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So. (15.00 Uhr): Der ASV Zirndorf zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Donnerstag, 14. März 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Zahlreiche Spielausfälle gab es am vergangenen Wochenende in der Bezirksliga Mittelfranken Süd zu verzeichnen, darunter auch das Topspiel zwischen dem BSC Woffenbach und dem TSV 1860 Weißenburg. Der FC Holzheim holte im Abstiegskampf einen Punkt beim TSV Freystadt und der TSV Berching ließ aufhorchen. Das Schlusslicht besiegte den TSV Greding völlig überraschend mit 3:0. Bereits am Samstag verpasste es die TSG Roth, sich zumindest vorübergehend auf Rang zwei zu schieben. Sie verlor beim ASV Zirndorf mit 2:1 und liegt damit weiterhin einen Punkt hinter dem zweitplatzierten TSV 1860 und vier Punkte hinter dem BSC Woffenbach.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - ASV Zirndorf

 

Eben jener ASV Zirndorf gastiert am Sonntag beim SV Mariensteinim Hofmühl-Sportpark. Die Gäste waren vor der Saison von der Nord- in die Südstaffel gewechselt und brauchten einige Zeit, um in dieser Fuß zu fassen. Inzwischen hat sich das Team aus der Kreisstadt des Landkreises Fürth akklimatisiert und rangiert mit 33 Punkten auf Tabellenplatz sechs. Der SV Marienstein hätte am letzten Sonntag gerne eine Antwort auf die Niederlage eine Woche zuvor im Nachholspiel gegen den TSV Burgfarrnbach gegeben, doch die wichtige Partie beim ebenfalls im Abstiegskampf steckenden SV Wettelsheim wurde sturmbedingt abgesagt. Ein Nachholtermin wird noch gesucht und da der SVM am 01. Mai zusätzlich noch im Toto-Pokalfinale auf Bezirksebene im Einsatz sein wird, steht den Blau-Weißen im Frühjahr ein prall gefüllter Terminkalender bevor. SVM-Trainer Stephan Zengerle muss am Sonntag definitiv auf Oliver Reichenberger verzichten, der sich das Innenband gerissen hat und längere Zeit ausfallen wird. Zengerle hofft am Sonntag auf eine ähnliche Leistung wie im September des Vorjahres, als man durch zwei Bittlmayer-Tore mit 1:2 in Zirndorf gewann: "Wir wissen, was uns gegen die Zirndorfer erwartet. Diese haben eine sehr kompakte, kampfstarke Mannschaft, die die Räume sehr eng machen wird. Das Hinspiel in Zirndorf war sehr intensiv. Aber dort haben wir vor allem in der zweiten Halbzeit eine taktisch und kämpferisch sehr gute Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Daran müssen wir anknüpfen".

 


SVM startet mit Niederlage in das neue Jahr: SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach 0:2 (0:0)

Montag, 04. März 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Mit zwei Nachholpartien startete die Bezirkliga Mittelfranken Süd am Wochenende in die Frühjahrsrunde. Den Anfang machte am Samstag das abgeschlagene Schlusslicht TSV Berching, das sich bei der 1:2-Heimniederlage gegen den STV Deutenbach teuer verkaufte. Der SV Marienstein hätte mit einem Heimsieg über den TSV Burgfarrnbach sein Polster von vier Punkten auf den Relegationsrang ausbauen können. Doch daraus wurde nichts, denn die Vorstädter verloren mit 0:2 gegen den neuen Tabellenfünften.

 

SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach 0:2 (0:0)

 

"Die Niederlage war unnötig - vor allem wenn man die beiden Gegentreffer Revue passieren lässt. Insgesamt muss man aber schon sagen, dass die Gäste sich den Sieg etwas mehr verdient haben. Es war ein typisches erstes Spiel nach der Winterpause. Vieles war zu fahrig und vor allem nach vorne waren wir einfach zu harmlos", bilanzierte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verletzte sich Sebastian Schmelz bei einem geblockten Schuss am Knie und musste durch Ramazan Mazlum ersetzt werden. Erstmal gefährlich vor einem der Tore wurde es in der 25. Spielminute. STV-Tormann Dennis Meier hatte nach einer Ecke von der linken Seite Probleme. Der Ball war kurzzeitig frei spielbar, doch Meier rettete doch noch vor dem einschussbereiten Jonas Dorsch. Auf der Gegenseite war Gabriel Rehm nach einem Kopfball bereits geschlagen, doch ein Verteidiger rettete noch auf der Linie. Kurz vor der Halbzeitpause gab es erneut auf beiden Seiten große Möglichkeiten. Zunächst krachte ein Freistoß an den linken Pfosten des SVM-Gehäuses und kurz darauf spielte Andreas Knör einen Steilpass auf Manuel Bittlmayer, der mit seinem Lupfer an Meier hängen blieb. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste immer mehr das Kommando auf dem Rasen und gingen in der 61. Spielminute in Führung. Ein Freistoß von Tim Paschek aus halblinker Position schlug im kurzen Eck ein. In der Folge zeigten sich die Blau-Weißen bemüht, fanden aber kein Mittel gegen die sicher stehende Defensive der Gäste. Kurz vor Spielende nutzten diese einen Fehlpass im Mariensteiner Aufbauspiel. Nach einem Doppelpass mit Tim Paschek erhöhte Hannes Huber aus abseitsverdächtiger Position. Direkt danach wollte der Mariensteiner Anschlusstreffer nicht gelingen: Knör legte nach einer schönen Kombination mit Mazlum über die rechte Seite zurück auf Markus Hörmann, der knapp am langen Eck vorbeischoss.

 


So. (15.00 Uhr): Heimspiel zum Auftakt in die Frühjahrsrunde

Freitag, 01. März 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Sechs Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd nehmen bereits am kommenden Wochenende und damit eine Woche vor dem offiziellen Start der Frühjahrsrunde den Spielbetrieb wieder auf. Grund hierfür ist die Ansetzung von Nachholpartien und so empfängt bereits am Samstag Schlusslicht TSV Berching den STV Deutenbach (Rang 10). Am Sonntag rollt dann nicht nur beim TSV/DJK Herrieden (gegen den SV Wettelsheim), sondern auch in Marienstein der Ball. Die Vorstädter haben den TSV Burgfarrnbach zu Gast.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach

 

Über drei Monate nach dem letzten Punktspiel greift der SVM wieder in das Geschehen ein. Obwohl die Ansetzung am Faschingswochenende Trainer Stephan Zengerle nicht allzu gelegen kommt, will er mit einem Sieg in das neue Jahr starten: "Natürlich hätten wir gerne noch eine Woche länger Zeit für die Vorbereitung auf die restliche Saison gehabt. Wir werden die Aufgabe gegen den TSV aber dennoch mit dem nötigen Ernst und Engagement angehen." Insgesamt spricht der Mariensteiner Übungsleiter von einer "durchwachsenen Vorbereitung", denn die Trainingseinheiten und Testspiele mussten immer wieder in verschiedenen Konstellationen bewältigt werden. Die beste Leistung der letzten Wochen sah Zengerle in der zweiten Halbzeit beim Erfolg über den Kreisligisten SV Kasing, als Andreas Knör, Jonas Dorsch und Oliver Reichenberger für einen 3:1-Erfolg sorgten. An diese Leistung gilt es laut Zengerle am Sonntag anzuknüpfen. Die 3:0-Niederlage gegen den VfB Eichstätt II schmerzte hauptsächlich auf Grund des Mittelfußbruchs von Fabian Streller. Ein Kurz-Trainingslager in München wurde nicht nur für zahlreiche Trainingseinheiten und gemeinschaftliche Aktionen, wie dem Besuch eines Eishockeyspiels und der Therme Erding, sondern auch für ein Testspiel genutzt. Gegen den Kreisligisten SV Anzing mussten sich die Blau-Weißen mit 2:1 geschlagen geben. Mit schweren Beinen verschlief der SVM die Anfangsphase und konnte nur mehr verkürzen. Insgesamt fiel auf, dass sich vor allem die Offensive in den Vorbereitungsspielen schwer tat - so auch beim letzten Test am vergangenen Sonntag gegen die DJK Pollenfeld. Nach etlichen Spielen auf Kunstrasen konnte die Generalprobe endlich auf Naturrasen bestritten werden, doch letztendlich kam man gegen den Kreisligisten nicht über ein 1:1 hinaus. Dennoch sieht Trainer Zengerle dem Sonntag optimistisch entgegen: "Wir werden uns auf den Punkt zusammenreißen. Es wird noch nicht alles funktionieren, aber wenn jeder einige Prozent mehr gibt, können wir mit einem oder drei Punkten in das neue Jahr starten." Diese wären mit einem Blick auf die Tabelle durchaus hilfreich, denn der Puffer zu Relegationsplatz 14 beträgt nur vier Punkte. Neben dem verletzten Streller werden Stephan Steib und Jonas Hiller gegen das Team aus dem Fürther Stadtteil arbeits- bzw. urlaubsbedingt fehlen. Mit Andreas Knör, Sebastian Schmelz, Manuel Bittlmayer, Johannes Kammerbauer und Oliver Reichenberger war eine Vielzahl an Akteuren zuletzt angeschlagen und hier hofft Zengerle auf rasche Genesung. Jonas Knietig steht dem Trainer nach längerer Abwesenheit ebenso wieder zur Verfügung wie Rückkehrer Ramazan Mazlum. Ein weiterer Neuzugang ist der Kolumbianer _______________.

 

 

 


Sa. (14.30 Uhr): SVM will sich mit einem Heimsieg in die Winterpause verabschieden

Dienstag, 27. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Am letzten offiziellen Spieltag vor der Winterpause musste der BSC Woffenbach in der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim 2:2 gegen den SV Ornbau einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Nichtsdestotrotz ist der Aufsteiger das Überraschungsteam der Liga und führt diese mit einem Vorsprung von drei Punkten an. Die Verfolger TSV 1860 Weißenburg (40 Punkte), TSG Roth (39 Punkte) und FV Dittenheim (39 Punkte) verabschiedeten sich am vergangenen Sonntag ebenso in die Winterpause wie der Herbstmeister. Vier Mannschaften werden am kommenden Wochenende noch eine Extraschicht einlegen und in Nachholpartien antreten. Dabei kommt es tabellarisch gesehen zu zwei Nachbarschaftsduellen. Schlusslicht TSV Berching (11 Punkte) tritt am Sonntag beim Vorletzten, dem SV Mosbach (17 Punkte) an. Während es für die Gäste um die wohl letzte Chance geht, nochmals den Anschluss herzustellen, könnte der SV Mosbach mit einem Sieg einen Rang gut machen und den ESV Ansbach/Eyb auf Platz 17 verdrängen. Bereits am Samstag wird die Partie des SV Marienstein gegen den STV Deutenbach vom 12. Spieltag nachgeholt.

 

Sa. (14.30 Uhr): SV Marienstein - STV Deutenbach

 

Die Blau-Weißen sähen sich nach den strapaziösen letzten Wochen auch gerne bereits in der Winterpause, doch der Kalender der Frühjahrsmonate 2019 ist bereits jetzt prall gefüllt. "Mit dem Nachholspiel gegen den TSV Burgfarrnbach und dem Pokalfinale auf Kreisebene stehen zwei zusätzliche Termine bereits fest und so wäre es schon sinnvoll, wenn die Partie gegen den STV Deutenbach noch vor Jahreswechsel durchgeführt werden könnte. Mit einem weiteren Erfolg zum Jahresausklang könnten wir in der Tabelle weiter klettern", hofft Trainer Stephan Zengerle auf ein Anknüpfen an die Leistung vom letzten Sonntag. Mit dem 2:0 über die SG Herrieden verbesserte sich die Zengerle-Elf am Sonntag auf Rang 11 und bei einem weiteren Erfolg winkt ein Überwintern auf Tabellenplatz 9 und damit im Mittelfeld der Tabelle. Man hätte sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 14 und könnte beruhigt in die Winterpause gehen. Gleiches Szenario winkt jedoch auch den auf Rang 12 liegenden Gästen und diese sind momentan richtig gut in Fahrt. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen sprechen für sich und mit einem 5:0 über den ESV Ansbach/Eyb setzte man am letzten Wochenende ein echtes Ausrufezeichen. Von der SVM-Defensive, die seit über drei Spielen kein Gegentor mehr hinnehmen musste, ist jedoch deutlich mehr Gegenwehr zu erwarten und auch in der Offensive will die Zengerle-Elf den Schwung aus der letzten Partie mitnehmen. Wegen der widrigen Platzverhältnisse im Hofmühl-Sportpark wurde das Spiel auf den Kunstrasenplatz in der Schottenau verlegt, Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

 


SVM-Defensive weiterhin unüberwindbar: SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:0 (1:0)

Sonntag, 25. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Mit Ausnahme der Partie FC Holzheim gegen den SV Mosbach konnten am letzten regulären Spieltag vor der Winterpause in der Bezirksliga Mittelfranken Süd alle Spiele durchgeführt werden. Tabellenführer BSC Woffenbach ließ beim 2:2 gegen den SV Ornbau Federn, was die Verfolger zu nutzen wussten. Der TSV Weißenburg verkürzte durch ein 3:2 gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl den Rückstand auf drei Punkte. Die TSG Roth und der FV Dittenheim waren ebenfalls siegreich und folgen mit einem weiteren Zähler Rückstand. Das Defensivbollwerk des SV Marienstein kassierte auch im vierten Spiel in Folge keinen Gegentreffer und da die Angriffsreihe nach zwei Nullnummern in Folge wieder erfolgreich war, stand für die Zengerle-Elf nach 90 Minuten ein 2:0-Sieg über die SG TSV/DJK Herrieden zu Buche.

 

SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:0 (0:0)

 

"Heute haben wir uns endlich wieder einmal für eine geschlossene Mannschaftsleistung belohnt und hatten dabei auch das nötige Glück. Die drei Punkte waren enorm wichtig, denn dadurch können wir uns im Tabellenkeller etwas absetzen", zeigte sich Trainer Stephan Zengerle zufrieden. Die Blau-Weißen verbesserten sich auf Rang 11 und haben nun vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

 

Philipp Fink ersetzte den verletzten Raphael Kraus in der Viererkette, Sebastian Schmelz rückte auf die Spielmacherposition vor und Oliver Reichenberger lief überraschend im Sturm auf, wo er eine engagierte Leistung zeigte. Nach 25 langen Minuten des gegenseitigen Abtastens eroberte Reichenberger im Strafraum den Ball und schloss flach ab, doch SG-Schlussmann Justin Becker war auf dem Posten. Gleiches galt für seinen Gegenüber Gabriel Rehm, der einen Schuss aus der Nahdistanz parierte. Bei schwierigen Platzverhältnissen im Hofmühl-Sportpark egalisierten sich beide Mannschaften im ersten Durchgang. Kurz vor der Halbzeitpause schlug Sebastian Heimisch eine Flanke und ein Herriedener Akteur klärte gerade noch rechtzeitig vor dem einschussbereiten Fabian Streller. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Sebastian Schmelz das Leder zur Mitte, wo der eingesprungene Streller das Leder über die Latte bugsierte. In der 52. Minute war der Bann dann gebrochen: Heimisch ersprintete ein schönes Zuspiel auf der rechten Seite und seine Hereingabe in den Rücken der Abwehr vollendete Jonas Dorsch per Flachschuss in das lange Eck. Die Gäste suchten nach einer passenden Antwort und hatten in der 68. Spielminute die Großchance zum Ausgleich. Nach einem Stellungsfehler in der Abwehr gelang es Heimisch, Bastian Göttlicher noch entscheidend zu stören, wodurch dieser knapp am Tor vorbeischob. Liga-Toptorjäger Peter Bernhard (15 Treffer) und Christian Chalupnik (9 Treffer) waren das ganze Spiel über bei den Innenverteidigern Heimisch und Jonas Hiller in guten Händen und kamen kaum zur Entfaltung. Sechs Minuten vor Spielende sorgten die Vorstädter für die Entscheidung. Nach einem Steilpass war Reichenberger frei durch und legte uneigennützig quer auf Kapitän Andreas Knör, der nur noch einzuschieben brauchte und den Heimsieg sicherstellte.

 


So. (14.00 Uhr): Heimspiel gegen die SG TSV/DJK Herrieden

Donnerstag, 22. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Die Bezirksliga Mittelfranken Süd bestreitet am Wochenende den 21. und damit letzten regulären Spieltag vor der Winterpause. Der BSC Woffenbach steht mit 42 Punkten bereits als Herbstmeister fest und empfängt am Sonntag den SV Ornbau (Rang 10). Auch die Verfolger dürfen zu Hause antreten und haben dabei klar die Favoritenrolle inne. Die TSG Roth (36 Punkte) und der TSV 1860 Weißenburg (37 Punkte) treffen bereits am Samstag auf den SV Wettelsheim (Rang 11) bzw. die Sportfreunde Dinkelsbühl (Rang 15). Der FV Dittenheim (36 Punkte) steht am Sonntag gegen Schlusslicht TSV Berching vor eine Pflichtaufgabe.

 

So. (14.00 Uhr): SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden

 

Für einige Mannschaften kommt am ersten Adventswochenende noch eine Nachholpartie hinzu und so darf der SV Marienstein noch zwei Mal zu Hause antreten, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen. Mit der SG TSV/DJK Herrieden ist am Sonntag ein Team aus dem oberen Tabellendrittel ab 14.00 Uhr zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Mit einem Sieg hätte die SG am letzten Wochenende den Anschluss zu den Spitzenplätzen herstellen können, doch das Heimspiel gegen die drittplatzierte TSG Roth ging mit 0:2 verloren. Der SV Marienstein verpasste es hingegen in den letzten beiden Partien für einen Befreiungsschlag im Tabellenkeller zu sorgen, denn man trennte sich zwei Mal in Folge mit einem torlosen Remis vom Gegner. Somit war in den letzten Spielen voller Verlass auf die Defensive um Torhüter Gabriel Rehm, der seit über 270 Minuten kein Gegentor mehr kassierte. In der Offensive soll gegen die Gäste aus Herrieden der Knoten platzen. Magere 24 Tore aus 18 Partien bedeuten ohnehin den drittschlechtesten Wert der Liga. Die Elf von Trainer Stephan Zengerle wird am Sonntag nochmals alle Kräfte mobilisieren, denn mit einem Heimsieg könnte das Überwintern auf einem Nichtrelegations- und abstiegsplatz sichergestellt werden.

 


Erneute Nullnummer: TSV Freystadt - SV Marienstein 0:0

Sonntag, 18. November 2018

(jsl) Freystadt Durch einen Punktgewinn beim TSV Freystadt verbesserte sich der SV Marienstein im Tableau der Bezirsliga Mittelfranken Süd um einen Platz und liegt nun auf Rang 12. Das Feld liegt jedoch im unteren Drittel eng beisammen und so trennt die Vorstädter nur ein Punkt von den Sportfreunden Dinkelsbühl, die momentan Rang 15 und damit den ersten direkten Abstiegsplatz innehaben. Am anderen Ende der Tabelle gewann das Spitzenquartett seine Auswärtsspiele knapp. Nach einem 1:2-Erfolg beim ESV Ansbach/Eyb hat der BSC Woffenbach weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Am deutlichsten machte es die drittplatzierte TSG Roth (36 Punkte) mit einem 0:2 in Herrieden. Der TSV 1860 Weißenburg (37 Punkte) gewann beim SV Ornbau mit 1:2 und der FV Dittenheim (36 Punkte) hatte bereits am Samstag mit einem 0:1 in Zirndorf vorgelegt. TSV Freystadt - SV Marienstein 0:0 Beide Abwehrreihen hatten in Freystadt das Geschehen fest im Griff und so sahen die Zuschauer ein ereignisarmes Spiel. "Eigentlich sind wir ganz gut in das Spiel gekommen, doch leider fehlt es uns im gegnerischen Drittel momentan an Durchschlagskraft. Immerhin sind wir nun seit drei Spielen ungeschlagen", bilanzierte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. In der Tat bestimmte seine Elf in den Anfangsminuten das Geschehen, doch der entscheidende Pass fand keinen Abnehmer im Sturmzentrum. In der 22. Spielminute wäre Fabian Streller nach einem Steilpass frei durch gewesen, doch er wurde wegen eines angeblichen Foulspiels zurückgepfiffen. Auf der Gegenseite setzte sich Mario Forster mit heftigem Armeinsatz gegen seinen Gegenspieler durch und schloss ab, doch SVM-Schlussmann Gabriel Rehm parierte stark. Auch im zweiten Durchgang überboten sich beide Offensivreihen an Harmlosigkeit. Nach einem Eckball konnte TSV-Torhüter Niklas Kienlein das Spielgerät nicht sichern und dieses kullerte nur knapp am Pfosten vorbei. Die Oberpfälzer kamen nach zwei Eckbällen zu Abschlüssen, die jedoch geblockt werden konnten. Erst in den Schlussminuten ergriffen beide Teams nochmals die Initiative. Nach einer Flanke von rechts zog Streller volley ab und Kienlein parierte mit einiger Mühe. Die letzte Chance des Spiels hatte Forster, doch Rehm war erneut auf der Stelle und so blieb es beim leistungsgerechten 0:0.


So. (14.00 Uhr): SVM zu Gast in der Oberpfalz beim TSV Freystadt

Dienstag, 13. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Der als Aufsteiger in die Saison gestartete BSC Woffenbach legte in den letzten Wochen seinen Status als "Überraschungsmannschaft" nach und nach ab und ist inzwischen ein heißer Kandidat für den Durchmarsch in die Landesliga. Trotz der zuletzt starken Ergebnisse der Verfolger behauptete der BSC seinen Vorsprung von fünf Punkten an der Tabellenspitze. Gegen den Lokalrivalen TSV Berching zeigte der Spitzenreiter am letzten Sonntag keine Gnade und erzielte beim 9:2-Sieg bereits in der ersten Hälfte sieben Treffer. So hofft das aus dem TSV 1860 Weißenburg, der TSG Roth und dem FV Dittenheim bestehende Verfolgertrio auch am kommenden Wochenende auf einen Woffenbacher Ausrutscher. Am Sonntag führt diese die Reise zum bisher enttäuschenden Landesligaabsteiger ESV Ansbach-Eyb (Rang 15). Auch die Verfolger kämpfen allesamt in der Fremde um Punkte. Die schwierigste Aufgabe hat hierbei die TSG Roth mit einem Gastspiel in Herrieden. Die SG TSV/DJK (Rang 5) kann mit einem Sieg selbst in den Kreis der Woffenbach-Jäger vordringen.

 

So. (14.00 Uhr): TSV Freystadt - SV Marienstein

 

Der SV Marienstein peilt indes das Überwintern auf einem Nichtabstiegsplatz an. Einen solchen hätte man, momentan auf Platz 13 liegend, sicher. Doch wenn es nach Trainer Stephan Zengerle geht, darf das momentan nicht vorhandene Polster auf den Relegationsplatz gerne noch etwas anwachsen. Hilfreich wären hierfür am Sonntag ein oder drei Punkte beim TSV Freystadt, der im Mittelfeld der Tabelle rangiert. Letzte Saison kämpfte der TSV als Aufsteiger lange Zeit gegen den Abstieg und hat sich inzwischen in der Bezirksliga etabliert. "Ich erwarte am Sonntag ein ähnliches Spiel wie gegen den SV Mosbach. Die Freystädter sind mittlerweile eine gefestigte Mannschaft, die alles in die Waagschale werfen wird. So einfach wie letzte Saison werden sie es uns dort sicherlich nicht mehr machen", warnt Trainer Zengerle seine Elf vor. Damals entführten die Blau-Weißen beim 1:3 drei Punkte. Nach dem 0:1 im Hinspiel dieser Saison hat man mit dem TSV noch eine Rechnung offen und hofft, dass in der Offensive wieder der Knoten platzt. Denn diese konnte sich am letzten Sonntag beim 0:0 gegen den SV Mosbach kaum in Szene setzen und eine über weite Strecken konzentrierte Abwehrarbeit sicherte zumindest einen Zähler.

 


So. (14.00 Uhr): Heimspiel gegen den SV Mosbach

Mittwoch, 07. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Noch drei reguläre Spieltag sind zu absolvieren, ehe sich die Teams der Bezirksliga Mittelfranken Süd in die Winterpause verabschieden dürfen. Mit einem Nachholspiel gegen den STV Deutenbach kommt für den SV Marienstein Anfang Dezember noch ein weiteres Spiel hinzu, sofern es die Witterungsbedingungen zulassen. Diese ausgefallene Heimpartie vom 16. Spieltag war Grund dafür, dass die Vorstädter zuletzt vier Mal in Folge auswärts antreten mussten. Nachdem die ersten drei Partie verloren gegangen waren und man bis auf den Relegationsplatz abrutscht war, gelang am letzten Wochenende mit dem 0:3 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl ein enorm wichtiger Sieg. Die Zengerle-Elf verbesserte sich auf den 13. Rang, nahm Revanche für die 1:2-Niederlage im Saison-Auftaktspiel und tankte Selbstbewusstsein für die anstehenden Aufgaben. "In Dinkelsbühl hat die Mannschaft ein Statement abgegeben und leidenschaftlich Fußball gespielt. Gegen Mosbach wollen wir nun nachlegen. Schließlich spielen wir endlich wieder auf unserem eigenen Platz", hofft Trainer Stephan Zengerle, dass seine Elf die Leistung vom letzten Wochenende bestätigen kann. Mit dem SV Mosbach wartet ein weiterer Kandidat aus dem Tabellenkeller und dieser befindet sich momentan im Aufschwung. Nachdem die Gäste lange Zeit kaum Aufsicht auf Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gehabt hatten, holte man zwei Siege aus den letzten drei Partien und liegt nur noch fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz. Besonders eindrucksvoll war der 2:1-Erfolg über die drittplatzierte TSG Roth am letzten Wochenende. Die Blau-Weißen, die das Hinspiel mit 0:2 für sich entscheiden konnten (Tore durch Markus Hörmann und Stephan Steib), dürften also gewarnt sein.

 

Am anderen Ende der Tabelle müssen die TSG Roth (30 Punkte) und der TSV 1860 Weißenburg (31 Punkte) ihre Heimspiele gegen den TSV Freystadt bzw. gegen den FC Holzheim am Samstag gewinnen, um Tabellenführer BSC Woffenbach (35 Punkte) auf den Fersen zu bleiben. Denn mit einem Ausrutschert des Aufsteigers gegen Schlusslicht TSV Berching ist am Sonntag kaum zu rechnen.

 


SVM auswärts erfolgreich: Sportfreunde Dinkelsbühl - SV Marienstein 0:3 (0:1)

Sonntag, 04. November 2018

 

(jsl) Dinkelsbühl

 

Der BSC Woffenbach kam als Tabellenführer der Bezirksliga Mittelfranken Süd am Samstag beim ASV Zirndorf nicht über ein 1:1 hinaus, denn Andre Robl glich für die Hausherren kurz vor Schluss aus. Die Verfolger wussten diese Steilvorlage am Folgetag jedoch nicht zu nutzen und so führt der BSC die Tabelle weiter mit fünf Punkten Vorsprung an. Der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg erreichte beim ESV Ansbach/Eyb nur ein torloses Remis und gegenüber der TSG Roth vergrößerte sich der Woffenbacher Vorsprung sogar um einen Punkt auf nun sechs Punkte. Die TSG verlor beim Vorletzten, dem SV Mosbach, völlig überraschend mit 2:1. Dieser stellte durch den Sieg und mit nun 15 Punkten den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen her. Nach zuletzt drei Niederlage in Folge war auch der SV Marienstein in das untere Tabellendrittel gerutscht und lief am Sonntag bei einem direkten Konkurrenten auf. Am Ende setzte sich die Zengerle-Elf mit 0:3 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl durch und liegt nun mit 20 Punkten auf der Habenseite knapp über dem Strich.

 

Sportfreunde Dinkelsbühl - SV Marienstein 0:3 (0:1)

 

Im vierten Auswärtsspiel in Folge klappte es endlich mit einem Erfolgserlebnis und entsprechend erleichtert war Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel: "Das war heute eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur Niederlage in Holzheim. Wir haben den Kampf in diesem intensiven Spiel von Beginn auf aufgenommen und auch spielerisch hatten wir heute einige wirklich starke Momente. Die Defensive stand über 90 Minuten sicher und der Sieg geht absolut in Ordnung." Nach einigen Minuten des Abtastens war SVM-Torhüter Gabriel Rehm zur Stelle, als sich ein von einem Mitspieler abgefälschter Ball gefährlich senkte. In der 16. Spielminute führte ein lehrbuchmäßiger Angriff zum 0:1. Manuel Bittlmayer schickte Fabian Streller mit einem Schnittstellenpass auf die Reise und dieser vollendete mit einem Schuss in das linke Toreck. In der Folge haderten die Gäste mit ihrer Chancenverwertung. Streller verzog aus 18 Metern ebenso wie Kapitän Andreas Knör, der nach einem langen Ball alleine auf Sportfreunde-Torhüter Jens Hähnlein zugelaufen war. Somit ging es mit der knappen SVM-Führung in die Kabinen und auch nach Wiederanpfiff wurde es für Mariensteiner Tor nur bei Standardsituationen gefährlich. Nach 54 Spielminuten setzte Tim Müller einen Freistoß aus 17 Metern etwas zu hoch an und auf der Gegenseite wurde Knör im Strafraum im letzten Moment geblockt. Dieser spielte acht Minuten vor Spielende einen Steilpass auf den durchgelaufenen Bittlmayer, der Hähnlein umkurvte und für die Vorentscheidung sorgte. Fast wären die Hausherren nochmal zurück gekommen, doch ein abgefälschter Schuss von Müller touchierte nur den Außenpfosten. In der Nachspielzeit leitete der eingewechselte Jonas Hiller das Leder weiter auf Streller und dieser besorgte mit seinem zweiten Treffer den Endstand von 3:0.

 


So. (14.00 Uhr): Viertes Auswärtsspiel in Folge

Freitag, 02. November 2018

Am Sonntag tritt unsere erste Mannschaft bei den Sportfreunden Dinkelsbühl an. Dort kommt es zum Treffen zweier Tabellennachbarn. DIe Hausherren (Platz 14) liegen einen Rang vor unserer Elf. Anpfiff ist um 14.00 Uhr.


Niederlage in Holzheim: FC Holzheim - SV Marienstein 3:0 (1:0)

Freitag, 02. November 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Das Spitzentrio der Bezirksliga Mittelfranken Süd gab sich am Donnerstag keine Blöße und gewann seine Auswärtsspiele. Spitzenreiter BSC Woffenbach verteidigte seine Vorsprung von fünf Punkten durch ein 2:3 beim SV Wettelsheim, das durch einen Doppelschlag in der Schlussphase sichergestellt wurde. Der TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth, die gemeinschaftlich den zweiten Platz belegen, gewannen in Burgfarrnbach (1:3) bzw. Dinkelsbühl (0:2). Das erwartet schwere Spiel wurde es für den SV Marienstein beim FC Holzheim, wo die Zengerle-Elf mit 3:0 verlor. Nun bleibt den Blau-Weißen kaum Zeit zum Durchatmen, denn am morgigen Sonntag steht bereits der nächste Spieltag auf dem Programm. Mit der Partie bei den Sportfreunden Dinkelsbühl (14.00 Uhr) absolviert der SVM das vierte Auswärtsspiel in Folge und will beim Tabellennachbarn (Rang 14) etwas Zählbares mitnehmen. Trainer Stephan Zengerle hofft dabei auch auf die Rückkehr einiger Akteure.

 

FC Holzheim - SV Marienstein 3:0 (1:0)

 

Die Mariensteiner hatten in Holzheim mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen und so wurde beispielsweise Claver Kouakou, der mittlerweile die zweite Mannschaft trainiert, für dieses Spiel reaktiviert. "Insgesamt geht die Niederlage schon in Ordnung. Holzheim hat einfach mehr für das Spiel getan und war bissiger", befand Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Dabei hätten die Gäste durchaus in Führung gehen können. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Sebastian Heimisch den Ball von der Grundlinie zur Mitte, wo Andreas Knör etwas zu lange zögerte und noch geblockt wurde. In der 21. Spielminute konterten die Hausherren und nach einer abseitsverdächtigen Position klärte die Mariensteiner Defensive den Ball nicht konsequent genug. Der anschließende Flankenball wurde per Kopf geblockt und fiel Daniel Orel vor die Füße, der per sehenswertem Volleytreffer aus 22 Metern erfolgreich war. Der SVM war nun geschockt und der FC verpasste es, direkt nachzulegen. Der Querbalken und Torhüter Gabriel Rehm verhinderten einen höheren Rückstand, ehe auf der Gegenseite Raphel Kraus nach einem Eckball von der rechten Seite freistehend knapp neben das Tor köpfte und Schlussmann Tim Wihr einen auf das lange Eck geschlenzten Ball von Manuel Bittlmayer parierte. Nach dem Seitenwechsel bot sich Johannes Kammerbauer ebenfalls per Kopfball die Chance zum Ausgleich, doch diesem fehlte es an Präzision. In der 60. Minute traf der von Bittlmayer freigespielte Knör das Leder nicht voll und Wihr konnte knapp vor der Linie retten. Zudem wurde ein Schussversuch von Bittlmayer im Strafraum mit der Hand geblockt, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Effektiver zeigten sich die Hausherren: Nach einem kurz ausgeführten Eckball lief der SVM zu spät heraus und Marco Queitsch versenkte den Kopfball zum 2:0. Damit war die Partie entschieden und kurz vor Schluss schloss Niklas Gaida einen Gegenangriff zum Endstand von 3:0 ab.

 


Do. (14.00 Uhr): SVM am Feiertag in Holzheim im Einsatz

Mittwoch, 31. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Durch den klaren 3:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen die SG TSV/DJK Herrieden konnte der BSC Woffenbach am letzten Sonntag seine Tabellenführung in der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf fünf Punkte ausbauen und geht am heutigen Feiertag als klarer Favorit in die Partie beim SV Wettelsheim (Rang 8). Der TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth (beide 27 Punkte) wollen dem Ligaprimus auf den Fersen bleiben und benötigen hierfür dreifache Punktgewinne in Burgfarrnbach bzw. Dinkelsbühl. Der SV Marienstein war am letzten Wochenende auf Grund der Absage des Heimspiels gegen den TSV Burgfarrnbach zum tatenlosen Zusehen verdammt und rutschte dadurch auf den Relegationsplatz ab. Diesen wollen die Vorstädter mit einem Erfolgserlebnis beim FC Holzheim, wo um 14.00 Uhr angepfiffen wird, wieder verlassen. Dabei trifft man auf einen Tabellennachbarn, der nicht nur gleich viele Punkte (17) auf dem Konto hat, sondern auch die identische Tordifferenz (0) aufweist. Der zu Hause noch ungeschlagene FC ist vor allem auf heimischem Geläuf ein ungenehmer Gegner. "In Holzheim geht es immer hoch her. Letzte Saison waren wir dort auf der Siegerstraße und kassierten in den Schlussminuten nach einer 1:3-Führung noch den Ausgleich", erinnert sich Trainer Zengerle und kommt auf das anstehende Duell zu sprechen: "Für uns gibt es momentan keine Schönheitspreise zu gewinnen. Wir müssen pragmatischen Fußball spielen und so unsere Punkte holen." Zusätzliche Sorgen macht den Übungsleiter die Personaldecke, denn Fabian Streller, Jonas Hiller und Stephan Steib sind verhindert. Oliver Reichenberger fällt mir Rückenproblemen aus und Co-Trainer Markus Hörmann droht mit einem hartnäckigen Bluterguss in der Wade gar längere Zeit auszufallen. Insofern stellt sich das Team der Blau-Weißen, das dem FC Holzheim einen heißen Kampf bieten soll, im Grunde von selbst auf.

 


So. (15.00 Uhr): SVM gegen Aufsteiger gefordert

Donnerstag, 25. Oktober 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Mit dem 15. Spieltag nähert sich die Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits dem Ende der ersten Saisonhälfte. Lediglich der TSV Berching (10 Punkte) und der SV Mosbach (9 Punkte) liegen abgeschlagen am Tabellenende, während der Rest des Teilnehmerfelds eng beisammen liegt. Den Tabellenzweiten trennen gerade einmal acht Punkte vom Drittletzten. Bereits am Samstag wollen die TSG Roth und der TSV 1860 Weißenburg (jeweils 24 Punkte) ihrer Verfolgerrolle gerecht werden und die SG TSV/DJK Herrieden (25 Punkte) und den BSC Woffenbach (29 Punkte) unter Druck setzen. Die "Sechzger" stehen gegen den TSV Berching vor einer Pflichtaufgabe, während die TSG gegen den FC Holzheim (Rang 12) mit mehr Gegenwehr zu rechnen hat. Am Sonntag kommt es in Woffenbach dann zum absoluten Topspiel zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenzweiten aus Herrieden, bei dem mindestens ein Team Zähler liegen lassen wird. Auch der TSV Greding und der FV Dittenheim (ebenfalls jeweils 24 Punkte) können am Sonntag mit Siegen bis auf den zweiten Rang vordringen. In dieser vorderen Tabellenregion hielt sich zu Saisonbeginn auch lange Zeit der TSV Burgfarrnbach auf und grüßte dabei mitunter gar von der Tabellenspitze. Nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen ist der Aufsteiger jedoch auf dem Boden der Tatsachen gelandet und bis auf Rang sieben abgerutscht. Am Sonntag tritt er ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark des SV Marienstein an.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach

 

Die Vorstädter wollen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ebenfalls wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. "Leider konnten wir aus den knappen Spielen in Roth und Weißenburg nichts Zählbares mitnehmen. Dort entschieden jeweils Kleinigkeiten und wir haben unsererseits die entscheidenden Chancen nicht genutzt", blickt Trainer Stephan Zengerle zurück und setzt seine Hoffnung auf positive Effekte der Trainingswoche. "Zuletzt fehlten im Training aus beruflichen Gründen und wegen Verletzungen einige Spieler. Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken, ruhig bleiben und uns im Training die Sicherheit für die nächsten Aufgaben holen." Tatsächlich gibt es im blau-weißen Lager keinen Grund, nun alles schlecht zu reden. Schließlich befreite man sich zuvor durch eine beeindruckende Siegesserie selbst aus dem Tabellenkeller. Gegen das Team aus dem Fürther Stadtteil ist erneut mit einer engen Partie zu rechnen. Die vier Niederlagen der Gäste zuletzt waren äußerst knapp und resultierten aus Spielen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel.

 


Niederlage im Kreis-Duell: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:1 (1:0)

Montag, 22. Oktober 2018

 

(jsl) Weißenburg

 

Tabellenführer BSC Woffenbach kam in der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim TSV Freystadt nicht über ein 0:0 hinaus. Dennoch hat der BSC (29 Punkte) immer noch vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, denn der bisher ärgste Verfolger, der TSV Greding, ließ beim 2:2 beim FC Holzheim ebenfalls Punkte liegen. Die sonstigen Teams der Spitzengruppe hielten sich hingegen schadlos und so rückt das Feld noch weiter zusammen. Neuer Tabellenzweiter ist die SG TSV/DJK Herrieden (25 Punkte) nach einem 2:1 über den SV Ornbau. Auf den weiteren Plätzen folgen die TSG Roth (24 Punkte), die beim TSV Burgfarrnbach knapp mit 0:1 gewann, und der punktgleiche TSV 1860 Weißenburg. Die "Sechzger" setzten sich knapp mit 2:1 gegen den SV Marienstein durch. Für die Vorstädter bedeutete die zweite Niederlage in Folge ein Abrutschen auf den 14. Tabellenrang. Nur dank des besseren Torverhältnisses rangiert man nicht auf einem Relegations- oder Abstiegsplatz.

 

TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:1 (1:0)

 

Trainer Stephan Zengerle sprach nach der Partie von einer "bitteren Niederlage. In der ersten Halbzeit haben wir uns vom Weißenburger Pressing zu sehr beeindrucken lassen und unser Spiel war zu fehlerhaft. Auf Grund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hätten wir uns einen Punkt aber durchaus verdient gehabt." Tatsächlich setzten die Hausherren den SVM von Beginn an unter Druck, doch die Mariensteiner Hintermannschaft hielt diesem Stand. In der 21. Spielminute zeigte der Unparteiische nach einer harmlosen Szene im Mariensteiner Strafraum auf den Punkt, doch Gabriel Rehm parierte den nicht platziert genug geschossenen Strafstoß. Dennoch gingen die Gäste mit einem Rückstand in die Kabinen und das Zustandekommen des Weißenburger Führungstreffers war aus Mariensteiner Sicht äußerst unglücklich. Nach einem Eckball bugsierten zwei Mariensteiner Akteure das Leder gemeinschaftlich über die eigene Linie. Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Mannschaften, ehe die Blau-Weißen immer besser ins Spiel kamen. Zwei Mal tauchte Stephan Steib direkt vor TSV-Schlussmann Gabriel Uhl auf, doch zunächst versprang im der Ball im letzten Moment und wenig später konnte ein Weißenburger Akteur im letzten Moment klären, nachdem er sich den Ball mit der Brust bereits an Uhl vorbeigelegt hatte. In der 74. Spielminute gelang schließlich der Ausgleich, als ein vom eingewechselten Johannes Kammerbauer von der rechten Seite getretener Freistoß an Freund und Feind vorbei ins lange Eck segelte. Nun hätte das Spiel kippen können, doch Uhl lenkte einen Schuss des von Steib freigespielten Streller über den Querbalken. Stattdessen entschied der Unparteiische auf der Gegenseite zu Unrecht auf Freistoß für Weißenburg. Dieser wurde zur Mitte gebracht, wo Max Pfann nach einer zu zentral geratenen Abwehr schnell schaltete und aus 16 Metern trocken ins lange Eck abschloss. Der SVM suchte erneut nach einer Antwort, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm, als ein Schuss von Manuel Bittlmayer im Strafraum mit der Hand geblockt wurde. So blieb es beim Weißenburger Sieg, wohingegen die Vorstädter auch im fünften Vergleich mit dem TSV seit dem Aufstieg in die Bezirksliga keine drei Punkte einfahren konnten.