Neuigkeiten
Remis zum Hinrundenabschluss: SV Marienstein - SV Seligenporten II 1:1 (1:0)
(jsl) Marienstein
SV Marienstein - SV Seligenporten 1:1 (1:0)
Zum Abschluss der Hinrunde trennten sich der SV Marienstein und der SV Seligenporten II mit 1:1. SVM-Trainer Stephan Zengerle sprach nach dem Spiel von einer letztendlich gerechten Punkteteilung: "Leider haben wir das Spiel nach der tollen ersten Hälfte im zweiten Durchgang etwas aus der Hand gegeben. Dass der Ausgleich letztendlich aus einer strittigen Freistoßentscheidung resultierte, ist natürlich bitter für meine Jungs."
Nach spielerischer Überlegenheit der technisch versierten Seligenportener in der Anfangsphase übernahm der SVM zusehends das Kommando im Hofmühl-Sportpark und kam zur ersten Torchance: Nach Steilpass von Ramazan Mazlum und Hereingabe von Fabian Streller kam Rick Walther in der Mitte einen Schritt zu spät. Nun kombinierten sich die Hausherren gefällig durch das Mittelfeld und nach einer dieser Ballstafetten wurde Kapitän Andreas Knör im letzten Moment geblockt. In der 20. Spielminute brachte Mazlum einen Eckball zur Mitte und Viktor Stoll verpasste die Kopfballverlängerung von Claver Kouakou um Zentimeter. Auf der Gegenseite lenkte Gabriel Rehm einen abgefälschten Flachschuss von Ali Yetkin um den Pfosten. Nach 33 Minute belohnten sich die Blau-Weißen für ihre engagierte Leistung: Mazlum chipte den Ball über die Abwehr in den Lauf von Streller und dieser schoss aus halblinker Position ins lange Eck ein. Fast wäre ein Doppelschlag gelungen, doch Walther setzte das Leder aus fast identischer Situation an den kurzen Pfosten. Kurz vor der Pause schickte Knör Walther steil, der jedoch verzog. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann ein anderes Bild: Der SVS schnürte die Vorstädter in der eigenen Hälte ein und drängte auf den Ausgleich. Rehm parierte gegen Yetkin aus der Nahdistanz und Marco Weber verzog aus 17 Metern. Während die SVM-Hintermannschaft in der Folge wieder sicherer stand, spielte man die sich bietenden Kontermöglichkeiten nicht konsequent genug zu Ende. In der 72. Spielminute parierte Rehm einen weiteren gefährlichen Weitschuss von Yetkin, ehe er drei Minuten später doch geschlagen war. Aus kurzer Distanz traf ein Seligenportener Akteur einen SVM-Verteidiger am Arm, was der Unparteiische mit einem Freistoßpfiff ahndete. Diese Chance ließ sich Weber aus 17 Metern zentraler Position nicht nehmen und setzte das Leder mit Hilfe des rechten Pfostens in die Maschen. In der hektischen Schlussphase schoss Walther nach einem langen Ball zum 2:1 ein, doch das Tor wurde wegen seines vorgehenden Körpereinsatzes nicht anerkannt.
Hinrundenabschluss im Hofmühl-Sportpark: SVM - SV Seligenporten II (Sonntag, 15.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Am letzten Hinrunden-Spieltag trifft der SV Marienstein auf den SV Seligenporten II und darf nach zuletzt zwei Auswärtspartien am Sonntag wieder im heimischen Hofmühl-Sportpark auflaufen (Anpfiff um 15.00 Uhr). Die als Landesligaabsteiger in die Saison gestarteten Gäste spielen eine bisher schwache Saison und rangieren lediglich auf Platz 11. Dennoch wartet auf die Blau-Weißen eine unangenehme Aufgabe, denn der SVS ist - nicht zuletzt auf Grund möglicher Verstärkungen aus dem Regionalligakader - nur schwer ausrechenbar, wie die letzten Ergebnisse zeigen. Vor zwei Wochen brachte man das Spitzenteam TuS Feuchtwangen an den Rande einer Niederlage, um nur eine Woche später gegen Schlusslicht Henger SV mit 1:2 zu unterliegen. Die Regionalligareserve wird am Sonntag jedenfalls auf ein selbstbewusstes Heimteam treffen. In den letzten sieben Partien ging die Zengerle-Elf nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz und wird auch am Sonntag alles in die Waagschale werfen, um die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis zu beenden und die Gäste mit in den Abstiegskampf zu ziehen. Dort geht es derzeit äußerst eng zu, denn lediglich sechs Punkte trennen den Tabellenelften von den Schlusslichtern SV Marienstein und Henger SV (jeweils 14 Punkte). Trainer Stephan Zengerle wird am Sonntag auf Torjäger Stephan Steib verzichten müssen, der mit einem Bänderris am Knöchel ausfallen wird. Dafür steht Offensivkraft Rick Walther wieder zur Verfügung.
Anrührender „Giro di Duggi“ : Radtour dreier Sportlergenerationen fährt über 3000 EURO ein
Der vergangene Sonntag stand für den SV Marienstein und insbesondere für die Traithlonabteilung ganz im Zeichen des "Giro di Duggi" – eine bestens organisierte, gelungene und gut angenommene Veranstaltung. Die Vorstandschaft des SV Marienstein bedankt sich herzlichst bei allen Teilnehmern und Spendern und natürlich bei den Organisatoren rund um die Familie Vogel. Es hat uns zudem sehr gefreut, gemeinsam mit der Familie Gutknecht an unseren "Duggi" denken zu dürfen. Für den EK hat Sepp Vogel die Veranstaltung in bewährter Weise treffend zusammengefasst (siehe nachfolgenden Bericht). Bilder von der Rundfahrt gibt es zudem auf der Galerieseite.
Marienstein (voj) Der Vorstadtverein SV Marienstein (SVM), seine Triathleten und auch Familie Gutknecht sind dankbar und glücklich über den positiven Verlauf des Giro di Duggi. Ein Erfolg, der weit über die gespendeten gut 3000 EURO für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hinausgeht.
Der SVM hat in Sachen Ausdauersport in den letzten Jahrzehnten schon viele Höhepunkte erlebt. Eine ausgetragene Europameisterschaft, einen Deutschen Jugendmeister, einen Eichstätter Triathlon mit 1000 Teilnehmern, die erste Stützpunktschule Bayerns in dieser Sportart und manche Highlights mehr. Auch der "Giro di Duggi" wird in Zukunft als ein solcher Höhepunkt der Ausdauersportgeschichte des SVM genannt werden. Dies sicherlich nicht in leistungssportlicher Hinsicht, aber als unvergessliches und vereinendes Erlebnis.
Die Triathleten um Abteilungsleiter Thomas Knott und Hauptorganisator Franz Vogel, hatten seitens der Vorstandschaft volle Unterstützung. Und alle staunten nicht schlecht, als sich fast hundert Sportler einfanden. Darunter Triathleten aller Generationen seit dem 1. Eichstätter Triathlon 1984. Selbst der heute über siebzigjährige Wolfgang Schimmel, der als einer der bayerischen Triathlon Pioniere den legendären Wettkampf damals ins Leben gerufen hatte, fuhr eine Runde mit, genauso wie einige der top tens von 1984, wie Hansi Neumeyer, Rudi und Geli Faßl sowie die Damensiegerin Hannelore Kruse (verh. Vogel).
Aber auch alle anderen Generationen fanden sich ein und kamen extra von München (Andy Bruckschlögl, Bay. Vizemeister Jugend 2005) oder Erlangen (Christopher Weiß, Bay. Jugendmeister 2002). Und auch die heutige „Elite“ um Julian Sterner und Gabriel Bauernfeind, die leider für höherklassige Vereine starten, gaben sich die Ehre. Das Landesliga-Team der Männer und die Bayernligastarterinnen des SVM fuhren natürlich auch. Aber auch die Mountainbiker und Alpenüberquerer der Region sowie bekannte Läufer, um Dieter Gesell und Herbert Vetter traten für den guten Zweck in die Pedale und absolvierten mindestens eine 40-Km-Runde. Weiterhin nahmen zahlreiche Gäste aus der Region, wie das Sport-Heller-Team aus Kipfenberg teil.
Ultraläufer „Zaggi“ Ziegelmeier ließ es sich nicht nehmen, die Runde zu laufen. „Das war ich Duggi schuldig“ sagte er anschließend.
Schon Arnulf Neumeyer, der wie Bürgermeister Gerhard Nieberle die Teilnehmer begrüßte, vermutete, dass wohl der Verstorbene und ehemalige Italienfan Wolfgang „Duggi“ Gutknecht ein bisschen mit für den azurblauen Himmel sorgte, der natürlich zum Erfolg der Radausfahrt beitrug. Auch Bruder Bernd-Uwe führte in die Veranstaltung ein und betonte, wie sehr dieser Giro im Sinne seines Bruders sein muss. Mutter Hedwig Gutknecht schickte schließlich mit Kuhglocke die drei Startgruppen auf die Runde. Auch wenn der erste Todestag eigentlich ein trauriger Anlass war, so wurde er in jeder Beziehung zu einem anrührenden und herzlichen Treffen, das sich im Sportheim fortsetzte. Dieses positive Gefühl muss sich auch auf die Spendenfreudigkeit ausgewirkt haben, denn bereits kurz nach der Veranstaltung stand fest, dass man dank der Großzügigkeit der Sponsoren und vor allem der Aktiven über 3000 EURO für die DKMS eingesammelt hatte.
Ein Vertreter der DKMS, ein Solnhofener Knochenmarkspender, dessen genetischer Zwilling aus USA stammte, berichtete zum Schluss der Veranstaltung noch aus eigener Erfahrung über den Ablauf seiner Stammzellenspende im Jahr 2005. Das für ihn – trotz der damit verbundenen Schmerzen und zeitweisen Beeinträchtigungen – verbundene Glücksgefühl hält bis heute an. Er war sich jedoch mit Spender Bernd-Uwe Gutknecht, der für seinen Bruder spenden konnte, einig, dass eine umfangreiche Aufklärung und Information bereits bei der Typisierung erfolgen sollte. „Nur mit dem Picks, wie es die Werbung verspricht, ist es nicht getan!“. Rund achtzig solcher Typisierung können nun durch den „Giro di Duggi“ finanziert werden.
Herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung des SV Marienstein
Zur Mitgliederversammlung des SV Marienstein am 18. Novermber 2016, 20 Uhr, laden wir unsere Mitglieder wieder herzlichst ein. Der Gedenkgottesdienst für unsere verstorbenen Mitglieder findet um 19 Uhr in der Rebdorfer Pfarrkirche statt.
Die Tagesordnung für die Versammlung:
- Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Arnulf Neumeyer
- Grußworte
- Berichte der Abteilungsleiter, des Schatzmeisters, der Kassenprüfer
- Bildung eines Wahlausschusses
- Entlastung der Vorstandschaft
- Neuwahlen der Vorstandschaft
- Wünsche und Anträge
Eure Vorstandschaft
Punktgewinn beim Tabellenführer: SC Aufkirchen - SV Marienstein 1:1 (1:1)
SC Aufkirchen - SV Marienstein 1:1 (1:1)
(jsl) Gerolfingen
Für eine Überraschung sorgte der SV Marienstein am Sonntag im Auswärtsspiel bei Tabellenführer
SC Aufkirchen. Die Zengerle-Elf zeigte eine überzeugende kämpferische Leistung und trotzte dem Tabellenführer beim 1:1 einen Punkt ab. Trotz des unerwarteten Punktverlusts konnten die Hausherren ihre Tabellenführung auf sechs Punkte ausbauen, denn der zweitplatzierte TuS Feuchtwangen verlor beim ESV Ansbach-Eyb mit 5:3.
Fünf Heimsiege in Folge konnten die Hausherren vor der Partie aufweisen und auf entsprechend defensiv eingestellte Gäste trafen sie in den Anfangsminuten. Als der SVM die Anfangsoffensive überstanden hatte und besser ins Spiel kam, ging der SC mit 1:0 in Führung: Sebastian Beck köpfte nach einer Flanke aus dem Halbfeld zum 1:0 ein. Bis zum Halbzeitpfiff kamen beide Teams kaum gefährlich vor das Tor, ehe den Gästen der überraschende Ausgleich gelang: Sebastian Schmelz schickte Jonas Hiller auf die Reise und dessen abgefälschter Schuss schlug im Tor ein. Im zweiten Durchgang verdienten sich die Blau-Weißen den bis dato schmeichelhaften Punktgewinn. In einem nun offeneren Spiel brannte es zwei mal vor dem von Gabriel Rehm gehüteten SVM-Tor. Auf der Gegenseite setzte Ramazan Mazlum einen Freistoß an den Pfosten und zwang später Marco Probst bei einer weiteren Standardsituation zu einer starken Parade. Als in der Schlussminute ein Freistoß knapp am SVM-Gehäuse vorbeistrich, war die Erleichterung im blau-weißen Lager groß und man verlies mit einem Punkt im Gepäck das Sportareal des zu Hause noch ungeschlagenen Tabellenführers.
Unsere Bezirksliga-Elf zu Gast beim Spitzenreiter: SC Aufkirchen - SVM (So, 15.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Für die Bezirksliga-Elf des SV Marienstein steht am Sonntag bereits der vorletzte Spieltag der Hinrunde auf dem Programm und die Aufgabe könnte für den Vorletzten der Tabelle kaum schwieriger sein. Die Reise geht zum SC Aufkirchen und damit zum absoluten Topteam der Liga. Erst eine Niederlage musste der Tabellenführer in dieser Saison einstecken. Dies war am 8. Spieltag (1:0 beim TV Büchenbach) und danach startete der SC eine beeindruckende Serie von sieben Siegen in Serie. Mittlerweile führt man die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor dem TuS Feuchtwangen an und nimmt damit klar Kurs in Richtung Landesliga. Die Mittelfranken verfügen in der Offensive mit Christoph Egner, Jochen Egner (jeweils 8 Tore) und Tobias Babel (7 Tore) über treffsichere Akteure, sind damit ausgeglichen besetzt und nur schwer ausrechenbar. Prunkstück des SC ist die Defensive: Gerade einmal 12 Gegentore in 15 Spielen sprechen eine klare Sprache. Vor zwei Wochen empfing die Zengerle-Elf mit dem TuS Feuchtwangen den Aufkirchener Hauptkonkurrenten und lieferte diesem einen tollen Kampf. 85 Minuten lang schupperten die Blau-Weißen an einem Punktgewinn, ehe sich der TuS doch noch mit 0:2 durchsetzte. An die damalige Leistung gilt es am Sonntag anzuknüpfen, um dem klaren Favoriten Paroli bieten zu können.
"Giro di Duggi" – Rundfahrt am Sonntag (Treffen ab 13 Uhr, Start 14 Uhr)
Anlässlich des ersten Todestages unseres langjährigen Mitgliedes und Radsportlers Wolfgang "Duggi" Gutknecht organisiert der SV Marienstein mit der Triathlonabteilung am kommenden Sonntag eine Radrundfahrt. Start ist am Sportplatz in der Schamerau.
Kooperationspartner der Rundfahrt ist die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), zu deren Gunsten alle Sponsoren- und Teilnehmerbeiträge gehen.
Vor knapp einem Jahr verlor unser "Duggi", langjähriges Mitglied der Fussball- und Triathlonabteilung, seinen Kampf gegen den Krebs. Trotz zunächst günstiger Prognose, dank bester körperlicher Konstitution und der Knochenmarkspende seines Bruders, verstarb der Vater von vier Kindern im Alter von 62 Jahren am 13. Oktober des vergangenen Jahres.
Nach Rücksprache mit seiner Familie lädt der SV Marienstein nun zur "Giro di Duggi" ein. Der Name wurde deshalb gewählt, weil "Duggi" ein absoluter Italienfan war und sich dort häufig zum Pässefahren aufhielt.
Wolfgang Gutknecht wurde nicht nur von seinen Sportkameraden "Duggi" genannt, sondern auch von vielen seiner Lehrerkollegen. Gutknecht saß nach Ende seiner Fußball-Karriere meist mehr als 10 000 Kilometer jährlich im Rennradsattel.
Schnell war die Idee geboren, dass eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der DKMS sicherlich im Sinne unseres so beliebten Ausdauersportlers gewesen wäre. Auf die Information der DKMS hin, dass eine Typisierung von Spendern mit Kosten von vierzig Euro verbunden ist, suchten die Triathleten des SVM mit dem Hintergedanken eine Strecke, dass für jede gefahrene Runde eine Typisierung finanziert werden soll, eine 40-km-Runde. Diese führt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld und die Weinleite zurück zum SVM-Sportplatz.
Einige langjährige Sponsoren des Vereins und des Eichstätter Triathlons haben sich im Vorfeld schon großzügig erwiesen. Der Rest soll über freiwillige Startgebühren eingesammelt werden. Mitfahren kann jeder Hobby- und Amateurradfahrer. Auch die Verwendung von E-Bikes ist möglich, da der gemeinnützige Zweck ganz im Vordergrund steht.
Es erfolgt keine Zeitnahme, denn es geht auch um das gemeinschaftliche Zusammensein und die in Erinnerung an Wolfgang Gutknecht. Für Sponsoren wurde ein Spendenkonto der DKMS bei der Deutsche Bank Reutlingen eingerichtet. Die Kontonummer:
IBAN: DE 59 6407 0085 0179 0005 08, BIC: DEUTDESS640. Stichwort: XBV363 Giro di Duggi 2016.
U19 & U17: Licht & Schatten bei Kreisliga-Teams
Mit einem ungefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Heimsieg hat sich die U19 am Samstag im Verfolgerduell der Kreisliga gegen die JFG Rezattal durchgesesetzt und von den Gästen den 3. Tabellenplatz übernommen. In der überlegen geführten Begegnung dauerte es allerdings bis zu 33. Minute, ehe das 1:0 für unsere Jungs fiel. Davor wurden bereits etliche Großchancen vergeben. Mit dem 2: 0 und 3:0 kurz vor und kurz nach der Halbzeit war das Spiel frühzeitig entschieden. In der von Georg Riedel souverän geleiteten Partie ließen unsere Jungs nichts mehr anbrennen und erhöhten schließlich noch auf 5:0. Torschürtzen: Drammeh, Glauer (2), Reichenberger, Ziegler.
Am kommenden Samstag (15.10.) muss die U19 zur noch ungeschlagenen DJK Schwabach, die am 4. Spieltag Zuhause Tabellenführer JFG Franken-Jura ein 1:1-Unentschieden abgerungen hat.
Weniger erfolgreich war das Gastspiel der U17 bei der (SG) SpVgg Reichertshofen. Unsere Jungs kamen mit 0:8 unter die Räder und sind damit auf den vorletzten Tabellenplatz gerutscht. Und die Heimaufgabe nächsten Sonntag (16.10., 10.30 Uhr) hat es in sich: Mit der JFG Wendelstein kommt der ungeschlagene Tabellenführer nach Marienstein.
SVM gibt durch ersten Auswärtssieg rote Laterne ab: Henger SV - SV Marienstein 2:4 (1:2)
Henger SV - SV Marienstein 2:4 (1:2)
(jsl) Postbauer-Heng
Der SV Marienstein hat das Kellerduell beim Henger SV mit 2:4 für sich entschieden. Es war der erste Auswärtssieg für die Vorstädter, durch den sie die rote Laterne an den Henger SV weitergeben und den Rückstand auf das rettende Ufer auf zwei Punkte verkürzen. Entsprechend erleichtert zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Schlusspfiff: "Nach der tollen Anfangsphase und dem 0:2 haben wir leider zum Spielen aufgehört und die Partie wurde vor allem nach dem Anschlusstreffer zum erwarteten Nervenspiel. Insgesamt geht der Sieg aber schon in Ordnung und ein Auswärtssieg fühlt sich natürlich immer gut an."
Bereits in der 7. Spielminute gingen die Zengerle-Schützlinge in Führung, als HSV-Torhüter Franz Pfaller an einem Flankenball von Sebastian Heimisch aus dem Halbfeld vorbeisprang und der überraschte Stephan Steib nur noch einzuschieben brauchte. Acht Minuten wehrte die heimische Hintermannschaft einen Ball ungenügend ab und Andreas Knör erhöhte per präzisem Flachschuss aus 18 Metern ins linke untere Eck. In der Folge ließ der SVM die Zügel etwas schleifen, was prompt bestraft wurde: Nach einem langen Ball und einem Stellungsfehler der Innenverteidiger lupfte Christian Thoma den Ball über SVM-Torhüter Gabriel Rehm hinweg ins Tor.
Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Hausherren endgültig ins Spiel zurückgekämpft und Silvan Wimmer hatte nach dem Seitenwechsel den Ausgleich auf dem Fuß, doch nach einer Kopfballverlängerung hob er das Leder knapp über den Querbalken. Auf der Gegenseite setzte sich der starke Rick Walther sehenswert durch und ein HSV-Verteidiger spitzelte dem einschussbereiten Fabian Streller den Ball vom Fuß. In der 62. Spielminute hatten die Vorstädter Glück: Nach einer Freistoßflanke jagte der freistehende Thoma den Ball aus kurzer Distanz über das Tor. Zwei Minuten später entschied der SVM das Spiel per Doppelschlag. Zunächst setzte sich Walther gegen drei Gegenspieler durch, behielt die Übersicht und bediente Kapitän Knör, der aus fünf Metern überlegt einschob. Und wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später machte der herausgelaufene Pfaller an einem langen Ball vorbei und Knör traf aus 25 Metern ins leere Tor. In der Folge verwalteten die Gäste das Ergebnis, ehe Wimmer drei Minuten vor Spielende nach einem schnell ausgeführten Freistoß das 2:4 markierte. Zu mehr sollte es für das neue Tabellenschlusslicht jedoch nicht mehr reichen.
U17 holt ersten Punkt
Bei nasskaltem Herbstwetter spielte unsere U17 am Sonntag gegen die JFG Schwarzachtal 2:2-Unentschieden. In dem ausgeglichenen Spiel hatten die Gäste in der ersten Hälfte zwar mehr Spielanteile, doch die Tore erzielte der SVM. So gingen unsere Jungs mit einer 2:0-Halbzeitführung in die Kabine. Kurz nach der Halbzeit gelang den Gästen dann nach einem Eckball der Anschlusstreffer und in der letzten Spielminute der nicht unverdiente Ausgleich. Mit dem remis holte die U17 im zweiten Saisonspiel die ersten Punkte. Torschützen: Luis Bittl, Serhat Gümüs
Am kommenden Sonntag muss die Herrmann/Breindl-Truppe zum Gastspiel bei der (SG) SpVgg Reichertshofen antreten, die ihr bisher einziges Saisonspiel bei der JFG Rezattal mit 0:3 verloren haben (Sa., 8. Okt., 13 Uhr).
U19: Sieg und Niederlage in der Fremde
Unsere U19 hatte am langen Wochenende einen Doppelspieltag mit zwei Auswärtsspielen zu bestreiten: Die Partie bei der JFG Postbauer-Heng am Sa. beherrschten unsere Jungs klar und gewannen auch in der Höhe verdient mit 5:1. Torschützen: Dorsch, Glauer, Knietig (2), Drammeh.
Am Nationalfeiertag folgte dann das Nachholspiel beim SV Unterreichenbach, das unsere Jungs erst nach großem Kampf mit 3:1 verloren haben. Die Gastgeber zählen sicher zu den besten Teams der Liga und in einem guten und ausgeglichenen Spiel hatten unser Jungs in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, die leider nicht genutzt werden konnten. Die stets torgefährlichen Unterreichenbacher scheiterten anfangs am stark parierenden SVM-Keeper Hoyer. Die spielentscheidenden Szenen ereigneten sich kurz vor und kurz nach der Halbzeit. In der 42. Minuten nutzten die Gastgeber einen Abwehrfehler gnadenlos zum 1:0 aus und vier Minuten nach Wiederanpfiff wertete der Schiri einen Zweikampf an unserer Strafraumgrenze als elfmeterwürdig. Der Elfmeter wurde zum 2:0 verwandelt. Doch bereits eine Minute später schafften unsere Jungs den Anschlusstreffer zum 1:2. Trotz engagiertem Spiel gelang es gegen die starken Gatsgeber nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. Und mit dem 3:1 in der 85. Minute war die Partie endgültig verloren. Torschütze: Glauer.
Am kommenden Samstag (8. Okt.) steht das Heimspiel gegen die JFG Rezattal an, ein echtes Verfolgeduell, trifft doch der Tabellendritte (JFG) auf den Tabellenvierten (SVM). Spielbeginn ist im Hofmühl-Sportpark um 15 Uhr.
Starke Leistung nicht belohnt: SV Marienstein - TuS Feuchtwangen 0:2 (0:0)
SV Marienstein - TuS Feuchtwangen 0:2 (0:0)
(jsl) Marienstein
Trotz einer starken Leistung musste sich der SV Marienstein am Sonntag dem Tabellenzweiten TuS Feuchtwangen mit 0:2 geschlagen geben. SVM-Trainer Stephan Zengerle war nach Schlusspfiff vor allem auf Grund der Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, bedient: "Es ist bitter, dass wir uns kurz vor Schluss durch einen eigenen Fehler wieder um den Lohn gebracht haben - zumindest einen Punkt hätte mein Team verdient gehabt. Auch wenn die Feuchtwanger vielleicht einen Tick reifer und abgezockter sind, waren wir gleichwertig und hätten das Spielfeld auch als Sieger verlassen können." In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark eine temporeiche Partie mit zahlreichen Torchancen und mit zwei glänzend aufgelegten Tormännern. Bereis in der dritten Spielminute rettete TuS-Schlussmann Sven Berger bei einem flachen Rechtsschuss von Rick Walther und nur wenig später kam Walther bei einem Querpass von Sebastian Schmelz einen Schritt zu spät. Auf der Gegenseite setzte Timo Schaller nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite das Leder aus aussichtsreicher Position über den Querbalken und kurz darauf entschärfte SVM-Torhüter Gabriel Rehm einen Abschluss von Manuel Reichert per starkem Reflex. In der 20. Spielminute zog Stephan Steib aus 22 Metern ab, doch Berger war auch per Aufsetzer nicht zu überwinden. Fünf Minuten später schalteten die Blau-Weißen nach Balleroberung durch Sebastian Heimisch schnell um, doch Walther setzte seinen Schuss nach erneutem Querpass von Schmelz zu hoch an. Somit ging es torlos in die Kabinen und sieben Minuten nach Wiederanpfiff hatte die Zengerle-Elf Glück: Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Fabian Biegler das Spielgerät aus fünf Metern nicht im Tor unter. Nach 65 Minuten stellte Berger erneut seine Qualität unter Beweis, als er einen platzierten Freistoß von Ramazan Mazlum aus dem Winkel fischte. Zehn Minuten vor Spielende hatte Mazlum erneut die Führung auf dem Fuß, doch seine Direktabnahme aus 17 Metern strich knapp über die Latte. Sechs Minuten vor Schluss musste Walther mit gelb-roter Karte vom Platz und nur eine Minute später gingen die Gäste in Führung: Der eingewechselte Bugra Basli kam nach einem unnötigen Ballverlust aus 16 Metern frei zum Abschluss und schoss flach ein. Und kurz darauf machten die Landesligaabsteiger dann alles klar: Basli schickte Reichert steil und dieser sorgte aus 14 Metern für den 0:2-Endstand.
SVM: Rehm - Kammerbauer, Stoll, Hiller, Heimisch - Kouakou, Schmelz, Knör, Mazlum, Walther - Steib (Streller)
Spiel der Zweiten verlegt
Das kommende Heimspiel der Zweiten gegen die DJK Limes 2 wurde auf Sonntag, 12. März 2017 13:00 Uhr verlegt.
Stattdessen bestreiten die U17 - Junioren um 13:00 Uhr das Vorspiel der Ersten. Gegner in der Kreisliga Partie des dritten Spieltages ist die JFG Schwarzachtal.
Sonntag (15.00 Uhr): Aufstiegsaspirant zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Ein echter Gradmesser wartet am Sonntag auf den SV Marienstein im heimischen Hofmühl-Sportpark. Ab 15.00 Uhr tritt die Zengerle-Elf gegen den TuS Feuchtwangen und damit gegen ein Team an, das von zahlreichen Trainern vor Saisonstart als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde. Die Gäste, welche die letzte Saison als Vorletzter der Landesliga Südwest beendeten und nach vier Relegationsspielen endgültig als Absteiger feststanden, rangieren momentan auf Tabellenplatz 2. Dieser berechtigt nur zur Relegation und da Spitzenreiter SC Aufkirchen bereits fünf Zähler Vorsprung hat, wird der TuS alles daran setzen, sich in Marienstein keine Blöße zu geben. Mit im Durchschnitt fast drei Toren pro Partie ist die Offensive um Manuel Reichert (11 Treffer) das Prunkstück des Feuchtwanger Teams. Diese zeigte sich am letzten Samstag beim 6:0 über den Henger SV in toller Form, wobei Reichert einen Dreierpack schnürte. SVM-Trainer Stephan Zengerle ist sich bewusst, dass seine Elf einen Sahnetag erwischen muss, um am Sonntag zu punkten: "Wir sind momentan in einer tollen Verfassung und werden uns auch gegen Feuchtwangen nicht verstecken. Um gegen einen solch starken Gegner etwas zu holen, müssen wir unsere tolle Leistung vom vergangenen Wochenende mindestens bestätigen und zudem unsere Chancen konsequenter nutzen." Die Chancenverwertung war es, die in Woffenbach dem ersten Auswärtssieg der Saison entgegenstand und selbst der Trainer der Heimelf bestätigte den Vorstädter eine klare Überlegenheit. Wer am Sonntag letztendlich in der Startformation stehen wird, lässt Zengerle derweil noch offen. Er kann jedenfalls aus dem Vollen schöpfen und auch Sebastian Schmelz, der in Woffenbach ausgefallen war, steht wieder zur Verfügung.
U19 und U17 mit unglücklichen Niederlagen
Unsere beiden Kreisligateams blieben am Wochenende ohne Punkte: Die U19 verlor Ihr Heimspiel gegen den TSV Katzwang unnötig mit 3:4. Die U17 zog beim Gastspiel bei der JFG Rezattal in Röttenbach unglücklich mit 0:1 den Kürzeren.
Im zweiten Saisonspiel blieb unsere U19 hinter den eigenen Erwartungen zurück, denn trotz überlegen geführtem Spiel ging man als Verlierer vom Platz. Unkonzentriertheiten und Unsicherheiten im Abwehrverhalten ließen den Gegner TSV Katzwang bis zur Pause mit 3:0 in Front gehen. Und auch den vierten Treffer erzielten die Gäste nach einem Konter in der 52. Minute - allerdings aus abseitsverdächtiger Position. Unsere Jungs bäumten sich dann nochmals auf und konnten mit einem Doppelpack in der 59. und 63. Minute auf 2:4 verkürzen. Doch in der Folgezeit wurden zu viele Chancen liegen gelassen und auch das Glück war nicht unbedingt auf der Seite des SVM, sodass es nur noch zum 3:4 in der 90. Minute reichte. Fazit: Eine Niederlage, die vermeidbar war. Aber aus Fehlern kann man lernen – und so ist zu hoffen, dass die U19 im nächsten Spiel in Postbauer-Heng (Sa., 1. Okt., 14 Uhr) wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.
Torschützen; Marius Bittl, Bernhard Pfaller (2)
Die U17 reiste mit knappem Personal zum ersten Saisonspiel zur JFG Rezattal und schlug sich dabei gegen den letztjährigen Bezirksoberligisten äußerst achtbar. Die erste Chance in der 10. Minute gehörte dann auch den SVMlern, doch der Schuss von Timo Bosch sprang vom Innenpfosten ins Spielfeld zurück. Mit klugem Stellungsspiel unterbanden die SVMler geschickt die Angriffe des mehr und mehr ratlos wirkenden Gegners. Und aus der guten Defensivformation heraus startete die SVM-U17 gute Konter. Einen davon unterbanden die Gastgeber mit einem taktischen Foulspiel an der Mittellinie - das zog eine folgenschwere Schrecksekunde für den SVM nach sich. Stürmer Marc Teichl verletzte sich schwer an der Schulter, konnte nicht mehr weiterspielen und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus.
In der zweiten Halbzeit nutzten die Gastgeber ihre numerische Überlegenheit zum 1:0 Siegtreffer, ein Spieler der JFG traf nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus zum Endstand.
Marc musste am Montag in Eichstätt an der Schulter operiert werden: Wir wünschen an dieser Stelle Gute Besserung. Kopf hoch Marc. Du kommst (hoffentlich) bald wieder zurück.
Das erste Heimspiel der U17 findet am kommenden Sonntag (2. Okt, 10:30) im Hofmühl-Sportpark gegen die JFG Schwarzachtal statt.