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So. (14.00 Uhr): Heimspiel gegen den SV Mosbach

Mittwoch, 07. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Noch drei reguläre Spieltag sind zu absolvieren, ehe sich die Teams der Bezirksliga Mittelfranken Süd in die Winterpause verabschieden dürfen. Mit einem Nachholspiel gegen den STV Deutenbach kommt für den SV Marienstein Anfang Dezember noch ein weiteres Spiel hinzu, sofern es die Witterungsbedingungen zulassen. Diese ausgefallene Heimpartie vom 16. Spieltag war Grund dafür, dass die Vorstädter zuletzt vier Mal in Folge auswärts antreten mussten. Nachdem die ersten drei Partie verloren gegangen waren und man bis auf den Relegationsplatz abrutscht war, gelang am letzten Wochenende mit dem 0:3 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl ein enorm wichtiger Sieg. Die Zengerle-Elf verbesserte sich auf den 13. Rang, nahm Revanche für die 1:2-Niederlage im Saison-Auftaktspiel und tankte Selbstbewusstsein für die anstehenden Aufgaben. "In Dinkelsbühl hat die Mannschaft ein Statement abgegeben und leidenschaftlich Fußball gespielt. Gegen Mosbach wollen wir nun nachlegen. Schließlich spielen wir endlich wieder auf unserem eigenen Platz", hofft Trainer Stephan Zengerle, dass seine Elf die Leistung vom letzten Wochenende bestätigen kann. Mit dem SV Mosbach wartet ein weiterer Kandidat aus dem Tabellenkeller und dieser befindet sich momentan im Aufschwung. Nachdem die Gäste lange Zeit kaum Aufsicht auf Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gehabt hatten, holte man zwei Siege aus den letzten drei Partien und liegt nur noch fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz. Besonders eindrucksvoll war der 2:1-Erfolg über die drittplatzierte TSG Roth am letzten Wochenende. Die Blau-Weißen, die das Hinspiel mit 0:2 für sich entscheiden konnten (Tore durch Markus Hörmann und Stephan Steib), dürften also gewarnt sein.

 

Am anderen Ende der Tabelle müssen die TSG Roth (30 Punkte) und der TSV 1860 Weißenburg (31 Punkte) ihre Heimspiele gegen den TSV Freystadt bzw. gegen den FC Holzheim am Samstag gewinnen, um Tabellenführer BSC Woffenbach (35 Punkte) auf den Fersen zu bleiben. Denn mit einem Ausrutschert des Aufsteigers gegen Schlusslicht TSV Berching ist am Sonntag kaum zu rechnen.

 


SVM auswärts erfolgreich: Sportfreunde Dinkelsbühl - SV Marienstein 0:3 (0:1)

Sonntag, 04. November 2018

 

(jsl) Dinkelsbühl

 

Der BSC Woffenbach kam als Tabellenführer der Bezirksliga Mittelfranken Süd am Samstag beim ASV Zirndorf nicht über ein 1:1 hinaus, denn Andre Robl glich für die Hausherren kurz vor Schluss aus. Die Verfolger wussten diese Steilvorlage am Folgetag jedoch nicht zu nutzen und so führt der BSC die Tabelle weiter mit fünf Punkten Vorsprung an. Der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg erreichte beim ESV Ansbach/Eyb nur ein torloses Remis und gegenüber der TSG Roth vergrößerte sich der Woffenbacher Vorsprung sogar um einen Punkt auf nun sechs Punkte. Die TSG verlor beim Vorletzten, dem SV Mosbach, völlig überraschend mit 2:1. Dieser stellte durch den Sieg und mit nun 15 Punkten den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen her. Nach zuletzt drei Niederlage in Folge war auch der SV Marienstein in das untere Tabellendrittel gerutscht und lief am Sonntag bei einem direkten Konkurrenten auf. Am Ende setzte sich die Zengerle-Elf mit 0:3 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl durch und liegt nun mit 20 Punkten auf der Habenseite knapp über dem Strich.

 

Sportfreunde Dinkelsbühl - SV Marienstein 0:3 (0:1)

 

Im vierten Auswärtsspiel in Folge klappte es endlich mit einem Erfolgserlebnis und entsprechend erleichtert war Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel: "Das war heute eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur Niederlage in Holzheim. Wir haben den Kampf in diesem intensiven Spiel von Beginn auf aufgenommen und auch spielerisch hatten wir heute einige wirklich starke Momente. Die Defensive stand über 90 Minuten sicher und der Sieg geht absolut in Ordnung." Nach einigen Minuten des Abtastens war SVM-Torhüter Gabriel Rehm zur Stelle, als sich ein von einem Mitspieler abgefälschter Ball gefährlich senkte. In der 16. Spielminute führte ein lehrbuchmäßiger Angriff zum 0:1. Manuel Bittlmayer schickte Fabian Streller mit einem Schnittstellenpass auf die Reise und dieser vollendete mit einem Schuss in das linke Toreck. In der Folge haderten die Gäste mit ihrer Chancenverwertung. Streller verzog aus 18 Metern ebenso wie Kapitän Andreas Knör, der nach einem langen Ball alleine auf Sportfreunde-Torhüter Jens Hähnlein zugelaufen war. Somit ging es mit der knappen SVM-Führung in die Kabinen und auch nach Wiederanpfiff wurde es für Mariensteiner Tor nur bei Standardsituationen gefährlich. Nach 54 Spielminuten setzte Tim Müller einen Freistoß aus 17 Metern etwas zu hoch an und auf der Gegenseite wurde Knör im Strafraum im letzten Moment geblockt. Dieser spielte acht Minuten vor Spielende einen Steilpass auf den durchgelaufenen Bittlmayer, der Hähnlein umkurvte und für die Vorentscheidung sorgte. Fast wären die Hausherren nochmal zurück gekommen, doch ein abgefälschter Schuss von Müller touchierte nur den Außenpfosten. In der Nachspielzeit leitete der eingewechselte Jonas Hiller das Leder weiter auf Streller und dieser besorgte mit seinem zweiten Treffer den Endstand von 3:0.

 


So. (14.00 Uhr): Viertes Auswärtsspiel in Folge

Freitag, 02. November 2018

Am Sonntag tritt unsere erste Mannschaft bei den Sportfreunden Dinkelsbühl an. Dort kommt es zum Treffen zweier Tabellennachbarn. DIe Hausherren (Platz 14) liegen einen Rang vor unserer Elf. Anpfiff ist um 14.00 Uhr.


Niederlage in Holzheim: FC Holzheim - SV Marienstein 3:0 (1:0)

Freitag, 02. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Das Spitzentrio der Bezirksliga Mittelfranken Süd gab sich am Donnerstag keine Blöße und gewann seine Auswärtsspiele. Spitzenreiter BSC Woffenbach verteidigte seine Vorsprung von fünf Punkten durch ein 2:3 beim SV Wettelsheim, das durch einen Doppelschlag in der Schlussphase sichergestellt wurde. Der TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth, die gemeinschaftlich den zweiten Platz belegen, gewannen in Burgfarrnbach (1:3) bzw. Dinkelsbühl (0:2). Das erwartet schwere Spiel wurde es für den SV Marienstein beim FC Holzheim, wo die Zengerle-Elf mit 3:0 verlor. Nun bleibt den Blau-Weißen kaum Zeit zum Durchatmen, denn am morgigen Sonntag steht bereits der nächste Spieltag auf dem Programm. Mit der Partie bei den Sportfreunden Dinkelsbühl (14.00 Uhr) absolviert der SVM das vierte Auswärtsspiel in Folge und will beim Tabellennachbarn (Rang 14) etwas Zählbares mitnehmen. Trainer Stephan Zengerle hofft dabei auch auf die Rückkehr einiger Akteure.

 

FC Holzheim - SV Marienstein 3:0 (1:0)

 

Die Mariensteiner hatten in Holzheim mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen und so wurde beispielsweise Claver Kouakou, der mittlerweile die zweite Mannschaft trainiert, für dieses Spiel reaktiviert. "Insgesamt geht die Niederlage schon in Ordnung. Holzheim hat einfach mehr für das Spiel getan und war bissiger", befand Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Dabei hätten die Gäste durchaus in Führung gehen können. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Sebastian Heimisch den Ball von der Grundlinie zur Mitte, wo Andreas Knör etwas zu lange zögerte und noch geblockt wurde. In der 21. Spielminute konterten die Hausherren und nach einer abseitsverdächtigen Position klärte die Mariensteiner Defensive den Ball nicht konsequent genug. Der anschließende Flankenball wurde per Kopf geblockt und fiel Daniel Orel vor die Füße, der per sehenswertem Volleytreffer aus 22 Metern erfolgreich war. Der SVM war nun geschockt und der FC verpasste es, direkt nachzulegen. Der Querbalken und Torhüter Gabriel Rehm verhinderten einen höheren Rückstand, ehe auf der Gegenseite Raphel Kraus nach einem Eckball von der rechten Seite freistehend knapp neben das Tor köpfte und Schlussmann Tim Wihr einen auf das lange Eck geschlenzten Ball von Manuel Bittlmayer parierte. Nach dem Seitenwechsel bot sich Johannes Kammerbauer ebenfalls per Kopfball die Chance zum Ausgleich, doch diesem fehlte es an Präzision. In der 60. Minute traf der von Bittlmayer freigespielte Knör das Leder nicht voll und Wihr konnte knapp vor der Linie retten. Zudem wurde ein Schussversuch von Bittlmayer im Strafraum mit der Hand geblockt, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Effektiver zeigten sich die Hausherren: Nach einem kurz ausgeführten Eckball lief der SVM zu spät heraus und Marco Queitsch versenkte den Kopfball zum 2:0. Damit war die Partie entschieden und kurz vor Schluss schloss Niklas Gaida einen Gegenangriff zum Endstand von 3:0 ab.

 


Do. (14.00 Uhr): SVM am Feiertag in Holzheim im Einsatz

Mittwoch, 31. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Durch den klaren 3:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen die SG TSV/DJK Herrieden konnte der BSC Woffenbach am letzten Sonntag seine Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf fünf Punkte ausbauen und geht am heutigen Feiertag als klarer Favorit in die Partie beim SV Wettelsheim (Rang 8). Der TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth (beide 27 Punkte) wollen dem Ligaprimus auf den Fersen bleiben und benötigen hierfür dreifache Punktgewinne in Burgfarrnbach bzw. Dinkelsbühl. Der SV Marienstein war am letzten Wochenende auf Grund der Absage des Heimspiels gegen den TSV Burgfarrnbach zum tatenlosen Zusehen verdammt und rutschte dadurch auf den Relegationsplatz ab. Diesen wollen die Vorstädter mit einem Erfolgserlebnis beim FC Holzheim, wo um 14.00 Uhr angepfiffen wird, wieder verlassen. Dabei trifft man auf einen Tabellennachbarn, der nicht nur gleich viele Punkte (17) auf dem Konto hat, sondern auch die identische Tordifferenz (0) aufweist. Der zu Hause noch ungeschlagene FC ist vor allem auf heimischem Geläuf ein ungenehmer Gegner. "In Holzheim geht es immer hoch her. Letzte Saison waren wir dort auf der Siegerstraße und kassierten in den Schlussminuten nach einer 1:3-Führung noch den Ausgleich", erinnert sich Trainer Zengerle und kommt auf das anstehende Duell zu sprechen: "Für uns gibt es momentan keine Schönheitspreise zu gewinnen. Wir müssen pragmatischen Fußball spielen und so unsere Punkte holen." Zusätzliche Sorgen macht den Übungsleiter die Personaldecke, denn Fabian Streller, Jonas Hiller und Stephan Steib sind verhindert. Oliver Reichenberger fällt mir Rückenproblemen aus und Co-Trainer Markus Hörmann droht mit einem hartnäckigen Bluterguss in der Wade gar längere Zeit auszufallen. Insofern stellt sich das Team der Blau-Weißen, das dem FC Holzheim einen heißen Kampf bieten soll, im Grunde von selbst auf.

 


So. (15.00 Uhr): SVM gegen Aufsteiger gefordert

Donnerstag, 25. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Mit dem 15. Spieltag nähert sich die Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits dem Ende der ersten Saisonhälfte. Lediglich der TSV Berching (10 Punkte) und der SV Mosbach (9 Punkte) liegen abgeschlagen am Tabellenende, während der Rest des Teilnehmerfelds eng beisammen liegt. Den Tabellenzweiten trennen gerade einmal acht Punkte vom Drittletzten. Bereits am Samstag wollen die TSG Roth und der TSV 1860 Weißenburg (jeweils 24 Punkte) ihrer Verfolgerrolle gerecht werden und die SG TSV/DJK Herrieden (25 Punkte) und den BSC Woffenbach (29 Punkte) unter Druck setzen. Die "Sechzger" stehen gegen den TSV Berching vor einer Pflichtaufgabe, während die TSG gegen den FC Holzheim (Rang 12) mit mehr Gegenwehr zu rechnen hat. Am Sonntag kommt es in Woffenbach dann zum absoluten Topspiel zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenzweiten aus Herrieden, bei dem mindestens ein Team Zähler liegen lassen wird. Auch der TSV Greding und der FV Dittenheim (ebenfalls jeweils 24 Punkte) können am Sonntag mit Siegen bis auf den zweiten Rang vordringen. In dieser vorderen Tabellenregion hielt sich zu Saisonbeginn auch lange Zeit der TSV Burgfarrnbach auf und grüßte dabei mitunter gar von der Tabellenspitze. Nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen ist der Aufsteiger jedoch auf dem Boden der Tatsachen gelandet und bis auf Rang sieben abgerutscht. Am Sonntag tritt er ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark des SV Marienstein an.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach

 

Die Vorstädter wollen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ebenfalls wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. "Leider konnten wir aus den knappen Spielen in Roth und Weißenburg nichts Zählbares mitnehmen. Dort entschieden jeweils Kleinigkeiten und wir haben unsererseits die entscheidenden Chancen nicht genutzt", blickt Trainer Stephan Zengerle zurück und setzt seine Hoffnung auf positive Effekte der Trainingswoche. "Zuletzt fehlten im Training aus beruflichen Gründen und wegen Verletzungen einige Spieler. Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken, ruhig bleiben und uns im Training die Sicherheit für die nächsten Aufgaben holen." Tatsächlich gibt es im blau-weißen Lager keinen Grund, nun alles schlecht zu reden. Schließlich befreite man sich zuvor durch eine beeindruckende Siegesserie selbst aus dem Tabellenkeller. Gegen das Team aus dem Fürther Stadtteil ist erneut mit einer engen Partie zu rechnen. Die vier Niederlagen der Gäste zuletzt waren äußerst knapp und resultierten aus Spielen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel.

 


Niederlage im Kreis-Duell: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:1 (1:0)

Montag, 22. Oktober 2018

 

(jsl) Weißenburg

 

Tabellenführer BSC Woffenbach kam in der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim TSV Freystadt nicht über ein 0:0 hinaus. Dennoch hat der BSC (29 Punkte) immer noch vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, denn der bisher ärgste Verfolger, der TSV Greding, ließ beim 2:2 beim FC Holzheim ebenfalls Punkte liegen. Die sonstigen Teams der Spitzengruppe hielten sich hingegen schadlos und so rückt das Feld noch weiter zusammen. Neuer Tabellenzweiter ist die SG TSV/DJK Herrieden (25 Punkte) nach einem 2:1 über den SV Ornbau. Auf den weiteren Plätzen folgen die TSG Roth (24 Punkte), die beim TSV Burgfarrnbach knapp mit 0:1 gewann, und der punktgleiche TSV 1860 Weißenburg. Die "Sechzger" setzten sich knapp mit 2:1 gegen den SV Marienstein durch. Für die Vorstädter bedeutete die zweite Niederlage in Folge ein Abrutschen auf den 14. Tabellenrang. Nur dank des besseren Torverhältnisses rangiert man nicht auf einem Relegations- oder Abstiegsplatz.

 

TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:1 (1:0)

 

Trainer Stephan Zengerle sprach nach der Partie von einer "bitteren Niederlage. In der ersten Halbzeit haben wir uns vom Weißenburger Pressing zu sehr beeindrucken lassen und unser Spiel war zu fehlerhaft. Auf Grund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hätten wir uns einen Punkt aber durchaus verdient gehabt." Tatsächlich setzten die Hausherren den SVM von Beginn an unter Druck, doch die Mariensteiner Hintermannschaft hielt diesem Stand. In der 21. Spielminute zeigte der Unparteiische nach einer harmlosen Szene im Mariensteiner Strafraum auf den Punkt, doch Gabriel Rehm parierte den nicht platziert genug geschossenen Strafstoß. Dennoch gingen die Gäste mit einem Rückstand in die Kabinen und das Zustandekommen des Weißenburger Führungstreffers war aus Mariensteiner Sicht äußerst unglücklich. Nach einem Eckball bugsierten zwei Mariensteiner Akteure das Leder gemeinschaftlich über die eigene Linie. Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Mannschaften, ehe die Blau-Weißen immer besser ins Spiel kamen. Zwei Mal tauchte Stephan Steib direkt vor TSV-Schlussmann Gabriel Uhl auf, doch zunächst versprang im der Ball im letzten Moment und wenig später konnte ein Weißenburger Akteur im letzten Moment klären, nachdem er sich den Ball mit der Brust bereits an Uhl vorbeigelegt hatte. In der 74. Spielminute gelang schließlich der Ausgleich, als ein vom eingewechselten Johannes Kammerbauer von der rechten Seite getretener Freistoß an Freund und Feind vorbei ins lange Eck segelte. Nun hätte das Spiel kippen können, doch Uhl lenkte einen Schuss des von Steib freigespielten Streller über den Querbalken. Stattdessen entschied der Unparteiische auf der Gegenseite zu Unrecht auf Freistoß für Weißenburg. Dieser wurde zur Mitte gebracht, wo Max Pfann nach einer zu zentral geratenen Abwehr schnell schaltete und aus 16 Metern trocken ins lange Eck abschloss. Der SVM suchte erneut nach einer Antwort, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm, als ein Schuss von Manuel Bittlmayer im Strafraum mit der Hand geblockt wurde. So blieb es beim Weißenburger Sieg, wohingegen die Vorstädter auch im fünften Vergleich mit dem TSV seit dem Aufstieg in die Bezirksliga keine drei Punkte einfahren konnten.

 


So. (14.30 Uhr): Kreis-Duell beim TSV 1860 Weißenburg

Donnerstag, 18. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Der BSC Woffenbach drehte am vergangenen Sonntag in Unterzahl einen 0:1-Pausenrückstand gegen den SV Mosbach zu einem 2:1-Sieg. Dadurch baute der Aufsteiger seine Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken Süd aus, denn der TSV Burgfarrnbach verlor das Verfolgerduell beim TSV Greding mit 4:2. Der TSV Greding ist nun ärgster Verfolger des BSC, hat jedoch bereits fünf Punkte Rückstand. Diesen Rückstand will man am Sonntag mit einem Sieg beim FC Holzheim verkleinern und hofft auf Schützenhilfe des TSV Freystadt, der den BSC Woffenbach zu Gast hat. Der SV Marienstein verließ am vergangenen Sonntag erstmalig nach sieben Pflichtspielen ohne Niederlage den Rasen wieder als Verlierer und rutschte in der Tabelle dadurch auf Rang 11 ab.

 

Sa. (14.30 Uhr): TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein

 

Am Samstag muss die Zengerle-Elf zum zweiten Mal in Folge auswärts antreten. Um 14.30 Uhr wird die Partie beim TSV 1860 Weißenburg angepfiffen, wo die Trauben erfahrungsgemäß hoch hängen. In den letzten beiden Spielzeiten holte man gegen die "Sechzger" nur ein mageres Pünktchen und letzte Saison gingen beide Duelle verloren. Eigentlich ging der TSV als Aufstiegsaspirant in die Saison, doch nach nur vier Punkten aus den ersten fünf Spielen kehrte im Weißenburger Lager Ernüchterung ein. Inzwischen hat man sich aber bis auf Rang sechs verbessert und einen großen Anteil am Aufschwung hat die Defensive. Am letzten Samstag gewann der TSV mit 0:1 beim ASV Zirndorf und da die beiden Weißenburger Partien zuvor torlos endeten, ist man seit 270 Minuten ohne Gegentor. Die Mariensteiner Offensive wird sich also einiges einfallen lassen müssen, um diesen Abwehrriegel zu knacken. Zuletzt verkauften sich die Blau-Weißen bei der TSG Roth klar unter Wert und wollen nach der 3:0-Niederlage in Roth wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

 


Keine Punkte in Roth: TSG Roth - SV Marienstein 3:0 (1:0)

Sonntag, 14. Oktober 2018

 

(jsl) Roth

 

Das hat man sich im Lager des ASV Zirndorf sicherlich anders vorgestellt: Das Team aus dem Landkreis Fürth hatte vor Saisonbeginn einem Wechsel von der Nord- in die Südstaffel zugestimmt und sich ausgerechnet, in der Bezirksliga Mittelfranken Süd eine gute Rolle zu spielen. Das 0:1 gegen den TSV 1860 Weißenburg war am Samstag jedoch bereits die sechste Saisonniederlage des ASV, der sich mit 16 Punkten im unteren Tabellendrittel wiederfindet. Die "Sechzger" befinden sich nach dem Auswärtssieg, den Max Pfann zehn Minuten vor Spielende sicherstellte, in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Nur einen Punkt mehr als der ASV Zirndorf hat der SV Marienstein auf dem Konto. Mit einem Sieg in Roth hätte man an der TSG vorbeiziehen können, doch daraus wurde nichts.

 

TSG Roth - SV Marienstein 3:0 (1:0)

 

Bei bestem Wetter erwischten die Hausherren einen Start nach Maß: Philipp Ludwig nutzte nach einem Eckball eine unübersichtliche Situation und drückte den Ball aus der Nahdistanz über die Linie. Die erste Torannäherung für den SVM konnte Markus Hörmann verzeichnen, doch der Co-Trainer setzte seinen Freistoß etwas zu hoch an und wenig später zögerte Fabian Streller zu lange mit seinem Abschluss. In der 28. Spielminute schloss Manuel Bittlmayer einen Mariensteiner Angriff erfolgreich ab, doch dem Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Nur eine Minute später kam Batuhan Tuluk nach einer Hereingabe in zentraler Position zum Abschluss und dieser touchierte den Pfosten des von Gabriel Rehm gehüteten SVM-Tores. Nach dem Seitenwechsel hielt Rehm seine Farben im Spiel, als er gegen den durchgelaufenen Kevin Biallas im direkten Duell rettete. Nun kamen die Gäste immer besser ins Spiel, wobei Bittlmayer in der 72. Minute die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte: Seine Direktabnahme nach schöner Vorarbeit von Kapitän Andreas Knör und Streller krachte an das Lattenkreuz und Philipp Fink brachte den Abpraller nicht im Tor unter. Auch Jonas Hiller und der eingewechselte Oliver Reichenberger kamen in vielversprechender Position an den Ball, doch eine schlampige Ballannahme verhinderte einen platzierten Abschluss. Zudem blieb die Pfeife des Unparteiischen nach einer harten Aktion gegen Streller im Strafraum stumm. In der hitzigen Schlussphase setzten die Blau-Weißen alles auf eine Karte und wurden kurz vor Schluss doppelt bestraft: Philipp Spießl per fulminantem Schuss in den Winkel und Biallas nach Querpass von Spießl auf das leere Tor sorgten für das Endergebnis von 3:0, das um zwei Tore zu hoch ausfiel.

 


Sa. (16.00 Uhr): SVM zu Gast bei der TSG Roth

Mittwoch, 10. Oktober 2018

(jsl) Marienstein Extrem ausgeglichen präsentiert sich das Teilnehmerfeld der Bezirksliga Mittelfranken Süd in dieser Saison. So liegen zwischen dem Tabellenzweiten, dem TSV Burgfarrnbach, und dem Tabellenfünfzehnten, dem SV Ornbau, gerade einmal sechs Punkte. Angesichts dieser Leistungsdichte kann die Favoritenrolle meist nicht eindeutig zugeordnet werden. Eine Ausnahme bildet hierbei das Aufeinandertreffen des Tabellenführers BSC Woffenbach (25 Punkte) mit dem Tabellenvorletzten, dem SV Mosbach (9 Punkte), am kommenden Sonntag. Bereits am Samstag wird der 14. Spieltag mit den Partien ASV Zirndorf gegen TSV 1860 Weißenburg und TSG Roth gegen den SV Marienstein eingeläutet. Sa. (16.00 Uhr): TSG Roth - SV Marienstein Die Vorstädter rangieren auf Rang 10 und haben einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, aber sie liegen eben auch in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Diesen will sich die Zengerle-Elf am Samstag weiter nähern, wozu ein Erfolgserlebnis bei der TSG Roth notwendig ist. Die Hausherren liegen auf Rang sechs (18 Punkte) und holten aus den letzten drei Partie fünf Punkte, wobei sie nur ein einziges Gegentor kassierten. Zuletzt holte man beim TSV 1860 Weißenburg durch ein torloses Remis einen Punkt. Doch auch der SVM ist derzeit in blendender Verfassung und ist - das Pokalspiel in Weißenburg eingerechnet - seit sieben Spielen ungeschlagen. Dadurch kämpfte man sich nach dem schwachen Saisonstart vor in das Mittelfeld der Tabelle und will nun weiter Boden gut machen. "In der momentanen Phase und angesichts der engen Tabelle gibt es keine leichten Spiele für uns. Wir müssen weiterhin so stabil und konzentriert auftreten wie zuletzt, dann ist bei einem solch unbequemen Gegner wie der TSG etwas drin", erwartet Trainer Stephan Zengerle eine enges Spiel. Tatsächlich ist am Sonntag mit einem engen, von den Abwehrreihen geprägten Spiel zu rechnen, denn auch die Mariensteiner Defensive stand in den letzten Wochen sehr sicher. Ein einziges Gegentor musste man in den letzten vier Ligaspielen hinnehmen. Anpfiff im Rother Leoni-Sportpark ist um 16.00 Uhr.


So. (15.00 Uhr): TSV Greding zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Donnerstag, 04. Oktober 2018

 

Nach Halbfinalsieg im Toto-Pokal war Trainer Stephan Zengerle nur bedingt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Trotz eines klaren Plus an Ballbesitz kamen wir in der ersten Halbzeit kaum zu klaren Situationen. Oft fehlte einfach die Präzision. Man hat gemerkt, dass einigen Spielern das kräftezehrende Spiel vom Sonntag beim BSC Woffenbach noch in den Knochen steckte. Wir haben uns aber trotzdem in das Spiel hineingekämpft und wenn man einen solch kompakten Gegner in den Schlussminuten noch niederkämpft, ist das natürlich immer ein tolles Gefühl. Für Gabriel Rehm freut es mich besonders, dass er erneut - wie schon im Viertelfinale - im Elfmeterschießen zum Matchwinner wurde." Vor der nächsten Aufgabe im Ligabetrieb bleibt den Vorstädtern kaum Zeit zur Regeneration. Am Sonntag gastiert der TSV Greding ab 15.00 Uhr im Hofmühl Sportpark. Die Gäste waren ebenfalls am Mittwoch im Einsatz und erreichten im Ligaspiel beim TSV 1860 Weißenburg ein torloses Remis, wodurch sie ihren dritten Tabellenplatz behaupteten. Die Gastgeber wollen auch das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben und den Schwung aus dem Pokalwettbewerb mit in den Ligaalltag nehmen.

 


Einzug ins Pokalfinale: FC/DJK Weißenburg - SV Marienstein 4:5 n.E.

Mittwoch, 03. Oktober 2018

 

(jsl) Weißenburg

 

Dank eines großen Kampfgeistes und eines starken Gabriel Rehm steht der SV Marienstein im Finale des Toto-Pokals auf Kreisebene. Die Zengerle-Elf besiegte den FC/DJK Weißenburg mit 4:5 im Elfmeterschießen, nachdem es nach 90 Minuten 1:1 gestanden hatte. Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Gastgeber, denn in der 13. Spielminute zog Andreas Pfefferlein aus 25 Metern ab und der Ball senkte sich in das rechte untere Toreck. Der SVM versuchte sofort zu reagieren und Oliver Reichenberger traf nach Doppelpass mit Stephan Steib aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Auf der Gegenseite konnte Benedikt Auernhammer seinen Kopfball nach einem Eckstoß nicht genau genug platzieren. Mit der Führung im Rücken ließen die kompakt stehenden Hausherren auf dem engen Rasenplatz kaum Kombinationen des SVM zu. In der zweiten Halbzeit fand der Bezirksligist immer besser ins Spiel. Sebastian Schmelz war nach einer überhasteten Aktion von FC/DJK-Torhüter Maximilien Bühring hellwach und sein Schuss aus 20 Metern striff den rechten Torpfosten. Kurz darauf faustete Bühring einen Kammerbauer-Freistoß zur Seite und Schmelz wurde nach Querpass von Sebastian Heimisch im letzten Moment geblockt. Die Weißenburger konterten und Auernhammer verpasste einen Flankenball nur um Zentimeter. In der 78. Spielminute scheiterte Knör nach einer flüssigen Kombination an Bühring und zwei Minuten später dezimierten sich die Gäste unnötigerweise selbst: Pasqual Krieglmeier konnte sich nach einer gelben Karte wegen Meckerns in Zaum halten und sah direkt die gelb-rote Karte. Dies sollte der Auftakt zu einer fulminanten Schlussphase sein, in der der Kreisligist auf die Entscheidung drängte. Nach einer Ablage zog Matthias Lehmeyer aus dem Rückraum ab und Rehm lenkte den strammen Schuss über die Querlatte. Wenig später entschied Rehm das direkte Duell gegen den durchgelaufenen Daniel Heckel für sich, ehe Schmelz die Situation endgültig bereinigte und auch Auernhammer fand bei einem Schuss aus zehn Metern seinen Meister in Rehm. Nun schöpften die Mannen um Kapitän Andreas Knör in Unterzahl nochmals Hoffnung. Bühring lenkte einen Heimisch-Kopfball mit den Fingerspitzen über die Latte. In der 90. Minute umkurvte Steib seinen Gegenspieler und den Torhüter, doch sein Schuss wurde auf der Torlinie geklärt. Kurz vor Ablauf der Nachspielzeit brachte Kammerbauer einen langen Ball vor das Tor, wo sich Bühring verschätzte und Fabian Streller das Spielgerät zum Ausgleich über die Linie drückte. Im sofort folgenden Elfmeterschießen konnten Bühring und Rehm jeweils einen Elfmeter parieren, ehe der jeweils fünfte und damit letzte Schütze antrat. Während Heimisch die Nerven behielt, avancierte Rehm im Duell mit Robin Unger endgültig zum Mann des Tages.

 

Im Finale, das am 01. Mai 2019 ausgetragen wird, treffen die Vorstädter auf den SV Rednitzhembach. Dem Sieger der Partie winkt ein Ticket für die erste Hauptrunde des Toto-Pokals 2019/2020, wo attraktive, höherklassige Gegner warten.

 


Mittwoch (16.00 Uhr): Pokal-Halbfinale beim FC/DJK Weißenburg

Dienstag, 02. Oktober 2018

Im Halbfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene tritt unsere erste Mannschaft am morgigen Mittwoch beim FC/DJK Weißenburg an. Anpfiff in Weißenburg (Sportanlage am Lehenwiesenweg 25) ist um 16.00 Uhr. Im Falle eines Weiterkommens träfe man im Finale auf den Gewinner der Partie TSV Winkelhaid - SV Rednitzhembach.


Punktgewinn beim Tabellenzweiten: BSC Woffenbach - SV Marienstein 0:0

Dienstag, 02. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Kaum Veränderungen an der Tabellenspitze brachte der elfte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die vier Mannschaften, die vor dem Spieltag auf den Rängen eins bis vier rangierten, ließen allesamt Federn und die Ergebnisse unterstrichen erneut die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfelds. Am härtesten traf es den SV Wettelsheim (4), der gegen den TSV Freystadt zu Hause mit 1:5 unterging. Die Treuchtlinger Vorstädter verlieren damit ihren vierten Platz an die SG TSV/DJK Herrieden, die durch ein 4:1 über den TSV 1860 Weißenburg einen Satz von Rang neun auf Rang vier macht. Der TSV Greding (3) rutschte beim 3:1 beim FV Dittenheim ebenfalls aus. Immerhin einen Zähler ergatterte das Spitzenduo. Der TSV Burgfarrnbach (1) kam beim heimstarken SV Ornbau zu einem 2:2 und der BSC Woffenbach (2) trennte sich torlos vom SV Marienstein. Die Vorstädter blieben damit auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen.

 

BSC Woffenbach - SV Marienstein 0:0

 

Mit dem Punktgewinn beim starken Aufsteiger konnte SVM-Trainer Stephan Zengerle gut leben: "Die Woffenbacher stehen nicht zu Unrecht so weit oben in der Tabelle. Meine Jungs haben heute läuferisch und kämpferisch stark dagegengehalten. Ärgerlich ist natürlich, dass uns in der Führungstreffer aberkannt wurde, aber insgesamt geht die Punkteteilung schon in Ordnung."

 

Bei prächtigem Herbstwetter hatten die Hausherren mehr Spielanteile, während die Gäste von Beginn an auf Kontermöglichkeiten lauerten. In der 14. Spielminute brachte BSC-Akteur Leon Gümpelein den Ball zur Mitte, wo Philipp Mangold knapp verpasste und kurz darauf war SVM-Torhüter Gabriel Rehm bei einem Kopfball von Marvin Kubis auf dem Posten. Nach einer halben Stunde befreite sich der SVM immer mehr und hatte die Großchance zum 0:1, denn nach einem verunglückten Rückpass war die Mariensteiner Offensive hellwach. Ein Akteur umkurvte BSC-Schlussmann Christopher Blank, schoss an den Pfosten und der Nachschuss wurde sicher im Tor versenkt. Der Linienrichter verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsposition jedoch die Anerkennung. Im zweiten Durchgang erhöhte der Tabellenzweite zunächst wieder den Druck. Leon Gümpelein wurde auf der linken Seite freigespielt, doch Rehm parierte seinen Abschluss glänzend zur Ecke. Auf der Gegenseite zog Co-Trainer Markus Hörmann vielversprechend zur Mitte, doch er traf den Ball nicht richtig und der durchgebrochene Fabian Streller scheiterte an Blank, nachdem er den besser positionierten Manuel Bittlmayer übersehen hatte. Wenig später wurde der durchgebrochene Hörmann regelwidrig gestoppt, doch die Unparteiische entschied zur allgemeinen Überraschung auf ein Foul des Angreifers. Nachdem die Blau-Weißen in den Schlussminuten noch zwei Woffenbach Eckbälle schadenfrei überstanden hatten, stand der Punktgewinn fest. Für die Zengerle-Elf gibt es jedoch keine lange Verschnaufspause. Bereits am Mittwoch tritt man beim Kreisligisten FC/DJK Weißenburg im Halbfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene an. Anpfiff ist um 16.00 Uhr.

 


So. (15.00 Uhr): SVM zu Gast beim Überraschungsteam aus der Oberpfalz

Dienstag, 25. September 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Auch nach zehn Spieltagen behaupten sich die Aufsteiger TSV Burgfarrnbach (21 Punkte) und BSC Woffenbach (20 Punkte) an der Spitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Der TSV Greding (19 Punkte) und der SV Wettelsheim (18 Punkte) sind dem Überraschungsduo jedoch dicht auf den Fersen und wollen dieses am Sonntag mit dreifachen Punktgewinnen in Dittenheim bzw. gegen den TSV Freystadt stürzen. Unwahrscheinlich ist ein solches Szenario nicht, denn der TSV Burgfarrnbach steht beim zu Hause noch ungeschlagenen SV Ornbau vor einer anspruchsvollen Aufgabe und der BSC Woffenbach empfängt den in den letzten Wochen stark aufspielenden SV Marienstein.

 

So. (15.00 Uhr): BSC Woffenbach - SV Marienstein

 

Im Mariensteiner Lager ist man sich der Schwere der Aufgabe bewusst: "Woffenbach hat bisher die beste Abwehr der Liga und steht sicherlich nicht umsonst auf Rang 2. Wir haben aber nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen auch Selbstbewusstsein getankt und gezeigt, dass wir jeden Gegner in Verlegenheit bringen können, wenn wir unsere Leistung bringen. Wir wollen weiter so konzentriert spielen wie zuletzt und unsere Serie von vier ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen", gibt Trainer Zengerle die Marschroute vor. Vor allem die Mariensteiner Defensive gewann in den letzten Spielen an Stabilität. Zuvor musste Zengerle verletzungsbedingt jedes Wochenende in der Viererkette rotieren und nun konnte er mit den sehr aufmerksamen Raphael Kraus und Pasqual Krieglmeier zweimal in Folge die gleichen Innenverteidiger aufbieten, was sich sofort bemerkbar machte. Beim 3:1 gegen den SV Ornbau zeigte Co-Trainer Markus Hörmann nach seiner Verletzungspause mit zwei Torvorlagen, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. "Das war wichtig für uns als Team und freut mich auch persönlich sehr für ihn", befindet Zengerle. Verlass war in den letzten Spielen auch auf die Routiniers im Mariensteiner Kader, wie z. B. Kapitän Andreas Knör. "Durch die stabilere Defensive sind die Angreifer nicht mehr gezwungen, drei oder mehr Tore pro Spiel zu erzielen. Aber auch unser Zusammenspiel in der Offensive hat sich stark verbessert. Wir erarbeiten uns jetzt mehr Chancen und verwerten diese auch konsequenter, wofür gerade die Siege in Zirndorf und Ansbach gute Beispiele sind", sieht der Kapitän Verbesserungen in allen Mannschaftsteilen. Die Erfolge der letzten Wochen sorgen natürlich auch für bessere Stimmung innerhalb des Teams. "Neben den gesammelten Punkten haben auch die gemeinsamen Volksfestbesuche und die Unterstützung unserer Triathlonkollegen beim Halbmarathon ihren Anteil an der guten Atmosphäre in der Kabine. Die Neuzugänge Manuel Bittlmayer und Markus Hörmann kommen immer besser in Fahrt. Ihr Potential kann man schon anhand ihrer bisher zahlreichen Torbeteiligungen erahnen. Wenn wir weiter an uns arbeiten und unsere steigende Tendenz bestätigen, dann ist durchaus wieder ein Platz im oberen Tabellendrittel drin", zeigt sich Knör optimistisch. Für ein weiteres Vorrücken in der Tabelle wären ein oder drei Punkte im Neumarkter Stadtteil Woffenbach Gold wert. Die Hausherren kehrten nach einer kurzen Schwächephase am achten und neunten Spieltag, als man die einzigen beiden Saisonniederlagen kassierte, am letzten Wochenende mit einem 1:2 bei der TSG Roth zurück in die Erfolgsspur.