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Sa. (15.00 Uhr): Kellerduell gegen die SG TSV/DJK Herrieden
(jsl) Marienstein
Aufsteiger SV Raitersaich eroberte am Sonntag durch ein 3:0 über den STV Deutenbach die Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd, die zuvor Mitaufsteiger TV Hilpoltstein für zumindest 24 Stunden inne gehabt hatte. Das einzig noch ungeschlagene Team der Liga setzte sich bereits am Samstag mit 3:0 gegen den FC Wendelstein durch und will am Wochenende auch bei Verfolger ASV Zirndorf (4.) bestehen. Ebenfalls ordentlich in die Saison gestartet ist der FV Dittenheim (3.), der am Samstag die Reise zum Lokalderby beim TSV 1860 Weißenburg (8.) antritt. Im Tabellenkeller gibt es weiterhin noch vier sieglose Mannschaften. Neben der punktlosen SG TSV/DJK Herrieden, der TSG Roth und dem SV Ornbau (jeweils 1 Punkt) droht auch der SV Marienstein (2 Punkte) früh in der Saison den Anschluss zu verlieren. Der vor dem Quartett auf Rang 12 liegende STV Deutenbach hat bereits fünf Punkte mehr auf dem Konto als die Blau-Weißen, die bereits am Samstag den direkten Konkurrenten aus Herrieden empfangen.
Sa. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden
Die Gäste unterlagen am letzten Spieltag dem ASV Zirndorf mit 0:3 und verloren dabei nicht nur drei Punkte, sondern auch zwei Akteure durch Platzverweise. Erstmalig in dieser Saison kam in diesem Spiel Peter Bernhard, Torschützenkönig der Vorsaison, zu einem Kurzeinsatz und auf einen Einsatz Peters darf sich auch die SVM-Defensive einstellen. Ebenfalls mit 0:3 endete die Mariensteiner Partie gegen den TSV 1860 Weißenburg und somit warten die Blau-Weißen seit drei Spielen auf einen eigenen Torerfolg. Einen solchen hatten beim Stand von 0:1 für die "Sechzger" Manuel Bittlmayer und Tobias Eisenschenk auf dem Fuß bzw. Kopf, doch das nötige Quäntchen Glück ist derzeit nicht auf Seiten der Vorstädter. Wer letztendlich für die Blau-Weißen am Samstag von Beginn an aufläuft, entscheidet sich - wie schon in den Vorwochen - wieder erst kurzfristig.
Niederlage am Volksfest-Samstag: SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg 0:3 (0:1)
(jsl) Marienstein Im Duell der starken Aufsteiger zwischen dem TV Hilpoltstein und dem FC Wendelstein behielten die Hausherren mit 3:0 die Oberhand und setzten sich zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze. Die noch sieglosen TSG Roth und SV Marienstein treten weiter auf der Stelle. Die TSG musste sich mit 2:5 dem TSV Freystadt geschlagen geben, während der SV Marienstein sein Volksfest-Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg mit 0:3 verlor. SV Marienstein – TSV 1860 Weißenburg 0:3 (0:1) Die Gäste dominierten die Anfangsphase im Hofmühl-Sportpark ohne jedoch klare Abschlusschancen verzeichnen zu können. Die Hausherren, bei denen der reaktivierte Claver Kouakou für mehr Stabilität im Mittelfeld sorgte, kamen erst nach circa 15 Minuten besser ins Spiel und hatten die ersten Gelegenheiten des Spiels. Manuel Bittlmayer tankte sich über die Mitte durch und prüfte TSV -Schlussmann Johannes Uhl mit einem zentralen Schuss aus 20 Metern. Wenig später rettet Uhl nach einem langen Ball von Sebastian Heimisch knapp vor Tobias Eisenschenk außerhalb des Strafraums. In der 28. Spielminute war erneut ein individueller Fehler Ausgangspunkt eines Gegentreffers für die Blau-Weißen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld lies Max Pfann zwei Spieler stehen und legte im Strafraum nach links auf Benjamin Weichselbaum, der das Leder humorlos hoch ins lange Eck versenkte. Der SVM versuchte prompt zu antworten: Timo Bosch passte von der rechten Seite zur Mitte, wo Fabian Streller den Ball weit über das Tor jagte. Dann sahen die Zuschauer fast die Kopie des 1:0, als Pfann erneut Weichselbaum freispielte. SVM-Torhüter Christoph Brems, der sein Ligadebüt gab, rettete jedoch grandios. Kurz vor dem Seitenwechsel versprang Streller nach einem Abschlag Brems‘ das Leder in aussichtsreicher Position und auch direkt nach Wiederanpfiff wollte der Ausgleich nicht gelingen. Nach einer Bittlmayer-Ecke tauchte Eisenschenk am kurzen Pfosten auf und sein Kopfball touchierte die Querlatte. In der 54. Minute tankte sich Streller über die linke Seite durch und passte zurück auf Bittlmayer, dessen Abschluss auf der Linie geklärt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wäre das 1:1 durchaus verdient gewesen, doch die Gäste entschieden im Anschluss die Partie binnen drei Minuten für sich. Nach der Bereinigung einer ersten gefährlichen Situation kam der Ball erneut in den Mariensteiner Strafraum und nach einer Verlängerung schob Weichselbaum völlig freistehend aus zwei Metern ein. Kurz darauf wurde ein Abschluss von Marco Jäger aus 22 Metern von Philipp Fink unglücklich per Kopf abgefälscht, wodurch sich der Ball hinter Brems in die Maschen senkte. Angesichts des Ergebnisses und der hohen Temperaturen war das Spiel nun entschieden. Eisenschenk bekam nach einem Zuspiel in die Spitze das Leder nicht mehr entscheidend unter Kontrolle und auf der Gegenseite blieb Brems Sieger im Duell mit Fabian Wachter. Die letzte Chance des Kreis-Duells vergab Jäger, der über die linke Seite in den Strafraum eindrang und knapp rechts vorbeischoss.
Sa. (15.00 Uhr): Volksfest-Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg
(jsl) Marienstein
Drei Aufsteiger finden sich vor dem 6. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd unter den besten vier Teams wieder. Das Aufsteigerduell zwischen dem TV Hilpoltstein und dem FC Wendelstein ist somit das Topspiel des 6. Spieltags der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Beide Teams rangieren mit zehn Punkten nur zwei Zähler hinter dem SV Raitersaich, ebenfalls Liganeuling und am Sonntag Gastgeber für den STV Deutenbach. Der arrivierte TSV Greding (10 Punkte), der am Sonntag bei Landesligaabsteiger SC Aufkirchen gastiert, komplettiert das Spitzenquartett. Eine Besonderheit hält der Spielplan in den nächsten Wochen für den SV Marienstein parat. Vier Mal in Folge darf man im heimischen Hofmühl-Sportpark antreten und somit auch an beiden Volksfest-Wochenenden. Am ersten dieser, nämlich am kommenden Samstag (15.00 Uhr), hat man den TSV 1860 Weißenburg zu Gast und will endlich dreifach punkten.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg
Die hoch gehandelten Gäste starteten mit sieben Zählern aus vier Partien in die neue Spielzeit und besiegten zuletzt den SV Ornbau knapp mit 3:2. Der SV Marienstein blieb in den letzten beiden Spielen punkt- und torlos und das Torverhältnis von 2:14 nach fünf Spieltagen legt offen, dass sowohl Offensive als auch Defensive der Vorstädter noch nicht in Form sind. Dies sieht auch SVM-Trainer Stephan Zengerle so: "Vieles läuft bei uns derzeit leider noch nicht zusammen. Das gegnerische 1:0 fällt zu einfach und für uns wäre es wichtig, endlich einmal selbst in Führung zu gehen. Wir müssen jetzt in der Liga langsam in die Spur kommen und angesichts der dünnen Personaldecke noch enger zusammenrücken. "Die eigene Führung gelang in dieser Saison bereits gegen den STV Deutenbach, als man unglücklich in der Schlussphase noch den Ausgleich kassierte und auch beim 0:0 beim Spitzenteam in Greding stimmte die Leistung. An diese wollen die Blau-Weißen am Samstag anschließen, um die letzten beiden Spiele vergessen zu machen und sich im Anschluss die Maß auf dem Volksfest richtig schmecken lassen zu können.
Auswärtsniederlage beim ASV Zirndorf
(jsl) Zirndorf
Die Aufsteiger FC Wendelstein und TV Hilpoltstein bestätigten am Wochenende ihre beeindruckende Frühform in der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Der TV eröffnete am Freitag den fünften Spieltag mit einem 1:3 beim ebenfalls gut in die Saison gestarteten TSV Greding. Der FC Wendelstein zog am Samstag mit den Hilpoltsteinern nach Punkten (10) gleich, denn man rang das punktlose Schlusslicht SG TSV/DJK Herrieden mit 4:2 nieder. Neben der SG warten auch der SV Ornbau (1 Punkt) und der SV Marienstein (2 Punkte) weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Der TSV 1860 Weißenburg besiegte den SV Ornbau im Kirchweih-Heimspiel nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:2, während der ASV Zirndorf über den SV Marienstein mit 3:0 die Oberhand behielt.
ASV Zirndorf – SV Marienstein 0:3 (0:2)
"Wir machen den Gegnern das Toreschießen weiterhin zu einfach und vor dem gegnerischen Tor fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit. Der Zirndorfer Sieg geht auf Grund deren reiferer Spielanlage schon in Ordnung", resümierte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff. In der 18. Spielminute gingen die Hausherren in Führung, als Jonas Zehmeister aus halblinker Position im Strafraum abschließen durfte und das Leder im langen Eck versenkte. In der Folge hatte der SVM durchaus Chancen zum Ausgleich. Tobias Eisenschenk wurde schön freigespielt, lief alleine auf ASV-Schlussmann Andreas Hofmann zu und hob das Leder über diesen und auch knapp über das Tor. Kurz darauf setzte sich Fabian Streller über die rechte Seite durch und blieb mit seinem Querpass auf den freistehenden Manuel Bittlmayer hängen. Weitaus effektiver zeigten sich die Zirndorfer kurz vor der Pause. Zehmeisters erster Schuss konnte noch geblockt werden, doch der Nachschuss aus der Nahdistanz schlug im Winkel ein. Im zweiten Durchgang bemühten sich die Blau-Weißen um den Anschlusstreffer ohne dabei jedoch wirklich gefährlich zu werden. In der Schlussphase boten sich Bittlmayer zwei Schusschancen, doch er verfehlte das Ziel. Als Oumar Dieng in der Schlussminute das 3:0 markierte, stand ohnehin bereits fest, dass die Punkte in Zirndorf verbleiben würden.
Anspruchsvolle Aufgabe in Zirndorf (Sa., 15.00) und Pokalaus bei der SpVgg Roth
(jsl) Marienstein/Roth Bereits am Freitag eröffnen der TSV Greding und der TV Hilpoltstein den fünften Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd und dabei kommt es zu einem ersten Topspiel der noch jungen Saison. Der gastgebende Tabellenführer ist ebenso ungeschlagen wie die drittplatzierten Gäste. Neben dem TV Hilpoltstein legte mit dem auf Rang 2 liegenden SV Raitersaich (9 Punkte) ein weiterer Aufsteiger einen beeindruckenden Saisonstart hin. Das Team aus dem Landkreis Fürth gastiert am Sonntag bei einem weiteren Liganeuling, dem FC Dombühl. Der SV Marienstein will hingegen nach der 0:6-Heimschlappe gegen den FC Wendelstein am Samstag beim ASV Zirndorf, der mit einem Sieg, zwei Remis und einer Niederlage durchwachsen in die Saison startete, wieder in die Spur kommen. SVM-Trainer Stephan Zengerle ist sich dabei der Herausforderung bewusst: "Das wird sicherlich erneut ein schwieriges Spiel für uns. Die zahlreichen Ausfälle machen uns weiterhin zu schaffen und es dauert wohl einfach noch, bis sich das Team findet. Fest steht aber auch, dass wir uns so nicht präsentieren brauchen, wie es letzten Sonntag der Fall war. Wir müssen als Mannschaft kompakter agieren, die taktische Disziplin wahren und die entscheidenden Zweikämpfe gewinnen. Dann kommt es auch nicht mehr zu so einfachen Gegentoren wie zuletzt." Zengerle hofft darauf, nun auch mal "einen dreckigen Sieg einzufahren". Bereits am Mittwoch trat der SV Marienstein im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene bei der SpVgg Roth an und schied dort durch eine unglückliche Niederlage nach Elfmeterschießen aus. In der ersten Halbzeit dominierten die Gäste, die in der Vorsaison bis in das Finale vorstießen und in Roth mit einem gemischten Team mit Spielern der ersten und zweiten Mannschaft antraten, das Spielgeschehen. Nachdem zunächst zwei Großchancen ausgelassen worden waren, sorgten Marco Reizammer (20.) und Fabian Streller (32.) für eine beruhigende Halbzeitführung. "Nach dem Seitenwechsel war dann Sand im Getriebe und wir agierten nicht mehr so kompakt", befand Zengerle nach dem Schlusspfiff. Serdar Sahan (50.) und Marco Schneider (65.) nutzten diese Schwächephase aus und sorgten für den Ausgleich. In der Schlussphase agierten beide Mannschaften mit offenem Visier. Timo Bosch mit einem Abschluss, den der SpVgg-Torwart Patrick Trost an die Latte lenkte, und ein Rother Akteur mit einem Schuss an den Außenpfosten hatten die jeweilige Führung auf dem Fuß. Auch gegen Streller blieb Trost zwei Mal Sieger und Fabian Wohlwend verfehlte das lange Eck um Zentimeter. Somit musste im direkten Anschluss das Elfmeterschießen entscheiden, in dem der Kreisklassist das bessere Ende auf seiner Seite hatte.
Heimdebakel: SV Marienstein - FC Wendelstein 0:6 (0:1)
(jsl) Marienstein Bereits am Freitag eröffneten der ASV Zirndorf und der TSV 1860 Weißenburg den vierten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd, wobei die Hausherren in der Schlussphase zum 2:2 ausglichen und sich somit einen Zähler sicherten. Tags darauf duellierten sich die TSG Roth und der SV Ornbau. Dank eines torlosen Remis konnten die beiden bis dato punktlosen Teams den ersten Zähler der Saison einfahren. Weiterhin punktlos ist die SG TSV/DJK Herrieden, die am Sonntag mit 1:2 dem TSV Greding unterlag. Die noch ungeschlagenen Gäste eroberten sich mit nun 10 Punkten die Tabellenführung. Nur einen Punkt weniger hat der SV Raitersaich auf dem Konto. Der starke Aufsteiger setzte sich mit 3:0 gegen den TSV Freystadt durch. Der SV Marienstein, der am vergangenen Wochenende Tabellenführer TSV Greding beim 0:0 den bisher einzigen Punktverlust zufügte, erlebte derweil einen rabenschwarzen Sonntag im Hofmühl-Sportpark. Gegen den FC Wendelstein ging der SVM mit 0:6 baden.
SV Marienstein - FC Wendelstein 0:6 (0:1)
Entsprechend bedient war Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff: „Mit der ersten Halbzeit kann ich noch leben. Die zweite Hälfte war schon sehr bitter. Das war nicht ligatauglich, was da abgeliefert wurde. Wir ließen eigentlich alles vermissen, was nötig ist, um in dieser Liga zu bestehen.“
Verletzungs- und urlaubsbedingt musste Zengerle erneut auf zahlreiche Stammkräfte verzichten und so kamen zahlreiche Nachwuchskräfte von Beginn an zum Zug. Bereits in der 13. Spielminute machten es die Hausherren dem Gegner zu einfach. Trotz klarer Zuordnung köpfte Benedikt Rück nach einem Eckball am kurzen Pfosten zum 0:1 ein. In der Folge kämpfte sich der SVM ins Spiel und hatte vom Elfmeterpunkt die Chance auf den Ausgleich, nachdem Fabian Streller durchgebrochen und von FC-Torhüter Benjamin Schote gefällt worden war. Manuel Bittlmayer schoss den Strafstoß jedoch neben den linken Pfosten. Bis zum Halbzeitpfiff boten sich den Vorstädtern, denen das Pokalspiel vom Mittwoch noch in den Knochen steckte, Gelegenheiten zum Ausgleich. Kapitän Andreas Knör zweimal aus aussichtsreicher Position und Streller nach einer Hereingabe verpassten das 1:1.
Mit einem Doppelschlag zwischen der 50. und 56. Spielminute entschied der Aufsteiger das Spiel. Nach einem Mariensteiner Fehlpass im Mittelfeld erreichte das Leder über zwei Stationen Tim Zangel, der zunächst erhöhte und wenig später nach einer Hereingabe von der rechten Seite das 0:3 erzielte. Nun ergaben sich die Mariensteiner in ihr Schicksal und ließen das nötige Aufbäumen vermissen. Folgerichtig schraubten Jonas Hammel mit zwei Treffern und Dennis Schwalb in der Schlussminute das Ergebnis auf 0:6. Viel Zeit zum Verarbeiten dieser Niederlage bleibt den Blau-Weißen nicht, denn bereits am Mittwoch tritt man im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene bei der SpVgg Roth an.
U15 und U17 Trainingsstart
Ab den 12.08.2019 beginnt die U15 und U17 mit der Saisonvorbereitung. Jeden Montag und Mittwoch von 17.30 Uhr bis 19.15 Uhr beim Hofmühl Sportpark SV Marienstein.
Zunächst wird der U17 Trainer Norbert Ezlinger das gemeinsame Training der U15 und U17 leiten bis der Trainer der U15 ( Peter Bosch ) wieder aus seinen Beruflichen Tätigkeiten im Ausland zurück ist.
Wir Trainer freuen uns schon auf die kommende Saison. Die U15 ( KK ) und die U17 ( KL ) sind ja letzte Saison aufgestiegen. Das wird uns sicher sehr fordern aber wir sind sicher das wir dieser Herrausforderung gewachsen sind.
Natürlich sind auch neue Gesichter sehr gern bei uns gesehen.
Gruß eure Trainer
Norbert Ezlinger ( U17 )
Peter Bosch ( U15 )
Aufstieg der U15 in die Kreisklasse
Alle Anstrengungen der letzten Jahre hat sich endlich ausgezahlt. Die U15 Spielt wieder in der Kreisklasse. Die Leistungsbereitschaft, der Ehrgeiz und auch der Teamgeist unserer Kicker hat eine Menge zu diesen Erfolg beigetragen. Die Mannschaft ist unter Führung unseres Kapitän Gabriel S. und unseren Liga Torschützenkönig ( 44 Tore) Laurenz H. wirklich verdient aufgestiegen. Natürlicher sind auch folgende Spieler absolut nicht unschuldig an diesen Erfolg. Nico, Leon, Einar, Lukas, Finn, Baris, Mustafa, Timo, Ilja, Rafael, Tilman, Maxi und unsere Torhüter Manuel bzw. Thilo. Die Trainer der letzten Jahre sind stolz auf euch!
Aber jetzt nicht nachlassen. Ab Montag starten wir in die Saisonvorbereitung. Diesmal als SG zusammen mit Schernfeld, Workerzell und Obereichstätt als SG Marienstein.
Gewohnte Zeit, gewohnter Ort, gewohntes Schuhwerk
Jeden Montag und Mittwoch von 17.30 Uhr bis 19.15 Uhr beim SV Marienstein
Heimspielauftakt unserer Ersten am Sonntag
Neben dem FC Dombühl und dem SV Raitersaich gewann mit dem TV Hilpoltstein am Sonntag Abend auch ein dritter Aufsteiger seine Auftaktpartie in der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die Partie gegen den FV Dittenheim endete 1:0. Da das Spiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg und dem ESV Ansbach-Eyb am ersten Spieltag im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser fiel“, greifen diese beiden Teams erst am kommenden Wochenende in das Geschehen ein. Die "Sechzger" sind bereits am Freitag bei Liganeuling FC Wendelstein gefordert, während der ESV am Samstag die TSG Roth empfängt. Der SV Marienstein möchte am zweiten Spieltag die 4:1-Niederlage beim FC Dombühl korrigieren. Die Möglichkeit hierzu besteht am Sonntag, wenn ab 15.00 Uhr der STV Deutenbach im Hofmühl-Sportpark gastiert.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - STV Deutenbach
„Es war leider kein guter Auftakt für uns. Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen und hatten in den ersten 15 Minuten etwa 80% Ballbesitz. Nach einem schönen Angriff hätten wir durch Andreas Knör in Führung gehen können, haben dann aber binnen zehn Minuten durch drei Aussetzer das Spiel hergeschenkt. Wir müssen einfach konzentrierter sein, die groben Fehler abstellen und mehr Durchschlagskraft entwickeln“, blickt SVM-Trainer Zengerle auf die Auftaktniederlage zurück. In dieser sieht er auch ein gutes Omen: „In den letzten drei Jahren haben wir das erste Spiel verloren, hatten einige Startschwierigkeiten und haben uns dann gesteigert.“ Nach Möglichkeit soll eine Leistungssteigerung schon am Sonntag zum ersten Sieg führen. Bedingt durch die Rückkehr einiger Spieler und das Fehlen anderer wird es zahlreiche Änderungen in der Aufstellung geben. Die Gäste beendeten die Vorsaison auf Mittelfeld-Rang 9 und starteten ebenfalls mit einer Niederlage in die neue Spielzeit: Im Landkreis-Derby behielt der ASV Zirndorf mit 0:1 die Oberhand.
Städtecup 2019 in Lwowek Slaski
Zum 16. Male ist am vergangenen Wochenende das Jugendfußballturnier um den Cup der Partnerstädte Eichstätts ausgetragen worden, diesmal im polnischen Lwowek Slaski. Diese Stadt ist die Partnerstadt von Chrastava, der tschechischen Partnerstadt Eichstätts.
Mit 2 Jugendmannschaften, nämlich einer U 10 und einer U 15- Mannschaft, den Trainern und Eltern verbrachten wir ein wunderschönes Wochenende in der niederschlesischen Stadt. Der SV Marienstein vertritt seit 2004 die Stadt Eichstätt bei diesen Turnieren.
Das Turnier begann am Samstag nach einer feierlichen Eröffnung durch den stellvertretenden Bürgermeister und Grußworten auf der Sportanlage des ausrichtenden Vereins CZARNI Lwowek Slaski und wurde nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen.
Unsere beiden Mannschaften trafen dann auf die Gastgeber Czarni Lwowek Slaski, auf die Mannschaft aus Lwowek Wielkopolski und auf TJ Spartak Chrastava. Nachdem beide SVM-Teams leichte Startschwierigkeiten hatten und ihre beiden Auftaktspiele verloren hatten, kamen die Blauweißen immer besser in Schwung und beendeten das Turnier bei der U 10 mit dem dritten Platz, während die U 15 den zweiten Rang erreichte. Somit gesehen haben die Jungs die Stadt Eichstätt sehr gut vertreten.
Wichtig aber sind bei solchen Turnieren das Kennenlernen anderer Jungs, das Zusammenleben bei den Übernachtungen und beim Essen, vielleicht auch das Knüpfen erster Freundschaften. Dies alles soll dazu beitragen, dass man sich über Grenzen hinweg besser verstehen lernt, dass sich ein Zusammenwachsen der Völker entwickelt. Der „europäische Gedanke“ ist ganz wichtig. Und dazu haben die Mariensteiner als Vertreter Eichstätts ihren Teil beigetragen.
Arnulf Neumeyer
Vorsitzender des SV Marienstein
Missglückter Saisonauftakt: FC Dombühl - SV Marienstein 4:1 (2:0)
(jsl) Marienstein
Vor der stattlichen Kulisse von 550 Zuschauern und mit festlichem Rahmen wurde am Freitag Abend in Ornbau die neue Spielzeit der Bezirksliga Mittelfranken Süd eröffnet. Dank eines Treffers durch Steffen Schöllhammer kurz vor der Halbzeitpause behielt Landesligaabsteiger SC Aufkirchen im Lokalduell mit 0:1 die Oberhand. Am Sonntag gab es den ersten Spielausfall der noch jungen Saison, denn nach einem Gewitter war der Platz des TSV 1860 Weißenburg unbespielbar. Von zahlreichen Trainern wurden vor Saisonbeginn die Aufsteiger hoch gehandelt und diese wurden dieser Einschätzung am ersten Spieltag bereits gerecht. Der SV Raitersaich dominierte bei der TSG Roth die zweite Hälfte und kam zu einem 1:4-Erfolg. Ebenso überzeugend gestaltete der FC Dombühl seinen ersten Saisonauftritt. Leidtragender war der SV Marienstein, für den es beim 4:1 nichts zu holen gab.
FC Dombühl - SV Marienstein 4:1 (2:0)
SVM-Trainer Stephan Zengerle musste beim Gastspiel in Dombühl auf zahlreiche Stammkräfte, wie z.B. Fabian Streller, Stephan Steib oder Sebastian Schmelz, verzichten. In der Anfangsphase konzentrierten sich beide Teams auf die Abwehrarbeit und entsprechend lange mussten die Zuschauer auf die erste Torchance warten. Diese hatte Manuel Bittlmayer, der FC-Schlussmann Dominic Wächter mit einem Distanzschuss vor keine größeren Probleme stellen konnte. In der 18. Spielminute wurde Timo Beck nach einem Fehler in der Mariensteiner Abwehr angespielt und ließ Torhüter Gabriel Rehm keine Chance. Vom ersten Bezirksliga-Treffer der Vereinsgeschichte beflügelt übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando auf dem Platz und erhöhten zehn Minuten später. Nach einer Hereingabe von Pascal Kilian stand Felix Schnotz goldrichtig und netzte ein. Zu allem Überfluss dezimierten sich die Vorstädter kurz darauf selbst, als Bittlmayer wegen Nachtretens die rote Karte sah.
Trotz Unterzahl und hohen Temperaturen zeigte der SVM nach der Pause Moral und kämpfte sich zurück in das Spiel. Belohnt wurde der Einsatz in der 62. Minute, als Tobias Eisenschenk nach einem Eckball den Anschlusstreffer erzielte. Kurz darauf stellten die Hausherren nach einer schönen Kombination durch Manuel Huber den alten Abstand wieder her. Die Gäste stemmten sich weiter gegen die Niederlage und beinahe hätte Sebastian Heimisch per Freistoß verkürzt. Mit dem 4:1 durch Amin Eghbalpoor in der 75. Spielminute war die Gegenwehr der Blau-Weißen dann endgültig gebrochen und Rehm verhinderte in der Schlussphase eine noch höhere Niederlage.
Sa. (16.00 Uhr): Es geht wieder los - Saisonauftakt beim FC Dombühl
(jsl) Marienstein
Mit zwei attraktiven Duellen werden am Freitag Abenden die beiden mittelfränkischen Bezirksligen eröffnet. In der Nord-Staffel kommt es dabei zum Erlanger Stadtderby zwischen der SpVgg und dem TV 48. In der Süd-Staffel, in der der SV Marienstein zum vierten Mal in Folge an den Start geht, wird diese Ehre dem SV Ornbau und dem SC Aufkirchen zuteil. Die Gäste gelten als Landesligaabsteiger als heißer Kandidat auf die vorderen Plätze. Gleiches gilt für den TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth, die in der letzten Saison den zweiten bzw. dritten Rang belegten. SVM-Trainer Stephan Zengerle traut zudem den Aufsteigern einiges zu: "Insbesondere der TV Hilpoltstein wird mit seinen regionalligaerfahrenen Spielertrainern Florian Grau und Fabian Schäll eine gute Rolle spielen." Bei einem weiteren Aufsteiger, nämlich dem FC Dombühl, tritt der SV Marienstein am Samstag zum Saisonauftakt an.
Sa. (16.00 Uhr): FC Dombühl - SV Marienstein
Den Hausherren gelang als Meister der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe der Sprung in die Bezirksliga, wo sie bestehen wollen. Im letzten Testspiel vor Saisonstart behielt man gegen die SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim (Bezirksliga) mit 4:1 die Oberhand. "Wir können den Gegner natürlich nur schwer einschätzen und hoffen auf einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit. Unsere Vorbereitung war ordentlich, aber nicht optimal. Eine solche ist bei uns auf Grund der verletzungs- und urlaubsbedingten Ausfälle jedoch auch gar nicht möglich. Wichtige Spieler, wie Sebastian Schmelz oder Fabian Streller, fallen weiterhin aus und nun haben die Jungs aus der zweiten Reihe die Möglichkeit sich zu beweisen. Ohnehin können wir in dieser Liga nur bestehen, wenn wir geschlossen auftreten und bis ans Limit gehen. Mit Ausnahme des 0:3-Siegs bei der SG DJK Workerszell/Schernfeld bin ich mit den Vorbereitungs-Auftritten zufrieden", zeigt sich Zengerle vorsichtig optimistisch. Den letzten Test gegen Türkspor/Cagrispor Nürnberg, in dem es eine 12:1-Niederlage setzte, lässt der Mariensteiner Coach ganz bewusst nicht in die Bewertung der Vorbereitung einfließen: "Dort waren wir ersatzgeschwächt und bei dem Gegner handelt es sich um keinen normalen Bezirksligisten. Die TSG Roth kam dort ähnlich unter die Räder wie wir. Für die mit Spielern aus höheren Ligen gespickten Nürnberger ist die Bezirksliga Nord nur eine Durchgangsstation. Wir müssen uns nun jedes Spiel weiterentwickeln und am Samstag wollen wir den ersten Schritt machen." Mit einem oder drei Punkte könnten die Vorstädter einen ebenso erfreulichen wie ungewohnten Auftakt feiern. Schließlich ging seit dem Bezirksliga-Aufstieg die Auftaktpartie jeweils verloren.
6:2 für die Menschlichkeit: Gedenkspiel für Bernhard Pfaller
6:2 für die Menschlichkeit
SV Marienstein gewinnt Gedenkspiel für verstorbenen Bernhard Pfaller mit 6:2 gegen SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag
Eichstätt (jsl) Es war eine Szene, wie man sie im Fußball so gut wie nie sieht: Spieler des SV Ma- rienstein jubelten gemeinsam mit ihren Gegenspielern der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag über deren Ehrentreffer zum 1:6 und fielen sich gegenseitig in die Arme. Am Ende stand es 6:2 für die Mariensteiner. In diesem Benefizspiel gab es aber vor allem einen anderen Sieger: die Menschlichkeit im Sport. Denn das Ergebnis in diesem Gedenk- und Benefizspiel war an diesem Tag in der Tat zweitrangig, wie es Stadionsprecher Stefan Herrler zu Beginn bereits angekündigt hatte – der Erlös von 600 Euro geht als Spende an krebskranke Kinder. Denn es ging vielmehr um das Andenken an einen besonderen Spieler, der für beide Mannschaften auf dem Platz gestanden hatte.
Der tragische Unfalltod von Bernhard Pfaller hatte nicht nur bei der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag, sondern auch beim SV Marienstein große Trauer und Bestürzung ausgelöst – schließlich hatte der Ochsenfelder Spieler dort in der Jugend und auch im Herrenbereich gespielt und pflegte enge Freundschaft mit Mariensteiner Spielern. So war bei den fußballerischen Weggefährten beider Vereine der Wunsch entstanden, ihm in einem Freundschaftsspiel zu gedenken, was im Rahmen des Mariensteiner Stadtteilfestes realisiert wurde. So liefen beide Teams zu Beginn zu den Reggae-Lieblingsliedern Pfallers ein und versammelten sich vor Spielbeginn um den Mittelkreis, in dessen Mitte sein Trikot mit der Nummer 6 niedergelegt wurde. Ihre Verbundenheit drückten die Spieler dadurch aus, dass sie jeweils einen Stutzen des gegnerischen Teams trugen. Vielleicht auch angesichts dieser Eindrücke und der großen Hitze verlief die erste Halbzeit eher friedlich. Marienstein ging früh durch Neuzugang Tobias Eisenschenk in Führung, der nach einem langen Ball SG-Schlussmann Max Scheuerer nach einem Konter per elegantem Heber aus 16 Metern überwand.
Die Hausherren hatten mehr vom Spiel, leisteten sich aber auch zahlreiche unnötige Fehler. Einer davon führte beinahe zum Ausgleich: Julian Kopleder erreichte eine zu kurze Rückgabe von Sebastian Heimisch vor SV-Schlussmann Christoph Brems. Der aber parierte den fälligen Strafstoß von Thomas Dirsch exzellent. Nach dem Seitenwechsel nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle einige taktische Änderungen vor, und auch die Einwechslungen sorgten für mehr Zug zum Tor. Der SVM dominierte nun klar das Spiel und erzielte nach Vorlage von Stephan Steib erneut durch einen schönen Schuss von Eisenschenk das 2:0, der seine ersten beiden Treffer im SVM-Trikot feierte. Wenig später erhöhte Steib selbst, als er den Ball mit dem Außenrist über Scheuerer hob. Die SG verpasste den Anschluss, als ein – allerdings sehr zweifelhafter – Elfmeter vergeben wurde. Diesmal parierte der eingewechselte Torwarttrainer Florian Kleinhans.
Marienstein erspielte sich nun gegen die Gäste, bei denen nun zunehmend die Kräfte schwanden, zahlreiche Gelegenheiten und legte mit dem 4:0 nach: Nach einer schönen Ballstafette tauchte Steib vor Scheuerer auf, umkurvte ihn und schob souverän ein. Simon Knauer, der nach langer Pause unbedingt bei diesem Spiel für Bernhard Pfaller dabei sein wollte, schloss direkt nach seiner Einwechslung per sehenswertem Direktschuss ins kurze Eck zum 5:0 ab, und Timo Bosch per Flachschuss schraubte das Ergebnis auf 6:0. Die Schlussminuten unterstrichen den besonderen Charakter des sehr gut besuchten Spiels: Die Gäste trafen durch Markus Pfaller und Maximilian Eitler, und die Tore wurden von beiden Teams gemeinsam bejubelt. Zudem lief während der Schlussminuten erneut die Lieblingsmusik des Verstorbenen. Die Einnahmen von 600 Euro werden einem Hilfsprojekt für krebskranke Kinder gespendet – ganz so, wie es sich Pfallers Eltern gewünscht hatten.
Ein Monat nach Klassenerhalt: SVM startet Saisonvorbereitung
(jsl) Marienstein
Genau ein Monat nach dem 3:0-Heimsieg über den FC Holzheim und dem damit verbundenen Klassenerhalt nahm der SV Marienstein am vergangenen Dienstag die Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison 2019/2020 auf. Diese beginnt am Wochenende des 27./28. Juli. In den kommenden fast sechs Wochen wollen die Schützlinge von Trainer Stephan Zengerle in zahlreichen Einheiten und Testspielen die Grundlage dafür legen, dass sie auch nach der vierten Bezirkliga-Saison in Folge über dem Strich stehen. Nach der Reduzierung des Teilnehmerfelds von 18 auf 16 Mannschaften wird der SVM in der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf zehn Gegner aus der Vorsaison treffen. Die vier Kreisliga-Aufsteiger FC Dombühl, FC Wendelstein, SV Hagenbüchach und SV Raitersaich komplettieren das Teilnehmerfeld ebenso wie die beiden Landesliga-Absteiger SpVgg Erlangen und SC Aufkirchen. "Wir schätzen es so ein, dass die Liga stärker geworden ist. Insbesondere mit den beiden Aufsteigern aus Wendelstein und Hilpoltstein wird zu rechnen sein", blickt Zengerle voraus. Zur neuen Saison steht ihm Rainer Krieglmeier als Co-Trainer zur Seite und auch auf dem Rasen können die Vorstädter einige Neuzugänge vermelden. Torhüter Christoph Brems kommt von der U19 des VFB Eichstätt, Georg Luff von der JFG Neuburg, Maximilian Lindermeier von der DJK Preith und Tobias Eisenschenk von der DJK Workerszell. Zudem rücken aus dem Mariensteiner Nachwuchs Timo Bosch, Luis Bittl und Jonas Ferstl in den Herrenbereich auf. Mit der ersten Trainingswoche zeigte sich Zengerle zufrieden: "In den ersten Trainingseinheiten hinterließ das Team einen guten Eindruck, auch wenn leider noch nicht alle Mann mit an Bord sind." Daran wird sich auch in den nächsten Wochen nichts ändern. Sebastian Schmelz und Fabian Streller laborieren noch an Blessuren aus der Vorsaison und Jonas Knietig, Stephan Steib, Raphael Kraus und Jonas Hiller stehen arbeits- bzw. studiumsbedingt nur eingeschränkt zur Verfügung. Einem ersten Härtetest unterzogen sich die Blau-Weißen am Samstag beim Testspiel gegen den SV Manching und mit dem 2:2 konnte Zengerle gut leben: "Das war ein guter erster Test. Die ersten zwanzig Minuten haben wir uns schwer getan gegen diesen spielstarken Gegner, haben dann taktisch umgestellt und sind immer besser ins Spiel gekommen". Die Mariensteiner Führung besorgte Manuel Bittlmayer nach einem schönen Gegenangriff und Vorlage durch Andreas Knör, ehe die Gäste per Kopfballtreffer nach einem Freistoß, als die Mariensteiner Zuordnung nicht stimmte, ausglichen. Bittlmayer hatte die erneute SVM-Führung auf dem Fuß und das 2:1 durch Oliver Reichenberger wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Auf der Gegenseite rettete der in der zweiten Halbzeit eingewechselte SVM-Schlussmann Brems bei seinem Debüt. Machtlos war er allerdings beim 1:2, als ein Akteur des Oberbayern-Bezirksligisten nach einem gedankenschnellen Einwurf und Querpass einschob. Der leistungsgerechte Endstand resultierte aus einer gelungenen Mariensteiner Kombination, an deren Ende Stefan Kiermeyer eine Knör-Hereingabe verwertete. Weitere Testspiele stehen für den SVM gegen die DJK Ingolstadt, die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag und Türkspor Nürnberg auf dem Programm. Im Rahmen des Sparkassen-Cups trifft man auf die DJK Workerszell und den VfB Kipfenberg.
Happy-End am letzten Spieltag: SV Marienstein - FC Holzheim 3:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Sowohl im Kampf um den Relegationsplatz zwei als auch im Tabellenkeller versprach der letzte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd Hochspannung und diesem Versprechen wurde er vollauf gerecht. Der TSV 1860 Weißenburg besiegte den bisherigen Tabellenzweiten TSV Burgfarrnbach mit 1:0, wodurch die mit den "Sechzgern" punktgleiche TSG Roth im Fall eines Heimsiegs gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl den zweiten Tabellenplatz erobert hätte. Bis zur 90. Spielminute führte die TSG, ehe man den Ausgleich kassierte und den TSV 1860 passieren lassen musste. In Hin- und Rückspiel duellieren sich die Weißenburger nun mit dem Vizemeister der Nord-Staffel, dem FSV Stadeln, um den Landesligaaufstieg. Nicht weniger dramatisch gestaltete sich am Samstag die Abstiegsfrage. Der ESV Ansbach-Eyb (Rang 12) beseitigte mit einem 3:0 über den TSV Berching alle Zweifel, während die Sportfreunde Dinkelsbühl (Rang 16) nach dem 1:1 als dritter direkter Absteiger neben dem TSV Berching und den FC Holzheim feststanden. Der SV Marienstein erledigte seine eigenen Hausaufgaben mit einem 3:0 über den FC Holzheim und musste auf Schützenhilfe der anderen Teams hoffen, um dem direkten Abstieg oder dem Relegationsplatz noch zu entgehen. Da der SV Wettelsheim beim BSC Woffenbach nur zu einem 1:1 kam und der SV Mosbach in Greding mit 2:1 verlor, katapultierten sich die Vorstädter vom 15. auf den 13. Rang und treten somit auch in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga Mittelfranken Süd an. Der SV Wettelsheim steigt direkt ab und da der direkte Vergleich zwischen dem SV Marienstein und dem SV Mosbach (beide 39 Punkte) für die Blau-Weißen spricht, muss der SV Mosbach in die Relegation.
SV Marienstein - FC Holzheim 3:0 (1:0)
Nach dem Schlusspfiff im Hofmühl-Sportpark waren alle Augen auf die Handys gerichtet, denn weder der SV Wettelsheim noch der SV Mosbach durften in den Schlussminuten noch ein Tor schießen. Nach bangen Minuten des Wartens und der Bestätigung der Endergebnisse aus Woffenbach und Greding war der Jubel riesengroß. "Es ist alles noch etwas irreal und wir können es noch gar nicht begreifen. Nach dem 30. Spieltag lagen wir fast aussichtslos zurück und jetzt bleiben wir nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen direkt drin. Auch letztes Wochenende waren wir zur 60. Spielminute bereits sicher abgestiegen, doch immer wenn es darauf ankam, haben meine Jungs Herz, Moral und Zusammenhalt gezeigt", zeigte sich Trainer Stephan Zengerle nach Spielschluss überglücklich.
Voraussetzung für dieses Happy-End war freilich ein Heimsieg über den FC Holzheim. In der 9. Spielminute fischte FCH-Torhüter Stefan Dexl einen Kopfball von Jonas Ferstl aus dem rechten Toreck und auch den Nachschuss von Alejandro Restrepo aus zwei Metern parierte er. Die bereits abgestiegenen Gäste gingen engagiert zu Werke und SVM-Schlussmann Gabriel Rehm musste gegen Jonas Grunner per Fußabwehr retten. In der 25. Minute der ausgeglichenen Partie bediente Andreas Knör Manuel Bittlmayer, der vor Dexl an den Ball kam und diesen knapp am kurzen Eck vorbeispitzelte. Kurz darauf hatte der SVM Glück, als ein Schlenzer von Güney Bayram aus spitzem Winkel das lange Eck nur um Zentimeter verfehlte. In der 40. Minute verlängerte ein Holzheimer Akteur einen langen Ball aus der Mariensteiner Hälfte unglücklich in den Lauf von Knör. Dieser legte quer und Bittlmayer schoss aus fünf Metern sicher ein. Kurz vor dem Pausenpfiff stand Julian Franz nach einem Eckstoß völlig frei und verfehlte das Spielgerät, wodurch die Blau-Weißen mit einer Führung in die Kabine gingen.
Nach Wiederanpfiff agierten die Hausherren zunächst zu passiv, wobei Holzheimer Großchancen dennoch ausblieben. Heimisch hätte für Beruhigung sorgen können, doch er scheiterte per Strafstoß an Dexl. Der eingelaufene Raphael Kraus war zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden. In der 65. Spielminute war Rehm gegen Grunner erneut mit dem Fuß zur Stelle. Kurz darauf schickte Jonas Knietig Heimisch auf der rechten Seite auf die Reise und nach dessen Flanke setzte Co-Trainer Markus Hörmann das Leder mit einer technisch anspruchsvollen Direktabnahme aus elf Metern in die Maschen. In der 76. Spielminute war die Partie endgültig entschieden. Nach einer abgewehrten Hereingabe des eingewechselten Ramazan Mazlum fiel der Ball Knietig vor die Füße und er erhöhte per Flachschuss in das linke untere Eck. Damit war die Holzheimer Gegenwehr endgültig gebrochen. Knör nach Hereingabe von Hörmann aus der Nahdistanz und Bittlmayer, der am Querbalken scheiterte, hätten für ein noch höheres Endergebnis sorgen können, ehe Schiedsrichter Jan Hoffmann mit dem Schluspfiff die langen Minuten des Wartens einläutete.