Anschluss lenkte SVM-Torwart Gabriel Rehm einen Flachschuss von Matthias Lehmeyer aus spitzem Winkel per Glanztat um den Pfosten. Bei einem der wenigen Mariensteiner Entlastungsangriffen kam Maximus Mack zentral zum Abschluss, doch SVW-Torhüter Tom Gabsa entschärfte den Flachschuss. Auf der Gegenseite entschärfte Rehm einen wuchtig auf das Torwarteck getretenen Freistoß und fing einen gefährlichen Querpass ab. In der Schlussphase spielten sich teilweise turbulente Szenen im Mariensteiner Strafraum ab, doch entweder das Wettelsheimer Unvermögen oder Rehm verhinderten das 2:1. In der 89. Minute sorgte die Pfuhler-Elf nochmal für Entlastung, als sich Mirko Schröder über die rechte Seite durchtankte. Er fand in der Mitte den völlig freistehenden Laurenz Heindl und der Youngster drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie. Auch die Nachspielzeit überstand der SVM schadlos, wodurch man den Heimweg mit drei Punkten im Gepäck antreten konnte.
So. (15.00 Uhr): Gastspiel in Wettelsheim
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein gastiert am Sonntag beim SV Wettelsheim. Auf Grund der Verlegung zweier anderer Spiele zu Saisonbeginn handelt es sich für die Vorstädter am achten Spieltag erst um das zweite Liga-Auswärtsspiel. Entsprechend verzerrt ist auch das Tableau der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Zwar liegt der SVM durch die erste Saisonniederlage am letzten Sonntag nun zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer TSV Heideck, doch man hat ein bzw. sogar zwei Spiele weniger absolviert als die direkte Konkurrenz. „Nach dem vor allem in der ersten Hälfte schwachen Auftritt gegen den TSV Absberg wollen wir am Sonntag wieder ein anderes Gesicht zeigen und in die Erfolgsspur zurückkehren“, gibt SVM-Trainer Dominik Pfuhler die Marschroute vor. Personell entspannte sich die Situation bei den Vorstädtern unter der Woche etwas und so kann Pfuhler auf den ein oder anderen Rückkehrer aus dem Urlaub oder aus dem Krankenlazarett bauen. Ganz im Gegensatz zum SVM blickt der SV Wettelsheim auf einen verkorksten Saisonstart zurück. In sechs Partien gelang nur ein Sieg und so findet sich der Bezirksligaabsteiger auf Relegationsrang 11 wieder. Diese Verunsicherung wollen die Vorstädter am Sonntag nutzen, wenn um 15.00 Uhr am Wettelsheimer Hirschfeld der Anpfiff ertönt.
Erste Saisonniederlage: SV Marienstein - TSV Absberg 2:3 (0:3)
(jsl) Marienstein
Nach vier Siegen in Folge kassierte der SV Marienstein am Sonntag gegen den TSV Absberg die erste Saisonniederlage. „Auf Grund der desolaten ersten 30 Minuten, als wir überhaupt nicht ins Spiel fanden, geht die Niederlage voll in Ordnung“, resümierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Spielende. Nach den von Pfuhler angesprochenen 30 Minuten lagen die Hausherren bereits mit 0:3 zurück. Bereits in der siebten Spielminute erwischte SVM-Torhüter Julian Glauer-Wenzl bei seiner Rettungsaktion Ball und Gegenspieler und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Max Schaertel verwandelte den Strafstoß sicher. Die Gäste erhöhten in der 16. und 28. Spielminute und beide Male war Thomas Selz der Torschütze. Beim 2:0 durfte er sich vor seinem erfolgreichen Abschluss ungehindert drehen und beim 3:0 war er per Volleyabnahme erfolgreich. Bis zur Halbzeit agierten die Hausherren in der Verteidigung stabiler, doch in der Offensive fehlte es an Präzision und Durchschlagskraft. Daran änderte sich nach dem Seitenwechsel zunächst kaum etwas und die Mittelfranken verpassten die endgültige Entscheidung. Chris Schärtel jagten das Leder nach einem Flankenball aus dem Halbfeld an die Querlatte und Max Schaertel scheiterte an Glauer-Wenzls Fußabwehr. Ab der 61. Minute spielten die Blau-Weißen in Überzahl, denn Pascal Schärtel sah die gelb-rote Karte. Gegen das ideenlose Mariensteiner Spiel hatte es die Absberger Hintermannschaft jedoch leicht. Letztendlich dauerte es bis zur 78. Minute, ehe der SVM aus der Überzahl Kapital schlug. Maximus Mack passte von der linken Seite zur Mitte, wo sich Stephan Steib von seinem Gegenspieler löste und aus spitzem Winkel erfolgreich war. Nun rannten die Vorstädter nochmals an und Laurenz Heindl setzte seine Direktabnahme etwas zu hoch an. Bereits in der Nachspielzeit wurden drei Mariensteiner Schussversuche erfolgreich geblockt, ehe Stefan Laumeyers Schuss aus 20 Metern im langen Eck einschlug. Letztendlich kam das 3:2 jedoch zur spät, denn kurz ertönte der Schlusspfiff, der die erste Mariensteiner Saisonniederlage besiegelte.
So. (15.00 Uhr): Behält der SVM auch im fünften Saisonspiel seine weiße Weste?
(jsl) Marienstein
Als Tabellenführer empfängt der SV Marienstein am Sonntag (15.00 Uhr) den TSV Absberg im Hofmühl-Sportpark. Die Vorstädter, die mit der maximalen Ausbeute von 12 Punkten aus vier Spielen in die Saison gestartet sind, wollen ihre weiße Weste behalten und ein weiteres Ausrufezeichen setzen. „In unseren bisherigen drei Heimspielen boten wir unseren Zuschauern mit einem Last-Minute-Erfolg, einem 9:1-Kantersieg und einem 4:3 einiges und ich hoffe, dass die Jungs am Sonntag daran anknüpfen können“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler auf die Partie voraus. Etwas gebremst wird sein Optimismus allerdings auf Grund der langen Liste fehlender Spieler. Neben den Langzeitverletzten Vitus und Maximilian Becker, Elias Ferstl und Heiner Osiander fehlen am Sonntag mit Torhüter Gabriel Rehm, Oliver Reichenberger, Mirko Schröder und Julian Lindermeier wichtige Stammspieler aus allen Mannschaftsteilen. Hinter dem Einsatz von Stefan Kiermeyer und Maximus Mack steht zudem ein Fragezeichen. Somit werden am Sonntag einige Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance erhalten. Der Gegner aus Absberg gewann nach einem durchwachsenen Saisonstart zuletzt zwei Mal in Folge, verbesserte sich damit auf den fünften Tabellenplatz und wird daher mit Selbstvertrauen nach Marienstein reisen, wo die Partie um 15.00 Uhr angepfiffen wird.
SVM übernimmt Tabellenführung: SV Marienstein - TV Büchenbach 4:3 (1:2)
(jsl) Marienstein
In einem turbulenten Spiel rang der SV Marienstein den TV Büchenbach am Sonntag mit 4:3 nieder und übernimmt damit die Tabellenführung in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. „Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden. Am Ende wurde es wieder unnötigerweise knapp, aber meine Jungs haben gegen einen giftigen und erfahrenen Gegner super dagegengehalten“, bilanzierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler. Dem TV gelang ein Start nach Maß in die Partie, denn in der dritten Spielminute erreichte ein Steilpass Gennaro Acquaviva, der zum 0:1 einschob. Der SVM hatte jedoch die passende Antwort parat. Stephan Steib verarbeitete einen Flankenball von David Luff von der linken Seite mustergültig und erzielte per Flachschuss den Ausgleich (10.). Ab der 18. Minute musste die Gäste vorerst in Unterzahl agieren. Nach einem langen Ball auf Laurenz Heindl rettete TV-Schlussmann Daniel Pangerl außerhalb der Strafraums mit der Hand und wurde deshalb des Feldes verwiesen. Trotz der Überzahl gerieten die Blau-Weißen im ersten Durchgang erneut in Rückstand, denn Florian Rehm klärte eine Hereingabe von der rechten Seite unglücklich in das eigene Tor (29.). Nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel zirkelte Stefan Laumeyer einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert über die Mauer ins Tor und in der 58. Minute ging die Pfuhler-Elf erstmalig in Führung. Nach einem Diagonalball von Maximilian Lindermeier legte Oliver Reichenberger quer auf Steib und dieser schloss überlegt in das linke untere Eck ab. Nur vier Minuten später sorgte Heindl für die Vorentscheidung. Er lief nach einem Chipball von Jonas Dorsch auf das TV-Tor zu und war per Lupfer erfolgreich. Nach einer Zeitstrafe für Heindl und einer gelb-roten Karte für Luff spielten die Vorstädter zeitweise selbst in Unterzahl, doch die Mariensteiner Hintermannschaft um Torhüter Lucas Dorsch, der den verhinderten Gabriel Rehm vertrat, stand sicher. Letztendlich kam der Büchenbacher Anschlusstreffer durch Max Heckel per Kopf in der Nachspielzeit zu spät.
Halbfinaleinzug im Sparkassen-Pokal und Vorschau auf das Wochenende
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein empfängt am Sonntag den TV Büchenbach im Hofmühl-Sportpark. Nach drei Siegen aus drei Spielen ist man mit dem Saisonstart im blau-weißen Lager mehr als zufrieden. Mit dem TV Büchenbach wartet nun aber ein echter Prüfstein auf den SVM. Die eigentlich hoch gehandelten Mittelfranken entgingen in der Vorsaison nur knapp der Abstiegsrelegation und haben nun wieder die Spitzenplätze im Visier. Entsprechend starteten sie mit drei Siegen und kassierten erst am letzten Sonntag gegen den TSV 1860 Weißenburg mit 0:2 die erste Niederlage. Interessant wird am Sonntag insbesondere das Aufeinandertreffen der Mariensteiner Offensivabteilung um Toptorjäger Laurenz Heindl (5 Treffer) mit der sattelfesten Büchenbacher Defensive, die bisher nur vier Gegentreffer hinnehmen musste. Am Dienstag holten sich die Vorstädter im Sparkassenpokal zusätzliches Selbstbewusstsein für den Ligaalltag. Im Elfmeterschießen setzte man sich mit 6:5 gegen den Türkisch SV Ingolstadt durch und steht nun im Halbfinale des Wettbewerbs. Während der regulären Spielzeit hatte Andreas Knör den SVM früh in Führung gebracht und Maximus Mack den zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand egalisiert.
Di. (18.00 Uhr): SVM im Viertelfinale des Sparkassenpokals gefordert
Am morgigen Dienstag trifft der SVM im Viertelfinale des Sparkassenpokals auf den Türkisch SV Ingolstadt. Die Gäste rangieren auf Rang 12 der Kreisliga Donau/Isar. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 18.00 Uhr.
Dritter Sieg im dritten Spiel: DJK Veitsaurach - SV Marienstein 2:3 (0:2)
(jsl) Veitsaurach
Der SV Marienstein konnte am Sonntag auch das dritte Saisonspiel erfolgreich gestalten. Vom Gastspiel bei der DJK Veitsaurach kehrten die Vorstädter mit einem 2:3-Sieg im Gepäck zurück. „Das war ein gutes Spiel von uns und über weite Strecken haben wir sehr wenig zugelassen. Leider haben wir den Sack nicht frühzeitig zu und so das Spiel nochmal unnötig spannend gemacht“, zeigte sich Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff insgesamt zufrieden mit seiner Elf. Bereits in der zweiten Spielminute bot sich die erste Großchance für die Gäste, als Stephan Steib alleine auf das DJK-Tor zulief, etwas zu lange zögerte und letztendlich an Schlussmann David Trost scheiterte. Die Führung ließ aber nicht lange auf sich warten, denn nur vier Minuten später köpfte Laurenz Heindl nach einem Eckball von Maximus Mack von der rechten Seite zum 0:1 ein. Die Blau-Weißen kontrollierten das Spiel und erhöhten nach 32 Minuten. Mack zirkelte einen Freistoß von der halblinken Seite auf den zweiten Pfosten, wo Maximilian Lindermeier per Kopf auf Jonas Dorsch quer legte und dieser schob unbedrängt ein. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen und auch am dritten Mariensteiner Treffer (58.) war Mack beteiligt. Er bediente Stefan Kiermeyer und dessen Flankenball nickte Mirko Schröder am zweiten Pfosten ein. In der Folge spielte die Pfuhler-Elf einige Kontergelegenheiten unsauber aus und die Hausherren meldeten sich durch einen Pfostenschuss aus 20 Metern an. Auch auf der Gegenseite scheiterte Schröder am Gestänge und kurz darauf gelang der noch punktlosen DJK der Anschlusstreffer. Nach einem Angriff über das Zentrum war Jan Scheuber erfolgreich. Bereits in der Nachspielzeit gelang Dominic Brückner aus dem Gewühl heraus das 3:2 und es wurde tatsächlich noch einmal brenzlig für den SVM, doch Torhüter Gabriel Rehm fischte einen Distanzschuss aus dem Eck und sicherte so die drei Punkte.
So. (15.00 Uhr): SVM zu Gast bei der DJK Veitsaurach
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein peilt am Sonntag den dritten Sieg im dritten Spiel an, wenn man um 15.00 Uhr bei der DJK Veitsaurach zu Gast ist. Die Mannschaftsleistung und insbesondere die Offensivabteilung der Vorstädter hinterließen beim 9:1 gegen die SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein Eindruck und so gehen die Blau-Weißen als Favorit in die Partie. Dies liegt auch an den bisherigen Ergebnissen der Mittelfranken. Diese stehen nach vier absolvierten Partien noch ohne Zähler da und vor allem in der Offensive drückt der Schuh, denn man konnte bisher nur magere zwei Tore erzielen. Die Niederlagen für das Team aus dem Windsbacher Gemeindeteil fielen jedoch stets sehr knapp aus und am letzten Wochenende bot man Spitzenreiter TV Büchenbach beim 1:2 lange Paroli. In der letzten Saison hatten die Vorstädter große Probleme mit den kampfstarken Veitsaurachern: Auswärts rettete ein Tor in der Nachspielzeit beim 1:1 einen Punkt und zu Hause verlor man mit 0:1. So erwartet die Elf von Trainer Dominik Pfuhler am Sonntag in jedem Fall ein körperbetontes Spiel mit deutlich mehr Gegenwehr des Gegners als zuletzt.
Kantersieg am Volksfest-Samstag: SV Marienstein - SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein 9:1 (5:1)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein feierte am Samstag einen 9:1-Kantersieg über die SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein. Dabei begann das Volksfest-Heimspiel für den SVM denkbar schlecht, denn Fabian Leng brachte die Gäste in der siebten Minute in Führung. Die Hausherren kamen langsam besser ins Spiel und in der 21. Minute kam es knüppeldick für die Gäste. SG-Akteur Armin Bindner wurde wegen einer Notbremse des Platzes verwiesen und Maximus Mack sorgte für die Doppelbestrafung. Er hob den folgenden Freistoß aus 20 Metern über die Mauer in das Tor. Nur drei Minuten später klärten die Mittelfranken einen Eckball unsauber und Stefan Laumeyer brachte seine Farben per sehenswertem Dropkick aus halblinker Position erstmalig in Führung. Diese baute Oliver Reichenberger aus, der nach einem langen Ball von Julian Lindermeyer und Verlängerung durch Laurenz Heindl traf. Spätestens mit dem Doppelschlag durch Heindl binnen 60 Sekunden kurz vor der Pause war die Partie entschieden. Zunächst jagte er seinem Gegenspieler an der Grundlinie den Ball ab, zog zur Mitte und war aus spitzem Winkel erfolgreich und wenig später sorgte er nach Zuspiel durch Kapitän Jonas Dorsch aus elf Metern für den fünften Mariensteiner Treffer. Nach dem Seitenwechsel spielte die Elf von Trainer Dominik Pfuhler weiter geradlinig nach vorne und vor allem bei Angriffen über die Außenbahn hatten es die Blau-Weißen oft viel zu einfach. In der 53. Minute wartete Mack nach einer Hereingabe von Heindl von der linken Seite am langen Pfosten und schoss sicher ein. Der bemitleidenswerte SG-Schlussmann Sven Niedermann verhinderte im direkten Duell mit Heindl den nächsten Treffer, ehe sich erneut Mack in die Torschützenliste eintrug. Heindl war durchgebrochen und hatte uneigennützig quer gelegt. Unmittelbar nach seiner Einwechslung gelangte das Leder zehn Minuten vor Schluss zu Andreas Knör, der aus zwölf Metern per Flachschuss auf 8:1 erhöhte. Knör sorgte per Abschluss aus dem Rückraum auch für den Endstand, nachdem Laumeyer über die rechte Seite vorbereitet hatte.
Sa. (15.00 Uhr): Volksfest-Heimspiel gegen Aufsteiger
(jsl) Marienstein
Am vierten Spieltag der Kreisliga Neumarkt/Jura West bestreitet der SV Marienstein sein erst zweites Saisonspiel. Die Auswärtspartien in Cronheim und Heideck wurden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt und so ist der fulminante Last-Minute-Sieg gegen die SG Pfofeld/Theilenhofen vom vorletzten Wochenende die bisher einzige Standortbestimmung für die Vorstädter. Am Samstag geht es nun erneut gegen eine Spielgemeinschaft, nämlich die des SV Barthelmesaurach und des SV Kammerstein. Der SV Barthelmesaurach erkämpfte sich über die Relegation einen Kreisliga-Startplatz und ging nun zur neuen Spielzeit diese Spielgemeinschaft mit dem einstigen Lokalrivalen ein. Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt holte der Aufsteiger aus dem Landkreis Roth am letzten Wochenende die ersten Punkte, als man die DJK Veitsaurach mit 2:1 besiegte. Die Blau-Weißen streben am Samstag den zweiten Sieg im zweiten Spiel an und der Spieltermin allein sollte Motivation genug sein, schließlich will man den abendlichen Volksfestbesuch mit drei Punkten im Gepäck bestreiten. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.
Last-Minute-Sieg zum Auftakt: SV Marienstein - SG Pfofeld/Theilenhofen 2:1 (0:0)
(jsl) Marienstein
Furiose Schlussphase in Marienstein: Nach 90 Minuten sah für den SVM alles nach einem verkorksten Saisonauftakt aus, doch dann sorgte Laurenz Heindl in der Nachspielzeit mit einem Doppelpack doch noch für den Mariensteiner Auftaktsieg über die SG Pfofeld/Theilenhofen. „Der Sieg geht voll in Ordnung, auch wenn wir in den Schlussminuten natürlich auch das Glück auf unserer Seite hatten. Die Jungs haben trotz der Temperaturen ordentlich Gas gegeben und die Hoffnung trotz einiger Rückschläge nie aufgegeben“, befand Andreas Knör, der SVM-Trainer Dominik Pfuhler vertrat, nach Schlusspfiff. Im ersten Durchgang zeigten sich beide Teams weitgehend einfallslos. Die Blau-Weißen liefen die Gäste früh an und zwangen sie zu langen Bällen, die sicher abgefangen wurden. In der Offensive kombinierte man mitunter gefällig, doch der letzte Pass kam nicht an. Maximus Mack und Stefan Kiermeyer brachen jeweils über die linke Seite durch, doch sie fanden in der Mitte keinen Abnehmer. Zudem hatten die Hausherren Pech, als die Pfeife des Unparteiischen nach einem Foulspiel an Kiermeyer im Strafraum stumm blieb. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SVM den Druck. Nach einem Ballgewinn und gutem Umschalten wurde Mirko Schröder durch ein Foulspiel im Strafraum gestoppt. Thomas Koczuba im SG-Tor konnte den von Jonas Dorsch getretenen Strafstoß jedoch parieren. In der 79. Spielminute befand sich die ansonsten sattelfeste SVM-Abwehr im Tiefschlaf, als Matthias Walter nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite unbehelligt einköpfen durfte. Spätestens nach der gelb-roten Karte für Walter fünf Minuten später riskierten die Vorstädter alles und stellten auf eine Dreierkette um. In der Nachspielzeit schlug dann Heindl in seinem ersten Ligaspiel für den SVM doppelt zu. Zunächst war er nach einem langen Ball von Stefan Laumeyer und Vorlage von Sascha Romanow per Flugkopfball erfolgreich und kurz darauf umkurvte er Koczuba nach einem erneut präzisen Zuspiel von Laumeyer und schoss zum umjubelten 2:1 ein.
Die Punktspielrunde startet: Unsere Saisonvorschau
(jsl) Marienstein
Mit einer Woche Verspätung bestreitet der SV Marienstein am Sonntag seinen Saisonauftakt in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Um 15.00 Uhr ist die SG Pfofeld/Theilenhofen zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Während es für die Vorstädter der erste Saisonauftritt ist, starteten die Mittelfranken bereits am letzten Sonntag mit einem 2:0 über die DJK Veitsaurach erfolgreich in die neue Spielzeit. Sie bestätigten dabei ihren starken fünften Platz aus der Vorsaison. Noch erfolgreicher war der SVM, der die letzte Saison auf Rang drei beendete. Dies zählt nun natürlich nichts mehr und so holten sich Jungs von Trainer Dominik Pfuhler in den letzten Wochen die nötige Fitness für die bis zur Winterpause anstehenden Spiele. Der Coach spricht insgesamt von einer durchwachsenen Saisonvorbereitung: „Insbesondere in den Spielen gegen den FC Sandersdorf und beim FC Arnsberg zeigten wir tolle Leistungen. Leider hatten wir aber nur sehr selten alle Spieler zusammen. Die Qualität ist fraglos vorhanden, doch beim ein oder anderen liegen die Prioritäten momentan leider woanders. Wir wollen die nächsten Wochen, in denen uns urlaubsbedingt einige Spieler fehlen werden, möglichst gut überstehen. Auf Grund der Absteiger und Aufsteiger ist die Liga in dieser Saison sehr stark besetzt. Ziel ist es, frühzeitig 35 Punkte zu holen und die Abstiegs- und Relegationsplätze auf Distanz zu halten.“ Dabei sollen mit David Luff und Laurenz Heindl, der in der Vorbereitung seine Offensivqualitäten andeutete, zwei Neuzugänge helfen. Nach Niederlagen beim 1. FC Beilngries (3:2), bei Bezirksligist TSV Greding (4:1), gegen den FC Sandersdorf (2:3) und einem Remis beim TSV Gaimersheim II (2:2) sorgten die Blau-Weißen mit Siegen beim FC Arnsberg (0:5), gegen die DJK Eintracht Allersberg (1:0) und mit einem Weiterkommen im Sparkassenpokal gegen den TSV Lenting (2:1) für einen positiven Abschluss der Saisonvorbereitung. „In Ballbesitz war unser Spiel bereits sehr ansehnlich, doch vor dem Tor müssen wir noch viel kaltschnäuziger werden“, weiß Pfuhler, wo momentan der Schuh drückt. Dieses Problem machte auch der zweiten Mannschaft am letzten Wochenende beim Saisonauftakt in der A-Klasse zu schaffen. Trotz einer komfortablen Personalsituation kam man bei der DJK Dollnstein nicht über ein 2:2 hinaus. Trainiert wird die zweite Mannschaft in dieser Saison von SVM-Urgestein Andreas Knör, der auch selbst weiterhin die Schuhe schnürt. Torwarttrainer für beide Teams ist Julian Glauer-Wenzl, der auf Florian Kleinhans folgt.
Saisonabschluss auf Rang 3: SV Marienstein - TSV Heideck 2:2 (1:1)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein behauptete am letzten Spieltag durch ein 2:2 im direkten Duell mit dem TSV Heideck den dritten Tabellenplatz. „Die Sicherung des dritten Rangs war unser klares Ziel heute und dass uns dies gelungen ist, stellt natürlich einen tollen Saisonabschluss dar. Mit einer solchen Platzierung hatte vor der Saison niemand gerechnet“, zeigte sich SVM-Trainer Dominik Pfuhler zufrieden. Die Hausherren starteten furios in die Partie: In der ersten Spielminute nutzte Maximus Mack einen Stockfehler des Heidecker Schlussmanns zum 1:0. Die Gäste verdauten diesen Schock gut und kämpften sich in die Partie. Nach Querpass von Daniel Hübner jagte Fabian Kerl das Leder jedoch aus sieben Metern über das Tor. Vor allem gegen Ende der ersten Hälfte übernahm der TSV Heideck zunehmend das Kommando auf dem Rasen. Maximilian Schwarz zwang SVM-Torhüter Lucas Dorsch bei einem Distanzschuss zu einer schönen Flugeinlage und kurz darauf fischte Dorsch einen wuchtigen Freistoß von Johannes Wieland aus 18 Metern aus dem Torwarteck. Nach der folgenden Ecke war Dorsch jedoch geschlagen, denn Wieland durfte aus fünf Metern unbedrängt einköpfen. Der zweite Durchgang begann mit einem Mariensteiner Angriff über die Mitte, an dessen Ende ein Schuss von Mirko Schröder aus spitzem Winkel das rechte Lattenkreuz touchierte. In der 65. Spielminute zirkelte Mack einen Freistoß aus halblinker Position auf den kurzen Pfosten, der Ball prallte von Torwart und Pfosten zurück und Maximilian Lindermeier staubte aus kurzer Distanz zum 2:1 ab. Die Führung hatte jedoch nur fünf Minuten Bestand, denn Oliver Heiss tankte sich von der linken Seite im Mariensteiner Strafraum durch und war per abgefälschtem Schuss aus sieben Metern erfolgreich. Applaus gab es dann bei der Auswechslung von Philipp Fink, der am Samstag zum letzten Mal das Mariensteiner Trikot trug. In der Schlussphase spielten beide Teams mit offenem Visier und vergaben jeweils zwei Großchancen zum Sieg, wodurch es bei der Punkteteilung blieb.
Sa. (15.30 Uhr): Saisonabschluss im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein beendet die Spielzeit am Samstag mit einem Heimspiel gegen den TSV Heideck. Unabhängig vom Ausgang der Partie blicken die Vorstädter auf eine herausragende Saison zurück. Die Pfuhler-Elf knüpfte nahtlos an die tollen Ergebnisse der Rückrunde 21/22 an, als man sich aus dem Tabellenkeller in das Mittelfeld vorkämpfte. In dieser Spielzeit setzte man sich dauerhaft im vorderen Tabellendrittel fest und hatte bis zum letzten Wochenende sogar noch die Möglichkeit, sich auf Relegationsrang zwei zu verbessern. Diese Chance war nach dem 0:1 gegen die DJK Veitsaurach dahin, doch deswegen wollte Trainer Dominik Pfuhler nicht zu hart ins Gericht gehen mit seiner Mannschaft, die ein spielerisch ansprechende Leistung bot und vor allem auf Grund der schwachen Chancenverwertung scheiterte. Im letzten Saisonspiel wollen die Vorstädter nun im direkten Duell gegen den viertplatzierten TSV Heideck den dritten Tabellenplatz verteidigen. Hierfür würde bereits ein Remis reichen. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.30 Uhr.