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Punktgewinn bei Aufstiegsanwärter: SC Aufkirchen - SV Marienstein 1:1 (1:1)

Sonntag, 25. März 2018

 

(jsl) Aufkirchen

 

Mit Ausnahme der Partie TSV/DJK Herrieden - FC Holzheim konnten am Wochenende sämtliche Partien der Bezirksliga Mittelfranken Süd ausgetragen werden und dabei rückte das Feld an der Tabellenspitze näher zusammen. Bereits am Samstag verlor Tabellenführer SC Großschwarzenlohe (44 Punkte) sein Heimspiel gegen den viertplatzierten TSV 1860 Weißenburg mit 1:3 (nun 39 Punkte). Gewinner des Spieltags ist neben den Weißenburgern der SV Ornbau, der seinen dritten Platz mit einem souveränen 0:4 beim TuSpo Roßtal behauptete und ebenfalls 39 Punkte auf dem Konto hat. Zudem hat der SVO noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Dies trifft auch auf den zweitplatzierten SC Aufkirchen zu, der den Ausrutscher der Großschwarzenloher nur teilweise ausnutzen konnte. Wie bereits in der Vorsaison holte der SV Marienstein einen Punkt beim Aufstiegsanwärter, der mit 41 Zählern weiter auf Rang 2 liegt.

 

SC Aufkirchen - SV Marienstein 1:1 (1:1)

 

SVM-Trainer Stephan Zengerle war nach dem Spiel angetan von der Leistung seiner Jungs, die als erst zweite Mannschaft in dieser Saison einen Punkt aus Aufkirchen entführen konnten:

 

"Der Punktgewinn geht auf Grund einer tollen Abwehrleistung absolut in Ordnung. Im Notfall konnten wir uns wieder auf unseren Keeper Gabriel Rehm verlassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir sogar mehr vom Spiel und hatten gute Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden."

 

Für die Hausherren war es das erste Spiel nach der Winterpause und entsprechend engagiert gingen sie von Beginn an zu Werke. Zwei mal brannte es vor dem Mariensteiner Gehäuse in der Anfangsphase nach Eckbällen, doch beide Situationen konnten bereinigt werden. In der 13. Spielminute brachte Ramazan Mazlum einen Freistoß zur Mitte, wo Stephan Steib völlig freistehend zur Gästeführung einköpfen konnte. Der SC brauchte kurz, um diesen Schock zu verdauen und kam Mitte der ersten Hälfte wieder stärker auf. Nach einer schönen Ballstafette scheiterte Steffen Schöllhammer an Rehm. Auf der Gegenseite verhinderte Torhüter Tim Friedrich kurz darauf gegen Steib das 0:2. Kurios wurde es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Fabian Streller lief alleine auf das Tor zu und verlor im letzten Moment die Kontrolle über den Ball. Nach dem direkten Gegenzug kam Simon Babel zum Abschluss und sein Versuch landete im Tor, nachdem er von zwei Mariensteiner Abwehrbeinen unglücklich abgefälscht wurde. Nach Wiederanpfiff hatte Streller die erneute Gästeführung auf dem Fuß, doch er scheiterte im direkten Duell an Friedrich. In der 56. Minute schloss Babel nach einem weiten Ball aus spitzem Winkel ab, doch Rehm konnte parieren. In der Schlussphase zögerte Jonas Knietig für den SVM in aussichtsreicher Position zu lange und es lief bereits die Nachspielzeit, als die Vorstädter das Glück auf ihrer Seite hatten: Tobias Babel setzte einen Freistoß aus 19 Metern an den Pfosten, wodurch die Punkteteilung besiegelt war.

 


So (15.00 Uhr): Vorstädter vor hoher Hürde beim Tabellenzweiten

Donnerstag, 22. März 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Auch wenn nur wenige Teams bisher mehr als 20 Spiele absolviert haben, so steht am Wochenende bereits der 26. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf dem Programm. Und auch hinter der Austragung dieser Partien steht nach dem Wintereinbruch der vergangenen Woche ein großes Fragezeichen. Für viele Mannschaften wäre es überhaupt erst der erste Auftritt im Kalenderjahr 2018. Am vergangenen Spieltag fand mit der Partie des TSV 1860 Weißenburg gegen die SG TSV/DJK Herrieden (3:1) nur ein einziges Spiel statt. Sollten es die Platzverhältnisse zulassen, so steigt bereits am Samstag das Spitzenspiel in Großschwarzenlohe, wo der gastgebende SC die viertplatzierten Weißenburger erwartet. Mit einem Heimsieg könnte der Tabellenführer Druck auf den SC Aufkirchen ausüben, der - mit vier Punkten weniger und zwei Spielen in der Rückhand - am Sonntag beim Heimspiel gegen den SV Marienstein reagieren kann.

 

So, 15.00 Uhr: SC Aufkirchen - SV Marienstein

 

Im Gegensatz zu den Hausherren konnten die Vorstädter bereits ein Punktspiel austragen, auch wenn der Auswärtserfolg in Pölling schon wieder zwei Wochen zurückliegt. SVM-Trainer Stephan Zengerle zeigt sich trotz der hohen Hürde, die das Spiel beim Tabellenzweiten darstellt, zuversichtlich: "In Aufkirchen zu spielen ist sicher mit die schwierigste Aufgabe in dieser Liga. Aber in der Vorsaison haben wir dort durch eine sehr konzentrierte Defensivarbeit am Ende verdient ein 1:1 geholt. Vielleicht springt auf dem momentan schwierigen Untergrund ja auch in diesem Jahr etwas heraus. Wir haben jedenfalls nichts zu verlieren." Das Hinspiel ging trotz einer engagierten Mariensteiner Leistung mit 0:2 verloren. Bei einer möglichen Revanche muss der Mariensteiner Übungsleiter auf Philipp Fink und Andreas Miehling verzichten. Dafür stehen Pascal Krieglmeier und Johannes Kammerbauer wieder zur Verfügung.

 


Spiele der Herrenmannschaften entfallen!

Sonntag, 18. März 2018

Unsere Bezirksliga-Elf muss weiter auf den ersten Heimauftritt 2018 warten. Auf Grund der Schneefälle über Nacht wurde das heutige Heimspiel gegen den TuSpo Roßtal abgesagt. Weiter geht es am nächsten Sonntag mit einem Gastspiel beim SC Aufkirchen.

Das Spiel der 2. Mannschaft beim TV Langenaltheim entfällt ebenfalls.


So (15.00 Uhr): Heimpremiere 2018 gegen den TuSpo Roßtal

Donnerstag, 15. März 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Eigentlich steht am Wochenende in der Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits der dritte Spieltag nach der Winterpause an, doch mehr als die Hälfte der Mannschaften konnte auf Grund der Witterungsbedingungen noch überhaupt nicht in das Spielgeschehen eingreifen. Durch die zahlreichen Ausfälle vor und nach der Winterpause ist die Tabelle nur bedingt aussagekräftig. So hat der TV Büchenbach inzwischen vier Spiele mehr absolviert als der TSV Greding und der STV Deutenbach. Eben jener TV Büchenbach läuft am Sonntag Gefahr, selbst auf einen Abstiegsrang zu rutschen, da man selbst spielfrei ist und einem die SpVgg Wettelsheim bei zwei Spielen weniger und nur einem Rückstand auf den Fersen ist. Das Team aus dem Treuchtlinger Ortsteil überraschte am Wochenende mit einem 0:3 in Herrieden und würde am Sonntag am liebsten erneut punkten, um den ersten Abstiegsrang zu verlassen. Gegen Tabellenführer SC Großschwarzenlohe hängen die Trauben jedoch hoch.

 

So., 15.00 Uhr: SV Marienstein - TuSpo Roßtal

 

Damit bietet sich dem SV Marienstein am Sonntag unter Umständen die Möglichkeit, den eh schon großen Vorsprung von acht Punkten auf Platz 15 noch weiter zu vergrößern. Um 15.00 Uhr ist mit dem TuSpo Roßtal der Vorletzte der Tabelle zu Gast, der momentan bei neun Punkten steht und nur durch eine Siegesserie nochmal in den Kampf um den Klassenerhalt eingreifen kann. Sowohl in der Offensive (11 Treffer) als auch in der Defensive (63 Gegentreffer) haperte es im bisherigen Saisonverlauf bei den Mittelfranken. Am liebsten wäre den Blau-Weißen ein Ergebnis wie im Hinspiel, als man die Heimreise mit einem 0:5-Erfolg im Gepäck antreten konnte. Ein Vorteil für den SVM könnte sein, dass man im Gegensatz zu den Gästen bereits ein Spiel absolvieren konnte. Bei der Standortbestimmung nach der langen Pause in Pölling drehten die Vorstädter die Partie durch zwei Last-Minute-Treffer und Zengerle hofft auf ein Anknüpfen an die Leistung der zweiten Halbzeit: "Im ersten Durchgang haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht und man merkte der Mannschaft die lange Winterpause an. Nach dem Seitenwechsel hat dann jeder seine Aufgaben erfüllt: Die Zweikämpfe wurden angenommen, die Grundordnung beibehalten und wir gingen mit viel mehr Aggressivität zu Werke. Dass man nach solch einem Spielverlauf mit drei Punkten nach Hause fährt, ist natürlich phänomenal." Wenn es nach Zengerle geht, darf sich der Spielverlauf am Sonntag gerne weniger nervenaufreibend gestalten.

 


Herzschlagfinale mit Happy-End: SV Pölling - SV Marienstein 3:4 (3:1)

Sonntag, 11. März 2018

 

(jsl) Neumarkt

 

Immerhin die Hälfte der Spiele konnte am 24. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd absolviert werden. Am Samstag behielt Tabellenführer SC Großschwarzenlohe gegen Kellerkind TV Büchenbach knapp mit 2:1 die Oberhand. Da das Spiel des zweitplatzierten SC Aufkirchen gegen den TSV 1860 Weißenburg abgesagt wurde, beträgt der Vorsprung des Ligaprimus nun vier Punkte. Am Sonntag überraschte die SpVgg Wettelsheim (15.) mit einem 0:3 bei der SG Herrieden (7.). Der FV Dittenheim (12.) kam zu Hause gegen den TSV Freystadt (9.) nicht über ein 0:0 hinaus. Eine kuriose Partie sahen die Zuschauer beim SV Pölling, wo der SV Marienstein dank starker 30 Minuten einen Zwei-Tore-Rückstand in einen Sieg verwandelte.

 

SV Pölling - SV Marienstein 3:4 (3:1)

 

Die stark abstiegsbedrohten Hausherren hatten die erste Chance der Partie, als Michael Knipfer nach einem Angriff über die linke Seite seinen Schuss zu hoch ansetzte. Auch ansonsten dominierten die Pöllinger das Spielgeschehen und umso überraschender ging der SVM in Führung. Ein Verteidiger vertändelte gegen Stephan Steib den Ball und dieser wurde vom Pöllinger Schlussmann Andreas Bögl von den Beinen geholt. Ramazan Mazlum verwandelte den Foulelfmeter sicher (12. Minute). Nur sechs Minuten später wurden jedoch auch auf der Gegenseite Geschenke verteilt: Zwei Mariensteiner Akteure behinderten sich bei einem hohen Ball gegenseitig und Knipfer glich aus der Nahdistanz aus. Der SVM versuchte zu antworten, doch Sebastian Schmelz jagte nach einer schönen Kombination über Fabian Streller und Mazlum das Leder über den Querbalken. In der 29. Minute erreichte ein Zuspiel Knipfer in zentraler Position und nach einer kurzen Körpertäuschung schoss er ins lange Eck ein. Nun verlor die Zengerle-Elf den Faden und Torhüter Gabriel Rehm rettete zunächst bei einer gefährlichen Bogenlampe und wenig später gegen Dominik Lettenbauer, der eine Direktabnahme auf das kurze Eck losließ. Bei einem Kopfball von Lettenbauer wäre Rehm chancenlos gewesen, doch er köpfte aus fünf Metern neben das Tor. Kurz vor dem Seitenwechsel war der SVM-Keeper geschlagen, als Gabriel Wohletz nach einem Querpass von Philipp Kunze den Ball über die Linie drückte. Somit ging es mit der verdienten Zwei-Tore-Führung für die von Ex-Profi Thomas Brunner trainierten Pöllinger in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig an den Kräfteverhältnissen: Rehm hielt seine Farben durch eine Fußabwehr gegen Kunze und bei einem strammen Lettenbauer-Freistoß, den er über die Latte lenkte, im Spiel. Ab der 60. Spielminute und auch bedingt durch die Einwechslung von Mittelfeldstratege Claver Kouakou ging ein Ruck durch das Mariensteiner Spiel. Nach 68. Spielminuten schickte Mazlum Kapitän Andreas Knör auf der rechten Seite steil und dessen Hereingabe verwertete Streller energisch. Nun drängten die Blau-Weißen auf den Ausgleich, doch zwei mal wurde eine SVM-Akteur wegen einer vermeintlichen Abseitssituation zurückgepfiffen und in der 85. Minute scheiterte Streller aus fünf Metern an Bögl. So dauerte es bis zur Schlussminute, ehe Lukas Stigler einen eigentlich ungefährlichen Linksschuss von Stephan Steib vom linken Strafraumeck ins eigene Tor klärte. Doch damit gab sich die Zengerle-Elf noch nicht zufrieden. In der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel das Leder dem eingewechselten Oliver Reichenberger nach einem Eckball vor die Füße und er schoss zum umjubelten 3:4 ein.

 


So (15.00 Uhr): Auftakt in die Frühjahrsrunde beim SV Pölling

Donnerstag, 08. März 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Nach der Komplettabsage vom letzten Wochenende hoffen die Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd, am Wochenende endlich dem runden Leder nachjagen zu dürfen. Durch die zahlreichen Ausfälle bereits im letzten Kalenderjahr ist die Tabelle nur bedingt aussagekräftig, da die Mannschaften zwischen 18 und 21 Spiele auf dem Konto haben. An der Tabellenspitze deutet alles auf einen Zweikampf zwischen dem SC Großschwarzenlohe und dem SC Aufkirchen um den direkten Landesligaaufstieg hin. Der SC Aufkirchen rangiert einen Punkt hinter dem Ligaprimus, hat aber ein Spiel weniger auf dem Konto. Der SV Ornbau liegt mit vier Punkten Rückstand auf das Spitzenduo in Lauerposition, darf sich aber keinen Ausrutscher erlauben. Der Tabellenführer aus Großschwarzenlohe kann am Samstag gegen den TV Büchbach (14.) vorlegen und so die Konkurrenz direkt unter Druck setzen. Der SC Aufkirchen hat am Sonntag mit dem viertplatzierten TSV 1860 Weißenburg eine schwere Aufgabe vor der Brust, während der SV Ornbau den STV Deutenbach (10.) empfängt. Dieser ist direkter Tabellennachbar des elftplatzierten SV Marienstein.

 

SV Pölling - SV Marienstein

 

Den Vorstädter steht am Sonntag die Reise in den Neumarkter Ortsteil Pölling bevor, wo um 15.00 Uhr angepfiffen wird. Dabei liegt der Druck klar bei den Hausherren, die bei sechs Zählern Rückstand auf das rettende Ufer dringend Punkte benötigen. Beim Hinspiel im August hatte die Zengerle-Elf die Gäste mit 4:1 nach Hause geschickt und entsprechend motiviert wird der SVP am Sonntag zu Werke gehen. Da heißt es für die Blau-Weißen alles in die Waagschale zu werfen, wie auch Trainer Stephan Zengerle befindet: "Bei den aktuellen Bodenverhältnissen hängt viel vom Kampf ab, und ein wenig Glück braucht man auch. Wir treffen auf einen Gegner, der kampfstark ist und nach der Winterpause sicherlich noch einmal alles probieren wird. Da müssen wir von Beginn an voll dagegen halten."

 


Bericht zur Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde

Samstag, 03. März 2018

 

SVM optimistisch für Rückrunde

 

Trainingslager am Gardasee und sechs Testspiele – Andreas Miehling als Neuzugang¶

 

 

 

Eichstätt (jsl) Eigentlich sollte es am Sonntag wieder losgehen, doch gefrorene Plätze haben zu einer Absage des ersten Rückrundenspieltags der Bezirksliga Mittelfranken Süd geführt. Der SV Marienstein hat also noch eine Woche mehr Zeit für den letzten Feinschliff.

 

Beim SVM blickt man durchaus optimistisch auf die Rückrunde. In der zweiten Saisonhälfte will man seinen Platz im Mittelfeld der Tabelle behaupten und denkt dabei auch an das erfolgreiche Vorjahr: „Vor dem ersten Spiel weiß man natürlich nie so genau, wo man wirklich steht, aber wir haben gut gearbeitet und hoffen, dass wir ähnlich gut aus den Startlöchern kommen wie vor einem Jahr“, so Trainer Stephan Zengerle. Damals hatten die Vorstädter nach dem Trainingslager in Kroatien in der Rückrunde das Feld von hinten aufgerollt und sich in einem beeindruckenden Schlussspurt noch den Klassenerhalt gesichert. Geht es nach Zengerle, so darf die Schlussphase der Saison diesmal etwas entspannter verlaufen: „In den letzten Jahren ging es bei uns stets bis zum Schluss um jeden Punkt. In diesem Jahr wollen wir möglichst frühzeitig den Platz im Mittelfeld sichern, um gegen Saisonende einmal ohne großen Druck auflaufen und uns weiterentwickeln zu können.“ Den Grundstock dafür legten die Vorstädter mit einer soliden Hinserie: Mit acht Siegen, drei Remis und acht Niederlagen – ein weiterer Sieg wurde wegen dem Rückzug des SV Seligenporten II nicht gewertet – weist man eine ausgeglichene Bilanz auf und rangiert mit 24 Punkten auf Rang 11. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang beträgt immerhin acht Punkte. Seit Ende Januar hat sich die Zengerle-Elf die Fitness für die Rückrunde geholt und neben zahlreichen Trainingseinheiten auch sechs Testspiele und ein Trainingslager in Villafranca di Verona absolviert. Dort hatte der SVM mit dem Kreisligisten FV Asch-Sonderbuch aus Baden-Württemberg keine Probleme und siegte mit 7:1. Im zweiten Test in Italien begegnete man dem Bezirksligisten SV Lauchheim aus dem Ostalbkreis auf Augenhöhe. Nach einer 2:0-Führung ließen die Kräfte angesichts der vielen Trainingseinheiten merklich nach, und man musste noch den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen. Neben viel Training standen Regeneration im Wellnessbereich des Hotels, eine Thai-Yoga-Einheit mit Physiotherapeutin Laura Stachel und gemeinsame Ausflüge nach Sirmione am Gardasee und Verona mit Besuch des Serie-A-Spiels Chievo Verona gegen Cagliari Calcio auf dem Programm. Bereits vor der Abfahrt gen Süden hatte man zwei Testspiele erfolgreich absolviert. Trotz dreimaligen Rückstandes wurde zu Beginn der Kreisligist DJK Pollenfeld mit 5:4 bezwungen, und gegen den Ligakonkurrenten SV Ornbau setzte man sich mit 2:1 durch. Zuletzt gewann man beim Kreisligisten TSV Gaimersheim mit 1:2 und unterlag zwei Tage später dem Ligakonkurrenten TSG Roth mit 0:3. Dabei ließ Zengerle noch einmal 19 Spieler zum Einsatz kommen und war mit der Leistung zufrieden, auch wenn eigene Fehler und ein unnötiger Elfmeter dem SVM die einzige Niederlage der Vorbereitung einbrachten. „Wir haben zwar noch einige Baustellen und sind noch nicht bei 100 Prozent, aber wir sind froh, dass es bald losgeht“, so Zengerle. Neu dabei ist dann Andreas Miehling, der vom VFB Eichstätt II zum SVM wechselte. Advam de Oliveira und Turan Akca haben den Verein dagegen verlassen.

 

 

 


BZL Mfr Süd: Auftakt nach Winterpause abgesagt

Donnerstag, 01. März 2018

Das Heimspiel unserer ersten Mannschaft gegen STV Deutenbach am kommenden Sonntag , 4. März, ist abgesagt. Der komplette Spieltag fällt aus und wird am Mittwoch, 25. April, 18.30 Uhr, nachgeholt.


So. (14.00 Uhr): Jahresabschluss in Dittenheim ist ausgefallen

Mittwoch, 22. November 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am Wochenende schnüren die Spieler der Teams aus der Bezirksliga Mittelfranken Süd letztmalig ihre Schuhe, ehe es in die wohl verdiente Winterpause geht. Mit einem Heimsieg über den SV Mosbach kann der SC Großschwarzenlohe (38 Punkte) zumindest für 24 Stunden die Tabellenführung übernehmen. Tabellenführer SC Aufkirchen (40 Punkte) greift dann am Sonntag gegen den TV Büchenbach in das Geschehen ein. Ärgster Verfolger des Spitzenduos ist der SV Ornbau (36 Punkte), der bereits am Samstag bei der TSG Roth gastiert. Der TSV 1860 Weißenburg und der TSV Greding (32 Punkte) wollen in Pölling bzw. gegen den TSV Freystadt für eine günstige Ausgangslage im neuen Jahr sorgen.

 

Sa. 14.00 Uhr: FV Dittenheim - SV Marienstein

 

Der SV Marienstein tritt am Sonntag (14.00 Uhr) beim punktgleichen Tabellennachbarn FV Dittenheim an. Nur auf Grund des besseren Torverhältnisses liegen die Blau-Weißen einen Punkt vor dem auf Rang 13 liegenden FV. Nach zwei Spielausfällen liegt der letzte Auftritt der Dittenheimer bereits drei Wochen zurück und so wird die Zengerle-Elf von einer ausgeruhten Heimmannschaft empfangen werden. Der SVM kam am verganenen Sonntag zu einem 1:1 gegen die TSG Roth. "Mit dem Remis können wir gut leben. Nach dem frühen Rückstand hat die Mannschaft einmal mehr Moral gezeigt und sich dafür wenigstens mit einem Punkt belohnt", blickt Zengerle auf die Partie zurück. Gegen den FV Dittenheim trug der SVM in den letzten Jahren zahlreiche Partien in Kreis- und Bezirksliga aus und tat sich dabei meist schwer. Exemplarisch hierfür steht die Bilanz des SVM mit zwei Niederlagen und einem Remis gegen den FV seit dem Bezirksligaaufstieg. Zumindest ein Punkt soll auch am Sonntag auf das Mariensteiner Konto wandern: "Vor drei Wochen haben wir uns als Ziel gesetzt, im Jahr 2017 kein Spiel mehr zu verlieren und dieses Vorhaben wollen wir am Sonntag mit einem oder drei Punkten verwirklichen. Wir wissen, dass die Dittenheimer seit Jahren ein Angstgegner des SVM sind, aber jede Serie hat einmal ein Ende", hofft Zengerle auf einen erfolgreichen Jahresabschluss.

 


SVM erkämpft sich Punkt: SV Marienstein - TSG Roth 1:1 (0:1)

Sonntag, 19. November 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Zumindest vier der acht ursprünglich angesetzten Partien konnten am 21. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd ausgetragen werden. Bereits am Samstag erfüllte der SC Großschwarzenlohe seine Pflichtaufgabe gegen die SG TSV/DJK Herrieden und schloss nach dem 3:1-Erfolg bis auf zwei Punkte zum spielfreien Spitzenreiter SC Aufkirchen auf. Die Verfolger aus Ornbau, Weißenburg und Greding konnten auf Grund von Spielabsagen nicht ins Geschehen eingreifen. Am Sonntag kamen bei den Partien SV Mosbach-TSV Freystadt (0:2) und SV Marienstein-TSG Roth vier Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld zum Einsatz.

 

(jsl) SV Marienstein - TSG Roth 1:1 (0:1)

 

Mit einem Heimsieg hätte die Zengerle-Elf nach Punkten zur TSG Roth aufschließen können. Daraus wurde nichts, doch mit der Punkteteilung konnte man im blau-weißen Lager angesichts des Spielverlaufs durchaus zufrieden sein. Den Gästen gelang ein Start nach Maß, denn bereits in der siebten Minute erzielte Martin Scharrer nach einer Kombination per Schuss ins lange Eck das 0:1. Der SVM versuchte prompt zu antworten und TSG-Schlussmann Kevin Ulrich musste bein einem Flachschuss von Fabian Streller sein ganzes Können aufbieten. Die beste Chance zum Ausgleich auf dem tiefen Rasen im Hofmühl-Sportpark hatte Rick Walther zu verzeichnen, ehe der SVM bei einem Lattenschuss kurz vor der Pause das Glück auf seiner Seite hatte. Dieses war den Vorstädtern auch nach dem Seitenwechsel gewogen, als eine Schwächephase nicht bestraft wurde. In der 49. Minute verzog Scharrer aus 16 Metern knapp und wenig später rettete Gabriel Rehm gegen Sven Müller und war auch beim Nachschuss aus spitzem Winkel auf dem Posten. Müller verzweifelte in der Folge vor dem Mariensteiner Tor. Zunächst köpfte er an die Latte, ehe er einen Kopfball knapp über die Querlatte setzte. Nach dem dritten Aluminiumtreffer - diesmal hatte Müller aus 12 Metern den linken Pfosten getroffen - kämpfte sich der SVM zurück ins Spiel und wurde in der 76. Spielminute belohnt. Nach einem Rother Ballverlust im Mittelfeld steckte Ramazan Mazlum auf Andreas Knör durch und dessen Querpass verwertete Walther aus der Nahdistanz zum Ausgleich. Nun war der SVM am Drücker und Walther setzte das Leder nach Querpass von Streller aus vollem Lauf knapp über das Tor. Die letzte Gelegenheit hatten indes wieder die Gäste, doch Philipp Spießl verzog aus aussichtsreicher Position. Nach dem Punktgewinn im letzten Heimspiel vor der Winterpause rangiert die Elf um Kapitän Knör mit 24 Punkten auf Rang 12 und weist einen komfortablen Vorsprung von acht Punkten auf die Abstiegsränge auf.

 


So. (14.00 Uhr): Mittelfeld-Duell im Hofmühl-Sportpark

Donnerstag, 16. November 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Sofern es die Witterungsbedingungen zulassen, werden am Wochenende in der Bezirksliga Mittelfranken Süd die Partien des 21. Spieltags ausgetragen. Dabei handelt es sich um die vorletzte Runde vor der Winterpause und angesichts von teilweise bereits zwei Nachholpartie dürften nur die wenigsten Teams von einer weiteren Spielabsage begeistert sein. An der Tabellenspitze ist es gut möglich, dass das Tableau noch enger zusammenrückt. Der SV Ornbau (36 Punkte) und der SC Großschwarzenlohe (35 Punkte) können bis auf einen bzw. zwei Punkte an den spielfreien Spitzenreiter SC Aufkirchen heranrücken. Voraussetzung hierfür sind Heimsiege über den TSV Greding bzw. die SC TSV/DJK Herrieden. Will der TSV 1860 Weißenburg (32 Punkte) den Anschluss wahren, so sind gegen den starken Aufsteiger STV Deutenbach drei Punkte Pflicht.

 

SV Marienstein - TSG Roth

 

Der SV Marienstein tritt am Sonntag (14.00 Uhr) zum voraussichtlich letzten Mal in diesem Kalenderjahr im heimischen Hofmühl-Sportpark an. Gegner ist mit der TSG Roth eine der wenigen Mannschaften, die am letzten Wochenende aufliefen. Dabei verlor man zu Hause gegen den FC Holzheim mit 0:2. Mit 25 Punkten rangiert die TSG zwei Punkte vor dem SVM im Mittelfeld der Tabelle. Nach dem 2:0 über den TSV Freystadt von vor zwei Wochen will die Zengerle-Elf den nächsten Heimsieg folgen lassen und damit ihre dürftige Heimbilanz weiter aufhübschen. Die Zuschauer erwartet wohl wieder eine umkämpfte Partie mit knappem Ausgang. Nach zwei Remis in der Vorsaison (jeweils 1:1) konnte die TSG die Hinrundenpartie mit 3:2 für sich entscheiden, wofür die Blau-Weißen am Sonntag gerne Revanche nehmen würden.

 


Aufatmen im Hofmühl-Sportpark: SV Marienstein - TSV Freystadt 2:0 (1:0)

Sonntag, 05. November 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Überraschend viel Mühe hatte am Samstag der SC Großschwarzenlohe beim knappen 1:0 über den TuSpo Roßtal, durch das sich die Hausherren zumindest über Nacht auf Platz 2 verbesserten (35 Punkte). Der SV Ornbau (1:3 beim SV Mosbach, 36 Punkte) und der SC Aufkirchen hielten dem Druck am Sonntag stand und siegten ebenfalls. Der Tabellenführer (37 Punkte) drehte die Partei bei der SG TSV/DJK Herrieden und kam zu einem hart erkämpften 3:4-Erfolg. Der TSV Greding (32 Punkte) kam beim FC Holzheim nicht über ein 2:2 hinaus und liegt nun punktgleich mit dem TSV 1860 Weißenburg (3:2 über die TSG Roth) auf dem vierten Tabellenplatz.

 

SV Marienstein - TSV Freystadt 2:0 (1:0)

 

Mit einem wichtigen 2:0-Heimsieg über den TSV Freystadt vergrößerte der SV Marienstein den Abstand zu den Abstiegsrängen auf sieben Punkte und beendete zugleich eine Durststrecke von vier Heimpartien ohne Sieg. Die Gäste waren als Aufsteiger schleppend in die Saison gestartet, steigerten sich im Laufe der Hinserie konstant und lagen vor der Partie drei Punkte vor den Blau-Weißen. Diese starteten bei Schmuddelwetter engagiert in die Partie und hatten in der 17. Spielminute Pech. Nach einem Eckball bugsierte Kapitän Andreas Knör das Leder über die Linie, doch der Unparteiische verweigerte dem Treffer wegen eines Foulspiels an TSV-Torhüter Endres Hocke die Anerkennung. In der kampfbetonten Partie kam Sebastian Heimisch in der 25. Minute in aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch er hatte seinen Abschluss zu hoch angesetzt. Vor dem Seitenwechsel verfehlte Rick Walther aus 20 Metern das Gehäuse und auf der Gegenseite wurde Lukas Dorr nach einer flach ausgeführten Ecke im letzten Moment am Torabschluss gehindert. Beide Mannschaften starteten unverändert in die zweite Halbzeit, die ereignisarm anlief. Abhilfe schaffte Ramazan Mazlum in der 64. Spielminute: Sein Freistoß aus 26 Metern wurde noch entscheidend abgefälscht und fand dadurch den Weg in die Maschen. Kurz darauf hätte Walther einen Abpraller beinahe aus 14 Metern verwertet. Die Mariensteiner Defensive stand indes sicher. Ausnahme war die 75. Minute, als SVM-Verteidiger Jonas Hiller beinahe ein Eigentor unterlaufen wäre. Drei Minuten später entschied der SVM die Partie per mustergültigem Konter: Über Fabian Streller gelangte das Leder zu Knör, dessen Querpass Walter, dem beim 1:3 im Hinspiel bereits zwei Tore gelungen waren, aus acht Metern sicher verwertete. TSV-Akteur Matthias Sessler wurde kurz darauf mit gelb-roter Karte zum Duschen geschickt, was den Vorstädtern das Herunterspielen der restlichen Spielzeit erleichterte, nach deren Ablauf der verdiente Heimsieg feststand.

 


Niederlage trotz toller Moral: SV Ornbau - SV Marienstein 3:2 (2:0)

Donnerstag, 02. November 2017

 

(jsl) Ornbau

 

Der TSV Greding unterstrich am Samstag seine Verfolgerrolle und besiegte den direkten Konkurrenten TSV 1860 Weißenburg durch Treffer von Fabian Schlupf und Fabian Koller mit 2:0. Dadurch verbesserten sich die Gredinger auf Rang 4, während die Sechziger auf Rang 5 zurückfielen. Am Samstag kam der SC Großschwarzenlohe vor dem Spieltag auf Platz 2 liegend bei Kellerkind SV Pölling überraschend nicht über ein 0:0 hinaus. Tabellenführer SC Aufkirchen ließ am Sonntag beim 1:1 gegen den SV Mosbach ebenfalls Federn. Ärgster Verfolger des Ligaprimus, der die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung anführt, ist nun der SV Ornbau, der sich gegen den SV Marienstein mit 3:2 durchsetzte.

 

SV Ornbau - SV Marienstein 3:2 (2:0)

 

Die bisher so auswärtsstarken Vorstädter wollten auch im sechsten Auswärtsspiel in Folge punkten und starteten selbstbewusst in die Partie. In der 10. Spielminute profitierte man von einem Missverständnis in der SVO-Abwehr und Claver Kouakou hätte beinahe für das 0:1 gesorgt. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften, wobei die Gäste über schnelle Gegenangriffe zum Erfolg kommen wollten. Diese wurden jedoch nicht konsequent genug zu Ende gespielt und so gelang den Hausherren nach einer halben Stunde überraschend der Führungstreffer. Andreas Engelhardt legte ab auf Aaron Lederer und dieser vollendete eiskalt. Das Gegentor brachte die Zengerle-Elf aus dem Konzept und Torhüter Julian Glauer-Wenzl musste bei einem Kopfball von Kapitän Sebastian Neuner sein ganzes Können aufbieten. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff schaltete Engelhardt bei einem Missverständnis in der SVM-Defensive am schnellsten und erhöhte zu diesem ungünstigen Zeitpunkt auf 2:0. Nach Wiederanpfiff scheiterte Lederer im direkten Duell an Glauer-Wenzl, der in der 54. Minute chancenlos war: Nach einem Eckball und einer Kopfballverlängerung überwand Viktor Stoll seinen eigenen Torhüter. Die Vorstädter zeigten in der Folge Moral und ein Doppelschlag binnen vier Minuten brachte sie zurück ins Spiel. Zunächst war Fabian Streller nach einem weiten Ball erfolgreich (60.) und wenig später stellte Andreas Knör nach einem zu kurz geratenen Abschlag (63.) den Anschluss her. Die Blau-Weißen erhöhten in der Folge die Schlagzahl und diktierten das Spielgeschehen, während sich der SV Ornbau auf Konter und das Verteidigen des Vorsprungs konzentrierte. Dies gelang dem Spitzenteam und somit konnte es erfolgreich Revanche nehmen für die spektakuläre 5:4-Hinspielniederlage beim SV Marienstein.

 


So. (15.00 Uhr): SVM beschließt Hinrunde gegen den SV Mosbach

Mittwoch, 25. Oktober 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Mit dem 17. Spieltag findet die Hinrunde der Bezirksliga Mittelfranken Süd am Wochenende ihren Abschluss. Mit dem SC Aufkirchen (33 Punkte) und dem SC Großschwarzenlohe (31 Punkte) bildete sich in den letzten Wochen ein Spitzenduo heraus, das ein Polster von fünf bzw. drei Punkten auf den drittplatzierten TSV Greding hat. Mit einem Ausrutscher des Spitzenreiters beim Vorletzten, dem TuSpo Roßtal, ist kaum zu rechnen. Schwerer hat es da schon der SC Großschwarzenlohe, der beim starken Aufsteiger STV Deutenbach (Rang 6) bestehen muss. Der TSV Greding will den Anschluss wahren und steht beim Heimspiel gegen die SpVgg Wettelsheim vor einer lösbaren Aufgabe.

 

SV Marienstein - SV Mosbach

 

Der SV Marienstein tritt am Sonntag (Anpfiff 15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark gegen den SV Mosbach an und kann bereits vor dieser Partie auf eine zufriedenstellende Hinserie zurückblicken. Die Marke von 20 Punkten hat die Zengerle-Elf bereits erreicht und hat damit den erneuten Klassenerhalt fest im Blick. Drei Teams werden neben dem SV Seligenporten II am Saisonende den Gang in die Kreisliga antreten müssen und das Polster der Vorstädter auf die SpVgg Wettelsheim, die auf dem ersten Abstiegsrang liegt, beträgt momentan sieben Punkte. Beinahe wären es noch zwei Punkte mehr gewesen, wenn man nicht am vergangenen Sonntag beim FC Holzheim in der Schlussminute den Ausgleich kassiert hätte. Das Sammeln weiterer Punkte am Sonntag dürfte kein leichtes Unterfangen werden, denn der SV Mosbach holte zuletzt drei Siege in Folge und liegt mit drei Punkten mehr als der SVM auf Rang 8. Prunkstück der Mosbacher ist das Sturmduo Marcus Baumann und Tom Wassermann, die zusammen bereits 23 mal einnetzte. Dieses Duo gilt es am Sonntag in Schach zu halten, während die Offensivabteilung des SVM zur Zeit ohnehin immer für einen Treffer gut ist, wie die drei Treffer durch Fabian Streller am letzten Sonntag bewiesen.

 


SVM überzeugt in der Oberpfalz: FC Holzheim - SV Marienstein 3:3 (1:1)

Montag, 23. Oktober 2017

 

(jsl) Holzheim

 

Am Samstag setzte der SC Großschwarzenlohe den SC Aufkirchen unter Druck und hatte nach einem 3:1 über den FV Dittenheim zumindest für eine Nacht die Tabellenführung inne. Der SC holte sich diese am Sonntag mit einem 2:1 über den SV Pölling zurück und liegt nun mit 33 Punkten wieder zwei vor dem ärgsten Konkurrenten. Der TSV Greding rückte durch einen 0:1-Erfolg beim TV Büchenbach auf Rang drei vor und profitiert dabei von der Niederlage des TSV 1860 Weißenburg beim SV Ornbau, der den TSV ebenfalls hinter sich lässt. Im Mittelfeld der Tabelle rettete der FC Holzheim gegen den SV Marienstein beim 3:3 einen Punkt. Kurios dabei: Daniel Orel und Fabian Streller markierten jeweils drei Treffer für ihr Team.

 

FC Holzheim - SV Marienstein 3:3 (1:1)

 

Nach dem Schlusspfiff konnte Trainer Stephan Zengerle stolz sein auf sein Team, das sich im Vergleich zur Heimniederlage gegen den TSV 1860 Weißenburg stark verbessert zeigte und nur dank der individuellel Klasse Orels keinen dreifachen Punktgewinn verzeichnen konnte. Der genannte Orel profitierte in der 6. Spielminute von Unstimmigkeiten in der SVM-Defensive und schoss sein Team aus 16 Metern in Führung. Nach einer knappen Viertelstunde hatten die Blau-Weißen die passende Antwort parat: Ramazan Mazlum schickte bei einem Gegenangriff Fabian Streller steil, der den Ball perfekt mitnahm und überlegt aus zehn Metern abschloss. In der Folge agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Im zweiten Durchgang setzte der SVM dann empfindliche Nadelstiche. In der 65. Minute fasste sich der pfeilschnelle Streller ein Herz: Mit dem Ball am Fuß zog er diagonal in Richtung Tor, lies einen Gegenspieler aussteigen und besorgte per Rechtsschuss die Mariensteiner Führung. Diese baute Streller mit seinem dritten Treffer 15 Minuten vor Spielende aus, als er nach einer Kombination über Ramazan Mazlum und Stephan Steib FC-Torhüter Tim Wihr keine Chance lies. Mazlum hatte kurz darauf gar den vierten Mariensteiner Treffer auf dem Fuß, doch er wurde im letzten Moment geblockt. Die kampfstarken Oberpfälzer steckten jedoch nicht auf und kamen auf 2:3 heran, als ein FC-Akteur im Strafraum in die Zange genommen wurde und Orel vom Punkt sicher verwandelte. Nach einer gelb-roten Karte für Jonas Dorsch warf der FC in den Schlussminuten mit einem Mann mehr alles nach vorne und wurde belohnt. In Folge eines Klärungsversuchs sprang Orel der Ball vor die Füße und aus 14 Metern netzte er eiskalt ein.