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So. (14.30 Uhr): Kreis-Duell beim TSV 1860 Weißenburg

Donnerstag, 18. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Der BSC Woffenbach drehte am vergangenen Sonntag in Unterzahl einen 0:1-Pausenrückstand gegen den SV Mosbach zu einem 2:1-Sieg. Dadurch baute der Aufsteiger seine Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken Süd aus, denn der TSV Burgfarrnbach verlor das Verfolgerduell beim TSV Greding mit 4:2. Der TSV Greding ist nun ärgster Verfolger des BSC, hat jedoch bereits fünf Punkte Rückstand. Diesen Rückstand will man am Sonntag mit einem Sieg beim FC Holzheim verkleinern und hofft auf Schützenhilfe des TSV Freystadt, der den BSC Woffenbach zu Gast hat. Der SV Marienstein verließ am vergangenen Sonntag erstmalig nach sieben Pflichtspielen ohne Niederlage den Rasen wieder als Verlierer und rutschte in der Tabelle dadurch auf Rang 11 ab.

 

Sa. (14.30 Uhr): TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein

 

Am Samstag muss die Zengerle-Elf zum zweiten Mal in Folge auswärts antreten. Um 14.30 Uhr wird die Partie beim TSV 1860 Weißenburg angepfiffen, wo die Trauben erfahrungsgemäß hoch hängen. In den letzten beiden Spielzeiten holte man gegen die "Sechzger" nur ein mageres Pünktchen und letzte Saison gingen beide Duelle verloren. Eigentlich ging der TSV als Aufstiegsaspirant in die Saison, doch nach nur vier Punkten aus den ersten fünf Spielen kehrte im Weißenburger Lager Ernüchterung ein. Inzwischen hat man sich aber bis auf Rang sechs verbessert und einen großen Anteil am Aufschwung hat die Defensive. Am letzten Samstag gewann der TSV mit 0:1 beim ASV Zirndorf und da die beiden Weißenburger Partien zuvor torlos endeten, ist man seit 270 Minuten ohne Gegentor. Die Mariensteiner Offensive wird sich also einiges einfallen lassen müssen, um diesen Abwehrriegel zu knacken. Zuletzt verkauften sich die Blau-Weißen bei der TSG Roth klar unter Wert und wollen nach der 3:0-Niederlage in Roth wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

 


Keine Punkte in Roth: TSG Roth - SV Marienstein 3:0 (1:0)

Sonntag, 14. Oktober 2018

 

(jsl) Roth

 

Das hat man sich im Lager des ASV Zirndorf sicherlich anders vorgestellt: Das Team aus dem Landkreis Fürth hatte vor Saisonbeginn einem Wechsel von der Nord- in die Südstaffel zugestimmt und sich ausgerechnet, in der Bezirksliga Mittelfranken Süd eine gute Rolle zu spielen. Das 0:1 gegen den TSV 1860 Weißenburg war am Samstag jedoch bereits die sechste Saisonniederlage des ASV, der sich mit 16 Punkten im unteren Tabellendrittel wiederfindet. Die "Sechzger" befinden sich nach dem Auswärtssieg, den Max Pfann zehn Minuten vor Spielende sicherstellte, in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Nur einen Punkt mehr als der ASV Zirndorf hat der SV Marienstein auf dem Konto. Mit einem Sieg in Roth hätte man an der TSG vorbeiziehen können, doch daraus wurde nichts.

 

TSG Roth - SV Marienstein 3:0 (1:0)

 

Bei bestem Wetter erwischten die Hausherren einen Start nach Maß: Philipp Ludwig nutzte nach einem Eckball eine unübersichtliche Situation und drückte den Ball aus der Nahdistanz über die Linie. Die erste Torannäherung für den SVM konnte Markus Hörmann verzeichnen, doch der Co-Trainer setzte seinen Freistoß etwas zu hoch an und wenig später zögerte Fabian Streller zu lange mit seinem Abschluss. In der 28. Spielminute schloss Manuel Bittlmayer einen Mariensteiner Angriff erfolgreich ab, doch dem Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Nur eine Minute später kam Batuhan Tuluk nach einer Hereingabe in zentraler Position zum Abschluss und dieser touchierte den Pfosten des von Gabriel Rehm gehüteten SVM-Tores. Nach dem Seitenwechsel hielt Rehm seine Farben im Spiel, als er gegen den durchgelaufenen Kevin Biallas im direkten Duell rettete. Nun kamen die Gäste immer besser ins Spiel, wobei Bittlmayer in der 72. Minute die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte: Seine Direktabnahme nach schöner Vorarbeit von Kapitän Andreas Knör und Streller krachte an das Lattenkreuz und Philipp Fink brachte den Abpraller nicht im Tor unter. Auch Jonas Hiller und der eingewechselte Oliver Reichenberger kamen in vielversprechender Position an den Ball, doch eine schlampige Ballannahme verhinderte einen platzierten Abschluss. Zudem blieb die Pfeife des Unparteiischen nach einer harten Aktion gegen Streller im Strafraum stumm. In der hitzigen Schlussphase setzten die Blau-Weißen alles auf eine Karte und wurden kurz vor Schluss doppelt bestraft: Philipp Spießl per fulminantem Schuss in den Winkel und Biallas nach Querpass von Spießl auf das leere Tor sorgten für das Endergebnis von 3:0, das um zwei Tore zu hoch ausfiel.

 


Sa. (16.00 Uhr): SVM zu Gast bei der TSG Roth

Mittwoch, 10. Oktober 2018

(jsl) Marienstein Extrem ausgeglichen präsentiert sich das Teilnehmerfeld der Bezirksliga Mittelfranken Süd in dieser Saison. So liegen zwischen dem Tabellenzweiten, dem TSV Burgfarrnbach, und dem Tabellenfünfzehnten, dem SV Ornbau, gerade einmal sechs Punkte. Angesichts dieser Leistungsdichte kann die Favoritenrolle meist nicht eindeutig zugeordnet werden. Eine Ausnahme bildet hierbei das Aufeinandertreffen des Tabellenführers BSC Woffenbach (25 Punkte) mit dem Tabellenvorletzten, dem SV Mosbach (9 Punkte), am kommenden Sonntag. Bereits am Samstag wird der 14. Spieltag mit den Partien ASV Zirndorf gegen TSV 1860 Weißenburg und TSG Roth gegen den SV Marienstein eingeläutet. Sa. (16.00 Uhr): TSG Roth - SV Marienstein Die Vorstädter rangieren auf Rang 10 und haben einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, aber sie liegen eben auch in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Diesen will sich die Zengerle-Elf am Samstag weiter nähern, wozu ein Erfolgserlebnis bei der TSG Roth notwendig ist. Die Hausherren liegen auf Rang sechs (18 Punkte) und holten aus den letzten drei Partie fünf Punkte, wobei sie nur ein einziges Gegentor kassierten. Zuletzt holte man beim TSV 1860 Weißenburg durch ein torloses Remis einen Punkt. Doch auch der SVM ist derzeit in blendender Verfassung und ist - das Pokalspiel in Weißenburg eingerechnet - seit sieben Spielen ungeschlagen. Dadurch kämpfte man sich nach dem schwachen Saisonstart vor in das Mittelfeld der Tabelle und will nun weiter Boden gut machen. "In der momentanen Phase und angesichts der engen Tabelle gibt es keine leichten Spiele für uns. Wir müssen weiterhin so stabil und konzentriert auftreten wie zuletzt, dann ist bei einem solch unbequemen Gegner wie der TSG etwas drin", erwartet Trainer Stephan Zengerle eine enges Spiel. Tatsächlich ist am Sonntag mit einem engen, von den Abwehrreihen geprägten Spiel zu rechnen, denn auch die Mariensteiner Defensive stand in den letzten Wochen sehr sicher. Ein einziges Gegentor musste man in den letzten vier Ligaspielen hinnehmen. Anpfiff im Rother Leoni-Sportpark ist um 16.00 Uhr.


So. (15.00 Uhr): TSV Greding zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Donnerstag, 04. Oktober 2018

 

Nach Halbfinalsieg im Toto-Pokal war Trainer Stephan Zengerle nur bedingt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Trotz eines klaren Plus an Ballbesitz kamen wir in der ersten Halbzeit kaum zu klaren Situationen. Oft fehlte einfach die Präzision. Man hat gemerkt, dass einigen Spielern das kräftezehrende Spiel vom Sonntag beim BSC Woffenbach noch in den Knochen steckte. Wir haben uns aber trotzdem in das Spiel hineingekämpft und wenn man einen solch kompakten Gegner in den Schlussminuten noch niederkämpft, ist das natürlich immer ein tolles Gefühl. Für Gabriel Rehm freut es mich besonders, dass er erneut - wie schon im Viertelfinale - im Elfmeterschießen zum Matchwinner wurde." Vor der nächsten Aufgabe im Ligabetrieb bleibt den Vorstädtern kaum Zeit zur Regeneration. Am Sonntag gastiert der TSV Greding ab 15.00 Uhr im Hofmühl Sportpark. Die Gäste waren ebenfalls am Mittwoch im Einsatz und erreichten im Ligaspiel beim TSV 1860 Weißenburg ein torloses Remis, wodurch sie ihren dritten Tabellenplatz behaupteten. Die Gastgeber wollen auch das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben und den Schwung aus dem Pokalwettbewerb mit in den Ligaalltag nehmen.

 


Einzug ins Pokalfinale: FC/DJK Weißenburg - SV Marienstein 4:5 n.E.

Mittwoch, 03. Oktober 2018

 

(jsl) Weißenburg

 

Dank eines großen Kampfgeistes und eines starken Gabriel Rehm steht der SV Marienstein im Finale des Toto-Pokals auf Kreisebene. Die Zengerle-Elf besiegte den FC/DJK Weißenburg mit 4:5 im Elfmeterschießen, nachdem es nach 90 Minuten 1:1 gestanden hatte. Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Gastgeber, denn in der 13. Spielminute zog Andreas Pfefferlein aus 25 Metern ab und der Ball senkte sich in das rechte untere Toreck. Der SVM versuchte sofort zu reagieren und Oliver Reichenberger traf nach Doppelpass mit Stephan Steib aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Auf der Gegenseite konnte Benedikt Auernhammer seinen Kopfball nach einem Eckstoß nicht genau genug platzieren. Mit der Führung im Rücken ließen die kompakt stehenden Hausherren auf dem engen Rasenplatz kaum Kombinationen des SVM zu. In der zweiten Halbzeit fand der Bezirksligist immer besser ins Spiel. Sebastian Schmelz war nach einer überhasteten Aktion von FC/DJK-Torhüter Maximilien Bühring hellwach und sein Schuss aus 20 Metern striff den rechten Torpfosten. Kurz darauf faustete Bühring einen Kammerbauer-Freistoß zur Seite und Schmelz wurde nach Querpass von Sebastian Heimisch im letzten Moment geblockt. Die Weißenburger konterten und Auernhammer verpasste einen Flankenball nur um Zentimeter. In der 78. Spielminute scheiterte Knör nach einer flüssigen Kombination an Bühring und zwei Minuten später dezimierten sich die Gäste unnötigerweise selbst: Pasqual Krieglmeier konnte sich nach einer gelben Karte wegen Meckerns in Zaum halten und sah direkt die gelb-rote Karte. Dies sollte der Auftakt zu einer fulminanten Schlussphase sein, in der der Kreisligist auf die Entscheidung drängte. Nach einer Ablage zog Matthias Lehmeyer aus dem Rückraum ab und Rehm lenkte den strammen Schuss über die Querlatte. Wenig später entschied Rehm das direkte Duell gegen den durchgelaufenen Daniel Heckel für sich, ehe Schmelz die Situation endgültig bereinigte und auch Auernhammer fand bei einem Schuss aus zehn Metern seinen Meister in Rehm. Nun schöpften die Mannen um Kapitän Andreas Knör in Unterzahl nochmals Hoffnung. Bühring lenkte einen Heimisch-Kopfball mit den Fingerspitzen über die Latte. In der 90. Minute umkurvte Steib seinen Gegenspieler und den Torhüter, doch sein Schuss wurde auf der Torlinie geklärt. Kurz vor Ablauf der Nachspielzeit brachte Kammerbauer einen langen Ball vor das Tor, wo sich Bühring verschätzte und Fabian Streller das Spielgerät zum Ausgleich über die Linie drückte. Im sofort folgenden Elfmeterschießen konnten Bühring und Rehm jeweils einen Elfmeter parieren, ehe der jeweils fünfte und damit letzte Schütze antrat. Während Heimisch die Nerven behielt, avancierte Rehm im Duell mit Robin Unger endgültig zum Mann des Tages.

 

Im Finale, das am 01. Mai 2019 ausgetragen wird, treffen die Vorstädter auf den SV Rednitzhembach. Dem Sieger der Partie winkt ein Ticket für die erste Hauptrunde des Toto-Pokals 2019/2020, wo attraktive, höherklassige Gegner warten.

 


Mittwoch (16.00 Uhr): Pokal-Halbfinale beim FC/DJK Weißenburg

Dienstag, 02. Oktober 2018

Im Halbfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene tritt unsere erste Mannschaft am morgigen Mittwoch beim FC/DJK Weißenburg an. Anpfiff in Weißenburg (Sportanlage am Lehenwiesenweg 25) ist um 16.00 Uhr. Im Falle eines Weiterkommens träfe man im Finale auf den Gewinner der Partie TSV Winkelhaid - SV Rednitzhembach.


Punktgewinn beim Tabellenzweiten: BSC Woffenbach - SV Marienstein 0:0

Dienstag, 02. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Kaum Veränderungen an der Tabellenspitze brachte der elfte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die vier Mannschaften, die vor dem Spieltag auf den Rängen eins bis vier rangierten, ließen allesamt Federn und die Ergebnisse unterstrichen erneut die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfelds. Am härtesten traf es den SV Wettelsheim (4), der gegen den TSV Freystadt zu Hause mit 1:5 unterging. Die Treuchtlinger Vorstädter verlieren damit ihren vierten Platz an die SG TSV/DJK Herrieden, die durch ein 4:1 über den TSV 1860 Weißenburg einen Satz von Rang neun auf Rang vier macht. Der TSV Greding (3) rutschte beim 3:1 beim FV Dittenheim ebenfalls aus. Immerhin einen Zähler ergatterte das Spitzenduo. Der TSV Burgfarrnbach (1) kam beim heimstarken SV Ornbau zu einem 2:2 und der BSC Woffenbach (2) trennte sich torlos vom SV Marienstein. Die Vorstädter blieben damit auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen.

 

BSC Woffenbach - SV Marienstein 0:0

 

Mit dem Punktgewinn beim starken Aufsteiger konnte SVM-Trainer Stephan Zengerle gut leben: "Die Woffenbacher stehen nicht zu Unrecht so weit oben in der Tabelle. Meine Jungs haben heute läuferisch und kämpferisch stark dagegengehalten. Ärgerlich ist natürlich, dass uns in der Führungstreffer aberkannt wurde, aber insgesamt geht die Punkteteilung schon in Ordnung."

 

Bei prächtigem Herbstwetter hatten die Hausherren mehr Spielanteile, während die Gäste von Beginn an auf Kontermöglichkeiten lauerten. In der 14. Spielminute brachte BSC-Akteur Leon Gümpelein den Ball zur Mitte, wo Philipp Mangold knapp verpasste und kurz darauf war SVM-Torhüter Gabriel Rehm bei einem Kopfball von Marvin Kubis auf dem Posten. Nach einer halben Stunde befreite sich der SVM immer mehr und hatte die Großchance zum 0:1, denn nach einem verunglückten Rückpass war die Mariensteiner Offensive hellwach. Ein Akteur umkurvte BSC-Schlussmann Christopher Blank, schoss an den Pfosten und der Nachschuss wurde sicher im Tor versenkt. Der Linienrichter verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsposition jedoch die Anerkennung. Im zweiten Durchgang erhöhte der Tabellenzweite zunächst wieder den Druck. Leon Gümpelein wurde auf der linken Seite freigespielt, doch Rehm parierte seinen Abschluss glänzend zur Ecke. Auf der Gegenseite zog Co-Trainer Markus Hörmann vielversprechend zur Mitte, doch er traf den Ball nicht richtig und der durchgebrochene Fabian Streller scheiterte an Blank, nachdem er den besser positionierten Manuel Bittlmayer übersehen hatte. Wenig später wurde der durchgebrochene Hörmann regelwidrig gestoppt, doch die Unparteiische entschied zur allgemeinen Überraschung auf ein Foul des Angreifers. Nachdem die Blau-Weißen in den Schlussminuten noch zwei Woffenbach Eckbälle schadenfrei überstanden hatten, stand der Punktgewinn fest. Für die Zengerle-Elf gibt es jedoch keine lange Verschnaufspause. Bereits am Mittwoch tritt man beim Kreisligisten FC/DJK Weißenburg im Halbfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene an. Anpfiff ist um 16.00 Uhr.

 


So. (15.00 Uhr): SVM zu Gast beim Überraschungsteam aus der Oberpfalz

Dienstag, 25. September 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Auch nach zehn Spieltagen behaupten sich die Aufsteiger TSV Burgfarrnbach (21 Punkte) und BSC Woffenbach (20 Punkte) an der Spitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Der TSV Greding (19 Punkte) und der SV Wettelsheim (18 Punkte) sind dem Überraschungsduo jedoch dicht auf den Fersen und wollen dieses am Sonntag mit dreifachen Punktgewinnen in Dittenheim bzw. gegen den TSV Freystadt stürzen. Unwahrscheinlich ist ein solches Szenario nicht, denn der TSV Burgfarrnbach steht beim zu Hause noch ungeschlagenen SV Ornbau vor einer anspruchsvollen Aufgabe und der BSC Woffenbach empfängt den in den letzten Wochen stark aufspielenden SV Marienstein.

 

So. (15.00 Uhr): BSC Woffenbach - SV Marienstein

 

Im Mariensteiner Lager ist man sich der Schwere der Aufgabe bewusst: "Woffenbach hat bisher die beste Abwehr der Liga und steht sicherlich nicht umsonst auf Rang 2. Wir haben aber nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen auch Selbstbewusstsein getankt und gezeigt, dass wir jeden Gegner in Verlegenheit bringen können, wenn wir unsere Leistung bringen. Wir wollen weiter so konzentriert spielen wie zuletzt und unsere Serie von vier ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen", gibt Trainer Zengerle die Marschroute vor. Vor allem die Mariensteiner Defensive gewann in den letzten Spielen an Stabilität. Zuvor musste Zengerle verletzungsbedingt jedes Wochenende in der Viererkette rotieren und nun konnte er mit den sehr aufmerksamen Raphael Kraus und Pasqual Krieglmeier zweimal in Folge die gleichen Innenverteidiger aufbieten, was sich sofort bemerkbar machte. Beim 3:1 gegen den SV Ornbau zeigte Co-Trainer Markus Hörmann nach seiner Verletzungspause mit zwei Torvorlagen, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. "Das war wichtig für uns als Team und freut mich auch persönlich sehr für ihn", befindet Zengerle. Verlass war in den letzten Spielen auch auf die Routiniers im Mariensteiner Kader, wie z. B. Kapitän Andreas Knör. "Durch die stabilere Defensive sind die Angreifer nicht mehr gezwungen, drei oder mehr Tore pro Spiel zu erzielen. Aber auch unser Zusammenspiel in der Offensive hat sich stark verbessert. Wir erarbeiten uns jetzt mehr Chancen und verwerten diese auch konsequenter, wofür gerade die Siege in Zirndorf und Ansbach gute Beispiele sind", sieht der Kapitän Verbesserungen in allen Mannschaftsteilen. Die Erfolge der letzten Wochen sorgen natürlich auch für bessere Stimmung innerhalb des Teams. "Neben den gesammelten Punkten haben auch die gemeinsamen Volksfestbesuche und die Unterstützung unserer Triathlonkollegen beim Halbmarathon ihren Anteil an der guten Atmosphäre in der Kabine. Die Neuzugänge Manuel Bittlmayer und Markus Hörmann kommen immer besser in Fahrt. Ihr Potential kann man schon anhand ihrer bisher zahlreichen Torbeteiligungen erahnen. Wenn wir weiter an uns arbeiten und unsere steigende Tendenz bestätigen, dann ist durchaus wieder ein Platz im oberen Tabellendrittel drin", zeigt sich Knör optimistisch. Für ein weiteres Vorrücken in der Tabelle wären ein oder drei Punkte im Neumarkter Stadtteil Woffenbach Gold wert. Die Hausherren kehrten nach einer kurzen Schwächephase am achten und neunten Spieltag, als man die einzigen beiden Saisonniederlagen kassierte, am letzten Wochenende mit einem 1:2 bei der TSG Roth zurück in die Erfolgsspur.

 


Mit dem ersten Heimsieg raus aus den Abstiegsrängen: SV Marienstein - SV Ornbau 3:1 (2:1)

Sonntag, 23. September 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Das Spitzentrio der Bezirksliga Mittelfranken Süd gab sich am 10. Spieltag keine Blöße. Am Samstag legte der zweitplatzierte BSC Woffenbach vor. Er drehte einen 1:0-Pausenrückstand bei der TSG Roth noch zu einem 1:2-Auswärtserfolg und eroberte zumindest für eine Nacht die Tabellenführung (20 Punkte). Diese holte sich der TSV Burgfarrnbach (21 Punkte) am Sonntag durch ein 3:1 über den ESV Ansbach/Eyb zurück und auch der drittplatzierte TSV Greding (19 Punkte) erfüllte seine Aufgabe mit einem 3:0 über den STV Deutenbach souverän. Der SV Wettelsheim verbesserte sich durch ein knappes 0:1 bei Schlusslicht SV Mosbach auf Rang vier, wobei Hans-Christian-Döbler zehn Minuten vor Spielende vom Elfmeterpunkt erfolgreich war. Zwei Teams im Aufwind trafen am Sonntag im Hofmühl-Sportpark aufeinander. Während der SV Marienstein zuvor drei Spiele ungeschlagen war, traf dies bei den Gästen vom SV Ornbau gar auf die letzten sechs Spiele zu.

 

SV Marienstein - SV Ornbau 3:1 (2:1)

 

Die Vorstädter starteten ganz nach Geschmack des blau-weißen Anhangs in die Partie. Nach fünf Spielminuten landete der Ball nach schnellem Umschaltspiel bei Co-Trainer Markus Hörmann, der auf Manuel Bittlmayer durchsteckte und dieser war mit seinem Abschluss in das lange Eck erfolgreich. Die Gäste hatten jedoch nur acht Minuten später die passende Antwort parat. Der SVM verlor zwei wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld und der per Steilpass bediente Andreas Engelhardt glich per Schuss in das linke Toreck aus. Der SVM zeigte sich jedoch nicht geschockt und hatte das Spielgeschehen weiterhin im Griff. Der Ornbauer Schlussmann Lukas Halt rettete in letzter Sekunde vor Kapitän Andreas Knör. Auf der Gegenseite zog Artur Rudi zur Mitte und sein zu zentral geratener Schuss stellte Gabriel Rehm vor keine Probleme. Nach gleichem Muster wie beim 1:0 gingen die Hausherren in der 30. Minute wieder in Führung. Diesmal war es Fabian Streller, der von Hörmann per Traumpass bedient wurde und ins kurze Eck einschoss. Fast hätte man direkt danach erhöht, doch Halt parierte den Abschluss Philipp Finks und Bittlmayer stand bei seinem erfolgreichen Nachschuss im Abseits. Kurz nach dem Seitenwechsel verfehlte eine sehenswerte Direktabnahme von Sebastian Heimisch aus 25 Metern ihr Ziel nur um Zentimeter. Nun gab der SVM das Spiel jedoch etwas aus der Hand und die Gäste kamen stärker auf. Rudi setzte sich sehenswert im Strafraum durch und schoss knapp am kurzen Eck vorbei. Nach Überstehen dieser Druckphase entschied die Zengerle-Elf das Spiel 20 Minuten vor Schluss endgültig. Heimisch tankte sich auf der rechten Seite durch und flankte scharf zur Mitte, wo Streller per Aufsetzer einköpfte. In der restlichen Spielzeit hätten die Blau-Weißen das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können. Knör wurde nach einem Eckball gerade noch geblockt und bei der direkt folgenden Ecke brachte Fink seinen Kopfball freistehend nicht im Tor unter. Nichtsdestotrotz stand nach Schlusspfiff endlich der erste Mariensteiner Heimerfolg der Saison fest. Entsprechend erleichtert zeigte sich Trainer Zengerle: "Wir haben heute unsere starke Auswärtstendenz endlich auch zu Hause bestätigt. Spielerisch zeigt die Formkurve weiter nach oben. Nach den Punkten, die wir gerade in den bisherigen Heimspielen verschenkt haben, ist dieser Sieg natürlich mental enorm wichtig für uns." Wohltuend ist nach dem Sieg auch der Blick auf das Tableau. Nach dem vierten Saisonsieg verlässt Zengerles Elf die Abstiegsränge und liegt nun auf Platz 11.

 


So. (15.00 Uhr): SVM will gegen den SV Ornbau den ersten Heimsieg einfahren

Donnerstag, 20. September 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Nach dem Patzer des BSC Woffenbach im Topspiel gegen den TSV Greding (1:2) setzte sich der Mitaufsteiger des BSC, der TSV Burgfarrnbach, am späten Sonntagabend durch ein 1:3 beim TSV Berching an die Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Diese will der TSV am Sonntag gegen den ESV Ansbach-Eyb verteidigen. Die Ansbacher Landesligaabsteiger werden ihrerseits nach der 0:5-Klatsche gegen den SV Marienstein und dem Abrutschen auf den zehnten Tabellenplatz auf Wiedergutmachung aus sein. Die Defensivkünstler aus Woffenbach, die bisher ganze sieben Treffer in neun Spielen hinnehmen mussten, können den Tabellenführer bereits am Samstag mit einem Erfolg bei der TSG Roth (Rang 8) unter Druck setzen. Der drittplatzierte TSV Greding hat am Sonntag gegen den STV Deutenbach die Favoritenrolle inne.

 

So. (15.00) Uhr: SV Marienstein - SV Ornbau

 

Im Tabellenkeller befreit sich der SV Marienstein langsam aber sicher aus seiner misslichen Lage und sorgte am Sonntag mit dem 0:5 in Ansbach für einen echten Paukenschlag. Nach zwei Siegen und einem Remis aus den letzten drei Spielen steht die Zengerle-Elf zwar mit zehn Punkten noch auf einem Abstiegsplatz (Rang 15), doch die Formkurve zeigt deutlich nach oben. Zudem liegen die Teams im Tableau eng zusammen: Den SVM trennen nur drei Punkte vom TSV 1860 Weißenburg, der auf Platz sieben rangiert. Entsprechend optimistisch geht Trainer Zengerle in das nächste Spiel: "Der Erfolg in Ansbach macht uns natürlich Mut. Dennoch dürfen wir ihn auch nicht überbewerten, denn mit dem SV Ornbau und dem BSC Woffenbach haben wir zwei ganz schwere Gegner vor der Brust. Mit einer erneut so geschlossenen Mannschaftsleistung ist uns aber auch vor Mannschaften aus dem vorderen Tabellendrittel nicht bange." Entscheidend für den Aufschwung nennt Zengerle "das kompakte und hoch konzentrierte Auftreten aller Spieler". Im defensiven Mittelfeld zog Sebastian Schmelz in den letzten Partien im Verbund mit Viktor Stoll oder Philipp Fink die Fäden und bestach laut Zengerle in Ansbach durch "zahlreiche gewonnene Zweikämpfe und präzise Diagonalbälle." Schmelz selbst sieht den Aufschwung dadurch bedingt, dass "sich endlich mal jeder auf seine Stärken besinnt und niemand versucht, auf dem Platz etwas Außergewöhnliches zu fabrizieren. Nun halten wir unsere Ordnung konsequent und dank unseres momentan toll aufgelegten Offensivtrios kann ich mich weitgehend auf meine defensiven Aufgaben konzentrieren." Eine erneut stark aufspielende Offensivabteilung mit Kapitän Andreas Knör, Stephan Steib und Neuzugang Manuel Bittlmayer wird auch am Sonntag im Hofmühl-Sportpark (15.00 Uhr) gefragt sein, denn die Gäste zählen derzeit zu den Teams der Stunde. Nach einem verkorksten Saisonstart, als man unter anderem mit 7:0 in Weißenburg unterging, ist der SV Ornbau seit fünf Spielen ungeschlagen und entschied die letzten drei Partien für sich. Mit einem Heimsieg würden die Vorstädter am Sonntag auch endlich ihren Heimfluch besiegen. Bisher ist man zu Hause noch sieglos und holte dort nur einen einzigen Saisonpunkt.

 


SVM deklassiert Landesligaabsteiger: ESV Ansbach-Eyb - SV Marienstein 0:5 (0:1)

Sonntag, 16. September 2018

 

(jsl) Ansbach

 

Ein weitgehend ausgeglichenes Teilnehmerfeld präsentiert die Bezirksliga Mittelfranken Süd nach gut einem Viertel der Saison. So trennen den Tabellenführer BSC Woffenbach (17 Punkte) und den auf Rang 16 liegenden FC Holzheim gerade einmal sieben Punkte. Etwas abgeschlagen sind einzig der TSV Berching (acht Punkte) und Schlusslicht SV Mosbach (fünf Punkte). Trotz der zweiten Niederlage in Folge grüßte der Aufsteiger aus Woffenbach bei Redaktionsschluss weiterhin von der Tabellenspitze. Der BSC verlor sein Heimspiel gegen den TSV Greding mit 1:2. Dadurch verbesserten sich die Gäste selbst auf Rang 2. In der Abendpartie hatte der TSV Burgfarrnbach (Rang 4) gegen den TSV Berching die Möglichkeit, die Tabellenführung zu übernehmen. (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Nach zuletzt zwei ungeschlagenen Spielen zeigt die Formkurve beim schlecht in die Saison gestarteten SV Marienstein weiter nach oben und am Sonntag setzte die Zengerle-Elf beim ESV Ansbach-Eyb mit einem 0:5-Sieg für ein dickes Ausrufezeichen.

 

ESV Ansbach-Eyb - SV Marienstein 0:5 (0:1)

 

Entsprechend angetan zeigte sich Zengerle nach Schlusspfiff: "Das war heute ein Spiel aus einem Guss von uns. Die gesamte Mannschaft ging über 90 Minuten höchst konzentriert zu Werke und leistete sich diesmal keine Nachlässigkeiten. Die kompakte Mannschaftsleistung - vor allem in der Arbeit gegen den Ball - war die Basis für den tollen Erfolg. Unsere Offensivabteilung, der alle fünf Tore gelungen sind, hat die sich bietenden Kontermöglichkeiten dann eiskalt genutzt." Bereits nach 18 Minuten durften die Blau-Weißen erstmals jubeln. Ein Zuspiel aus dem Mittelfeld erreichte Stephan Steib, der vor ESV-Schlussmann Bernd Eberhardt uneigennützig auf Manuel Bittlmayer querlegte und dieser erzielte per Flachschuss in das rechte untere Eck das 0:1. In der Folge ließ der SVM kaum Chancen der Hausherren zu und bei zwei eher harmlosen Torabschlüssen war Torhüter Gabriel Rehm zur Stelle. Auf der Gegenseite verpasste man eine höhere Führung bis zum Pausenpfiff. Zwei Schussversuche von Fabian Streller fanden den Weg ebenso wenig ins Tor wie ein Kopfball von Philipp Fink nach einem Eckball, den Eberhardt stark parierte. Nach Wiederanpfiff entschied der SVM das Spiel dann schnell zu seinen Gunsten. In der 53. erzielte Bittlmayer einen Treffer Marke "Tor des Monats". Er sah den an der Strafraumgrenze stehenden Eberhardt, zog aus über 40 Metern ab und sein Schuss senkte sich ins Tor. Nun ließen die Vorstädter Ball und Gegner laufen und erhöhten per Doppelschlag binnen drei Minuten. Nach einer Ballstafette auf der rechten Seite über Streller und Bittlmayer gelangte das Leder zu Kapitän Andreas Knör und dieser erhöhte in der 62. Minute per Linksschuss gegen die Laufrichtung des Torwarts. Nur zwei Minuten später bespielten Streller und Knör die linke Seite und Steib drückte den Ball aus der Nahdistanz über die Linie. Und auch für den Schlusspunkt fünf Minuten vor Spielende zeigte sich einer aus dem Mariensteiner Offensivtrio verantwortlich. Der eingewechselte Co-Trainer Markus Hörmann lupfte zur Mitte, wo der eingelaufene Knör Eberhardt keine Abwehrchance bot.

 


So. (15.00 Uhr): Gelingt in Ansbach eine Überraschung?

Freitag, 14. September 2018

 

(jsl)

 

Nach acht Spieltagen und damit knapp einem Viertel aller Spiele nehmen drei Überraschungsmannschaften die Spitzenpositionen in der Bezirksliga Mittelfranken Süd ein.

 

Hinter den beiden Aufsteigern BSC Woffenbach (17 Punkte) und TSV Burgfarrnbach (15 Punkte) rangiert mit dem SV Wettelsheim (14 Punkte) ein Team auf Rang drei, das vor der Saison ebenfalls kaum jemand auf der Rechnung hatte. Schließlich hatte sich die Mannschaft aus dem Treuchtlinger Ortsteil in der Vorsaison erst mit einem furiosen Schlussspurt in letzter Minute gerettet. Am vergangenen Sonntag erkämpfte der SVW in Holzheim nach einem 2:0-Rückstand noch einen Punkt und kann mit einem Heimsieg am Samstag gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl (Rang 10) das Spitzenduo unter Druck setzen. Dieses tritt am Sonntag gegen den TSV Greding (BSC Woffenbach) bzw. in Berching (TSV Burgfarrnbach) an. Der Erfolg der Überraschungsmannschaften hängt auch mit der Schwächephase einiger Teams zusammen, die man vor Saisonbeginn weiter oben erwartet hätte. Dazu zählt zweifelsohne der ESV Ansbach/Eyb, der seit vier Spielen auf einen Sieg wartet und dadurch bis auf Rang 7 zurückfiel. Zuletzt verlor der Landesligaabsteiger bei der TSG Roth mit 3:1 und wird am Sonntag gegen den SV Marienstein dennoch die Favoritenrolle innehaben.

 

So. (15.00 Uhr): ESV Ansbach/Eyb - SV Marienstein

 

Dies liegt auch daran, dass die Vorstädter momentan kleinere Brötchen backen müssen. Mit nur sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz liegend wäre ein Punktgewinn in Ansbach auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis. Immerhin verließ die Zengerle-Elf beide Volksfest-Spiele nicht als Verlierer, nachdem zuvor vier Spiele in Folge verloren gegangen waren. Nach der starken Leistung beim 1:2-Sieg in Zirndorf hatte man am letzten Samstag gegen den TSV Berching (3:3) drei Punkte erhofft. Dass daraus nichts wurde, hatte man sich selbst zuzuschreiben. Drei Mal wurde Gästestürmer Franz Geyer zum Toreschießen eingeladen und in der zweiten Hälfte ließ man in Überzahl reihenweise beste Torchancen aus. "Trotzdem ist es für uns wichtig, dass wir jetzt aus den letzten zwei Spielen vier Punkte geholt haben. Ich hoffe, dass wir jetzt langsam in Fahrt kommen und in den nächsten Spielen weiter ungeschlagen bleiben. Der ESV Ansbach/Eyb zählte vor der Saison zu den Favoriten, hat allerdings nun auch schon einige Punkte liegen lassen. Vielleicht gelingt uns ja dort eine Überraschung", hofft Trainer Stephan Zengerle auf einen oder gar drei Punkte. In der Vorbereitung auf das Spiel und am Sonntag kann Zengerle erstmalig auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Verletzungs- und urlaubsbedingt fehlten in den letzten Wochen immer wieder wichtige Spieler und so übernahmen in letzter Zeit Spieler, die ansonsten nicht so stark im Fokus stehen, Verantwortung. Exemplarisch hierfür nennt Zengerle Pasqual Krieglmeier. "Trotz einiger Wackler am letzten Samstag ist Passi bisher einer der Leistungsträger und hat sich in diesem Jahr deutlich gesteigert."

 


SVM verpasst ersten Heimsieg: SV Marienstein - TSV Berching 3:3 (2:3)

Sonntag, 09. September 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Überraschend verlor der BSC Woffenbach am achten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd mit 1:0 beim FV Dittenheim. Der Aufsteiger bleibt dennoch Tabellenführer, da Mitaufsteiger TSV Burgfarrnbach gegen den ASV Zirndorf nicht über ein 1:1 hinauskam. Ärgster Verfolger des Spitzenduos ist nun der SV Wettelsheim, der sich durch ein 2:2 in Holzheim auf den dritten Rang verbesserte. Der SV Marienstein rangiert weiterhin auf dem vorletzten Platz. Trotz einer 2:0-Führung und mehr als 30 Minuten mit einem Mann mehr kam der SVM gegen den TSV Berching nicht über ein 3:3 hinaus.

 

SV Marienstein - TSV Berching 3:3 (2:3)

 

Dabei begann das Spiel ganz nach dem Geschmack der Vorstädter. Mit dem ersten Angriff tauchte Stephan Steib alleine vor TSV Schlussmann Sebastian Plank auf, umkurvte diesen und schoss vor Ablauf der ersten Zeigerumdrehung zum 1:0 ein. In der neunten Spielminute eroberte Steib einen zweiten Ball und spielte überlegt in den Lauf von Fabian Streller, der per Flachschuss ins rechte Toreck erhöhte. Direkt nach dem Anstoß kamen die Gäste zurück ins Spiel. Ein SVM-Verteidiger unterlief einen langen Ball und Franz Geyer verkürzte problemlos aus acht Metern. In der 17. Spielminute bekamen die Gäste den Ausgleich auf dem Silbertablett serviert. Wiederum flog ein weiter Ball in den SVM-Strafraum, wo dieser - abgefälscht von zwei Mariensteiner Akteuren - Geyer vor die Füße fiel und der Angreifer aus ähnlicher Position wie beim 2:1 ausglich. Die Hausherren zeigten sich nun deutlich verunsichert und hatten kaum mehr Kontrolle über die zerfahrene Partie. Die einzige Chance hatte Manuel Bittlmayer, der ein Zuspiel auf Kapitän Andreas Knör verpasste und das Tor aus 18 Metern nur knapp verfehlte. Zehn Minuten vor der Halbzeit drehte Geyer die Partie mit seinem dritten Treffer endgültig. Erneut agierten die Vorstädter in der Defensive viel zu passiv und Geyer traf, nachdem er sich seines Gegenspielers per Körpertäuschung entledigt hatte. Zur zweiten Halbzeit kamen die Hausherren deutlich entschlossener aus der Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff spielte Viktor Stoll auf den mitgelaufenen Sebastian Heimisch, der aus spitzem Winkel scheiterte und auch Streller verzog kurz darauf. In der 54. Spielminute dezimierten sich die Gäste selbst, denn Jonas Kuffer sah die gelb-rote Karte. Dies nutzte die Zengerle-Elf kurz darauf. Stoll legte ab auf Sebastian Schmelz und dieser jagte das Spielgerät aus 20 Metern fulminant in die Maschen. Nun waren die Mariensteiner am Drücker und überboten sich im Auslassen von Großchancen. Bittlmayer traf nach einer Schmelz-Balleroberung nur die Latte und nach einem Eckball den Außenpfosten, Steib setzte seinen artistischen Fallrückzieher etwas zu hoch an und der eingewechselte Markus Hörmann scheiterte aus der Nahdistanz ebenfalls am Aluminium. Als Philipp Fink einen Hörmann-Freistoß um Zentimeter verpasste, stand fest, dass die Blau-Weißen an diesem Tag mit Fortuna nicht im Bunde sein würden. Sie konnten gar froh sein, dass zumindest noch ein Punkt im Hofmühl-Sportpark blieb, denn in den Schlussminuten bekam Geyer zunächst nicht mehr genug Druck hinter seinen Kopfball und ein sehenswerter Distanzschuss von Alexander Stark krachte an den Querbalken des SVM-Tores.

 


Sa. (16.00 Uhr): Volksfest-Heimspiel gegen den TSV Berching

Donnerstag, 06. September 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Durch den 1:2-Auswärtserfolg beim ASV Zirndorf konnte der SV Marienstein am letzten Wochenende die rote Laterne der Bezirksliga Mittelfranken Süd an den SV Mosbach abgeben und auf den vorletzten Tabellenplatz 17 vorrücken. Mit einem weiteren Sieg im Volksfest-Heimspiel am Samstag könnte sich die Zengerle-Elf weiter Luft im Tabellenkeller verschaffen. Zu Gast im Hofmühl-Sportpark ist ab 16.00 Uhr der TSV Berching. Gegen den Aufsteiger, der mit einem Punkt mehr auf dem Konto auf Platz 15 rangiert, will die Zengerle-Elf ihre Heimschwäche ablegen. In den drei bisherigen Heimpartien ging man als Verlierer vom Platz und erzielte nur ein einziges Tor. Nach dem überzeugenden Auftritt vom letzten Samstag besteht im blau-weißen Lager jedoch berechtigte Hoffnung, dass diese Negativserie ein Ende findet. Die Defensive scheint zu ihrer Stabilität zurückgefunden zu haben und insbesondere in Person von Manuel Bittlmayer, der beide Treffer erzielte, zeigte sich auch die Offensive endlich durchschlagskräftig. Die Gäste aus der Oberpfalz, die als souveräner Meister der Kreisliga Süd den Weg in die Bezirksliga gefunden haben, stellen eine der jüngsten Mannschaften der Liga und werden mit ordentlich Wut im Bauch nach Marienstein reisen. Am letzten Sonntag holte man gegen die TSG Roth einen 0:2-Rückstand auf und verlor trotz Überzahl durch ein Tor in der Nachspielzeit noch mit 2:3.

 

Eine weiterhin überragende Rolle spielen die beiden Mitaufsteiger des TSV Berching. Der BSC Woffenbach (17 Punkte) und der TSV Burgfarrnbach (14 Punkte) führen weiterhin die Tabelle an und gehen am Sonntag als Favoriten in die Partien beim FV Dittenheim (Rang 16) bzw. gegen den FV Dittenheim (Rang 13).

 


Sieg zum Wiesn-Auftakt: ASV Zirndorf - SV Marienstein 1:2 (0:0)

Sonntag, 02. September 2018

 

(jsl) Zirndorf

 

Für großes Spektakel sorgten der ESV Ansbach-Eyb und der TSV Greding beim 4:4 im Verfolgerduell der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Neuer alleiniger Tabellenführer ist der BSC Woffenbach, der gegen den STV Deutenbach mit 2:1 gewann und vom Burgfarrnbacher Patzer in Wettelsheim (2:1) profitierte. Als Schlusslicht trat der SV Marienstein die weite Reise zum ASV Zirndorf an und gab rechtzeitig zum Volksfest-Start die rote Laterne ab.

 

ASV Zirndorf - SV Marienstein 1:2 (0:0)

 

Trainer Stephan Zengerle sprach nach dem Spiel von einer "geschlossenen Mannschaftsleistung" und zeigte sich angetan von der "kämpferischen und spielerischen Leistung, insbesondere in der zweiten Hälfte". .

 

Von Beginn an gingen die Gäste engagiert zu Werke und hatten in der achten Spielminute die erste Großchance. Fabian Streller spielte auf die rechte Seite zu Stephan Steib, der zur Mitte flankte und der durchgelaufene Streller setzte das Leder per Direktabnahme an die Latte. Nach fünfzehn Spielminuten übernahmen die Hausherren zunehmend die Kontrolle auf dem Spielfeld. Im Aufbauspiel war dem SVM die aus den letzten Partien resultierende Verunsicherung anzumerken. Dafür hatte man die gegnerische Offensivabteilung im Griff. Die routinierten Viktor Stoll und Sebastian Schmelz sorgten im defensiven Mittelfeld für Stabilität und auch die Viererkette stand sicher. Dementsprechend wurde es nur bei Standardsituationen gefährlich für das Tor von Gabriel Rehm. Nach einem Eckstoß rettete Schmelz vor einem einschussbereiten Zirndorfer und ein zu zentral getretener Freistoß stellte Rehm vor keine größeren Probleme. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Vorstädter Glück, als ein Freistoß von Alexander Diez aus spitzem Winkel den Pfosten touchierte. Auch die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte den Gästen. Ein Kopfball von Stoll nach einem Eckstoß wurde von einem Zirndorfer Akteur vorsorglich geklärt und nach dem anschließenden Eckball irrte der Ball gefährlich durch den ASV-Fünfmeterraum. In der 50. Minute war Steib alleine durch, doch er scheiterte am Zirndorfer Schlussmann Michael Wagner und auch Andreas Knör im Nachschuss konnte ihn nicht überwinden. Fünf Minuten später belohnten sich die Vorstädter. Knör spielte nach einem Einwurf schnell weiter auf Manuel Bittlmayer und dieser schlenzte den Ball aus 19 Metern technisch anspruchsvoll in das linke, untere Toreck. Der SVM kontrollierte das Geschehen und Wagner war in der 75. Spielminute erneut Sieger im direkten Duell mit Steib. Vier Minuten vor Spielende spielte Kapitän Knör einen perfekt getimten Pass auf Bittlmeyer, der Fahrt aufnahm und Wagner per Lupfer zum 0:2 überwand. Direkt im Anschluss staubte Oumar Dieng nach einem Eckball ab und verkürzte auf 1:2 und nachdem in der Schlussminute ein Kopfball von Christian Schleupner den Weg nur an den Querbalken gefunden hatte, stand der zweite Saisonsieg der Zengerle-Elf fest.