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Do. (14.00 Uhr): SVM am Feiertag in Holzheim im Einsatz
(jsl) Marienstein
Durch den klaren 3:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen die SG TSV/DJK Herrieden konnte der BSC Woffenbach am letzten Sonntag seine Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf fünf Punkte ausbauen und geht am heutigen Feiertag als klarer Favorit in die Partie beim SV Wettelsheim (Rang 8). Der TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth (beide 27 Punkte) wollen dem Ligaprimus auf den Fersen bleiben und benötigen hierfür dreifache Punktgewinne in Burgfarrnbach bzw. Dinkelsbühl. Der SV Marienstein war am letzten Wochenende auf Grund der Absage des Heimspiels gegen den TSV Burgfarrnbach zum tatenlosen Zusehen verdammt und rutschte dadurch auf den Relegationsplatz ab. Diesen wollen die Vorstädter mit einem Erfolgserlebnis beim FC Holzheim, wo um 14.00 Uhr angepfiffen wird, wieder verlassen. Dabei trifft man auf einen Tabellennachbarn, der nicht nur gleich viele Punkte (17) auf dem Konto hat, sondern auch die identische Tordifferenz (0) aufweist. Der zu Hause noch ungeschlagene FC ist vor allem auf heimischem Geläuf ein ungenehmer Gegner. "In Holzheim geht es immer hoch her. Letzte Saison waren wir dort auf der Siegerstraße und kassierten in den Schlussminuten nach einer 1:3-Führung noch den Ausgleich", erinnert sich Trainer Zengerle und kommt auf das anstehende Duell zu sprechen: "Für uns gibt es momentan keine Schönheitspreise zu gewinnen. Wir müssen pragmatischen Fußball spielen und so unsere Punkte holen." Zusätzliche Sorgen macht den Übungsleiter die Personaldecke, denn Fabian Streller, Jonas Hiller und Stephan Steib sind verhindert. Oliver Reichenberger fällt mir Rückenproblemen aus und Co-Trainer Markus Hörmann droht mit einem hartnäckigen Bluterguss in der Wade gar längere Zeit auszufallen. Insofern stellt sich das Team der Blau-Weißen, das dem FC Holzheim einen heißen Kampf bieten soll, im Grunde von selbst auf.
So. (15.00 Uhr): SVM gegen Aufsteiger gefordert
(jsl) Marienstein
Mit dem 15. Spieltag nähert sich die Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits dem Ende der ersten Saisonhälfte. Lediglich der TSV Berching (10 Punkte) und der SV Mosbach (9 Punkte) liegen abgeschlagen am Tabellenende, während der Rest des Teilnehmerfelds eng beisammen liegt. Den Tabellenzweiten trennen gerade einmal acht Punkte vom Drittletzten. Bereits am Samstag wollen die TSG Roth und der TSV 1860 Weißenburg (jeweils 24 Punkte) ihrer Verfolgerrolle gerecht werden und die SG TSV/DJK Herrieden (25 Punkte) und den BSC Woffenbach (29 Punkte) unter Druck setzen. Die "Sechzger" stehen gegen den TSV Berching vor einer Pflichtaufgabe, während die TSG gegen den FC Holzheim (Rang 12) mit mehr Gegenwehr zu rechnen hat. Am Sonntag kommt es in Woffenbach dann zum absoluten Topspiel zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenzweiten aus Herrieden, bei dem mindestens ein Team Zähler liegen lassen wird. Auch der TSV Greding und der FV Dittenheim (ebenfalls jeweils 24 Punkte) können am Sonntag mit Siegen bis auf den zweiten Rang vordringen. In dieser vorderen Tabellenregion hielt sich zu Saisonbeginn auch lange Zeit der TSV Burgfarrnbach auf und grüßte dabei mitunter gar von der Tabellenspitze. Nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen ist der Aufsteiger jedoch auf dem Boden der Tatsachen gelandet und bis auf Rang sieben abgerutscht. Am Sonntag tritt er ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark des SV Marienstein an.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach
Die Vorstädter wollen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ebenfalls wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. "Leider konnten wir aus den knappen Spielen in Roth und Weißenburg nichts Zählbares mitnehmen. Dort entschieden jeweils Kleinigkeiten und wir haben unsererseits die entscheidenden Chancen nicht genutzt", blickt Trainer Stephan Zengerle zurück und setzt seine Hoffnung auf positive Effekte der Trainingswoche. "Zuletzt fehlten im Training aus beruflichen Gründen und wegen Verletzungen einige Spieler. Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken, ruhig bleiben und uns im Training die Sicherheit für die nächsten Aufgaben holen." Tatsächlich gibt es im blau-weißen Lager keinen Grund, nun alles schlecht zu reden. Schließlich befreite man sich zuvor durch eine beeindruckende Siegesserie selbst aus dem Tabellenkeller. Gegen das Team aus dem Fürther Stadtteil ist erneut mit einer engen Partie zu rechnen. Die vier Niederlagen der Gäste zuletzt waren äußerst knapp und resultierten aus Spielen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel.
Niederlage im Kreis-Duell: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:1 (1:0)
(jsl) Weißenburg
Tabellenführer BSC Woffenbach kam in der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim TSV Freystadt nicht über ein 0:0 hinaus. Dennoch hat der BSC (29 Punkte) immer noch vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, denn der bisher ärgste Verfolger, der TSV Greding, ließ beim 2:2 beim FC Holzheim ebenfalls Punkte liegen. Die sonstigen Teams der Spitzengruppe hielten sich hingegen schadlos und so rückt das Feld noch weiter zusammen. Neuer Tabellenzweiter ist die SG TSV/DJK Herrieden (25 Punkte) nach einem 2:1 über den SV Ornbau. Auf den weiteren Plätzen folgen die TSG Roth (24 Punkte), die beim TSV Burgfarrnbach knapp mit 0:1 gewann, und der punktgleiche TSV 1860 Weißenburg. Die "Sechzger" setzten sich knapp mit 2:1 gegen den SV Marienstein durch. Für die Vorstädter bedeutete die zweite Niederlage in Folge ein Abrutschen auf den 14. Tabellenrang. Nur dank des besseren Torverhältnisses rangiert man nicht auf einem Relegations- oder Abstiegsplatz.
TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:1 (1:0)
Trainer Stephan Zengerle sprach nach der Partie von einer "bitteren Niederlage. In der ersten Halbzeit haben wir uns vom Weißenburger Pressing zu sehr beeindrucken lassen und unser Spiel war zu fehlerhaft. Auf Grund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hätten wir uns einen Punkt aber durchaus verdient gehabt." Tatsächlich setzten die Hausherren den SVM von Beginn an unter Druck, doch die Mariensteiner Hintermannschaft hielt diesem Stand. In der 21. Spielminute zeigte der Unparteiische nach einer harmlosen Szene im Mariensteiner Strafraum auf den Punkt, doch Gabriel Rehm parierte den nicht platziert genug geschossenen Strafstoß. Dennoch gingen die Gäste mit einem Rückstand in die Kabinen und das Zustandekommen des Weißenburger Führungstreffers war aus Mariensteiner Sicht äußerst unglücklich. Nach einem Eckball bugsierten zwei Mariensteiner Akteure das Leder gemeinschaftlich über die eigene Linie. Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Mannschaften, ehe die Blau-Weißen immer besser ins Spiel kamen. Zwei Mal tauchte Stephan Steib direkt vor TSV-Schlussmann Gabriel Uhl auf, doch zunächst versprang im der Ball im letzten Moment und wenig später konnte ein Weißenburger Akteur im letzten Moment klären, nachdem er sich den Ball mit der Brust bereits an Uhl vorbeigelegt hatte. In der 74. Spielminute gelang schließlich der Ausgleich, als ein vom eingewechselten Johannes Kammerbauer von der rechten Seite getretener Freistoß an Freund und Feind vorbei ins lange Eck segelte. Nun hätte das Spiel kippen können, doch Uhl lenkte einen Schuss des von Steib freigespielten Streller über den Querbalken. Stattdessen entschied der Unparteiische auf der Gegenseite zu Unrecht auf Freistoß für Weißenburg. Dieser wurde zur Mitte gebracht, wo Max Pfann nach einer zu zentral geratenen Abwehr schnell schaltete und aus 16 Metern trocken ins lange Eck abschloss. Der SVM suchte erneut nach einer Antwort, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm, als ein Schuss von Manuel Bittlmayer im Strafraum mit der Hand geblockt wurde. So blieb es beim Weißenburger Sieg, wohingegen die Vorstädter auch im fünften Vergleich mit dem TSV seit dem Aufstieg in die Bezirksliga keine drei Punkte einfahren konnten.
So. (14.30 Uhr): Kreis-Duell beim TSV 1860 Weißenburg
(jsl) Marienstein
Der BSC Woffenbach drehte am vergangenen Sonntag in Unterzahl einen 0:1-Pausenrückstand gegen den SV Mosbach zu einem 2:1-Sieg. Dadurch baute der Aufsteiger seine Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken Süd aus, denn der TSV Burgfarrnbach verlor das Verfolgerduell beim TSV Greding mit 4:2. Der TSV Greding ist nun ärgster Verfolger des BSC, hat jedoch bereits fünf Punkte Rückstand. Diesen Rückstand will man am Sonntag mit einem Sieg beim FC Holzheim verkleinern und hofft auf Schützenhilfe des TSV Freystadt, der den BSC Woffenbach zu Gast hat. Der SV Marienstein verließ am vergangenen Sonntag erstmalig nach sieben Pflichtspielen ohne Niederlage den Rasen wieder als Verlierer und rutschte in der Tabelle dadurch auf Rang 11 ab.
Sa. (14.30 Uhr): TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein
Am Samstag muss die Zengerle-Elf zum zweiten Mal in Folge auswärts antreten. Um 14.30 Uhr wird die Partie beim TSV 1860 Weißenburg angepfiffen, wo die Trauben erfahrungsgemäß hoch hängen. In den letzten beiden Spielzeiten holte man gegen die "Sechzger" nur ein mageres Pünktchen und letzte Saison gingen beide Duelle verloren. Eigentlich ging der TSV als Aufstiegsaspirant in die Saison, doch nach nur vier Punkten aus den ersten fünf Spielen kehrte im Weißenburger Lager Ernüchterung ein. Inzwischen hat man sich aber bis auf Rang sechs verbessert und einen großen Anteil am Aufschwung hat die Defensive. Am letzten Samstag gewann der TSV mit 0:1 beim ASV Zirndorf und da die beiden Weißenburger Partien zuvor torlos endeten, ist man seit 270 Minuten ohne Gegentor. Die Mariensteiner Offensive wird sich also einiges einfallen lassen müssen, um diesen Abwehrriegel zu knacken. Zuletzt verkauften sich die Blau-Weißen bei der TSG Roth klar unter Wert und wollen nach der 3:0-Niederlage in Roth wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Keine Punkte in Roth: TSG Roth - SV Marienstein 3:0 (1:0)
(jsl) Roth
Das hat man sich im Lager des ASV Zirndorf sicherlich anders vorgestellt: Das Team aus dem Landkreis Fürth hatte vor Saisonbeginn einem Wechsel von der Nord- in die Südstaffel zugestimmt und sich ausgerechnet, in der Bezirksliga Mittelfranken Süd eine gute Rolle zu spielen. Das 0:1 gegen den TSV 1860 Weißenburg war am Samstag jedoch bereits die sechste Saisonniederlage des ASV, der sich mit 16 Punkten im unteren Tabellendrittel wiederfindet. Die "Sechzger" befinden sich nach dem Auswärtssieg, den Max Pfann zehn Minuten vor Spielende sicherstellte, in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Nur einen Punkt mehr als der ASV Zirndorf hat der SV Marienstein auf dem Konto. Mit einem Sieg in Roth hätte man an der TSG vorbeiziehen können, doch daraus wurde nichts.
TSG Roth - SV Marienstein 3:0 (1:0)
Bei bestem Wetter erwischten die Hausherren einen Start nach Maß: Philipp Ludwig nutzte nach einem Eckball eine unübersichtliche Situation und drückte den Ball aus der Nahdistanz über die Linie. Die erste Torannäherung für den SVM konnte Markus Hörmann verzeichnen, doch der Co-Trainer setzte seinen Freistoß etwas zu hoch an und wenig später zögerte Fabian Streller zu lange mit seinem Abschluss. In der 28. Spielminute schloss Manuel Bittlmayer einen Mariensteiner Angriff erfolgreich ab, doch dem Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Nur eine Minute später kam Batuhan Tuluk nach einer Hereingabe in zentraler Position zum Abschluss und dieser touchierte den Pfosten des von Gabriel Rehm gehüteten SVM-Tores. Nach dem Seitenwechsel hielt Rehm seine Farben im Spiel, als er gegen den durchgelaufenen Kevin Biallas im direkten Duell rettete. Nun kamen die Gäste immer besser ins Spiel, wobei Bittlmayer in der 72. Minute die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte: Seine Direktabnahme nach schöner Vorarbeit von Kapitän Andreas Knör und Streller krachte an das Lattenkreuz und Philipp Fink brachte den Abpraller nicht im Tor unter. Auch Jonas Hiller und der eingewechselte Oliver Reichenberger kamen in vielversprechender Position an den Ball, doch eine schlampige Ballannahme verhinderte einen platzierten Abschluss. Zudem blieb die Pfeife des Unparteiischen nach einer harten Aktion gegen Streller im Strafraum stumm. In der hitzigen Schlussphase setzten die Blau-Weißen alles auf eine Karte und wurden kurz vor Schluss doppelt bestraft: Philipp Spießl per fulminantem Schuss in den Winkel und Biallas nach Querpass von Spießl auf das leere Tor sorgten für das Endergebnis von 3:0, das um zwei Tore zu hoch ausfiel.
Sa. (16.00 Uhr): SVM zu Gast bei der TSG Roth
(jsl) Marienstein Extrem ausgeglichen präsentiert sich das Teilnehmerfeld der Bezirksliga Mittelfranken Süd in dieser Saison. So liegen zwischen dem Tabellenzweiten, dem TSV Burgfarrnbach, und dem Tabellenfünfzehnten, dem SV Ornbau, gerade einmal sechs Punkte. Angesichts dieser Leistungsdichte kann die Favoritenrolle meist nicht eindeutig zugeordnet werden. Eine Ausnahme bildet hierbei das Aufeinandertreffen des Tabellenführers BSC Woffenbach (25 Punkte) mit dem Tabellenvorletzten, dem SV Mosbach (9 Punkte), am kommenden Sonntag. Bereits am Samstag wird der 14. Spieltag mit den Partien ASV Zirndorf gegen TSV 1860 Weißenburg und TSG Roth gegen den SV Marienstein eingeläutet. Sa. (16.00 Uhr): TSG Roth - SV Marienstein Die Vorstädter rangieren auf Rang 10 und haben einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, aber sie liegen eben auch in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Diesen will sich die Zengerle-Elf am Samstag weiter nähern, wozu ein Erfolgserlebnis bei der TSG Roth notwendig ist. Die Hausherren liegen auf Rang sechs (18 Punkte) und holten aus den letzten drei Partie fünf Punkte, wobei sie nur ein einziges Gegentor kassierten. Zuletzt holte man beim TSV 1860 Weißenburg durch ein torloses Remis einen Punkt. Doch auch der SVM ist derzeit in blendender Verfassung und ist - das Pokalspiel in Weißenburg eingerechnet - seit sieben Spielen ungeschlagen. Dadurch kämpfte man sich nach dem schwachen Saisonstart vor in das Mittelfeld der Tabelle und will nun weiter Boden gut machen. "In der momentanen Phase und angesichts der engen Tabelle gibt es keine leichten Spiele für uns. Wir müssen weiterhin so stabil und konzentriert auftreten wie zuletzt, dann ist bei einem solch unbequemen Gegner wie der TSG etwas drin", erwartet Trainer Stephan Zengerle eine enges Spiel. Tatsächlich ist am Sonntag mit einem engen, von den Abwehrreihen geprägten Spiel zu rechnen, denn auch die Mariensteiner Defensive stand in den letzten Wochen sehr sicher. Ein einziges Gegentor musste man in den letzten vier Ligaspielen hinnehmen. Anpfiff im Rother Leoni-Sportpark ist um 16.00 Uhr.
Neue Trikots für unsere U17 von der Fahrschule Graf
Unsere Jungs von der U17 haben für die aktuelle Saison einen brandneuen Satz wunderschöner Trikots von unserem Sponsor Fahrschule Graf überreicht bekommen.
Inhaber und Geschäftsführer Stefan Graf überreichte den Trikotsatz vor dem Heimspiel gegen die JFG Region Sulztal.
Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn konnten unsere Jungs das letzte Heimspiel gegen die TSG Ellingen mit einem 4:1-Sieg erfolgreich beenden.
Wir danken auf diesem Weg der Fahrschule Graf und ihrem Chef Stefan Graf für die tollen Trikots und wünschen damit unserer U17-Truppe eine erfolgreiche Saison in der Kreisklasse Neumarkt/Jura Süd.
Das nächste Spiel findet am 12.10. gegen den ESV Treuchtlingen in Treuchtlingen statt. Mit einem Sieg könnten wir die aktuell punktgleichen Treuchtlinger in der Tabelle überholen.
Wir drücken die Daumen!
Link zur Facebook-Seite der Fahrschule Graf
SVM ringt Tabellendritten nieder: SV Marienstein - TSV Greding 1:0 (0:0)
(jsl) Marienstein Der 13. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd hielt einige Überraschungen bereit. Der SV Mosbach, der vor dem Spieltag als Schlusslicht nur sechs Punkte aufweisen konnte, gewann gegen den SV Ornbau mit 3:1 und gab die rote Laterne an den TSV Berching weiter. Auch am anderen Ende der Tabelle ergaben sich unerwartete Ergebnisse. So kam Tabellenführer BSC Woffenbach bereits am Samstag bei den Sportfreunden Dinkslbühl nicht über ein 1:1 hinaus. Noch härter traf es am Sonntag den zweitplatzierten TV Burgfarrnbach, der gegen den FV Dittenheim mit 1:2 verlor. Dennoch behaupten der BSC (25 Punkte) und der TV (22) ihre Spitenpositionen. Neuer Tabellendritter ist die SG TSV/DJK Herrieden nach einem 3:2 über den TSV Berching. Die SG profitierte von der 1:0-Niederlage des TSV Greding beim SV Marienstein. SV Marienstein - TSV Greding 1:0 (0:0) Der SVM verbessert sich hingegen durch den fünften Saisonsieg auf Rang 10 und entsprechend zufrieden war Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff: "Uns war klar, dass es ein enges Spiel wird, da Greding in der Defensive immer gut steht. Wir haben aber auch kaum Chancen zugelassen und insgesamt sehe ich leichte Vorteile für uns, weswegen der Sieg durchaus in Ordnung geht." Tatsächlich bekamen die Zuschauer bei bestem Fußballwetter über die gesamte Spielzeit kaum klare Offensivaktionen geboten. Eine der besten Chancen hatte Manuel Bittlmayer in der Anfangsphase, als er aus der Nahdistanz gegen die Laufrichtung von TSV-Schlussmann Fabian Lang abschloss und ein Gredinger Akteur ungewollt auf der Linie rettete. Ansonsten ergaben sich in der ersten Hälfte nur Halbchancen. Für die Gäste setzte Felix Templer einen Fernschuss zu hoch an und ein Kopfball von Daniel Schlupf aus 10 Metern landete in den Armen von Gabriel Rehm. Auf der Gegenseite zog Sebastian Hemisch nach einem Querpass durch den Strafraum aus halbrechter Position ab und verfehlte das lange Eck. Direkt nach dem Seitenwechsel war Heimisch in der Defensive gefordert, als er nach einer Hereingabe von der rechten Seite vor dem einschussbereiten Fabian Schlupf rettete. In der 54. Spielminute setzte Markus Hörmann einen Freistoß aus 20 Metern etwas zu hoch an. In dieser Phase übernahmen die Hausherren immer mehr das Kommando und Kapitän Andreas Knör kam nach Steilpass von Hörmann einen Schritt zu spät. Die blau-weiße Defensive stand sehr sicher und so wurde es nur bei einem Freistoß aus dem Halbfeld halbwegs gefährlich für das SVM-Tor: Daniel Schlupf köpfte nach einer Hereingabe von Christoph Biedermann über das Tor. Für die spielentscheidende Szene sorgte Jonas Hiller acht Minuten vor Spielende. Über die linke Seite drang er energisch in den Strafraum ein, gewann einen Pressschlag und wurde durch einen zu heftigen Armeinsatz eines Gredinger Spielers zu Fall gebracht. Der die Partie hervorragend leitende Simon Gottschalk zeigte auf den Punkt und Co-Trainer Hörmann verwandelte platziert in das rechte Eck. Dieses Ergebnis brachten die Zengerle-Schützlinge problemlos über die Zeit und verdienten sich den Heimerfolg dadurch, dass sie über die gesamte Spielzeit gesehen mehr in das Spiel investierten.
So. (15.00 Uhr): TSV Greding zu Gast im Hofmühl-Sportpark
Nach Halbfinalsieg im Toto-Pokal war Trainer Stephan Zengerle nur bedingt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Trotz eines klaren Plus an Ballbesitz kamen wir in der ersten Halbzeit kaum zu klaren Situationen. Oft fehlte einfach die Präzision. Man hat gemerkt, dass einigen Spielern das kräftezehrende Spiel vom Sonntag beim BSC Woffenbach noch in den Knochen steckte. Wir haben uns aber trotzdem in das Spiel hineingekämpft und wenn man einen solch kompakten Gegner in den Schlussminuten noch niederkämpft, ist das natürlich immer ein tolles Gefühl. Für Gabriel Rehm freut es mich besonders, dass er erneut - wie schon im Viertelfinale - im Elfmeterschießen zum Matchwinner wurde." Vor der nächsten Aufgabe im Ligabetrieb bleibt den Vorstädtern kaum Zeit zur Regeneration. Am Sonntag gastiert der TSV Greding ab 15.00 Uhr im Hofmühl Sportpark. Die Gäste waren ebenfalls am Mittwoch im Einsatz und erreichten im Ligaspiel beim TSV 1860 Weißenburg ein torloses Remis, wodurch sie ihren dritten Tabellenplatz behaupteten. Die Gastgeber wollen auch das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben und den Schwung aus dem Pokalwettbewerb mit in den Ligaalltag nehmen.
Einzug ins Pokalfinale: FC/DJK Weißenburg - SV Marienstein 4:5 n.E.
(jsl) Weißenburg
Dank eines großen Kampfgeistes und eines starken Gabriel Rehm steht der SV Marienstein im Finale des Toto-Pokals auf Kreisebene. Die Zengerle-Elf besiegte den FC/DJK Weißenburg mit 4:5 im Elfmeterschießen, nachdem es nach 90 Minuten 1:1 gestanden hatte. Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Gastgeber, denn in der 13. Spielminute zog Andreas Pfefferlein aus 25 Metern ab und der Ball senkte sich in das rechte untere Toreck. Der SVM versuchte sofort zu reagieren und Oliver Reichenberger traf nach Doppelpass mit Stephan Steib aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Auf der Gegenseite konnte Benedikt Auernhammer seinen Kopfball nach einem Eckstoß nicht genau genug platzieren. Mit der Führung im Rücken ließen die kompakt stehenden Hausherren auf dem engen Rasenplatz kaum Kombinationen des SVM zu. In der zweiten Halbzeit fand der Bezirksligist immer besser ins Spiel. Sebastian Schmelz war nach einer überhasteten Aktion von FC/DJK-Torhüter Maximilien Bühring hellwach und sein Schuss aus 20 Metern striff den rechten Torpfosten. Kurz darauf faustete Bühring einen Kammerbauer-Freistoß zur Seite und Schmelz wurde nach Querpass von Sebastian Heimisch im letzten Moment geblockt. Die Weißenburger konterten und Auernhammer verpasste einen Flankenball nur um Zentimeter. In der 78. Spielminute scheiterte Knör nach einer flüssigen Kombination an Bühring und zwei Minuten später dezimierten sich die Gäste unnötigerweise selbst: Pasqual Krieglmeier konnte sich nach einer gelben Karte wegen Meckerns in Zaum halten und sah direkt die gelb-rote Karte. Dies sollte der Auftakt zu einer fulminanten Schlussphase sein, in der der Kreisligist auf die Entscheidung drängte. Nach einer Ablage zog Matthias Lehmeyer aus dem Rückraum ab und Rehm lenkte den strammen Schuss über die Querlatte. Wenig später entschied Rehm das direkte Duell gegen den durchgelaufenen Daniel Heckel für sich, ehe Schmelz die Situation endgültig bereinigte und auch Auernhammer fand bei einem Schuss aus zehn Metern seinen Meister in Rehm. Nun schöpften die Mannen um Kapitän Andreas Knör in Unterzahl nochmals Hoffnung. Bühring lenkte einen Heimisch-Kopfball mit den Fingerspitzen über die Latte. In der 90. Minute umkurvte Steib seinen Gegenspieler und den Torhüter, doch sein Schuss wurde auf der Torlinie geklärt. Kurz vor Ablauf der Nachspielzeit brachte Kammerbauer einen langen Ball vor das Tor, wo sich Bühring verschätzte und Fabian Streller das Spielgerät zum Ausgleich über die Linie drückte. Im sofort folgenden Elfmeterschießen konnten Bühring und Rehm jeweils einen Elfmeter parieren, ehe der jeweils fünfte und damit letzte Schütze antrat. Während Heimisch die Nerven behielt, avancierte Rehm im Duell mit Robin Unger endgültig zum Mann des Tages.
Im Finale, das am 01. Mai 2019 ausgetragen wird, treffen die Vorstädter auf den SV Rednitzhembach. Dem Sieger der Partie winkt ein Ticket für die erste Hauptrunde des Toto-Pokals 2019/2020, wo attraktive, höherklassige Gegner warten.
Mittwoch (16.00 Uhr): Pokal-Halbfinale beim FC/DJK Weißenburg
Im Halbfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene tritt unsere erste Mannschaft am morgigen Mittwoch beim FC/DJK Weißenburg an. Anpfiff in Weißenburg (Sportanlage am Lehenwiesenweg 25) ist um 16.00 Uhr. Im Falle eines Weiterkommens träfe man im Finale auf den Gewinner der Partie TSV Winkelhaid - SV Rednitzhembach.
Punktgewinn beim Tabellenzweiten: BSC Woffenbach - SV Marienstein 0:0
(jsl) Marienstein
Kaum Veränderungen an der Tabellenspitze brachte der elfte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die vier Mannschaften, die vor dem Spieltag auf den Rängen eins bis vier rangierten, ließen allesamt Federn und die Ergebnisse unterstrichen erneut die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfelds. Am härtesten traf es den SV Wettelsheim (4), der gegen den TSV Freystadt zu Hause mit 1:5 unterging. Die Treuchtlinger Vorstädter verlieren damit ihren vierten Platz an die SG TSV/DJK Herrieden, die durch ein 4:1 über den TSV 1860 Weißenburg einen Satz von Rang neun auf Rang vier macht. Der TSV Greding (3) rutschte beim 3:1 beim FV Dittenheim ebenfalls aus. Immerhin einen Zähler ergatterte das Spitzenduo. Der TSV Burgfarrnbach (1) kam beim heimstarken SV Ornbau zu einem 2:2 und der BSC Woffenbach (2) trennte sich torlos vom SV Marienstein. Die Vorstädter blieben damit auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen.
BSC Woffenbach - SV Marienstein 0:0
Mit dem Punktgewinn beim starken Aufsteiger konnte SVM-Trainer Stephan Zengerle gut leben: "Die Woffenbacher stehen nicht zu Unrecht so weit oben in der Tabelle. Meine Jungs haben heute läuferisch und kämpferisch stark dagegengehalten. Ärgerlich ist natürlich, dass uns in der Führungstreffer aberkannt wurde, aber insgesamt geht die Punkteteilung schon in Ordnung."
Bei prächtigem Herbstwetter hatten die Hausherren mehr Spielanteile, während die Gäste von Beginn an auf Kontermöglichkeiten lauerten. In der 14. Spielminute brachte BSC-Akteur Leon Gümpelein den Ball zur Mitte, wo Philipp Mangold knapp verpasste und kurz darauf war SVM-Torhüter Gabriel Rehm bei einem Kopfball von Marvin Kubis auf dem Posten. Nach einer halben Stunde befreite sich der SVM immer mehr und hatte die Großchance zum 0:1, denn nach einem verunglückten Rückpass war die Mariensteiner Offensive hellwach. Ein Akteur umkurvte BSC-Schlussmann Christopher Blank, schoss an den Pfosten und der Nachschuss wurde sicher im Tor versenkt. Der Linienrichter verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsposition jedoch die Anerkennung. Im zweiten Durchgang erhöhte der Tabellenzweite zunächst wieder den Druck. Leon Gümpelein wurde auf der linken Seite freigespielt, doch Rehm parierte seinen Abschluss glänzend zur Ecke. Auf der Gegenseite zog Co-Trainer Markus Hörmann vielversprechend zur Mitte, doch er traf den Ball nicht richtig und der durchgebrochene Fabian Streller scheiterte an Blank, nachdem er den besser positionierten Manuel Bittlmayer übersehen hatte. Wenig später wurde der durchgebrochene Hörmann regelwidrig gestoppt, doch die Unparteiische entschied zur allgemeinen Überraschung auf ein Foul des Angreifers. Nachdem die Blau-Weißen in den Schlussminuten noch zwei Woffenbach Eckbälle schadenfrei überstanden hatten, stand der Punktgewinn fest. Für die Zengerle-Elf gibt es jedoch keine lange Verschnaufspause. Bereits am Mittwoch tritt man beim Kreisligisten FC/DJK Weißenburg im Halbfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene an. Anpfiff ist um 16.00 Uhr.
U17 sucht noch Trainer, U13 hat neues Übungsleiter-Team
Für die U17 sucht der SVM nachwievor einen Coach - am besten ab sofort. Die Jungs spielen in der Kreisklasse und mussten zum Saisonstart zwei schmerzliche Niederlagen hinnemen. An diesme Wochenende (29.9.) ist die U17 spielfrei.
Für die U13 konnte inzwischen ein neues Übungsleiter-Team gefunden werden: Das Trainergespann bilden Thorsten Breindl und sein Sohn Timo Bosch. Thorsten war bereits jahrelange als Jugendtrainer und -betreuer im Einsatz, Timo spielt in unserer U19 und hilft ab und an auch schon bei der 2. Mannschaft aus. Danke an Euch 2 für Euren Einsatz. Ein Dank auch noch an Farrukh Salim, der die U13 interimsmäßig betreute und nun beruflich verhindert ist.
So. (15.00 Uhr): SVM zu Gast beim Überraschungsteam aus der Oberpfalz
(jsl) Marienstein
Auch nach zehn Spieltagen behaupten sich die Aufsteiger TSV Burgfarrnbach (21 Punkte) und BSC Woffenbach (20 Punkte) an der Spitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Der TSV Greding (19 Punkte) und der SV Wettelsheim (18 Punkte) sind dem Überraschungsduo jedoch dicht auf den Fersen und wollen dieses am Sonntag mit dreifachen Punktgewinnen in Dittenheim bzw. gegen den TSV Freystadt stürzen. Unwahrscheinlich ist ein solches Szenario nicht, denn der TSV Burgfarrnbach steht beim zu Hause noch ungeschlagenen SV Ornbau vor einer anspruchsvollen Aufgabe und der BSC Woffenbach empfängt den in den letzten Wochen stark aufspielenden SV Marienstein.
So. (15.00 Uhr): BSC Woffenbach - SV Marienstein
Im Mariensteiner Lager ist man sich der Schwere der Aufgabe bewusst: "Woffenbach hat bisher die beste Abwehr der Liga und steht sicherlich nicht umsonst auf Rang 2. Wir haben aber nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen auch Selbstbewusstsein getankt und gezeigt, dass wir jeden Gegner in Verlegenheit bringen können, wenn wir unsere Leistung bringen. Wir wollen weiter so konzentriert spielen wie zuletzt und unsere Serie von vier ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen", gibt Trainer Zengerle die Marschroute vor. Vor allem die Mariensteiner Defensive gewann in den letzten Spielen an Stabilität. Zuvor musste Zengerle verletzungsbedingt jedes Wochenende in der Viererkette rotieren und nun konnte er mit den sehr aufmerksamen Raphael Kraus und Pasqual Krieglmeier zweimal in Folge die gleichen Innenverteidiger aufbieten, was sich sofort bemerkbar machte. Beim 3:1 gegen den SV Ornbau zeigte Co-Trainer Markus Hörmann nach seiner Verletzungspause mit zwei Torvorlagen, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. "Das war wichtig für uns als Team und freut mich auch persönlich sehr für ihn", befindet Zengerle. Verlass war in den letzten Spielen auch auf die Routiniers im Mariensteiner Kader, wie z. B. Kapitän Andreas Knör. "Durch die stabilere Defensive sind die Angreifer nicht mehr gezwungen, drei oder mehr Tore pro Spiel zu erzielen. Aber auch unser Zusammenspiel in der Offensive hat sich stark verbessert. Wir erarbeiten uns jetzt mehr Chancen und verwerten diese auch konsequenter, wofür gerade die Siege in Zirndorf und Ansbach gute Beispiele sind", sieht der Kapitän Verbesserungen in allen Mannschaftsteilen. Die Erfolge der letzten Wochen sorgen natürlich auch für bessere Stimmung innerhalb des Teams. "Neben den gesammelten Punkten haben auch die gemeinsamen Volksfestbesuche und die Unterstützung unserer Triathlonkollegen beim Halbmarathon ihren Anteil an der guten Atmosphäre in der Kabine. Die Neuzugänge Manuel Bittlmayer und Markus Hörmann kommen immer besser in Fahrt. Ihr Potential kann man schon anhand ihrer bisher zahlreichen Torbeteiligungen erahnen. Wenn wir weiter an uns arbeiten und unsere steigende Tendenz bestätigen, dann ist durchaus wieder ein Platz im oberen Tabellendrittel drin", zeigt sich Knör optimistisch. Für ein weiteres Vorrücken in der Tabelle wären ein oder drei Punkte im Neumarkter Stadtteil Woffenbach Gold wert. Die Hausherren kehrten nach einer kurzen Schwächephase am achten und neunten Spieltag, als man die einzigen beiden Saisonniederlagen kassierte, am letzten Wochenende mit einem 1:2 bei der TSG Roth zurück in die Erfolgsspur.
Mit dem ersten Heimsieg raus aus den Abstiegsrängen: SV Marienstein - SV Ornbau 3:1 (2:1)
(jsl) Marienstein
Das Spitzentrio der Bezirksliga Mittelfranken Süd gab sich am 10. Spieltag keine Blöße. Am Samstag legte der zweitplatzierte BSC Woffenbach vor. Er drehte einen 1:0-Pausenrückstand bei der TSG Roth noch zu einem 1:2-Auswärtserfolg und eroberte zumindest für eine Nacht die Tabellenführung (20 Punkte). Diese holte sich der TSV Burgfarrnbach (21 Punkte) am Sonntag durch ein 3:1 über den ESV Ansbach/Eyb zurück und auch der drittplatzierte TSV Greding (19 Punkte) erfüllte seine Aufgabe mit einem 3:0 über den STV Deutenbach souverän. Der SV Wettelsheim verbesserte sich durch ein knappes 0:1 bei Schlusslicht SV Mosbach auf Rang vier, wobei Hans-Christian-Döbler zehn Minuten vor Spielende vom Elfmeterpunkt erfolgreich war. Zwei Teams im Aufwind trafen am Sonntag im Hofmühl-Sportpark aufeinander. Während der SV Marienstein zuvor drei Spiele ungeschlagen war, traf dies bei den Gästen vom SV Ornbau gar auf die letzten sechs Spiele zu.
SV Marienstein - SV Ornbau 3:1 (2:1)
Die Vorstädter starteten ganz nach Geschmack des blau-weißen Anhangs in die Partie. Nach fünf Spielminuten landete der Ball nach schnellem Umschaltspiel bei Co-Trainer Markus Hörmann, der auf Manuel Bittlmayer durchsteckte und dieser war mit seinem Abschluss in das lange Eck erfolgreich. Die Gäste hatten jedoch nur acht Minuten später die passende Antwort parat. Der SVM verlor zwei wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld und der per Steilpass bediente Andreas Engelhardt glich per Schuss in das linke Toreck aus. Der SVM zeigte sich jedoch nicht geschockt und hatte das Spielgeschehen weiterhin im Griff. Der Ornbauer Schlussmann Lukas Halt rettete in letzter Sekunde vor Kapitän Andreas Knör. Auf der Gegenseite zog Artur Rudi zur Mitte und sein zu zentral geratener Schuss stellte Gabriel Rehm vor keine Probleme. Nach gleichem Muster wie beim 1:0 gingen die Hausherren in der 30. Minute wieder in Führung. Diesmal war es Fabian Streller, der von Hörmann per Traumpass bedient wurde und ins kurze Eck einschoss. Fast hätte man direkt danach erhöht, doch Halt parierte den Abschluss Philipp Finks und Bittlmayer stand bei seinem erfolgreichen Nachschuss im Abseits. Kurz nach dem Seitenwechsel verfehlte eine sehenswerte Direktabnahme von Sebastian Heimisch aus 25 Metern ihr Ziel nur um Zentimeter. Nun gab der SVM das Spiel jedoch etwas aus der Hand und die Gäste kamen stärker auf. Rudi setzte sich sehenswert im Strafraum durch und schoss knapp am kurzen Eck vorbei. Nach Überstehen dieser Druckphase entschied die Zengerle-Elf das Spiel 20 Minuten vor Schluss endgültig. Heimisch tankte sich auf der rechten Seite durch und flankte scharf zur Mitte, wo Streller per Aufsetzer einköpfte. In der restlichen Spielzeit hätten die Blau-Weißen das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können. Knör wurde nach einem Eckball gerade noch geblockt und bei der direkt folgenden Ecke brachte Fink seinen Kopfball freistehend nicht im Tor unter. Nichtsdestotrotz stand nach Schlusspfiff endlich der erste Mariensteiner Heimerfolg der Saison fest. Entsprechend erleichtert zeigte sich Trainer Zengerle: "Wir haben heute unsere starke Auswärtstendenz endlich auch zu Hause bestätigt. Spielerisch zeigt die Formkurve weiter nach oben. Nach den Punkten, die wir gerade in den bisherigen Heimspielen verschenkt haben, ist dieser Sieg natürlich mental enorm wichtig für uns." Wohltuend ist nach dem Sieg auch der Blick auf das Tableau. Nach dem vierten Saisonsieg verlässt Zengerles Elf die Abstiegsränge und liegt nun auf Platz 11.