Neuigkeiten: 1. Mannschaft
So. (15.00 Uhr): Derby im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Am Sonntag (15.00 Uhr) kommt es im Hofmühl-Sportpark zum Lokalduell zwischen dem SV Marienstein und der DJK Limes. Vier Pflichtspiele in Folge konnte der SV Marienstein zuletzt in Folge nicht gewinnen, zeigte dabei jedoch jeweils ansprechende Leistungen. Dies galt auch für den letzten Sonntag, als man beim FV Dittenheim – dem Team der Stunde – mit 2:0 unterlag. „Wir müssen die letzten Spiele nun abhaken und wollen den Bock nun umstoßen. Und welches Spiel würde sich da besser eignen als das Duell gegen die DJK Limes. Meine Jungs werden absolut motiviert in das Spiel gehen und zugleich ist uns klar, dass wir nochmal eine Schippe drauf legen müssen“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler mit Vorfreude voraus. Zudem haben die Vorstädter noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als man auf dem Mantlacher Berg trotz Überlegenheit mit 0:2 verlor. Die Gäste punkteten zuletzt konstant und boten auch den Spitzenteams aus Alesheim und Heideck lange Paroli. Mit einem Auswärtssieg könnten sie einen Schritt in Richtung vorderes Tabellendrittel machen und am SV Marienstein, der mit 35 Punkten auf Rang 4 rangiert, überholen. Hierfür müssten sie erneut die zweitbeste Offensive der Liga in Schach halten.
Auswärtsniederlage: FV Dittenheim - SV Marienstein 2:0 (0:0)
(jsl) Dittenheim
Der SV Marienstein verlor am Sonntag Nachmittag beim FV Dittenheim mit 2:0. „Insgesamt bin ich trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung meiner Elf. Mit einer besseren Chancenverwertung und einer Führung im Rücken hätte unser Matchplan gegen diesen starken Gegner durchaus aufgehen können“, zog SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach dem Spiel Bilanz. Er hatte sein Team gegen die offensivstarken und zuletzt sechs Spiele in Folge siegreichen Hausherren defensiv eingestellt. Im Angriff durfte sich diesmal Kapitän Jonas Dorsch versuchen, der den angeschlagenen Stephan Steib auf dieser Position vertrat. Das auf Konter ausgerichtete Spiel des SVM wäre in der Anfangsphase beinahe erfolgreich gewesen. In der dritten Spielminute zog Laurenz Heindl nach einem Angriff über die rechte Seite zur Mitte und sein Abschluss aus elf Metern halbrechter Position verfehlte sein Ziel nur knapp. Sechs Minuten verpasste Dorsch einen Flankenball von Florian Rehm um Zentimeter. Bis zum Seitenwechsel verteidigten die Blau-Weißen im Kollektiv gegen die druckvoll agierenden Mittelfranken und konnten sich auch das ein oder andere Mal auf ihren Schlussmann Gabriel Rehm verlassen. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff bot sich dem SVM die Großchance zur Führung, als Mirko Schröder den Ball nach einem Querpass von Rehm am zweiten Pfosten nicht im Tor unterbrachte. Kurz darauf rettete FV-Schlussmann Tobias Linsenmeier bei einem Kopfball von Maximilian Lindermeier in Anschluss an eine Freistoßflanke von Stefan Laumeyer. Auf der Gegenseite leistete die SVM-Defensive Tobias Kamm bei einem Angriff über die rechte Seite nur Begleitschutz und dessen Abschluss aus 16 Metern schlug im langen Eck des SVM-Tores ein. Und es kam noch schlimmer für den SVM, denn in der 76. Minute erhöhte der FV Dittenheim, als Rene Prosiegel nach einem Pass von der Grundlinie am kurzen Pfosten einschoss. In der Folge waren die Blau-Weißen um den Anschlusstreffer bemüht, doch es fehlte in der Offensive an Durchschlagskraft, um das Gehäuse des FV nochmals ernsthaft in Gefahr zu bringen.
So. (15.00 Uhr): SVM reist zum Team der Stunde
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein reist am Sonntag zum FV Dittenheim, wo man um 15.00 Uhr zu Gast ist. Die Hausherren können im Kalenderjahr 2024 mit sechs Siegen und einem Remis eine beeindruckende Bilanz aufweisen und sind somit das Team der Stunde der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Zuletzt setze man mit einem 2:4 bei Aufstiegsaspirant TSV Heideck und einem 0:7 bei der DJK Veitsaurach zwei dicke Ausrufezeichen und entledigte sich mit nun neun Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 11 der Abstiegssorgen. Diese waren für den Bezirksligaabsteiger nach einer misslungenen Hinserie durchaus akut. Großen Anteil am Dittenheimer Aufschwung hat die Verpflichtung von Florian Seefried von Regionalligist SpVgg Ansbach zur Winterpause. Seither erzielte dieser bereits beeindruckende 12 Tore. Die Vorstädter stehen in Dittenheim also vor einer hohen Hürde, zumal das unglückliche Aus am Mittwoch im Sparkassen-Pokal beim VfB Eichstätt II einige Körner gekostet haben dürfte – sowohl in körperlicher als auch moralischer Hinsicht. In der Liga muss man das zur Winterpause ausgerufene Ziel, bis zum Saisonende um die Plätze eins und zwei mitspielen zu wollen, wohl leider bereits verwerfen. Hierfür waren die Ergebnisse (drei Siege, drei Niederlagen und ein Remis) nicht konstant genug. Dennoch wird die Elf um Kapitän Jonas Dorsch am Sonntag wieder alles geben, um auch aus Dittenheim etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können. Gegen die Spitzenteams aus Heideck und Büchenbach hielt man zuletzt gut mit, stand nach knappen Ergebnissen jedoch ohne Punkte da.
Mi. (18.00 Uhr): VfB Eichstätt - SV Marienstein
Im Halbfinale des Sparkassenpokals kommt es am 1. Mai zum Lokalduell zwischen dem VfB Eichstätt II und unserem Team. Anpfiff im Liqui-Moly-Stadion ist um 18.00 Uhr.
Remis im Verfolgerduell: SV Marienstein - SV Wettelsheim 1:1 (0:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein und der SV Wettelsheim trennten sich im Verfolgerduell der Kreisliga Neumarkt/Jura West 1:1. Letztendlich dürfte der Punkt für beide Mannschaften zu wenig sein, um noch ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitreden zu können. Beide Mannschaften agierten von Beginn an sehr diszipliniert und so konnten sich die Offensivreihen kaum in Szene setzen. In der achten Spielminute setzte sich Mirko Schröder an der Auslinie gegen zwei Gegenspieler durch, fand jedoch keinen Abnehmer im Zentrum. Auf der Gegenseite geriet in langer Ball von Max Stoll auf den durchgestarteten Tobias Krois etwas zu lang. Richtig gefährlich wurde es erst, als SVM-Torhüter Gabriel Rehm einen Aufsetzer von Julian Dürnberger aus zentraler Position um den Pfosten lenkte. Und auch kurz darauf war er zur Stelle: Rehm entschied das direkte Duell gegen Florian Bunz für sich, nachdem dieser aus dem Gewühl heraus und aus der Nahdistanz zum Abschluss gekommen war. Auf Mariensteiner Seite machte der starke Laurenz Heindl immer wieder Bälle fest, doch es fehlte an Unterstützung der nachrückenden Spieler, um Torchancen kreieren zu können. Nach dem Seitenwechsel prüfte Bunz seinen eigenen Torhüter: Markus Kluy war bei der gefährlichen Rettungstat auf das kurze Eck jedoch zur Stelle. In der 53. Spielminute zog Dürnberger über die linke Seite zur Mitte, verpasste zunächst den Abschluss und letztendlich fehlte es dem Linksschuss an Wucht, um Rehm überlisten zu können. Für den SVM sorgte erneut Heindl für Gefahr, der nach einer tollen Einzelleistung im letzten Moment durch ein Foul gestoppt wurde. Nach 62 Minuten zeigte Spielertrainer Dürnberger dann seine Klasse. Zuerst blockte er einen langen Ball von Maximlian Lindermeier an der Seitenlinie, blieb anschließend im Zweikampf robust, zog davon und schloss aus spitzem Winkel überlegt in das lange Eck ab. Nun stand die Elf um Kapitän Jonas Dorsch gehörig unter Druck und ein erneuter Abschluss von Dürnberger flog knapp am kurzen Eck vorbei. Etwas überraschend gelang der Pfuhler-Elf kurz darauf der Ausgleich: Nach einer Dorsch-Ecke war der völlig unbedrängte Elias Ferstl per Kopf erfolgreich. Dieses Tor brachte die Blau-Weißen zurück ins Spiel und sie wollten das Spiel direkt drehen. Nach einem Befreiungsschlag überlupfte Heindl seinen Gegenspieler und köpfte vor dem herausgeeilten Kluy ein. Warum der Unparteiische diesem sehenswerten Tor die Anerkennung verweigerte und er auf Foulspiel an Kluy entschied, dürfte sein Geheimnis bleiben. In der Schlussphase verzichteten beide Teams darauf, volles Risiko zu gehen. Ein abgefälschter Freistoß von Dürnberger segelte über die Querlatte und SVM-Akteur Stefan Kiermeyer wurde im letzten Moment bei seinem Abschluss geblockt.
So. (15.00 Uhr): SVM empfängt den SV Wettelsheim
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein empfängt am Sonntag (15.00 Uhr) den SV Wettelsheim im Hofmühl-Sportpark. Das Aufeinandertreffen des Tabellenvierten mit dem Tabellensechsten ist eines von drei Topspielen an diesem Wochenende, denn auch die anderen vier Teams der Top 6 treffen in direkten Duellen aufeinander. Tabellenführer SV Alesheim gastiert beim TSV Heideck (Rang 3) und der TV Büchenbach (Rang 2) trifft auf den TSV Absberg (Rang 5). Auch wenn die Tabelle auf Grund einer unterschiedlichen Anzahl bereits absolvierter Spiele wenig aussagekräftig ist, muss der SVM sein Heimspiel am Sonntag gewinnen, um noch in den Kampf um die Plätze eins und zwei eingreifen zu können. Dies wird gegen das Team aus dem Treuchtlinger Gemeindeteil jedoch kein leichtes Unterfangen, denn die Gäste präsentierten sich zuletzt in toller Form und holten 12 Punkte aus den letzten fünf Partie. Damit kämpften sie sich nach einem verkorksten Saisonstart bis in das vordere Tabellendrittel vor und wollen nun auch Revanche für die unglückliche Last-Minute-Niederlage im Hinspiel (1:2) nehmen. Die Vorstädter dürften nach der Absage des Spiels beim TSV Absberg am letzten Sonntag ausgeruht in die Partie gehen. Trainer Dominik Pfuhler wird auf den verhinderten Julian Lindermeier und auf Maximus Mack verzichten müssen. Dieser droht bis Saisonende auszufallen. Hinter dem Einsatz von Offensivkraft Stephan Steib steht noch ein Fragezeichen. Dafür kann Pfuhler wieder auf Stefan Laumeyer und Elias Ferstl zurückgreifen.
So. (18.00): Verfolgerduell in Absberg
(jsl) Marienstein
Am Sonntag Abend (18.00 Uhr) gastiert der SV Marienstein beim TSV Absberg. Nach zuvor zwei sieglosen Spielen siegten die Hausherren am letzten Spieltag mit 0:1 bei der DJK Veitsaurach und rangieren nun mit 33 Punkten auf Rang 5. Der SV Marienstein hat einen Zähler mehr auf dem Konto und folglich stehen beide Mannschaften vor einem richtungsweisenden Spiel, denn der Verlierer dürfte mit dem Kampf um die Meisterschaft und Relegationsplatz zwei kaum mehr etwas zu tun haben. Die Vorstädter hielten zuletzt in den Spielen gegen die Topmannschaften aus Heideck und Büchenbach gut mit, verloren diese jedoch knapp. „Meine Jungs haben auch in Büchenbach wieder ein gutes Spiel gezeigt. Uns war bewusst, dass wir gegen eine solche Mannschaft nicht alles verteidigen können. Letztendlich haben wir alles versucht und wir können uns nichts vorwerfen lassen. Es sind immer noch 24 Punkte zu vergeben und auch auf dem engen Platz in Absberg wird meine Elf wieder alles geben“, zeigt sich SVM-Trainer Dominik Pfuhler kämpferisch. Die Blau-Weißen wollen zudem am Sonntag Revanche nehmen für die Hinspielniederlage. Im September letzten Jahres lag man nach einer verschlafenen ersten Halbzeit bereits mit 0:3 zurück und unterlag letztendlich mit 2:3.
Nichts zu holen beim Tabellenführer: TV Büchenbach - SV Marienstein 3:1 (1:1)
(jsl) Büchenbach
Der TV Büchenbach entschied das Topspiel der Kreisliga Neumarkt/Jura West gegen den SV Marienstein mit 3:1 für sich und liegt damit zusammen mit dem SV Alesheim weiterhin an der Tabellenspitze. Der SVM hat nun sechs Punkte Rückstand auf das Spitzenduo. „Die Zuschauer sahen hier ein echten Spitzenspiel, das auf beiden Seiten hart und emotional geführt wurde. Leider leisteten wir uns einige kleine Fehler, die auf diesem Niveau gnadenlos bestraft werden“, resümierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler. Er musste kurzfristig auf Stefan Laumeyer verzichten, der durch Ali Dilaver ersetzt wurde. Ihm und seinen Teamkollegen gelang ein Start nach Maß in die Partie: In der achten Spielminute brachte Maximus Mack einen Freistoß aus 20 Metern an der Mauer vorbei im Torwarteck unter. Nur zehn Minuten später glichen die Hausherren bereits aus. Die Vorstädter schalteten nach einem Foulspiel ab, doch der Schiedsrichter entschied auf Vorteil. Letztendlich gelangte das Leder zu Max Heckel, der den Ball aus 25 Metern sehenswert in den Winkel jagte. In der Folge drängte der TV die Gäste zusehends in die eigene Hälfte. Die langen Bälle fanden jedoch selten einen Abnehmer und kurz vor der Pause rettete SVM-Torhüter Gabriel Rehm im direkten Duell mit Liam Zavesky. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich die Pfuhler-Elf wieder mehr Spielanteile und hatte in der 50. Minute die große Chance zur Führung. Maximlian Lindermeier legte von der linken Seite zur Mitte, wo Laurenz Heindl den Ball noch stoppte, wodurch TV-Schlussmann Daniel Pangerl noch entscheidend eingreifen konnte. Drei Minuten später spielten die Mittelfranken ihre Stärke bei Standardsituationen aus: Nach einem scharf getretenen Eckball auf den kurzen Pfosten war Heckel war Kopf zur Stelle und sorgte für das 2:1. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Stephan Steib verpasste in aussichtsreicher Position den Abschluss und auch bei Mirko Schröders Schuss auf den kurzen Pfosten blockte ein Büchenbacher Abwehrbein im letzten Moment. Der Tabellenführer konterte und scheiterte mehrmals am überragenden Rehm im SVM-Tor. Eine Zehn-Minuten-Strafe zog dem SVM dann in der Schlussphase endgültig den Zahn: Elf Minuten vor Spielende zog Gennaro Acquaviva von links zur Mitte und war mit einem starken Schuss aus 16 Metern ins rechte untere Toreck erfolgreich. Auch in den letzten Spielminuten gaben sich die Pfuhler-Schützlinge nicht auf, doch der Büchenbacher Sieg geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Sa. (18.00 Uhr): Topspiel in Büchenbach
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein reist bereits am Samstag nach Büchenbach, wo es zum Topspiel der Kreisliga Neumarkt/Jura West kommt. Der TSV hat als Tabellenführer (37 Punkte) drei Zähler mehr auf dem Konto als der SVM (34), der noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Nach dem missglückten Start in die Frühjahrsrunde erarbeiteten sich die Vorstädter dieses Spitzenspiel durch zuletzt drei Siege in Folge. Diese glückten gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel und vor allem die Defensive zeigte sich am letzten Sonntag gegen die DJK Veitsaurach stark verbessert: „Endlich haben wir mal wieder zu null gespielt und wir reisen durchaus selbstbewusst nach Büchenbach, wo zwei gleichwertige Mannschaften aufeinandertreffen werden“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler voraus. Der Sieger diese Partie darf sich zumindest im Kampf um Relegationsplatz zwei einiges ausrechnen. Und sollte der zuletzt verlustpunktfreie TSV Heideck (36) in seinen drei Nachholspielen noch Federn lassen, wollen beide Mannschaften natürlich zur Stelle sein. Die Partie wird ungewohnt spät angepfiffen, nämlich erst um 18.00 Uhr.
4:0 über das Schlusslicht: SV Marienstein - DJK Veitsaurach 4:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein fuhr mit einem 4:0 über die DJK Veitsaurach den ersten Heimsieg im Kalenderjahr 2024 ein und bleibt damit dem an diesem Spieltag ebenfalls erfolgreichen Spitzentrio aus Büchenbach, Heideck und Alesheim auf den Fersen. Trotz großer Überlegenheit konnte der Mariensteiner Sieg erst in der Schlussviertelstunde endgültig unter Dach und Fach gebracht werden. Die Hausherren starteten furios in die Partie und hatten in den ersten zehn Minute drei Großchancen. Maximus Mack verpasste am langen Pfosten völlig freistehend aus kurzer Distanz und auch zwei aussichtsreiche Gelegenheiten per Kopfball wurden nicht genutzt. In der Folge ließ der Mariensteiner Elan etwas nach und prompt machten die Mittelfranken durch einen Pfostenschuss auf sich aufmerksam. Bis zum Seitenwechsel war der SVM dann wieder drückend überlegen und belohnte sich in der 40. Minute hierfür. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde Stephan Steib im Strafraum bedient. Dieser ließ seinen Gegenspieler per Körpertäuschung ins Leere laufen und versenkte seinen Rechtsschuss zum 1:0. Im zweiten Durchgang wollte dann zunächst kein Team so recht die Initiative übernehmen und es entwickelte sich den Temperaturen entsprechend ein lauer Sommerkick. Das Tabellenschlusslicht prüfte SVM-Schlussmann Gabriel Rehm im zweiten Durchgang nur ein einziges Mal, als dieser einen Schuss aus 16 Metern über die Querlatte lenkte. Die Blau-Weißen agierten derweil in Nähe des DJK-Strafraums zu ungeduldig und ungenau. In der 74. Minute wurde eine Kombination endlich mal sauber zu Ende gespielt und am Ende dieser fand Stefan Laumeyer Laurenz Heindl am langen Pfosten. Dieser hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. Nur drei Minuten später schnürte der Youngster einen Doppelpack. Eine Mack-Flanke wurde unzureichend geklärt und Heindl setzte den Abpraller halbhoch ins lange Eck. Sieben Minuten vor Spielende jagte Mack seinem Gegenspieler den Ball ab und legte uneigennützig quer auf Maximilian Becker, der für den Endstand von 4:0 sorgte.
So. (15.00 Uhr): Die DJK Veitsaurach zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein will am Sonntag im Heimspiel gegen Schlusslicht DJK Veitsaurach den dritten Sieg in Folge einfahren. Dem Fehlstart in die Frühjahrsrunde mit zwei Niederlagen ließ die Elf von Trainer Dominik Pfuhler nun zwei Siege folgen und darf wieder optimistischer auf die Tabelle blicken: Mit dem drittplatzierten SV Alesheim ist man punktgleich (je 31 Punkte) und liegt drei Punkte hinter Tabellenführer TV Büchenbach (34), der bereits ein Spiel mehr absolviert hat. Auch wenn der heimliche Spitzenreiter TSV Heideck (33) dank zweier Nachholspiele alle Trümpfe in der Hand hat, so ist für den SVM zumindest Relegationsplatz zwei in Reichweite. Um diesen zu erreichen, müssen die Vorstädter jedoch ihre Schwächephasen im Spiel abstellen. Sowohl in Kammerstein als auch in Pfofeld, wo man jeweils in einer nervenaufreibenden Schlussphase drei Punkte sicherstellte, hätten diese beinahe den Sieg gekostet. „Auf den engen Plätzen hätten wir den Spielverlauf jeweils gerne anders gestaltet. Beide Male gaben wir Führungen leichtfertig aus der Hand und man merkte, dass nach den Gegentoren das Selbstbewusstsein und die Automatismen weg waren. Dennoch fanden meine Jungs in beiden Spielen dank ihrer tollen Moral einen Weg, das Spiel noch zu gewinnen. Darauf wollen wir am Sonntag aufbauen, um den ersten Heimsieg im Kalenderjahr einzufahren“, blickt Pfuhler voraus auf Sonntag. Mit der DJK Veitsaurach treffen die Hausherren erneut auf einen kampfstarken Gegner, der auf Grund seiner prekären Tabellensituation alles in die Waagschale werfen wird. Anpfiff ist um 15.00 Uhr.
Spektakulärer Last-Minute-Sieg: SG Pfofeld//Theilenhofen - SV Marienstein 3:4 (0:2)
Liebe Redaktion, hier der Bericht vom SVM. Schöne Ostern! Johannes
(jsl) Pfofeld
Der SV Marienstein gewann sein Nachholspiel bei der SG Pfofeld/Theilenhofen auf spektakuläre Art und Weise mit 3:4 und rückte damit auf Tabellenplatz vier vor. Eine verrückte Schlussphase gipfelte im Mariensteiner Siegtreffer in der Nachspielzeit. Bereits in der 11. Spielminute ging der SVM in Führung: Nach einem durch Maximus Mack von der rechten Seite getretenen Freistoß war Elias Ferstl am Elfmeterpunkt per Kopf zur Stelle und Laurenz Heindl brauchte den Ball aus zwei Metern nur noch über die Linie zu drücken. Die Hausherren agierten mit langen Bällen, was die Mariensteiner Hintermannschaft vor keine größeren Probleme stellte. Ausnahme war ein gefährlicher Heber, der auf der Querlatte des von SVM-Torhüter Gabriel Rehm gehüteten Tores landete. Die Blau-Weißen spielten ihre Kontermöglichkeiten nicht gut genug aus, erhöhten aber dennoch kurz vor dem Seitenwechsel, als Jonas Dorsch per Abschluss aus halbrechter Position in das lange Eck erfolgreich war. Unverständlicherweise zeigte sich der SVM nach der Pause völlig von der Rolle und hatte bei einem Pfofelder Pfostenschuss zunächst noch Glück. Kurz darauf gelang Philipp Unöder aus dem Gewühl heraus der Anschlusstreffer und in der 75. Minute war es erneut der Routinier, der den Ausgleich besorgte. Per schöner Körpertäuschung verschaffte er sich Platz und sein Schuss aus elf Metern schlug im kurzen Eck ein. Nun war das Momentum auf Pfofelder Seite, doch die Hausherren wollten zu viel: In der 88. Minute erreichte ein langer Ball Stephan Steib, dessen Abschluss von SG-Torhüter Philip Reiter pariert wurde, doch Heindl bugsierte den Abpraller aus 16 Metern artistisch und mit letzter Kraft über die Linie. Dies war jedoch erst der Auftakt zu verrückten Schlussminuten. Drei Zeigerumdrehungen später hatten die Mittelfranken die passende Antwort parat, als Johann Dietl einen abgefälschten Freistoß, bei dem die Mariensteiner Mauer keine gute Figur machte, im kurzen Eck unterbrachte. Für den umjubelten Schlusspunkt sorgten aber dennoch die Vorstädter. Der eingewechselte Maximilian Becker fand auf der rechten Seite Mack. Dieser narrte seinen Gegenspieler und bediente am langen Pfosten den ebenfalls eingewechselten Oliver Reichenberger, der den Ball über die Linie drückte und damit den Siegtreffer erzielte.
Ostersamstag (16.00 Uhr): Nachholspiel bei der SG Pfofeld/Theilenhofen
(jsl) Marienstein
Am Ostersamstag wird in der Kreisliga Neumarkt/Jura West der 15. Spieltag nachgeholt, der Mitte November letzten Jahres größtenteils den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen war. Dabei tritt der SV Marienstein um 16.00 Uhr bei der SG Pfofeld/Theilenhofen an. Die Hausherren liegen auf Rang 9 und starteten mit zwei knappen Niederlagen in das Kalenderjahr 2024. Damit befinden sie sich in der identischen Situation wie der SV Marienstein vor dem letzten Wochenende. Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg gelang dem SVM gegen die SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein endlich der erste Sieg. Beim 2:4 platzte in der Offensive wieder der Knoten und die Kreativabteilung um Stephan Steib wird auch in Pfofeld gefordert sein, denn man tritt bei der zweitbesten Defensive (17 Gegentreffer) der Liga an. Zudem machten die Blau-Weißen bereits Bekanntschaft mit der Kampfkraft des Gegners: Im Hinspiel machten die Mittelfranken dem SVM das Leben lange Zeit schwer und nur dank eines Doppelpacks von Laurenz Heindl in den Schlussminuten gelang ein 2:1-Erfolg. SVM-Trainer Pfuhler hofft, dass sein Team am Samstag spielerisch einen Schritt nach vorne macht und über 90 Minuten konstant spielt. Eine Schwächephase wie am letzten Sonntag in der ersten Hälfte sollte sich seine Elf nicht erneut erlauben. Sollte dies gelingen, stehen die Chancen gut, sich bereits am Samstag drei Punkte in das Osternest zu legen und den TSV Absberg von Tabellenplatz vier zu verdrängen.
Erster Punktspielsieg 2024: SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein - SV Marienstein 2:4 (1:2)
(jsl) Marienstein
Der erste Pflichtspielsieg im Kalenderjahr 2024 war für den SV Marienstein ein hartes Stück Arbeit: Letztendlich setzte man sich bei der SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein dank zweier später Treffer mit 2:4 durch. „Spielerisch ist momentan viel Luft nach oben. Den Jungs fehlt einfach die Leichtigkeit, was nach den beiden Niederlage zuletzt auch nicht verwunderlich ist. Umso froher sind wir über die drei Punkte“, bilanzierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff. Die Partie begann für seine Schützlinge vielversprechend, denn bereits in der siebten Minute ging man in Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite legte Mirko Schröder zurück auf Stephan Steib und dieser war mit seinem Schuss in das lange Eck erfolgreich. In der Folge verpassten es die Blau-Weißen nachzulegen und kassierten in der 20. Minute den Ausgleich, als Fabian Leng per Abstauber das 1:1 erzielte. Hiervon waren die Gäste durchaus geschockt und verloren Mitte der Halbzeit den Faden, was sich in zahlreichen ungenauen Zuspielen manifestierte. Sehr überraschend gelang noch vor dem Pausenpfiff dennoch die erneute Führung: Maximus Mack zog von der linken Seite nach innen und sein sehenswerter Rechtsschuss aus 22 Metern senkte sich hinter SG-Torhüter Simon Huber in die Maschen. Bald nach Wiederanpfiff erhielt Mack eine 10-Minuten-Strafe und folglich befanden sich die Vorstädter in Unterzahl. Kurz vor Ablauf derer stand Casey Fry nach einer Flanke von der rechten Seite am zweiten Pfosten komplett frei und sorgte für das 2:2. Nun entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem in der Schlussviertelstunde wurde es zudem hitzig auf dem Spielfeld. In der 82. Minute bugsierte Laurenz Heindl den Ball aus zwei Metern an die Querlatte, nachdem Bauer gegen Schröder noch gerettet hatte. Sechs Minuten später setzte sich Stefan Kiermeyer auf der linken Seite nach einer schnellen Kombination im Zentrum mit etwas Glück gegen zwei Gegenspieler durch und sein Abschluss aus 13 Metern schlug im rechten unteren Toreck ein. Die Mittelfranken warfen nun nochmal alles nach vorne, doch dem SVM gelang in der Schlussminute die endgültige Entscheidung: Heindl war auf der rechten Außenbahn auf und davon und seinen Querpass verwertete Steib im Zentrum aus zehn Metern zum umjubelten 2:4-Endstand.
So. (15.00 Uhr): Auswärts in Kammerstein
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein nimmt am Sonntag (15.00 Uhr) bei der SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein den dritten Anlauf für den ersten Punktspielsieg im Jahr 2024. Mit fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer SV Alesheim ist für die Vorstädter zwar weiterhin alles möglich, doch den Auftakt hatte man sich natürlich ganz anders vorgestellt. Gegen Aufstiegsaspirant TSV Heideck (0:1) zeigte sich die Elf von Trainer Dominik Pfuhler stark verbessert gegenüber der 2:0-Niederlage in Cronheim, nutzte aber die Großchancen in der zweiten Halbzeit nicht und steht somit nach zwei Spielen mit leeren Händen da. „Wenn wir den Anschluss an die Topplätze nicht ganz verlieren wollen, müssen wir in Kammerstein gewinnen. Wir wollen an die Leistung gegen den TSV Heideck anknüpfen und uns ist bewusst, dass wir zunächst mal die Basics abrufen müssen. Ansonsten droht uns ein böses Erwachen wie in Cronheim“, ist Pfuhler gewarnt. Die Hausherren holten seit der Winterpause durch zwei Remis zwei Zähler (3:3 in Dittenheim und 0:0 bei der DJK Veitsaurach) und rangieren damit auf Relegationsplatz 12. Den Blau-Weißen steht ein kampfbetontes Spiel bevor, das auch gut und gerne zum Geduldsspiel werden kann. Die SG sinnt zudem auf Revanche für die derbe 9:1-Hinspielniederlage in Marienstein. Pfuhler wird auf die Becker-Brüder verzichten müssen und hinter dem Einsatz von Stefan Laumeyer und Laurenz Heindl steht momentan noch ein Fragezeichen.