Neuigkeiten: 1. Mannschaft
Heimniederlage gegen den Tabellenführer: SV Marienstein - BSC Woffenbach 0:3 (0:1)
(jsl) Marienstein Der BSC Woffenbach machte am 27. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken einen weiteren großen Schritt in Richtung Landesliga. Der Aufsteiger gewann beim SV Marienstein mit 0:3 und führt die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung an. Unter den Verfolgern ließ nur der TSV Weißenburg Federn. Die "Sechzger" verloren bereits am Samstag überraschend mit 0:1 gegen die SG TSV/DJK Herrieden. Der TSV Burgfarrnbach (5:1 gegen den SV Ornbau) und die TSG Roth (5:3 gegen den STV Deutenbach) hielten sich schadlos und liegen punktgleich auf Rang zwei. Im Tabellenkeller rangiert der SV Marienstein nach der Niederlage gegen den Ligaprimus weiterhin auf Relegationsrang 14. SV Marienstein - BSC Woffenbach 0:3 (0:1) "Die Leistung der ersten sechzig Minuten darf uns für die weiteren Aufgaben durchaus Mut machen. Wir haben wenig zugelassen und waren selbst torgefährlich. Dass der Schuss von Markus Hörmann an die Latte geht, passt leider zu unserer momentanen Situation", bilanzierte Stephan Zengerle nach Spielschluss. Im ersten Durchgang traten die Gäste dominant auf, die besseren Chancen hatten jedoch die Hausherren. Nach wenigen Minuten steckte Sebastian Heimisch bei einem Gegenangriff durch auf Manuel Bittlmayer, doch dieser traf den Ball nicht richtig. Auf der Gegenseite kam Marvin Kubis nach einer Freistoßflanke von Manuel Wastl zum Kopfball und verfehlte das lange Eck nur knapp. In der 21. Spielminute gelangte das Leder nach einer Woffenbacher Abwehraktion zu Hörmann, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ, beim Abschluss aber nicht genug Druck hinter den Ball brachte. Acht Minuten später zeigte der Unparteiische auf den Punkt, nachdem Jonas Hiller seinen Gegenspieler am Knöchel getroffen hatte. Rene Zeltner verwandelte sicher gegen Florian Kleinhans. Der Torwarttrainer der Blau-Weißen hütete das Tor, da mit Gabriel Rehm und Julian Glauer-Wenzl beide etatmäßigen Torhüter ausfielen. Kurz vor dem Pausentee boten sich den Hausherren zwei Großchancen in Person von Markus Hörmann. Nach einem durch Heimisch schnell ausgeführten Freistoß nahm er das Leder mit der Brust mit und scheiterte mit seinem sehenswerten Volleyschuss am Querbalken und wenig später verzog er freistehend aus elf Metern. Im zweiten Durchgang gelang es der Zengerle-Elf dann kaum mehr, für Entlastung zu sorgen. Philipp Mangold verpasste am langen Pfosten und bei Flachschüssen von Akin Ulker und Matthias König parierte Kleinhans prächtig. Erst in den letzten fünfzehn Minuten ließ sich der SVM wieder im gegnerischen Strafraum blicken. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Kapitän Andreas Knör, der im letzten Moment geblockt wurde. Als die Hausherren in den Schlussminuten mehr wagten, wurden sie zwei mal eiskalt ausgekontert. Zeltner und Leon Gümpelein erhöhten zum Endstand von 0:3.
So. (15.00 Uhr): SVM empfängt den Tabellenführer im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Durch einen 7:0-Kantersieg im Nachholspiel gegen Schlusslicht TSV Berching schloss die TSG Roth am Mittwoch zum TSV 1860 Weißenburg und zum TSV Burgfarrnbach auf und bildet mit diesen beiden Teams nun das Verfolgertrio von Tabellenführer BSC Woffenbach. Am gestrigen Donnerstag hatte der FV Dittenheim gegen den SV Ornbau die Chance, sich auf Platz zwei zu verbessern (Ergebnis stand zu Redaktionsschlus noch nicht fest). Auch im Tabellenkeller sorgten einige Nachtragsspiele unter der Woche für eine Begradigung der Tabelle. Dabei konnte einzig der SV Mosbach durch ein 1:0 gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Sportfreunde Dinkelsbühl punkten, während der ESV Ansbach-Eyb (4:0 beim TSV Greding) und der SV Wettelsheim (5:0 bei der SG TSV/DJK Herrieden) klar verloren. Obwohl diese Ergebnisse im Lager des SV Marienstein grundsätzlich mit Wohlwollen registriert wurden, rutschten die Vorstädter durch den Mosbacher Sieg auf Relegationsrang 14 ab.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - BSC Woffenbach
Nach dem 3:2 beim SV Ornbau kam es den Blau-Weißen ganz gelegen, unter der Woche kein Spiel absolvieren zu müssen und somit konnte man die Niederlage in letzter Minute vom letzten Sonntag aufarbeiten. Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase kommt mit dem BSC Woffenbach der Tabellenführer in den Hofmühl-Sportpark und dieser hat natürlich die Favoritenrolle inne. Der Ligaprimus gewann die letzten drei Spiele - allesamt gegen direkte Konkurrenten im Aufstiegsgskampf - und musste dabei nicht ein einziges Gegentor hinnehmen. Ein weiterer Sieg würde den Aufsteiger der Landesliga einen weiteren Schritt näher bringen. Ganz anders ist die Ausgangslage für den SVM. Ein Sieg und vier Niederlagen seit der Winterpause haben den SVM in diese prekäre Tabellensituation gebracht und auch wenn die Ausgangslage aussichtslos erscheint, wird die Zengerle-Elf alles in die Waagschale werfen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Ein Blick auf das Hinspiel sollte der Zengerle-Elf Mut machen, denn in diesem erkämpfte man sich in Woffenbach ein torloses Remis.
So. (15.00 Uhr): Auftritt beim Tabellennachbarn
(jsl) Marienstein
Gleich zwei Duelle zwischen Spitzenteams hält der 26. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd bereit. Tabellenführer BSC Woffenbach (49 Punkte) trifft auf die fünftplatzierte TSG Roth (42 Punkte) und der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg (44 Punkte) tritt beim Dritten, dem FV Dittenheim (43 Punkte) an. Mit Siegen können der BSC und der TSV die Verfolger distanzieren und deren Hoffnungen im Aufstiegskampf einen herben Dämpfer versetzen. Nutznießer dieser Konstellation könnte der dritte Verfolger, der TSV Burgfarrnbach (42 Punkte) sein, der beim ESV Ansbach-Eyb (Rang 15) antritt. Auch am anderen Ende des Tableaus kommt es zu direkten Duellen. Schlusslicht TSV Berching empfängt den FC Holzheim (Rang 14) und der SV Mosbach (Rang 17) reist zum SV Wettelsheim (Rang 13). Der SV Marienstein liegt momentan zwei Punkte vor dem Relegationsrang und bekommt es am Sonntag ebenfalls mit einem Tabellennachbarn zu tun.
So. (15.00 Uhr): SV Ornbau - SV Marienstein
Für den Tabellenzwölften geht es am Sonntag zum SV Ornbau, der zwei Punkte und einen Rang vor den Zengerle-Schützlingen liegt. Beide Mannschaften könnten sich mit einem Sieg weiter Luft im Tabellenkeller verschaffen. Dies gilt insbesondere für den SVM, da einige schlechter platzierte Teams noch eine oder zwei Nachholpartien mehr in der Hinterhand haben. Im blau-weißen Lager hofft man, dass das 4:3 über den ESV Ansbach-Eyb den Knoten platzen ließ: "Wir müssen noch stabiler werden, aber wir haben auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Da müssen wir nun anknüpfen. Wichtig war auch, dass wir vier schön herausgespielte Tore erzielt haben. Vielleicht ist auch in dieser Hinsicht der Knoten geplatzt", hofft Stephan Zengerle auf ein erneutes Erfolgserlebnis. Für den Gegner stehen im neuen Kalenderjahr ein Sieg über den TSV Greding und eine Niederlage am letzten Wochenende bei der TSG Roth zu Buche. Das Hinspiel im Hofmühl-Sportpark endete mit einem 3:1 für die Vorstädter.
Erster Sieg in 2019: SV Marienstein - ESV Ansbach-Eyb 4:3 (2:1)
(jsl) Marienstein
Die Spitzenteams der Bezirksliga Mittelfranken Süd leisteten sich am 25. Spieltag keine Ausrutscher. Bereits am Samstag hatte der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg (44 Punkte) den TSV Freystadt deutlich mit 4:0 besiegt. Tags darauf hatte Tabellenführer BSC Woffenbach (49 Punkte) mit einem 0:3 beim TSV Greding die passende Antwort parat. Auch das Verfolgertrio (allesamt 44 Punkte) gab sich keine Blöße. Die TSG Roth (1:0 gegen den SV Ornbau) hielt sich ebenso schadlos wie der FV Dittenheim (3:0 gegen den STV Deutenbach) und der TSV Burgfarrnbach (3:0 gegen den TSV Berching). Im Tabellenkeller kam es zu zwei direkten Duellen gefährdeter Teams. Der SV Wettelsheim (Rang 13) kam bei den Sportfreunden Dinkelsbühl nicht über ein 2:2 hinaus. Dadurch und dank des eigenen Erfolgs über den ESV Ansbach-Eyb (Rang 15) konnte sich der SV Marienstein auf Rang 12 verbessern.
SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb 4:3 (2:1)
Nach drei erfolglosen Anläufen war nach den ersten Punkten im neuen Kalenderjahr die Erleichterung groß im Mariensteiner Lager: "Natürlich hat noch nicht alles funktioniert, aber das war eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen. Die Mannschaft stand kompakt, agierte strukturiert und mit vier Treffern konnten wir uns natürlich auch etwas den Frust von der Seele schießen", resümierte SVM-Coach Stephan Zengerle.
Vor der Partie wurde den beiden verdienten SVM-Mitgliedern Manfred Zink und Josef Weinast in einer Schweigeminute gedacht und die Blau-Weißen liefen mit Trauerflor auf. Ihnen gelang ein Traumstart in die Partie, denn bei einem Gegenangriff verlängerte Manuel Bittlmayer einen langen Ball auf Stephan Steib, der den Ball perfekt mitnahm, ESV-Schlussmann Sebastian Andreka umkurvte und zum 1:0 einschoss. Bereits in der neunten Minute hatten die Gäste nach einem Angriff über die linke Seite die passende Antwort parat. Nach einem Vorstoß bis zur Grundlinie wurde der Ball zurückgelegt und Christian Sandner gelang aus kurzer Distanz der Ausgleich. Mitte der ersten Hälfte ging die Heimelf dann erneut in Führung. Sebastian Heimisch spielte einen schönen Ball über die gegnerische Abwehrkette, wodurch Bittlmayer frei durch war und per Flachschuss erfolgreich war.
Im zweiten Durchgang verließ sich der SVM auf seine gefährlichen Konter und spielte diese nicht sauber genug aus. Bittlmayer scheiterte an Andreka und Heimisch setzte seinen Schuss zu hoch an. Dies rächte sich, als Torhüter Julian Glauer-Wenzl einen Abschluss per starker Reaktion noch an den Innenpfosten lenken konnte und ein ESV-Akteur zum Ausgleich abstaubte. Trotz dieses Rückschlags legten die Vorstädter nochmals zu und wurden für ihren Einsatz belohnt. Pasqual Krieglmeier setzte sich über die linke Seite durch und seine punktgenaue Flanke per Außenrist jagte der eingewechselte Markus Hörmann zum 3:2 volley in die Maschen. Die Vorentscheidung fiel in der Schlussphase, als der ebenfalls eingewechselte Jonas Dorsch im Mittelfeld den Ball eroberte, Bittlmayer freispielte und dieser Andreka aus der Nahdistanz überwand. Der Ansbacher Treffer zum 4:3 mit dem letzten Angriff der Partie war nur mehr Ergebniskosmetik.
So. (15.00 Uhr): Kellerduell im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Am 25. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken will der BSC Woffenbach seinen Vorsprung von fünf Punkten an der Tabellenspitze verteidigen. Hierzu wird am Sonntag wohl ein Sieg beim TSV Greding notwendig sein, denn der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg kann am Samstag vorlegen und hat gegen den TSV Freystadt die Favoritenrolle inne. Mit nur zwei weiteren Zählern Abstand folgen der FV Dittenheim, die TSG Roth und seit letztem Wochenende der TSV Burgfarrnbach, der von den Ausrutschern der vor ihm platzierten Teams profitierte und zum Verfolgerduo aufschloss. Alle drei Teams dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen zumindest auf den Relegationsrang machen und müssen hierfür dreifach punkten. Der TSV Burgfarrnbach empfängt dabei den TSV Berching. Das Schlusslicht sendete zuletzt Lebenszeichen und konnte den Rückstand auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte verringern.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb
Mit 25 Punkten auf dem Konto rangiert der SV Marienstein nur zwei Punkte vor diesem. Die Vorstädter warten immer noch auf den ersten Punktgewinn im Kalenderjahr 2019 und die 4:0-Klatsche beim Schlusslicht vom letzten Wochenende liegt auch Trainer Stephan Zengerle noch schwer im Magen. "Vor allem in Bezug auf die erste Hälfte in Berching gibt es nichts schönzureden: Zu wenig Biss in den Zweikämpfen, die fehlende Entschlossenheit und dazu die individuellen Fehler. Hoffentlich hat die Mannschaft verstanden, um was es nun geht. In den drei Spielen seit der Winterpause war kein Gegner übermächtig, sondern wurde erst durch unsere Fehler stark gemacht." Die Möglichkeit zur Besserung bietet sich dem SVM am Sonntag, wenn ab 15.00 Uhr der ESV Ansbach-Eyb im Hofmühl-Sportpark gastiert. Der sich im Abstiegskampf befindende Landesligaabsteiger konnte nach der Winterpause erst eine Partie absolvieren und setzte dabei ein Ausrufezeichen, denn Aufstiegsaspirant TSG Roth wurde am letzten Wochenende mit 2:0 besiegt. Mit einem weiteren Dreier könnten die Eisenbahner mit dem SV Marienstein nach Punkten gleichziehen. Dies gilt es für die Zengerle-Elf zu verhindern, um nicht noch mehr unter Druck zu geraten. Ein Blick könnte dabei durchaus Mut machen: Im September des letzten Jahres gewann man das Hinspiel fulminant mit 0:5.
Herbe Niederlage beim Schlusslicht: TSV Berching - SV Marienstein 4:0 (2:0)
(jsl) Berching
Nach der Niederlage in Deutenbach am letzten Wochenende zeigte sich Tabellenführer BSC Woffenbach gut erholt und gewann das Spitzenspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd gegen den FV Dittenheim mit 3:0. Da der TSV 1860 Weißenburg (41 Punkte) in Deutenbach nicht über ein torloses Remis hinauskam, konnte der BSC seine Tabellenführung auf fünf Punkte ausbauen. Durch ein 0:2 beim ASV Zirndorf schloss der TSV Burgfarrnbach zum Verfolgerduo FV Dittenheim und TSG Roth auf (allesamt 39 Punkte). Die TSG musste sich dem abstiegsgefährdeten ESV Ansbach-Eyb mit 2:0 geschlagen geben. Neben den "Eisenbahnern" punkteten auch der TSV Berching und der SV Wettelsheim im Tabellenkeller dreifach, der im Duell mit dem direkten Nachbarn FC Holzheim durch zwei Tore im zweiten Durchgang mit 2:0 die Oberhand behielt. Der SV Marienstein muss die Wettelsheimer in der Tabelle passieren lassen und rutscht auf Rang 13 ab, denn die Vorstädter kommen im neuen Kalenderjahr weiterhin nicht in Tritt und kassierten bei Schlusslicht TSV Berching eine herbe 4:0-Klatsche.
TSV Berching - SV Marienstein 4:0 (2:0)
"Mit einer Leistung wie in der ersten Halbzeit werden wir die Klasse kaum halten können. Unsere eigenen individuelle Fehler machen die guten Ansätze immer wieder zunichte", zog Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff Bilanz. In einer ersten Hälfte auf insgesamt schwachem Bezirksliga-Niveau gingen die Hausherren in der 17. Minuten in Führung. Nach einem unnötigen Foul im Strafraum hatte der Unparteiische auf den Punkt gezeigt und Florian Höllrigl verwandelte sicher vom Punkt. Den Gästen gelangen während der ersten Hälfte kaum flüssige Kombinationen und mit dem Pausenpfiff mussten sie das 2:0 hinnehmen. Franz Geyer schaltete nach einer Standardsituation am schnellsten und erhöhte. Im zweiten Durchgang gingen die Vorstädter couragierter zu Werke und mussten durch ein Freistoßtor von Thomas Ennich nach 65 Minuten dennoch das dritte Gegentor hinnehmen. In den Minuten danach hätte das Spiel durchaus kippen können, doch der eingewechselte Ramazen Mazlum scheiterte vom Elfmeterpunkt an TSV-Schlussmann Dominik Höllrigl und auch im direkten Duell mit Manuel Bittlmayer blieb der starke Höllrigl Sieger. Kurz vor Spielende stellte Martin Braun nach einem Ballverlust in der SVM-Defensive den 4:0-Endstand her.
Befreiungsschlag verpasst: SV Marienstein - ASV Zirndorf 2:3 (2:3)
(jsl) Marienstein
Auf Grund widriger Platzverhältnisse konnten am 23. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd nur fünf der neun angesetzten Partien ausgetragen werden. Von einem Spielausfall betroffen war unter anderem der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg, der am Samstag zu Hause den SV Mosbach empfangen hätte. Mit Freude dürften die "Sechzger" am Sonntag die 2:1-Auswärtsniederlage von Tabellenführer BSC Woffenbach beim STV Deutenbach registriert haben. Mit einem Sieg im Nachholspiel kann der TSV zum BSC nach Punkten aufschließen. Die beiden ärgsten Verfolger des Spitzenduos, die TSG Roth und der FV Dittenheim, müssen sich jeweils ebenso auf ein weiteres Nachholspiel einstellen. Im Tabellenkeller gelang keiner Mannschaft ein Befreiungsschlag. Der SV Marienstein konnte die Niederlagen der Sportfreunde Dinkelsbühl (Rang 16), des SV Wettelsheim (14) und des FC Holzheim (13) nicht ausnutzen, denn man verlor gegen den ASV Zirndorf mit 2:3 und verharrt weiterhin auf Rang 12, zwei Punkte vor dem Relegationsrang.
SV Marienstein - ASV Zirndorf 2:3 (2:3)
"Das Niveau war heute auf beiden Seiten sehr überschaubar. Das war bei den Bedingungen aber auch nicht anders zu erwarten. Entsprechend sind auch die Tore gefallen. Wir haben aber mit Herz und viel Kampf dagegen gehalten und hätten uns zumindest einen Punkt verdient gehabt", zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff enttäuscht. Alle fünf Tore des Spiels fielen im ersten Durchgang. Nach einem Mariensteiner Stockfehler legte sich Marcus Schmitt den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und schob ins lange Eck ein. Die Hausherren antworteten prompt und profitierten dabei von einer Unachtsamkeit von ASV-Schlussmann Michael Wagner. Alejandro Calle Restrepo jagte ihm den Ball ab und sorgte für den Ausgleich. Fast hätte der SVM-Neuzugang direkt danach erhöht, doch Wagner touchierte seinen Heber noch entscheidend. Auf der Gegenseite klärte der SVM eine Freistoßflanke nicht entscheidend und Schmitt verwertete den Abpraller zum 1:2. Nachdem Restrepo nach schöner Kombination mit Andreas Knör und Manuel Bittlmayer knapp verzogen hatte, erhöhten die Mittelfranken. Eine Ecke von der linken Seite wurde am kurzen Pfosten verlängert und Andre Robl köpfte ein. SVM-Schlussmann Gabriel Rehm musste kurz darauf durch Julian Glauer-Wenzl ersetzt werden, nachdem er umgeknickt war. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff scheiterte Knör mit einem Lupfer an Wagner, ehe eine Kopie des 1:3 für den Anschluss sorgte. Bittlmayer nutzte die Verwirrung nach einem verlängerten Eckball und schoss ein. Nach dem Seitenwechsel verschlechterten sich die Bedingungen auf dem Mariensteiner Nebenplatz durch Wind und Regen zusehends. Nach einer roten Karte für Robl drängten die Vorstädter in Überzahl auf den Ausgleich. Ein Zuspiel von Bittlmayer auf Restrepo geriet etwas zu steil und Wagner lenkte einen Bittlmayer-Drehschuss nach Ablage des eingewechselten Ivan Nastic gerade noch um den Pfosten. Eben jener Nastic sah in der Schlussphase nach einem Foul die rote Karte. Kurz vor Spielende verfehlte eine abgefälschte Hereingabe von Jonas Knietig nur um Zentimeter das kurze Eck des ASV-Gehäuses und nach dem daraus resultierenden Eckball köpfte Jonas Hiller zu zentral auf Torhüter Wagner. Auf der Gegenseite verhinderte Glauer-Wenzl in der Schlussminute bei einem Gegenangriff eine noch höhere Niederlage der Blau-Weißen.
So. (15.00 Uhr): Der ASV Zirndorf zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Zahlreiche Spielausfälle gab es am vergangenen Wochenende in der Bezirksliga Mittelfranken Süd zu verzeichnen, darunter auch das Topspiel zwischen dem BSC Woffenbach und dem TSV 1860 Weißenburg. Der FC Holzheim holte im Abstiegskampf einen Punkt beim TSV Freystadt und der TSV Berching ließ aufhorchen. Das Schlusslicht besiegte den TSV Greding völlig überraschend mit 3:0. Bereits am Samstag verpasste es die TSG Roth, sich zumindest vorübergehend auf Rang zwei zu schieben. Sie verlor beim ASV Zirndorf mit 2:1 und liegt damit weiterhin einen Punkt hinter dem zweitplatzierten TSV 1860 und vier Punkte hinter dem BSC Woffenbach.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - ASV Zirndorf
Eben jener ASV Zirndorf gastiert am Sonntag beim SV Mariensteinim Hofmühl-Sportpark. Die Gäste waren vor der Saison von der Nord- in die Südstaffel gewechselt und brauchten einige Zeit, um in dieser Fuß zu fassen. Inzwischen hat sich das Team aus der Kreisstadt des Landkreises Fürth akklimatisiert und rangiert mit 33 Punkten auf Tabellenplatz sechs. Der SV Marienstein hätte am letzten Sonntag gerne eine Antwort auf die Niederlage eine Woche zuvor im Nachholspiel gegen den TSV Burgfarrnbach gegeben, doch die wichtige Partie beim ebenfalls im Abstiegskampf steckenden SV Wettelsheim wurde sturmbedingt abgesagt. Ein Nachholtermin wird noch gesucht und da der SVM am 01. Mai zusätzlich noch im Toto-Pokalfinale auf Bezirksebene im Einsatz sein wird, steht den Blau-Weißen im Frühjahr ein prall gefüllter Terminkalender bevor. SVM-Trainer Stephan Zengerle muss am Sonntag definitiv auf Oliver Reichenberger verzichten, der sich das Innenband gerissen hat und längere Zeit ausfallen wird. Zengerle hofft am Sonntag auf eine ähnliche Leistung wie im September des Vorjahres, als man durch zwei Bittlmayer-Tore mit 1:2 in Zirndorf gewann: "Wir wissen, was uns gegen die Zirndorfer erwartet. Diese haben eine sehr kompakte, kampfstarke Mannschaft, die die Räume sehr eng machen wird. Das Hinspiel in Zirndorf war sehr intensiv. Aber dort haben wir vor allem in der zweiten Halbzeit eine taktisch und kämpferisch sehr gute Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Daran müssen wir anknüpfen".
SVM startet mit Niederlage in das neue Jahr: SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach 0:2 (0:0)
(jsl) Marienstein
Mit zwei Nachholpartien startete die Bezirkliga Mittelfranken Süd am Wochenende in die Frühjahrsrunde. Den Anfang machte am Samstag das abgeschlagene Schlusslicht TSV Berching, das sich bei der 1:2-Heimniederlage gegen den STV Deutenbach teuer verkaufte. Der SV Marienstein hätte mit einem Heimsieg über den TSV Burgfarrnbach sein Polster von vier Punkten auf den Relegationsrang ausbauen können. Doch daraus wurde nichts, denn die Vorstädter verloren mit 0:2 gegen den neuen Tabellenfünften.
SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach 0:2 (0:0)
"Die Niederlage war unnötig - vor allem wenn man die beiden Gegentreffer Revue passieren lässt. Insgesamt muss man aber schon sagen, dass die Gäste sich den Sieg etwas mehr verdient haben. Es war ein typisches erstes Spiel nach der Winterpause. Vieles war zu fahrig und vor allem nach vorne waren wir einfach zu harmlos", bilanzierte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verletzte sich Sebastian Schmelz bei einem geblockten Schuss am Knie und musste durch Ramazan Mazlum ersetzt werden. Erstmal gefährlich vor einem der Tore wurde es in der 25. Spielminute. STV-Tormann Dennis Meier hatte nach einer Ecke von der linken Seite Probleme. Der Ball war kurzzeitig frei spielbar, doch Meier rettete doch noch vor dem einschussbereiten Jonas Dorsch. Auf der Gegenseite war Gabriel Rehm nach einem Kopfball bereits geschlagen, doch ein Verteidiger rettete noch auf der Linie. Kurz vor der Halbzeitpause gab es erneut auf beiden Seiten große Möglichkeiten. Zunächst krachte ein Freistoß an den linken Pfosten des SVM-Gehäuses und kurz darauf spielte Andreas Knör einen Steilpass auf Manuel Bittlmayer, der mit seinem Lupfer an Meier hängen blieb. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste immer mehr das Kommando auf dem Rasen und gingen in der 61. Spielminute in Führung. Ein Freistoß von Tim Paschek aus halblinker Position schlug im kurzen Eck ein. In der Folge zeigten sich die Blau-Weißen bemüht, fanden aber kein Mittel gegen die sicher stehende Defensive der Gäste. Kurz vor Spielende nutzten diese einen Fehlpass im Mariensteiner Aufbauspiel. Nach einem Doppelpass mit Tim Paschek erhöhte Hannes Huber aus abseitsverdächtiger Position. Direkt danach wollte der Mariensteiner Anschlusstreffer nicht gelingen: Knör legte nach einer schönen Kombination mit Mazlum über die rechte Seite zurück auf Markus Hörmann, der knapp am langen Eck vorbeischoss.
So. (15.00 Uhr): Heimspiel zum Auftakt in die Frühjahrsrunde
(jsl) Marienstein
Sechs Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd nehmen bereits am kommenden Wochenende und damit eine Woche vor dem offiziellen Start der Frühjahrsrunde den Spielbetrieb wieder auf. Grund hierfür ist die Ansetzung von Nachholpartien und so empfängt bereits am Samstag Schlusslicht TSV Berching den STV Deutenbach (Rang 10). Am Sonntag rollt dann nicht nur beim TSV/DJK Herrieden (gegen den SV Wettelsheim), sondern auch in Marienstein der Ball. Die Vorstädter haben den TSV Burgfarrnbach zu Gast.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV Burgfarrnbach
Über drei Monate nach dem letzten Punktspiel greift der SVM wieder in das Geschehen ein. Obwohl die Ansetzung am Faschingswochenende Trainer Stephan Zengerle nicht allzu gelegen kommt, will er mit einem Sieg in das neue Jahr starten: "Natürlich hätten wir gerne noch eine Woche länger Zeit für die Vorbereitung auf die restliche Saison gehabt. Wir werden die Aufgabe gegen den TSV aber dennoch mit dem nötigen Ernst und Engagement angehen." Insgesamt spricht der Mariensteiner Übungsleiter von einer "durchwachsenen Vorbereitung", denn die Trainingseinheiten und Testspiele mussten immer wieder in verschiedenen Konstellationen bewältigt werden. Die beste Leistung der letzten Wochen sah Zengerle in der zweiten Halbzeit beim Erfolg über den Kreisligisten SV Kasing, als Andreas Knör, Jonas Dorsch und Oliver Reichenberger für einen 3:1-Erfolg sorgten. An diese Leistung gilt es laut Zengerle am Sonntag anzuknüpfen. Die 3:0-Niederlage gegen den VfB Eichstätt II schmerzte hauptsächlich auf Grund des Mittelfußbruchs von Fabian Streller. Ein Kurz-Trainingslager in München wurde nicht nur für zahlreiche Trainingseinheiten und gemeinschaftliche Aktionen, wie dem Besuch eines Eishockeyspiels und der Therme Erding, sondern auch für ein Testspiel genutzt. Gegen den Kreisligisten SV Anzing mussten sich die Blau-Weißen mit 2:1 geschlagen geben. Mit schweren Beinen verschlief der SVM die Anfangsphase und konnte nur mehr verkürzen. Insgesamt fiel auf, dass sich vor allem die Offensive in den Vorbereitungsspielen schwer tat - so auch beim letzten Test am vergangenen Sonntag gegen die DJK Pollenfeld. Nach etlichen Spielen auf Kunstrasen konnte die Generalprobe endlich auf Naturrasen bestritten werden, doch letztendlich kam man gegen den Kreisligisten nicht über ein 1:1 hinaus. Dennoch sieht Trainer Zengerle dem Sonntag optimistisch entgegen: "Wir werden uns auf den Punkt zusammenreißen. Es wird noch nicht alles funktionieren, aber wenn jeder einige Prozent mehr gibt, können wir mit einem oder drei Punkten in das neue Jahr starten." Diese wären mit einem Blick auf die Tabelle durchaus hilfreich, denn der Puffer zu Relegationsplatz 14 beträgt nur vier Punkte. Neben dem verletzten Streller werden Stephan Steib und Jonas Hiller gegen das Team aus dem Fürther Stadtteil arbeits- bzw. urlaubsbedingt fehlen. Mit Andreas Knör, Sebastian Schmelz, Manuel Bittlmayer, Johannes Kammerbauer und Oliver Reichenberger war eine Vielzahl an Akteuren zuletzt angeschlagen und hier hofft Zengerle auf rasche Genesung. Jonas Knietig steht dem Trainer nach längerer Abwesenheit ebenso wieder zur Verfügung wie Rückkehrer Ramazan Mazlum. Ein weiterer Neuzugang ist der Kolumbianer _______________.
Sa. (14.30 Uhr): SVM will sich mit einem Heimsieg in die Winterpause verabschieden
(jsl) Marienstein
Am letzten offiziellen Spieltag vor der Winterpause musste der BSC Woffenbach in der Bezirksliga Mittelfranken Süd beim 2:2 gegen den SV Ornbau einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Nichtsdestotrotz ist der Aufsteiger das Überraschungsteam der Liga und führt diese mit einem Vorsprung von drei Punkten an. Die Verfolger TSV 1860 Weißenburg (40 Punkte), TSG Roth (39 Punkte) und FV Dittenheim (39 Punkte) verabschiedeten sich am vergangenen Sonntag ebenso in die Winterpause wie der Herbstmeister. Vier Mannschaften werden am kommenden Wochenende noch eine Extraschicht einlegen und in Nachholpartien antreten. Dabei kommt es tabellarisch gesehen zu zwei Nachbarschaftsduellen. Schlusslicht TSV Berching (11 Punkte) tritt am Sonntag beim Vorletzten, dem SV Mosbach (17 Punkte) an. Während es für die Gäste um die wohl letzte Chance geht, nochmals den Anschluss herzustellen, könnte der SV Mosbach mit einem Sieg einen Rang gut machen und den ESV Ansbach/Eyb auf Platz 17 verdrängen. Bereits am Samstag wird die Partie des SV Marienstein gegen den STV Deutenbach vom 12. Spieltag nachgeholt.
Sa. (14.30 Uhr): SV Marienstein - STV Deutenbach
Die Blau-Weißen sähen sich nach den strapaziösen letzten Wochen auch gerne bereits in der Winterpause, doch der Kalender der Frühjahrsmonate 2019 ist bereits jetzt prall gefüllt. "Mit dem Nachholspiel gegen den TSV Burgfarrnbach und dem Pokalfinale auf Kreisebene stehen zwei zusätzliche Termine bereits fest und so wäre es schon sinnvoll, wenn die Partie gegen den STV Deutenbach noch vor Jahreswechsel durchgeführt werden könnte. Mit einem weiteren Erfolg zum Jahresausklang könnten wir in der Tabelle weiter klettern", hofft Trainer Stephan Zengerle auf ein Anknüpfen an die Leistung vom letzten Sonntag. Mit dem 2:0 über die SG Herrieden verbesserte sich die Zengerle-Elf am Sonntag auf Rang 11 und bei einem weiteren Erfolg winkt ein Überwintern auf Tabellenplatz 9 und damit im Mittelfeld der Tabelle. Man hätte sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 14 und könnte beruhigt in die Winterpause gehen. Gleiches Szenario winkt jedoch auch den auf Rang 12 liegenden Gästen und diese sind momentan richtig gut in Fahrt. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen sprechen für sich und mit einem 5:0 über den ESV Ansbach/Eyb setzte man am letzten Wochenende ein echtes Ausrufezeichen. Von der SVM-Defensive, die seit über drei Spielen kein Gegentor mehr hinnehmen musste, ist jedoch deutlich mehr Gegenwehr zu erwarten und auch in der Offensive will die Zengerle-Elf den Schwung aus der letzten Partie mitnehmen. Wegen der widrigen Platzverhältnisse im Hofmühl-Sportpark wurde das Spiel auf den Kunstrasenplatz in der Schottenau verlegt, Anpfiff ist um 14.30 Uhr.
SVM-Defensive weiterhin unüberwindbar: SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Mit Ausnahme der Partie FC Holzheim gegen den SV Mosbach konnten am letzten regulären Spieltag vor der Winterpause in der Bezirksliga Mittelfranken Süd alle Spiele durchgeführt werden. Tabellenführer BSC Woffenbach ließ beim 2:2 gegen den SV Ornbau Federn, was die Verfolger zu nutzen wussten. Der TSV Weißenburg verkürzte durch ein 3:2 gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl den Rückstand auf drei Punkte. Die TSG Roth und der FV Dittenheim waren ebenfalls siegreich und folgen mit einem weiteren Zähler Rückstand. Das Defensivbollwerk des SV Marienstein kassierte auch im vierten Spiel in Folge keinen Gegentreffer und da die Angriffsreihe nach zwei Nullnummern in Folge wieder erfolgreich war, stand für die Zengerle-Elf nach 90 Minuten ein 2:0-Sieg über die SG TSV/DJK Herrieden zu Buche.
SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden 2:0 (0:0)
"Heute haben wir uns endlich wieder einmal für eine geschlossene Mannschaftsleistung belohnt und hatten dabei auch das nötige Glück. Die drei Punkte waren enorm wichtig, denn dadurch können wir uns im Tabellenkeller etwas absetzen", zeigte sich Trainer Stephan Zengerle zufrieden. Die Blau-Weißen verbesserten sich auf Rang 11 und haben nun vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Philipp Fink ersetzte den verletzten Raphael Kraus in der Viererkette, Sebastian Schmelz rückte auf die Spielmacherposition vor und Oliver Reichenberger lief überraschend im Sturm auf, wo er eine engagierte Leistung zeigte. Nach 25 langen Minuten des gegenseitigen Abtastens eroberte Reichenberger im Strafraum den Ball und schloss flach ab, doch SG-Schlussmann Justin Becker war auf dem Posten. Gleiches galt für seinen Gegenüber Gabriel Rehm, der einen Schuss aus der Nahdistanz parierte. Bei schwierigen Platzverhältnissen im Hofmühl-Sportpark egalisierten sich beide Mannschaften im ersten Durchgang. Kurz vor der Halbzeitpause schlug Sebastian Heimisch eine Flanke und ein Herriedener Akteur klärte gerade noch rechtzeitig vor dem einschussbereiten Fabian Streller. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Sebastian Schmelz das Leder zur Mitte, wo der eingesprungene Streller das Leder über die Latte bugsierte. In der 52. Minute war der Bann dann gebrochen: Heimisch ersprintete ein schönes Zuspiel auf der rechten Seite und seine Hereingabe in den Rücken der Abwehr vollendete Jonas Dorsch per Flachschuss in das lange Eck. Die Gäste suchten nach einer passenden Antwort und hatten in der 68. Spielminute die Großchance zum Ausgleich. Nach einem Stellungsfehler in der Abwehr gelang es Heimisch, Bastian Göttlicher noch entscheidend zu stören, wodurch dieser knapp am Tor vorbeischob. Liga-Toptorjäger Peter Bernhard (15 Treffer) und Christian Chalupnik (9 Treffer) waren das ganze Spiel über bei den Innenverteidigern Heimisch und Jonas Hiller in guten Händen und kamen kaum zur Entfaltung. Sechs Minuten vor Spielende sorgten die Vorstädter für die Entscheidung. Nach einem Steilpass war Reichenberger frei durch und legte uneigennützig quer auf Kapitän Andreas Knör, der nur noch einzuschieben brauchte und den Heimsieg sicherstellte.
So. (14.00 Uhr): Heimspiel gegen die SG TSV/DJK Herrieden
(jsl) Marienstein
Die Bezirksliga Mittelfranken Süd bestreitet am Wochenende den 21. und damit letzten regulären Spieltag vor der Winterpause. Der BSC Woffenbach steht mit 42 Punkten bereits als Herbstmeister fest und empfängt am Sonntag den SV Ornbau (Rang 10). Auch die Verfolger dürfen zu Hause antreten und haben dabei klar die Favoritenrolle inne. Die TSG Roth (36 Punkte) und der TSV 1860 Weißenburg (37 Punkte) treffen bereits am Samstag auf den SV Wettelsheim (Rang 11) bzw. die Sportfreunde Dinkelsbühl (Rang 15). Der FV Dittenheim (36 Punkte) steht am Sonntag gegen Schlusslicht TSV Berching vor eine Pflichtaufgabe.
So. (14.00 Uhr): SV Marienstein - SG TSV/DJK Herrieden
Für einige Mannschaften kommt am ersten Adventswochenende noch eine Nachholpartie hinzu und so darf der SV Marienstein noch zwei Mal zu Hause antreten, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen. Mit der SG TSV/DJK Herrieden ist am Sonntag ein Team aus dem oberen Tabellendrittel ab 14.00 Uhr zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Mit einem Sieg hätte die SG am letzten Wochenende den Anschluss zu den Spitzenplätzen herstellen können, doch das Heimspiel gegen die drittplatzierte TSG Roth ging mit 0:2 verloren. Der SV Marienstein verpasste es hingegen in den letzten beiden Partien für einen Befreiungsschlag im Tabellenkeller zu sorgen, denn man trennte sich zwei Mal in Folge mit einem torlosen Remis vom Gegner. Somit war in den letzten Spielen voller Verlass auf die Defensive um Torhüter Gabriel Rehm, der seit über 270 Minuten kein Gegentor mehr kassierte. In der Offensive soll gegen die Gäste aus Herrieden der Knoten platzen. Magere 24 Tore aus 18 Partien bedeuten ohnehin den drittschlechtesten Wert der Liga. Die Elf von Trainer Stephan Zengerle wird am Sonntag nochmals alle Kräfte mobilisieren, denn mit einem Heimsieg könnte das Überwintern auf einem Nichtrelegations- und abstiegsplatz sichergestellt werden.
Erneute Nullnummer: TSV Freystadt - SV Marienstein 0:0
(jsl) Freystadt Durch einen Punktgewinn beim TSV Freystadt verbesserte sich der SV Marienstein im Tableau der Bezirsliga Mittelfranken Süd um einen Platz und liegt nun auf Rang 12. Das Feld liegt jedoch im unteren Drittel eng beisammen und so trennt die Vorstädter nur ein Punkt von den Sportfreunden Dinkelsbühl, die momentan Rang 15 und damit den ersten direkten Abstiegsplatz innehaben. Am anderen Ende der Tabelle gewann das Spitzenquartett seine Auswärtsspiele knapp. Nach einem 1:2-Erfolg beim ESV Ansbach/Eyb hat der BSC Woffenbach weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Am deutlichsten machte es die drittplatzierte TSG Roth (36 Punkte) mit einem 0:2 in Herrieden. Der TSV 1860 Weißenburg (37 Punkte) gewann beim SV Ornbau mit 1:2 und der FV Dittenheim (36 Punkte) hatte bereits am Samstag mit einem 0:1 in Zirndorf vorgelegt. TSV Freystadt - SV Marienstein 0:0 Beide Abwehrreihen hatten in Freystadt das Geschehen fest im Griff und so sahen die Zuschauer ein ereignisarmes Spiel. "Eigentlich sind wir ganz gut in das Spiel gekommen, doch leider fehlt es uns im gegnerischen Drittel momentan an Durchschlagskraft. Immerhin sind wir nun seit drei Spielen ungeschlagen", bilanzierte SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. In der Tat bestimmte seine Elf in den Anfangsminuten das Geschehen, doch der entscheidende Pass fand keinen Abnehmer im Sturmzentrum. In der 22. Spielminute wäre Fabian Streller nach einem Steilpass frei durch gewesen, doch er wurde wegen eines angeblichen Foulspiels zurückgepfiffen. Auf der Gegenseite setzte sich Mario Forster mit heftigem Armeinsatz gegen seinen Gegenspieler durch und schloss ab, doch SVM-Schlussmann Gabriel Rehm parierte stark. Auch im zweiten Durchgang überboten sich beide Offensivreihen an Harmlosigkeit. Nach einem Eckball konnte TSV-Torhüter Niklas Kienlein das Spielgerät nicht sichern und dieses kullerte nur knapp am Pfosten vorbei. Die Oberpfälzer kamen nach zwei Eckbällen zu Abschlüssen, die jedoch geblockt werden konnten. Erst in den Schlussminuten ergriffen beide Teams nochmals die Initiative. Nach einer Flanke von rechts zog Streller volley ab und Kienlein parierte mit einiger Mühe. Die letzte Chance des Spiels hatte Forster, doch Rehm war erneut auf der Stelle und so blieb es beim leistungsgerechten 0:0.
So. (14.00 Uhr): SVM zu Gast in der Oberpfalz beim TSV Freystadt
(jsl) Marienstein
Der als Aufsteiger in die Saison gestartete BSC Woffenbach legte in den letzten Wochen seinen Status als "Überraschungsmannschaft" nach und nach ab und ist inzwischen ein heißer Kandidat für den Durchmarsch in die Landesliga. Trotz der zuletzt starken Ergebnisse der Verfolger behauptete der BSC seinen Vorsprung von fünf Punkten an der Tabellenspitze. Gegen den Lokalrivalen TSV Berching zeigte der Spitzenreiter am letzten Sonntag keine Gnade und erzielte beim 9:2-Sieg bereits in der ersten Hälfte sieben Treffer. So hofft das aus dem TSV 1860 Weißenburg, der TSG Roth und dem FV Dittenheim bestehende Verfolgertrio auch am kommenden Wochenende auf einen Woffenbacher Ausrutscher. Am Sonntag führt diese die Reise zum bisher enttäuschenden Landesligaabsteiger ESV Ansbach-Eyb (Rang 15). Auch die Verfolger kämpfen allesamt in der Fremde um Punkte. Die schwierigste Aufgabe hat hierbei die TSG Roth mit einem Gastspiel in Herrieden. Die SG TSV/DJK (Rang 5) kann mit einem Sieg selbst in den Kreis der Woffenbach-Jäger vordringen.
So. (14.00 Uhr): TSV Freystadt - SV Marienstein
Der SV Marienstein peilt indes das Überwintern auf einem Nichtabstiegsplatz an. Einen solchen hätte man, momentan auf Platz 13 liegend, sicher. Doch wenn es nach Trainer Stephan Zengerle geht, darf das momentan nicht vorhandene Polster auf den Relegationsplatz gerne noch etwas anwachsen. Hilfreich wären hierfür am Sonntag ein oder drei Punkte beim TSV Freystadt, der im Mittelfeld der Tabelle rangiert. Letzte Saison kämpfte der TSV als Aufsteiger lange Zeit gegen den Abstieg und hat sich inzwischen in der Bezirksliga etabliert. "Ich erwarte am Sonntag ein ähnliches Spiel wie gegen den SV Mosbach. Die Freystädter sind mittlerweile eine gefestigte Mannschaft, die alles in die Waagschale werfen wird. So einfach wie letzte Saison werden sie es uns dort sicherlich nicht mehr machen", warnt Trainer Zengerle seine Elf vor. Damals entführten die Blau-Weißen beim 1:3 drei Punkte. Nach dem 0:1 im Hinspiel dieser Saison hat man mit dem TSV noch eine Rechnung offen und hofft, dass in der Offensive wieder der Knoten platzt. Denn diese konnte sich am letzten Sonntag beim 0:0 gegen den SV Mosbach kaum in Szene setzen und eine über weite Strecken konzentrierte Abwehrarbeit sicherte zumindest einen Zähler.