Neuigkeiten

4:2-Erfolg im ersten Testspiel unter Corona-Bedingungen

Montag, 10. August 2020

 

SV Marienstein – SC Irgertsheim 4:2 (2:1)

 

Einiges an Vorarbeit leisteten die Verantwortlichen des SV Marienstein, ehe am Samstag das erste Vorbereitungsspiel auf die restliche Saison gegen den SC Irgertsheim über die Bühne gehen konnte. Schließlich musste das Hygienekonzept des BFV den örtlichen Begebenheiten des Hofmühl-Sportparks angepasst und letztendlich umgesetzt werden. So gab es beispielsweise kein gemeinsames Einlaufen, die Halbzeitpause wurde im Schatten statt in der Kabine verbracht und Zuschauer waren nicht zugelassen. Beide Teams starteten fulminant in die Partie, denn bereits in der zweiten Minute fing Andreas Knör einen Fehlpass im Gäste-Aufbauspiel ab und spielte in die Gasse auf Stephan Steib, der per Flachschuss in das linke Eck erfolgreich war. Nur zwei Minuten später ließ Sebastian Koppenhofer die SVM-Hintermannschaft bei einem Alleingang alt aussehen und glich aus. Der die Partie umsichtig leitende Schiedsrichter Duran Yildiz bat die Mannschaften zur Hälfte der Halbzeiten jeweils zur Trinkpause, die bei den tropischen Temperaturen für etwas Abkühlung sorgten. Die Mariensteiner, die mit einem gemischten Team aus 1. und 2. Mannschaft antraten, wurden im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ihrer Favoritenrolle mehr und mehr gerecht, vergaben jedoch zahlreiche Torchancen. Philipp Faßl sorgte dafür, dass der SVM dennoch mit einer Führung im Rücken in die Pause gehen konnte: Er schob aus der Nahdistanz ein, nachdem sich Knör und Steib per Doppelpass durch die SC-Abwehrreihe kombiniert hatten. Nach dem Seitenwechsel kamen die vom in der Fußballregion bestens bekannten Werner Schaller trainierten Gäste überraschend zum Ausgleich. SVM-Torhüter Gabriel Rehm zeigte sich beim Herauslaufen aus seinem Tor zu forsch, was Cengiz Kizilkan per gefühlvollem Lupfer bestrafte. In der Folge sah sich der A-Klassist aus dem Kreis Donau/Isar jedoch wieder zusehends in die Defensive gedrängt. Marius Bittl, der nach einem Eckball von Jonas Dorsch am langen Pfosten einköpfte und Knör nach einer Ballstaffette über Bittl und Sebastian Heimisch per Schuss in den Winkel sorgten letztendlich für den standesgemäßen 4:2-Endstand.

 


Mariensteiner Jugend- und Herrenmannschaften mit frischem Wind

Montag, 10. August 2020

 

(jsl) Marienstein

 

Nachdem zuvor nur sporadisch Trainingseinheiten stattgefunden hatten, starteten die beiden Senioren-Fußballmannschaften des SV Marienstein am vergangenen Dienstag in die Vorbereitung auf die Restsaison. Drei Mal pro Woche bitten die beiden neuen Trainer Dominik Pfuhler (1. Mannschaft) und Daniel Bauer (2. Mannschaft) ihre Teams auf die Plätze des Hofmühl-Sportparks. Mit Daniel Bauer komplettiert nun ein weiterer Übungsleiter mit Stallgeruch das Mariensteiner Trainerteam. Der Raitenbucher C-Lizenz-Inhaber kehrt nach 15 Jahren und Stationen in Schernfeld, Preith, Kipfenberg und Raitenbuch zurück zu den Vorstädtern. Als Spieler feierte er hier 2004 den Bezirksliga-Aufstieg und 2005 den Klassenerhalt in dieser Spielklasse. Pfuhler und Bauer zur Seite stehen weiterhin Torwarttrainer Florian Kleinhans und die Betreuer Ralf Danner und Patrick Obele. Dankenswerterweise hatte zuletzt Fußball-Abteilungsleiter Dominik Herrmann als Interimstrainer der 1. Mannschaft ausgeholfen. Über die ersten Trainingseindrücke äußerte sich Pfuhl positiv: "Für August ist die Trainingsbeteiligung in Ordnung. Wir befinden uns mit unserer sehr jungen Truppe natürlich im Umbruch und wollen nach einer zuletzt schwierigen Phase die Runde ordentlich zu Ende spielen." Aus Wettkampfsicht hat die Beendigung der Runde für die Bezirksliga-Mannschaft kaum Wert, da man abgeschlagen am Tabellenende rangiert. Die zweite Mannschaft liegt momentan im Mittelfeld der A-Klasse Jura Süd. Entsprechend lässt Pfuhler durchblicken: "Wir müssen die restlichen Spieltage und den Pokalwettbewerb als lange Vorbereitung auf die Saison 21/22 sehen und perspektivisch denken." Einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung sollen die jungen Neuzugänge liefern: Vitus Becker (U19 des VfB Eichstätt), Torhüter Lukas Dorsch (U19 des TSV 1860 Weißenburg), Thomas Dirsch (SV Ochsenfeld), Ozt Cetin (FC Türk Gücü Eichstätt) und Mario Schanz (VfR Neuburg II) laufen ab sofort für die Blau-Weißen auf. Neben dem Spiel vom Samstag gegen den SC Irgertsheim (siehe Spielbericht) stehen noch weitere Testspiele auf dem Programm, die allesamt im Hofmühl-Sportpark stattfinden: gegen den TSV Gaimersheim (16.08.), den ESV Treuchtlingen (29.08.), die Eintracht Tagmersheim-Rögling-Blossenau und die DJK Pollenfeld (beide 30.08.). Von 29. bis 31. August halten die beiden Herrenmannschaften zudem ein Trainingslager in heimischen Gefilden ab, wobei auch das Teambuilding nicht zu kurz kommen wird. Die mittelfränkischen Bezirksligisten starten am Wochenende darauf direkt mit dem Ligapokal. In einer nach geografischen Gesichtspunkten eingeteilten 4er-Gruppe trifft der SVM in Hin- und Rückspiel auf die beiden Top-Teams TSV 1860 Weißenburg (Liga-Tabellenführer) und FV Dittenheim (Rang 3) und auf den SC Aufkirchen (Rang 11). Der Ligaspielbetrieb wird am für einzelne Teams am 16.09. (Nachholspiele) und am 20.09. (erster kompletter Spieltag) fortgesetzt. Langsam an den Herrenbereich herangeführt werden sollen die Nachwuchsspieler der U19, die von Jugendleiter Peter Bosch und Alex Sturm trainiert werden und in den Dienstags-Einheiten regelmäßig "Senioren-Luft" schnuppern sollen. Dies ist den Verantwortlichen um den 2. Vereinsvorsitzenden Stefan Herrler ein starkes Anliegen: "In der U19 können wir – auch dank einiger Spieler der U17 – endlich wieder eine eigene Mannschaft anmelden. Überhaupt wollen wir zusätzlich zum Herren-Fußball den Fokus auch auf die Jugendarbeit legen und sind hier froh über die gute Kooperation mit dem FV Obereichstätt." Hierdurch können in der U9 (Trainer Markus Miehling, Florian Haas), in der U11 (Trainer Roland Kois, Reiner Kerschelohr) und in der U13 (Simon Biedermann, Jan Freder) jeweils zwei Mannschaften gestellt werden. Auch mit der U15 (Norbert Eszlinger, Maximilian Mödl) agiert man in einer Spielgemeinschaft – hier mit der DJK Schernfeld. Die Kleinsten der U7 starten nach den Ferien mit Trainer Stefan Herrler. Die Trainingseinheiten laufen auf Grund der Corona-Pandemie natürlich unter besonderen Bedingungen ab. "Unseren zahlreichen Ehrenamtlichen können wir für das in den letzten Monaten Geleistete einfach nur Danke sagen. Unsere Sportplätze befinden sich dank der akribischen Arbeit von Platzwart Franz Bayer beispielsweise in einem exzellenten Zustand. Unser Dank gilt natürlich auch unseren Sponsoren, die uns weiterhin so toll unterstützen", blickt Geschäftsführer Thomas Stark auf die herausfordernde Zeit zurück.

 

 

 

 

 


Hygienekonzept des SV Marienstein für den Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb im Freien im bayerischen Amateurfußball

Donnerstag, 06. August 2020

Ansprechpartner für Hygienekonzept             Stefan Herrler

E-Mail                                                             heri.heber@gmail.com

Kontaktnummer                                              08421936310

Adresse Sportstätte                                        Am Weiheracker 2

 

 

1.      ALLGEMEINE HYGIENEREGELN

·        Grundsätzlich gilt das Einhalten der Abstandsregel (1,5 Meter) in allen Bereichen außerhalb des Spielfelds. Falls die Abstandsregel außerhalb des Spielfelds einmal nicht eingehalten werden kann, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

·        In Trainings- und Spielpausen ist die Abstandsregel auch auf dem Spielfeld einzuhalten.

·        In geschlossenen Räumlichkeiten ist grundsätzlich eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ausgenommen beim Duschen. Dies bedeutet, dass auch in der Umkleidekabine zu jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

·        Körperliche Begrüßungsrituale (z.B. Händedruck/Umarmungen) sind zu unterlassen.

·        Beachten der Hust- und Nies-Etikette (Armbeuge oder Einmal-Taschentuch).

·        Empfehlung zum Waschen der Hände mit Wasser und Seife (min. 30 Sekunden) und/oder Desinfizieren der Hände.

·        Unterlassen von Spucken und von Naseputzen auf dem Spielfeld.

·        Jeder Spieler verwendet eine eigene Getränkeflasche

·        Torhüter sollen ihre Torwarthandschuhe nicht mit Speichel befeuchten.

·        Kein Abklatschen, In-den-Arm-nehmen und gemeinsames Jubeln.

 

2.      VERDACHTSFÄLLE COVID-19

·        Eine Teilnahme am Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb ist für alle Beteiligten nur möglich bei symptomfreiem Gesundheitszustand.

·        Personen mit verdächtigen Symptomen müssen die Sportstätte umgehend verlassen bzw. diese gar nicht betreten. Solche Symptome sind:

o    Husten, Fieber (ab 38 Grad Celsius), Atemnot, sämtliche Erkältungssymptome

o    Die gleiche Empfehlung gilt, wenn Symptome bei anderen Personen im eigenen Haushalt vorliegen.

·        Die Klärung über eine Testung auf Covid-19 sollte telefonisch mit dem Hausarzt erfolgen.

·        Bei positivem Test auf das Coronavirus gelten die behördlichen Festlegungen zur Quarantäne. Die betreffende Person wird mindestens 14 Tage aus dem Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb genommen. Gleiches gilt bei positiven Testergebnissen im Haushalt der betreffenden Person.

3.      ORGANISATORISCHES

Feste Trainingsgruppen

·        Voraussetzung für die Durchführung von Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb mit Kontakt sind feste Trainingsgruppen.

Kontaktdatenerfassung

·        Von jeder am Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb teilnehmenden Person hat eine Kontaktdatenerfassung zu erfolgen.

·        Diese beinhaltet den Namen und sichere Erreichbarkeit (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bzw. Anschrift) jedes Teilnehmers. 

·        Beim Trainingsspielbetrieb müssen die Daten sämtlicher im ESB eingetragenen Personen nicht erfasst werden, da diese über den ESB bereits erfasst sind. Die Verantwortung für die Datenerfassung liegt beim Heimverein.

·        Eine Übermittelung dieser Informationen darf ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten. Die Teilnehmer sind bei der Datenerhebung entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/679 in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.

 

Zuschauer

·        Die Anwesenheit von Zuschauern beim Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb ist ausgeschlossen.

·        Für die Durchführung zwingend notwendige Personen sind zugelassen (z.B.: notwendige Fahrer/-innen im Jugendbereich, Begleitung für Menschen mit Handicap)

·        Medienvertreter*innen, die im Zuge der Arbeitsausführung Zutritt benötigen (z.B. Fotograf*innen), kann dieser nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Abstandsregelung gewährt werden

 

Organisation

·        Alle Regelungen unterliegen den lokal gültigen Verordnungen und Vorgaben.

·        Ansprechpartner*in für sämtliche Anliegen und Anfragen zum Hygienekonzept des Trainingsbetriebs und Trainingsspielbetrieb ist Stefan Herrler.

·        Das verwendete Material beschränkt sich auf das Nötigste. Bälle und Markierungshütchen werden möglichst vor dem Training/Trainingsspiel desinfiziert bzw. alternativ gründlich gereinigt und auf dem Platz bereitgestellt.

·        Trainingsleibchen/Trikots werden ausschließlich von einem Spieler pro Training(spiel) getragen und nicht getauscht. Nach dem Training(spiel) werden die Leibchen/Trikots gewaschen.

·        Nach dem Training(spiel) werden die verwendeten Materialien Bälle, Hütchen) möglichst desinfiziert bzw. alternativ gründlich gereinigt.

·        Für die Spieler und Offiziellen werden ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitgestellt. Sanitäre Einrichtungen sind mit ausreichend Seifenspendern und Einmalhandtüchern auszustatten. Die Teilnehmer sind mittels Aushänge auf die regelmäßige Händehygiene hinzuweisen.

·        Alle Trainer*innen und verantwortlichen Vereinsmitarbeiter*innen sind in die Vorgaben und Maßnahmen zum Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb eingewiesen.

·        Vor Aufnahme des Trainingsbetriebs und Trainingsspielbetrieb werden alle Personen, die in den aktiven Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb involviert sind bzw. aktiv teilnehmen, über die Hygieneregeln informiert. Dies gilt im Trainingsspielbetrieb neben den Personen des Heimvereins, vor allem auch für die Gastvereine, Schiedsrichter*innen und sonstige Funktionsträger*innen.

·        Alle Spieler und Offiziellen sind per Aushang darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung jeglicher Schwere oder von Fieber das Betreten der Sportanlage untersagt ist. Der Verein und Sportanlagenbetreiber sind darüber hinaus weder berechtigt noch verpflichtet, in diesem Zusammenhang eigenständig Gesundheitsdaten der Nutzer zu erfassen. Die Spieler und Offiziellen sind vorab in geeigneter Weise über diese Ausschlusskriterien zu informieren Ebenfalls hat eine Information über die Abstandsregelung, die Tragepflicht einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen und über die Reinigung der Hände mit Seife und fließendem Wasser zu erfolgen (z. B. durch Aushang).

·        Sollten Spieler und/oder Offiziellen während des Aufenthalts Symptome entwickeln, wie z. B. Fieber oder Atemwegsbeschwerden, so haben diese umgehend das Sportgelände zu verlassen.

·        Personen, die nicht zur Einhaltung dieser Regeln bereit sind, wird im Rahmen des Hausrechts der Zutritt verwehrt bzw. sie werden der Sportstätte verwiesen.

 

Abläufe/Organisation vor Ort

Der Einlass auf das Vereinsgelände erfolgt ausschließlich über den gekennzeichneten Eingang, das Verlassen des Geländes erfolgt ausschließlich über den separat gekennzeichneten Ausgang (falls vorhanden).

 

4.      ZONIERUNG

Die Sportstätte wird in zwei Zonen eingeteilt:

Zone 1 „Innenraum/Spielfeld“

·        In Zone 1 (Spielfeld inkl. Spielfeldumrandung und ggf. Laufbahn) befinden sich nur die für den Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb notwendigen Personengruppen:

o    Spieler*innen

o    Trainer*innen

o    Funktionsteams

o    Schiedsrichter*innen

o    Sanitäts- und Ordnungsdienst

o    Ansprechpartner*in für Hygienekonzept

o    Ggf. Medienvertreter

·        Die Zone 1 wird ausschließlich an festgelegten und markierten Punkten betreten und verlassen.

·        Für den Weg vom Umkleidebereich zum Spielfeld und zurück werden unterstützend Wegeführungsmarkierungen genutzt.

·        Medienvertreter*innen, die im Zuge der Arbeitsausführung Zutritt zu Zone 1 benötigen (z.B. Fotograf*innen), wird dieser nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Abstandsregelung gewährt.

Zone 2 „Umkleidebereiche“

·        In Zone 2 (Umkleidebereiche) haben nur folgende Personengruppen Zutritt:

o    Spieler*innen

o    Trainer*innen

o    Funktionsteams

o    Schiedsrichter*innen

o    Ansprechpartner*in für Hygienekonzept

·        Die Nutzung erfolgt unter Einhaltung der Abstandsregelung oder Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

·        Für die Nutzung im Trainingsbetrieb und Trainingsspielbetrieb werden ausreichende Wechselzeiten zwischen unterschiedlichen Teams vorgesehen.

·        In den Umkleiden wird auf eine ständige Durchlüftung geachtet.

·        Die Nutzung der Duschanlagen erfolgt unter Einhaltung der Abstandsregelungen sowie zeitlicher Versetzung/Trennung.

·        Die generelle Aufenthaltsdauer in den Umkleidebereichen wird auf das notwendige Minimum beschränkt.

Folgende Bereiche der Sportstätte fallen nicht unter die genannten Zonen und sind separat zu betrachten und anhand der lokal gültigen behördlichen Verordnungen zu betreiben:

·        Vereinsheim

·        Sonstige Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume

5.      TRAININGSBETRIEB

Grundsätze

·        Trainer*innen und Vereinsverantwortliche informieren die Trainingsgruppen über die Maßnahmen und Regelungen des Hygienekonzepts.

·        Den Anweisungen der Verantwortlichen zur Nutzung der Sportstätte ist Folge zu leisten.

·        Das Trainingsangebot ist so organisiert, dass ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Mannschaften vermieden wird. Hierzu sind Pufferzeiten für die Wechsel eingeplant.

·        Alle Spieler*innen sind angehalten, eine rechtzeitige Rückmeldung zu geben, ob eine Teilnahme am Training erfolgt, um eine bestmögliche Trainingsplanung zu ermöglichen.

 

6.      TRAININGSSPIELBETRIEB

 

Anreise der Teams und Schiedsrichter zum Sportgelände

·        Anreise der Teams und Schiedsrichter mit mehreren Fahrzeugen wird empfohlen. Fahrgemeinschaften sollten soweit möglich minimiert werden. Insbesondere bei Anreise in Mannschaftsbussen/-transportern ist die Abstandsregelung zu beachten oder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

·        Die allgemeinen Vorgaben bzgl. Abstandsregelungen etc. sind einzuhalten.

·        Auf eine zeitliche Entkopplung der Ankunft der beiden Teams und Schiedsrichter ist zu achten.

·        In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten: Realisierung unterschiedlicher Wege zu den Kabinen oder größtmögliche räumliche Trennung

·        Für die Gastmannschaft ist vom Parkplatz eine eindeutige Markierung zu den Kabinen und weiteren Anlagen vorzubereiten, damit Stauungen und Gegenverkehr in engen Räumen/Gängen vermieden wird.

 

Kabinen (Teams & Schiedsrichter)

·        Es wird empfohlen, zur Kabine angrenzende freie Räumlichkeiten als zusätzliche Umkleidekabinen zu nutzen.

·        Die Abstandsregel ist jederzeit einzuhalten; sollte dies einmal nicht möglich sein, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

·        Es halten sich nur die unbedingt erforderlichen Personen in den Kabinen auf.

·        Abstandsmarkierungen in den Kabinen erleichtern das Einhalten des Mindestabstandes.

·        Zur Wahrung des Mindestabstandes erfolgt das Umziehen ggf. in wechselnden Gruppen.

·        Spiel- und Halbzeitbesprechungen oder Mannschaftssitzungen werden nach Möglichkeit im Freien durchgeführt.

·        Die Aufenthaltsdauer in den Kabinen ist auf ein Minimum zu beschränken.

·        Mannschafts- und Schiedsrichterkabinen werden regelmäßig gereinigt und Kontaktflächen desinfiziert.

·        In den Umkleiden wird auf eine ständige Durchlüftung geachtet.

 

Duschen/Sanitärbereich

·        Die Abstandsregel ist einzuhalten, wenn keine geeigneten Abtrennungen vorhanden sind.

·        Bei von mehreren Teams genutzten Duschräumen erfolgt die Nutzung wechselweise mit ausreichend Zeit zur Durchlüftung.

·        Die Aufenthaltsdauer in den Duschen ist auf ein Minimum zu beschränken, um stehendem Wasserdampf in Duschräumen zu entgehen.

 

Spielbericht

·        Nach Möglichkeit soll der Spielbericht von den Mannschaftsverantwortlichen und Schiedsrichtern auf einem eigenen Endgerät oder zu Hause bearbeitet werden. Falls Geräte des Heimvereins genutzt werden, sind diese nach Benutzung zu desinfizieren.

·        Werden vor Ort Eingabegeräte von mehreren Personen benutzt, sind diese vor und nach der Nutzung zu reinigen. Zudem ist sicherzustellen, dass unmittelbar nach Eingabe der jeweiligen Person eine Handdesinfektion möglich ist.

·        Alle zum Spiel anwesenden Spieler und Betreuer sind auf dem Spielberichtsbogen genauestens einzutragen, um die Anwesenheit zu dokumentieren.

·        Auf Auswechselkärtchen wird grundsätzlich verzichtet.


Weg zum Spielfeld / Spieler-Tunnel

·        Die Abstandsregelung ist auf dem Weg zum Spielfeld zu allen Zeitpunkten (zum Aufwärmen, zum Betreten des Spielfelds, in der Halbzeit, nach dem Spiel) anzuwenden.

·        Sofern möglich, räumliche Trennung der Wege für beide Teams. Sollte dies nicht möglich sein, so ist auf eine zeitliche Entzerrung bei der Nutzung zu achten.

 

Aufwärmen

·        Das Aufwärmen findet in räumlich getrennten Bereichen statt, in denen vor allem die Einhaltung der Abstandsregel zu anderen Personen gewährleistet ist.

 

Ausrüstungs-Kontrolle

·        Die Equipment-Kontrolle durch den Schiedsrichter erfolgt im Außenbereich.

·        Wenn hierbei kein Mindestabstand gewährleistet werden kann, ist vom Schiedsrichter (-Assistent) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

Einlaufen der Teams

·        Kein gemeinsames Einlaufen der Mannschaften

·        Kein „Handshake“

·        Keine Escort-Kids

·        Keine Maskottchen

·        Keine Team-Fotos

·        Keine Eröffnungsinszenierung

 

Trainerbänke/Technische Zone

·        Alle auf dem Spielbericht eingetragenen Teamoffiziellen haben sich während des Spiels in der Technischen Zone des eigenen Teams aufzuhalten.

·        Ist bei Spielen (z. B. Kleinfeld) die Kennzeichnung einer Technischen Zone nicht möglich, halten sich alle Betreuer an der Seitenlinie auf, wobei Heim- und Gastmannschaft jeweils die gegenüberliegende Spielfeldseite benutzen sollten.

·        Auf der Auswechselbank jedes Teams ist auf die Einhaltung der Abstandsregeln zu achten. Es werden wenn möglich unterstützende Markierungen angebracht. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.


Halbzeit

·        In der Halbzeitpause verbleiben nach Möglichkeit alle Spieler, Schiedsrichter und Betreuer im Freien.

·        Falls kein Verbleib im Freien möglich ist, muss auf die zeitversetzte Nutzung der Zuwege zu den Kabinen geachtet werden (Mindestabstand einhalten)

 

7.      LINKS


Bayerisches Innenministerium
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/

Deutscher Fußball-Bund (DFB)
https://www.dfb.de/news/detail/corona-alle-inhalte-auf-einen-blick-215696/

Bayerischer Fußball-Verband           
http://www.bfv.de/corona

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)    
https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/

Bayerischer Landes-Sportverband (BLSV)
https://bayernsport-blsv.de/coronavirus/

                                          

8.      HINWEISE

Haftungshinweis

Die Frage zu einer möglichen Haftung beschäftigt in der aktuellen Situation viele Vereine. Der Bayerische Landes-Sportverband als Dachorganisation des organisierten Sports in Bayern äußert sich hierzu wie folgt:

Übertragen auf die gegenwärtige Situation wird daher seitens der Vereine bzw. des Vorstandes zu fordern sein, dass die behördlichen Auflagen (wie auch immer sie ausfallen werden) nicht nur an Mitglieder/Dritte kommuniziert, sondern diese auch tatsachlich wie von staatlicher Seite gefordert umgesetzt werden und zudem auch ein entsprechender Kontrollmechanismus eingeführt wird, der die Einhaltung dieser Vorgaben sicherstellt.

Die Kommunikation der zu ergreifenden Maßnahmen verbunden mit der Aufforderung zur Einhaltung kann dabei z.B. durch Aushang auf der Anlage, Anschreiben an die Mitglieder, Veröffentlichung auf der Homepage etc. erfolgen. Weiter sind die staatlich angeordneten Auflagen tatsächlich penibel umzusetzen. Ferner muss im Rahmen von Training und Wettbewerben eine Überwachung der Einhaltung der Verhaltensregeln installiert werden (z.B. Anhalten der Trainer auf die Einhaltung der Regeln zu achten, Bestellung Sicherheitsbeauftragter o.a.).

Gerade im Hinblick auf die Umsetzung und Überwachung der staatlich angeordneten Maßnahmen besteht für den Vorstand die Möglichkeit der Delegation, z.B. auf einen Sicherheitsbeauftragten. Etwaige Pflichtverletzungen eines solchen musste sich der Vorstand nur dann zurechnen lassen, wenn der Sicherheitsbeauftragte nicht ordnungsgemäß ausgewählt wurde (insbesondere was die notwendige Zuverlässigkeit betrifft) oder dessen Tätigkeiten seitens des Vorstandes nicht hinreichend überwacht wurden.

Soweit die staatlichen Vorgaben umgesetzt und ordnungsgemäß überwacht werden, dürfte für keinen der Beteiligten ein Haftungsrisiko bestehen.

Quelle: https://www.blsv.de/fileadmin/user_upload/pdf/Corona/FAQ_Coronavirus_Auswirkungen_BLSV.pdf

Rechtliches

Die vorherigen Bestimmungen sind nach bestem Wissen erstellt. Eine Haftung bzw. Gewähr für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Es ist stets zu beachten, dass durch die zuständigen Behörden oder Eigentümer bzw. Betreiber der Sportstätte weitergehende oder abweichende Regelungen zum Infektionsschutz sowie Nutzungsbeschränkungen getroffen werden können. Prüfen Sie dies bitte regelmäßig. Diese sind stets vorrangig und von den Vereinen zu beachten.


Sa. (16.00 Uhr): Testspiel gegen den SC Irgertsheim ohne Zuschauer

Donnerstag, 06. August 2020

 

(jsl) Marienstein

 

Im ersten Testspiel nach der Corona-Pause tritt unsere Mannschaft am Samstag im heimischen Hofmühl-Sportpark gegen den SC Irgertsheim an. Nach der Testspiel-Freigabe vom 29.07. und der ersten Trainingseinheit am Dienstag sind unsere Jungs heiß darauf, sich endlich wieder mit einem Gegner messen zu dürfen. Mit dem SC Irgertsheim ist ein A-Klassist aus dem Kreis Donau/Isar zu Gast, der auf Rang 6 rangiert. Eine bittere Kröte mussten die bayerischen Amateurvereine im Zuge der Testspiel-Freigabe schlucken: Die Testspiele und so auch die Partie am Samstag (Anpfiff 16.00 Uhr) finden ohne Zuschauer statt.

 


1./2. Mannschaft hat das Training wieder aufgenommen!

Freitag, 22. Mai 2020

Wir trainieren wieder!
Bei herrlichem Fußballwetter, unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln und basierend auf dem aktuellsten Leitfaden des BFV haben wir letzten Mittwoch das erste Mal wieder trainiert!
Ein großes Dankeschön an alle unsere Jungs, die das von unseren Trainern Pfuh, Dom und Flo erarbeitete Trainingskonzept diszipliniert durchgezogen haben!
Und es hat sogar wieder (ein bißchen) gekribbelt!

Für uns ein erster, aber wichtiger Schritt zurück in Richtung Normalität.

Danke auch an unseren Platzwart Franz für die Rasenpflege während der langen Auszeit!

Wir werden in den Pfingstferien nochmals besprechen, ob wir als Verein das aktuelle Konzept auch in unserem Jugendbereich verantworten können.

Ihr bekommt dazu alle Informationen rechtzeitig.

Bleibt gesund!

 

 


So. (15.00 Uhr): Start gegen das Spitzenteam aus Zirndorf in die Frühjahrsrunde

Donnerstag, 12. März 2020

 

(jsl) Marienstein

 

Mit einer Nachholpartie des 17. Spieltags starteten die TSG Roth und des ESV Ansbach-Eyb bereits am vergangenen Sonntag in die Frühjahrsrunde der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Sven Müller brachte die abstiegsgefährdeten Hausherren per Elfmeter in Führung, ehe Philip Weingärtner in der zweiten Hälfte für den 1:1-Endstand sorgte. An diesem Wochenende steigen nun auch die restlichen Mannschaften mit dem 20. Spieltag in das Ligageschehen ein. Vieles spricht für einen engen Kampf um die Meisterschaft und Relegationsplatz zwei. Die punktgleich auf den ersten drei Plätzen rangierenden TSV 1860 Weißenburg, ASV Zirndorf und FV Dittenheim (37 Punkte) stehen am Wochenende mit Auswärtsspielen bei Teams aus dem Tabellenkeller vor lösbaren Aufgaben. Der FV Dittenheim kann bereits am Samstag bei der TSG Roth (Rang 13) vorlegen, ehe die "Sechzger" und der ASV am Sonntag beim SV Ornbau (15) bzw. SV Marienstein (16) auf Punktejagd gehen. Auch Aufsteiger FC Wendelstein (36 Punkte) und der ESV Ansbach-Eyb (33), die ein Spiel mehr bzw. weniger als das Spitzentrio absolviert haben, dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen im Aufstiegskampf machen.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – ASV Zirndorf

 

Der SV Marienstein steht als abgeschlagenes Schlusslicht (3 Punkte) vor einer schwierigen Restsaison. Entsprechend formuliert auch Trainer Dominik Herrmann, der zum Beginn der Wintervorbereitung Stephan Zengerle ablöste (siehe Bericht), die Erwartungshaltung: "Wir wollen in den restlichen Spielen eine Mannschaft aufbauen, die in der nächsten Saison in der Kreisliga bestehen und mitspielen kann. Wir wollen ein Grundgerüst für die nächsten Jahre finden. Schön wäre natürlich schon das ein oder andere Erfolgserlebnis." Die Hoffnung auf ein solches erfuhr in den letzten Wochen jedoch bereits den ein oder anderen Dämpfer. So war Trainer Herrmann – auch auf Grund mangelnder Trainingsbeteiligung – mit dem Verlauf der Vorbereitung nur mäßig zufrieden. Um viel auszuprobieren, wurde hauptsächlich gegen unterklassige Gegner getestet und dies mit durchwachsenen Ergebnissen. So verlor man beispielsweise gegen Kreisligist FC Geisenfeld mit 1:0. Bei Kreisklassist SV Hundszell (0:2) und A-Klassist TSV Unsernherrn (1:2) konnte man hingegen Siege einfahren. Die Generalprobe am letzten Sonntag ging mit einem 0:3 gegen die DJK Pollenfeld (Kreisliga) in die Hose. In den ersten beiden Spielen des neuen Kalenderjahres geht es für die Vorstädter einzig und allein darum, eine gute Figur zu machen: Schließlich empfängt man an diesem Sonntag den Tabellenzweiten aus Zirndorf, ehe am Samstag darauf die Reise zum derzeitigen Spitzenreiter TSV 1860 Weißenburg auf dem Programm steht. Anpfiff gegen den ASV ist um 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark.

 


So. (14.00 Uhr): Jahresausklang gegen den TSV Freystadt

Freitag, 06. Dezember 2019

 

Nachholspiel statt Weihnachtsfeiern

 

SV Marienstein muss am Sonntag noch einmal zum Nachholspiel gegen Freystadt antreten

 

 

 

Eichstätt  Wenn es nach dem Willen der Verbandsfunktionäre geht, sollen am Sonntag noch drei Nachholpartien der Bezirksliga Mittelfranken Süd über die Bühne gebracht werden, während sich die restlichen Teams bereits in der Winterpause befinden. Dabei trifft der stark abstiegsgefährdete SV Ornbau (Rang 15) auf den SV Raitersaich (7) und könnte mit einem Sieg auf Relegationsplatz 13 springen. Voraussetzung hierfür wäre neben einem eigenen dreifachen Punktgewinn eine Niederlage der TSG Roth (14) und des TSV Freystadt (13). Die TSG tritt gegen den ESV Ansbach-Eyb (5) an. Die Eisenbahner haben zwei Spiele weniger absolviert als das Spitzentrio aus Weißenburg, Dittenheim und Zirndorf und würde mit sechs Punkten aus den beiden Nachholspielen selbst die Tabellenführung übernehmen. Der TSV Freystadt reist hingegen zum SV Marienstein, der sich mit dem ersten Saisonsieg selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bereiten könnte. Ob diese Partien tatsächlich stattfinden, darf zumindest angezweifelt werden: Schließlich wurden am letzten Wochenende auf Grund der Witterungsbedingungen bereits mit Ausnahme der Samstagspartie zwischen dem FC Wendelstein und dem SV Marienstein sämtliche Spiele abgesagt.

 

So. (14 Uhr), SV Marienstein – TSV Freystadt: So ist auch SVM-Trainer Stephan Zengerle alles andere als glücklich mit der Ansetzung: „Eigentlich sollte doch mit der Reduzierung der Ligastärke von 18 auf 16 Mannschaften eine Entzerrung des Terminkalenders erreicht werden. Dass man nun eine Nachholpartie vom 15. Spieltag auf den 2. Advent legt, finde ich schon fraglich. Man muss nicht Fußballspiele ansetzen, wenn überall schon Weihnachtsfeiern stattfinden. Trotz allem wollen wir auch in unserer schwierigen Lage unser Bestes geben.“ Zumindest kann Zengerle auf etwas Entspannung bezüglich der personellen Situation hoffen, nachdem am letzten Wochenende in Wendelstein gerade elf einsatzfähig Spieler zur Verfügung hatte.  So steht beispielsweise mit Gabriel Rehm nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder einer der beiden  etatmäßigen Torhüter zur Verfügung.jsl

 


Rumpftruppe verliert auswärts: FC Wendelstein - SV Marienstein 4:0 (3:0)

Sonntag, 01. Dezember 2019

(jsl) Marienstein Mit einer Ausnahme wurden sämtliche Spiele des 19. Spieltags der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf Grund der Witterungsbedingungen abgesagt. Einzig die Partie zwischen dem FC Wendelstein und dem SV Marienstein wurde ausgetragen. Die Hausherren erledigten ihre Pflichtaufgabe und besiegten das Schlusslicht mit 4:0, wodurch sie den vierten Tabellenplatz festigten. Mit einem Spiel mehr auf dem Konto trennt sie nur ein Punkt vom Spitzentrio TSV 1860 Weißenburg, ASV Zirndorf und FV Dittenheim. FC Wendelstein - SV Marienstein 4:0 (1:0) Für die Vorstädter war die Partie hingegen ein weiteres ernüchterndes Erlebnis, denn unter widrigen Bedingungen nahm man die Partie in Angriff. Mit nur zwölf Akteuren angereist verletzte sich Torwarttrainer Florian Kleinhans beim Warmmachen und so musste Feldspieler Sebastian Heimisch das Tor hüten. Zudem verletzte sich Jonas Ferstl im Verlauf der ersten Halbzeit und konnte nur noch bedingt mitwirken. "In unserer momentanen Situation zeigt sich, auf welche Spieler man sich verlassen kann und so mancher muss seine Einstellung gründlich überdenken. Im neuen Jahr muss sich dringend etwas ändern, denn wenn man unter diesen Umständen in ein Spiel geht, dann hat das mit Bezirksliga nichts zu tun", fand Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel deutliche Worte und lobte zugleich diejenigen, die am Samstag für den SVM aufliefen: "Freilich sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden, doch angesichts der Umstände hat es das Team gut gemacht und den Gegner lange Zeit vor Probleme gestellt." Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bekamen in der 13. Spielminute gleich zwei Mariensteiner Akteure den Ball nicht weg und nachdem Yannik Scholz im Strafraum zu Boden gegangen war, zeigte der Unparteiische auf den Punkt - eine zumindest strittige Entscheidung. Jonas Hammel verwandelte den Strafstoß sicher. In der Folge verteidigten die Gäste mutig und hoch, wodurch der FC kaum zu brauchbaren Abschlüssen kam. Direkt nach der Halbzeitpause führte eine weitere Unachtsamkeit zum 2:0. Nach einem Querpass von Carlos Schepl und auf Grund eines Stellungsfehlers in der Innenverteidigung konnte Mirsad Behdjeti  den Ball über die Linie drücken. Beinahe wäre den Blau-Weißen der Anschlusstreffer geglückt, doch Andreas Knör nach einem Eckball und Philipp Fink aus aussichtsreicher Position konnten FC-Schlussmann Niclas Baumann nicht überwinden. Spätestens mit dem 3:0 durch Marco Loos in der 67. Spielminute war das Spiel entschieden. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte erneut Hammel per Strafstoß.


Sa. (14.00 Uhr): Auswärtsspiel bei starkem Aufsteiger

Mittwoch, 27. November 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Der Großteil der Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd verabschiedet sich am Wochenende mit dem 19. Spieltag in die Winterpause. Am Samstag entscheidet sich im absoluten

 

Topspiel zwischen Tabellenführer TSV Weißenburg und dem punktgleichen zweitplatzierten ASV Zirndorf wohl, wer auf Platz 1 überwintern darf. Im Falle eines Remis hat der FV Dittenheim, der ebenso 37 Zähler auf dem Konto hat, am Sonntag die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen. Voraussetzung ist ein Sieg über den fünftplatzierten ESV Ansbach-Eyb. Auch im Tabellenkeller kommt es zu einem direkten Duell. Der Sieger der Partie zwischen dem SV Ornbau (13 Punkte) und der TSG Roth (15) darf sich Hoffnungen machen, die Abstiegsplätze zu verlassen und zumindest auf Relegationsrang 13 zu überwintern. Diesen belegt momentan der TSV Freystadt, der am Sonntag den SV Raitersaich zu Gast hat. Schlusslicht SV Marienstein reist am Samstag zum FC Wendelstein.

 

Sa. (14.00 Uhr): FC Wendelstein – SV Marienstein

 

Die Hausherren spielen eine bisher starke Saison und sind mit 33 Punkten und auf Rang 4 liegend der ärgste Verfolger des Spitzentrios. Im Hinspiel kassierten die Vorstädter eine bittere 0:6-Klatsche im Hofmühl-Sportpark und wollen sich im Rückspiel besser verkaufen. Der Auftritt gegen den TSV Greding vom letzten Wochenende macht Trainer Stephan Zengerle zumindest etwas Mut: "Gegen Greding hat die Mannschaft nach dem frühen und klaren Rückstand auf jeden Fall Moral bewiesen und hat über weite Strecken gut Fußball gespielt. Wir wollen das Jahr ordentlich zu Ende bringen."

 

Ohnehin liegt der Fokus bei Zengerle und seiner Elf momentan nicht primär auf den Ergebnissen: "Bei uns geht es längst darum, einen Neuaufbau für die nächste Saison einzuläuten. Alles andere wäre Träumerei." Nach der langen Durststrecke von mittlerweile 18 sieglosen Spielen erfährt das Fußballjahr für den SVM zudem eine ungewollte Verlängerung, denn das Nachholspiel gegen den TSV Freystadt wurde auf den 2. Advent gelegt.

 


Moral nicht belohnt: SV Marienstein - TSV Greding 2:4 (2:3)

Sonntag, 24. November 2019

(jsl) Marienstein Nach dem 18. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd liegen drei Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze. Tabellenführer TSV Weißenburg büßte seinen Vorsprung von zwei Punkten auf die Verlieren ein, denn die "Sechzger" kamen am Samstag bei der TSG Roth überraschend nicht über ein 2:2 hinaus. Der ASV Zirndorf nutzte diesen Patzer aus und schloss durch ein fulminantes 5:1 im Spitzenspiel gegen den viertplatzierten FC Wendelstein zum TSV auf. Mann des Spiels war Fabian Krapfenbauer, der drei Mal traf. Am Sonntag zog dann der FV Dittenheim durch ein 2:3 beim SV Raitersaich nach. Mittlerweile hat das Spitzentrio einen Vorsprung von vier Punkten auf den FC Wendelstein und so werden diese drei Mannschaften am nächsten Wochenende unter sich ausmachen, wer letztendlich als Tabellenführer überwintern darf. Im Tabellenkeller landeten der SC Aufkirchen (4:0 gegen den TSV Freystadt) und die SG TSV/DJK Herrieden (1:0 gegen den STV Deutenbach) wichtige Siege. Auf den Abstiegsrängen rangieren die TSG Roth (15 Punkte), der SV Ornbau (13 Punkte) und der SV Marienstein (3 Punkte), der gegen den TSV Greding Moral zeigte und dennoch mit 2:4 unterlag. SV Marienstein – TSV Greding 2:4 (2:3) Alles deutete im Hofmühl-Sportpark auf einen ganz bitteren Nachmittag für die Hausherren hin: Fabian Koller traf nach vier Minuten nach einem schlimmen Defensivfehler des SVM, Patrick Meyer erhöhte drei Minuten später per Distanzschuss aus 25 Metern und mit Ablauf der Anfangsviertelstunde versenkte Johannes Wolfsteiner einen Freistoß zum 0:3. "Nach 15 Minuten musste man natürlich Böses befürchten. Umso schöner, dass die Jungs danach Moral bewiesen haben und sich nochmal zurückgekämpft haben. Auch spielerisch war es heute für die Zuschauer endlich mal wieder etwas ansehnlicher", hatte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Spielende lobende Worte für seine Elf über. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste passte Philipp Fink gedankenschnell in den Lauf von Manuel Bittlmayer, der sicher zum 1:3 einschob. Das gleiche Duo sorgte in der 36. Spielminute auch für den Anschlusstreffer. Diesmal setzte sich Bittlmayer über die rechte Seite durch und bediente Fink, der verkürzte. Nun waren die Blau-Weißen am Drücker: Zunächst wurde ein vermeintliches Handspiel im Gredinger Strafraum nicht gepfiffen und Jonas Hiller jagte das Leder aus acht Metern über den Querbalken. Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein offenes Spiel. TSV-Torhüter Fabian Lang wehrte einen Bittlmayer-Abschluss aus halbrechter Position mit Mühe ab und Kapitän Andreas Knör wurde beim Nachschuss noch entscheidend gestört. Die beste Gelegenheit hatte erneut Bittlmayer, der sich den Ball im Strafraum etwas zu weit vorlegte. Gegen Spielende schwanden bei den Vorstädtern zunehmend die Kräfte. Nachdem einige Konter nicht sauber ausgespielt worden waren, entschieden die Gäste in der Schlussminute das Spiel, als Christop Biedermann per Kopf zur Stelle war und zum Endstand von 2:4 einnickte.


So. (14.00 Uhr): Auswärts beim Tabellenachten

Donnerstag, 14. November 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Am Samstag wird der 17. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd eröffnet und dabei kommt es unter anderem zum Topspiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg (35 Punkte) und dem FC Wendelstein (32). Der Tabellenführer reitet momentan auf einer wahren Erfolgswelle: Sechs Mal konnte man zuletzt in Serie gewinnen, wobei man 23 Tore erzielte und nur einen Gegentreffer hinnehmen musste. Mit einem weiteren Sieg könnten die "Sechzger" einen der drei Verfolger auf sechs Punkte distanzieren und am Sonntag auf Ausrutscher des FV Dittenheim und des ASV Zirndorf (beide 33) hoffen. Der FV hat mit dem abstiegsgefährdeten SC Aufkirchen jedoch eine machbare Aufgabe vor der Brust, während der ASV beim TSV Greding (Rang 9) bestehen muss. Der ESV Ansbach-Eyb (29) und der TV Hilpoltstein (28) benötigen bei ihren Gastspielen in Roth bzw. Freystadt dringend dreifache Punktgewinne, um den Kontakt zu den Spitzenplätzen nicht zu verlieren. Am anderen Ende der Tabelle liegen die TSG Roth (14), der SC Aufkirchen (14) und der SV Ornbau (13) auf dem Relegationsrang bzw. auf den Abstiegsplätzen. Während alle drei mit einem Sieg diese unter Umständen verlassen könnten, ist die Lage beim SV Marienstein vor dem Spiel beim STV Deutenbach zumindest in tabellarischer Hinsicht weiterhin aussichtslos.

 

So. (14.00 Uhr): STV Deutenbach – SV Marienstein

 

Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen den FC Dombühl hat SVM-Trainer Stephan Zengerle jedoch auch lobende Worte für seine Jungs über: "Ich muss meiner Mannschaft angesichts der Situation Respekt zollen; dass sie sich immer wieder aufrafft und immer wieder alles probiert, obwohl irgendwie alles gegen uns läuft. Das spricht für den Charakter der Jungs. Irgendwann werden sie dafür belohnt. Solche unglückliche Niederlagen wie am letzten Sonntag, als wir in der Nachspielzeit nach einem Billardtor das 1:2 kassierten und zuvor zwei Mal alleine vor dem Tor das Spiel entscheiden hätten können, tun richtig weh." Am Sonntag unternimmt seine Elf also den nächsten Anlauf, auf den Zengerle vorausschaut: "In Deutenbach ist es gegen die heim- und kampfstarke Mannschaft immer schwer. Aber vielleicht haben wir ja gerade dort mal das nötige Glück." Dies wird wohl auch notwendig sein, denn die Heimelf wird mit breiter Brust auflaufen. Der Tabellenachte holte sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und erreichte am letzten Wochenende bei Spitzenteam ASV Zirndorf im Derby ein achtbares Remis.

 


Pechsträhne hält an: SV Marienstein - FC Dombühl 1:2 (1:1)

Sonntag, 10. November 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Durch zwei Tore in der Schlussphase gewann der TSV 1860 Weißenburg (35 Punkte) am Sonntag das Spitzenspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim ESV Ansbach-Eyb und behauptete dadurch die am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung. Neuer Tabellenzweiter ist der FV Dittenheim (33), der den TV Hilpoltstein – der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit per Foulelfmeter – mit 2:1 niederrang und vom Ausrutscher des ASV Zirndorf (33) profitierte. Das Team aus dem Landkreis Fürth kam am Samstag gegen den STV Deutenbach nicht über ein 2:2 hinaus. Der FC Wendelstein (32) hielt durch ein 1:0 über den TSV Greding den Anschluss zur Tabellenspitze und hat nun ein Polster von drei Punkten auf den fünftplatzierten ESV Ansbach-Eyb. Im Tabellenkeller riss die Erfolgsserie der TSG Roth (14), die nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken musste: Man verlor beim SV Raitersaich mit 3:1 und liegt weiterhin auf dem Relegationsplatz, da es im Krisengipfel zwischen dem SC Aufkirchen (14) und dem SV Ornbau (13) beim 1:1 keinen Sieger gab. Dem SV Marienstein klebte auch am ersten Spieltag der Rückrunde das Pech an den Stiefeln: Gegen den FC Dombühl zeigte man sich zwar konkurrenzfähig, verlor jedoch durch ein Tor in der Schlussminute mit 1:2.

 

SV Marienstein – FC Dombühl 1:2 (1:1)

 

Auf dem tiefen Rasen des Hofmühl-Sportparks mussten die Hausherren einen frühen Rückschlag hinnehmen, denn bereits in der 10. Spielminute brachte Timo Beck seine Farben in Front. Die Zengerle-Elf zeigte sich jedoch wenig geschockt und kam in der 21. Spielminute zum Ausgleich: FC-Torhüter Dominic Wächter ließ einen wuchtigen, zentral getretenen Freistoß von Manuel Bittlmayer nur abklatschen und Philipp Fink staubte gedankenschnell ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bot sich dem SVM die Chance zur Führung: Nach einer gelungenen Kombination über die linke Seite verpasste Maximlian Lindermeier das entscheidende Abspiel und verlor aus spitzem Winkel das Duell mit Wächter. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ehe die Heimelf stärker aufkam, sich aber für diese Druckphase nicht belohnte: Kapitän Andreas Knör spielte in der 62. Minute einen perfekt getimten Steilpass auf Bittlmayer, der mit seinem Lupfer unter Bedrängnis an Wächter scheiterte. Kurz darauf legte Knör nach einem Pass in die Tiefe von Fink auf Jonas Dorsch zurück, der das Leder über den Querbalken jagte. Die Gäste befreiten sich in der Folge vom Mariensteiner Druck und wurden selbst wieder aktiv: Markus Warkentin brachte eine scharfe Hereingabe von der linken Seite aus zwei Meter nicht im Tor unter und Felix Schnotz schoss nach einer schönen Ballstafette aus 16 Metern über das Tor. Als alle schon mit einer Punkteteilung und dem vierten Mariensteiner Saisonpunkt rechneten, schlug der Aufsteiger doch noch zu: Nach einem Eckball wurde der entscheidende Zweikampf verloren und Paul Raddatz nickte das Leder aus der Nahdistanz ein.

 


So. (14.00 Uhr): Rückrunden-Auftakt gegen den FC Dombühl

Donnerstag, 07. November 2019

(jsl) Marienstein

Nach dem 1:3 beim TSV Greding erklomm der TSV 1860 Weißenburg am letzten Wochenende die Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd und konnte zudem die Herbstmeisterschaft feiern. Am Sonntag reisen die "Sechzger" (32 Punkte) nach Eyb, wo es im Ansbacher Ortsteil zum Spitzenspiel gegen den Tabellenfünften (29) kommt. Bereits am Samstag kann der mit dem TSV 1860 punktgleiche ASV Zirndorf vorlegen. Voraussetzung ist ein Sieg gegen den STV Deutenbach. Die Verfolger FV Dittenheim (Rang 3, 30) und TV Hilpoltstein (Rang 6, 28) treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander. Der dritte Verfolger, der FC Wendelstein (Rang 4, 29), hat am Samstag gegen den TSV Greding die Favoritenrolle inne. Im Tabellenkeller will der TSG Roth beim SV Raitersaich seinen sensationellen Lauf fortsetzen. Vor einigen Wochen noch abgeschlagenes und siegloses Schlusslicht rangiert die TSG nach vier Erfolgen in Serie mittlerweile auf Relegationsplatz 13. Auf den Abstiegsplätzen liegen der SC Aufkirchen und der SV Ornbau, die am Sonntag aufeinandertreffen. Insbesondere der gastgebende Landesligaabstieger läuft nach mittlerweile neun Saisonniederlagen seinen Ansprüchen hinterher. Am Tabellenende liegt weiterhin der SV Marienstein. Die Zengerle-Elf empfängt am Sonntag den FC Dombühl.

So. (14.00 Uhr): SV Marienstein – FC Dombühl

Beide Mannschaften gehen mit der identischen Bilanz aus den letzten fünf Spielen in diese Partie: Lediglich ein Unentschieden konnte geholt werden. Während die Mariensteiner Partie gegen den TSV Freystadt am letzten Sonntag ausfiel, verlor der FC wenig überraschend mit 2:0 beim ASV Zirndorf. Nach einem gelungenen Saisonstart rutschte der Aufsteiger bis auf Rang 11 ab und will am Sonntag den Negativtrend stoppen. Den Vorstädtern soll nach Möglichkeit am ersten Rückrunden-Spieltag endlich der erste Saisonsieg glücken. Den Motivationsschub hätte sich die junge Truppe nach 14 erfolglosen Anläufen redlich verdient. Da sich am Sonntag der tragische Tod Robert Enkes, der sich auf Grund von Depressionen das Leben nahm zum zehnten Mal. Deshalb wird vor dem Spiel eine GedENKEminute abgehalten, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.


Spiele beider Herrenmannschaften heute abgesagt

Sonntag, 03. November 2019

Spiele beider Herrenmannschaften heute abgesagt.


So. (14.00 Uhr): Hinrunden-Abschluss gegen den TSV Freystadt

Mittwoch, 30. Oktober 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Im Gleichschritt gewann das Spitzenquintett der Bezirksliga Mittelfranken Süd am letzten Spieltag seine Spiele und will auch kommenden Wochenende nicht aus dem Tritt kommen, wenn der letzte Spieltag der Hinrunde auf dem Programm steht. Womöglich gibt es im Laufe des Wochenendes drei verschiedene Tabellenführer. Mit einem Sieg gegen den FC Dombühl kann der ASV Zirndorf (29 Punkte) am Freitag vorübergehend auf Platz 1 springen. Gleiches ist dann am Samstag für den punktgleichen FC Wendelstein möglich, der den STV Deutenbach zu Gast hat. Tabellenführer FV Dittenheim (30 Punkte) greift erst am Sonntag in das Geschehen ein und mit einem Gastspiel bei Kellerkind SG TSV/DJK Herrieden eine lösbare Aufgabe vor der Brust. Ebenfalls 29 Zähler haben der TSV 1860 Weißenburg und der ESV Ansbach-Eyb auf dem Konto. Die "Sechzger" treten beim TSV Greding an, während die "Eisenbahner" vom SV Raitersaich empfangen werden. Im Tabellenkeller will die TSG Roth (11 Punkte) ihre furiose Aufholjagd fortsetzen. Nach elf erfolglosen Anläufen gelangen zuletzt drei Siege in Folge. Mit einem weiteren "Dreier" gegen den auf Relegationsrang 13 liegenden SC Aufkirchen (13 Punkte) könnte man gar die Abstiegsränge verlassen. Der SC Aufkirchen kommt als Landesligaabsteiger nicht recht in Tritt und stellt zusammen mit dem SV Marienstein den schwächsten Angriff der Liga.

 

So. (14.00 Uhr): SV Marienstein – TSV Freystadt

 

Erst 13 Mal durfen die Mariensteiner bisher jubeln und beenden die Hinserie am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TSV Freystadt, die nur knapp vor den Abstiegsrängen rangieren und zuletzt zwei Mal in Folge verloren. Etwas ratlos blickt Trainer Stephan Zengerle auf die vierzehn absolvierten Partien zurück: "Ich habe sowohl als Spieler als auch als Trainer schon einige schwieriege Situationen erlebt – aber so etwas wie diese Vorrunde noch nie. Alle Beteiligten wussten vorher, dass es schwer werden würde, aber wir hatten bisher auch überhaupt kein Glück. Es ist so gut wie alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Sonst hätten wir zehn Punkte mehr auf dem Konto und wären halbwegs im Geschäft." Nichtsdestotrotz werden seine Jungs am Sonntag den nächsten Anlauf unternehmen: "Wir wollen dennoch ruhig bleiben und den Kopf oben lassen. Irgendwann wird sich das Blatt auch mal zu unseren Gunsten wenden." Dennoch mussten die Vorstädter unter der Woche die nächsten Hiobsbotschaften verkraften: Fabian Streller, der nach langer Verletzungspause wieder besser in Tritt gekommen ist und in Dittenheim getroffen hat, fällt ebenso bis zur Winterpause aus wie Tobias Eisenschenk, bei dem eine Entzündung im Knie festgestellt wurde.