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Sieg bei Ersfelds Liga-Heimpremiere: SV Marienstein - TSV Absberg 3:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein gewann sein erstes Liga-Heimspiel der Saison gegen den TSV Absberg verdient mit 3:0 und fuhr damit in der zweiten Partie den zweiten Sieg ein. Vor Spielbeginn gedachten Aktive und Zuschauer dem kürzlich verstorbenen „SVMler“ Michael Danner. Anschließend gelang den Hausherren ein Start nach Maß in die intensive und mitunter gutklassige Kreisligapartie. In der fünften Spielminute flankte Oliver Reichenberger nach einer schönen Kombination über die rechte Seite zur Mitte, wo ein Klärungsversuch vor den Füßen von Jonas Dorsch landete. Dieser kam nach einem leichten Kontakt aus dem Tritt und der Unparteiische entschied auf Strafstoß, den der Gefoulte selbst platziert ins linke untere Eck verwandelte. Die Gäste suchten nach der passenden Antwort und Thomas Selz schoss aus halblinker Position nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. In der ausgeglichenen Partie hatte der SVM bis zur Halbzeitpause die besseren Chancen und verpasste es, zu erhöhen. Stephan Steib stand knapp im Abseits, als er nach Querpass von Reichenberger einschob, Niko Löffler wurde nach Zuspiel von Steib im letzten Moment geblockt und David Fürsich setzte den Ball über den Querbalken, nachdem seine Mannschaftskollegen trotz Überzahl zu umständlich agiert hatten. Nach dem Seitenwechsel kam die Elf von Trainer Philipp Ersfeld hellwach aus der Kabine und spielte weiterhin sehr konzentriert. In der 57. Minute zog Reichenberger nach einem Ballgewinn an der rechten Auslinie Richtung Tor und überwand TSV-Torhüter Daniel Baumann mit einem frechen Abschluss aus sehr spitzem Winkel. Kurz darauf bewahrte Baumann seine Farben vor einem noch höheren Rückstand, als er im direkten Duell gegen den durchgestarteten Fürsich rettete. Nun erhöhten die Mittelfranken den Druck auf die leidenschaftlich verteidigende und neu formierte Mariensteiner Defensive. Ein Schuss aus der Drehung von Selz war kein Problem für den selten geprüften Mariensteiner Schlussmann Gabriel Rehm, Toni Schärtel schoss freistehend in halblinker Position über das Tor und Robin Schwarz köpfte am kurzen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite sorgte fünf Minuten vor Spielende der eingewechselte Jonas Ferstl endgültig für ein gelungenes Heim-Debüt von Trainer Ersfeld: Nach einem Entlastungsangriff zog er von der linken Seite zur Mitte und war mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern in das lange Eck erfolgreich.
Sa. (16.00 Uhr): Heimspielauftakt gegen den TSV Absberg
Im ersten Heimspiel der Saison empfängt der SV Marienstein am Samstag den TSV Absberg. Mit der Leistung beim Auftaktsieg in Titting war SVM-Coach Philipp Ersfeld sehr zufrieden: „Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten wir bei diesem starken Gegner einen letztendlich verdienten Sieg einfahren.“ Für die Blau-Weißen war es nach zwei erfolglosen Anläufen ohne eigenen Torerfolg der erste Auswärtssieg bei der DJK Limes. Besonders überzeugt war Ersfeld beim Derbysieg von der Stabilität in der Defensive. Diese wird auch am Samstag gegen die erfahrene und gut eingespielte Absberger Elf gefragt sein, die den Auftakt mit einem 1:0 gegen die SG Pfofeld / Theilenhofen ebenfalls erfolgreich gestalten konnte. „Die Personalsituation entspannt sich dank einiger Rückkehrer ein bisschen, doch durch das Fehlen von Maximilian und Julian Lindermeier wird eine neu zusammengestellte Innenverteidigung auflaufen müssen. Wir werden aber versuchen, auch diese Situation durch unsere Kompaktheit und im Kollektiv zu meistern“, blickt Ersfeld voraus. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 16.00 Uhr.
Meilinger 2. beim Schernfelder Bergzeitfahren
Am 25.07.2024 fand das vorletzte Bergzeitfahren des Altmühlcups statt. Bereits zum zweiten Mal fand das Rennen von der Schernfelder Bruck nach Schernfeld statt. Dieses Jahr wurde der Wettkampf durch unseren benachbarten Verein, dem Radsport Team Gaimersheim, organisiert. Sofort fanden sich auch einige Freiwillige vom SVM, um bei der Veranstaltung am Hausberg mitzuwirken.
Während letztes Jahr 54 Teilnehmer kamen, haben sich in diesem Jahr 68 Radsportler aus den unterschiedlichen Regionen für diese besondere Herausforderung angemeldet.
Denn nach dem Start steigt der Anstieg auf maximal 16,4 Prozent an. Im mittleren Teil der Strecke beträgt die Steigung zwischen 4 und 10 Prozent. Im Dorf erreicht der Anstieg bis zu 12 Prozent. Bei dieser Challenge mussten 140 Höhenmeter auf der 1,58 Kilometer langen Stecke überwunden werden.
An Motivation dürfte es den Athleten und Athletinnen definitiv nicht gefehlt haben. Bereits am Start sorgte die spontane Moderation durch Eva, Altmühlcup-Siegerin 2023 (SV Marienstein), für schmunzelnde Gesichter und gute Laune. Die Starter und Starterinnen wurden so richtig aufgeheizt.
Wer einmal die Maximalsteigung von 16,4 Prozent überwunden hatte, konnte sich auf die „Kehrenparty“ freuen. Mit guter Stimmung und Musik wurde man somit nochmal mehr angespornt.
Die Schernfelder sorgten in der Siedlung ebenfalls für letzten Antrieb durch kräftigem Applaus, ehe die Ziellinie erreicht wurde.
Am Ende erfolgte die Siegerehrung mit abschließenden Ausklang am Schäferwagen an der Schernfelder Bruck.
Besonders kräftigen Applaus erhielten die Schülerinnen und Schüler sowie die Junioren. Auch Lorenz Meilinger vom SV Marienstein konnte sich über einen guten 2. Platz in seiner Klasse freuen (u19 Junior).
Bei den Frauen setzte sich Birgit Stegmeier vom RTG durch. Zudem konnte sie den offiziellen Streckenrekord der Frauen brechen und ist somit die Rekordhalterin mit einer Zeit von 5 Minuten und 55 Sekunden.
Der Vorjahressieger und Streckenrekordhalter der Männer, Janik Uellendahl (Radunion Salzburg) teilte sich gemeinsam mit Johannes Hengl (Aschbuch Racing Team) den Tagessieg mit 4 Minuten und 54 Sekunden.
Auch nächstes Jahr hoffen die Veranstalter auf die Durchführung des Altmühlcups. Das Bergzeitfahren fördert den lokalen Radsport und ist unter einigen regionalen und überregionalen Radsportlern zur absoluten Pflichtveranstaltung geworden.
Fotos: Quirin Bachmeier
Text: Leon Ziller
Zaggi's Erfahrungsbericht über den 110km-Trail-Lauf UTC 2024
Karl Ziegelmeier nahm am UTC 2024 teil und berichtet uns aus erster Hand:
"Es ist Samstag, 6. Juli, kurz vor 18 Uhr, nach dem Start am Donnerstag, 4. Juli um 23 Uhr mein Zieleinlauf beim UTC Ultra-Trail® di Corsica in Corte, 110km, 7200 hm im Auf-/Abstieg liegen hinter mir – 42:51:17 Stunden
Bei meinem dritten Start nach 2021 und 2023 hab ich’s geschafft – Finisher beim UTC Ultra-Trail® di Corsica
Der erste Kommentar der Siegerin bei den Frauen, Miria Meinheit aus Deutschland: „Es ist eine sehr schwierige, technische Strecke – ich habe sie wirklich geliebt, aber sie war sehr hart. Es war das härteste Rennen, das ich je gemacht habe. Die Landschaft war einfach unglaublich.“
Ich kann mich ihren Eindrücken nur anschließen.
Nach dem Start in Corte, der ehemaligen Inselhauptstadt zur Zeit der Unabhängigkeit Korsikas, geht es gleich den ersten Aufstieg Richtung Col de Bocca Canaglia auf 1790 m hinauf, 1400 Höhenmeter auf nur 6,2 km. Vor mir schlängeln sich die Stirnlampen der über 450 Läufer*innen steil den Berg hinauf. Ich brauche über 2 Stunden 45 Minuten für diese Etappe. Ein kurzer Abstieg führt auf einem Waldweg zum Verpflegungspunkt Bonniacce bei km 15. Im Tal des Tavignanu entlang geht es etwa 4 km hinauf zur Kontrollstelle Pinadellu, danach zur Bocca Cappizzolu bevor es einen 3 km langen Abstieg mit etwa 800 hm hinunter zum Stausee von Calacuccia auf 878 m geht. An diesem
Kontrollpunkt bei km 32 komme ich am Freitag gegen 7.30 Uhr an, 1 ½ Stunden liege ich vor dem CutOff. Von hier geht’s in den nächsten großen Anstieg zur Bocca Crucetta auf 2415 m bei km 44, dem höchsten Punkt des UTC, vorbei am Lac di Cintu mit Blick auf das das Cinto-Massiv, dem höchsten Gipfel der Insel, 2706 m. Der Anstieg zum See und zur Bocca Crucetta ist sehr technisch, Wege und Umgebung sind alpin. Oben angekommen trifft man auf den bekannten Wanderweg GR20. Die Aussicht, die mir geboten wird, habe ich mir redlich verdient. Ein sehr technischer Abstieg über verblocktes Gelände steht bis zur nächsten Verpflegungsstation an der Bergerie Ballone an, 3,6 km mit 1000 hm, ich benötige hierfür knapp 2 Stunden, wieder eine Herausforderung für Knie- und Fußgelenke. Außerdem muss ich nach einem Stockbruch eine Verletzung meiner Hand versorgen. Die nächsten 5,4 km mit 700 hm konzentrieren sich auf den steilen felsigen Anstieg über die Bocca
Foggiale (1.962m) zur Refuge Ciottulu di i mori. Über den Weg durch das obere Tal des Golo und die Bergerie Radule geht es über die alte Route des GR 20 durch den Wald von Valdoniello zum nächsten Kontrollpunkt Ciattarinu bei km 60, 4.900 hm im Anstieg liegen seit dem Start hinter mir. Es ist 20.30 Uhr an, 1 ½ Stunden liege ich noch vor dem CutOff.
Inzwischen bin ich nach einer Laufzeit von 21 Stunden 30 Minuten auch so müde, dass ich eine kurze Schlafpause benötige. An diesem CP liegt auch mein Dropbag bereit, den man beim Start abgeben konnte. Nach einem Wechsel des Laufshirts und dem Bestücken des Laufrucksackes mit notwendigen Sachen mache ich mich gegen 21.15 Uhr wieder auf den Weg, mein Zeitpolster ist auf etwa 45 Minuten geschrumpft. Es ist inzwischen dunkel geworden, die nächsten Kilometer werde ich ganz alleine unterwegs sein. Über den Aufstieg zum Bocca San Petru, dann etwas steiler zum Bocca A Reta (1883 m) geht es zu den Ufern des Lac di Ninu (1756 m), der Quelle des Tavignanu. Leider kann ich wegen der Dunkelheit die Schönheit dieser Gegend im Lichtschein meiner Stirnlampe nur erahnen. Die Müdigkeit ist inzwischen so stark, dass ich mich beim Laufen bzw. Gehen immer wieder beim Einschlafen ertappe. Die nächste Versorgungsstelle an der Bergerie Inzecche bei km 74 kommt willkommen, ich muss nochmals ein Schlafpause einlegen.
Wir haben inzwischen Samstag, gegen 02.30 Uhr. Es ist jetzt auch kühl geworden, ich ziehe mir ein langärmliges Unterhemd und eine Weste über. Nach ca. 7 km durch das weite Campotile-Plateau erreiche ich das Refuge des Manganu. Über einen steilen, verblockten, mit teilweisen Kletterpassagen führenden Weg mit 750 hm im alpinen Gelände gelangt man schließlich zur Bocca Alle Porte (2250m). Die Aussicht zu den höchsten Gipfeln der Insel als Kulisse und den schönsten Hochgebirgsseen Capitellu und Melu zu unseren Füßen entlohnt für kurze Zeit die Mühen des Anstieges. Nach weitere 1,5 km auf dem GR20 erreiche ich den Kontrollpunkt bei km 84 Bocca Soglia (1975m), es ist inzwischen 7.49 Uhr. Der nächste Verpflegungspunkt mit der letzten CutOff-Stelle liegt in Grotelle. Auf dem 4km anspruchsvollem Abstieg sind 600 hm zu absolvieren, teilweise schwierig über Felsen mit Ketten und Leitern. Ich muss um 9.00 Uhr beim Kontrollpunkt in Grotelle sein, damit ich den Rest des Laufes fortsetzen darf. Die Helferin an der Bocca Soglia meinte, dass dies möglich wäre aber auch sehr knapp werden wird. Leider kann ich von der traumhaften Kulisse um den Lac di Capitellu und den Lac di Melu mit dem Blick auf die spektakuläre Kulisse und den schönen Ausblick auf den Golf von Ajaccio und das Tal des Fiume Grosso jetzt nur noch im Unterbewusstsein mitbekommen. Immer mit Blick auf meine Uhr, aber hochkonzentriert angesichts des Risikos in dem technischen Gelände, „laufe ich um mein Leben“, es geht zwar nicht um Hunderstel aber tatsächlich um Sekunden. Um 8.59 Uhr, 1 Minute vor dem CutOff durchlaufe ich die Zeitnahme, geschafft!
In diesem Moment denke ich nicht daran, dass nun immer noch über 20 km mit knapp 900 hm noch bis zum Ziel in Corte vor mir liegen. Etwa 800 m Höhenunterschied auf 3 kurzen Kilometern führen vom Restonica-Tal zum Alzu-Plateau. Danach geht es die letzten 12 Kilometer auf felsigen Wegen wellig bergab durch das Tavignanu-Tal und seine engen Schluchten. Ein Stück weit lasse ich mich noch auf den Trails durch den Wald durch die inzwischen dazugekommenen Läufer des Restonica-Trails bergab verleiten. Dann merke ich schnell, dass meine Fußgelenke dies nicht mehr mitmachen und ich lasse es wieder langsamer angehen. Endlich ist das Ziel Corte mit seiner Zitadelle in Sicht, der Zieleinlauf durch die historische Altstadt lässt alle Mühen vergessen.
Nach 42:51:17 Stunden laufe ich auf Platz 284 der Männer, Platz 2 in der Altersklasse M6 H (65-69) über die Ziellinie. Von 457 Startern erreichen 319 das Ziel, 138 sind mit DNF ausgeschieden. Das Finisherquote spricht
für die technischen Schwierigkeiten.
Fazit: Für Freunde des langen Leidens ist der UTC eine absolute Empfehlung"
Der SVM vor dem Saisonauftakt bei der DJK Limes (Sa., 16.00 Uhr)
Der SV Marienstein startet am Samstag (16.00 Uhr) mit dem Lokalduell bei der DJK Limes in die neue Spielzeit der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Die absolvierte Vorbereitung stimmt den neuen Trainer, Philipp Ersfeld, durchaus optimistisch: „Die Jungs sind nach den zahlreichen Trainingseinheiten konditionell fit und machten vor allem in den letzten beiden Wochen einen Schritt nach vorne, als meine Spielidee immer besser verinnerlicht wurde. Auch wenn die Trainingsbeteiligung mit im Schnitt über 22 Spielern pro Einheit überragend war, fehlten und fehlen auch aktuell urlaubsbedingt viele wichtige Spieler und dies wird sich leider während des Augusts kaum ändern. Dies werden wir durch die Breite des Kaders, die sich im Vergleich zur Vorsaison nochmal verbessert hat, hoffentlich abfedern können.“ Angesichts von zahlreichen Zu- und Abgängen kann man bei den Vorstädter durchaus von einem größeren Umbruch vor dieser Saison sprechen. Zu einer Bewertung der Zugänge will sich Ersfeld, der Dominik Pfuhler nach vier Spielzeiten als Übungsleiter bei den Blau-Weißen ablöste, vorerst nicht hinreißen lassen: „Nach den ersten Punktspielen werden wir einschätzen können, ob und wie die Neuzugänge einschlagen und ob wir auch individuell besser besetzt sind als in der letzten Spielzeit.“ Mit dem Auswärtsspiel auf dem Mantlacher Berg wartet zum Saisonauftakt bereits ein harter Brocken auf seine Elf. Ersfeld, der zuletzt Ligakonkurrent TSV 1860 Weißenburg II trainierte, kennt die Liga und die Gegner natürlich bestens: „Die DJK Limes ist auch auf Grund ihrer Zweikampfstärke und der individuellen Klasse einiger Akteure ein äußerst unangenehmer Gegner, dem wir im Derby über 90 Minuten Paroli bieten wollen.“ Angesichts der zahlreichen Urlauber gilt es für die Elf um Kapitän Jonas Dorsch, die ersten Wochen möglichst unbeschadet zu überstehen. Als Aufstiegsaspiranten sieht Ersfeld den TV Büchenbach, Drittplatzierter der Vorsaison, und den FV Dittenheim, der eine überragende Rückrunde spielte und sich dadurch noch auf den fünften Rang verbesserte – einen Platz hinter dem SVM. Die 48 erzielten Punkte bedeuteten für den SVM zuletzt das beste Saisonergebnis seit dem Bezirksligaabstieg. Die Generalprobe vor dem Auftakt glückte für den SVM am letzten Sonntag. Mit einem 5:1 über die TSG Pappenheim nahm man erfolgreich Revanche für die kurz zuvor erlittene 3:0-Niederlage gegen den gleichen Gegner. Maximilian Becker brachte den SVM in der 10. Spielminute in Front, ehe David Mürl mit dem Pausenpfiff ausglich. Im zweiten Durchgang machten es die Vorstädter dann deutlich: Laurenz Heindl, Stephan Steib, Jonas Ferstl und Andreas Knör sorgten für den standesgemäßen Sieg gegen den Kreisklassisten und das nötige Selbstvertrauen vor dem Auftritt bei der DJK Limes, wo man in der Vorsaison trotz Überlegenheit mit 2:0 verlor.
Hofmühl Volksfest-Halbmarathon - Helfer gesucht!
Liebe SVM’ler,
in genau einem Monat findet unser nächstes Highlight im Vereinskalender statt, unsere Laufveranstaltungen am ersten Volksfest-Sonntagnachmittag, der Hofmühl Volksfest-Halbmarathon, die Hirsch Kurzstrecke, der Weitner-Nachwuchs und -Bambinilauf.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir sind aller guter Dinge, dass wir auch dieses Jahr ein tolles Event auf die Beine stellen werden.
Dafür brauchen wir auch Eure Hilfe: Unterstützt uns gerne bei den Vorbereitungen, am Tag der Läufe selbst oder auch beim Aufräumen, Möglichkeiten gibt es viele, vielleicht findet sich was, das mit Eurer Verfügbarkeit vereinbar ist.
Helfer kann man nie genug haben, und wenn es nur Kleinigkeiten sind, wir freuen uns über jede helfende Hand.
Es müssen auch nicht zwingend nur SVM Mitglieder sein, wenn Ihr in der Familie oder im Freundeskreis jemanden kennt, der mithelfen möchte, sehr gerne.
Um die Rückmeldungen möglichst einfach zu koordinieren, folgendes Vorgehen:
Mit Vorname, Name und Handynummer an folgende Mail-Adresse:
halbmarathon@sv-marienstein.de
Geplant wäre dann die weitere Kommunikation über WhatsApp, wer das nicht haben sollte, bitte auch erwähnen in der Rückmeldung.
Vielen Dank für Euren Einsatz im Voraus!
Der SV Marienstein beim Städtecup in Chrastava
Der Internationale Städtecup vereint seit 2004 die Partnerstädte Eichstätt, Chrastava, Lwówek und Lwówek Śląski und sorgt nicht nur für sportlichen Wettkampf, sondern auch für freundschaftlichen Austausch und Völkerverständigung unter den Kindern und Jugendlichen. In diesem Jahr fand das Fußballturnier in Tschechien (Chrastava) statt, wobei der SV Marienstein die Stadt Eichstätt mit zwei U11-Mannschaften vertrat. Am 19.07. machten sich die 20 Nachwuchs-Kicker in Begleitung des 1. Vorsitzenden Arnulf Neumeyer, der Trainer Peter Bosch und Alan Schütze und fünf weiterer Betreuer auf den Weg nach Tschechien, wo am Samstag das Fußballturnier stattfand. Dieses konnten die Vorstädter gewinnen und nahmen nach Turnierende eine riesige Trophäe in Empfang. Zudem wurde Ludwig Mayer mit 13 Toren als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet. Abseits des Rasens sorgten das Rahmenprogramm und ein nahegelegenes Schwimmbad für reichlich Abwechslung und Austausch unter den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Tschechien, Polen und Deutschland. Am Sonntag trat die Mariensteiner Delegation mit zahlreichen Eindrücken, dem Turniersieg und dem festen Vorhaben im Gepäck, den Titel nächstes Jahr in Lwówek verteidigen zu wollen, die Rückreise an.
Pokalsieg bei der DJK Preith / Mi. (19.00 Uhr): Lokalderby beim FC Türk Gücü Eichstätt
(jsl) Marienstein
Im Vorrundenspiel des Totopokals auf Kreisebene wurde der SV Marienstein am Sonntag seiner Favoritenrolle gerecht und gewann bei A-Klassist DJK Preith mit 0:3. Bereits im ersten Durchgang stellte die Elf von Trainer Philipp Ersfeld die Weichen auf Sieg. Kapitän Jonas Dorsch verwandelte einen Freistoß direkt und Elias Ferstl drückte den Ball nach einer Freistoßvariante über Linie. In der zweiten Halbzeit sorgte Serkan Tozun nach einer sehenswerten Kombination für den Endstand. Bereits am Mittwoch geht es für die Vorstädter im Totopokal weiter, wenn man beim FC Türk Gücü Eichstätt zum Lokalderby aufläuft. Anpfiff auf dem Uni-Sportgelände auf dem Seidlkreuz ist um 19.00 Uhr.
Platz 4 im Sparkassenpokal
Im Spiel um Platz 3 des Sparkassenpokals 23/24 standen sich die beiden Kreisligisten SV Marienstein und der SV Hundszell gegenüber. Die Hausherren dominierten die ersten zehn Minuten, ehe die Gäste immer besser ins Spiel fanden und die Zuschauer bei tropischen Temperaturen ein ausgeglichenes Spiel sahen. In der 34. Spielminute brach Laurenz Heindl nach einem langen Ball durch, blieb alleine vor dem Tor eiskalt und brachte die Vorstädter mit 1:0 in Front. Direkt nach Wiederanpfiff erzielte Manuel Wittmann nach einem Mariensteiner Abwehrfehler den Ausgleich. Im zweiten Durchgang verloren die Blau-Weißen auch bedingt durch zahlreiche Wechsel den Faden. In drei Situationen rettete SVM-Torhüter Gabriel Rehm bravourös, ehe auch er geschlagen war. Nach einem Solo von der Mittellinie legte ein Hundszeller Akteur quer und sein Mannschaftskamerad schob zum Siegtreffer ein.
So. (15.00 Uhr): SVM im Toto-Pokal bei der DJK Preith gefordert
(jsl) Marienstein
Im Toto-Pokal des Fußballkreises Neumarkt/Jura kommt es für den SV Marienstein zu interessanten Lokalduellen. In Gruppe 17 trifft man auf die DJK Preith, die TSG Pappenheim und den FC Türk Gücü Eichstätt. Das erste Spiel findet bereits am Sonntag (15.00 Uhr) bei der DJK Preith statt. Zeitgleich duellieren sich der FC Türk Gücü Eichstätt und die TSG Pappenheim auf dem Uni-Sportplatz auf dem Seidlkreuz. Die Vorstädter gehen als Kreisligist als klarer Favorit in die Gruppenspiele gegen die A-Klassisten und den Kreisklassisten TSG Pappenheim. Für diese drei Mannschaften sind es die ersten Pflichtspiele der noch jungen Saison, wohingegen der SVM bereits am Samstag im Spiel um Platz 3 des Sparkassenpokals erstmalig Wettbewerbsluft schnuppern darf.
Finalspiele des Sparkassenpokals im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Am Samstag richtet der SV Marienstein die Finalspiele des Sparkassenpokals 2023/24 aus. Bereits um 13.00 Uhr treffen die Gastgeber, die im Halbfinale dem VfB Eichstätt II im Elfmeterschießen unterlegen waren, im Spiel um Platz 3 auf den Kreisligisten SV Hundszell. Im Anschluss (15.00 Uhr) kommt es im Finale zum Bezirksliga-Duell zwischen dem FC Gerolfing und dem VfB Eichstätt II. Für alle vier Teams, die sich in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit befinden, ist es ein erster Härtetest unter Wettkampfbedingungen. Auf die Mannschaften wartet jeweils ein attraktives Preisgeld (1. Platz: 1000,00 €, 2. Platz: 700,00 €, 3. Platz: 500,00 €, 4. Platz: 400,00 €).
Mariensteiner Saisonvorbereitung in vollem Gange
Seit 30.06. befindet sich der SV Marienstein in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2024/2025. Neu-Trainer Philipp Ersfeld hat bisher durchaus positive Eindrücke gesammelt: „Mir imponiert die hohe Trainingsbeteiligung, was die Gestaltung der Einheiten natürlich enorm erleichtert. Im Fokus steht nun zuerst, dass mich das Team kennenlernt und ich die Spieler. Und wir arbeiten natürlich vor allem an der Kondition und an der Taktik. Zudem dürfen wir zahlreiche neue Spieler in das Team integrieren.“ Neu bei den Vorstädtern, die mit ihren beiden Herrenmannschaften erneut in der A-Klasse Neumarkt/Jura Süd und in der Kreisliga Neumarkt/Jura West an den Start gehen, sind Paul Weidinger (SG Workerszell/Schernfeld), Niko Löffler, David Fürsich (beide DJK Pollenfeld), Julian Hofer (DJK Dollnstein), Ahmed Geus, Enes Dilaver, Emre Gümüs, Serhat Gümüs und Serkan Zozun (alle FC Türk Gücü Eichstätt). Stefan Kiermeyer (SF Bieswang), Florian Rehm (VfB Eichstätt II) und Mirko Schröder (SV Denkendorf) haben die Blau-Weißen hingegen verlassen. Zudem beendeten die Routiniers Stefan Laumeyer, Raphael Kraus, Sebastian Schmelz, Julian Bittl und Sebastian Heimisch ihre Karriere. Letztgenannter wird sich fortan zusammen mit Patrick Obele als Abteilungsleiter um die Geschicke der Senioren-Fußballer kümmern. Unterstützung erhält Ersfeld durch seinen spielenden Co-Trainer Stephan Steib. Spielertrainer der zweiten Mannschaft ist weiterhin Andreas Knör. Dass die Abstimmung innerhalb der Mannschaftsteile und die Integration der neuen Spieler noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, zeigte das erste Testspiel: Beim eingespielten Kreisklassisten 1. FC Markt Berolzheim kam man nicht über ein 2:2 hinaus (Torschützen Laurenz Heindl und David Fürsich). Weitere Vorbereitungsspiele absolviert man im heimischen Hofmühl-Sportpark gegen den Kreisligisten SpVgg Joshofen Bergheim (14.07.) und gegen A-Klassist DJK Ingolstadt (04.08.), ehe die Punktspielrunde am 10.08. mit dem Lokalderby bei der DJK Limes beginnt.
SVM Staffel beim Challenge Roth
Am 7.7. ab 9:25 Uhr werden 3 SVMler die Früchte des Trainings der letzten 8 Monate endlich ernten können. Mit der Startnummer 4331 werden Peter Scheer (Schwimmer), Dominik Stelzig (Radler) und Andreas Prommersberger (Läufer) in das Rennen gehen und ihr bestes geben. Nach dem zum Glück glimpflichen Unfalls des Radfahrers im letzten Jahr und des damit verbundenen DNF, hoffen wir alle, dass Fortuna ihnen diesmal hold ist.
Peter hat bereits im Winter unzählige Schwimmkilometer absolviert. Eine rhetorische Standardantwort auf die Frage im Montags Schwimmtraining "Was machst nachher?" war häufig "PSV Schwimmtraining". Nur so kann man die 1h auf den beginnenden 3,8 km unterbieten. Lieber Peter wir wünschen Dir alles Gute. Besonders schnelle erste 400m bei denen Du einen Wasser-Schatten findest der dich in unter 60 Minuten mit PR in das Ziel trägt.
Naturtalent Dominik Stelzig hat in den letzten Wochen am Gardasee noch für den letzten Feinschliff seiner Radbeine gesorgt. Als Geheimwaffe wurden sogar Laufkilometer absolviert. Als Routinier mit mehreren früheren Staffelstarts ist er bereits mit allen Wässern gewaschen. Er plant Greding bereit nach 45 Minuten (also ca. 11:10) zu erreichen. Lieber Domi, zeig den anderen bitte Mal wo der Hammer hängt am Sonntag.
Last but not least wird Andi als Läufer auf die Strecke gehen. Er ist bereits besonders heiß und ihm ist auch die Meldung der Staffel zu verdanken. 2023 könnte er verletzungsbedingt nämlich nicht an den Start gehen und will dieses Jahr allen zeigen, dass er den Marathon in Bestzeit drauf hat. Andi, wir haben da keine Zweifel. Schließlich haben wir dich in den letzten Wochen häufig beim Training getroffen und haben den Eindruck, dass du jedes Mal schneller warst.
Wir wünschen Euch allen viel Spaß morgen. Genießt es, dann kommt der Erfolg ganz von selbst.
Stadtteilfest 2024: Bericht
Die bereits siebte Auflage des Stadtteilfests des SV Marienstein war erneut ein voller Erfolg. Bereits am Freitag läutete die Fußball-Mädchenmannschaft des SVM das Fest mit einem freundschaftlichen Vergleich gegen den FC Hitzhofen/Oberzell ein. Am Samstag präsentierten sich dann die Abteilungen rund um die Schamerau und boten zahlreiche Möglichkeiten, selbst sportlich aktiv zu werden. Beim Parcours mit Zeitnahme der Radsport-Gruppe war viel Geschicklichkeit gefragt, wohingegen beim „Watt-Treten“ der Rennradler eher die Kraftleistung im Mittelpunkt stand. Eine weitere Attraktion war die Bike-Wash-Station, bei der die Teilnehmer ihre Fahrräder auf Hochglanz bringen konnten. Die Mountainbike-Jugend, die nun unter dem neuen Namen "Radlbande" auftreten wird, freute sich bei der Übergabe über neue Trikots. Ein besonderes Highlight war zudem der Besuch von Ricarda Bauernfeind. Die bekannte Radsportlerin und Etappensiegerin bei der letztjährigen Tour de France Femmes nahm sich Zeit für ein Meet and Greet und schrieb Autogramme. Zudem präsentierte die Radsportgruppe ihre neuen Trainingsgeräte, darunter eine Rampe für das Techniktraining, die dank der Unterstützung der Willibald-Schmidt-Stiftung angeschafft werden konnte. Reichlich Betrieb war am Nachmittag zudem auf den drei Feldern des Hofmühl-Sportparks, wo die Jugendmannschaften nach dem feierlichen Einlauf mit Musik dem runden Leder hinterherjagten (Ergebnisse siehe unten). Die Spielerinnen und Spieler trotzten den tropischen Temperaturen und wurden für ihr Engagement mit einer Medaille belohnt. Ebenfalls auf dem grünen Rasen nahmen zahlreiche Interessierte an einem von SVM-Triathlet Markus Blatt angeleiteten Lauftechnik-Training teil. Am Abend nahm die Vorstandschaft des SV Marienstein die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Ida Neumeyer und Ewald Schönwetter können auf eine bereits sechzigjährige Vereinszugehörigkeit zurückblicken (weitere Ehrungen siehe unten). Zudem dankte der SVM-Vorsitzende Stefan Herrler den zahlreichen Mitgliedern für ihr Engagement, welches die Ausrichtung des Festes erst möglich gemacht hatte. Beispielsweise kümmerten sich die Mitglieder über den gesamten Tag mit Kuchen, Getränke, Grillgut, usw. um das leibliche Wohl ihrer Gäste. Um 19.00 Uhr enterte die beliebte Coverband „Next Generation“ die Bühne und sorgte mit ihren Hits aus Rock und Pop für ausgelassene Stimmung. Diese hielt auch dank des gemeinsam verfolgten Siegs der Deutschen Nationalmannschaft unvermindert an. „Next Generation“ hatte entsprechend leichtes Spiel und sorgte auch nach dem Fußballspiel für einen gelungenen Ausklang des Festes.
Ergebnisse Jugendfußball:
U9 I – FC Arnsberg I 5:9
U9 II – FC Arnsberg II 7:1
U9 III – DJK Preith 0:4
U11 I – VfB Eichstätt 3:6
U11 II – VfB Eichstätt II 2:7
U13 II – DJK Pietenfeld/Adelschlag 3:2
Ehrung der Mitglieder:
15 Jahre
Maximilian Bösl, Tobias Fürsich, Dr. Claudia Grund, Mathilde Huber, Heike Kammerbauer, Marianne Kräck, Michael Kräck, Tarkan Menekse, Maik Peschel, Ehrentrud Thim, Andreas Wittmann
25 Jahre
Florian Adlkofer, Robert Bittl, Marion Breitenhuber, Klaus Dorsch, Christine Eichiner, Thomas Herrler, Michael Mojse, Johannes Pfaller, Elisabeth Strobl, Sebastian Weinast
40 Jahre
Wunibald Bittl, Dr. Emanuel Braun, Konrad Forster
50 Jahre
Siegfried Adametz, Lieselotte Adlkofer, Wolfgang Benkler, Gabriele Fischer, Ernst Linsenbühler, Hans Matzner, Rudi Matzner, Birgit Otz, Willi Puchtler, Brunhilde Radtke, Traudl Reisch, Anton Risch
60 Jahre
Ida Neumeyer, Ewald Schönwetter
Rad-DM Straße U19 - Sophia Schrödel im Mittelfeld
Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport statt. Auf einem anspruchsvollen Rundkurs (Höhenprofil auf der DM-Seite) zwischen Donaueschingen und Bad Dürrheim bildete sich aufgrund einer taktischen Meisterleistung des Teams Wipotec RLP bereits in der ersten Runde eine 3er-Gruppe mit Favoritinnen. Bis zum Ende baute die Gruppe ihren Vorsprung aus und hielt ihn. Letztlich gewann Messemer (Team Wipotec, 2:14:05, 34,3km/h) vor der Chemnitzer Bergspezialistin Nollau (Schwalbe-Team Sachsen, +0:11) und Leis (ebenfalls Wipotec, +0:40). Das Podium ist Ausdruck für das sehr schwere Rennen, ebenfalls der Abstand der ersten Verfolgergruppe, die mit über fünf Minuten Rückstand auf die Siegerin einfuhren.
Unsere SVM-Athletin Sophia Schrödel (im Trikot des SV Marienstein am Start für Team Mangertseder) verlor jeweils an einer Schlüsselstelle den Anschluss an ihre Gruppe, fuhr diese jedoch mit unermüdlichem Einsatz und dem Titel der Bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahren mehr als würdig mehrfach wieder zu. Am Ende reichten dann verständlicherweise die Kräfte nicht mehr, so dass Sophia als gute 16. mit 6:42 Rückstand als Solistin ins Ziel kam. Erneut (wie bereits letzte Woche bei der DM im Zeitfahren in Oberwiesenthal) fiel die hohe Zahl an Ausstiegen (9 von 33 Starterinnen) auf und zeigt, dass nicht jede den Drive hat, sich immer wieder durchzubeißen.
Wir sind stolz auf Sophias Kämpferherz und freuen uns schon auf die nächsten Rennen!
Mehr zur DM: https://www.rad-dm-2024.de/strassenrennen
Text von Har Go