Neuigkeiten: 1. Mannschaft
Punktgewinn in Weißenburg: TSV 1860 Weißenburg II - SV Marienstein 0:0
(jsl) Marienstein
Nach zwei Niederlage in Serie punktete der SV Marienstein wieder in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Die Elf von Trainer Dominik Pfuhler erreichte beim TSV 1860 Weißenburg ein torloses Remis. „Wir können angesichts der personellen Ausfälle mit dem Punkt gut leben, auch wenn wir das Spiel durchaus auch gewinnen hätten können“, bilanzierte Pfuhler. Die Hausherren zeigten von Anfang an ihre Ballsicherheit, während der SVM oft mit langen Bällen auf die körperlich präsenten Offensivkräfte Mirko Schröder und Laurenz Heindl agierte und so die Bälle vom eigenen Tor fernhielt. In der 15. Spielminute hatte die Landesligareserve mit einem Freistoß an das Außennetz die erste Gelegenheit des Spiels. Auf der Gegenseite jagte Schröder seinem Gegenspieler den Ball ab, zog in Richtung Tor und scheiterte zunächst an Torhüter Marlon Roth und verpasste im zweiten Versuch das Abspiel. In der 32. Spielminute kombinierte der TSV 1860 sehenswert und SVM-Schlussmann Gabriel Rehm lenkte den Schuss aus elf Metern reaktionsschnell um den Pfosten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte die Pfuhler-Elf dann zwei Mal die Chance auf die Führung. Nach einer Freistoßflanke von Jonas Dorsch kam Heindl am langen Pfosten gerade noch an den Ball und dieser klatschte an den Querbalken. Kurz darauf flankte Oliver Reichenberger nach Zuspiel von Stefan Rehm halbhoch zur Mitte, wo Schröder den Ball mit der Brust in Richtung Tor brachte, doch Roth fischte diesen von der Linie. Nach dem Seitenwechsel überzeugten beide Defensivreihen und ließen kaum etwas zu. So dauerte es bis zur 70. Minute, ehe ein Weißenburger Akteur nach einem Steckball von der halblinken Seite auf Rehm zulief und knapp verzog. In der Schlussphase erzeugten die Vorstädter durch Einwechslungen und Umstellungen wieder etwas mehr Druck. Der eingewechselte Stephen Steib bediente Heindl und dessen Abschluss aus halbrechter Position touchierte die Latte. Nun wurde die Partie, in der die Gäste die letzte Chance hatten, etwas ruppiger. Rehm spielte mit Steib nach einer Balleroberung Doppelpass und sein Schuss aus spitzem Winkel trudelte in Richtung langen Pfosten, wo Heindl den Ball nur noch an das Außennetz drücken konnte.
Sa. (16.15 Uhr): SVM zu Gast beim TSV 1860 Weißenburg II
(jsl) Marienstein
Der fünftplatzierte SV Marienstein reist bereits am Samstag zu Tabellennachbar TSV 1860 Weißenburg. Die Hausherren kamen zuletzt bei Schlusslicht DJK Veitsaurach nicht über ein torloses Remis hinaus und liegen mit zwei Spielen mehr auf dem Konto zwei Zähler vor dem SVM. „Wie die meisten zweiten Mannschaften ist auch die Weißenburger Landesligareserve schwer ausrechenbar. Wir wollen jedenfalls nach zwei Niederlagen in Serie wieder punkten“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler voraus. Zuletzt verlor man knapp mit 0:1 gegen den SV Alesheim und dennoch war Pfuhler mit dem Auftreten seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wir haben der derzeit wohl stärksten Mannschaft der Liga Paroli geboten. Der Wille war da und wir haben gezeigt, dass wir trotz einiger Ausfälle mithalten können.“ Auch am Samstag gilt es wieder einige Personalausfälle zu kompensieren und diesmal ist insbesondere die Defensive betroffen, in der Maximilian und Julian Lindermeier und Stefan Laumeyer nicht zur Verfügung stehen. Deshalb wird Pfuhler wieder auf Routiniers, wie Sebastian Heimisch, zurückgreifen und auf der Bank werden einige Youngster und Rückkehrer, wie Elias Ferstl, Platz nehmen. Anpfiff im Weißenburger Sportpark ist um 16.15 Uhr in Anschluss an die Landesligapartie der ersten Mannschaft gegen den SC Großschwarzenlohe.
Knappe Heimniederlage: SV Marienstein - SV Alesheim 0:1 (0:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein kassierte am Sonntag mit einem 0:1 gegen den SV Alesheim die zweite Niederlage in Folge. Mit Maximus Mack und Maximilian Lindermeier musste SVM-Trainer Dominik Pfuhler zwei weitere Ausfälle kompensieren und so feierte Routinier Sebastian Schmelz, der eigentlich nur noch für die zweite Mannschaft seine Schuhe schnürt, sein Comeback. Bereits in der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften gutklassigen und temporeichen Kreisliga-Fußball, wobei klare Torchancen jedoch fehlten. Die zuletzt fünf Mal in Serie erfolgreichen Gäste kombinierten immer wieder gefällig und verzeichneten ein Mehr an Spielanteilen, während Pfuhler-Elf vor allem mit Gegenangriffen versuchte, zum Erfolg zu kommen. An diesen Kräfteverhältnissen änderte sich auch im zweiten Durchgang zunächst nichts. Im Anschluss an zwei Halbchancen erzielten die Mittelfranken in der 57. Minute das Tor des Tages. Nach einem vermeintlichen Foulspiel und dem daraus resultierenden Freistoß durch Dominic Baumgärtner aus dem Halbfeld legte Juan Villanueva am langen Pfosten zurück und Maik Wnendt schoss aus fünf Metern ein. Die Blau-Weißen zeigten sich durchaus geschockt und standen nun unter Dauerdruck des spielerisch immer wieder überzeugenden SV Alesheim. SVM-Torhüter Gabriel Rehm rettete gegen Baumgärtner aus der Nahdistanz und Oliver Dümmler verfehlte das Tor nach einer Wnendt-Flanke per Kopf um Zentimeter. In der 72. Minute hielt Rehm seine Farben erneut im Spiel, als er gegen den durchgebrochenen Baumgärtner und gegen Dümmler im Nachschuss glänzend reagierte. Die Vorstädter steckten nie auf und kämpften sich in der Schlussviertelstunde in die Partie zurück. Diese bestritten sie auf Grund einer unnötigen 10-Minuten-Strafe teilweise nur zu zehnt. Oliver Reichenberger legte nach einem der seltenen Alesheimer Fehler im Aufbauspiel ab auf Laurenz Heindl und SVA-Torhüter Martin Stuetzer parierte dessen Abschluss auf das kurze Eck. Auf der Gegenseite war Rehm bei zwei Flachschüssen von Baumgärtner zur Stelle und so bot sich den Hausherren in der Nachspielzeit nochmal die große Chance auf den Ausgleichstreffer. Nach einem Freistoß von Stefan Laumeyer von der Mittellinie fiel das Leder Heindl vor die Füße, doch er verzog aus acht Metern deutlich.
So. (15.00 Uhr): Mannschaft der Stunde zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein empfängt mit dem SV Alesheim am Sonntag die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Nach fünf Siegen in Serie steht der Aufsteiger mit 21 Punkten auf Platz zwei der Tabelle. Nochmal drei Punkte mehr auf dem Konto hat der TV Büchenbach als Spitzenreiter. Auch der SV Marienstein liegt mit sechs Punkten Rückstand und zwei Nachholspielen in der Hinterhand in Schlagdistanz zur Spitze. Entsprechend spricht SVM-Trainer Dominik Pfuhler am Sonntag von einem „richtungsweisenden Spiel“. Zuletzt verloren die Vorstädter bei der DJK Limes mit 2:0 und blieben dabei erstmalig in der Saison ohne eigenen Torerfolg. „Eigentlich hätten wir das Spiel schon in der Anfangsphase entscheiden können, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Zudem waren die Vorzeichen alles andere als rosig, denn wir gingen mit einigen angeschlagenen Spielern in die Partie“, blickt Pfuhler auf die Derbyniederlage zurück. Entsprechend standen während der Trainingswoche Regeneration, Torschuss und Technikübungen im Vordergrund, um gegen den SV Alesheim wieder eine fitte Mannschaft auf das Feld schicken zu können. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.
So. (15.00 Uhr): Derby bei der DJK Limes
Am Sonntag reist unsere erste Mannschaft zum Landkreisderby nach Titting. Die DJK Limes gewann zuletzt zwei Mal in Folge und verbesserte sich dadurch auf Tabellenrang 8. Unsere Elf will auch das dritte Auswärtsspiel der Saison erfolgreich gestalten und so dürfen sich die Zuschauer auf ein heißes Lokalduell am Mantlacher Berg freuen. Anpfiff ist um 15.00 Uhr. Bereits am Samstag (15.00 Uhr) will unsere zweite Mannschaft beim VfB Markt Mörnsheim ihre steigende Form bestätigen. Zuletzt gelangen drei Siege in Serie und nun soll beim Tabellenvierten ein weiterer folgen.
Sechster Sieg im siebten Spiel: SV Marienstein - FV Dittenheim 2:1 (0:0)
(jsl) Marienstein
Nach einem hart umkämpften Spiel durfte sich der SV Marienstein über drei Punkte gegen den FV Dittenheim freuen und bleibt nach dem sechsten Sieg im siebten Saisonspiel Tabellenführer TV Büchenbach auf den Fersen. In der ersten Hälfte begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und konzentrierten sich auf die Verteidigung, die auf beiden Seiten sicher stand. So bekamen die Zuschauer lediglich zwei Dittenheimer Halbchancen und einen Schuss von Maximus Mack aus 22 Metern über das Tor geboten. Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel ging die Elf von Trainer Dominik Pfuhler in Führung. Nach einem Diagonalball setzte sich Laurenz Heindl mit etwas Glück auf der linken Seite durch und Jonas Dorsch verwertete seinen Querpass zentral zum 1:0. In der Folge verteidigte der SVM leidenschaftlich gegen die immer stärker aufkommenden Mittelfranken und Torhüter Gabriel Rehm zeigte wieder einmal seine Klasse. Zwei fulminante Distanzschüsse parierte er glänzend und auch bei einem Kopfball von Julian Gulden bewahrte er seine Farben per starker Reaktion vor dem Ausgleich. Auf der Gegenseite gab es dann eine knifflige Situation für den Unparteiischen. Stephan Steib verlängerte schön auf Mirko Schröder und dessen Abschluss parierte FV-Schlussmann Tobias Linsenmeier wohl knapp vor dem Strafraum. Der Schiedsrichter zückte nur die gelbe Karte und entschied auf Freistoß, den Stefan Laumeyer anschließend wuchtig in das Torwarteck versenkte. Der schwach in die Saison gestartete Bezirksligaabsteiger steckte jedoch nie auf und erneut war es Rehm, der einen Fernschuss zur Seite abwehrte. Bei einem Gegenangriff der Vorstädter rückte Julian Lindermeier mit auf, umspielte Linsenmeier und im Zentrum scheiterte Steib zunächst an einem Abwehrbein und dann an Linsenmeier. In der Schlussphase wurde es dann gegen die auf Grund einer Zeitstrafe dezimierten Dittenheimer doch nochmal spannend, denn Gulden durfte nach einer Freistoßflanke am langen Pfosten ungehindert einköpfen. Heindl hätte den alten Abstand im Anschluss wieder herstellen können, doch er scheiterte im Anschluss an eine eigentlich schlecht ausgespielte Überzahlsituation an Linsenmeier. So war es kurz vor dem Schlusspfiff Maximilian Lindermeier, der einen aussichtsreichen Schussversuch von Andre Maurer im letzten Moment blockte und so den Heimsieg endgültig sicherstellte.
Sa. (14.00 Uhr): Der FV Dittenheim gastiert im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Durch ein 2:0 im Nachholspiel gegen die DJK Limes übernahm der TV Büchenbach am Dienstag die Tabellenführung der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Diese hatte erst am Sonntag der SV Marienstein durch den glücklichen 1:2-Sieg in Wettelsheim übernommen. „Ein Unentschieden wäre natürlich gerecht gewesen, aber Fußball ist nun mal ein Ergebnissport und es ist symptomatisch, dass uns, die wir insgesamt in dieser Saison bisher einen Lauf haben, in der Schlussminute der Siegtreffer gelang. Die Defensive hat leidenschaftlich verteidigt, aber spielerisch müssen wir wieder mehr zeigen. Unter der Woche haben wir an klareren Aktionen im Angriff und schnellerem Aufbauspiel gearbeitet und wollen dies am Samstag direkt umsetzen“, lässt SVM-Trainer Dominik Pfuhler durchblicken. Mit dem FV Dittenheim ist bereits am Samstag (14.00 Uhr) ein junges Team im Umbruch zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Nach siebenjähriger Bezirksligazugehörigkeit mussten die Mittelfranken den Abstieg in die Kreisliga verkraften und haben dort bisher starke Akklimatisierungsschwierigkeiten. Zuletzt verlor man vier Mal in Folge und vor allem in der Offensive drückt der Schuh. In den letzten drei Partien, die man jeweils knapp mit 0:1 verlor, gelang kein einziger Treffer. Seine bisher sechs Punkte holte der FV jedoch auswärts und entsprechend gewarnt sind Pfuhler und seine Jungs: „Es gibt keine einfachen Gegner und sichere Punkte in dieser Liga. Dass wir die Qualität haben, um auch Dittenheim zu knacken, ist unbestritten. Dennoch müssen wir mit Einsatz und Leidenschaft zunächst wieder die Grundlage für die nächsten Punkte legen und dann auch spielerisch wieder eine Schippe drauflegen.“
SVM erobert Tabellenführung zurück: SV Wettelsheim - SV Marienstein 1:2 (0:0)
(jsl) Marienstein
Durch einen schmeichelhaften 1:2-Sieg beim SV Wettelsheim eroberte der SV Marienstein am Sonntag die Tabellenführung in der Kreisliga Neumarkt/Jura zurück. In der ersten Hälfte kamen beide Mannschaften nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor, wobei die Hausherren dem Führungstreffer näher waren. Die beste Chance hatte Benedikt Auernhammer, doch sein Kopfball nach einem Eckstoß wurde auf der Linie geklärt. Direkt nach dem Seitenwechsel hatte der SVM Glück, als Florian Bunz den Ball aus 20 Metern an die Querlatte schlenzte. Fast im Gegenzug ging man dann selbst in Führung. Ein Freistoß von Florian Rehm von der halblinken Seite fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Die Mittelfranken drängten nun auf den Ausgleich und übernahmen die Kontrolle auf dem Feld. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe ihnen das 1:1 gelang. Hans-Christian Döbler durfte ungestört durch das Zentrum marschieren und sein Schuss aus 16 Metern schlug im rechten Eck ein. Im Anschluss lenkte SVM-Torwart Gabriel Rehm einen Flachschuss von Matthias Lehmeyer aus spitzem Winkel per Glanztat um den Pfosten. Bei einem der wenigen Mariensteiner Entlastungsangriffen kam Maximus Mack zentral zum Abschluss, doch SVW-Torhüter Tom Gabsa entschärfte den Flachschuss. Auf der Gegenseite entschärfte Rehm einen wuchtig auf das Torwarteck getretenen Freistoß und fing einen gefährlichen Querpass ab. In der Schlussphase spielten sich teilweise turbulente Szenen im Mariensteiner Strafraum ab, doch entweder das Wettelsheimer Unvermögen oder Rehm verhinderten das 2:1. In der 89. Minute sorgte die Pfuhler-Elf nochmal für Entlastung, als sich Mirko Schröder über die rechte Seite durchtankte. Er fand in der Mitte den völlig freistehenden Laurenz Heindl und der Youngster drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie. Auch die Nachspielzeit überstand der SVM schadlos, wodurch man den Heimweg mit drei Punkten im Gepäck antreten konnte.
So. (15.00 Uhr): Gastspiel in Wettelsheim
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein gastiert am Sonntag beim SV Wettelsheim. Auf Grund der Verlegung zweier anderer Spiele zu Saisonbeginn handelt es sich für die Vorstädter am achten Spieltag erst um das zweite Liga-Auswärtsspiel. Entsprechend verzerrt ist auch das Tableau der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Zwar liegt der SVM durch die erste Saisonniederlage am letzten Sonntag nun zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer TSV Heideck, doch man hat ein bzw. sogar zwei Spiele weniger absolviert als die direkte Konkurrenz. „Nach dem vor allem in der ersten Hälfte schwachen Auftritt gegen den TSV Absberg wollen wir am Sonntag wieder ein anderes Gesicht zeigen und in die Erfolgsspur zurückkehren“, gibt SVM-Trainer Dominik Pfuhler die Marschroute vor. Personell entspannte sich die Situation bei den Vorstädtern unter der Woche etwas und so kann Pfuhler auf den ein oder anderen Rückkehrer aus dem Urlaub oder aus dem Krankenlazarett bauen. Ganz im Gegensatz zum SVM blickt der SV Wettelsheim auf einen verkorksten Saisonstart zurück. In sechs Partien gelang nur ein Sieg und so findet sich der Bezirksligaabsteiger auf Relegationsrang 11 wieder. Diese Verunsicherung wollen die Vorstädter am Sonntag nutzen, wenn um 15.00 Uhr am Wettelsheimer Hirschfeld der Anpfiff ertönt.
Erste Saisonniederlage: SV Marienstein - TSV Absberg 2:3 (0:3)
(jsl) Marienstein
Nach vier Siegen in Folge kassierte der SV Marienstein am Sonntag gegen den TSV Absberg die erste Saisonniederlage. „Auf Grund der desolaten ersten 30 Minuten, als wir überhaupt nicht ins Spiel fanden, geht die Niederlage voll in Ordnung“, resümierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Spielende. Nach den von Pfuhler angesprochenen 30 Minuten lagen die Hausherren bereits mit 0:3 zurück. Bereits in der siebten Spielminute erwischte SVM-Torhüter Julian Glauer-Wenzl bei seiner Rettungsaktion Ball und Gegenspieler und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Max Schaertel verwandelte den Strafstoß sicher. Die Gäste erhöhten in der 16. und 28. Spielminute und beide Male war Thomas Selz der Torschütze. Beim 2:0 durfte er sich vor seinem erfolgreichen Abschluss ungehindert drehen und beim 3:0 war er per Volleyabnahme erfolgreich. Bis zur Halbzeit agierten die Hausherren in der Verteidigung stabiler, doch in der Offensive fehlte es an Präzision und Durchschlagskraft. Daran änderte sich nach dem Seitenwechsel zunächst kaum etwas und die Mittelfranken verpassten die endgültige Entscheidung. Chris Schärtel jagten das Leder nach einem Flankenball aus dem Halbfeld an die Querlatte und Max Schaertel scheiterte an Glauer-Wenzls Fußabwehr. Ab der 61. Minute spielten die Blau-Weißen in Überzahl, denn Pascal Schärtel sah die gelb-rote Karte. Gegen das ideenlose Mariensteiner Spiel hatte es die Absberger Hintermannschaft jedoch leicht. Letztendlich dauerte es bis zur 78. Minute, ehe der SVM aus der Überzahl Kapital schlug. Maximus Mack passte von der linken Seite zur Mitte, wo sich Stephan Steib von seinem Gegenspieler löste und aus spitzem Winkel erfolgreich war. Nun rannten die Vorstädter nochmals an und Laurenz Heindl setzte seine Direktabnahme etwas zu hoch an. Bereits in der Nachspielzeit wurden drei Mariensteiner Schussversuche erfolgreich geblockt, ehe Stefan Laumeyers Schuss aus 20 Metern im langen Eck einschlug. Letztendlich kam das 3:2 jedoch zur spät, denn kurz ertönte der Schlusspfiff, der die erste Mariensteiner Saisonniederlage besiegelte.
So. (15.00 Uhr): Behält der SVM auch im fünften Saisonspiel seine weiße Weste?
(jsl) Marienstein
Als Tabellenführer empfängt der SV Marienstein am Sonntag (15.00 Uhr) den TSV Absberg im Hofmühl-Sportpark. Die Vorstädter, die mit der maximalen Ausbeute von 12 Punkten aus vier Spielen in die Saison gestartet sind, wollen ihre weiße Weste behalten und ein weiteres Ausrufezeichen setzen. „In unseren bisherigen drei Heimspielen boten wir unseren Zuschauern mit einem Last-Minute-Erfolg, einem 9:1-Kantersieg und einem 4:3 einiges und ich hoffe, dass die Jungs am Sonntag daran anknüpfen können“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler auf die Partie voraus. Etwas gebremst wird sein Optimismus allerdings auf Grund der langen Liste fehlender Spieler. Neben den Langzeitverletzten Vitus und Maximilian Becker, Elias Ferstl und Heiner Osiander fehlen am Sonntag mit Torhüter Gabriel Rehm, Oliver Reichenberger, Mirko Schröder und Julian Lindermeier wichtige Stammspieler aus allen Mannschaftsteilen. Hinter dem Einsatz von Stefan Kiermeyer und Maximus Mack steht zudem ein Fragezeichen. Somit werden am Sonntag einige Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance erhalten. Der Gegner aus Absberg gewann nach einem durchwachsenen Saisonstart zuletzt zwei Mal in Folge, verbesserte sich damit auf den fünften Tabellenplatz und wird daher mit Selbstvertrauen nach Marienstein reisen, wo die Partie um 15.00 Uhr angepfiffen wird.
SVM übernimmt Tabellenführung: SV Marienstein - TV Büchenbach 4:3 (1:2)
(jsl) Marienstein
In einem turbulenten Spiel rang der SV Marienstein den TV Büchenbach am Sonntag mit 4:3 nieder und übernimmt damit die Tabellenführung in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. „Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden. Am Ende wurde es wieder unnötigerweise knapp, aber meine Jungs haben gegen einen giftigen und erfahrenen Gegner super dagegengehalten“, bilanzierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler. Dem TV gelang ein Start nach Maß in die Partie, denn in der dritten Spielminute erreichte ein Steilpass Gennaro Acquaviva, der zum 0:1 einschob. Der SVM hatte jedoch die passende Antwort parat. Stephan Steib verarbeitete einen Flankenball von David Luff von der linken Seite mustergültig und erzielte per Flachschuss den Ausgleich (10.). Ab der 18. Minute musste die Gäste vorerst in Unterzahl agieren. Nach einem langen Ball auf Laurenz Heindl rettete TV-Schlussmann Daniel Pangerl außerhalb der Strafraums mit der Hand und wurde deshalb des Feldes verwiesen. Trotz der Überzahl gerieten die Blau-Weißen im ersten Durchgang erneut in Rückstand, denn Florian Rehm klärte eine Hereingabe von der rechten Seite unglücklich in das eigene Tor (29.). Nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel zirkelte Stefan Laumeyer einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert über die Mauer ins Tor und in der 58. Minute ging die Pfuhler-Elf erstmalig in Führung. Nach einem Diagonalball von Maximilian Lindermeier legte Oliver Reichenberger quer auf Steib und dieser schloss überlegt in das linke untere Eck ab. Nur vier Minuten später sorgte Heindl für die Vorentscheidung. Er lief nach einem Chipball von Jonas Dorsch auf das TV-Tor zu und war per Lupfer erfolgreich. Nach einer Zeitstrafe für Heindl und einer gelb-roten Karte für Luff spielten die Vorstädter zeitweise selbst in Unterzahl, doch die Mariensteiner Hintermannschaft um Torhüter Lucas Dorsch, der den verhinderten Gabriel Rehm vertrat, stand sicher. Letztendlich kam der Büchenbacher Anschlusstreffer durch Max Heckel per Kopf in der Nachspielzeit zu spät.
Halbfinaleinzug im Sparkassen-Pokal und Vorschau auf das Wochenende
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein empfängt am Sonntag den TV Büchenbach im Hofmühl-Sportpark. Nach drei Siegen aus drei Spielen ist man mit dem Saisonstart im blau-weißen Lager mehr als zufrieden. Mit dem TV Büchenbach wartet nun aber ein echter Prüfstein auf den SVM. Die eigentlich hoch gehandelten Mittelfranken entgingen in der Vorsaison nur knapp der Abstiegsrelegation und haben nun wieder die Spitzenplätze im Visier. Entsprechend starteten sie mit drei Siegen und kassierten erst am letzten Sonntag gegen den TSV 1860 Weißenburg mit 0:2 die erste Niederlage. Interessant wird am Sonntag insbesondere das Aufeinandertreffen der Mariensteiner Offensivabteilung um Toptorjäger Laurenz Heindl (5 Treffer) mit der sattelfesten Büchenbacher Defensive, die bisher nur vier Gegentreffer hinnehmen musste. Am Dienstag holten sich die Vorstädter im Sparkassenpokal zusätzliches Selbstbewusstsein für den Ligaalltag. Im Elfmeterschießen setzte man sich mit 6:5 gegen den Türkisch SV Ingolstadt durch und steht nun im Halbfinale des Wettbewerbs. Während der regulären Spielzeit hatte Andreas Knör den SVM früh in Führung gebracht und Maximus Mack den zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand egalisiert.
Di. (18.00 Uhr): SVM im Viertelfinale des Sparkassenpokals gefordert
Am morgigen Dienstag trifft der SVM im Viertelfinale des Sparkassenpokals auf den Türkisch SV Ingolstadt. Die Gäste rangieren auf Rang 12 der Kreisliga Donau/Isar. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 18.00 Uhr.
Dritter Sieg im dritten Spiel: DJK Veitsaurach - SV Marienstein 2:3 (0:2)
(jsl) Veitsaurach
Der SV Marienstein konnte am Sonntag auch das dritte Saisonspiel erfolgreich gestalten. Vom Gastspiel bei der DJK Veitsaurach kehrten die Vorstädter mit einem 2:3-Sieg im Gepäck zurück. „Das war ein gutes Spiel von uns und über weite Strecken haben wir sehr wenig zugelassen. Leider haben wir den Sack nicht frühzeitig zu und so das Spiel nochmal unnötig spannend gemacht“, zeigte sich Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff insgesamt zufrieden mit seiner Elf. Bereits in der zweiten Spielminute bot sich die erste Großchance für die Gäste, als Stephan Steib alleine auf das DJK-Tor zulief, etwas zu lange zögerte und letztendlich an Schlussmann David Trost scheiterte. Die Führung ließ aber nicht lange auf sich warten, denn nur vier Minuten später köpfte Laurenz Heindl nach einem Eckball von Maximus Mack von der rechten Seite zum 0:1 ein. Die Blau-Weißen kontrollierten das Spiel und erhöhten nach 32 Minuten. Mack zirkelte einen Freistoß von der halblinken Seite auf den zweiten Pfosten, wo Maximilian Lindermeier per Kopf auf Jonas Dorsch quer legte und dieser schob unbedrängt ein. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen und auch am dritten Mariensteiner Treffer (58.) war Mack beteiligt. Er bediente Stefan Kiermeyer und dessen Flankenball nickte Mirko Schröder am zweiten Pfosten ein. In der Folge spielte die Pfuhler-Elf einige Kontergelegenheiten unsauber aus und die Hausherren meldeten sich durch einen Pfostenschuss aus 20 Metern an. Auch auf der Gegenseite scheiterte Schröder am Gestänge und kurz darauf gelang der noch punktlosen DJK der Anschlusstreffer. Nach einem Angriff über das Zentrum war Jan Scheuber erfolgreich. Bereits in der Nachspielzeit gelang Dominic Brückner aus dem Gewühl heraus das 3:2 und es wurde tatsächlich noch einmal brenzlig für den SVM, doch Torhüter Gabriel Rehm fischte einen Distanzschuss aus dem Eck und sicherte so die drei Punkte.