Neuigkeiten: 1. Mannschaft
So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen Landesligaabsteiger SC Aufkirchen
(jsl) Marienstein
Nach über einem Drittel der Saison führen mit dem TV Hilpoltstein (19 Punkte) und dem SV Raitersaich (18 Punkte) zwei Aufsteiger die Tabelle der Bezirksliga Mittelfranken Süd an. Am Samstag kommt es mit dem Duell zwischen dem SV Raitersaich und dem drittplatzierten ASV Zirndorf zu einem echten Schlagerspiel, während der Tabellenführer am Sonntag reagieren kann und gegen die SG TSV/DJK Herrieden, die auf Rang 14 liegt, klar die Favoritenrolle innehat. Während die Mannschaften im oberen Tabellendrittel dicht gestaffelt sind, drohen im Tabellenkeller vier Mannschaften früh den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren. Die SG TSV/DJK Herrieden (3 Punkte), die TSG Roth und der SV Marienstein (jeweils 2 Punkte) blicken auf einen katastrophalen Saisonstart zurück. Der SV Ornbau rangiert mit fünf Punkten auf dem Relegationsrang und hat zusätzlich ein Nachholspiel in der Hinterhand, in dem man den Rückstand auf Rang 12 verringern kann. Auf diesem liegt der SC Aufkirchen, der am Sonntag beim SV Marienstein gastiert.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SC Aufkirchen
Die Gäste hatten sich ihre Rückkehr in die Bezirksliga nach einer Saison in der Landesliga sicherlich anders vorgestellt. Zuletzt kassierte das Team aus dem Gerolfingener Ortsteil (Landkreis Ansbach) zwei hohe Niederlagen. Gegen den FC Wendelstein und den ASV Zirndorf kassierte man jeweils fünf Gegentreffer ohne selbst erfolgreich gewesen zu sein. Blickt man auf die Torausbeute beider Kontrahenten vom Sonntag, so wird klar, dass die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark alles andere als ein Schützenfest erwarten dürfen: Nach acht Spieltagen haben der SVM und der SCA jeweils fünf eigene Treffer erzielt und weisen damit den schlechtesten Wert der Liga auf. Im Spiel gegen den Landesligaabsteiger hofft SVM-Trainer Stephan Zengerle auf mehr Gegenwehr seiner Schützlinge: "Wir hatten einen denkbar schlechten Saisonstart. Dennoch hatten wir schon mehrfach die Gelegenheit, den ersten Sieg einzufahren, aber haben sie immer wieder leichtfertig vergeben. Wir brauchen jetzt einfach auch einmal Glück, aber wir müssen uns auch viel mehr wehren. Einfache Siege wird es für uns in der momentanen Lage nicht geben. Dazu haben wir zu viele Defizite. Am Sonntag müssen wir aber einfach mal etwas Zählbares mitnehmen."
Heimniederlage gegen den Tabellenführer: SV Marienstein - TV Hilpoltstein 1:5 (0:1)
(jsl) Marienstein
Der SV Raitersaich und der ASV Zirndorf bleiben in der Bezirksliga Mittelfranken Süd Tabellenführer TV Hilpoltstein auf den Fersen. Der SV besiegte am Sonntag Mitaufsteiger FC Wendelstein mit 4:2 und der ASV fertigte Landesligaabsteiger SC Aufkirchen mit 0:5 ab. Damit hatten beide Teams die passende Antwort parat, nachdem der TV Hilpolstein bereits am Samstag mit einem 1:5 beim SV Marienstein vorgelegt hatte. Die Vorstädter bleiben damit ebenso sieglos wie die TSG Roth. Dies unterlag dem STV Deutenbach trotz Pausenführung mit 2:3. Mit einem 2:2 gegen den FC Dombühl fuhr der SV Ornbau zumindest einen Punkt im Tabellenkeller ein.
SV Marienstein - TV Hilpoltstein 1:5 (0:1)
Einen solchen hätten auch die Mariensteiner im Duell mit dem Tabellenführer gerne geholt, doch die Trauben hingen in diesem Vergleich erwartungsgemäß hoch. Vor allem mit dem Auftritt in der ersten Hälfte war SVM-Trainer Stephan Zengerle durchaus zufrieden: "Unser Matchplan ist in den ersten 45 Minuten durchaus aufgegangen und wir konnten immer wieder Nadelstiche setzen. Der Gegner war jedoch reifer und spielerisch insgesamt überlegen. Durch die individuellen Schnitzer bringen wir uns leider immer wieder um den Lohn für die Arbeit." Einen solchen Fehler nutzte Niklas Engel kurz vor der Halbzeitpause zur Gästeführung, als der SVM den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte und Engels Schuss letztendlich im langen Eck einschlug. Bis dahin hatten die Blau-Weißen gut dagegen gehalten und hätten selbst in Führung gehen müssen. In der 27. Spielminute schoss Jonas Dorsch nach einem Querpass von Fabian Streller völlig freistehend aus sieben Metern TV-Schlussmann Marius Gerlach an. Und unmittelbar nach dem 0:1 strich ein Freistoß von Kapitän Andreas Knör nur knapp am TV-Gehäuse vorbei. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff rutschte ein SVM-Akteur aus, Florian Wittmann nahm ihm den Ball ab und überwand Christoph Brems zum 0:2. Nachdem nach einem Foulspiel an Streller der Elfmeterpfiff ausgeblieben war, entschied der Unparteiische auf der Gegenseite auf Strafstoß. Frank Drechsel verwandelte sicher. Spätestens jetzt war das Spiel entschieden und Christoph Herzog nach einem langen Ball und Querpass und erneut Drechsel erhöhten auf 0:5. In der Nachspielzeit sorgte Pasqual Krieglmeier mit einem Strafstoß für den Mariensteiner Ehrentreffer.
Sa. (16.00 Uhr): Mammutaufgabe gegen den Tabellenführer
(jsl) Marienstein
Am Dienstag Abend eroberte der TV Hilpoltstein durch ein 3:1 über Mitaufsteiger FC Dombühl die Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken zurück. Bisher bestätigt der TV die starke Rolle, die ihm bereits vor Saisonbeginn von zahlreichen Trainern der Konkurrenten zugesprochen worden war. Insgesamt zeigt sich die Liga nach knapp einem Viertel der Saisonspiele in der oberen Hälfte sehr ausgeglichen. Den Tabellenführer trennen nur drei Punkte vom siebtplatzierten FC Wendelstein. Dieser tritt am Sonntag beim SV Raitersaich (Rang 3) an und mit der Partie ESV Ansbach-Eyb (Rang 2) gegen den TSV Greding (Rang 5) kommt es zu einem weiteren Verfolgerduell. Dass an diesem Spieltag der TV Hilpoltstein von der Tabellenspitze verdrängt wird, scheint wenig wahrscheinlich, denn dieser kann bereits am Samstag beim SV Marienstein vorlegen.
Sa. (16.00 Uhr): SV Marienstein - TV Hilpoltstein
Somit kommt es im Hofmühl-Sportpark zur Partie zwischen dem Ligakrösus und dem Schlusslicht der Liga. Die Blau-Weißen liegen seit letztem Sonntag punktgleich mit der TSG Roth (jeweils zwei Punkte) am Tabellenende und konnten auch in ihren beiden Heimspielen zum Volksfest nicht den ersehnten ersten Saisonsieg einfahren. In den entscheidenden Situationen war man am letzten Samstag gegen die SG TSV/DJK Herrieden nicht nah genug am Mann, in der Offensive ließ man erneut zu viele Chancen ungenutzt und auch der Herriedener Siegtreffer kurz vor Schluss dürfte der Moral nicht zuträglich gewesen sein. "Es ist keine leichte Situation gerade für uns alle. Wir haben momentan einfach viele Defizite, aber auch kein Glück. Die Tabelle spielt für uns derzeit keine Rolle. Wir wollen den Kopf oben lassen, gemeinsam kämpfen und kleine Schritte nach vorne machen. Dann werden wir auch irgendwann endlich ein Spiel gewinnen. Gegen Hilpoltstein wird es aber ganz sicher schwer. Sie sind eine gute Mannschaft, die mit Fabian Schäll und Florian Grau, der leider zuletzt nicht spielen konnte, zwei herausragende Spieler und Typen als Spielertrainer dazubekommen hat und vier der letzten fünf Spiele gewonnen hat. Aber vielleicht haben wir ja auch einmal das nötige Glück und gehen einmal selbst in Führung. Dann ist immer alles möglich", will Trainer Stephan Zengerle mit seinen Jungs den Kopf nicht in den Sand stecken. Das eigene Führungstor zu erzielen wird jedoch am Samstag alles andere als leicht. Mit dem TV Hilpoltstein reist das Abwehr-Bollwerk der Liga nach Marienstein, denn die Elf musste erst ganze vier Mal den Ball aus den eigenen Maschen holen. Mit einem oder gar drei Punkten in diesem Duell würden die Vorstädter jedenfalls für die Sensation des Spieltags sorgen.
Weiterhin sieglos: SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:3 (1:2)
(jsl) Marienstein
Der ohnehin gut in die Saison gestartete FC Wendelstein setzte am siebten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd mit einem 5:0 über Landesligaabsteiger SC Aufkirchen ein Ausrufezeichen. Der ASV Zirndorf behielt im Duell der Tabellennachbarn gegen den TV Hilpoltstein mit 1:0 die Oberhand und liegt nun auf Rang 2. Die TSG Roth holte mit einem 2:2 beim FC Dombühl den zweiten Zähler der Saison und zieht damit nach Punkten mit dem SV Marienstein gleich. Die Vorstädter verloren das Duell der Sorgenkinder mit 2:3 gegen die SG TSV/DJK Herrieden und warten weiterhin auf den ersten Saisonsieg.
SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:3 (1:2)
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein Spiel mit wenig sattelfesten Hinterreihen auf beiden Seiten und damit zahlreiche Torchancen. Den ersten Warnschuss der Partie gab Manuel Bittlmayer nach Zuspiel von Jonas Dorsch ab und auf der Gegenseite kam Thilo Pfeifer nach einer Herriedener Druckphase gefährlich zum Abschluss. In der achten Spielminute lenkte SG-Torhüter Christoph Kowalski einen strammen Bittlmayer-Schuss aus 18 Metern über die Latte. Die Mariensteiner Defensivakteure hielten oftmals Sicherheitsabstand zu ihren Gegenspielern und so musste SVM-Schlussmann Christoph Brems gegen Peter Bernhard mit einer Fußabwehr retten und auch bei einem Abschluss Bernhards aus kurzem Winkel war er auf dem Posten. In der 13. Spielminute war er jedoch machtlos, als ein Ball auf Christian Chalupnik durchgesteckt wurde und dieser sicher einschob. Die Hausherren hatten jedoch die passende Antwort parat: Nach einer Balleroberung spielte Claver Kouakou auf Bittlmayer, der sich den Ball an zwei Spielern vorbeilegte, diese umlief und per Flachschuss ausglich. Direkt im Anschluss tauchte Andreas Knör nach Zuspiel von Bittlmayer frei vor Kowalski auf und verzog links. Nach einer knappen halben Stunde brachte Andre Vogelhuber das Leder über die linke Seite zur Mitte, wo ein Abschluss von der Querlatte zurück in das Feld sprang und Chalupnik zum 1:2 abstaubte (27.). Fünf Minuten später ließen die Blau-Weißen ihre Qualitäten aufblitzen. Nach einer sehenswerten Kombination über Dorsch und Knör kam Bittlmayer einen Schritt zu spät und brachte das Leder nicht mehr an Kowalski vorbei. Zum Pausentee konnten die Zengerle-Schützlinge mit dem Ergebnis jedoch gut leben, denn Brems entschärfte einen Abschluss Peters aus der Drehung mit einem tollen Reflex und Reimund Schreiber verfehlte das Tor aus der Distanz nur knapp. Der zweite Durchgang startete dann ganz nach dem Geschmack der Hausherren, denn nach einer Hereingabe kam der eingewechselte Jonas Ferstl an den Ball und überwand Kowalski, wobei der Abschluss noch leicht abgefälscht war. Nach circa sechzig Minuten hatten beide Mannschaften die Chance zur Führung. Peter hatte Brems schon umkurvt, doch er verzog knapp und Tobias Eisenschenk scheiterte im direkten Duell mit Brems. Den Lucky-Punch setzten die Gäste eine Minute vor Ablauf der 90 Minute, als der eingewechselte Lukas Heidingsfelder für das 2:3 und die ersten drei Herriedener Saisonpunkte sorgte.
Sa. (15.00 Uhr): Kellerduell gegen die SG TSV/DJK Herrieden
(jsl) Marienstein
Aufsteiger SV Raitersaich eroberte am Sonntag durch ein 3:0 über den STV Deutenbach die Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd, die zuvor Mitaufsteiger TV Hilpoltstein für zumindest 24 Stunden inne gehabt hatte. Das einzig noch ungeschlagene Team der Liga setzte sich bereits am Samstag mit 3:0 gegen den FC Wendelstein durch und will am Wochenende auch bei Verfolger ASV Zirndorf (4.) bestehen. Ebenfalls ordentlich in die Saison gestartet ist der FV Dittenheim (3.), der am Samstag die Reise zum Lokalderby beim TSV 1860 Weißenburg (8.) antritt. Im Tabellenkeller gibt es weiterhin noch vier sieglose Mannschaften. Neben der punktlosen SG TSV/DJK Herrieden, der TSG Roth und dem SV Ornbau (jeweils 1 Punkt) droht auch der SV Marienstein (2 Punkte) früh in der Saison den Anschluss zu verlieren. Der vor dem Quartett auf Rang 12 liegende STV Deutenbach hat bereits fünf Punkte mehr auf dem Konto als die Blau-Weißen, die bereits am Samstag den direkten Konkurrenten aus Herrieden empfangen.
Sa. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden
Die Gäste unterlagen am letzten Spieltag dem ASV Zirndorf mit 0:3 und verloren dabei nicht nur drei Punkte, sondern auch zwei Akteure durch Platzverweise. Erstmalig in dieser Saison kam in diesem Spiel Peter Bernhard, Torschützenkönig der Vorsaison, zu einem Kurzeinsatz und auf einen Einsatz Peters darf sich auch die SVM-Defensive einstellen. Ebenfalls mit 0:3 endete die Mariensteiner Partie gegen den TSV 1860 Weißenburg und somit warten die Blau-Weißen seit drei Spielen auf einen eigenen Torerfolg. Einen solchen hatten beim Stand von 0:1 für die "Sechzger" Manuel Bittlmayer und Tobias Eisenschenk auf dem Fuß bzw. Kopf, doch das nötige Quäntchen Glück ist derzeit nicht auf Seiten der Vorstädter. Wer letztendlich für die Blau-Weißen am Samstag von Beginn an aufläuft, entscheidet sich - wie schon in den Vorwochen - wieder erst kurzfristig.
Niederlage am Volksfest-Samstag: SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg 0:3 (0:1)
(jsl) Marienstein Im Duell der starken Aufsteiger zwischen dem TV Hilpoltstein und dem FC Wendelstein behielten die Hausherren mit 3:0 die Oberhand und setzten sich zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze. Die noch sieglosen TSG Roth und SV Marienstein treten weiter auf der Stelle. Die TSG musste sich mit 2:5 dem TSV Freystadt geschlagen geben, während der SV Marienstein sein Volksfest-Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg mit 0:3 verlor. SV Marienstein – TSV 1860 Weißenburg 0:3 (0:1) Die Gäste dominierten die Anfangsphase im Hofmühl-Sportpark ohne jedoch klare Abschlusschancen verzeichnen zu können. Die Hausherren, bei denen der reaktivierte Claver Kouakou für mehr Stabilität im Mittelfeld sorgte, kamen erst nach circa 15 Minuten besser ins Spiel und hatten die ersten Gelegenheiten des Spiels. Manuel Bittlmayer tankte sich über die Mitte durch und prüfte TSV -Schlussmann Johannes Uhl mit einem zentralen Schuss aus 20 Metern. Wenig später rettet Uhl nach einem langen Ball von Sebastian Heimisch knapp vor Tobias Eisenschenk außerhalb des Strafraums. In der 28. Spielminute war erneut ein individueller Fehler Ausgangspunkt eines Gegentreffers für die Blau-Weißen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld lies Max Pfann zwei Spieler stehen und legte im Strafraum nach links auf Benjamin Weichselbaum, der das Leder humorlos hoch ins lange Eck versenkte. Der SVM versuchte prompt zu antworten: Timo Bosch passte von der rechten Seite zur Mitte, wo Fabian Streller den Ball weit über das Tor jagte. Dann sahen die Zuschauer fast die Kopie des 1:0, als Pfann erneut Weichselbaum freispielte. SVM-Torhüter Christoph Brems, der sein Ligadebüt gab, rettete jedoch grandios. Kurz vor dem Seitenwechsel versprang Streller nach einem Abschlag Brems‘ das Leder in aussichtsreicher Position und auch direkt nach Wiederanpfiff wollte der Ausgleich nicht gelingen. Nach einer Bittlmayer-Ecke tauchte Eisenschenk am kurzen Pfosten auf und sein Kopfball touchierte die Querlatte. In der 54. Minute tankte sich Streller über die linke Seite durch und passte zurück auf Bittlmayer, dessen Abschluss auf der Linie geklärt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wäre das 1:1 durchaus verdient gewesen, doch die Gäste entschieden im Anschluss die Partie binnen drei Minuten für sich. Nach der Bereinigung einer ersten gefährlichen Situation kam der Ball erneut in den Mariensteiner Strafraum und nach einer Verlängerung schob Weichselbaum völlig freistehend aus zwei Metern ein. Kurz darauf wurde ein Abschluss von Marco Jäger aus 22 Metern von Philipp Fink unglücklich per Kopf abgefälscht, wodurch sich der Ball hinter Brems in die Maschen senkte. Angesichts des Ergebnisses und der hohen Temperaturen war das Spiel nun entschieden. Eisenschenk bekam nach einem Zuspiel in die Spitze das Leder nicht mehr entscheidend unter Kontrolle und auf der Gegenseite blieb Brems Sieger im Duell mit Fabian Wachter. Die letzte Chance des Kreis-Duells vergab Jäger, der über die linke Seite in den Strafraum eindrang und knapp rechts vorbeischoss.
Sa. (15.00 Uhr): Volksfest-Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg
(jsl) Marienstein
Drei Aufsteiger finden sich vor dem 6. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd unter den besten vier Teams wieder. Das Aufsteigerduell zwischen dem TV Hilpoltstein und dem FC Wendelstein ist somit das Topspiel des 6. Spieltags der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Beide Teams rangieren mit zehn Punkten nur zwei Zähler hinter dem SV Raitersaich, ebenfalls Liganeuling und am Sonntag Gastgeber für den STV Deutenbach. Der arrivierte TSV Greding (10 Punkte), der am Sonntag bei Landesligaabsteiger SC Aufkirchen gastiert, komplettiert das Spitzenquartett. Eine Besonderheit hält der Spielplan in den nächsten Wochen für den SV Marienstein parat. Vier Mal in Folge darf man im heimischen Hofmühl-Sportpark antreten und somit auch an beiden Volksfest-Wochenenden. Am ersten dieser, nämlich am kommenden Samstag (15.00 Uhr), hat man den TSV 1860 Weißenburg zu Gast und will endlich dreifach punkten.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg
Die hoch gehandelten Gäste starteten mit sieben Zählern aus vier Partien in die neue Spielzeit und besiegten zuletzt den SV Ornbau knapp mit 3:2. Der SV Marienstein blieb in den letzten beiden Spielen punkt- und torlos und das Torverhältnis von 2:14 nach fünf Spieltagen legt offen, dass sowohl Offensive als auch Defensive der Vorstädter noch nicht in Form sind. Dies sieht auch SVM-Trainer Stephan Zengerle so: "Vieles läuft bei uns derzeit leider noch nicht zusammen. Das gegnerische 1:0 fällt zu einfach und für uns wäre es wichtig, endlich einmal selbst in Führung zu gehen. Wir müssen jetzt in der Liga langsam in die Spur kommen und angesichts der dünnen Personaldecke noch enger zusammenrücken. "Die eigene Führung gelang in dieser Saison bereits gegen den STV Deutenbach, als man unglücklich in der Schlussphase noch den Ausgleich kassierte und auch beim 0:0 beim Spitzenteam in Greding stimmte die Leistung. An diese wollen die Blau-Weißen am Samstag anschließen, um die letzten beiden Spiele vergessen zu machen und sich im Anschluss die Maß auf dem Volksfest richtig schmecken lassen zu können.
Auswärtsniederlage beim ASV Zirndorf
(jsl) Zirndorf
Die Aufsteiger FC Wendelstein und TV Hilpoltstein bestätigten am Wochenende ihre beeindruckende Frühform in der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Der TV eröffnete am Freitag den fünften Spieltag mit einem 1:3 beim ebenfalls gut in die Saison gestarteten TSV Greding. Der FC Wendelstein zog am Samstag mit den Hilpoltsteinern nach Punkten (10) gleich, denn man rang das punktlose Schlusslicht SG TSV/DJK Herrieden mit 4:2 nieder. Neben der SG warten auch der SV Ornbau (1 Punkt) und der SV Marienstein (2 Punkte) weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Der TSV 1860 Weißenburg besiegte den SV Ornbau im Kirchweih-Heimspiel nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:2, während der ASV Zirndorf über den SV Marienstein mit 3:0 die Oberhand behielt.
ASV Zirndorf – SV Marienstein 0:3 (0:2)
"Wir machen den Gegnern das Toreschießen weiterhin zu einfach und vor dem gegnerischen Tor fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit. Der Zirndorfer Sieg geht auf Grund deren reiferer Spielanlage schon in Ordnung", resümierte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff. In der 18. Spielminute gingen die Hausherren in Führung, als Jonas Zehmeister aus halblinker Position im Strafraum abschließen durfte und das Leder im langen Eck versenkte. In der Folge hatte der SVM durchaus Chancen zum Ausgleich. Tobias Eisenschenk wurde schön freigespielt, lief alleine auf ASV-Schlussmann Andreas Hofmann zu und hob das Leder über diesen und auch knapp über das Tor. Kurz darauf setzte sich Fabian Streller über die rechte Seite durch und blieb mit seinem Querpass auf den freistehenden Manuel Bittlmayer hängen. Weitaus effektiver zeigten sich die Zirndorfer kurz vor der Pause. Zehmeisters erster Schuss konnte noch geblockt werden, doch der Nachschuss aus der Nahdistanz schlug im Winkel ein. Im zweiten Durchgang bemühten sich die Blau-Weißen um den Anschlusstreffer ohne dabei jedoch wirklich gefährlich zu werden. In der Schlussphase boten sich Bittlmayer zwei Schusschancen, doch er verfehlte das Ziel. Als Oumar Dieng in der Schlussminute das 3:0 markierte, stand ohnehin bereits fest, dass die Punkte in Zirndorf verbleiben würden.
Anspruchsvolle Aufgabe in Zirndorf (Sa., 15.00) und Pokalaus bei der SpVgg Roth
(jsl) Marienstein/Roth Bereits am Freitag eröffnen der TSV Greding und der TV Hilpoltstein den fünften Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd und dabei kommt es zu einem ersten Topspiel der noch jungen Saison. Der gastgebende Tabellenführer ist ebenso ungeschlagen wie die drittplatzierten Gäste. Neben dem TV Hilpoltstein legte mit dem auf Rang 2 liegenden SV Raitersaich (9 Punkte) ein weiterer Aufsteiger einen beeindruckenden Saisonstart hin. Das Team aus dem Landkreis Fürth gastiert am Sonntag bei einem weiteren Liganeuling, dem FC Dombühl. Der SV Marienstein will hingegen nach der 0:6-Heimschlappe gegen den FC Wendelstein am Samstag beim ASV Zirndorf, der mit einem Sieg, zwei Remis und einer Niederlage durchwachsen in die Saison startete, wieder in die Spur kommen. SVM-Trainer Stephan Zengerle ist sich dabei der Herausforderung bewusst: "Das wird sicherlich erneut ein schwieriges Spiel für uns. Die zahlreichen Ausfälle machen uns weiterhin zu schaffen und es dauert wohl einfach noch, bis sich das Team findet. Fest steht aber auch, dass wir uns so nicht präsentieren brauchen, wie es letzten Sonntag der Fall war. Wir müssen als Mannschaft kompakter agieren, die taktische Disziplin wahren und die entscheidenden Zweikämpfe gewinnen. Dann kommt es auch nicht mehr zu so einfachen Gegentoren wie zuletzt." Zengerle hofft darauf, nun auch mal "einen dreckigen Sieg einzufahren". Bereits am Mittwoch trat der SV Marienstein im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene bei der SpVgg Roth an und schied dort durch eine unglückliche Niederlage nach Elfmeterschießen aus. In der ersten Halbzeit dominierten die Gäste, die in der Vorsaison bis in das Finale vorstießen und in Roth mit einem gemischten Team mit Spielern der ersten und zweiten Mannschaft antraten, das Spielgeschehen. Nachdem zunächst zwei Großchancen ausgelassen worden waren, sorgten Marco Reizammer (20.) und Fabian Streller (32.) für eine beruhigende Halbzeitführung. "Nach dem Seitenwechsel war dann Sand im Getriebe und wir agierten nicht mehr so kompakt", befand Zengerle nach dem Schlusspfiff. Serdar Sahan (50.) und Marco Schneider (65.) nutzten diese Schwächephase aus und sorgten für den Ausgleich. In der Schlussphase agierten beide Mannschaften mit offenem Visier. Timo Bosch mit einem Abschluss, den der SpVgg-Torwart Patrick Trost an die Latte lenkte, und ein Rother Akteur mit einem Schuss an den Außenpfosten hatten die jeweilige Führung auf dem Fuß. Auch gegen Streller blieb Trost zwei Mal Sieger und Fabian Wohlwend verfehlte das lange Eck um Zentimeter. Somit musste im direkten Anschluss das Elfmeterschießen entscheiden, in dem der Kreisklassist das bessere Ende auf seiner Seite hatte.
Heimdebakel: SV Marienstein - FC Wendelstein 0:6 (0:1)
(jsl) Marienstein Bereits am Freitag eröffneten der ASV Zirndorf und der TSV 1860 Weißenburg den vierten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd, wobei die Hausherren in der Schlussphase zum 2:2 ausglichen und sich somit einen Zähler sicherten. Tags darauf duellierten sich die TSG Roth und der SV Ornbau. Dank eines torlosen Remis konnten die beiden bis dato punktlosen Teams den ersten Zähler der Saison einfahren. Weiterhin punktlos ist die SG TSV/DJK Herrieden, die am Sonntag mit 1:2 dem TSV Greding unterlag. Die noch ungeschlagenen Gäste eroberten sich mit nun 10 Punkten die Tabellenführung. Nur einen Punkt weniger hat der SV Raitersaich auf dem Konto. Der starke Aufsteiger setzte sich mit 3:0 gegen den TSV Freystadt durch. Der SV Marienstein, der am vergangenen Wochenende Tabellenführer TSV Greding beim 0:0 den bisher einzigen Punktverlust zufügte, erlebte derweil einen rabenschwarzen Sonntag im Hofmühl-Sportpark. Gegen den FC Wendelstein ging der SVM mit 0:6 baden.
SV Marienstein - FC Wendelstein 0:6 (0:1)
Entsprechend bedient war Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff: „Mit der ersten Halbzeit kann ich noch leben. Die zweite Hälfte war schon sehr bitter. Das war nicht ligatauglich, was da abgeliefert wurde. Wir ließen eigentlich alles vermissen, was nötig ist, um in dieser Liga zu bestehen.“
Verletzungs- und urlaubsbedingt musste Zengerle erneut auf zahlreiche Stammkräfte verzichten und so kamen zahlreiche Nachwuchskräfte von Beginn an zum Zug. Bereits in der 13. Spielminute machten es die Hausherren dem Gegner zu einfach. Trotz klarer Zuordnung köpfte Benedikt Rück nach einem Eckball am kurzen Pfosten zum 0:1 ein. In der Folge kämpfte sich der SVM ins Spiel und hatte vom Elfmeterpunkt die Chance auf den Ausgleich, nachdem Fabian Streller durchgebrochen und von FC-Torhüter Benjamin Schote gefällt worden war. Manuel Bittlmayer schoss den Strafstoß jedoch neben den linken Pfosten. Bis zum Halbzeitpfiff boten sich den Vorstädtern, denen das Pokalspiel vom Mittwoch noch in den Knochen steckte, Gelegenheiten zum Ausgleich. Kapitän Andreas Knör zweimal aus aussichtsreicher Position und Streller nach einer Hereingabe verpassten das 1:1.
Mit einem Doppelschlag zwischen der 50. und 56. Spielminute entschied der Aufsteiger das Spiel. Nach einem Mariensteiner Fehlpass im Mittelfeld erreichte das Leder über zwei Stationen Tim Zangel, der zunächst erhöhte und wenig später nach einer Hereingabe von der rechten Seite das 0:3 erzielte. Nun ergaben sich die Mariensteiner in ihr Schicksal und ließen das nötige Aufbäumen vermissen. Folgerichtig schraubten Jonas Hammel mit zwei Treffern und Dennis Schwalb in der Schlussminute das Ergebnis auf 0:6. Viel Zeit zum Verarbeiten dieser Niederlage bleibt den Blau-Weißen nicht, denn bereits am Mittwoch tritt man im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene bei der SpVgg Roth an.
Heimspielauftakt unserer Ersten am Sonntag
Neben dem FC Dombühl und dem SV Raitersaich gewann mit dem TV Hilpoltstein am Sonntag Abend auch ein dritter Aufsteiger seine Auftaktpartie in der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die Partie gegen den FV Dittenheim endete 1:0. Da das Spiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg und dem ESV Ansbach-Eyb am ersten Spieltag im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser fiel“, greifen diese beiden Teams erst am kommenden Wochenende in das Geschehen ein. Die "Sechzger" sind bereits am Freitag bei Liganeuling FC Wendelstein gefordert, während der ESV am Samstag die TSG Roth empfängt. Der SV Marienstein möchte am zweiten Spieltag die 4:1-Niederlage beim FC Dombühl korrigieren. Die Möglichkeit hierzu besteht am Sonntag, wenn ab 15.00 Uhr der STV Deutenbach im Hofmühl-Sportpark gastiert.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - STV Deutenbach
„Es war leider kein guter Auftakt für uns. Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen und hatten in den ersten 15 Minuten etwa 80% Ballbesitz. Nach einem schönen Angriff hätten wir durch Andreas Knör in Führung gehen können, haben dann aber binnen zehn Minuten durch drei Aussetzer das Spiel hergeschenkt. Wir müssen einfach konzentrierter sein, die groben Fehler abstellen und mehr Durchschlagskraft entwickeln“, blickt SVM-Trainer Zengerle auf die Auftaktniederlage zurück. In dieser sieht er auch ein gutes Omen: „In den letzten drei Jahren haben wir das erste Spiel verloren, hatten einige Startschwierigkeiten und haben uns dann gesteigert.“ Nach Möglichkeit soll eine Leistungssteigerung schon am Sonntag zum ersten Sieg führen. Bedingt durch die Rückkehr einiger Spieler und das Fehlen anderer wird es zahlreiche Änderungen in der Aufstellung geben. Die Gäste beendeten die Vorsaison auf Mittelfeld-Rang 9 und starteten ebenfalls mit einer Niederlage in die neue Spielzeit: Im Landkreis-Derby behielt der ASV Zirndorf mit 0:1 die Oberhand.
Missglückter Saisonauftakt: FC Dombühl - SV Marienstein 4:1 (2:0)
(jsl) Marienstein
Vor der stattlichen Kulisse von 550 Zuschauern und mit festlichem Rahmen wurde am Freitag Abend in Ornbau die neue Spielzeit der Bezirksliga Mittelfranken Süd eröffnet. Dank eines Treffers durch Steffen Schöllhammer kurz vor der Halbzeitpause behielt Landesligaabsteiger SC Aufkirchen im Lokalduell mit 0:1 die Oberhand. Am Sonntag gab es den ersten Spielausfall der noch jungen Saison, denn nach einem Gewitter war der Platz des TSV 1860 Weißenburg unbespielbar. Von zahlreichen Trainern wurden vor Saisonbeginn die Aufsteiger hoch gehandelt und diese wurden dieser Einschätzung am ersten Spieltag bereits gerecht. Der SV Raitersaich dominierte bei der TSG Roth die zweite Hälfte und kam zu einem 1:4-Erfolg. Ebenso überzeugend gestaltete der FC Dombühl seinen ersten Saisonauftritt. Leidtragender war der SV Marienstein, für den es beim 4:1 nichts zu holen gab.
FC Dombühl - SV Marienstein 4:1 (2:0)
SVM-Trainer Stephan Zengerle musste beim Gastspiel in Dombühl auf zahlreiche Stammkräfte, wie z.B. Fabian Streller, Stephan Steib oder Sebastian Schmelz, verzichten. In der Anfangsphase konzentrierten sich beide Teams auf die Abwehrarbeit und entsprechend lange mussten die Zuschauer auf die erste Torchance warten. Diese hatte Manuel Bittlmayer, der FC-Schlussmann Dominic Wächter mit einem Distanzschuss vor keine größeren Probleme stellen konnte. In der 18. Spielminute wurde Timo Beck nach einem Fehler in der Mariensteiner Abwehr angespielt und ließ Torhüter Gabriel Rehm keine Chance. Vom ersten Bezirksliga-Treffer der Vereinsgeschichte beflügelt übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando auf dem Platz und erhöhten zehn Minuten später. Nach einer Hereingabe von Pascal Kilian stand Felix Schnotz goldrichtig und netzte ein. Zu allem Überfluss dezimierten sich die Vorstädter kurz darauf selbst, als Bittlmayer wegen Nachtretens die rote Karte sah.
Trotz Unterzahl und hohen Temperaturen zeigte der SVM nach der Pause Moral und kämpfte sich zurück in das Spiel. Belohnt wurde der Einsatz in der 62. Minute, als Tobias Eisenschenk nach einem Eckball den Anschlusstreffer erzielte. Kurz darauf stellten die Hausherren nach einer schönen Kombination durch Manuel Huber den alten Abstand wieder her. Die Gäste stemmten sich weiter gegen die Niederlage und beinahe hätte Sebastian Heimisch per Freistoß verkürzt. Mit dem 4:1 durch Amin Eghbalpoor in der 75. Spielminute war die Gegenwehr der Blau-Weißen dann endgültig gebrochen und Rehm verhinderte in der Schlussphase eine noch höhere Niederlage.
Sa. (16.00 Uhr): Es geht wieder los - Saisonauftakt beim FC Dombühl
(jsl) Marienstein
Mit zwei attraktiven Duellen werden am Freitag Abenden die beiden mittelfränkischen Bezirksligen eröffnet. In der Nord-Staffel kommt es dabei zum Erlanger Stadtderby zwischen der SpVgg und dem TV 48. In der Süd-Staffel, in der der SV Marienstein zum vierten Mal in Folge an den Start geht, wird diese Ehre dem SV Ornbau und dem SC Aufkirchen zuteil. Die Gäste gelten als Landesligaabsteiger als heißer Kandidat auf die vorderen Plätze. Gleiches gilt für den TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth, die in der letzten Saison den zweiten bzw. dritten Rang belegten. SVM-Trainer Stephan Zengerle traut zudem den Aufsteigern einiges zu: "Insbesondere der TV Hilpoltstein wird mit seinen regionalligaerfahrenen Spielertrainern Florian Grau und Fabian Schäll eine gute Rolle spielen." Bei einem weiteren Aufsteiger, nämlich dem FC Dombühl, tritt der SV Marienstein am Samstag zum Saisonauftakt an.
Sa. (16.00 Uhr): FC Dombühl - SV Marienstein
Den Hausherren gelang als Meister der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe der Sprung in die Bezirksliga, wo sie bestehen wollen. Im letzten Testspiel vor Saisonstart behielt man gegen die SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim (Bezirksliga) mit 4:1 die Oberhand. "Wir können den Gegner natürlich nur schwer einschätzen und hoffen auf einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit. Unsere Vorbereitung war ordentlich, aber nicht optimal. Eine solche ist bei uns auf Grund der verletzungs- und urlaubsbedingten Ausfälle jedoch auch gar nicht möglich. Wichtige Spieler, wie Sebastian Schmelz oder Fabian Streller, fallen weiterhin aus und nun haben die Jungs aus der zweiten Reihe die Möglichkeit sich zu beweisen. Ohnehin können wir in dieser Liga nur bestehen, wenn wir geschlossen auftreten und bis ans Limit gehen. Mit Ausnahme des 0:3-Siegs bei der SG DJK Workerszell/Schernfeld bin ich mit den Vorbereitungs-Auftritten zufrieden", zeigt sich Zengerle vorsichtig optimistisch. Den letzten Test gegen Türkspor/Cagrispor Nürnberg, in dem es eine 12:1-Niederlage setzte, lässt der Mariensteiner Coach ganz bewusst nicht in die Bewertung der Vorbereitung einfließen: "Dort waren wir ersatzgeschwächt und bei dem Gegner handelt es sich um keinen normalen Bezirksligisten. Die TSG Roth kam dort ähnlich unter die Räder wie wir. Für die mit Spielern aus höheren Ligen gespickten Nürnberger ist die Bezirksliga Nord nur eine Durchgangsstation. Wir müssen uns nun jedes Spiel weiterentwickeln und am Samstag wollen wir den ersten Schritt machen." Mit einem oder drei Punkte könnten die Vorstädter einen ebenso erfreulichen wie ungewohnten Auftakt feiern. Schließlich ging seit dem Bezirksliga-Aufstieg die Auftaktpartie jeweils verloren.
6:2 für die Menschlichkeit: Gedenkspiel für Bernhard Pfaller
6:2 für die Menschlichkeit
SV Marienstein gewinnt Gedenkspiel für verstorbenen Bernhard Pfaller mit 6:2 gegen SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag
Eichstätt (jsl) Es war eine Szene, wie man sie im Fußball so gut wie nie sieht: Spieler des SV Ma- rienstein jubelten gemeinsam mit ihren Gegenspielern der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag über deren Ehrentreffer zum 1:6 und fielen sich gegenseitig in die Arme. Am Ende stand es 6:2 für die Mariensteiner. In diesem Benefizspiel gab es aber vor allem einen anderen Sieger: die Menschlichkeit im Sport. Denn das Ergebnis in diesem Gedenk- und Benefizspiel war an diesem Tag in der Tat zweitrangig, wie es Stadionsprecher Stefan Herrler zu Beginn bereits angekündigt hatte – der Erlös von 600 Euro geht als Spende an krebskranke Kinder. Denn es ging vielmehr um das Andenken an einen besonderen Spieler, der für beide Mannschaften auf dem Platz gestanden hatte.
Der tragische Unfalltod von Bernhard Pfaller hatte nicht nur bei der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag, sondern auch beim SV Marienstein große Trauer und Bestürzung ausgelöst – schließlich hatte der Ochsenfelder Spieler dort in der Jugend und auch im Herrenbereich gespielt und pflegte enge Freundschaft mit Mariensteiner Spielern. So war bei den fußballerischen Weggefährten beider Vereine der Wunsch entstanden, ihm in einem Freundschaftsspiel zu gedenken, was im Rahmen des Mariensteiner Stadtteilfestes realisiert wurde. So liefen beide Teams zu Beginn zu den Reggae-Lieblingsliedern Pfallers ein und versammelten sich vor Spielbeginn um den Mittelkreis, in dessen Mitte sein Trikot mit der Nummer 6 niedergelegt wurde. Ihre Verbundenheit drückten die Spieler dadurch aus, dass sie jeweils einen Stutzen des gegnerischen Teams trugen. Vielleicht auch angesichts dieser Eindrücke und der großen Hitze verlief die erste Halbzeit eher friedlich. Marienstein ging früh durch Neuzugang Tobias Eisenschenk in Führung, der nach einem langen Ball SG-Schlussmann Max Scheuerer nach einem Konter per elegantem Heber aus 16 Metern überwand.
Die Hausherren hatten mehr vom Spiel, leisteten sich aber auch zahlreiche unnötige Fehler. Einer davon führte beinahe zum Ausgleich: Julian Kopleder erreichte eine zu kurze Rückgabe von Sebastian Heimisch vor SV-Schlussmann Christoph Brems. Der aber parierte den fälligen Strafstoß von Thomas Dirsch exzellent. Nach dem Seitenwechsel nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle einige taktische Änderungen vor, und auch die Einwechslungen sorgten für mehr Zug zum Tor. Der SVM dominierte nun klar das Spiel und erzielte nach Vorlage von Stephan Steib erneut durch einen schönen Schuss von Eisenschenk das 2:0, der seine ersten beiden Treffer im SVM-Trikot feierte. Wenig später erhöhte Steib selbst, als er den Ball mit dem Außenrist über Scheuerer hob. Die SG verpasste den Anschluss, als ein – allerdings sehr zweifelhafter – Elfmeter vergeben wurde. Diesmal parierte der eingewechselte Torwarttrainer Florian Kleinhans.
Marienstein erspielte sich nun gegen die Gäste, bei denen nun zunehmend die Kräfte schwanden, zahlreiche Gelegenheiten und legte mit dem 4:0 nach: Nach einer schönen Ballstafette tauchte Steib vor Scheuerer auf, umkurvte ihn und schob souverän ein. Simon Knauer, der nach langer Pause unbedingt bei diesem Spiel für Bernhard Pfaller dabei sein wollte, schloss direkt nach seiner Einwechslung per sehenswertem Direktschuss ins kurze Eck zum 5:0 ab, und Timo Bosch per Flachschuss schraubte das Ergebnis auf 6:0. Die Schlussminuten unterstrichen den besonderen Charakter des sehr gut besuchten Spiels: Die Gäste trafen durch Markus Pfaller und Maximilian Eitler, und die Tore wurden von beiden Teams gemeinsam bejubelt. Zudem lief während der Schlussminuten erneut die Lieblingsmusik des Verstorbenen. Die Einnahmen von 600 Euro werden einem Hilfsprojekt für krebskranke Kinder gespendet – ganz so, wie es sich Pfallers Eltern gewünscht hatten.
Ein Monat nach Klassenerhalt: SVM startet Saisonvorbereitung
(jsl) Marienstein
Genau ein Monat nach dem 3:0-Heimsieg über den FC Holzheim und dem damit verbundenen Klassenerhalt nahm der SV Marienstein am vergangenen Dienstag die Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison 2019/2020 auf. Diese beginnt am Wochenende des 27./28. Juli. In den kommenden fast sechs Wochen wollen die Schützlinge von Trainer Stephan Zengerle in zahlreichen Einheiten und Testspielen die Grundlage dafür legen, dass sie auch nach der vierten Bezirkliga-Saison in Folge über dem Strich stehen. Nach der Reduzierung des Teilnehmerfelds von 18 auf 16 Mannschaften wird der SVM in der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf zehn Gegner aus der Vorsaison treffen. Die vier Kreisliga-Aufsteiger FC Dombühl, FC Wendelstein, SV Hagenbüchach und SV Raitersaich komplettieren das Teilnehmerfeld ebenso wie die beiden Landesliga-Absteiger SpVgg Erlangen und SC Aufkirchen. "Wir schätzen es so ein, dass die Liga stärker geworden ist. Insbesondere mit den beiden Aufsteigern aus Wendelstein und Hilpoltstein wird zu rechnen sein", blickt Zengerle voraus. Zur neuen Saison steht ihm Rainer Krieglmeier als Co-Trainer zur Seite und auch auf dem Rasen können die Vorstädter einige Neuzugänge vermelden. Torhüter Christoph Brems kommt von der U19 des VFB Eichstätt, Georg Luff von der JFG Neuburg, Maximilian Lindermeier von der DJK Preith und Tobias Eisenschenk von der DJK Workerszell. Zudem rücken aus dem Mariensteiner Nachwuchs Timo Bosch, Luis Bittl und Jonas Ferstl in den Herrenbereich auf. Mit der ersten Trainingswoche zeigte sich Zengerle zufrieden: "In den ersten Trainingseinheiten hinterließ das Team einen guten Eindruck, auch wenn leider noch nicht alle Mann mit an Bord sind." Daran wird sich auch in den nächsten Wochen nichts ändern. Sebastian Schmelz und Fabian Streller laborieren noch an Blessuren aus der Vorsaison und Jonas Knietig, Stephan Steib, Raphael Kraus und Jonas Hiller stehen arbeits- bzw. studiumsbedingt nur eingeschränkt zur Verfügung. Einem ersten Härtetest unterzogen sich die Blau-Weißen am Samstag beim Testspiel gegen den SV Manching und mit dem 2:2 konnte Zengerle gut leben: "Das war ein guter erster Test. Die ersten zwanzig Minuten haben wir uns schwer getan gegen diesen spielstarken Gegner, haben dann taktisch umgestellt und sind immer besser ins Spiel gekommen". Die Mariensteiner Führung besorgte Manuel Bittlmayer nach einem schönen Gegenangriff und Vorlage durch Andreas Knör, ehe die Gäste per Kopfballtreffer nach einem Freistoß, als die Mariensteiner Zuordnung nicht stimmte, ausglichen. Bittlmayer hatte die erneute SVM-Führung auf dem Fuß und das 2:1 durch Oliver Reichenberger wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Auf der Gegenseite rettete der in der zweiten Halbzeit eingewechselte SVM-Schlussmann Brems bei seinem Debüt. Machtlos war er allerdings beim 1:2, als ein Akteur des Oberbayern-Bezirksligisten nach einem gedankenschnellen Einwurf und Querpass einschob. Der leistungsgerechte Endstand resultierte aus einer gelungenen Mariensteiner Kombination, an deren Ende Stefan Kiermeyer eine Knör-Hereingabe verwertete. Weitere Testspiele stehen für den SVM gegen die DJK Ingolstadt, die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag und Türkspor Nürnberg auf dem Programm. Im Rahmen des Sparkassen-Cups trifft man auf die DJK Workerszell und den VfB Kipfenberg.