Neuigkeiten

So. (15.00 Uhr): TSV 1860 Weißenburg zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Donnerstag, 02. Mai 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Am Tag der Arbeit machte der BSC Woffenbach mit einem 3:0 über den TSV 1860 Weißenburg sein Meisterstück und steht damit bereits vier Spieltage vor Saisonende als Aufsteiger in die Landesliga fest. Zahlreiche weitere Nachholspiele sorgten für eine endgültige Begradigung der Tabelle. Der TSV Burgfarrnbach (55 Punkte) liegt nach einem 1:3 im Topspiel bei der SG TSV/DJK Herrieden (52 Punkte) auf Rang zwei und auch die TSG Roth und der FV Dittenheim (beide 54 Punkte), der in Greding mit 1:2 gewann, und der TSV 1860 Weißenburg (51 Punkte) dürfen sich noch Chancen auf die Teilnahme an den Entscheidungsspielen ausrechnen. Im Tabellenkeller kam es zu zwei Duellen direkter Konkurrenten. Der ESV Ansbach-Eyb verbesserte sich durch ein 1:3 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl (Rang 17) auf Platz 13 und damit auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Der FC Holzheim (Rang 14) verpasste gegen Schlusslicht TSV Berching beim 2:2 einen Befreiungsschlag.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg

 

Der SV Marienstein, der zeitgleich sein Pokalfinale austrug, hatte sein Nachholspiel des 22. Spieltags bereits in der Vorwoche ausgetragen und steht nun vor der vierten englischen Woche in Folge, wenn am Sonntag der TSV 1860 Weißenburg und am Mittwoch der FV Dittenheim im Hofmühl-Sportpark gastieren. Beide Mannschaften stecken noch mitten im Kampf um Platz zwei und werden dem SVM alles abverlangen. Der erhoffte Motivationsschub durch einen möglichen Pokalsieg blieb für die Vorstädter aus und so gilt es nun, in den nächsten vier Spielen nochmals alles in die Waagschale zu werfen, um den Abstieg doch noch abzuwenden oder sich auf den Relegationsplatz zu retten. Der Abstand hierauf beträgt drei bzw. zwei Punkte. Auch die Gäste mussten mit der Niederlage beim BSC Woffenbach unter der Woche einen herben Dämpfer hinnehmen und müssten im Falle einer Niederlage ihre Aufstiegshoffnungen endgültig begraben. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.

 


Mi. (17.00 Uhr): Endspiel im Toto-Pokal auf Kreisebene

Montag, 29. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Der SV Rednitzhembach und der SV Marienstein stehen sich am Tag der Arbeit im Finale des Toto-Pokals auf Kreisebene gegenüber. Die beiden Mannschaften setzten sich im Kreis Neumarkt/Jura in einem Feld von 115 Mannschaften durch und spielen nun den Nachfolger der DJK Dollnstein aus, die diesen Wettbewerb in der Vorsaison überraschend gewann. Neben der Trophäe und einem Preisgeld winkt dem Sieger ein Startplatz in der Hauptrunde des bayerischen Toto-Pokals 2019/2020, wo attraktive Gegner aus der Landesliga, Regionalliga oder gar der 3. Liga warten. Den SV Rednitzhembach führte ein wahrer Spielemarathon bis ins Endspiel. Sieben Spiele hatte man in Folge erfolgreich absolviert, ehe man im Halbfinale mit 0:1 beim TSV Winkelhaid gewann. Der SV Marienstein durfte als Bezirksligist erst im Achtelfinale in den Wettbewerb einsteigen. Ein 0:2 beim SSV Oberhochstatt und Siege nach Elfmeterschießen gegen die beiden Weißenburger Vereine TSV 1860 (Viertelfinale) und FC/DJK (Halbfinale) sorgten für die Endspielteilnahme. Der Finaltermin liegt mitten in der heißen Schlussphase der Saison und in dieser geht es für beide Mannschafte noch um einiges. Die Gastgeber liegen in der Kreisliga Nord hinter dem bereits als Meister feststehenden FC Wendelstein auf Rang zwei, der zur Bezirksliga-Relegation berechtigen würde. Drei weitere Mannschaften sind dem SVR mit nur einem Punkt Abstand auf den Fersen und so darf man sich im Ligaalltag keinen Ausrutscher mehr erlauben. Der SV Marienstein liegt in der Bezirksliga auf einem Abstiegsplatz und benötigt in den nächsten Spielen ebenfalls dringend Punkte, um den Gang in die Kreisliga zu vermeiden. Neben den zahlreichen Nachholspielen kommt für die Vorstädter mit dem Finale ein weiterer zusätzlicher Termin hinzu. Angesichts der schwierigen Ligasituation stellt sich für die Blau-Weißen die Frage, wie sie dieses Finale angehen werden: "Einige Spieler haben nach den letzten Wochen schwere Beine und deshalb werde ich dem ein oder anderen auch eine Pause geben müssen. Dennoch wollen wir das Endspiel natürlich nicht herschenken und uns mit einem Erfolgserlebnis für den Endspurt rüsten. Schließlich haben wir während der Hinserie einiges für diese Teilnahme investiert", lässt Trainer Stephan Zengerle durchblicken. Tatsächlich liegt das Halbfinale bereits über ein halbes Jahr zurück und fand damit zu einer Zeit statt, als die Vorstädter noch im Mittelfeld der Tabelle rangierten. Anpfiff beim SV Rednitzhembach ist um 17.00 Uhr.

 


Klare Niederlage gegen Topmannschaft: SV Marienstein - TSG Roth 1:5 (0:2)

Sonntag, 28. April 2019

(jsl) Marienstein

 

Tabellenführer BSC Woffenbach gewann am 30. Spieltag mit 1:4 beim SV Mosbach und kann bei zehn Punkten Vorsprung den Sekt bereits kalt stellen. Im Kampf um den Relegationsplatz brachte der 30. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd keine neuen Erkenntnisse, denn alle fünf Mannschaften, die sich noch Chancen ausrechnen dürfen, gewannen ihre Spiele. Die besten Chancen hat die zweitplatzierte TSG Roth, die beim SV Marienstein souverän mit 1:5 siegte. Neben den Vorstädtern verloren auch fast alle anderen abstiegsgefährdeten Mannschaften. Einzig der SV Wettelsheim und der TSV Berching konnten nach einem 1:1 im direkten Duell zumindest einen Punkt verzeichnen, wobei sich die Hausherren gegen das Schlusslicht sicherlich mehr ausgerechnet hatten. Immerhin brachte der Punktgewinn die Verbesserung auf Platz 13 und damit auf einen direkten Nichtabstiegsplatz. Auf einem solchen, nämlich auf dem 15. Platz, liegt weiterhin der SV Marienstein.

 

SV Marienstein - TSG Roth 1:5 (0:2)

 

"Das waren heute klar verteilte Rollen. Die Rother haben unsere Defizite eiskalt ausgenutzt und absolut verdient gewonnen. Vor allem in der ersten Hälfte hatten wir kaum Zugriff auf den Gegner. Erst im zweiten Durchgang wurde unser Spiel etwas besser, wobei wir wieder zwei Tore hergeschenkt haben", musste SVM-Trainer Stephan Zengerle die Kräfteverhältnisse klar anerkennen. Nachdem der SVM dem Druck der Gäste in den Anfangsminuten standgehalten hatte, ließ man Philipp Spießl in der 20. Spielminute im Mittelfeld gewähren und sein Linksschuss aus 25 Metern schlug flach im SVM-Gehäuse ein. In der 37. Minute stand Fabio Zinnbauer nach einer Fußabwehr von SVM-Torhüter Julian Glauer-Wenzl goldrichtig und staubte zum 0:2 ab. Kurz vor der Halbzeit wäre den Hausherren beinahe der Anschlusstreffer geglückt, doch TSG-Schlussmann Philipp Kellner entschärfte einen abgefälschten Freistoß von Andreas Knör. Kurz nach dem Seitenwechsel tauchte Sebastian Heimisch alleine vor Kellner auf, doch er jagte das Leder über die Querlatte. Besser machte es auf der Gegenseite Kevin Biallas, der mit einem Schuss in den Winkel das 0:3 (50.) erzielte. Nachdem spätestens mit dem zweiten Treffer von Spießl zum 0:4 (56.) die Vorentschiedung gefallen war, wollten die Hausherren zumindest den Ehrentreffer erzielen. Kellner lenkte zunächst einen Abschluss von Manuel Bittlmayer an den Pfosten und war wenig später bei einem Kopfball von Fabian Streller zur Stelle. Zehn Minuten vor dem Spielende war er jedoch geschlagen: Der eingewechselte Alejandro Restrepo vollendete nach einer schönen Kombination. Kurz vor Schluss sorgte der ebenfalls eingewechselte Sven Müller für den Endstand von 1:5.

 


So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen den Tabellenzweiten

Freitag, 26. April 2019

Nach drei Auswärtsspielen in Folge steht für unsere erste Mannschaft am Sonntag wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Mit der TSG Roth empfängt man den Tabellenzweiten. Die Gäste wollen diesen Platz, der zur Teilnahme an der Landesliga-Relegation berechtigt, in den restlichen Spielen verteidigen und haben folglich nichts zu verschenken. Für unsere Elf zählt im Abstiegskampf ebenfalls jeder Punkt und so dürfen sich die Zuschauer auf eine hart umkämpfte Partie freuen. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.


Unnötige Niederlage: SV Wettelsheim - SV Marienstein 1:0 (1:0)

Freitag, 26. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Der TSV 1860 Weißenburg musste im Kampf um den Relegationsrang einen herben Dämpfer hinnehmen, denn das Nachholspiel gegen den SV Mosbach ging überraschend mit 1:2 verloren. Ebenfalls einen Rückschlag hat der SV Marienstein hinzunehmen. Im Kellerduell beim SV Wettelsheim verlor die Zengerle-Elf trotz Feldüberlegenheit mit 0:1.

 

SV Wettelsheim - SV Marienstein 1:0 (0:0)

 

Die erste Gelegenheit der Partie hatten die Hausherren, als Kevin Rasch von David Zischler bedient wurde und Julian Glauer-Wenzl dessen Flachschuss per Fußabwehr parieren konnte. Auf der Gegenseite wurde Andreas Knör nach Zuspiel von Manuel Bittlmayer in aussichtsreicher Position geblockt und nach einem Eckball gelangte das Leder zu Philipp Fink, dessen Abschluss SVW-Schlussmann Christoph Zwar zuerst per Fuß und im Nachfassen mit der Hand um den Pfosten lenkte. Nachdem Rasch aus halbrechter Position am langen Pfosten vorbeigeschossen hatte, stellten beide Mannschaften ihre Offensivbemühungen für längere Zeit ein und die Gäste dominierten das Spielgeschehen zusehends. In der 29. Minute fand Bittlmayer Sebastian Heimisch auf der rechten Seite und nach dessen Flanke wurde Knör im Zentrum noch entscheidend gestört, so dass er seinen Kopfball nicht genau genug platzieren konnte. Wenig später legte Knör ab auf Markus Hörmann, der seine Direktabnahme zu hoch ansetzte. Überraschend gingen die Mittelfranken kurz darauf in Führung. Nach einem langen Ball rutschte Pasqual Krieglmeier weg, wodurch Rasch freie Bahn hatte und Glauer-Wenzl zum 1:0 überwand. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Hörmann erneut kein Fortune: Sein Flugkopfball nach Heimisch-Flanke rauschte über den Querbalken.

 

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff wurde Krieglmeier im gegnerischen Strafraum gefoult und Hörmann scheiterte mit seinem Strafstoß ebenso an Zwar wie Knör im Nachschuss. In der Folge empfing die gut gestaffelte Wettelsheimer Defensivabteilung die Mariensteiner Angriffe, denen es meist an Durchschlagskraft fehlte. Das Mehr an Ballbesitz wussten die Blau-Weißen nicht zu nutzen und der SVW blieb bei seinen wenigen Entlastungsangriffen gefährlich. Nach einem Doppelpass auf der linken Seite und einer Hereingabe kam Michael Halbmeyer aus dem Rückraum zum Abschluss und Glauer-Wenzl hielt seine Farben im Spiel. Dass das Glück heute nicht auf Seiten der Vorstädter sein sollte, bewahrheitete sich zehn Minuten vor Schluss endgültig. Claver Kouakou setzte sich im Strafraum durch und traf nur den Querbalken. In der hektischen Schlussphase hätte Halbmeyer für die Entscheidung sorgen können, doch sein Kopfballaufsetzer strich knapp am linken Pfosten vorbei. Dennoch blieb es beim Wettelsheimer Sieg.

 


Do. (18.15 Uhr): Nachholpartie beim SV Wettelsheim

Dienstag, 23. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Bei momentan zehn Punkten Vorsprung ist dem BSC Woffenbach die Meisterschaft in der Bezirksliga Mittelfranken Süd kaum mehr zu nehmen. Im Kampf um den Relegationsplatz liegen noch fünf Mannschaften aussichtsreich im Rennen und am Sonntag eroberte diesen die TSG Roth. Nach einem 0:2-Pausenrückstand kam sie im Topspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg noch zu einem 3:2-Erfolg. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den SV Mosbach kann der TSV am Donnerstag nach Punkten wieder zur TSG aufschließen und diese sogar von Platz zwei verdrängen, sofern ein Sieg mit mehr als zwei Toren Unterschied gelingt. In der zweiten Nachholpartie des 22. Spieltags kommt es zu einem echten Kellerduell, wenn der SV Marienstein beim SV Wettelsheim antritt.

 

Do. (18.15 Uhr): SV Wettelsheim - SV Marienstein

 

Die dritte Auswärtspartie in Folge führt die Elf von Trainer Stephan Zengerle in den Treuchtlinger Ortsteil, wo der Vorletzte den Tabellenvierzehten empfängt. Die beiden Mannschaften trennen jedoch nur zwei Punkte und so könnte der SVW die Vorstädter mit einem Sieg vom Relegationsrang verdrängen. Für beide Teams zählt in den nächsten Wochen jeder Punkt und dessen ist man sich im blau-weißen Lager bewusst: "Das ist am Donnerstag einerseits ein sehr wichtiges Spiel für uns, andererseits ist es letztendlich egal, wo wir unsere Punkte holen. Fest steht, dass wir noch ein paar Siege benötigen, um den Klassenerhalt zu realisiseren - den ersten hoffentlich gleich in Wettelsheim", blickt Trainer Zengerle voraus. Die Rahmenbedingungen befindet er für suboptimal und setzt auf das kämpferische Element: "Wir haben jetzt einfach wahnsinnig viele Spiele in kurzer Zeit - über mehrere Wochen alle drei, vier Tage ein Spiel. Für eine reine Amateurtruppe ist das kaum zu stemmen. Bei uns wird wie schon letzten Donnerstag der ein oder andere Akteur fehlen, weil er eben arbeiten muss. Dennoch wollen wir in den nächsten Wochen noch einmal alle Kräfte mobilisieren und meine Mannschaft hat schon oft bewiesen, dass sie ein großes Kämpferherz hat, wenn es darauf ankommt." Nach zuletzt drei Niederlagen holten die Blau-Weißen in Greding immerhin einen Punkt und der kämpferische Einsatz stimmte dort auf jeden Fall. Für den SV Wettelsheim war das 3:0 beim ASV Zirndorf am Sonntag die fünfte Niederlage in Folge und somit reist der SVM zu einem Gegner, der fast noch mehr unter Druck steht als man selbst.

 


Punktgewinn im Abstiegskampf: TSV Greding - SV Marienstein 1:1 (0:1)

Montag, 22. April 2019

(jsl) Greding

Der BSC Woffenbach strebt unaufhaltsam in Richtung Landesliga. Der Aufsteiger gewann am Ostermontag gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl mit 5:2 und hat nun neun Punkte Vorsprung, da die SG TSV/DJK Herrieden gegen den TSV Berching (23 Punkte) überraschend mit 4:3 verlor. Das Schlusslicht (23 Punkte) ist das einzige Team aus dem unteren Tabellendrittel, das dreifach punkten konnte. Der SV Marienstein kam beim TSV Greding immerhin zu einem Remis und verbesserte sich dadurch um einen Rang auf Relegationsplatz 14.

TSV Greding – SV Marienstein 1:1 (0:1)

„In der ersten Hälfte haben wir ordentlich gespielt und dann ab der 60. Minute leider wieder nachgelassen. Wir konnten auf Grund einer steigenden Fehlpassquote die Bälle nicht mehr halten und haben unsere Kontergelegenheiten schlecht ausgespielt. Letztendlich geht das Unentschieden hier so in Ordnung“, zog SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff Bilanz. Im Vergleich zur 4:0-Niederlage in Deutenbach konnte er mit Claver Kouakou und Manuel Bittlmayer wieder auf zwei Leistungsträger zurückgreifen. In der Anfangsviertelstunde war den Gästen nach drei Niederlagen in Serie jedoch die Verunsicherung anzumerken und so kam der TSV zu den ersten Chancen der Partie. Nach einem Steilpass verfehlte der frei vor SVM-Schlussmann Julian Glauer-Wenzl auftauchende Fabian Schlupf das Gehäuse nur um Zentimeter und kurz darauf setzte Marco Mayer das Leder aus vollem Lauf über das Tor. Mitte der ersten Hälfte gewannen die Gäste immer mehr an Sicherheit und erstmalig gefährlich vor dem Gredinger Tor wurde es nach einem Querpass von Jonas Hiller, doch Andreas Knör brachte das Leder vor dem Tor nicht entscheidend unter Kontrolle. Auf der Gegenseite rettete Philipp Fink mit einer perfekt getimten Grätsche gegen den einschussbereiten Fabian Wolfsteiner. In der 35. Minute spielte Fink einen langen Ball auf Bittlmayer der unter Bedrängnis abschloss und in TSV-Torhüter Felix Krenauer seinen Meister fand und wenig später entschärfte dieser erneut einen kraftvollen, jedoch zu unplatzierten Schuss Bittlmayers. Kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Vorstädter dann doch noch für ihre Leistungssteigerung. Nach einem Angriff über die Mitte steckte Bittlmayer durch auf Knör, der vor Krenauer an den Ball kam und den Ball an diesem vorbei in die Maschen spitzelte. Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams zunächst. Ein Schuss von Daniel Schlupf aus dem Rückraum und ein von Krenauer über die Latte gelenkter Fernschuss von Alejandro Restrepo vermochten für keine echte Torgefahr zu sorgen. In dieser Phase ging von den Gästen zu wenig Initiative aus und so kam der TSV nach der Hereinnahme der Offensivkräfte Fabian Koller und Raphael Eckstein immer stärker auf. Das Zusammenspiel dieser beiden ermöglichte in der 73. Minute dann auch den Ausgleich. Koller lupfte mustergültig auf den einlaufenden Eckstein, der einschoss. In der restlichen Spielzeit dominierten die Gredinger das Spielgeschehen, kamen jedoch nicht mehr gefährlich zum Abschluss. 


Bezirksliga-Elf über Ostern gefordert: Auswärtsspiele am Gründonnerstag und Ostermontag

Montag, 15. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Am 18. Mai ist mit Ablauf des 34. Spieltags die Aufstiegs- und Abstiegsfrage in der Bezirksliga Mittelfranken geklärt. Bis dahin sind jedoch noch zahlreiche Punkte zu vergeben, denn es stehen innerhalb dieser viereinhalb Wochen nicht weniger als acht Spieltage auf dem Programm. Besonders intensiv werden die nächsten Wochen für den SV Marienstein: Das Totopokalfinale auf Kreisebene eingerechnet läuft man innerhalb dieses Zeitraums gar neun Mal auf und steht damit vor einer Belastung, die so manche Profimannschaft nur mit Murren hinnehmen würde. In der Liga rangiert der SVM momentan auf Relegationsrang 14 und benötigt dringend Punkte. Die Wochen der Wahrheit beginnen für den SVM am Gründonnerstag mit einer Auswärtspartie beim STV Deutenbach. Dabei stehen die Blau-Weißen auch logistisch vor einer Herausforderung, denn die Partie im Teilort der Stadt Stein im Landkreis Fürth wird bereits um 18.15 Uhr angepfiffen. "Die Ansetzung an einem normalen Arbeitstag und bei dieser Distanz ist natürlich nicht optimal für uns. Wir stehen vor einer weiteren schweren Aufgabe, aber wenn es uns gelingt, an die erste Halbzeit vom Sonntag anzuknüpfen, können wir dort durchaus punkten", blickt Trainer Stephan Zengerle voraus. Tatsächlich hatten die Blau-Weißen gegen Tabellenführer BSC Woffenbach bis auf den unnötigen Elfmeter, der zum 0:1 führte, kaum etwas zugelassen und selbst vier hochkarätige Chancen vergeben. "Wir müssen ein solches Auftreten aber auch über neunzig Minuten durchziehen. Nur so können wir in dieser Liga bestehen", zeigte sich Zengerle unzufrieden mit dem zweiten Durchgang, als es kaum mehr Entlastungsangriffe gab. Der Gegner vom Donnerstag rangiert momentan im gesicherten Mittelfeld auf Rang 8 und verlor zuletzt bei der TSG Roth mit 5:3. Nach dem Spiel in Deutenbach bleibt den Vorstädtern kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits am Ostermontag steht man mit der Partie beim TSV Greding vor der nächsten hohen Hürde.

 


Heimniederlage gegen den Tabellenführer: SV Marienstein - BSC Woffenbach 0:3 (0:1)

Sonntag, 14. April 2019

(jsl) Marienstein Der BSC Woffenbach machte am 27. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken einen weiteren großen Schritt in Richtung Landesliga. Der Aufsteiger gewann beim SV Marienstein mit 0:3 und führt die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung an. Unter den Verfolgern ließ nur der TSV Weißenburg Federn. Die "Sechzger" verloren bereits am Samstag überraschend mit 0:1 gegen die SG TSV/DJK Herrieden. Der TSV Burgfarrnbach (5:1 gegen den SV Ornbau) und die TSG Roth (5:3 gegen den STV Deutenbach) hielten sich schadlos und liegen punktgleich auf Rang zwei. Im Tabellenkeller rangiert der SV Marienstein nach der Niederlage gegen den Ligaprimus weiterhin auf Relegationsrang 14. SV Marienstein - BSC Woffenbach 0:3 (0:1) "Die Leistung der ersten sechzig Minuten darf uns für die weiteren Aufgaben durchaus Mut machen. Wir haben wenig zugelassen und waren selbst torgefährlich. Dass der Schuss von Markus Hörmann an die Latte geht, passt leider zu unserer momentanen Situation", bilanzierte Stephan Zengerle nach Spielschluss. Im ersten Durchgang traten die Gäste dominant auf, die besseren Chancen hatten jedoch die Hausherren. Nach wenigen Minuten steckte Sebastian Heimisch bei einem Gegenangriff durch auf Manuel Bittlmayer, doch dieser traf den Ball nicht richtig. Auf der Gegenseite kam Marvin Kubis nach einer Freistoßflanke von Manuel Wastl zum Kopfball und verfehlte das lange Eck nur knapp. In der 21. Spielminute gelangte das Leder nach einer Woffenbacher Abwehraktion zu Hörmann, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ, beim Abschluss aber nicht genug Druck hinter den Ball brachte. Acht Minuten später zeigte der Unparteiische auf den Punkt, nachdem Jonas Hiller seinen Gegenspieler am Knöchel getroffen hatte. Rene Zeltner verwandelte sicher gegen Florian Kleinhans. Der Torwarttrainer der Blau-Weißen hütete das Tor, da mit Gabriel Rehm und Julian Glauer-Wenzl beide etatmäßigen Torhüter ausfielen. Kurz vor dem Pausentee boten sich den Hausherren zwei Großchancen in Person von Markus Hörmann. Nach einem durch Heimisch schnell ausgeführten Freistoß nahm er das Leder mit der Brust mit und scheiterte mit seinem sehenswerten Volleyschuss am Querbalken und wenig später verzog er freistehend aus elf Metern. Im zweiten Durchgang gelang es der Zengerle-Elf dann kaum mehr, für Entlastung zu sorgen. Philipp Mangold verpasste am langen Pfosten und bei Flachschüssen von Akin Ulker und Matthias König parierte Kleinhans prächtig. Erst in den letzten fünfzehn Minuten ließ sich der SVM wieder im gegnerischen Strafraum blicken. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Kapitän Andreas Knör, der im letzten Moment geblockt wurde. Als die Hausherren in den Schlussminuten mehr wagten, wurden sie zwei mal eiskalt ausgekontert. Zeltner und Leon Gümpelein erhöhten zum Endstand von 0:3.


So. (15.00 Uhr): SVM empfängt den Tabellenführer im Hofmühl-Sportpark

Donnerstag, 11. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Durch einen 7:0-Kantersieg im Nachholspiel gegen Schlusslicht TSV Berching schloss die TSG Roth am Mittwoch zum TSV 1860 Weißenburg und zum TSV Burgfarrnbach auf und bildet mit diesen beiden Teams nun das Verfolgertrio von Tabellenführer BSC Woffenbach. Am gestrigen Donnerstag hatte der FV Dittenheim gegen den SV Ornbau die Chance, sich auf Platz zwei zu verbessern (Ergebnis stand zu Redaktionsschlus noch nicht fest). Auch im Tabellenkeller sorgten einige Nachtragsspiele unter der Woche für eine Begradigung der Tabelle. Dabei konnte einzig der SV Mosbach durch ein 1:0 gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Sportfreunde Dinkelsbühl punkten, während der ESV Ansbach-Eyb (4:0 beim TSV Greding) und der SV Wettelsheim (5:0 bei der SG TSV/DJK Herrieden) klar verloren. Obwohl diese Ergebnisse im Lager des SV Marienstein grundsätzlich mit Wohlwollen registriert wurden, rutschten die Vorstädter durch den Mosbacher Sieg auf Relegationsrang 14 ab.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - BSC Woffenbach

 

Nach dem 3:2 beim SV Ornbau kam es den Blau-Weißen ganz gelegen, unter der Woche kein Spiel absolvieren zu müssen und somit konnte man die Niederlage in letzter Minute vom letzten Sonntag aufarbeiten. Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase kommt mit dem BSC Woffenbach der Tabellenführer in den Hofmühl-Sportpark und dieser hat natürlich die Favoritenrolle inne. Der Ligaprimus gewann die letzten drei Spiele - allesamt gegen direkte Konkurrenten im Aufstiegsgskampf - und musste dabei nicht ein einziges Gegentor hinnehmen. Ein weiterer Sieg würde den Aufsteiger der Landesliga einen weiteren Schritt näher bringen. Ganz anders ist die Ausgangslage für den SVM. Ein Sieg und vier Niederlagen seit der Winterpause haben den SVM in diese prekäre Tabellensituation gebracht und auch wenn die Ausgangslage aussichtslos erscheint, wird die Zengerle-Elf alles in die Waagschale werfen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Ein Blick auf das Hinspiel sollte der Zengerle-Elf Mut machen, denn in diesem erkämpfte man sich in Woffenbach ein torloses Remis.

 


So. (15.00 Uhr): Auftritt beim Tabellennachbarn

Donnerstag, 04. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Gleich zwei Duelle zwischen Spitzenteams hält der 26. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd bereit. Tabellenführer BSC Woffenbach (49 Punkte) trifft auf die fünftplatzierte TSG Roth (42 Punkte) und der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg (44 Punkte) tritt beim Dritten, dem FV Dittenheim (43 Punkte) an. Mit Siegen können der BSC und der TSV die Verfolger distanzieren und deren Hoffnungen im Aufstiegskampf einen herben Dämpfer versetzen. Nutznießer dieser Konstellation könnte der dritte Verfolger, der TSV Burgfarrnbach (42 Punkte) sein, der beim ESV Ansbach-Eyb (Rang 15) antritt. Auch am anderen Ende des Tableaus kommt es zu direkten Duellen. Schlusslicht TSV Berching empfängt den FC Holzheim (Rang 14) und der SV Mosbach (Rang 17) reist zum SV Wettelsheim (Rang 13). Der SV Marienstein liegt momentan zwei Punkte vor dem Relegationsrang und bekommt es am Sonntag ebenfalls mit einem Tabellennachbarn zu tun.

 

So. (15.00 Uhr): SV Ornbau - SV Marienstein

 

Für den Tabellenzwölften geht es am Sonntag zum SV Ornbau, der zwei Punkte und einen Rang vor den Zengerle-Schützlingen liegt. Beide Mannschaften könnten sich mit einem Sieg weiter Luft im Tabellenkeller verschaffen. Dies gilt insbesondere für den SVM, da einige schlechter platzierte Teams noch eine oder zwei Nachholpartien mehr in der Hinterhand haben. Im blau-weißen Lager hofft man, dass das 4:3 über den ESV Ansbach-Eyb den Knoten platzen ließ: "Wir müssen noch stabiler werden, aber wir haben auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Da müssen wir nun anknüpfen. Wichtig war auch, dass wir vier schön herausgespielte Tore erzielt haben. Vielleicht ist auch in dieser Hinsicht der Knoten geplatzt", hofft Stephan Zengerle auf ein erneutes Erfolgserlebnis. Für den Gegner stehen im neuen Kalenderjahr ein Sieg über den TSV Greding und eine Niederlage am letzten Wochenende bei der TSG Roth zu Buche. Das Hinspiel im Hofmühl-Sportpark endete mit einem 3:1 für die Vorstädter.

 


Erster Sieg in 2019: SV Marienstein - ESV Ansbach-Eyb 4:3 (2:1)

Sonntag, 31. März 2019

(jsl) Marienstein

Die Spitzenteams der Bezirksliga Mittelfranken Süd leisteten sich am 25. Spieltag keine Ausrutscher. Bereits am Samstag hatte der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg (44 Punkte) den TSV Freystadt deutlich mit 4:0 besiegt. Tags darauf hatte Tabellenführer BSC Woffenbach (49 Punkte) mit einem 0:3 beim TSV Greding die passende Antwort parat. Auch das Verfolgertrio (allesamt 44 Punkte) gab sich keine Blöße. Die TSG Roth (1:0 gegen den SV Ornbau) hielt sich ebenso schadlos wie der FV Dittenheim (3:0 gegen den STV Deutenbach) und der TSV Burgfarrnbach (3:0 gegen den TSV Berching). Im Tabellenkeller kam es zu zwei direkten Duellen gefährdeter Teams. Der SV Wettelsheim (Rang 13) kam bei den Sportfreunden Dinkelsbühl nicht über ein 2:2 hinaus. Dadurch und dank des eigenen Erfolgs über den ESV Ansbach-Eyb (Rang 15) konnte sich der SV Marienstein auf Rang 12 verbessern.

 

SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb 4:3 (2:1)

Nach drei erfolglosen Anläufen war nach den ersten Punkten im neuen Kalenderjahr die Erleichterung groß im Mariensteiner Lager: "Natürlich hat noch nicht alles funktioniert, aber das war eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen. Die Mannschaft stand kompakt, agierte strukturiert und mit vier Treffern konnten wir uns natürlich auch etwas den Frust von der Seele schießen", resümierte SVM-Coach Stephan Zengerle.

Vor der Partie wurde den beiden verdienten SVM-Mitgliedern Manfred Zink und Josef Weinast in einer Schweigeminute gedacht und die Blau-Weißen liefen mit Trauerflor auf. Ihnen gelang ein Traumstart in die Partie, denn bei einem Gegenangriff verlängerte Manuel Bittlmayer einen langen Ball auf Stephan Steib, der den Ball perfekt mitnahm, ESV-Schlussmann Sebastian Andreka umkurvte und zum 1:0 einschoss. Bereits in der neunten Minute hatten die Gäste nach einem Angriff über die linke Seite die passende Antwort parat. Nach einem Vorstoß bis zur Grundlinie wurde der Ball zurückgelegt und Christian Sandner gelang aus kurzer Distanz der Ausgleich. Mitte der ersten Hälfte ging die Heimelf dann erneut in Führung. Sebastian Heimisch spielte einen schönen Ball über die gegnerische Abwehrkette, wodurch Bittlmayer frei durch war und per Flachschuss erfolgreich war.

Im zweiten Durchgang verließ sich der SVM auf seine gefährlichen Konter und spielte diese nicht sauber genug aus. Bittlmayer scheiterte an Andreka und Heimisch setzte seinen Schuss zu hoch an. Dies rächte sich, als Torhüter Julian Glauer-Wenzl einen Abschluss per starker Reaktion noch an den Innenpfosten lenken konnte und ein ESV-Akteur zum Ausgleich abstaubte. Trotz dieses Rückschlags legten die Vorstädter nochmals zu und wurden für ihren Einsatz belohnt. Pasqual Krieglmeier setzte sich über die linke Seite durch und seine punktgenaue Flanke per Außenrist jagte der eingewechselte Markus Hörmann zum 3:2 volley in die Maschen. Die Vorentscheidung fiel in der Schlussphase, als der ebenfalls eingewechselte Jonas Dorsch im Mittelfeld den Ball eroberte, Bittlmayer freispielte und dieser Andreka aus der Nahdistanz überwand. Der Ansbacher Treffer zum 4:3 mit dem letzten Angriff der Partie war nur mehr Ergebniskosmetik.


So. (15.00 Uhr): Kellerduell im Hofmühl-Sportpark

Mittwoch, 27. März 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Am 25. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken will der BSC Woffenbach seinen Vorsprung von fünf Punkten an der Tabellenspitze verteidigen. Hierzu wird am Sonntag wohl ein Sieg beim TSV Greding notwendig sein, denn der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg kann am Samstag vorlegen und hat gegen den TSV Freystadt die Favoritenrolle inne. Mit nur zwei weiteren Zählern Abstand folgen der FV Dittenheim, die TSG Roth und seit letztem Wochenende der TSV Burgfarrnbach, der von den Ausrutschern der vor ihm platzierten Teams profitierte und zum Verfolgerduo aufschloss. Alle drei Teams dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen zumindest auf den Relegationsrang machen und müssen hierfür dreifach punkten. Der TSV Burgfarrnbach empfängt dabei den TSV Berching. Das Schlusslicht sendete zuletzt Lebenszeichen und konnte den Rückstand auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte verringern.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein – ESV Ansbach-Eyb

 

Mit 25 Punkten auf dem Konto rangiert der SV Marienstein nur zwei Punkte vor diesem. Die Vorstädter warten immer noch auf den ersten Punktgewinn im Kalenderjahr 2019 und die 4:0-Klatsche beim Schlusslicht vom letzten Wochenende liegt auch Trainer Stephan Zengerle noch schwer im Magen. "Vor allem in Bezug auf die erste Hälfte in Berching gibt es nichts schönzureden: Zu wenig Biss in den Zweikämpfen, die fehlende Entschlossenheit und dazu die individuellen Fehler. Hoffentlich hat die Mannschaft verstanden, um was es nun geht. In den drei Spielen seit der Winterpause war kein Gegner übermächtig, sondern wurde erst durch unsere Fehler stark gemacht." Die Möglichkeit zur Besserung bietet sich dem SVM am Sonntag, wenn ab 15.00 Uhr der ESV Ansbach-Eyb im Hofmühl-Sportpark gastiert. Der sich im Abstiegskampf befindende Landesligaabsteiger konnte nach der Winterpause erst eine Partie absolvieren und setzte dabei ein Ausrufezeichen, denn Aufstiegsaspirant TSG Roth wurde am letzten Wochenende mit 2:0 besiegt. Mit einem weiteren Dreier könnten die Eisenbahner mit dem SV Marienstein nach Punkten gleichziehen. Dies gilt es für die Zengerle-Elf zu verhindern, um nicht noch mehr unter Druck zu geraten. Ein Blick könnte dabei durchaus Mut machen: Im September des letzten Jahres gewann man das Hinspiel fulminant mit 0:5.

 

 

 


Herbe Niederlage beim Schlusslicht: TSV Berching - SV Marienstein 4:0 (2:0)

Sonntag, 24. März 2019

 

(jsl) Berching

 

Nach der Niederlage in Deutenbach am letzten Wochenende zeigte sich Tabellenführer BSC Woffenbach gut erholt und gewann das Spitzenspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd gegen den FV Dittenheim mit 3:0. Da der TSV 1860 Weißenburg (41 Punkte) in Deutenbach nicht über ein torloses Remis hinauskam, konnte der BSC seine Tabellenführung auf fünf Punkte ausbauen. Durch ein 0:2 beim ASV Zirndorf schloss der TSV Burgfarrnbach zum Verfolgerduo FV Dittenheim und TSG Roth auf (allesamt 39 Punkte). Die TSG musste sich dem abstiegsgefährdeten ESV Ansbach-Eyb mit 2:0 geschlagen geben. Neben den "Eisenbahnern" punkteten auch der TSV Berching und der SV Wettelsheim im Tabellenkeller dreifach, der im Duell mit dem direkten Nachbarn FC Holzheim durch zwei Tore im zweiten Durchgang mit 2:0 die Oberhand behielt. Der SV Marienstein muss die Wettelsheimer in der Tabelle passieren lassen und rutscht auf Rang 13 ab, denn die Vorstädter kommen im neuen Kalenderjahr weiterhin nicht in Tritt und kassierten bei Schlusslicht TSV Berching eine herbe 4:0-Klatsche.

 

TSV Berching - SV Marienstein 4:0 (2:0)

 

"Mit einer Leistung wie in der ersten Halbzeit werden wir die Klasse kaum halten können. Unsere eigenen individuelle Fehler machen die guten Ansätze immer wieder zunichte", zog Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff Bilanz. In einer ersten Hälfte auf insgesamt schwachem Bezirksliga-Niveau gingen die Hausherren in der 17. Minuten in Führung. Nach einem unnötigen Foul im Strafraum hatte der Unparteiische auf den Punkt gezeigt und Florian Höllrigl verwandelte sicher vom Punkt. Den Gästen gelangen während der ersten Hälfte kaum flüssige Kombinationen und mit dem Pausenpfiff mussten sie das 2:0 hinnehmen. Franz Geyer schaltete nach einer Standardsituation am schnellsten und erhöhte. Im zweiten Durchgang gingen die Vorstädter couragierter zu Werke und mussten durch ein Freistoßtor von Thomas Ennich nach 65 Minuten dennoch das dritte Gegentor hinnehmen. In den Minuten danach hätte das Spiel durchaus kippen können, doch der eingewechselte Ramazen Mazlum scheiterte vom Elfmeterpunkt an TSV-Schlussmann Dominik Höllrigl und auch im direkten Duell mit Manuel Bittlmayer blieb der starke Höllrigl Sieger. Kurz vor Spielende stellte Martin Braun nach einem Ballverlust in der SVM-Defensive den 4:0-Endstand her.

 


Befreiungsschlag verpasst: SV Marienstein - ASV Zirndorf 2:3 (2:3)

Sonntag, 17. März 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Auf Grund widriger Platzverhältnisse konnten am 23. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd nur fünf der neun angesetzten Partien ausgetragen werden. Von einem Spielausfall betroffen war unter anderem der zweitplatzierte TSV 1860 Weißenburg, der am Samstag zu Hause den SV Mosbach empfangen hätte. Mit Freude dürften die "Sechzger" am Sonntag die 2:1-Auswärtsniederlage von Tabellenführer BSC Woffenbach beim STV Deutenbach registriert haben. Mit einem Sieg im Nachholspiel kann der TSV zum BSC nach Punkten aufschließen. Die beiden ärgsten Verfolger des Spitzenduos, die TSG Roth und der FV Dittenheim, müssen sich jeweils ebenso auf ein weiteres Nachholspiel einstellen. Im Tabellenkeller gelang keiner Mannschaft ein Befreiungsschlag. Der SV Marienstein konnte die Niederlagen der Sportfreunde Dinkelsbühl (Rang 16), des SV Wettelsheim (14) und des FC Holzheim (13) nicht ausnutzen, denn man verlor gegen den ASV Zirndorf mit 2:3 und verharrt weiterhin auf Rang 12, zwei Punkte vor dem Relegationsrang.

 

SV Marienstein - ASV Zirndorf 2:3 (2:3)

 

"Das Niveau war heute auf beiden Seiten sehr überschaubar. Das war bei den Bedingungen aber auch nicht anders zu erwarten. Entsprechend sind auch die Tore gefallen. Wir haben aber mit Herz und viel Kampf dagegen gehalten und hätten uns zumindest einen Punkt verdient gehabt", zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff enttäuscht. Alle fünf Tore des Spiels fielen im ersten Durchgang. Nach einem Mariensteiner Stockfehler legte sich Marcus Schmitt den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und schob ins lange Eck ein. Die Hausherren antworteten prompt und profitierten dabei von einer Unachtsamkeit von ASV-Schlussmann Michael Wagner. Alejandro Calle Restrepo jagte ihm den Ball ab und sorgte für den Ausgleich. Fast hätte der SVM-Neuzugang direkt danach erhöht, doch Wagner touchierte seinen Heber noch entscheidend. Auf der Gegenseite klärte der SVM eine Freistoßflanke nicht entscheidend und Schmitt verwertete den Abpraller zum 1:2. Nachdem Restrepo nach schöner Kombination mit Andreas Knör und Manuel Bittlmayer knapp verzogen hatte, erhöhten die Mittelfranken. Eine Ecke von der linken Seite wurde am kurzen Pfosten verlängert und Andre Robl köpfte ein. SVM-Schlussmann Gabriel Rehm musste kurz darauf durch Julian Glauer-Wenzl ersetzt werden, nachdem er umgeknickt war. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff scheiterte Knör mit einem Lupfer an Wagner, ehe eine Kopie des 1:3 für den Anschluss sorgte. Bittlmayer nutzte die Verwirrung nach einem verlängerten Eckball und schoss ein. Nach dem Seitenwechsel verschlechterten sich die Bedingungen auf dem Mariensteiner Nebenplatz durch Wind und Regen zusehends. Nach einer roten Karte für Robl drängten die Vorstädter in Überzahl auf den Ausgleich. Ein Zuspiel von Bittlmayer auf Restrepo geriet etwas zu steil und Wagner lenkte einen Bittlmayer-Drehschuss nach Ablage des eingewechselten Ivan Nastic gerade noch um den Pfosten. Eben jener Nastic sah in der Schlussphase nach einem Foul die rote Karte. Kurz vor Spielende verfehlte eine abgefälschte Hereingabe von Jonas Knietig nur um Zentimeter das kurze Eck des ASV-Gehäuses und nach dem daraus resultierenden Eckball köpfte Jonas Hiller zu zentral auf Torhüter Wagner. Auf der Gegenseite verhinderte Glauer-Wenzl in der Schlussminute bei einem Gegenangriff eine noch höhere Niederlage der Blau-Weißen.