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Bezirksliga-Elf steht in den Startlöchern: Saisonvorschau
(jsl) Marienstein
Am kommenden Wochenende starten die beiden mittelfränkischen Bezirksligen in die neue Saison. In beiden Staffeln gehen jeweils 18 Mannschaften an den Start, und so steht den Amateurfußballern erneut ein echtes Mammutprogramm mit zahlreichen englischen Wochen ins Haus. Dies wird jedoch das letzte Mal der Fall sein, denn bereits vor Anpfiff des ersten Saisonspiels wurden bei der Saisontagung der mittelfränkischen Bezirksligisten wichtige Entscheidungen getroffen und die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Ziel ist die Reduzierung der Ligastärken auf 16 Mannschaften, und diese soll in zwei Schritten erreicht werden.
Neben den jeweils vier Direktabsteigern spielen die beiden Tabellenvierzehnten in einem Duell auf neutralem Platz einen weiteren Absteiger aus. Zudem wird aus den Kreisligen neben den sechs Meistern nur noch ein Tabellenzweiter über die Relegation den Sprung in die Bezirksliga schaffen. Damit wird zunächst eine Reduzierung auf 17 Mannschaften je Staffel erreicht, ehe nach der Folgesaison 2019/2020 die Sollstärke von 16 Mannschaften erreicht wird. Dieser von der Basis eingebrachte Vorschlag wurde auf der Tagung, in deren Rahmen Bezirksspielleiter Ludwig Beer nach zwölfjähriger Tätigkeit verabschiedet und seine Nachfolgerin Sandra Hofmann in ihr Amt eingeführt wurde, von den BFV-Funktionären abgesegnet.
Die Süd-Staffel wird am Freitag mit zwei Partien eröffnet, wobei sich drei Liganeulinge vorstellen werden. Aufsteiger BSC Woffenbach trifft auf den ASV Zirndorf, der von der Nord- in die Süd-Staffel wechseln musste. Zeitgleich trifft der TSV Burgfarrnbach, der sich den Startplatz über die Relegation sichern konnte, auf den FC Holzheim. Weitere Aufsteiger sind der TSV Berching und die Sportfreunde Dinkelsbühl, die nach nur einjähriger Bezirksligaabstinenz zurückkehren. Komplettiert wird das Feld durch Landesligaabsteiger ESV Ansbach-Eyb. Angesichts der zahlreichen Liga-Neulinge wirkt der SV Marienstein schon fast wie ein Bestandteil des Standard-Ligainventars. Bereits zum dritten Mal in Folge startet der SV Marienstein in eine Bezirksliga-Saison und will nach der besten Saisonplatzierung der Vereinsgeschichte in der Vorsaison wieder eine gute Rolle spielen.
Hierfür legten sich Trainer Stephan Zengerle und seine Schützlinge in den letzten Wochen ins Zeug und absolvierten neben zahlreichen Trainingseinheiten auch einige Testspiele. Bereits im ersten davon kam es gegen den ambitionierten schwäbischen Bezirksligisten FC Ehekirchen zum Härtetest. In einem guten Spiel entwickelte sich ein echtes Offensivspektakel mit Großchancen auf beiden Seiten, das mit 3:7 für die Gäste zu hoch ausfiel. Nach einem 2:2 gegen den VfB Eichstätt II präsentierte sich die SV-Abwehr in den letzten beiden Tests gegen den Bezirksligisten SV Manching (0:0) und den Kreisligisten DJK Ingolstadt (3:0) nun sattelfester und gewann deutlich an Stabilität.
Insgesamt will Zengerle den Ergebnissen in der Vorbereitung jedoch nicht zu viel Bedeutung beimessen: „Die gute Rückrunde der Vorsaison zählt nun nichts mehr. Wir müssen uns unsere Erfolgserlebnisse neu erarbeiten. Wir gehen ganz bescheiden und bodenständig an die neuen Aufgaben heran und werden uns auf unsere Tugenden besinnen. In den ersten Wochen werden einige Spieler verletzungs- oder urlaubsbedingt fehlen, andere sind nach auskurierten Verletzungen noch nicht so weit. Da werden uns sicherlich noch einige Prozente fehlen. Da brauchen wir vielleicht auch das berühmte Quäntchen Glück, um gut aus den Startlöchern zu kommen.“
Dabei mithelfen soll der spielende Co-Trainer Markus Hörmann. Dieser wird die Rolle von Ramazan Mazlum im Mittelfeld einnehmen, der den Verein verlassen hat. "'Hörmi' wird uns mit seiner Erfahrung, seinen präzisen Bällen und seiner Torgefahr sicherlich weiter bringen", befindet Zengerle. Auch Neuzugang Manuel Bittlmeyer, der von der DJK Dollnstein zu den Vorstädtern wechselte, deutete in den Vorbereitungsspielen sein großes Potenzial an. Gegen Ende der Vorsaison schenkte Zengerle immer öfter auch seinen jungen Spielern das Vertrauen, und dies scheint sich nun auszuzahlen. „Junge Spieler wie Oliver Reichenberger und Jonas Dorsch haben in der letzten Zeit einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Das war auch in den Testspielen klar ersichtlich“, lobt Zengerle seine Nachwuchskräfte.
Zur Saisoneröffnung erwartet die Elf um Kapitän Andreas Knör am Samstag die Sportfreunde Dinkelsbühl im Hofmühl-Sportpark. Nach dem Abstieg schafften die Gäste als Meister der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe den sofortigen Wiederaufstieg. Vor zwei Jahren taten sich die Blau-Weißen gegen die Sportfreunde schwer und kamen zu Hause nicht über ein 1:1 hinaus, während man in Dinkelsbühl gar mit 3:1 verlor. Die aktuelle Personalsituation macht Trainer Zengerle einige Sorgen: „Stephan Steib, Philipp Fink und Jonas Knietig und der eine oder andere Spieler mehr werden uns in den nächsten Spielen definitiv fehlen. Die Sportfreunde verfügen über eine starke Offensivabteilung, und da müssen wir von Beginn an hellwach sein. Beide Mannschaften wissen nicht, wo sie stehen, und gerade im ersten Saisonspiel benötigt man immer etwas Glück. Die Vorbereitung ist zwar vorbei, aber wir arbeiten kontinuierlich weiter an uns und wollen uns auch Schritt für Schritt in die Saison ‚reinarbeiten‘. Wir haben in den letzten beiden Jahren gezeigt, dass wir absolut wettbewerbsfähig sind“, zeigt sich der Übungsleiter vorsichtig optimistisch. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 16 Uhr.
Neuauflage zum Halbmarathon genehmigt: Altstadtwende und hohe Beteiligung motiviert die Veranstalter
Der 2. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon wurde nach letzten Absprachen mit den betroffenen Behörden vor wenigen Tagen seitens der Stadt Eichstätt endgültig genehmigt. Der Startschuss fällt am 2. September und die Neuauflage rückt neben dem Volksfest die barocke Altstadt in den Mittelpunkt.
Nach den fast ausschließlich positiven Rückmeldungen der fast fünfhundert Teilnehmer beim Versuch im Jahr 2017, eine Laufveranstaltung im Anschluss an das Volksfestboxen zu etablieren, wagen sich die Organisatoren des SV Marienstein (SVM) und des Volksfestausschusses an neue Herausforderungen. Der gelungene Versuch eines Sportsonntags zum ersten Volksfestwochenende wird nicht nur wiederholt, sondern soll mit einer wiederum sehr schnellen und noch attraktiveren Streckenfürung noch mehr Teilnehmer und Zuschauer nach Eichstätt locken.
Bewährtes bleibt – wie die östliche Wende am Dorfplatz in Landershofen, der sich bereits bei der Erstauflage zum Stimmungsnest entwickelte. Dort werden neben der Feuerwehr wiederrum rund dreißig ehrenamtliche Helfer für Stimmung, Verpflegung und optimale Organisation sorgen.
Zudem sollte heuer auch die westliche Wende – bisher am südlichen Ende des Wiesengäßchens – zuschauerfreundlicher und stimmungsmäßig besser organisiert werden.
Und da wagen nun die Triathleten des SVM einen gewaltigen Schritt, denn der Halbmarathon (21 Kilometer) und der Viertelmarathon (10,5 Kilometer) werden hier zum City Lauf. Zwischen Fachakademie und Evangelischer Kirche erreichen die Teilnehmer das barocke Zentrum, biegen zum Domplatz ein und laufen bis kurz vor den Willibaldsbrunnen am Marktplatz.
Dies stellt die Helfer vor eine gewaltige Aufgabe und sie werden dabei zum Glück großzügig vom neuen Kommandanten der Feuerwehr Georg Maier unterstützt. Vierhundert Meter Absperrgitter, 3000 Meter Absperrbänder sowie 5000 Trinkbecher sind bestellt. Der Fanfarenzug wird die Läufer am Marktplatz entsprechend empfangen und der SVM hofft noch auf die Zusage einer Faschingsgarde zur „lebendigen Abtrennung“ von linker und rechter Straßenseite in den Kurven der Wendepunktstrecke zwischen Leonrodplatz und Marktplatz.
Auch die Polizeiinspektion, das Landratsamt als Träger des Schulzentrums Schottenau, das Rote Kreuz, der städtische Bauhof und die Straßenmeisterei sowie die Katholische Universität und die Tourist-Information/Infozentrum Naturpark Altmühltal sind wohlwollend involviert.
Und auch die Titelsponsoren des letzten Jahres sind wieder bereit die Kosten mit zu decken. Die relativ niedrigen Startgebühren (20/10/5/0 EURO, bei frühzeitiger Anmeldung) für den 2. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon, den Hirsch-Viertelmarathon und dem Weitner-Nachwuchslauf wären sonst nicht möglich. Schließlich gilt es neben den Organisationskosten, Gebühren und Versicherungen auch die 150 Helfer mit Shirts und Verpflegung zu versorgen. Dies soll bewusst nicht wie bei kommerziellen Veranstaltern den Teilnehmern aufgebürdet werden, sondern über die Sponsorengelder gedeckt werden. Nur so wird auch der neue und komplett gebührenfreie 400-Meter-Bambinilauf für die jüngsten Teilnehmer möglich.
Inzwishcen haben sich über 400 Läuer angemeldetg. Diese Zahl wurde 2017 erst bei Online-Meldeschluss erreicht.
Am 31. Juli endet nun die letzte verbilligte Anmeldephase, in der es auch noch möglich ist ein Teilnehmer T-Shirt mit individueller Größe zu bestellen (15.- EURO).
Zum Mitfeiern: Stadtteilfest am 7. Juli
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der SV Marienstein richtet am 07. Juli 2018 zum vierten Mal ein Stadtteilfest rund um die Schamerau und den Hofmühl-Sportpark aus. Dazu laden wir alle Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger aus Marienstein, vom Blumenberg, aus Rebdorf, aus Wasserzell, dem Westen Eichstätts und natürlich aus dem gesamten Stadtgebiet sehr herzlich ein.
Am Nachmittag steht der Fußball im Mittelpunkt, dabei ist Bundesliga-Nachwuchs des FC Augsburg zu Gast: Der Mariensteiner Felix Neumeyer, Trainer am Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum des FCA, kommt mit seiner U14 zu einem Blitzturnier, anschließend tritt im Lokalderby unsere 1. Mannschaft gegen den frisch gebackenen Bezirksligisten VFB Eichstätt II an. Die Fußball-WM gibt sich auch ein Stell-Dich-ein – wir übertragen die Viertelfinalspiele des Tages auf einer großen LED-Leinwand.
Zudem sollen die Geselligkeit und der Genuss an diesem Tag nicht zu kurz kommen: Kaffee und Kuchen und kulinarische Schmankerl sorgen für das leibliche Wohl. Bayerische Tanzlmusi zur Brotzeit und flotter Rock & Pop zu späterer Stunde garantieren kurzweilige Unterhaltung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schön wäre es natürlich, wenn Ihr (Sie) auch Eure/Ihre Bekannten und Freunde über das Fest informiert(en)… oder diese einfach mitbringt(en).
Ihre Vorstandschaft des SV Marienstein
Saisonrückblick 2017/2018 der ersten Herrenmannschaft
Beste Saison der Vereinsgeschichte
SV Marienstein zieht positive Saisonbilanz
Eichstätt (jsl) Mit Rang fünf und dem damit besten Ergebnis der Vereinsgeschichte hat der SV Marienstein die Saison in der Bezirksliga Mittelfranken Süd beendet. Damit bestreitet der SVM in der kommenden Saison erstmalig eine dritte Bezirksliga-Spielzeit in Folge – bei den beiden bisherigen Bezirksliga-Gastspielen hatte der Verein jeweils nach der zweiten Saison den Gang zurück in die Kreisliga antreten müssen.
Nach einer soliden Hinserie hatte Trainer Stephan Zengerle bereits in der Winterpause und – bei weniger Spielen als die Konkurrenten – damals noch auf Rang elf liegend die Hoffnung auf einen „entspannten Saisonausklang“ geäußert. Doch seine Hoffnungen sollten mehr als übertroffen werden. Wie bereits in der Vorsaison, als man dank einer tollen zweiten Saisonhälfte den Abstieg vermied, steigerte sich die Mannschaft nach der Winterpause erneut kontinuierlich.
Initialzündung war hierbei sicherlich der 3:4-Sieg Anfang März beim SV Pölling, als der SVM nach 3:1-Rückstand seine Aufholjagd in der Nachspielzeit mit dem Siegtreffer durch Oliver Reichenberger krönte. Es folgten fünf weitere Partien ohne Niederlage und früh deutete sich an, dass die Vorstädter in dieser Spielzeit mit dem Abstieg nichts zu tun haben würden. Höhepunkte waren sicherlich die Partien beim SC Großschwarzenlohe und beim SC Aufkirchen, wo man dem späteren Meister beziehungsweise Vizemeister auswärts dank einer taktisch hervorragenden Leistung jeweils ein Remis abtrotzte. „Letzte Saison waren wir gegen solche Gegner zumindest phasenweise noch deutlich unterlegen – dieses Jahr hätten wir zumindest eines von beiden Spielen gewinnen müssen“, so Zengerle.
Neben einem weiteren Remis verließen die Blau-Weißen seit der Winterpause den Platz nur dreimal als Verlierer – zweimal davon zudem stark ersatzgeschwächt gegen Saisonende – und konnten sieben Partien für sich entscheiden, was sie letztendlich in das vordere Tabellendrittel katapultierte. Mit einem Blick auf den Terminkalender ist diese Bilanz umso beeindruckender. Die Wetterkapriolen des Winters sorgten für zahlreiche englische Wochen im Frühjahr, als die Spiele oft im Drei- oder Viertagerhythmus ausgetragen wurden.
Die Fitness der Spieler, deren Grundstein unter anderem beim Wintertrainingslager am Gardasee gelegt wurde, und ein auch in der Breite gut aufgestellter Kader ermöglichten es, diese enorme Belastung gut zu bewältigen. Vielleicht hat dabei ja auch die erfolgreich bewältigte „Cold Water Challenge“ eine Rolle gespielt: Weil der befreundete Ligakonkurrent FV Dittenheim die Elf des SVM auf Facebook herausgefordert hatte, sprangen die Blauweißen quasi als Einlage beim Kappenabend im Fasching Anfang Februar in die eiskalte Altmühl – vielleicht hat das ja abgehärtet.
Auffällig war in den letzten Wochen zudem die Durchschlagskraft der Mariensteiner Offensive. Das Sturmtrio Stephan Steib (16 Tore), Andreas Knör (15) und Fabian Streller (13) sorgte – nicht selten eingesetzt von „10er“ Ramazan Mazlum – für über die Hälfte der Mariensteiner Treffer (75). Insgesamt stellt man gar die zweitbeste Offensive der Liga. Knör als Kapitän ist damit der bisher erfolgreichste „Scorer“ des SVM mit 30 eigenen Bezirksligatreffern und zudem rund zwei Dutzend Torvorlagen. Ihm dicht auf den Fersen ist dabei allerdings Stephan Steib, der es seinerseits auf 24 Treffer und ein Dutzend Vorlagen bringt. Der Offensivallrounder präsentierte sich in dieser Saison nicht nur extrem spielstark und ballsicher, sondern blieb in der Rückrunde auch endlich einmal verletzungsfrei und erzielte prompt 13 seiner Treffer nach der Winterpause. Streller hat seine Torausbeute aus der ersten (4) in seiner zweiten Bezirksligasaison mit 13 mehr als verdreifacht.
Im Mittelfeld gaben vor der Winterpause noch Co-Trainer Claver Kouakou und nach dem Winter vor allem Sebastian Schmelz dem Mariensteiner Spiel Ordnung und Struktur und sorgten auch immer wieder für Impulse nach vorne. In der Defensive zählten SVM-Urgestein Sebastian Heimisch und Raphael Kraus zu den „Dauerbrennern“ und konnten sich im Zweifelsfall auf den durch Florian Kleinhans trainierten Schlussmann Gabriel Rehm verlassen. Philipp Fink, der vor der Saison aus der eigenen Jugend in den Kader gekommen war, entwickelte sich zu einer echten Größe im Abwehrzentrum.
Auch die anderen Youngster aus der SVM-Jugend spielten vor allem seit der Winterpause immer mehr und dabei mit viel Engagement eine immer bessere Rolle – manchmal auch mit zu viel Engagement: Eigengewächs Jonas Dorsch etwa schaffte es, nach seiner Einwechslung im Hinspiel im Neumarkter Stadtteil Holzheim, binnen drei Minuten die gelb-rote Karte zu bekommen. Dafür köpfte er im vorentscheidenden Spiel um den fünften Platz den Siegtreffer gegen den TSV Greding. Dass es dem insgesamt recht jungen Kader manchmal noch ein wenig an Erfahrung fehlt, spürte man in Büchenbach, als die Mannschaft eines der besten Saisonspiele machte, es dann aber versäumte, das Spiel nach einer 2:0-Führung frühzeitig zu entscheiden – und es dann durch drei Tore in 13 Minuten aus der Hand gab.
„In dem ein oder anderen Spiel haben wir immer wieder Punkte verschenkt. Aber das gehört dazu“, so der Trainer. „Die Mannschaft ist aber in dieser Saison taktisch wie auch spielerisch zu einer richtig guten Bezirksligamannschaft gereift.“ Jonas Knietig – ebenfalls zuvor in der SVM-Jugend aktiv – entwickelte sich seit dem Winter zur Stammkraft, Marius Bittl sammelte in den letzten Spielen viel Erfahrung und ließ sein Potenzial aufblitzen. Im Vergleich zur Vorsaison noch einmal deutlich weiterentwickelt und zu festen Größen geworden sind Pasqual Krieglmeier und Jonas Hiller, die flexibel einsetzbar auf den Außenbahnen oder im Zentrum, defensiv wie auch offensiv agierten. Routinier Johannes Kammerbauer, der eigentlich in dieser Saison schon kürzer treten wollte, hat ebenfalls noch einmal eine wichtige Rolle gespielt in einem insgesamt jungen Kader, der seit dem Winter auch noch durch Andreas Miehling verstärkt wurde. So konnten auch die Abgänge von Advam Vital Rocha de Oliveira, Turan Akca und Rick Walther gut verkraftet werden.
Nicht nur die erste, sondern auch die zweite Mannschaft spielt in dieser Spielzeit trotz vieler Ausfälle ihre beste Runde seit vielen Jahren. Noch stehen einige Spiele auf dem Spielplan, aber Platz vier oder sogar mehr ist derzeit drin. In den letzten Spielen stand hier bereits Claver Kouakou auf dem Platz, der in der nächsten Spielzeit Dominik Herrmann und Ralf Danner als Trainer ablösen wird. Während die zweite Mannschaft noch spielt, freuen sich die Spieler der „Ersten“ derzeit über die wohlverdiente Pause. Denn in knapp drei Wochen beginnt bereits die Vorbereitung auf eine weitere Bezirksliga-Spielzeit für Trainer Zengerle und seine Elf – dann mit Markus Hörmann als neuem Co-Trainer. „Die gehen wir genauso bescheiden an, wie es sich beim SVM gehört“, so Zengerle. „Wir wollen weiter an uns arbeiten, fleißig Punkte sammeln und uns spielerisch noch ein wenig verbessern – dann sehen wir, was am Ende dabei rauskommt.“
Torfestival zum Saisonausklang: SV Mosbach - SV Marienstein 4:4 (2:3)
(jsl) Marienstein
Der SC Großschwarzenlohe steigt als Meister der Bezirksliga Mittelfranken Süd in die Landesliga auf. Der Tabellenführer war mit einem Punkt Vorsprung auf den SC Aufkirchen in den letzten Spieltag gegangen und verteidigte diesen Vorsprung durch ein 4:1 über den STV Deutenbach. Für den SC, der als Aufsteiger in die Saison gestartet war und durch den Sieg den direkten Durchmarsch von der Kreis- in die Landesliga perfekt machte, ist es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Der SC Aufkirchen, der seine Pflichtaufgabe gegen den TuSpo Roßtal mit 3:1 erledigte, wartete indes vergeblich auf einen Großschwarzenloher Ausrutscher und fühlte sich an die Vorsaison erinnert. Auch damals versagten dem Team aus dem Landkreis Ansbach in den letzten Saisonspielen die Nerven; in dieser Saison war die überraschende Niederlage beim Absteiger SV Pölling am vorletzten Spieltag ausschlaggebend. Nun darf sich der SC Aufkirchen erneut in der Relegation beweisen und möchte über diesen Umweg den Sprung in die Landesliga schaffen. Um dies zu realisieren, müssen noch vier Spiele absolviert werden: Sollte sich der SC Aufkirchen in Hin- und Rückspiel gegen den Landesligareleganten FC Stätzling durchsetzen, wartet danach der Sieger aus dem Duell TSV Aindling gegen den TSV Gersthofen. Groß war am Samstag der Jubel in Treuchtlingen, wo der SV Wettelsheim mit 2:0 gegen den TSV Greding siegte und damit den Klassenerhalt fixierte. Damit war der Heimsieg des TV Büchenbach, der sich vor der Partie noch Hoffnungen auf ein Vorrücken auf Rang 14 machen durfte, wertlos. Der TV muss den Gang in die Kreisliga antreten. Die Gredinger Niederlage in Wettelsheim hatte auch für den SV Marienstein einen schönen Nebeneffekt: Der Zengerle-Elf genügte ein Remis beim SV Mosbach, um Rang 5 zu verteidigen.
SV Mosbach - SV Marienstein 4:4 (2:3)
Auch der SV Mosbach hätte durch einen Sieg nach Punkten noch zu den Gästen aufschließen können und startete engagiert in eine wilde Anfangsphase. Bereis in der 2. Spielminute gelang Toptorjäger Marcus Baumann der Führungstreffer, den die Mariensteiner nur fünf Minuten später in Person von Andreas Knör egalisierten. Und es kam noch besser für die Vorstädter: Dank eines Doppelschlags durch Stephan Steib und Kapitän Knör zwischen der 11. und 14. Spielminute ging man mit 1:3 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 durch Waldemar Prizkau beruhigte sich das Spielgeschehen bis zum Halbzeitpfiff. Ausnahme war ein Abschluss durch Baumann, der auf der Linie geklärt wurde. Nach dem Seitenwechsel verzog Fabian Streller für den SVM knapp und auf der Gegenseite war Julian Glauer-Wenzl, der in der zweiten Halbzeit für Torwarttrainer Florian Kleinhans eingewechselt wurde, gegen Philip Witzgall zur Stelle. Erst in den Schlussminuten nahm die Partie dann wieder Fahrt auf. In der 80. Spielminute erhöhte SVM-Toptorjäger Steib auf 2:4. Doch die Revanche für die 2:4-Heimniederlage von vor zehn Tagen gegen den SV Mosbach sollte nicht gänzlich gelingen. Zunächst erzielte Baumann das 3:4 und in der Nachspielzeit gelang Witzgall per sensationellem Fallrückzieher der Ausgleich. Dennoch gab es nach dem Schlusspfiff nur zufriedene Gesichter. Sowohl der SV Marienstein als auch der SV Mosbach sind mit ihren Saisonplatzierung (Rang 5 bzw. 7) mehr als zufrieden.
Sa. (14.00 Uhr): SVM beschließt die Saison in Mosbach
(jsl) Marienstein
Sowohl an der Tabellenspitze als auch im Tabellenkeller herrscht am letzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd Hochspannung. Der SC Großschwarzenlohe geht mit einem Punkt Vorsprung auf den SC Aufkirchen in den letzten Spieltag und kann mit einem Heimsieg über den STV Deutenbach (Rang 12) Meisterschaft und Landesligaaufstieg perfekt machen. Der SC Aufkirchen trifft am Samstag zeitgleich auf den bereits abgestiegenen TuSpo Roßtal und muss auf Deutenbacher Schützenhilfe hoffen, um die Relegation zu vermeiden und direkt aufzusteigen. Dass man auf einen Großschwarzenloher Ausrutscher angewiesen ist, hat sich der SCA selbst zuzuschreiben, denn die Niederlage in Pölling am letzten Sonntag erfolgte völlig überraschend. Nach zuletzt drei Siegen in Serie rückte der SV Wettelsheim am vergangenen Sonntag auf Nichtabstiegsplatz 14 vor und möchte diesen am Samstag gegen den TSV Greding verteidigen. Doch der TSV dürfte kaum gewillt sein, Punkte zu verschenken. Dies musste letzten Sonntag der TV Büchenbach schmerzhaft erfahren, als er in Greding mit 3:1 verlor und auf Rang 15 abrutschte. Um die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu halten, ist ein Heimsieg über die TSG Roth für den TV am Samstag Pflicht. Der SV Marienstein beschließt die Saison mit einem Auswärtsspiel beim SV Mosbach.
Sa. (14.00 Uhr): SV Mosbach - SV Marienstein
Unabhängig davon, ob die Vorstädter ihren fünften Rang halten, steht für sie die beste Platzierung der Vereinsgeschichte bereits jetzt fest. Entsprechend entspannt sieht Trainer Stephan Zengerle dem letzten Saisonauftritt entgegen und will dieser Partie keine große Bedeutung mehr beimessen: "Wir sind froh, dass eine schöne und erfolgreiche, aber auch lange und anstrengende Saison jetzt zu Ende geht. Nach den zahlreichen englischen Wochen und vielen verletzungsbedingten Ausfällen treten wir die weite Fahrt etwas widerwillig an. Schließlich geht es für beide Mannschaften um nichts mehr." Deshalb ist im Mariensteiner Kader wieder mit einigen Änderungen zu rechnen, wobei man laut Zengerle "ein ordentliches Spiel machen will und dies schon allein für Torwarttrainer Florian Kleinhans, der zwischen den Pfosten stehen wird." Da der etatmäßige Torhüter Gabriel Rehm verhindert ist und Ersatztorhüter Julian Glauer-Wenzl bei einem Einsatz für die noch anstehenden Partien der zweiten Mannschaft gesperrt wäre, wird Kleinhans am Samstag das Tor hüten. Und es ist davon auszugehen, dass Kleinhans einiges zu tun bekommt, denn die Hausherren aus dem Feuchtwangener Ortsteil konnten fünf der letzten sechs Spiele gewinnen und entführten vor kurzem beim 2:4 im Nachholspiel alle drei Punkte aus dem Hofmühl-Sportpark.
SVM behauptet Rang 5: SV Marienstein - FC Holzheim 2:0 (2:0)
(jsl) Marienstein
Für eine Sensation sorgte der bereits abgestiegene SV Pölling am vorletzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Der haushohe Favorit und bis dato Tabellenführer SC Aufkirchen musste sich in Pölling mit 3:1 geschlagen geben und fällt vor dem finalen Spieltag auf Rang zwei zurück. Dem SC Großschwarzenlohe genügte beim FV Dittenheim ein 0:0, um die Tabellenführung zu übernehmen und am nächsten Samstag in Sachen Meisterschaft alle Trümpfe in der Hand zu haben. Im Tabellenkeller krönte der SpVgg Wettelsheim seine Aufholjagd der letzten Wochen mit einem 0:3-Sieg in Freystadt und verließ dadurch die Abstiegsränge. Der TV Büchenbach fällt hingegen nach einer 3:1-Niederlage in Greding auf Abstiepgsplatz 15 zurück und hat den Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand. Nach zuletzt zwei Niederlagen kehrte der SV Marienstein im letzten Heimspiel der Saison mit einem 2:0 über den FC Holzheim in die Erfolgsspur zurück.
SV Marienstein - FC Holzheim 2:0 (2:0)
SVM-Trainer Stephan Zengerle sprach nach der Partie von einem "verdienten Sieg, wobei zwei frühe Tore den Weg ebneten. Wir hatten die Gäste und insbesondere Liga-Toptorjäger Daniel Orel über die 90 Minuten gut im Griff." Bereits in der neunten Spielminute gelang den Hausherren der Führungstreffer im Hofmühl-Sportpark. Nach einem Holzheimer Ballverlust spielte Andreas Knör einen Steilpass auf den über die rechte Seite einlaufenden Fabian Streller, der gegen FC-Torhüter Stefan Dexl im zweiten Versuch erfolgreich war. Zehn Minuten später führte eine tolle Kombination zum 2:0. Nach einer Ballstafette über Knör und Jonas Knietig brachte Streller den Ball zur Mitte, wo Kapitän Knör aus wenigen Metern einschoss. Fast wäre Streller nach einem langen Ball von Knietig das 3:0 gelungen, doch Dexl entschärfte seinen Abschluss auf die kurze Ecke. Wenige Minuten vor der Halbzeitpause hatten die Gäste die Chance zum Anschlusstreffer, doch Marc Orel legte den Ball sowohl an SVM-Schlussmann Gabriel Rehm als auch am Tor vorbei. Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Blau-Weißen weiter das Spiel. In der 55. Minute köpfte Oliver Reichenberger nach einem Eckball an die Unterkante der Latte und Knörs Nachschuss aus der Drehung wurde auf der Torlinie geblockt. Zehn Minuten später geriet ein Mariensteiner Rückpass zu kurz, doch Rehm war hellwach und war knapp vor dem heranstürmenden Gästeakteur am Ball. Auf der Gegenseite setzte Andreas Miehling seinen Abschluss nach einer Flanke von Sebastian Heimisch etwas zu hoch an. Zehn Minuten vor Spielende zeichnete sich Rehm aus, als ein abgefälschter Kopfball zur Bogenlampe geriet und er diesen aus dem Winkel fischte. In den Schlussminuten vergaben die Vorstädter bei Konterchancen in Person von Knör und Ramazan Mazlum, wodurch es beim verdienten Heimsieg blieb, der weiterhin den fünften Rang sichert.
(So. 15.00 Uhr): SVM empfängt im letzten Saison-Heimspiel den FC Holzheim
(jsl) Marienstein
Zwei Siege benötigt der SC Aufkirchen in den beiden noch ausstehenden Spielen, um sich die Meisterschaft der Bezirksliga Mittelfranken Süd und den damit verbundenen Landesligaaufstieg zu sichern. Der punktgleiche SC Großschwarzenlohe muss hingegen auf einen Aufkirchner Ausrutscher hoffen, doch mit einem solchen ist beim Gastspiel des SC Aufkirchen beim bereits abgestiegenen SV Pölling kaum zu rechnen. Die Großschwarzenloher müssen währenddessen ihre eigenen Aufgaben erledigen, wenn am Sonntag der FV Dittenheim zu Gast ist. Im Tabellenkeller will der SV Wettelsheim seine Chancen auf den Klassenerhalt wahren. Wie groß diese noch sind, hängt auch vom Ausgang des Nachholspiels am Freitag in Deutenbach (stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) ab.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - FC Holzheim
Beim SVM war angesichts zweier Niederlagen zuletzt etwas die Luft raus, was für Trainer Stephan Zengerle auch nicht verwunderlich ist: "Gegen den SV Mosbach hatten wir acht Ausfälle zu beklagen und waren zu einigen Experimenten gezwungen, die leider schief gingen. In der Defensive haben wir uns einige haarsträubende Fehler geleistet und im Angriff fehlte über weite Strecken die Durchschlagskraft." Dies soll sich am Sonntag nach Möglichkeit wieder ändern, wenn die Vorstädter ab 15.00 Uhr den FC Holzheim, der bei einem Sieg mit dem SVM nach Punkten gleichziehen könnte, zu Gast haben. Die Oberpfälzer zeigten sich zuletzt nämlich in Torlaune und feierten in Roßtal ein 0:8-Schützenfest. Die Blau-Weißen wollen sich nach einer rundum gelungenen Saison mit einem Sieg vom heimischen Publikum verabschieden. Der SVM läuft am Sonntag letztmalig in dieser Saison im heimischen Hofmühl-Sportpark auf.
Heimniederlage im Nachholspiel: SV Marienstein - SV Mosbach 2:4 (0:2)
(jsl) Marienstein
Der SC Aufkirchen ergriff am Donnerstag seine Chance beim Schopf und zog durch ein 4:1 im Nachholspiel gegen den STV Deutenbach mit Tabellenführer SC Großschwarzenlohe nach Spielen und Punkten gleich. Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich den Ausschlag geben würde, spricht im Kampf um die Meisterschaft der Bezirksliga Mittelfranken Süd momentan vieles für den SC Aufkirchen. Dieser konnte beide direkte Duelle gegen den SCG für sich entscheiden und würde bei Siegen in den beiden ausstehenden Spielen direkt in die Landesliga aufsteigen. Im Tabellenkeller schöpft der SV Wettelsheim nach einem 4:0 gegen den bereits abgestiegenen SV Pölling neue Hoffnung. Fünf Punkte beträgt der Abstand zum rettenden Ufer und zudem hat man noch ein Spiel weniger absolviert als der direkte Konkurrent TV Büchenbach. Der SV Mosbach muss sich hingegen keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen. Dieser steht nach einem 2:4 beim SV Marienstein auch rechnerisch fest.
SV Marienstein - SV Mosbach 2:4 (0:2)
Trainer Stephan Zengerle musste auf zahlreiche Stammkräfte verzichten und das war dem Mariensteiner Spiel von Beginn an anzumerken. In der 12. Spielminute wurde es erstmals gefährlich für das von Gabriel Rehm gehütete SVM-Tor. Mit einem Pass aus der eigenen Hälfte wurde die Mariensteiner Abseitsfalle ausgehebelt und Rehm rettete gegen den durchgelaufenen Marcus Baumann. Fünf Minuten später war Rehm jedoch geschlagen: Baumann gewann einen wichtigen Zweikampf auf der rechten Seite und bediente im Zentrum Manuel Beck, der unbehelligt einschieben durfte. Wiederum nur drei Minuten später spielte Matthias Ballbach einen perfekt abgestimmten Pass auf Tom Wassermann und dieser bediente Beck per Querpass, der aus spitzem Winkel erhöhte. In der Folge verpassten die Gäste eine höhere Pausenführung. Baumann scheiterte gegen Rehm und Ballbach setzte das Leder aus 20 Metern an den Querbalken. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war die Partie im Hofmühl-Sportpark bereits entschieden. Baumann war auf der rechten Seite enteilt und Rehm hatte keine andere Möglichkeit als den Querpass zur Mitte abzuwehren, wo Beck problemlos abstaubte. In der 57. Spielminute brachte der SV Mosbach die Blau-Weißen erneut durch einen Angriff über rechts in Verlegenheit. Baumann behielt an der Grundlinie die Übersicht und der mitgelaufene Wassermann markierte aus 11 Metern das 0:4. Der SVM hatte bis dato keine einzige gefährliche Offensivaktion zu verzeichnen und konnte froh sein, dass Baumann zwei mal um Zentimeter verzog. Erst in den letzten 20 Minuten fanden die Vorstädter besser ins Spiel. Sebastian Heimisch spielte einen Ball in den Lauf von Andreas Knör, doch dessen Abschluss sprang an den Pfosten. In der 75. Spielminute landete ein fataler Mosbacher Fehlpass bei Stephan Steib, der dieses Geschenk dankend annahm zum 1:4 einschoss. Nach einer schönen Ballstafette über Steib und Knör gelangte das Leder kurz vor Schluss zum eingewechselten Patrick Obele, der das 2:4 markierte und Endergebnis aus Mariensteiner Sicht etwas ansehnlicher gestalten konnte.
Do. (15.00 Uhr): SV Mosbach zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Mit Spannung blickt der SC Großschwarzenlohe am Donnerstag nach Aufkirchen, wo der gastgebende SC den TV Büchenbach empfängt. Bei einem Sieg in dieser Nachholpartie könnte der SC Aufkirchen mit dem SC Großschwarzenlohe nach Spielen und Punkten gleichziehen und auf Grund des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung übernehmen. Große Hoffnung auf Büchenbacher Schützenhilfe dürfen sich die Großschwarzenloher wohl nicht machen, denn der TV liegt zwar nur auf Rang 13, ist aber dennoch so gut wie gerettet. Immerhin noch vier Spiele hat die SpVgg Wettelsheim zu absolvieren und benötigt bei sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer eine Siegesserie. Beim Heimspiel gegen den auf dem vorletzten Rang liegenden SV Pölling stehen die Chancen auf drei Punkte jedenfalls schon einmal gut. Ohne jeglichen Druck kann der SV Marienstein seine letzten drei Saisonpartien absolvieren. Kurios dabei: Zwei mal tritt man dabei gegen den SV Mosbach an.
Do. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SV Mosbach
Zunächst steht am Donnerstag die Nachholpartie des 17. Spieltags im Hofmühl-Sportpark an und dabei erwartet die Zengerle-Elf einen Gegner der ebenfalls befreit aufspielen kann. Mit einer ausgeglichenen Bilanz (12 Siege, 12 Niederlagen, 6 Remis) liegen die Gäste momentan auf Rang 11. Zuletzt holte der SV Mosbach respektable sieben Punkte aus drei Spielen, die einen konfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge zur Folge haben. Der Abstieg ist wohl nur noch rechnerisch möglich. Die Hausherren wollen nach der Niederlage in Weißenburg wieder punkten und ihren fünften Tabellenplatz verteidigen. Zudem könnte man Revanche nehmen für die 0:1-Heimniederlage in der vergangenen Saison. Wie bereits in den letzten Spielen wird Trainer Stephan Zengerle wohl wieder einigen jungen Spielern sein Vertrauen schenken, um sie an das Bezirksliga-Niveau heranzuführen.
Niederlage nach verschlafenem Start: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 4:2 (2:0)
(jsl) Weißenburg
Das Duell zwischen der SpVgg Wettelsheim und dem SV Ornbau endete am Samstag 2:2 und damit mit einem Ergebnis, das keinem der beiden Vereine weiterhilft. Sowohl die Wettelsheimer Hoffnungen auf den Klassenerhalt als auch die Aussichten des SV Ornbau auf einen der beiden vorderen Plätze sind damit wohl nur noch theoretischer Natur. Dies liegt auch an der Konstanz der direkten Konkurrenten. Am Samstag hatte Tabellenführer SC Großschwarzenlohe mit einem knappen 1:0 gegen die TSG Roth vorgelegt und am Sonntag zog der SC Aufkirchen nach: Gegen den STV Deutenbach war man mit 4:1 erfolgreich. Mit einem Sieg im Nachholspiel am Donnerstag gegen den TV Büchenbach könnten die Aufkirchner den SC Großschwarzenlohe an der Tabellenspitze ablösen. Ohne Druck konnte der SV Marienstein in das Verfolgerduell beim TSV 1860 Weißenburg gehen und verlor mit 4:2. Da der FV Dittenheim in Herrieden mit 5:1 das Nachsehen hatte, liegen die Blau-Weißen weiterhin auf Rang 5.
TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 4:2
Nach dem Spiel haderte SVM-Trainer Stephan Zengerle mit dem Verhalten bei Standardsituationen: "Wir haben den Anfang leider total verschlafen und gleich zu Beginn zwei Tore nach Eckbällen bekommen. Danach kämpften wir uns trotzdem gut zurück in die Partie und haben klare Torchancen liegen gelassen. Aber vier Gegentore durch gegnerische Standards zeigen einfach, dass wir nicht konsequent genug waren." Dennoch wollte Zengerle mit seiner Elf nicht zu hart ins Gericht gehen: "Wir hatten auch heute wieder viele Ausfälle zu verkraften. Seit drei, vier Wochen haben wir alle drei bis vier Tage ein Spiel und man merkt einfach, dass allmählich die Kraft ausgeht. Wir sind jedenfalls zufrieden mit der Saison - egal was noch kommt."
Bereits in der 4. Spielminute befand sich die Mariensteiner Defensive im Tiefschlaf, als Patrick Weglöhner unbehelligt einköpfen konnte. Nur fünf Minuten später war der Fehlstart perfekt: Wiederum nach einem Eckball köpfte Andreas Hofer SVM-Verteidiger Jonas Hiller an, von dem der Ball ins Tor sprang. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten die Chance zum Anschlusstreffer, doch Stephan Steib zielte zu zentral und Sebastian Heimisch übersah den mitgelaufenen Ramazan Mazlum. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SVM nochmals den Druck. Der Elfmeterpfiff blieb nach einem Rempler gegen Andreas Knör jedoch aus und der TSV zeigte sich bei einem der wenigen Entlastungsangriffe effizient: Benjamin Weichselbaum hielt seinen Fuß in eine scharfe Hereingabe und war damit erfolgreich. In der 70. Spielminute spielte Heimisch einen Pass in die gegnerische Schnittstelle und schickte damit Fabian Streller auf die Reise, der alleine vor TSV-Schlussmann Johannes Uhl auftauchte und die Nerven behielt. Nur fünf Minuten später stellten die Hausherren jedoch den alten Abstand wieder her, denn Daniel Blob erzielte nach einem Freistoß das 4:1. In den Schlussminuten betrieben die Vorstädter Ergebniskorrektur, als Knör nach einem Steilpass des eingewechselten Andreas Miehling das 4:2 gelang.
Sa. (18.00 Uhr): Duell der Tabellennachbarn in Weißenburg
(jsl) Marienstein
Die aktuelle Spielzeit der Bezirksliga Mittelfranken Süd neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende zu. Mit dem SV Seligenporten II und dem Tuspo Roßtal stehen zwei Absteiger bereits fest und auch der SV Pölling kann sich wohl nur noch rechnerisch retten. Den vierten vakanten Abstiegsplatz belegt momentan die SpVgg Wettelsheim, die auch bereits sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer liegt und am Samstag gegen den SV Ornbau unbedingt gewinnen muss. Für deutlich mehr Spannung ist an der Tabellenspitze gesorgt und dies gilt insbesondere nach dem Sieg des SC Aufkirchen gegen Tabellenführer SC Großschwarzenlohe. Dieser kann am Samstag im Heimspiel gegen die TSG Roth vorlegen, wohingegen der SC Aufkirchen am Sonntag den STV Deutenbach zu Gast hat. Auch der SV Ornbau hat noch Chancen auf den direkten Aufstieg bzw. den Relegationsplatz und geht als klarer Favorit in das Spiel bei der SpVgg Wettelsheim. Hinter dem Spitzentrio rangieren bereits der TSV 1860 Weißenburg und der SV Marienstein, die am Samstag zur ungewohnten Anstoßzeit um 18:00 Uhr aufeinandertreffen.
Sa. (18.00 Uhr): TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein
Die Zengerle-Schützlinge sind durch eine bärenstarke Rückrunde dem Wunsch ihres Trainers nachgekommen, der sich nach einem gemütlichen Saisonausklang sehnte. Dass man gegen Saisonende auf Rang 5 liegen würde, ist jedoch selbst für Zengerle eine Überraschung: "Wer hätte gedacht, dass wir vor dem Rückspiel in Weißenburg nur einen Platz hinter ihnen stehen würden? Es wird schwer, in Weißenburg etwas zu holen, aber wir sehen das Spiel als guten Test und wir können befreit aufspielen. Es fallen weiterhin mehrere Spieler aus, sodass wir weiter umstellen müssen." Bereits am Dienstag waren die Vorstädter ohne einige Stammkräfte beim TSV Greding erfolgreich und egalisierten dadurch die bisher beste Saisonplatzierung. Die Hausherren werden am Samstag zumindest etwas ausgeruhter ins Duell der Tabellennachbarn gehen können, denn sie hatten am Dienstag kein Nachholspiel zu absolvieren.
Dritter Sieg innerhalb von sieben Tagen: TSV Greding - SV Marienstein 1:2 (1:1)
(jsl) Marienstein
Der SC Aufkirchen entschied das Gipfeltreffen gegen Tabellenführer SC Großschwarzenlohe am Dienstag für sich und damit ist der Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksliga Mittelfranken Süd wieder völlig offen. In der ersten Halbzeit schoss Simon Babel seine Farben durch zwei Treffer mit 2:0 in Führung und der Tabellenzweite brachte diese Führung über die Zeit. Nun liegen die Aufkirchner nur noch drei Punkte hinter dem SCG und haben zudem noch ein Spiel in der Hinterhand. In Wettelsheim und Freystadt rückte der Sport auf Grund zweier Todesfälle im Umfeld der Vereine in den Hintergrund und Bezirksspielleiter Ludwig Beer sagte die Nachholspiele in Deutenbach bzw. gegen den SV Ornbau folgerichtig ab. Der SV Marienstein absolvierte am Feiertag eine Nachholpartie des 20. Spieltags und entschied die Partie beim TSV Greding mit 1:2 für sich. Auf Grund des Sieges und des besseren Torverhältnisses verdrängte der SVM die Gredinger von Rang 5.
TSV Greding - SV Marienstein 1:2 (1:1)
Insbesondere auf Grund der Umstände war SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff hoch zufrieden: "Wir mussten heute auf zahlreiche Stammkräfte, wie Claver Kouakou, Sebastian Schmelz, Ramazam Mazlum und Jonas Knietig verzichten. Dadurch haben wir heute einiges ausprobiert und die jungen Spieler haben ihre Chance genutzt." Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie und so bekamen die Zuschauer zunächst kaum Höhepunkte zu sehen. Dies änderte sich in der 15. Spielminute: Ein Diagonalball erreichte Fabian Koller und dieser versenkte das Leder per sehenswerter Volleyabnahme zum 1:0 für die Hausherren. Nun nahm die Partie langsam Fahrt auf und TSV-Schlussmann Felix Krenauer verhinderte gegen Jonas Hiller den Ausgleich. Diesen hätte Fabian Streller Mitte der ersten Halbzeit markieren können, doch er legte sich das Leder etwas zu weit vor. Ebenso sehenswert wie das 1:0 geriet der Mariensteiner Ausgleich in der 37. Minute: Nach Zuspiel von Andreas Knör legte Streller ab auf Stephan Steib und dieser schlenzte den Ball in den Winkel. Nach dem Seitenwechsel bestimmte zunächst der TSV das Spielgeschehen, doch ein Querpass fand keinen Abnehmer und ein Kopfball wurde über das Tor gesetzt. Die Blau-Weißen blieben bei Gegenangriffen gefährlich: Streller verpasste eine Hereingabe knapp und ein Linksschuss von Steib nach schönem Alleingang verfehlte sein Ziel knapp. In der 85. Spielminute brachte Sebastian Heimisch eine Freistoßflanke zur Mitte, wo Jonas Dorsch eingelaufen war und präzise zum 1:2 einköpfte. In der Nachspielzeit fiel Koller der Ball vor die Füße, doch er schoss aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei und somit sicherten sich die Vorstädter den dritten Sieg innerhalb von nur sieben Tagen.
Klassenerhalt sichergestellt: SV Marienstein - SpVgg Wettelsheim 5:2 (0:1)
(jsl) Marienstein
Durch ein 5:2 über die SpVgg Wettelsheim stellte der SV Marienstein am Samstag nicht nur den Klassenerhalt in der Bezirksliga, sondern auch den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte sicher: Bei den beiden bisherigen Bezirksliga-Gastspielen stand nach der zweiten Saison jeweils der Abstieg fest, während sich die Blau-Weißen nun hingegen auf eine dritte Bezirksliga-Spielzeit in Folge freuen können. Zudem winkt vier Spieltage vor Saisonende die beste Saisonplatzierung seit Bestehen der Vorstädter. Momentan rangiert man auf Rang 6. Die besten Chancen auf den direkten Landesligaaufstieg hat der SC Großschwarzenlohe (29 Spiele, 63 Spiele), der beim TSV Greding mit 0:2 erfolgreich war und von einem Ausrutscher des SC Aufkirchen (28 Spiele, 57 Punkte) in Dittenheim (1:1) profitierte. Im Tabellenkeller schwindet bei der SpVgg Wettelsheim die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Nach der Niederlage in Marienstein hat man sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
SV Marienstein - SpVgg Wettelsheim 5:2 (0:1)
Dabei begann das Spiel im Hofmühl-Sportpark ganz nach dem Geschmack der Gäste. Ein erster Abschluss von Antonia Enser nach einem Eckball landete noch am Außenpfosten, doch in der 22. Spielminute war er erfolgreich, als er nach einem von Gabriel Rehm abgewehrten Schuss von Danny Schupp per Abstauber erfolgreich war. Der SVM stand in der Anfangsphase neben sich und konnte sich bei Rehm bedanken, der gegen Schupp zwei mal glänzend parierte. Vor der Halbzeitpause hatte Fabian Streller den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Abschluss geriet zu zentral. Nach Wiederanpfiff zeigten die Hausherren dann ihr Gesicht der letzten Wochen. In der 47. Spielminute setzte sich Streller über die rechte Seite energisch durch und brachte den Ball zur Mitte, wo Jonas Hiller aus sechs Metern zum Ausgleich einköpfte. Nur sechs Minuten später hatte der SVM das Spiel gedreht. Diesmal ließ Stephan Steib Strellers Hereingabe clever passieren und Kapitän Andreas Knör schoss zum 2:1 ein. Nach 66 Spielminuten erkämpfte sich Steib den Ball auf der rechten Seite, ließ sämtliche Gegenspieler samt Torwart stehen und erhöhte. Auf der Gegenseite konnte sich Rehm erneut auszeichnen - diesmal gegen Michael Halbmeyer. Kurz darauf sahen die Zuschauer die Entscheidung im Hofmühl-Sportpark: Sebastian Schmelz spielte einen langen Ball auf Streller, der die Nerven behielt und das 4:1 erzielte. Den durch Halbmeyer aus dem Gewühl erzielten Anschlusstreffer konterte die Zengerle-Elf prompt: Nach Vorlage von Streller stellte Steib den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Diesen Vorsprung brachte die Zengerle-Elf sicher über die Zeit und ließ nach dem Schlusspfiff ihrer Freude freien Lauf.
Sa. (16.00 Uhr): SpVgg Wettelsheim zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Bis auf den spielfreien Spitzenreiter SC Großschwarzenlohe (60 Punkte) traten am Mittwoch alle Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd an, um den 23. Spieltag nachzuholen. Der SC Aufkirchen erledigte seine Pflichtaufgabe bei der abstiegsbedrohten SpVgg Wettelsheim durch zwei Treffer im ersten Durchgang mit 0:2. Der SC rückte dadurch bis auf vier Punkte an den Ligaprimus heran und hat noch ein Spiel in der Hinterhand. Der drittplatzierte SV Ornbau (52 Punkte) verlor mit 1:2 gegen den FV Dittenheim und darf sich am Samstag gegen den derzeit starken TV Büchenbach keine weitere Niederlage leisten, um den Anschluss nicht zu verpassen. Ebenfalls am Samstag hat der FV Dittenheim erneut die Chance, einem "Großen" ein Bein zu stellen, denn diesmal empfängt man den SC Aufkirchen. Der SC Großschwarzenlohe steht beim TSV Greding (Rang 5) ebenfalls vor einer anspruchsvollen Aufgabe.
Sa. (16.00 Uhr): SV Marienstein - SpVgg Wettelsheim
Auf Grund eines bereits am Dienstag anstehenden Nachholspiels greift auch der SV Marienstein bereits am Samstag ins Geschehen ein. Ab 16.00 Uhr ist die SpVgg Wettelsheim zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Den am vorherigen Spieltag verlorenen sechsten Tabellenplatz eroberten die Vorstädter am Mittwoch durch ein problemloses 5:0 gegen den Tabellennachbarn STV Deutenbach zurück und diesen Platz im oberen Tabellendrittel will die Zengerle-Elf am Samstag behaupten. Die Gäste liegen derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz (Rang 15) und werden alles in die Waagschale werfen, um den Rückstand auf das rettende Ufer, der bereits sechs Punkte beträgt, verkürzen zu können. Die Blau-Weißen können dem Spiel hingegen entspannt entgegen blicken. Bei einem Sieg stünde der Klassenerhalt bereits vier Spiele vor Saisonende rechnerisch fest.