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Georg Hertle's Zugspitz-Challenge
Vom Mittelpunkt zum höchsten Punkt Bayerns
Georg Hertle radelt nach Ehrwald und steigt auf die Zugspitze
Eichstätt, Ehrwald – In fünfzehn Stunden erreichte Georg Hertle vom SV Marienstein mit seinem Rennrad und anschließend in Speedcross Schuhen das Gipfelplateau auf der Zugspitze. Nach 240 Kilometern und knapp 4000 Höhenmetern hatte er seine persönliche Zugspitz-Challenge erfolgreich geschafft.
Während sich viele seiner Vereinskammeraden den Ingolstädter Triathlon als Saisonhöhepunkt gewählt hatten, plante der fünfundzwanzigjährige Eichstätter Hertle ein Finale nur gegen die Uhr und den inneren Schweinehund. Nach dem „Stoneman dolomiti“ 2019 (4000 Höhenmeter, 120 Kilometer, Mountainbike) und „Everesting“ 2020 in Ehrwald (9000 hm, 17 Stunden, Rennrad), suchte er dieses Jahr einen neuen Ausdauer-Ultra. Inspiriert durch eine Challenge „München-Zugspitze“ und seine Liebe zum Zugspitzgebiet fiel die Entscheidung kurzfristig nach dem letzten Wetterumschwung, obwohl am Gipfel noch etwas Schnee von Anfang September lag. Die Radstrecke von Kipfenberg zur Talstation „Ehrwalder Alm“ in Österreich hatte er bereits Anfang Juni getestet. Und der Weg von dort zur Zugspitze über den Grenzübergang „Gatterl“ (2024 m), zurück nach Bayern war ihm bekannt. Hatte er doch 2020 mit zwei Gleichgesinnten Mountainbikes bis zum Zugspitzplatt mehr getragen wie gefahren, um anschließend über das Reintal nach Garmisch „downhill“ zu fahren.
Letzte Woche bei bester Wetterprognose ging es dann fünf Uhr morgens mit dem Rennrad oberhalb Kipfenberg genau am geographischen Mittelpunkt Bayerns los. Die 225 Kilometer lange Strecke führte über Ingolstadt, Schrobenhausen, Odelzhausen zum Ammersee, dann über Weilheim und Murnau nach Garmisch, um die Zugspitze herum auf die Ehrwalder Anhöhe in Österreich und noch auf geteerter Straße bis auf 1100 Meter zur Talstation der Almbahn. Bis dahin brauchte er inklusive Pausen 8:45 Stunden, war knapp acht Stunden im Sattel mit einem Schnitt von 28,5 km/h. „Da ich nach der Testfahrt mit einem 31er-Schnitt, völlig am Ende war, habe ich diesmal rausgenommen, um Kraft für den Aufstieg zu sparen!“ Und das ging zunächst auch auf. Die ersten 1000 Höhenmeter über 6,8 Kilometer zur Scharte „Am Brand“ (2116 m) bewältigte er in nur 1:28 Stunden. Von dort rüber zum „Gatterl“ (KM8) in nur fünfzehn Minuten, galt es den dort von der Freundin hinterlegten Proviant und Kleidung für den zweiten Teil aufzunehmen und sich zu stärken. Erste Krämpfe wurden nach salziger Brühe wieder weniger und bereits nach 2:20 Stunden erreichte er die Knorr Hütte (KM10,3/2050m). Noch mal Pause, ein halber Teller Nudelsuppe und dann der Gipfelsturm. Jetzt wurde es schwerer und einsam. Bis zum steilen Geröllfeld unter dem Schneeferner Haus (KM13,7/2580m) ging es bei moderater Steigung noch relativ flott weiter (3:30 Stunden). „Aber die letzten gut 300 Höhenmeter waren reine Kopfsache, erforderten volle Konzentration und nun zwangen mich Krämpfe immer wieder zu Pausen.“ Er schaffte schließlich das Geröllfeld mit bis zu fünfzig Prozent Steigung und den finalen leichten Klettersteig zum Gipfelplateau (2890) nach einer weiteren Stunde kurz nach Sonnenuntergang. Nach 14:55 Stunden „Zugspitzchallenge“ erstieg Hertle die letzten Stufen zur Plattform. Sein Resümee: „Das war noch eine Nummer härter wie das Everesting“
Geglückter Saisoneinstieg für Eichstätter Nachwuchsradsportler
Nachdem coronabedingt zunächst kaum Rennen ausgerichtet wurden, nahm die Radsaison für die Nachwuchsradsportlerinnen und Radsportler des SV Marienstein im Juni und Juli richtig Fahrt auf.
Mit Theresa Rehm, Sophia Schrödel, Elisabeth Frosch und Niclas Reuter starteten gleich vier Fahrerinnen und Fahrer in ihre erste richtige Radsaison. Beste Bedingungen, um sich mit den Anforderungen des Radsports vertraut zu machen und Rennerfahrung sammeln zu können, boten hierfür die Münchener Donnerstagsrennen. Organisiert wurde diese aus vier Rennen bestehende Rennserie von den Munich Bike Stars - einer Kooperationsplattform des Bayern Rundfahrt e.V. und den Münchner Traditions-Clubs sowie dem Bezirksverband Oberbayern des Bayerischen Radsportverbands.
Direkt an der Allianzarena gelegen musste in allen Klassen ein schneller 1,5 km langer Rundkurs befahren werden. Kämpfte sich beim ersten Lauf am 10. Juni Niclas Reuter in der Klasse U17 noch alleine durch ein hartes, verregnetes Rennen, das er auf Platz 8 beenden konnte, nahmen Lauf zwei am 24 Juni alle Sportler des SVM in Angriff. Hier konnte Theresa Rehm unter erneut widrigen Wetterbedingungen mit Rang 3 in der Klasse U15 weiblich ein erstes Highlight setzen, gefolgt von ihrer Vereinskollegin Sophia Schrödel auf Platz 4.
Beim vorerst letzten Renntag am 22 Juli – der dritte Renntag fiel wegen Unwettern komplett aus – sorgte Sophia Schrödel für ein weiteres top Ergebnis und gewann das Rennen der U15 weiblich vor Paula Gloning von den E – Racers Augsburg, der amtierenden bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahren. Theresa Rehm beendete das Kriterium diesmal auf Platz 6, Niclas Reuter erreichte bei der U17 Platz 10. Große Moral bewies außerdem Elisabeth Frosch, die im Rennen der U 17 weiblich nochmals antrat, nachdem sie zuvor schon mehr als die halbe Renndistanz der U 15 bestritten hatte, aber wegen einer falschen Meldung aus dem Rennen genommen wurde. Für diesen Kampfgeist wurde sie schließlich belohnt und erreichte am Ende sogar Platz eins.
Bei allen Donnerstagsrennen stand mit Karim Mliki, der für die RSG Augsburg startet, ein weiterer Eichstätter und Trainingspartner der Vorstädter in der Klasse U17 am Start. Wie für seine Mitstreiter vom SV Marienstein zahlte sich für Karim das Monate lange, teils recht einsame Training unter Coronabedingungen im Winter und Frühjahr aus. Von Rennen zu Rennen kam er immer besser in Form und konnte nach den Platzierungen 9 und 4 im dritten Lauf am 22.7. einen beeindruckenden 2. Rang hinter dem für die RSG Irschenberg startenden Maximilian Weiß einfahren. Nur Tage zuvor hatte Karim auch schon beim Dernyrennen auf der Radrennbahn ihn Niederpöring seine langjährige Rennerfahrung ausspielen können und hatte den dritten Platz belegt.
Mit den im Schambachtal bei Treuchtlingen ausgetragenen bayerischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am Sonntag, den 1.8., folgte dann der erste Saisonhöhepunkt in unmittelbarer Nachbarschaft.
Alle Starterinnen und Starter des SVM waren bis in die Haarspitzen motiviert, bereit, sich quasi vor der Haustüre in bestmöglicher Manier zu beweisen. So fuhren Sophia Schrödel und Theresa Rehm dann auch einen guten vierten und fünften Platz ein. Nur ein Sturz bei der Wende auf regennasser Fahrbahn verhinderte bei Sophia ein noch besseres Ergebnis – auf Platz eins fehlten lediglich 37 Sekunden. Auch die aus Pappenheim stammende Elisabeth Frosch konnte mit Rang sieben in ihrem ersten Zeitfahren durchaus zufrieden sein. Die sehr stark besetze Konkurrenz bei den 15 und 16 jährigen Jungs beendeten Karim Mliki und Niclas Reuter auf Platz 11 bzw. 13.
Weitere Impressionen gibt es in der Bildergalerie zu finden.
Vier Sportler aus der Region starten zum zweiten Mal beim Ultracyclingevent „Race Around Austria“
Team „Verschleißgruppe” will ihre Zielzeit von 2020 um halbe Stunde unterbieten
Das Team „Verschleißgruppe” hat ihr Wort gehalten und geht am 11. August zum zweiten Mal an den Start des Ultracyclingevents „Race Around Austria“. Das Radrennen, welches in St. Georgen am Attersee startet und endet, ist das längste Zeitfahren Europas und führt 2.200 Kilometer und über 30.000 Höhenmeter entlang der grenznahen Straßen einmal rund um Österreich.
Die Hobbyradfahrer Max Bittl, Max Schwarz (beide RC Germania Weißenburg), Michael Liebold (SV Marienstein) und Erich Dörfler (RV Buchloe) absolvierten die Strecke vergangenes Jahr zum ersten Mal. Das Amateurteam mit ihren sechs Betreuern belegte nach 3 Tagen und 28 Minuten überraschend den 5. Platz der Viererteams. Kurz nach der Zieleinfahrt waren sich Bittl, Schwarz, Liebold und Dörfler schnell einig, auch 2021 wieder gemeinsam starten zu wollen: „Das war so ein cooles Erlebnis,” sagt Dörfler. Es sei aber auch teilweise absurd gewesen, da das Team wirklich 72 Stunden Nonstop in Bewegung war. „Unsere Tage bestanden wirklich nur aus Radfahren, Essen und Schlafen - Was will man mehr?”, lacht Bittl. Das Rennen sei reibungslos abgelaufen, alles lief Hand in Hand und das zehnköpfige Team hat bestens harmoniert. Bis auf einen Platten und einer kurzen Zwangspause aufgrund eines Gewitters gab es keinerlei Zwischenfälle.
Nachdem letztes Jahr Premiere für das Team war, galt lediglich die Devise, vor Zielschluss anzukommen. Für dieses Jahr haben sich die Männer ein höheres Ziel gesteckt: „Heuer wollen wir unser Ergebnis von 2020 natürlich unterbieten und in unter 72 Stunden finishen,” sagt Liebold. Um knapp eine halbe Stunde schneller zu sein sei nicht nur die physische Vorbereitung, sondern eben auch eine detaillierte Planung ausschlaggebend, weswegen Teamchef Schwarz viel Vorarbeit geleistet und unter anderem die komplette Strecke akribisch durchgeplant hat. Es steht nicht nur fest, wer welchen Streckenabschnitt radeln wird, sondern auch welches der acht Fahrräder dafür zum Einsatz kommen soll. Darüber hinaus wird das Betreuerteam um zwei Personen aufgestockt und ein zusätzliches Begleitfahrzeug organisiert. Damit immer ein Radfahrer auf der Strecke ist, kommt wieder die Strategie vom letzten Jahr zum Einsatz: „Wir werden den Radfahrer circa stündlich wechseln,” erklärt Schwarz. Dadurch hätte jeder der Sportler rund drei Stunden Zeit zum Umziehen, Ausruhen und Essen bevor er wieder auf das Rad steigen muss. Das hätte sich letztes Jahr gut bewährt, so Schwarz.
Unterstützung bekommt das Team heuer zusätzlich von einigen regionalen Unternehmen, die sich nicht nur monetär einbringen: „Wir sind wirklich dankbar, dass wir heuer einige Sponsoren wie die Erfurt Automatisierung oder Erfurt E-Mobility an der Seite haben,” sagt Schwarz und ergänzt: „Und besonders freut uns, dass unser Hauptsponsor, Michael Grund, sogar selbst als Betreuer nach Österreich mitfährt.” Wer das Team live begleiten möchte, kann es auf Instagram unter „RAA 2021 Verschleißgruppe” finden.
(Birgit Böhm)
25000 Höhenmeter beim Silvesterlauf
Zwanzig Teams, der Küchenschlachtgewinner und ein Vierundachtzigjähriger
Zur Jahreswende organisierte der Halbmarathon-Club des SV Marienstein einen Silvesterlauf für Zweierteams mit der Vorgabe tausend Höhenmeter zu überwinden. Taktik und Strecke war den Teams freigestellt, wobei der Spaß in Corona-Zeiten im Vordergrund stand. Die Auswertung erfolgte auf Basis von GPS-Daten.
Wie toller Sport, Teamgeist, aber auch Motivation und Leistung in Zeiten des Lockdowns möglich werden können, zeigte sich am 31. Dezember des vergangenen Jahres. Über die Sportplattform „Strava“ rief der SV Marienstein im Internet die Ausdauerathletinnen und -athleten der Region zu einem Silvesterlauf auf. In drei Wertungsgruppen „Sportlich“, „Senioren“ und „Familie“ konnten sich zwei Teilnehmer/innen tausend Höhenmeter aufteilen und ihr Ergebnis bis 24.00 Uhr durch GPS-Daten nachweisen. Und Sepp Vogel staunte nicht schlecht angesichts der enormen Leistungen, die ihm zur Auswertung vorgelegt wurden.
Aber auch die gewählten Strecken, die tollen übermittelten Bilder und die Zusammensetzung der Teams überzeugten. So traten in der Seniorenklasse die Triathlon Urgesteine Hans Bauer (Jg. 1936) und Herbert Müller (1956) an, zusammen 148 Jahre. Das mit Abstand älteste Team lief zusammen zehn Mal das tiefe Tal hoch und runter und schaffte die tausend Höhenmeter in 3:21:51 Stunden. Und sogar der Gewinner der Küchenschlacht Simon Maus, Partner von Jonas Dorsch zeigte, dass er nicht nur in geforderter Zeit herausragend kochen kann, sondern auch ein austrainierter Sportler ist (2:42:49). Ihr Teamschnitt von 6:15 Min/km wurde nur zweimal überboten. Von den „Tittingern“ Sebastian Gutmann und Wolfgang Wiesent (5:34), die zehn Mal zwischen Galgenberg und Mantlacher Berg auch die schnellste Zeit über die Höhe liefen (1:54:10). Die SVM-Fussballer Andi Knör und Sebi Heimisch hatten den zweitbesten Split (6:13).
Auch wenn die Leistungen nicht im Vordergrund standen und diese auch schwer vergleichbar sind, so kann man sicherlich weitere herausheben. Auch wenn ihr Teamschnitt und ihre gemittelte 1000-hm-Zeit nicht ganz oben steht, so holten Biggi Böhm/Pepe Liebold zwei Teilwertungen: Die meisten Höhenmeter (2142 hm) und die meisten Gesamtkilometer (68 km), indem sie den Panoramaweg von Solnhofen nach Eichstätt liefen. Am Ende gab es auch noch tolle Kommentare im Netz:
„Geile Idee! So kann man gerne immer das Jahr beschließen.“ - „Super coole Aktion“ – „Vielen Dank für die Idee und die Arbeit!“ Das motiviert natürlich auch die Organisatoren. Diese denken schon über eine weitere Team-Challenge zur Vorbereitung des 4. Hofmühl Volksfest-Halbmarathons im Frühjahr nach.
Danke für Alles, was Ihr 2020 für den SVM geleistet habt, bleibt gesund, bis bald!
Mit den Worten unseres 1. Vorstandes Arnulf Neumeyer möchten wir Euch allen danken für die tolle Unterstützung in diesem schwierigen Jahr 2020!
Haltet durch und bleibt gesund!
Wir sehen uns alle hoffentlich bald wieder!
Einstellung Spiel- und Trainingsbetrieb für den gesamten Sportverein
Liebe SVM'ler,
Update zum weiteren Vorgehen in Bezug auf die aktuelle Corona-Situation:
Wir stellen mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb in der Fußball-Abteilung ein!
Der Trainingsbetrieb kann in allen Abteilungen des SVM noch bis einschließlich Freitag, den 30.10., stattfinden.
Infomationen, wie es nach den vier November-Wochen weitergehen wird, teilen wir Euch rechtzeitig über unsere bekannten Kanäle (Homepage/Facebook/Instagram) mit.
Für Fragen stehen Euch neben der Vorstandschaft natürlich auch Eure Abteilungsleiter/Trainer/Übungsleiter gerne zur Verfügung.
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Auch die nächsten 4 Wochen (und natürlich danach) werden wir als Verein gemeinsam durchstehen, auch wenn neben den sportlichen Aktivitäten die ursprünglich für Jahresende angesetzten gesellschaftlichen Ereignisse (Mitgliederversammlung/Gedenkgottesdienst/Weihnachtsfeier) corona-bedingt entfallen bzw. ins nächste Jahr verschoben werden müssen.
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Das Wichtigste aber zum Schluß: Bleibt gesund!
Eure Vorstandschaft des SV Marienstein
Erfolgreicher „Giro di Duggi“
Fantastischer Radsport und viele Spenden bei der 5. SVM-Benefizrundfahrt
Der fünfte Giro di Duggi zum Todestag des ehemaligen Sportkameraden Wolfgang Gutknecht wird vom SV Marienstein als voller Erfolg bezeichnet. Mit achtzig Radsportlern aller Leistungsklassen und achthundert EURO Spenden hätte die Triathlon-Abteilung in Corona-Zeiten nicht gerechnet.
Am letzten Sonntag fand bereits zum fünften Mal in Eichstätt-Marienstein die Benefizrundfahrt in Gedenken an den Radsportler „Duggi“ Gutknecht statt. Angesichts der wieder steigenden Covid19 Infektionszahlen, den damit verbundenen Auflagen und obendrein der erstmals schlechten Wetterprognose mit weniger 10 Grad Lufttemperatur, erhofften sich die Triathleten des SVM fünfzig Starter. Umso größer die Freude, dass es dann knapp über achtzig wurden, die zunächst auch noch trocken blieben. Und es zeigte sich, dass der „Giro di Duggi“ vor allem noch einmal viele starke Ausdauersportler der Region anzog. Am Ende dieser wettkampfarmen Saison wollten sie sich noch mal einem intensiven Vergleich stellen.
Die Spitzengruppe beherrschte wieder Elitefahrer Peter Schoberer aus Kipfenberg (Veloclub Ratisbona Regensburg). Die zunächst relativ große Gruppe mit weiteren Fahrern vom RS Kipfenberg, vom SV Marienstein und des TSV Gaimersheim, angeführt von Vorstand Alexander Geith sowie Maxi Bittl (RC Germania Weißenburg) wurde wie schon die Jahre vorher erst am Berg von Dollnstein nach Eberswang „gesprengt“. Wer am Berg gerade noch folgen konnte, flog spätestens bis Schernfeld weg, da Schoberer nach der Bergwertung in Eberswang noch mal eine Schippe drauflegte.
Bis zum offiziellen Ziel der Rundfahrt konnten dann nur noch Stefan Bayerlein (ESV Ingolstadt Triathlon), Mountainbike Marathonfahrer Frank Burkhardt (MC Pirate Hamburg), Bittl, Johannes Blind (Sportlicher Leiter RS Kipfenberg) und SVM-Triathlet Franz Vogel folgen. Sie blieben alle unter einer Stunde, fuhren dabei einen 37er-Schnitt über fast 40 Kilometer und 450 Höhenmeter und traten nach Eberswang über 400 Watt.
Aber auch unter den Verfolgern waren neben vielen blau-weißen SVMlern, angeführt von Christoph Sihorsch (1:01:04) noch bekannte Namen wie Triathlet Julian Sterner (1:01:07), der nun wie Bayerlein für Ingolstadt startet Anna und Ernst Knauer aus Schernfeld. Stark auch Maria Marb aus Wellheim, die auch für die Kipfenberger startet und lange in der Spitzengruppe mitfuhr und es sich auch nicht nehmen ließ, mit der „Verschleiß-Gruppe“ der Männer noch eine zweite inoffizielle Runde drauf zu setzten. Spätestens dann waren aber alle patsch nass und trotzdem hoch zufrieden mit einem schönen Radsport-Sonntag, der obendrein 800 Euro für soziale Einrichtungen einfuhr.
„Giro di Duggi“ im Zeichen von Corona
5. SVM-Benefizrundfahrt zum Todestag von Wolfgang Gutknecht
Der fünfte Giro di Duggi zum Todestag des ehemaligen Sportkameraden Wolfgang "Duggi" Gutknecht († 13.10.2015) steht ganz im Zeichen von Corona. Der SV Marienstein organisiert erneut eine Rundfahrt für einen wohltätigen Zweck. Trotz und gerade wegen Covid 19 soll die Radausfahrt am Sonntag, den 11. Oktober stattfinden.
„Zu wenig Masken in den Praxen - das können wir nicht hinnehmen!“ postete ein Eichstätter Unternehmer im April und startete die Crowdfunding-Kampagne #bockaufmaske. Da das Unternehmen auch der Titelsponsor der Kurzstrecke des Volksfestlaufes war und ist, beteiligte sich die Triathlon- Abteilung des SV Marienstein mit 500 EURO an der Kampagne. Hundert Masken sollten damit einer sozialen Einrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Die Ausdauersportler beim SVM vertrauten im April darauf, dass die Kampagne erstens Erfolg haben würde und dass zweitens der „Giro di Duggi“ im Herbst trotz Corona stattfinden kann.
Bereits im Juli meldete der Eichstätter Unternehmer: „MISSION ACCOMPLISHED - Wir haben unser Fundigziel erreicht und können die #bockaufmaske Realität werden lassen“. Nun gilt es am 11. Oktober ab 14.00 durch freiwillige Spenden die „vorgestreckten“ 500 EURO der Triathleten wieder reinzufahren. Davon gehen Vorstand Arnulf Neumeyer und Abteilungsleiter Franz Vogel trotz Corona fest aus, wurden doch in den letzten vier Jahren fast immer das Doppelte erradelt.
In diesem Jahr muss allerdings die Rundfahrt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld, die Weinleite und zurück zum SVM-Sportplatz etwas anders organisiert werden (siehe auch Skizze). Die Einschreibung erfolgt ab 13.00 Uhr nicht beim Sportheim in der Schamerau, sondern auf dem großen Busparkplatz. Es besteht dabei Maskenpflicht. Es wird keinen Massenstart (2019: 100 Teilnehmer gleichzeitig) geben. Die traditionelle Kuhglocke der Familie Gutknecht wird mehrere Leistungsgruppen in Abständen auf die Strecke schicken. Für das gemütliche Beisammensein nach der Rundfahrt gelten die offiziellen AHA- Bestimmungen der Gastronomie. Zusätzlich ist eine Voranmeldung mit verantwortlichem Ansprechpartner je Gruppe oder Familie spätesten bis 14.00 Uhr in der Gaststätte „zur Schamerau“ notwendig
Toller Erfolg für Nachwuchsradsportler des SV Marienstein
Mit Helena Neumayer, Theresa Rehm, Sophia Schrödel (U15) und Niclas Reuter (U17) nahmen gleich vier Nachwuchsradsportler des SV Marienstein am 1. Treuchtlinger Zeitfahren des RC Germania Weißenburg im Schambachtal teil.
Hierbei mussten von den Teilnehmer in den Nachwuchsklassen U15 10 km, in der U17 16 km bewältigt werden.
Der anspruchsvolle Parcours im Schambachtal verlangte von den Nachwuchsathleten einiges ab, zumal es für drei der vier Starter des SVM das erste „echte“ Radrennen war.
Trotzdem zeigten sie allesamt tolle Leistungen, wobei der 3. Platz in der Klasse U15 weiblich von Sophia Schrödel, die in ihrem ersten Wettkampf die 10 km in 17:05 Minuten absolvierte, eine echte Überraschung und besonderes Highlight für die Nachwuchsradsportler bei der gelungenen Premiere des professionell organisierten Wettkampfes war.
Michael "Pepe" Liebold beim "Race Around Austria"
Seit gestern Abend ist unser Pepe in einem 4er Team beim Race Around Austria am Start, einem Langstreckenrennen über 2.200 km und 30.000 Höhenmetern.
Beim TEAM Race Around Austria teilen sich die vier Athleten die Strecke individuell auf.
Mehr Infos dazu findet Ihr auch unter www.racearoundaustria.at
Dort könnt Ihr Pepe und sein Team mit dem Namen "Verschleißgruppe" auch live mitverfolgen!
Termine im Vereinskalender 2020 zum Vormerken!
Liebe Mitglieder, Gönner und Freunde des SVM,
wir hoffen Euch allen geht es gut.
Die Einschränkungen im Vereinsleben werden langsam gelockert, wir möchten Euch für das aktuelle Jahr zwei wichtige Termine in unserem Vereinskalender bekanntgeben.
Unsere Generalversammlung in der Schamerau mit vorher stattfindenden Gedenkgottesdienst in der Kirche Rebdorf am 06. November 2020, und unsere Weihnachtsfeier des Gesamtvereins am 04. Dezember 2020 im Kinderdorf Merienstein.
Wir freuen uns jetzt schon, Euch alle bei beiden Termin wiederzusehen, sofern es die zu diesem Zeitpunkt geltenden Versammlungsregeln zulassen!
SVM im Juni 2020: Es geht langsam wieder bergauf
Einige Abteilungen des SV Marienstein können wieder Trainingsbetrieb anbieten - andere müssen sich aber weiter gedulden
Marienstein - Sport und Vereinsleben waren beim SV Marienstein wegen des Coronavirus wochenlang fast zum Erliegen gekommen.
"Die Zwangspause stellt uns als Verein vor große Herausforderungen. Jeder ist sich der besonderen Situation, in der wir uns befinden, natürlich bewusst und versucht trotzdem mit maximaler Umsicht das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Darauf sind wir sehr stolz", fasst Stefan Herrler, stellvertretender Vorsitzender des SVM, die aktuelle Lage zusammen.
Durch die Absage des Stadtteilfestes und des Hofmühl-Volksfest-Halbmarathons entfallen nicht nur zwei wichtige Pfeiler im Mariensteiner Vereinsleben, sondern auch wichtige Einnahmen. Besonders bitter für die Organisatoren war die Tatsache, dass die vielversprechenden Vorbereitungen bereits in vollem Gange waren. "Trotz allem sind wir zuversichtlich, mit der Unterstützung und Geduld unserer Mitglieder, Sponsoren, Freunde und Gönner diese Situation zu meistern", zeigt sich Herrler vorsichtig optimistisch.
Dieser Optimismus liegt auch darin begründet, dass nun die ersten Gehversuche unternommen werden. So ist die Sportgaststätte Schamerau gut besucht und liefert dank des Einsatzes der Wirtsleute ihren gewohnten Beitrag zum Vereinsleben. Auch wenn Wettkämpfe und gewohntes Training in den einzelnen Abteilungen noch weit entfernt zu sein scheinen, arbeiten die Verantwortlichen hier bereits an Konzepten. Gerade den Jugendlichen sollen demnächst im Rahmen des zu diesem Zeitpunkt gesetzlich Erlaubten zusätzliche Aktivitäten zur Überbrückung der wettkampflosen Zeit angeboten werden. "Unseren Nachwuchssportlern fehlt nicht nur die Bewegung, sondern auch die sozialen Kontakte. Ein spezieller Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die den Verein unermüdlich mit ihren Ideen und Kreativität unterstützen. Hierdurch können wir in den nächsten Monaten hoffentlich auch den sportlichen Bereich wieder mit mehr Leben füllen", zeigt sich Herrler dankbar.
Die Ausgangslage gestaltet sich hierbei in den Abteilungen natürlich unterschiedlich. Für die Nachwuchs-Fußballer gibt es zumindest etwas Licht am Ende des Tunnels, denn unter Beachtung der Hygienevorschriften ist für die D- bis A-Jugendlichen einmal in der Woche ein Training angesetzt. "Die Jugendlichen verhalten sich sehr vorbildlich, um natürlich weiterhin das lang erwartete Training wieder genießen zu können. Die Kleineren müssen sich leider noch etwas gedulden. Während der ersten Corona-Phase absolvierten die älteren Spieler selbstständig Laufeinheiten und für die Kleinen gab es ein paar Trainingsvideos mit Tipps, wie man sich zu Hause fit hält", berichtet Abteilungsleiter Peter Bosch und fügt an: "Hoffentlich können unsere Kids ihre neuen Trainingsanzüge, die dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren angeschafft werden konnten, bald wieder auf unseren Sportplätzen ausführen. " Nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Trainer wurden in ihrem sportlichen Elan durch die Pandemie ausgebremst, denn nach der Organisation der dezentralen Trainer-Ausbildung des BFV für Jugendliche beim SVM hat man nun im Jugendbereich Lizenz-Trainer in jeder Mannschaft.
In der Turnabteilung ist die Situation etwas komplizierter: "Die verbindlichen Rahmenhygiene-Konzepte des bayerischen Staatsministeriums können in der Halle momentan nicht eingehalten werden", informiert Abteilungsleiterin Lilo Adlkofer. Allerdings treten weitere Lockerungen für den Indoor-Sport ab Montag in Kraft. Dadurch wird momentan überlegt, bereits Ende Juni oder Anfang Juli die Sportangebote in der Turnhalle am Graben wieder stattfinden zu lassen.
Immerhin kann der Nordic-Walking-Treff mittwochs (8.30 bis 10 Uhr, Treffpunkt an der Schamerau) mit höchstens 19 Teilnehmern bereits wieder stattfinden. Die Teilnahme ist nach telefonischer Anmeldung bei Lilo Adlkofer (08421/7999) möglich.
In einer vergleichsweise komfortablen Situation befanden sich laut Abteilungsleiter Franz Vogel die Triathleten: "Klar hätte man nach einigen einsamen Einheiten gerne mal wieder eine Rad- oder Laufeinheit gemeinsam absolviert, aber für uns Individualsportler ist ein Training alleine auch nichts ganz Neues. Mittlerweile gehen die Trainingseinheiten wieder fast die gewohnten Gänge, wobei man natürlich die neuen Gepflogenheiten wie zum Beispiel den größeren Abstand verinnerlicht hat. "
Problematischer sei es da schon mit dem Schwimmen gewesen. "Wenn man länger nicht schwimmt, dann ist das schlecht für Technik und Wasserlage. Aber auch die Bäder haben ja jetzt wieder geöffnet und das wärmere Wetter erlaubt auch die eine oder andere Freiwasser-Einheit. "
Nicht nur die Abteilungsleiter, sondern auch Arnulf Neumeyer, Vorsitzender des SVM, blickt durchaus hoffnungsvoll in die Zukunft: "Noch in diesem Jahr freuen wir uns auf die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und die traditionelle Weihnachtsfeier im Kinderdorf. Nächstes Jahr wird zudem der Städtecup wieder in Eichstätt ausgetragen und dann steht uns mit der Feier des 60-jährigen Vereinsjubiläums Ende Juni 2021 ein echtes Highlight ins Haus. "
Übungsleiter Jugend für unsere Mountainbiker - Wir suchen DICH!
Auch wenn aktuell das Training noch ruht, sind wir auf der Suche nach motivierten, fahrradbegeisterten Sportlern, die unser aktuelles Trainerteam verstärken wollen.
Als kleines Zuckerl übernehmen wir die Kosten der Trainer-Lizenz, sobald hier die nächsten Schulungen angeboten werden!
Na, wäre das was für Dich?
Wenn Du Interesse hast, kannst Du Dich einfach mal bei Christoph, einem unserer Trainer, unverbindlich melden und weitere Information bekommen.
Am besten per Telefon unter der Nummer 0173 2590908.
Wir freuen uns über jeden Interessenten, also auf geht's!
Vereins-Update zum aktuellen Stand Trainingsbetrieb (16.05.2020)
Liebe Mitglieder,
wir hoffen, Euch allen geht es den Umständen entsprechend gut!
Nachdem in den letzten Tagen schrittweise Lockerungen im Umgang mit der Corona-Pandemie eingesetzt haben, gibt es nun auch für unsere Sportarten erste Trainingskonzepte, die grundsätzlich unter Beibehaltung aller Hygienevorgaben und rechtlichen Einschränkungen einen Trainingsbetrieb zulassen würden.
Nach Rücksprache mit unseren Abteilungsleitern und unseren Trainern ergibt sich gerade folgender Stand zur eventuellen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs:
Fußball:
Senioren: Unsere Trainer arbeiten gerade an einem Konzept, das es uns erlauben könnte, in einen Trainingsbetrieb einzusteigen, allerdings mit diversen Einschränkungen und Vorgaben, die wir gerade auf Machbarkeit seitens des Vereins prüfen. Siehe auch hierzu den Link auf die BFV-Seite.
https://www.bfv.de/news/corona/2020/05/fragen-und-antworten-zum-eingeschrankten-trainingsbetrieb
Aktuell streben wir einen Start zum 20.05. an, werden uns aber Anfang der Woche mit allen Verantwortlichen zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen.
Junioren: Auch wenn das Konzept grundsätzlich eine Möglichkeit für ältere U-Mannschaften enthält, haben wir uns als Verein entschlossen, die Trainings-Aktivitäten im Jugendbereich vorerst weiter auszusetzen.
Wir werden uns in den Pfingstferien diesbezüglich ebenfalls nochmal zusammensetzen und dort das weitere Vorgehen besprechen.
Triathlon:
Die unter der Triathlonsparte laufende MTB-Jugendgruppe wird aktuell ebenso keine gemeinsamen Trainings-Aktivitäten starten, da hier aktuell noch größere Bedenken zur Umsetzbarkeit des aktuell vom BRV veröffentlichten Konzepts bestehen. Hier werden wir alle gemeinsam die weitere Entwicklung beobachten und bei sich ändernden Rahmenbedingungen die nächsten Schritte konkret besprechen.
Turnen:
Hier haben wir auch nach Rücksprache mit Abteilungsleitung und den Trainern beschlossen, trotz kleiner Lockerungen erst wieder ab September 2020 im Indoor-Bereich unsere Trainings-Stunden anzubieten. In welcher Form das dann sein wird, ist heute noch nicht absehbar. Da es hier für Outdoor-Aktivitäten etwas besser aussieht, findet momentan nur der Nordic-Walking Treff jeden Mittwoch von 8:30-10.00 Uhr mit dem Treffpunkt Schamerau statt, natürlich nur mit maximal 5 Teilnehmern pro Gruppe und den weiteren Abstands- und Hygienevorschriften, also auch z.B. die Dokumentation der Teilnehmer.
Falls Ihr Fragen habt, könnt Ihr Euch gerne an Eure Trainer, Abteilungsleiter oder auch an den Vorstand direkt wenden.
Sobald wir hierzu Neuigkeiten haben, werden wir Euch schnellstmöglich informieren.
Bleibt alle gesund!
Bis bald.
Eure Vorstandschaft des SVM
Alles Gute zum Muttertag!
Wir wünschen allen unseren Sportler-Mamas und natürlich allen anderen Mamas auch einen schönen Muttertag im Kreise Eurer Liebsten, so gut das heute möglich ist!
Bleibt gesund!
Bis bald
Euer SV Marienstein