Neuigkeiten
Vorankündigung: 60-jähriges Vereinsjubiläum 2021 (25.-27. Juni)
Liebe SVM'ler,
wir hoffen, Euch allen geht es gut!
Es ist zwar noch etwas hin und aufgrund der aktuellen Situation sind wir alle vielleicht noch nicht in der ultimativen Feierlaune; nichts desto trotz möchten wir Euch schon jetzt alle auf ein wichtiges Vereins-Ereignis im nächsten Jahr hinweisen: unser 60-jähriges Vereinsjubiläum!
Wir behalten auch nächstes Jahr unseren bewährten Stadtteilfest-Termin bei (letztes Juni-Wochenende), allerdings erweitern wir die Festlichkeiten auf das ganze Wochenende!
Wir starten am Freitag, 25. Juni 2021 und feiern bis Sonntag, 27. Juni 2021.
Merkt Euch alle dieses letzte Juni-Wochenende im nächsten Jahr schonmal in Eurem Kalender vor!
Bleibt gesund und bis bald.
Eure Vorstandschaft des SV Marienstein
Mitteilung des SV Marienstein
Liebe SVM’ler,
Sicher habt Ihr heute auch in der Zeitung (Eichstätter Kurier vom 01.05.2020) die Anzeige zur Bürgerbefragung: Standortwahl Spielplatzausstattung Rebdorf – Am Wald entdeckt.
Hierzu möchten wir folgende Vereins-Stellungnahme abgeben und Euch alle um Eure aktive Unterstützung bitten:
Der im Jahr 2017 von uns an die Stadt Eichstätt angebotene Alternativ-Standort des Spielplatzes neben unseren Fußballplätzen im Hofmühl-Sportpark hat sich mittlerweile nicht nur als Provisorium, sondern als dauerhafte Lösung bewährt. Neben der grundsätzlich vorhandenen Akzeptanz des Spielplatzes finden wir es richtig toll, den Kindern unserer zahlreichen jungen SVM-Eltern eine Möglichkeit zur spielerischen Beschäftigung ihrer Kinder während z.B. eines Fußballspiels zu geben.
Das gibt uns die Chance, auch wieder mehr junge Familien zu unseren Spielen zu bringen und die wichtige Vereinsbindung in allen Phasen des Lebens weiter zu stärken.
Das dies nicht nur eine aus der Luft gegriffene Behauptung, sondern eine Tatsache ist, haben uns seit Eröffnung des Spielplatzes viele Besucher bestätigt.
Wir verstehen natürlich auch den Wunsch der Anlieger Am Wald, den alten Spielplatz wieder benutzen zu können.
Aus diesem Grund werben wir zumindest für einen Verbleib unseres liebgewonnenen SVM-Spielplatzes an der aktuellen Position, unabhängig davon, wann und ob der Spielplatz „Am Wald“ wieder eröffnet wird.
Es wäre toll wenn Ihr alle auch persönlich unser Vereins-Anliegen mit einer E-Mail an folgende Adresse unterstützt:
Wir danken Euch Allen, bleibt gesund und bis bald!
Arnulf Neumeyer (1. Vorstand)
Stefan Herrler (2. Vorstand)
Bastian Stahl (3. Vorstand)
Thomas Stark (Geschäftsführer)
Dominik Herrmann (Abteilungsleiter Fußball)
Peter Bosch (Jugendleiter Fußball)
Lilo Adlkofer (Abteilungsleiterin Turnen)
Franz Vogel (Abteilungsleiter Triathlon)
Absage Stadtteilfest 2020
Leider fällt dieses Jahr auch unser geliebtes für das letzte Juni-Wochenende geplantes Stadtteilfest der aktuellen Corona-Situation zum Opfer.
Dafür feiern wir nächstes Jahr 2021 umso größer, nämlich unser 60-jähriges Vereinsjubiläum!
Bleibt alle gesund, wir sehen uns hoffentlich bald wieder!
Eure Vorstandschaft
Frohe Ostern!
Der SV Marienstein wünscht Frohe Ostern!
Bleibt bitte gesund, wir sehen uns hoffentlich alle bald wieder!
Bis dahin, Euer SVM!
Spendenübergabe "Giro di Duggi"
Mountainbikes für das Kinderdorf
Spendenzweck des „Giro di Duggi“ kurzfristig geändert
Nach den tollen sportlichen Leistungen erfolgte vor wenigen Tagen nun die soziale Leistung des „Giro di Duggi“. Die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfes Marienstein können sich über zwei gute Mountainbikes freuen.
Die vierte Rundfahrt „Giro di Duggi“ erlebte nicht nur in sportlicher Hinsicht eine Steigerung (EK Sport berichtete), sondern diente auch wieder der Unterstützung bedürftiger Kinder. Dabei wurde kurz nach der Veranstaltung der Verwendungszweck der Spende geändert. Vor dem Start wurde den Teilnehmern noch bekannt gemacht, dass das freiwillige „Startgeld“ für die Finanzierung der Beerdigungskosten eines kürzlich verstorbenen Jungen dienen sollte. Über dessen Schicksal und der schwierigen Situation des Vaters berichtete der Donaukurier vor wenigen Wochen. Als die Triathlon Abteilung des SV Marienstein jedoch wenige Tage nach der Veranstaltung erfuhr, dass die Beisetzungskosten bereits durch eine Internetaktion zusammen gekommen waren, wollten die Triathleten den Spendenzweck ändern.
Schnell wurde auch die Entscheidung zu Gunsten des Kinderdorfes Marienstein getroffen, als man in Erfahrung brachte, dass es dort bei der Finanzierung des Radpools Probleme gibt. Hier passt viel zusammen. Vor einigen Jahren gab es auch Kinder von der Einrichtung am Blumenberg, die am Schwimmtraining der Sportarbeitsgemeinschaft „Schule und Verein“ teilnahmen. Vielleicht ergibt sich jetzt wieder die Möglichkeit, dass Kinder von dort im Nachwuchsprojekt des SVM „Radsport für Teens“ integriert werden können. Außerdem ermöglicht der neue Mountainbike-Park „JURAFLOW“ des Alpenvereins in unmittelbarer Nähe zum Kinderdorf neue erlebnispädagogische Maßnahmen. Über den Radsportfachhändler der Triathleten, der sich selbst auch noch großzügig zeigte, war es nun binnen weniger Tage möglich, zwei gute neue Mountainbikes im Wert von 1200.- EURO zu beschaffen und den Schülern und deren Verantwortlichen des Kinderdorfes zu übergeben. Schon kurz nach der Übergabe flitzten einige Jungs mit den neuen Sportgeräten im Gelände herum. Das Kinderdorf kann nun die wenigen vorhandenen Mittel zur Aufrüstung und Reparatur des in die Jahre gekommenen Radpools verwenden und insgesamt wieder motivierende Erlebnisse schaffen.
Giro di Duggi 2019
120 Sportler erleben Radsport in seiner ganzen Breite.
Bei wiederum bestem Wetter erreichte der „Giro di Duggi“ bei seiner vierten Auflage eine erneute Steigerung. Mehr Teilnehmer, enorme Leistungen, aber auch noch mehr Breitensport durch eine Alternativstrecke für Mountainbiker.
Wer hätte das gedacht, dass sich der „Giro di Duggi“ zu einem Herbstklassiker für Radsportfreunde aus der Region entwickelt. Zunächst als gemütliche gemeinsame Ausfahrt in Erinnerung an Wolfgang, „Duggi“ Gutknecht ins Leben gerufen, trafen sich nun 120 aktive und ehemalige Radsportler und Triathleten zu einer Rundfahrt, die Rennsport und Breitensport unter einen Hut bringen konnte.
Nach wie vor gibt es zunächst eine Gedenkminute, einen gemeinsam Start und keine offizielle Zeitnahme, aber spätestens an der ersten Steigung vom Hirschgrund hinter Wasserzell hoch zum Tempelhof zeigen die Teilnehmer auf ihren Rennräder, was in ihren Beinen steckt.
Im Hirschgrund bogen auch erstmals die Mountainbiker unter Führung von Markus Mißlbeck in den „Saupark“ ab, um eine ihrem Sportgerät gemäße Alternativstrecke zu fahren. Ein Versuch den man beibehalten wird und der künftig sicherlich weitere Radbegeisterte locken wird.
Auf der Straße trennte sich bald die Streu vom Weizen. In der Spitzengruppe unter weiteren Leistungssportlern der Lizenzfahrer Peter Schoberer (Elite Amateure, VfB Kipfenberg), die Triathleten Julius Sterner und Peter Luff (2. Bundesliga) sowie auch die blau-weiße Landesliga Mannschaft des SV Marienstein ging die Post so richtig ab. Schoberer zeigte den Triathleten, dass Radrennen häufig gerade an Steigungen gewonnen werden und die Triathleten wussten in den Flachstücken so richtig Druck zu machen. So wundert es nicht, dass die selektive erste Runde, die auch von Dollnstein nach Schernfeld nochmal alles fordert, fast im „38er-Schnitt“ absolviert wurde. In einer der Verfolgergruppen um Altersklassentriathlet Herbert Müller fuhr auch der erst vierzehnjährige Karim Mliki (RSG Augsburg, U15), der 2019 schon vierzehn Platzierungen unter den TOP15 bei Bayerischen Nachwuchsrennen erreichte. Am Anstieg nach Eberswang hatten dann die zehn Erwachsenen keine Chance mehr gegen den Jugendlichen. Hatte er doch im Juli nicht umsonst beim Bergzeitfahren am Wallberg (Rottach-Egern)als Dritter auf dem Podium gestanden.
Beim gemütlichen Beisammensein in der Schamerau sah man dann nur glückliche Gesichter. Die Leistungssportler hatten nach gut siebzig Rennkilometern in zwei Stunden über 3000 Kalorien verbrannt und die Breitensportler und Ehemaligen schwelgten nach 36 Kilometern in Erinnerungen in der Abendsonne.
Nachmeldungen Halbmarathon 2019
Am morgigen Sonntag können noch begrenzt Nachmeldungen von 12 bis 13:30 Uhr beim Festzelt/Weißbiergarten abgegeben werden.
Sieben SVM Triathleten beim Datev Challenge Roth
Mit sieben Teilnehmern standen beim Datev Challenge Roth so viele Triathleten wie noch nie an der Startlinie der größten Sportveranstaltung Bayerns. Darunter zwar „nur“ vier Staffelteilnehmer, aber erstmals in der Geschichte des SV Mariensteins auch zwei Damen über die Gesamtstrecke 3,8 – 180 – 42,2 Kilometer.
Es ist nicht einfach einen Startplatz für den Challenge über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einem abschließenden Marathon in Roth zu bekommen. Man muss sich bereits ein Jahr zuvor, am ersten Tag nach dem letzten Triathlon dafür entscheiden. Diese Entscheidung trafen Claudia Platzek, Michaela Trabert Rehm und Thomas Knott bewusst im letzten Jahr, nach ihren tollen Erfolgen in der Vorsaison. Sonst muss man Glück haben, einen Platz für einen erkrankten oder verletzten Athleten zu bekommen, der in einer Staffel ausfällt. Dieses Glück hatten Franz und Sepp Vogel, Dominik Stelzig und erst drei Tage vor dem Wettkampf Karl „Zaggi“ Ziegelmeier. Letzterer startete gemeinsam mit den Vogels, deren Läufer Christoph Sihorsch kurzfristig erkrankte. Schnell einen Marathonläufer zu finden war nur deshalb einfach, weil Ziegelmeier („Ein Marathon geht immer!“) selbst keinen Wettkampf geplant hatte.
Zunächst gingen die Einzelkämpfer ins Wasser und zeigten, dass sie sich ein Jahr lang konsequent vorbereitet hatten.
Thomas Knott wollte unter zehn Stunden finishen. Dies gelang ihm in 09:54:38 Stunden auch, trotz einer blauen Karte (10 Minuten Zeitstrafe). In Roth, bei 5000 Teilnehmern, ist es schwer das Windschattenverbot einzuhalten und die Strafe oft auch mehr Pechsache.
Wie ein Uhrwerk spulte Claudia Platzek die Gesamtstrecke ab.
Bei ihr lief alles nach Plan und in 11:41:38 Stunden war sie achtbeste Deutsche und auf Rang 16 international bei 84 Teilnehmerinnen in ihrer AK45. Auch Michaela Trabert-Rehm in der gleichen Klasse, aber mit erheblich weniger Triathlonerfahrung finishte erfolgreich in 12:18:15 (Rang 29 int.).
Die Staffel „Two and half Vogel“ war nach 10:27:39 Stunden im Ziel, wobei Franz Vogel mit einem 38er-Schnitt in 4:40:48 Stunden auf der 180 Kilometer Radstrecke die fünfzehnbeste Zeit aller 309 Radspezialisten fuhr.
Dominik Stelzig, der einen Platz in der Staffel „GAS MONKEYS“ ergattert hatte, trug dort mit seiner guten Schwimmzeit 1:03:50 Stunden zum Finish in 10:54:13 Stunden bei.
Nicht für den SVM, aber mit bekannten Sportlern aus der Nähe Eichstätts finishte die Staffel „LEHRER! KEINE ZEIT FÜRS TRAINING!“ mit Florian Schöpfel, Matthias Benz und Klaus Bauer in 10:52:38.
Einzelergebnisse (ohne Wechselzeiten):
Name: Platzek, Claudia (GER)
Altersklasse: 45
Swim: 01:15:16
Bike: 06:07:11
Run: 04:10:32
Zielzeit (Brutto): 11:41:38
Name: Trabert-Rehm, Michaela (GER)
Altersklasse: 45
Swim: 01:15:24
Bike: 06:27:44
Run: 04:27:05
Zielzeit (Brutto): 12:18:15
Name: Knott, Thomas (GER)
Altersklasse: 30
Swim: 01:02:33
Bike: 05:13:04
Run: 03:34:24
Zielzeit (Brutto): 09:54:38
TWO AND A HALF VOGEL:
Sepp Vogel, Franz Vogel, Karl Ziegelmeier
Swim: 01:04:47
Bike: 04:40:48
Run: 04:38:29
Zielzeit (Brutto): 10:27:39
LEHRER! KEINE ZEIT FÜRS TRAINING!
Florian Schöpfel, Benz, Matthias, Bauer, Klaus
Swim: 00:56:52
Bike: 05:55:50
Run: 03:56:14
Zielzeit (Brutto): 10:52:38
Vereinssprechstunde am Freitag 29.03. von 17:00 bis 17:30
Am Freitag findet wieder unsere neu eingeführte Vereinssprechstunde im Besprechungsraum des alten Sportheims statt.
Anmeldung für 3. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon startet
Ab kommendem Wochenende kann für alle Wettbewerbe im Rahmen des 3. Hofmühl Volksfest-Halbmarathons angemeldet werden. Wegen der Oberbayrischen Meisterschaft über die 21,1 Kilometer rechnet der SV Marienstein dieses Jahr mit der Ausschöpfung der Startplätze für maximale eintausend Teilnehmer.
„G’loffer werd‘ in Eichstätt“ heißt es wieder zum ersten Volksfestsonntag am 1. September 2019. Nach rund 600 Anmeldungen bei der Erstauflage 2017 und 800 in 2018, rechnet das Orgateam dieses Jahr mit Erreichen der tausender Schwelle. Dies ist auch das Maximum, das bei der geplanten Strecke mit Start und Ziel beim Bierzelt am Festplatz möglich ist. Trotz der hohen zusätzlichen Kosten von rund zweitausend Euro, welche die Altstadtrunde 2018 gegenüber 2017 verursacht hat, soll die Strecke wegen der großen Attraktivität und dem positiven Feedback der Teilnehmer identisch wie zuletzt verlaufen. Eine erneut mögliche Genehmigung dieser Strecke wurde bereits mündlich vom Ordnungsamt der Stadt Eichstätt in Aussicht gestellt. Wo bei der Neuauflage genau der Wendepunkt in der Stadt liegen wird, hängt von der offiziellen Streckenvermessung durch den Leichtathletik Verband ab. Diese wird für die Oberbayrische Halbmarathon Meisterschaft notwendig und ermöglicht dann auch Streckenrekorde und Ranglistenwertungen auf bayrischer und nationaler Ebene.
Wer bereits jetzt am Eröffnungswochenende von Samstag 0.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr anmeldet, bekommt zur Startgebühr kostenlos (später 15.- € Aufpreis) das Veranstaltungs-T-Shirt dazu. Der Halbmarathon soll trotz der Bezirksmeisterschaft vor allem wieder die Breitensportler ansprechen. Da auch auf die Kinder- und Jugendläufe auf keinen Fall verzichtet wird, sollten sich gerade die Teilnehmer des Viertelmarathons nicht auf eine Nachmeldung verlassen.
Vereinssprechstunde + Vereinsbriefkasten
Ab Freitag, den 15. März 2019 von 17:00 bis 17:30 bieten wir für alle Vereinsmitglieder, solche die es werden wollen aber auch für alle anderen, die sich grundsätzlich mal ein Bild von unserem SV Marienstein machen wollen, eine Vereinssprechstunde im Besprechungszimmer des alten Sportheims an.
Wenn Ihr mal einen Vereins-Stempel braucht, oder Rechnungen/Quittungen abzugeben habt, oder aber auch sonstige Themen mit unserer Vereinsführung besprechen wollt, kommt gerne vorbei.
Wir freuen uns, wenn Ihr dieses Angebot zahlreich nutzt.
Wir starten erstmal im 2-wöchigen Turnus und schauen, wie das Angebot angenommen wird.
Zusätzlich haben wir noch einen Vereinsbriefkasten am alten Sportheim (s.Bild) angebracht, in den Ihr Anträge/Rechnungen/Sonstiges einwerfen könnt.
Der wird ab jetzt regelmäßig (mind. 1x/Woche) geleert werden.
Viele Grüße von der Vorstandschaft
„Oberbayerische“ beim 3. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon
Von Sepp Vogel:
Vorausgesetzt einer Zustimmung der Genehmigungsbehörden, wird am 1. September 2019 der 3. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon wieder auf der „Wiesn“ gestartet. Die positive Rückschau auf 2018 und die Vergabe der Oberbayerischen Halbmarathon Meisterschaft wurde nur getrübt durch eine Androhung der Vollstreckung durch die Stadt Eichstätt.
Bis kurz vor dem Besprechungstermin letzter Woche in der Brauerei des Titelsponsors, hatte der SV Marienstein noch die Hoffnung, dass auch die Stadt Eichstätt diesen neuen Event im Spätsommer als unterstützungswürdig erkennt. War doch in den letzten Monaten in der Presse zu lesen, dass sowohl Beilngries mit erheblichen Zuschüssen den dortigen Triathlon mitfinanziert und selbst die Gemeinde Dollnstein beim „Altmühltrail“ in etwa die Summe zuschießt, in deren Höhe nun die Stadt Eichstätt die Vollstreckung androhte.
Die Stadt Eichstätt hätte nach Bittbrief und Nachfrage nur ein mögliches Defizit gemildert. Während in Dollnstein und Beilngries, zwar unterstützt durch ehrenamtliche Helfer, zwei professionelle Eventanbieter (BABOONS GmbH und Endurance-Sportevents GmbH) verantwortlich zeichnen und deshalb auch höhere Startgelder verlangen, wird der Lauf in Eichstätt auf Basis hundert Prozent Ehrenamt organisiert.
Es wäre doch für 170 Helfer an der Veranstaltung selbst und für die zehn Hauptverantwortlichen, die wochenlang ihre Freizeit opfern, ein totaler Misserfolg, wenn ein Defizit bliebe. Wie sollte denn die Nachwuchsarbeit finanziert, Wettkampfkosten (z.B.: Landesligalizenz im Triathlon: 800 EURO)und Schwimmhallenmiete bezahlt werden, wenn ein Verein bei Veranstaltungen ein Defizit erwirtschaftet?
Nur durch die Sponsoren ist ein Überschuss überhaupt möglich. Dabei war die Streckenänderung mit der neuen Altstadtrunde für sich allein genommen, tatsächlich ein „Defizitgeschäft“. Die zusätzlichen Absperrmaßnamen und die Brotzeit sowie Helfer-Shirts für die zusätzlichen rund dreißig Helfer in der Altstadt führten dazu, dass 2018 weniger Überschuss für den Verein erzielt wurde, wie bei der Erstauflage 2017.
Mit der Oberbayerischen Meisterschaft, die bereits bei der dritten Auflage stattfinden kann und die natürlich eine Auszeichnung für den sportlichen Wert darstellt, will man trotzdem wieder in die Altstadt bis zum Rathaus laufen. Die Strecke wird nun offiziell vermessen, so dass in Eichstätt auch Rekorde anerkannt werden und der Volksfest-Halbmarathon in Bestenlisten erscheinen kann. Eine leichte Erhöhung der Startgelder wird deshalb nicht zu vermeiden sein.
Beilngries und Dollnstein sehen in ihren Veranstaltungen einen touristischen Mehrwert. Bürgermeister Wolfgang Roßkopf sieht den Lauf sogar als ein „Leuchtturmprojekt", das viele begeisterte Läufer anziehe. Bürgermeister Anetsberger: "Wir betreiben mit dem Triathlon sehr viel positive Imagearbeit für die Stadt".
Nun hofft der SV Marienstein auch auf ein Entgegenkommen beim 3. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon. Alle Beteiligten werden wieder einen wichtigen Beitrag leisten. Vielleicht geht ja das Engagement der Stadt 2019 über eine Genehmigung hinaus und übernimmt (teilweise) die Beschilderung und Absperrung der Altstadt.
Einladung zur Weihnachtsfeier des Gesamtvereins am 14.12.2018
l(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein lädt alle Mitglieder und Freunde des Vereins herzlich zur Weihnachtsfeier des Gesamtvereins ein. Diese findet am Freitag, den 14.12.2018, im Kinderdorf Marienstein statt. Die Feier beginnt um 18.30 Uhr mit einer Einstimmung mit Rahmenprogramm und Wintergrillen im Freien. Ab 19.30 sorgen diverse Beiträge von Vereinsmitgliedern und die musikalische Gestaltung für weihnachtliche Stimmung im Saal. Zudem steht die Ehrung langjähriger und verdienter Vereinsmitglieder auf dem Programm. Für Speis und Trank sorgt wie immer das Catering-Team des SVM.
Spendenübergabe Giro di Duggi
Sicherlich im Sinne von Wolfgang Gutknecht
1000 EURO zur Unterstützung förderbedürftiger Kinder
Eichstätt (voj) Zeitnah nach dem „Giro di Duggi“, der zum dritten Mal vom SV Marienstein ausgerichtet wurde, kam es an der „Schule an der Altmühl“, dem sonderpädagogischen Förderzentrum in Eichstätt nun zur Spendenübergabe.
„Ein Spendenbetrag in dieser Höhe ist für uns ein seltener Glücksfall! Wir benötigen im Jahr eine höhere vierstellige Summe, um die Schule in idealer Weise unterstützen zu können und es ist nicht immer einfach diese Spenden zu erhalten.“,
betonte Ewald Schönwetter, von der „Interessengemeinschaft zur Unterstützung des förderbedürftigen Kindes e.V.“ aus Eichstätt. Von der Höhe der eingesammelten Spenden erfuhr er bereits kurz nach Ende der Benefiz-Rundfahrt noch vor Ort in Marienstein. Gemeinsam mit Hannelore Vogel - sie führt die Kasse der Triathleten – zählten sie Scheine und Münzen, welche die rund hundert Sportler in die aufgestellte Spendenbox gelegt hatten.
Nun kam es an der „Schule an der Altmühl“ im Schulzentrum Schottenau in Anwesenheit von Schulleiter Roberts Krigers zur offiziellen Übergabe von tausend Euro.
Diese erfolgte beim „Klassenzimmer im Freien“ und vor der Kletterwand. Gerade bei der Ausstattung besonderer Geräte und Projekte ist die IG gefordert. Dabei ist es hinlänglich bekannt, dass die Förderung motorischer Eigenschaften auch eine positive Wirkung auf kognitive Fähigkeiten entfalten kann.
Was könnte deshalb besser passen als die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler am Förderzentrum durch Sportler.
Die aufgeweckten Kinder, die gerade Pause hatten, machten ihrem Lehrer Sebastian Bernecker auch gleich Vorschläge für neue Sportgeräte.
Die Unterstützung von Kindern, die sich etwas schwerer tun beim Lernen, ist sicherlich auch ganz im Sinne von Wolfgang Gutknecht. Der ehemalige Hauptschullehrer an der benachbarten „Schotte“, zu dessen Gedächtnis die Benefiz-Rundfahrt veranstaltet wird, hatte ein großes Herz für seine Schüler und war zugleich begeisterter Sportler.
Über hundert Starter bei Benefiz-Rundfahrt
Auch Anna Knauer und Julian Sterner beim „Giro di Duggi“
Eichstätt-Marienstein (voj) Beim 3. Giro di Duggi über 36 und 72 Kilometer beehrten über hundert Starter die Organisatoren der Benefiz-Rundfahrt und die Familie Gutknecht. In diesem Jahr wurde zudem guter Radsport geboten.
Nun bereits zum dritten Mal richtete die Triathlonabteilung des SV Marienstein diese Rundfahrt im Gedächtnis an ihren Radsport- und Italienfan Wolfgang Gutknecht aus. Eigentlich zielt die Veranstaltung ohne Zeitnahme und Startgebühr ganz auf einen wohltätigen Zweck ab, aber das Freundschaftstreffen entwickelte sich diesmal auch zu einem kleinen Radrennen.
Die Anwesenheit der mehrfachen nationalen und internationalen Meisterin Anna Knauer aus Schernfeld mit Vater und Heimtrainer Ernst sowie einiger Leistungssportler des Triathlons, wie Julian Sterner, motivierten zum Kräftemessen. Auf der Runde mit jeweils 430 Höhenmetern und jeweils zwei Steigungen von der Talsohle bis auf die Jurahöhe bei Biesenhard und Schernfeld wurde ausgerissen, attakiert und nachgezogen.
Nach dem Start in Marienstein wurde zunächst in der Gruppe gebummelt, aber bereits beim Anstieg zum Tempelhof gab es die ersten Positionskämpfe. Die Knauers zogen mal zwei Kilometer richtig an, aber einige SVM-Triathleten und Radsportler des RS VFB Kipfenberg gingen sofort mit. Und schon war die Spitzengruppe gebildet, die nun mit „40 Sachen“ dahin flog. Die Pulsuhren zeigten dabei in den Steigungen und bei 23° Grad Lufttemperatur auch Werte über 180.
Die Gruppe blieb auch fast das gesamte Rennen zusammen und erst in der zweiten Runde konnten sich zwei Kipfenberger am Eberswanger Berg absetzten. Anna Knauer, die sich nach Saisonende in der Übergangsperiode befindet, musste sich hier auf Grund ihrer Trainingsvorgaben zurückhalten und kam nach beiden VFB-Radsportlern mit den Triathleten nach 2:10 Stunden ins Ziel.
Bei den Hobbysportlern, die nur eine Runde fuhren, wurde auf niedrigerem Niveau, aber teilweise genauso hart gefightet. Auch gegen die E-Bikefahrer, gegen die an den Anstiegen kein Kraut gewachsen war, aber die mit zum Teil tollkühnen Abfahrten immer wieder eingeholt wurden. Zusammen wurden obendrein eintausend Euro an Spenden eingefahren. Bericht über die Spendenübergabe in Kürze hier auf sv-marienstein.de.