Neuigkeiten: Radsport
Sophia Schrödel zur Bundessichtung nach Frankfurt a. d. Oder
Prolog:
Am vergangenen Dienstag kam die Bestätigung, dass Radsportlerin Sophia Schrödel vom SV Marienstein nun auch im nationalen Ranking der Nachwuchs- fahrerinnen U17 auf Platz 3 geführt wird. Ausschlaggebend war ein Radrennen am Osterwochenende in Chemnitz (5. Platz) und ein weiteres südlich von Stuttgart (2. Platz). Nun geht es bereits dieses Wochenende zu einem Bundessichtungsrennen nach Frankfurt/Oder.
Rennen 2:
"Mir, mir ist saukalt!“, viel mehr konnte das erst fünfzehnjährige Nachwuchstalent nach dem harten Rennen „21. Allgäuer Straßenpreis“ bei 2°C und Schneefall nicht mehr sagen. Zuvor hatte sie sich hinter Antonia Betzinger, RSV Irschenberg über 37 sehr wellige Kilometer und einem steilen Schlussanstieg den 2. Platz in der weiblichen Jugend U17 erkämpft.
Rennen 3:
Am Karsamstag ging es dann zum „78. Internationalen Radrennen rund um den Sachsenring“, Schrödels erstes Bundessichtungsrennen. Auf acht Runden der sehr bergigen Autorennstrecke über insgesamt 28 Kilometer konnte Schrödel mit einer sechsköpfigen Gruppe ausreißen. Diese entschied dann auch die Platzierungen im Endspurt. An der steilen Rampe entschied Messane Bräutigam, RSV Rheinzabern das Rennen vor Betzinger und Tina Rücker, RSV Osterweddingen für sich. Schrödel wurde Fünfte.
Rennen 4:
Nach nur einem Tag Pause startete die SMV-Sportlerin bereits wieder hochmotiviert beim 46. Radrennen des RSC Schönaich. Das „Sachsenrennen“ schien sie komplett weggesteckt zu haben. Wieder ein Rundstreckenrennen über insgesamt sechzig Kilometer, tausend Höhenmetern und einem Schlussanstieg über 14 Prozent. Bei diesmal schönstem Wetter und zahlreichen Zuschauern musste Schrödel nur hinter der ein Jahr älteren Joelle Messemer, RSC Linden (Kaiserslautern)über die Ziellinie fahren und platzierte sich sogar vor der Deutschen Vizemeisterin 2021, Leni Bauer (RSV Stuttgart-Vaihingen).
Doppelerfolg für Nachwuchsradsportlerin Sophia Schrödel
Erstes Kriterium 2022, erster Sieg und Bahnerfolg
SVM-Nachwuchstalent Sophia Schrödel gewinnt in Nürnberg
Unser zur Zeit wohl größtes Talent im Radsport, Sophia Schrödel scheint gut über den Corona-Winter gekommen zu sein. Gleich zweimal bewies sie am vergangenen Wochenende ihr Talent. Beim Südvergleich, einem überregionalen Rennen der südlichen Bundesländer, im Peter-Krauss-Velodrom (Augsburg) erreichte sie in der 2000 Meter Einer-Verfolgung auf Anhieb den dritten Platz.
Der RC Herpersdorf veranstaltete den „60 Jahre Auto Neuser Preis“, ein Rundstreckenrennen für die „Elite Amateure“ und viele Nachwuchsklassen. Hier startete Schrödel in der U15 mit den männlichen Jugendlichen, die auch zusammen gewertet wurden.
Auf der 900 Meter Runde, die zwölf Mal durchfahren werden musste, überraschte sie nicht nur die Jungs, sondern auch die zahlreichen Zuschauer am Kleinreuther Weg und am Röthensteig. Auch Alt-Ministerpräsident Günther Beckstein gab sich die Ehre. Von der ersten Runde an bestimmte das junge Nachwuchstalent das Tempo, gewann drei Zwischenwertungen und auch den Schlussspurt vor Niklas Kuznik (RSV Rosenheim) und Paula Gloning (ERTL Augsburg).
Einladung für alle Abteilungen: Radsport for Teens #We ride for Ukraine!!!
Auch wir wollen unsere Solidarität zeigen und den Menschen in der Ukraine helfen.
Die Hilfe jedes einzelnen ist wichtig und gut, aber alle zusammen können wir viel mehr erreichen.
Deswegen wollen wir vom 15.03.2022 bis zum 01.04.2022 so viel Geld mit unseren Rädern sammeln, wie nur irgendwie möglich!
So funktioniert's:
Jeder Teilnehmer sucht sich aus Familie, Freunden, Bekannten oder sonstigen Unterstützern bis zu 5 Sponsoren aus, die pro gefahrenem Kilometer einen festen Betrag - egal wie hoch - spenden.
Wenn unsere Mädels und Jungs dann bis zum 1. April beispielsweise 100 km gefahren sind, werden diese 100 km in bares Geld umgewandelt. Für jeden zurückgelegten Kilometer spenden wir
dann den in der Liste angegebenen Betrag an ein Hilfsprojekt für geflüchtete Ukrainer•innen oder in der Ukraine Verbliebene. Den Spendenbetrag können die Sportler dann bis zum 5.4.2022 bei den
Trainern Christian Wenzel oder Sebastian Bernecker in bar abgeben.
Alles was ihr braucht, um zu helfen ist ein Fahrrad und einen Tacho! Und natürlich starke Beine, aber die habt ihr ja alle!
Also: Let's ride for Ukraine!!!
P.S.: gerne könnt ihr die Aktion weitersagen und zum Mitmachen ermutigen! Je mehr strampeln, desto besser!!!
Viele sportliche Grüße und schon mal ein riesiges Dankeschön von allen Trainern und Betreuern von
SV Marienstein, Radsport for Teens!
(Aktion und Text erhalten von Basti Bernecker)
Trainer und Sponsoren gesucht
SVM Ausdauersportler stellen sich für langfristige Ziele neu auf
Die Triathlon Abteilung des SV Marienstein stellt sich neu auf. Der Zulauf von Kindern und Jugendlichen über das Mountainbiking und Schwimmen hat nach der Coronapause stark zu genommen, so dass die Mitgliederversammlung jetzt reagierte. Neue Strukturen und weitere Verantwortliche sollen die Abteilung fit für die Zukunft machen.
Es erinnert fast an die erfolgreiche Zeit beim SV Marienstein um die Jahrtausendwende. Zehn Jahre Sportarbeitsgemeinschaft mit Willibaldgymnasium und Stützpunktschule in Rebdorf, Bayerische Jugendmeisterschaften und fünf Landesfinale der Schulen im Triathlon in der Schamerau führten dazu, dass sogar Jugendliche aus Schwaben und Mittelfranken für den SVM an den Start gingen. Vorne weg als Vorbild ein SVM-Engelhardt-Team, das mit den Herren in der Bayernliga und mit den Damen in der 2. Bundesliga mit drei Firmenbussen an Wochenenden unterwegs war.
Im Triathlon ist es, abgesehen von guten Einzelplatzierungen ruhig geworden. Eine Damenmannschaft gibt es seit 2016 nicht mehr und die Herren konnten in den beiden letzten Jahren die Rennen der Landesliga Süd kaum mehr komplett bestreiten, so dass man nun für 2022 zurückzog.
Aber der Radsport kann auf eine neue Blüte hoffen. Auch im Kurs „Kraulschwimmen“, in Kooperation mit Lilo Adlkofer von der Turnabteilung und der VHS sind über zwanzig Kinder.
Von einem Boom kann man aber gerade bei den „Mountainbike-Kids“ sprechen. Die Nachwuchsarbeit im Radsport wurde mit dem BM-Titel von Sophia Schrödel gekrönt.
Die Neuaufstellung der Abteilung wurde auch notwendig, da Franz Vogel signalisierte den Aufgaben nicht mehr gerecht werden zu können und Stellvertreterin Sonja Pachowsky zurücktrat, da sie aus familiären Gründen häufig in Italien verweilt. Vogel ließ sich dann doch überzeugen, als Abteilungsleiter der Sparte Triathlon im Amt zu bleiben, da für den Nachwuchs im Triathlon Peter Luff, für die Mountainbiker Christian Wenzel und für den Straßenradsport Sebastian Bernecker die Verantwortung übernehmen.
Zwei große Aufgaben konnten noch nicht abschließend geklärt werden, da hier Anspruch und aktuelle Möglichkeiten noch nicht übereinstimmen. Die Ausrüstung aller Ausdauersportler für die geplante Teampräsentation im März kann ohne Sponsoren nur mit Eigenanteil durch die Sportler geleistet werden. Hier hat man erhebliche Wettbewerbsnachteile zum Beispiel gegenüber der RS Germania Weißenburg. Für eine optimale Betreuung der Radsportler auf der Straße und im Gelände – ein Betreuer für je fünf Kinder– fehlen auch noch weitere Trainerinnen und Trainer, um einen Aufnahmestop zu verhindern.
RADBEKLEIDUNG
Liebe Vereinsmitglieder!
Die Triathlon Abteilung bestellt wieder neue Rennrad- und MTB - Bekleidung.
Wir haben uns gedacht, dass es beim SVM sicherlich auch Mädels und Jungs gibt, die nicht Teil der Triathlon – Abteilung sind, aber gerne qualitativ hochwertige Rad - Bekleidung in Vereinsfarben hätten und von günstigen Preisen profitieren möchten.
Daher findet am Freitag, den 12.11. 2021 von 18.30 bis 19.30 Uhr in der Rebdorfer Turnhalle eine Sammel –Anprobe der neuen Kollektion statt (bitte 3G Regel beachten).
Einzige Probier - Möglichkeit, da die Probeteile wieder zurückgegeben werden müssen!
Folgende Teile stehen zur Anprobe und Bestellung zur Verfügung:
- Sportliches, kurzes Rennradtrikot mit kurzer Hose
- Kurzes Trikot und kurze Hose etwas lockerer geschnitten
- Damenhose
- Kinder Trikot kurz und Hose kurz
- Langarmtrikot für kühlere Witterung
- Windweste
- Zeitfahr – Skinsuit
- MTB Enduro Trikot und MTB Short
- Regenjacke
- Socken
- Radcap
Das Design der neuen Trikots ist bis auf Kleinigkeiten (Aufschrift „Triathlon“ entfällt diesmal) identisch mit der bisherigen, schwarzen Version (siehe Foto)
Es wäre cool, wenn möglichst viele von euch kommen!
Wir freuen uns auf euch!
„Giro di Duggi“ bricht Rekorde!
Giro di Duggi mit neuen Rekorden
Neuer Streckenrekord, 120 Teilnehmer und Rekordspende für Sternstunden
Eichstätt (voj) Die sechste Benefizrundfahrt „Giro di Duggi“ schlug in diesem Jahr alle bisherigen Rekorde. Die Spitzengruppe kam auf gleicher Strecke um über zwei Minuten früher ins Ziel. Die Teilnehmerzahl hat die Hunderter- und die eingesammelte Spende die Tausendermarke übersprungen.
„Hundert sind es diesmal aber sicher!“ meinte Vereinsvorstand Arnulf Neumeyer an der Startlinie stehend zu Franz Vogel, Abteilungsleiter Triathlon. Nach traditioneller Gedenkminute für Wolfgang „Duggi“ Gutknecht († 3.10.2015) schickten beide gemeinsam das Feld der meist Rennradfahrer auf den Rundkurs. Ein paar wenige E-Bike- und Mountainbike-Fahrer hatten sich auch eingefunden. Und es waren nach Durchsicht der Einschreibe- und Ergebnislisten 120 Teilnehmer, vermutlich mit den Nachzüglern, die sich nicht mehr eintragen konnten, sogar ein paar mehr.
Vom Start weg wurde nicht gebummelt, sondern gleich Druck gemacht. Bereits beim Tunnel in Wasserzell riss das Feld auseinander und nach den Anstiegen „Tempelhof“, vor und nach Biesenhard war das Feld sortiert. Die Spitzengruppe um Holger Wanke (RT WINAX foodartists), Stefan Bayerlein (ESV Ingolstadt), Frank Burkhardt (Wellheim), Max Pfaller (VfB Kipfenberg), Alex Geith (RT Gaimersheim) und Triathlet Franz Vogel vom SV Marienstein machte sich auf, den Streckenrekord von Peter Schoberer (56:37 Minuten) aus 2019, zu brechen. Am Ende blieb die Uhr bei Vogel nach 54:04 stehen und alle Fahrer der Spitzengruppe blieben unter der alten Marke. Dies bedeutete einen Schnitt von über 39 Stundenkilometern, im Gegensatz zu 37,6 km/h aus 2019 und das über 35,5 Streckenkilometern und über 400 Höhenmetern.
Über diesen Spitzensport hinaus zeigte auch der jugendliche Nachwuchs, was er schon zu leisten im Stande ist. Allen voran auch der Eichstätter Karim Mliki (RSG Augsburg, U17)), der lange an der Spitzengruppe dranblieb, aber auch die weiblichen Talente des SVM Sophia Schrödel und Lissy Frosch, die in einer der Verfolgergruppen dabei waren.
Wichtig für den Veranstalter sind aber auch alle reinen Freizeitsportler. Es soll auch in den nächsten Jahren ausdrücklich eine Jedermann/frau-Veranstaltung bleiben und gerade die Mountainbiker und E-Bikefahrer sollten sich nicht abschrecken lassen, selbst wenn sie eine Stunde später ins Ziel kommen. Auch soll es weiterhin eine Benefiz-Rundfahrt bleiben, bei der diesmal 1300.- EURO eingesammelt wurden und die Triathleten des SVM werden die Spende auf 1500.- EURO aufrunden. Geplant ist eine Übergabe im Rahmen einer Sternstunden-Aktion am Christkindlmarkt in Nürnberg. Hatte man in den vergangenen Jahren immer verschiedene regionale Institutionen begünstigt, denkt man darüber nach langfristig mit „Sternstunden, wir helfen Kindern“ zu kooperieren, da hier wirklich jeder EURO bei den Kindern ankommt. Dies wäre sicher auch ganz im Sinne von Duggi Gutknecht gewesen.
Zu den Bildern (alle Stefan Schramm):
https://www.stefanschramm-fotografie.de/picdrop/j3MfuDd79W
„Giro di Duggi“ 2021
6. SVM-Benefizrundfahrt zum Todestag von Wolfgang Gutknecht
Der sechste Giro di Duggi zum Todestag unseres ehemaligen Sportkameraden Wolfgang "Duggi" Gutknecht († 13.10.2015) wird am Sonntag, den 10. Oktober stattfinden. Die Triathlonabteilung organisiert erneut die Rundfahrt für einen wohltätigen Zweck.
Am 10. Oktober ab 14.00 werden wieder freiwillige Spenden reingefahren. Davon gehen Vorstand Arnulf Neumeyer und die Familie Vogel fest aus, auch wenn - wie zuletzt 2020 - wieder Corona-Bestimmungen zu beachten sind.
Die Rundfahrt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld, die Weinleite und zurück zum SVM-Sportplatz wird wie 2020 organisiert (siehe auch Skizze).
„Sportausübung und die praktische Sportausbildung jeder Art ist … unter freiem Himmel ohne Personenbegrenzung, …
- mit Testnachweis
- mit Kontaktdatenerfassung
… (LRA Eichstätt, ab 28. 08. 2021)
möglich.
Riesenerfolg für Radsportnachwuchs!
Beim Schwabacher Stadtparkrennen am 3. Oktober erreichten unsere Mädels einen sensationellen 1. (Sophia Schrödel) und 3. Platz (Theresa Rehm) in der Klasse U15 weiblich!
Da in diesem Rennen gleichzeitig die bayerische Kriteriumsmeisterschaft ausgefahren wurde stellt der SV Marienstein mit Sophia Schrödel die bayerische Kriteriumsmeisterin! Wir gratulieren von Herzen Mädels!
Geglückter Saisoneinstieg für Eichstätter Nachwuchsradsportler
Nachdem coronabedingt zunächst kaum Rennen ausgerichtet wurden, nahm die Radsaison für die Nachwuchsradsportlerinnen und Radsportler des SV Marienstein im Juni und Juli richtig Fahrt auf.
Mit Theresa Rehm, Sophia Schrödel, Elisabeth Frosch und Niclas Reuter starteten gleich vier Fahrerinnen und Fahrer in ihre erste richtige Radsaison. Beste Bedingungen, um sich mit den Anforderungen des Radsports vertraut zu machen und Rennerfahrung sammeln zu können, boten hierfür die Münchener Donnerstagsrennen. Organisiert wurde diese aus vier Rennen bestehende Rennserie von den Munich Bike Stars - einer Kooperationsplattform des Bayern Rundfahrt e.V. und den Münchner Traditions-Clubs sowie dem Bezirksverband Oberbayern des Bayerischen Radsportverbands.
Direkt an der Allianzarena gelegen musste in allen Klassen ein schneller 1,5 km langer Rundkurs befahren werden. Kämpfte sich beim ersten Lauf am 10. Juni Niclas Reuter in der Klasse U17 noch alleine durch ein hartes, verregnetes Rennen, das er auf Platz 8 beenden konnte, nahmen Lauf zwei am 24 Juni alle Sportler des SVM in Angriff. Hier konnte Theresa Rehm unter erneut widrigen Wetterbedingungen mit Rang 3 in der Klasse U15 weiblich ein erstes Highlight setzen, gefolgt von ihrer Vereinskollegin Sophia Schrödel auf Platz 4.
Beim vorerst letzten Renntag am 22 Juli – der dritte Renntag fiel wegen Unwettern komplett aus – sorgte Sophia Schrödel für ein weiteres top Ergebnis und gewann das Rennen der U15 weiblich vor Paula Gloning von den E – Racers Augsburg, der amtierenden bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahren. Theresa Rehm beendete das Kriterium diesmal auf Platz 6, Niclas Reuter erreichte bei der U17 Platz 10. Große Moral bewies außerdem Elisabeth Frosch, die im Rennen der U 17 weiblich nochmals antrat, nachdem sie zuvor schon mehr als die halbe Renndistanz der U 15 bestritten hatte, aber wegen einer falschen Meldung aus dem Rennen genommen wurde. Für diesen Kampfgeist wurde sie schließlich belohnt und erreichte am Ende sogar Platz eins.
Bei allen Donnerstagsrennen stand mit Karim Mliki, der für die RSG Augsburg startet, ein weiterer Eichstätter und Trainingspartner der Vorstädter in der Klasse U17 am Start. Wie für seine Mitstreiter vom SV Marienstein zahlte sich für Karim das Monate lange, teils recht einsame Training unter Coronabedingungen im Winter und Frühjahr aus. Von Rennen zu Rennen kam er immer besser in Form und konnte nach den Platzierungen 9 und 4 im dritten Lauf am 22.7. einen beeindruckenden 2. Rang hinter dem für die RSG Irschenberg startenden Maximilian Weiß einfahren. Nur Tage zuvor hatte Karim auch schon beim Dernyrennen auf der Radrennbahn ihn Niederpöring seine langjährige Rennerfahrung ausspielen können und hatte den dritten Platz belegt.
Mit den im Schambachtal bei Treuchtlingen ausgetragenen bayerischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am Sonntag, den 1.8., folgte dann der erste Saisonhöhepunkt in unmittelbarer Nachbarschaft.
Alle Starterinnen und Starter des SVM waren bis in die Haarspitzen motiviert, bereit, sich quasi vor der Haustüre in bestmöglicher Manier zu beweisen. So fuhren Sophia Schrödel und Theresa Rehm dann auch einen guten vierten und fünften Platz ein. Nur ein Sturz bei der Wende auf regennasser Fahrbahn verhinderte bei Sophia ein noch besseres Ergebnis – auf Platz eins fehlten lediglich 37 Sekunden. Auch die aus Pappenheim stammende Elisabeth Frosch konnte mit Rang sieben in ihrem ersten Zeitfahren durchaus zufrieden sein. Die sehr stark besetze Konkurrenz bei den 15 und 16 jährigen Jungs beendeten Karim Mliki und Niclas Reuter auf Platz 11 bzw. 13.
Weitere Impressionen gibt es in der Bildergalerie zu finden.
Vier Sportler aus der Region starten zum zweiten Mal beim Ultracyclingevent „Race Around Austria“
Team „Verschleißgruppe” will ihre Zielzeit von 2020 um halbe Stunde unterbieten
Das Team „Verschleißgruppe” hat ihr Wort gehalten und geht am 11. August zum zweiten Mal an den Start des Ultracyclingevents „Race Around Austria“. Das Radrennen, welches in St. Georgen am Attersee startet und endet, ist das längste Zeitfahren Europas und führt 2.200 Kilometer und über 30.000 Höhenmeter entlang der grenznahen Straßen einmal rund um Österreich.
Die Hobbyradfahrer Max Bittl, Max Schwarz (beide RC Germania Weißenburg), Michael Liebold (SV Marienstein) und Erich Dörfler (RV Buchloe) absolvierten die Strecke vergangenes Jahr zum ersten Mal. Das Amateurteam mit ihren sechs Betreuern belegte nach 3 Tagen und 28 Minuten überraschend den 5. Platz der Viererteams. Kurz nach der Zieleinfahrt waren sich Bittl, Schwarz, Liebold und Dörfler schnell einig, auch 2021 wieder gemeinsam starten zu wollen: „Das war so ein cooles Erlebnis,” sagt Dörfler. Es sei aber auch teilweise absurd gewesen, da das Team wirklich 72 Stunden Nonstop in Bewegung war. „Unsere Tage bestanden wirklich nur aus Radfahren, Essen und Schlafen - Was will man mehr?”, lacht Bittl. Das Rennen sei reibungslos abgelaufen, alles lief Hand in Hand und das zehnköpfige Team hat bestens harmoniert. Bis auf einen Platten und einer kurzen Zwangspause aufgrund eines Gewitters gab es keinerlei Zwischenfälle.
Nachdem letztes Jahr Premiere für das Team war, galt lediglich die Devise, vor Zielschluss anzukommen. Für dieses Jahr haben sich die Männer ein höheres Ziel gesteckt: „Heuer wollen wir unser Ergebnis von 2020 natürlich unterbieten und in unter 72 Stunden finishen,” sagt Liebold. Um knapp eine halbe Stunde schneller zu sein sei nicht nur die physische Vorbereitung, sondern eben auch eine detaillierte Planung ausschlaggebend, weswegen Teamchef Schwarz viel Vorarbeit geleistet und unter anderem die komplette Strecke akribisch durchgeplant hat. Es steht nicht nur fest, wer welchen Streckenabschnitt radeln wird, sondern auch welches der acht Fahrräder dafür zum Einsatz kommen soll. Darüber hinaus wird das Betreuerteam um zwei Personen aufgestockt und ein zusätzliches Begleitfahrzeug organisiert. Damit immer ein Radfahrer auf der Strecke ist, kommt wieder die Strategie vom letzten Jahr zum Einsatz: „Wir werden den Radfahrer circa stündlich wechseln,” erklärt Schwarz. Dadurch hätte jeder der Sportler rund drei Stunden Zeit zum Umziehen, Ausruhen und Essen bevor er wieder auf das Rad steigen muss. Das hätte sich letztes Jahr gut bewährt, so Schwarz.
Unterstützung bekommt das Team heuer zusätzlich von einigen regionalen Unternehmen, die sich nicht nur monetär einbringen: „Wir sind wirklich dankbar, dass wir heuer einige Sponsoren wie die Erfurt Automatisierung oder Erfurt E-Mobility an der Seite haben,” sagt Schwarz und ergänzt: „Und besonders freut uns, dass unser Hauptsponsor, Michael Grund, sogar selbst als Betreuer nach Österreich mitfährt.” Wer das Team live begleiten möchte, kann es auf Instagram unter „RAA 2021 Verschleißgruppe” finden.
(Birgit Böhm)
Einstellung Spiel- und Trainingsbetrieb für den gesamten Sportverein
Liebe SVM'ler,
Update zum weiteren Vorgehen in Bezug auf die aktuelle Corona-Situation:
Wir stellen mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb in der Fußball-Abteilung ein!
Der Trainingsbetrieb kann in allen Abteilungen des SVM noch bis einschließlich Freitag, den 30.10., stattfinden.
Infomationen, wie es nach den vier November-Wochen weitergehen wird, teilen wir Euch rechtzeitig über unsere bekannten Kanäle (Homepage/Facebook/Instagram) mit.
Für Fragen stehen Euch neben der Vorstandschaft natürlich auch Eure Abteilungsleiter/Trainer/Übungsleiter gerne zur Verfügung.
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Auch die nächsten 4 Wochen (und natürlich danach) werden wir als Verein gemeinsam durchstehen, auch wenn neben den sportlichen Aktivitäten die ursprünglich für Jahresende angesetzten gesellschaftlichen Ereignisse (Mitgliederversammlung/Gedenkgottesdienst/Weihnachtsfeier) corona-bedingt entfallen bzw. ins nächste Jahr verschoben werden müssen.
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Das Wichtigste aber zum Schluß: Bleibt gesund!
Eure Vorstandschaft des SV Marienstein
Erfolgreicher „Giro di Duggi“
Fantastischer Radsport und viele Spenden bei der 5. SVM-Benefizrundfahrt
Der fünfte Giro di Duggi zum Todestag des ehemaligen Sportkameraden Wolfgang Gutknecht wird vom SV Marienstein als voller Erfolg bezeichnet. Mit achtzig Radsportlern aller Leistungsklassen und achthundert EURO Spenden hätte die Triathlon-Abteilung in Corona-Zeiten nicht gerechnet.
Am letzten Sonntag fand bereits zum fünften Mal in Eichstätt-Marienstein die Benefizrundfahrt in Gedenken an den Radsportler „Duggi“ Gutknecht statt. Angesichts der wieder steigenden Covid19 Infektionszahlen, den damit verbundenen Auflagen und obendrein der erstmals schlechten Wetterprognose mit weniger 10 Grad Lufttemperatur, erhofften sich die Triathleten des SVM fünfzig Starter. Umso größer die Freude, dass es dann knapp über achtzig wurden, die zunächst auch noch trocken blieben. Und es zeigte sich, dass der „Giro di Duggi“ vor allem noch einmal viele starke Ausdauersportler der Region anzog. Am Ende dieser wettkampfarmen Saison wollten sie sich noch mal einem intensiven Vergleich stellen.
Die Spitzengruppe beherrschte wieder Elitefahrer Peter Schoberer aus Kipfenberg (Veloclub Ratisbona Regensburg). Die zunächst relativ große Gruppe mit weiteren Fahrern vom RS Kipfenberg, vom SV Marienstein und des TSV Gaimersheim, angeführt von Vorstand Alexander Geith sowie Maxi Bittl (RC Germania Weißenburg) wurde wie schon die Jahre vorher erst am Berg von Dollnstein nach Eberswang „gesprengt“. Wer am Berg gerade noch folgen konnte, flog spätestens bis Schernfeld weg, da Schoberer nach der Bergwertung in Eberswang noch mal eine Schippe drauflegte.
Bis zum offiziellen Ziel der Rundfahrt konnten dann nur noch Stefan Bayerlein (ESV Ingolstadt Triathlon), Mountainbike Marathonfahrer Frank Burkhardt (MC Pirate Hamburg), Bittl, Johannes Blind (Sportlicher Leiter RS Kipfenberg) und SVM-Triathlet Franz Vogel folgen. Sie blieben alle unter einer Stunde, fuhren dabei einen 37er-Schnitt über fast 40 Kilometer und 450 Höhenmeter und traten nach Eberswang über 400 Watt.
Aber auch unter den Verfolgern waren neben vielen blau-weißen SVMlern, angeführt von Christoph Sihorsch (1:01:04) noch bekannte Namen wie Triathlet Julian Sterner (1:01:07), der nun wie Bayerlein für Ingolstadt startet Anna und Ernst Knauer aus Schernfeld. Stark auch Maria Marb aus Wellheim, die auch für die Kipfenberger startet und lange in der Spitzengruppe mitfuhr und es sich auch nicht nehmen ließ, mit der „Verschleiß-Gruppe“ der Männer noch eine zweite inoffizielle Runde drauf zu setzten. Spätestens dann waren aber alle patsch nass und trotzdem hoch zufrieden mit einem schönen Radsport-Sonntag, der obendrein 800 Euro für soziale Einrichtungen einfuhr.
„Giro di Duggi“ im Zeichen von Corona
5. SVM-Benefizrundfahrt zum Todestag von Wolfgang Gutknecht
Der fünfte Giro di Duggi zum Todestag des ehemaligen Sportkameraden Wolfgang "Duggi" Gutknecht († 13.10.2015) steht ganz im Zeichen von Corona. Der SV Marienstein organisiert erneut eine Rundfahrt für einen wohltätigen Zweck. Trotz und gerade wegen Covid 19 soll die Radausfahrt am Sonntag, den 11. Oktober stattfinden.
„Zu wenig Masken in den Praxen - das können wir nicht hinnehmen!“ postete ein Eichstätter Unternehmer im April und startete die Crowdfunding-Kampagne #bockaufmaske. Da das Unternehmen auch der Titelsponsor der Kurzstrecke des Volksfestlaufes war und ist, beteiligte sich die Triathlon- Abteilung des SV Marienstein mit 500 EURO an der Kampagne. Hundert Masken sollten damit einer sozialen Einrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Die Ausdauersportler beim SVM vertrauten im April darauf, dass die Kampagne erstens Erfolg haben würde und dass zweitens der „Giro di Duggi“ im Herbst trotz Corona stattfinden kann.
Bereits im Juli meldete der Eichstätter Unternehmer: „MISSION ACCOMPLISHED - Wir haben unser Fundigziel erreicht und können die #bockaufmaske Realität werden lassen“. Nun gilt es am 11. Oktober ab 14.00 durch freiwillige Spenden die „vorgestreckten“ 500 EURO der Triathleten wieder reinzufahren. Davon gehen Vorstand Arnulf Neumeyer und Abteilungsleiter Franz Vogel trotz Corona fest aus, wurden doch in den letzten vier Jahren fast immer das Doppelte erradelt.
In diesem Jahr muss allerdings die Rundfahrt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld, die Weinleite und zurück zum SVM-Sportplatz etwas anders organisiert werden (siehe auch Skizze). Die Einschreibung erfolgt ab 13.00 Uhr nicht beim Sportheim in der Schamerau, sondern auf dem großen Busparkplatz. Es besteht dabei Maskenpflicht. Es wird keinen Massenstart (2019: 100 Teilnehmer gleichzeitig) geben. Die traditionelle Kuhglocke der Familie Gutknecht wird mehrere Leistungsgruppen in Abständen auf die Strecke schicken. Für das gemütliche Beisammensein nach der Rundfahrt gelten die offiziellen AHA- Bestimmungen der Gastronomie. Zusätzlich ist eine Voranmeldung mit verantwortlichem Ansprechpartner je Gruppe oder Familie spätesten bis 14.00 Uhr in der Gaststätte „zur Schamerau“ notwendig
Toller Erfolg für Nachwuchsradsportler des SV Marienstein
Mit Helena Neumayer, Theresa Rehm, Sophia Schrödel (U15) und Niclas Reuter (U17) nahmen gleich vier Nachwuchsradsportler des SV Marienstein am 1. Treuchtlinger Zeitfahren des RC Germania Weißenburg im Schambachtal teil.
Hierbei mussten von den Teilnehmer in den Nachwuchsklassen U15 10 km, in der U17 16 km bewältigt werden.
Der anspruchsvolle Parcours im Schambachtal verlangte von den Nachwuchsathleten einiges ab, zumal es für drei der vier Starter des SVM das erste „echte“ Radrennen war.
Trotzdem zeigten sie allesamt tolle Leistungen, wobei der 3. Platz in der Klasse U15 weiblich von Sophia Schrödel, die in ihrem ersten Wettkampf die 10 km in 17:05 Minuten absolvierte, eine echte Überraschung und besonderes Highlight für die Nachwuchsradsportler bei der gelungenen Premiere des professionell organisierten Wettkampfes war.