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Heimniederlage gegen Aufsteiger: SV Marienstein - TSG Roth 0:2 (0:1)
Der SV Marienstein verlor am Samstag sein Volksfest-Heimspiel gegen die TSG Roth mit 0:2. Nach der Niederlage in Leerstetten gingen die Vorstädter gegen einen Aufsteiger erneut leer aus. In der Anfangsphase strahlten die Gäste mehr Gefahr aus als der SVM. Besonders brenzlig wurde es, als ein Kopfball von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang. Zudem wurde Tim Wolfschläger nach Zuspiel von Artem Suraichenko im letzten Moment geblockt. In der Folge wurde es auch auf der Gegenseite erstmals brenzlig: David Fürsich wurde von Stephan Steib in Szene gesetzt und scheiterte an TSG-Torhüter Florian Reeh. Kurz nach einer Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit schätzte die Mariensteiner einen langen Ball hinter die Abwehrkette falsch ein, wodurch Denis Schweizer frei vor SVM-Schlussmann Gabriel Rehm auftauchte, diesen umkurvte und zum 0:1 einschoss. Der SVM war um eine prompte Antwort bemüht, doch Jonas Ferstl verfehlte das Tor mit einem Schuss auf den kurzen Pfosten knapp. Fünf Minuten vor der Halbzeit verhinderte Rehm mit einer starken Fußabwehr gegen Suraichenko das 0:2. Dieser agierte kurz darauf mit einer Aktion an der Grenze zur Tätlichkeit, blieb aber unbehelligt. Nach dem Seitenwechsel wurde SVM-Kapitän Jonas Dorsch nach einer Ballstafette noch entscheidend gestört und ein Schuss von Steib aus halblinker Position war sichere Beute für Reeh. Für die Mittelfranken zielte Schweizer aus spitzem Winkel genau auf Rehm und Wolfschläger verzog per Außenrist klar. In der 63. Minute fiel bereits die Vorentscheidung: Nach einer missglückten Abwehraktion fiel Wolfschläger der Ball vor die Füße und er schob zum 0:2 ein. Die Blau-Weißen dominierten die restliche Spielzeit, wurden aber kaum gefährlich und agierten oftmals zu umständlich und unpräzise. Steib verfehlte das Tor mit einem Schlenzer knapp und kurz vor Spielende wurde ein Kopfball von Maximilian Lindermeier auf der Linie geklärt, wodurch der SVM zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Torerfolg blieb.
Sa. (13.00 Uhr): Volksfest-Heimspiel gegen die TSG Roth
Nach der Niederlage in Leerstetten will der SV Marienstein am Samstag im Volksfest-Heimspiel gegen die TSG Roth in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Gäste, die viele Jahre hinweg Dauerrivale des SVM in der Bezirksliga waren, haben turbulente Spielzeiten hinter sich. Nach zwei Abstiegen in Folge gelang in der letzten Saison als Meister der Kreisklasse Nord die sofortige Rückkehr in die Kreisliga. In dieser holte man nun am dritten Spieltag mit einem 3:0 über den TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen die ersten Punkte. Der SVM verließ hingegen zeitgleich das Spielfeld erstmals ohne Punkte und trifft nun erneut auf einen Liganeuling: „Die TSG Roth wird nach dem ersten Sieg mit viel Selbstbewusstsein anreisen. Wir wollen es dieses Mal gegen den Aufsteiger besser machen und den gemeinsamen Volksfest-Besuch mit drei Punkten im Gepäck bestreiten. Positiv stimmt mich, dass wir dank einiger Rückkehrer personell endlich besser aufgestellt sind“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld voraus. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist bereits um 13.00 Uhr.
Niederlage beim Aufsteiger: SV Leerstetten - SV Marienstein 2:0 (1:0)
Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt kassierte der SV Marienstein mit einem 2:0 beim SV Leerstetten am dritten Spieltag die erste Niederlage. SVM-Coach Philipp Ersfeld sprach nach dem Spiel von einem verdienten Leerstettener Sieg: „Wir waren in einem insgesamt schwachen Kreisligaspiel in den Zweikämpfen nicht präsent genug und im Kopf in vielen Situationen zu langsam. Zudem machte sich das Fehlen von acht Spielern bemerkbar.“ Die Führung für den Aufsteiger fiel in der 18. Minute auf unglückliche Art und Weise: Elias Ferstl fälschte den Ball nach einem Eckball in die eigenen Maschen ab. Die Vorstädter blieben hingegen in der ersten Halbzeit bei den Offensivaktionen jegliche Gefährlichkeit schuldig. Auch nach dem Seitenwechsel verbesserte sich die Leistung der Blau-Weißen nicht und es dauerte bis zur 62. Minute, ehe die Mittelfranken ihre Überlegenheit in das 2:0 ummünzten: Max Wiedemann war nach einem Gegenangriff und präziser Flanke per Kopf erfolgreich. Erst jetzt fand der SVM besser ins Spiel und agierte energischer. SVL-Schlussmann Timo Beiersdorfer parierte gegen den durchgebrochenen David Fürsich stark und ein Distanzschuss von Kapitän Jonas Dorsch verfehlt nur knapp sein Ziel. Letztendlich brachte der SV Leerstetten den Sieg aber sicher über die Zeit und stellt nun zusammen mit dem TSV Katzwang das einzige verlustpunktfreie Team der Kreisliga Neumarkt/Jura West.
So. (15.00 Uhr): SVM zu Gast bei Aufsteiger SV Leerstetten
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein reist am Sonntag in den Landkreis Roth, wo man bei Liganeuling SV Leerstetten antritt. Die Gastgeber sind wie der SVM noch verlustpunktfrei und fuhren zum Auftakt zwei knappe Siege ein (1:0 gegen die SG Kalbensteinberg/Obererlbach und 1:2 beim TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen). „Der SV Leerstetten verfügt über eine kampfstarke Elf, ist für mich aber insgesamt ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. So früh in der Saison gegen einen euphorisierten Aufsteiger zu spielen, ist eine undankbare und knifflige Aufgabe, aber wir werden wieder voll dagegenhalten. Zuletzt gegen den TSV Absberg ist dies hervorragend gelungen, als meine Jungs den Gästen durch eine erneut geschlossenen Mannschaftsleistung den Schneid abkauften“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld optimistisch auf die Auswärtshürde voraus. Personell wird er auf Stephan Steib und Vitus Becker verpflichten müssen, dafür steht erstmals Paul Weidinger zur Verfügung. Anpfiff auf der Sportanlage Schwanstetten ist um 15.00 Uhr.
Sieg bei Ersfelds Liga-Heimpremiere: SV Marienstein - TSV Absberg 3:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein gewann sein erstes Liga-Heimspiel der Saison gegen den TSV Absberg verdient mit 3:0 und fuhr damit in der zweiten Partie den zweiten Sieg ein. Vor Spielbeginn gedachten Aktive und Zuschauer dem kürzlich verstorbenen „SVMler“ Michael Danner. Anschließend gelang den Hausherren ein Start nach Maß in die intensive und mitunter gutklassige Kreisligapartie. In der fünften Spielminute flankte Oliver Reichenberger nach einer schönen Kombination über die rechte Seite zur Mitte, wo ein Klärungsversuch vor den Füßen von Jonas Dorsch landete. Dieser kam nach einem leichten Kontakt aus dem Tritt und der Unparteiische entschied auf Strafstoß, den der Gefoulte selbst platziert ins linke untere Eck verwandelte. Die Gäste suchten nach der passenden Antwort und Thomas Selz schoss aus halblinker Position nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. In der ausgeglichenen Partie hatte der SVM bis zur Halbzeitpause die besseren Chancen und verpasste es, zu erhöhen. Stephan Steib stand knapp im Abseits, als er nach Querpass von Reichenberger einschob, Niko Löffler wurde nach Zuspiel von Steib im letzten Moment geblockt und David Fürsich setzte den Ball über den Querbalken, nachdem seine Mannschaftskollegen trotz Überzahl zu umständlich agiert hatten. Nach dem Seitenwechsel kam die Elf von Trainer Philipp Ersfeld hellwach aus der Kabine und spielte weiterhin sehr konzentriert. In der 57. Minute zog Reichenberger nach einem Ballgewinn an der rechten Auslinie Richtung Tor und überwand TSV-Torhüter Daniel Baumann mit einem frechen Abschluss aus sehr spitzem Winkel. Kurz darauf bewahrte Baumann seine Farben vor einem noch höheren Rückstand, als er im direkten Duell gegen den durchgestarteten Fürsich rettete. Nun erhöhten die Mittelfranken den Druck auf die leidenschaftlich verteidigende und neu formierte Mariensteiner Defensive. Ein Schuss aus der Drehung von Selz war kein Problem für den selten geprüften Mariensteiner Schlussmann Gabriel Rehm, Toni Schärtel schoss freistehend in halblinker Position über das Tor und Robin Schwarz köpfte am kurzen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite sorgte fünf Minuten vor Spielende der eingewechselte Jonas Ferstl endgültig für ein gelungenes Heim-Debüt von Trainer Ersfeld: Nach einem Entlastungsangriff zog er von der linken Seite zur Mitte und war mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern in das lange Eck erfolgreich.
Sa. (16.00 Uhr): Heimspielauftakt gegen den TSV Absberg
Im ersten Heimspiel der Saison empfängt der SV Marienstein am Samstag den TSV Absberg. Mit der Leistung beim Auftaktsieg in Titting war SVM-Coach Philipp Ersfeld sehr zufrieden: „Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten wir bei diesem starken Gegner einen letztendlich verdienten Sieg einfahren.“ Für die Blau-Weißen war es nach zwei erfolglosen Anläufen ohne eigenen Torerfolg der erste Auswärtssieg bei der DJK Limes. Besonders überzeugt war Ersfeld beim Derbysieg von der Stabilität in der Defensive. Diese wird auch am Samstag gegen die erfahrene und gut eingespielte Absberger Elf gefragt sein, die den Auftakt mit einem 1:0 gegen die SG Pfofeld / Theilenhofen ebenfalls erfolgreich gestalten konnte. „Die Personalsituation entspannt sich dank einiger Rückkehrer ein bisschen, doch durch das Fehlen von Maximilian und Julian Lindermeier wird eine neu zusammengestellte Innenverteidigung auflaufen müssen. Wir werden aber versuchen, auch diese Situation durch unsere Kompaktheit und im Kollektiv zu meistern“, blickt Ersfeld voraus. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 16.00 Uhr.
Der SVM vor dem Saisonauftakt bei der DJK Limes (Sa., 16.00 Uhr)
Der SV Marienstein startet am Samstag (16.00 Uhr) mit dem Lokalduell bei der DJK Limes in die neue Spielzeit der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Die absolvierte Vorbereitung stimmt den neuen Trainer, Philipp Ersfeld, durchaus optimistisch: „Die Jungs sind nach den zahlreichen Trainingseinheiten konditionell fit und machten vor allem in den letzten beiden Wochen einen Schritt nach vorne, als meine Spielidee immer besser verinnerlicht wurde. Auch wenn die Trainingsbeteiligung mit im Schnitt über 22 Spielern pro Einheit überragend war, fehlten und fehlen auch aktuell urlaubsbedingt viele wichtige Spieler und dies wird sich leider während des Augusts kaum ändern. Dies werden wir durch die Breite des Kaders, die sich im Vergleich zur Vorsaison nochmal verbessert hat, hoffentlich abfedern können.“ Angesichts von zahlreichen Zu- und Abgängen kann man bei den Vorstädter durchaus von einem größeren Umbruch vor dieser Saison sprechen. Zu einer Bewertung der Zugänge will sich Ersfeld, der Dominik Pfuhler nach vier Spielzeiten als Übungsleiter bei den Blau-Weißen ablöste, vorerst nicht hinreißen lassen: „Nach den ersten Punktspielen werden wir einschätzen können, ob und wie die Neuzugänge einschlagen und ob wir auch individuell besser besetzt sind als in der letzten Spielzeit.“ Mit dem Auswärtsspiel auf dem Mantlacher Berg wartet zum Saisonauftakt bereits ein harter Brocken auf seine Elf. Ersfeld, der zuletzt Ligakonkurrent TSV 1860 Weißenburg II trainierte, kennt die Liga und die Gegner natürlich bestens: „Die DJK Limes ist auch auf Grund ihrer Zweikampfstärke und der individuellen Klasse einiger Akteure ein äußerst unangenehmer Gegner, dem wir im Derby über 90 Minuten Paroli bieten wollen.“ Angesichts der zahlreichen Urlauber gilt es für die Elf um Kapitän Jonas Dorsch, die ersten Wochen möglichst unbeschadet zu überstehen. Als Aufstiegsaspiranten sieht Ersfeld den TV Büchenbach, Drittplatzierter der Vorsaison, und den FV Dittenheim, der eine überragende Rückrunde spielte und sich dadurch noch auf den fünften Rang verbesserte – einen Platz hinter dem SVM. Die 48 erzielten Punkte bedeuteten für den SVM zuletzt das beste Saisonergebnis seit dem Bezirksligaabstieg. Die Generalprobe vor dem Auftakt glückte für den SVM am letzten Sonntag. Mit einem 5:1 über die TSG Pappenheim nahm man erfolgreich Revanche für die kurz zuvor erlittene 3:0-Niederlage gegen den gleichen Gegner. Maximilian Becker brachte den SVM in der 10. Spielminute in Front, ehe David Mürl mit dem Pausenpfiff ausglich. Im zweiten Durchgang machten es die Vorstädter dann deutlich: Laurenz Heindl, Stephan Steib, Jonas Ferstl und Andreas Knör sorgten für den standesgemäßen Sieg gegen den Kreisklassisten und das nötige Selbstvertrauen vor dem Auftritt bei der DJK Limes, wo man in der Vorsaison trotz Überlegenheit mit 2:0 verlor.
Pokalsieg bei der DJK Preith / Mi. (19.00 Uhr): Lokalderby beim FC Türk Gücü Eichstätt
(jsl) Marienstein
Im Vorrundenspiel des Totopokals auf Kreisebene wurde der SV Marienstein am Sonntag seiner Favoritenrolle gerecht und gewann bei A-Klassist DJK Preith mit 0:3. Bereits im ersten Durchgang stellte die Elf von Trainer Philipp Ersfeld die Weichen auf Sieg. Kapitän Jonas Dorsch verwandelte einen Freistoß direkt und Elias Ferstl drückte den Ball nach einer Freistoßvariante über Linie. In der zweiten Halbzeit sorgte Serkan Tozun nach einer sehenswerten Kombination für den Endstand. Bereits am Mittwoch geht es für die Vorstädter im Totopokal weiter, wenn man beim FC Türk Gücü Eichstätt zum Lokalderby aufläuft. Anpfiff auf dem Uni-Sportgelände auf dem Seidlkreuz ist um 19.00 Uhr.
Platz 4 im Sparkassenpokal
Im Spiel um Platz 3 des Sparkassenpokals 23/24 standen sich die beiden Kreisligisten SV Marienstein und der SV Hundszell gegenüber. Die Hausherren dominierten die ersten zehn Minuten, ehe die Gäste immer besser ins Spiel fanden und die Zuschauer bei tropischen Temperaturen ein ausgeglichenes Spiel sahen. In der 34. Spielminute brach Laurenz Heindl nach einem langen Ball durch, blieb alleine vor dem Tor eiskalt und brachte die Vorstädter mit 1:0 in Front. Direkt nach Wiederanpfiff erzielte Manuel Wittmann nach einem Mariensteiner Abwehrfehler den Ausgleich. Im zweiten Durchgang verloren die Blau-Weißen auch bedingt durch zahlreiche Wechsel den Faden. In drei Situationen rettete SVM-Torhüter Gabriel Rehm bravourös, ehe auch er geschlagen war. Nach einem Solo von der Mittellinie legte ein Hundszeller Akteur quer und sein Mannschaftskamerad schob zum Siegtreffer ein.
So. (15.00 Uhr): SVM im Toto-Pokal bei der DJK Preith gefordert
(jsl) Marienstein
Im Toto-Pokal des Fußballkreises Neumarkt/Jura kommt es für den SV Marienstein zu interessanten Lokalduellen. In Gruppe 17 trifft man auf die DJK Preith, die TSG Pappenheim und den FC Türk Gücü Eichstätt. Das erste Spiel findet bereits am Sonntag (15.00 Uhr) bei der DJK Preith statt. Zeitgleich duellieren sich der FC Türk Gücü Eichstätt und die TSG Pappenheim auf dem Uni-Sportplatz auf dem Seidlkreuz. Die Vorstädter gehen als Kreisligist als klarer Favorit in die Gruppenspiele gegen die A-Klassisten und den Kreisklassisten TSG Pappenheim. Für diese drei Mannschaften sind es die ersten Pflichtspiele der noch jungen Saison, wohingegen der SVM bereits am Samstag im Spiel um Platz 3 des Sparkassenpokals erstmalig Wettbewerbsluft schnuppern darf.
Finalspiele des Sparkassenpokals im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Am Samstag richtet der SV Marienstein die Finalspiele des Sparkassenpokals 2023/24 aus. Bereits um 13.00 Uhr treffen die Gastgeber, die im Halbfinale dem VfB Eichstätt II im Elfmeterschießen unterlegen waren, im Spiel um Platz 3 auf den Kreisligisten SV Hundszell. Im Anschluss (15.00 Uhr) kommt es im Finale zum Bezirksliga-Duell zwischen dem FC Gerolfing und dem VfB Eichstätt II. Für alle vier Teams, die sich in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit befinden, ist es ein erster Härtetest unter Wettkampfbedingungen. Auf die Mannschaften wartet jeweils ein attraktives Preisgeld (1. Platz: 1000,00 €, 2. Platz: 700,00 €, 3. Platz: 500,00 €, 4. Platz: 400,00 €).
Mariensteiner Saisonvorbereitung in vollem Gange
Seit 30.06. befindet sich der SV Marienstein in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2024/2025. Neu-Trainer Philipp Ersfeld hat bisher durchaus positive Eindrücke gesammelt: „Mir imponiert die hohe Trainingsbeteiligung, was die Gestaltung der Einheiten natürlich enorm erleichtert. Im Fokus steht nun zuerst, dass mich das Team kennenlernt und ich die Spieler. Und wir arbeiten natürlich vor allem an der Kondition und an der Taktik. Zudem dürfen wir zahlreiche neue Spieler in das Team integrieren.“ Neu bei den Vorstädtern, die mit ihren beiden Herrenmannschaften erneut in der A-Klasse Neumarkt/Jura Süd und in der Kreisliga Neumarkt/Jura West an den Start gehen, sind Paul Weidinger (SG Workerszell/Schernfeld), Niko Löffler, David Fürsich (beide DJK Pollenfeld), Julian Hofer (DJK Dollnstein), Ahmed Geus, Enes Dilaver, Emre Gümüs, Serhat Gümüs und Serkan Zozun (alle FC Türk Gücü Eichstätt). Stefan Kiermeyer (SF Bieswang), Florian Rehm (VfB Eichstätt II) und Mirko Schröder (SV Denkendorf) haben die Blau-Weißen hingegen verlassen. Zudem beendeten die Routiniers Stefan Laumeyer, Raphael Kraus, Sebastian Schmelz, Julian Bittl und Sebastian Heimisch ihre Karriere. Letztgenannter wird sich fortan zusammen mit Patrick Obele als Abteilungsleiter um die Geschicke der Senioren-Fußballer kümmern. Unterstützung erhält Ersfeld durch seinen spielenden Co-Trainer Stephan Steib. Spielertrainer der zweiten Mannschaft ist weiterhin Andreas Knör. Dass die Abstimmung innerhalb der Mannschaftsteile und die Integration der neuen Spieler noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, zeigte das erste Testspiel: Beim eingespielten Kreisklassisten 1. FC Markt Berolzheim kam man nicht über ein 2:2 hinaus (Torschützen Laurenz Heindl und David Fürsich). Weitere Vorbereitungsspiele absolviert man im heimischen Hofmühl-Sportpark gegen den Kreisligisten SpVgg Joshofen Bergheim (14.07.) und gegen A-Klassist DJK Ingolstadt (04.08.), ehe die Punktspielrunde am 10.08. mit dem Lokalderby bei der DJK Limes beginnt.
Kantersieg zum Saisonabschluss: SG Ramsberg-St. Veit - SV Marienstein 0:5 (0:5)
(jsl) Ramsberg
Der SV Marienstein feierte im letzten Spiel unter der Leitung von Trainer Dominik Pfuhler einen souveränen 0:5-Erfolg bei der SG Ramsberg/St. Veit. Alle fünf Treffer, die dafür sorgen, dass der SVM den stärksten Angriff der Liga stellt, fielen bereits in der ersten Halbzeit. SVM-Trainer Dominik Pfuhler stellte auf zahlreichen Positionen um und dennoch erzielten die Vorstädter in den ersten 45 Minuten Tor um Tor. Den Anfang machte Gabriel Rehm. Der etatmäßige Torhüter lief als Feldspieler auf und stocherte den Ball in der zehnten Minute aus dem Gewühl heraus über die Linie. Nur drei Minuten später brachte Laurenz Heindl den Ball nach einem Angriff über die rechte Seite zur Mitte, wo Maximilian Lindermeier einschob. Wiederum nur drei Minuten später war Stephan Steib mit einem Schuss aus 16 Metern aus dem Rückraum erfolgreich. Nun beruhigte sich das Spielgeschehen, ehe die Blau-Weißen kurz vor der Halbzeit - doppelt zuschlugen. Heindl scheiterte nach einem Solo von der Mittellinie an SG-Schlussmann Sascha Prüßner und Steib verwertete den Abpraller. Kurz darauf umspielte Steib die Ramsberger Abseitsfalle und legte uneigennützig quer auf Florian Rehm, der nur noch einzuschieben brauchte. Im zweiten Durchgang hatte die Pfuhler-Elf dann ein Einsehen mit den schon als Absteiger feststehenden Hausherren und die Zuschauer sahen weitgehend ereignislosen Sommerfußball. In der Schlussminute verhinderte SVM-Torhüter Heiner Osiander den Ramsberger Ehrentreffer, als er einen Schlenzer aus 16 Metern an den Pfosten lenkte.
So. (15.00 Uhr): Saisonfinale in Ramsberg
(jsl) Marienstein
Bereits vor dem letzten Spieltag sind in der Kreisliga Neumarkt/Jura West alle relevanten Entscheidungen gefallen. Der TSV Heideck steigt als Meister in die Bezirksliga auf, der SV Alesheim wird die Bezirksliga-Relegation in Angriff nehmen, die Mannschaften aus Barthelmesaurach und Cronheim müssen in die Abstiegsrelegation und die DJK Veitsaurach und die SG Ramsberg/St. Veit müssen den Gang die Kreisklasse antreten. Letztgenannte empfangen am Sonntag (15.00 Uhr) den SV Marienstein zum finalen Saisonspiel. Es wird das letzte Spiel für SVM-Trainer Dominik Pfuhler sein. Das beste Saisonergebnis unter seiner Ägide (44 Punkte in der Vorsaison) stellte die Mannschaft bereits am letzten Wochenende mit dem 3:2 über den TSV 1860 Weißenburg II und nun 45 Punkten ein. Am Sonntag sollen nun zum Saisonabschluss beim Tabellenvorletzten noch weitere drei Punkte auf das Konto des Tabellenvierten wandern. Zudem könnte man im Falle eines klaren Sieges eventuell noch den besten Sturm der Liga stellen. Einzig der SV Alesheim hat mit momentan 62 Treffern öfter getroffen als die Vorstädter (60 Tore).
Sieg im letzten Saisonheimspiel: SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg II 3:2 (3:1)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein gewann sein auf den Kunstrasenplatz in der Schottenau verlegtes Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg II mit 3:2. Damit bescherte die Elf um Kapitän Jonas Dorsch ihrem scheidenden Trainer Dominik Pfuhler den erhofften Sieg in dessen letztem Heimspiel an der Auslinie. „Das war eine Partie mit ordentlich Tempo, jedoch auch zahlreichen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten“, befand Pfuhler nach dem Spiel. TSV-Trainer Philipp Ersfeld, der in der nächsten Saison den SVM trainieren wird, konstatierte für seine Farben: „Ich bin sehr stolz auf mein Team, das trotz angespannter Personalsituation über 90 Minuten ordentlichen Fußball gezeigt hat. Leider haben wir bereits im ersten Durchgang drei unnötige Geschenke verteilt.“ Das erste erhielten die Vorstädter nach einer zerfahrenen Anfangsphase in Form eines Weißenburger Foulspiels an Maximilian Lindermeier im Strafraum. Florian Rehm verwandelte den Strafstoß in der 17. Minute sicher. Nur fünf Minuten später war Dorsch mit einem direkt verwandelten Eckstoß erfolgreich und in der 32. Spielminute erhöhte der SVM auf 3:0: Nach einem Fehlpass im Weißenburger Aufbauspiel legte Maximlian Becker quer auf Mirko Schröder, der aus der Nahdistanz einschoss. Vor dem Seitenwechsel gelang den Mittelfranken der Anschlusstreffer, als Alexander Morgenroth nach einem Eckball traf. Kurz nach der Halbzeitpause scheiterte Schröder aus der Drehung an TSV-Schlussmann Dominic Rogner, ehe die Gäste immer spielbestimmender wurden. Neo Stengel scheiterte aus spitzem Winkel an SVM-Torhüter Gabriel Rehm und ein abgefälschter Schuss von Markus Lehner aus dem Rückraum flog knapp am linken Pfosten vorbei. In der 61. verkürzte Filippo Virduzzo nach schöner Drehung und schwachem Mariensteiner Zweikampfverhalten auf per Schuss in das lange Eck auf 2:3. In der Folge verteidigten die Blau-Weißen wieder konsequenter, konnten aber in der Offensive kaum mehr Akzente setzen. Ausnahme war die 80. Minute, als Stephan Steib den Angriff selbst einleitete und nach Querpass von Laurenz Heindl mit einem Flachschuss an Rogners Fußabwehr scheiterte. Überschattet wurden die Schlussminuten zudem durch die Verletzung eines Weißenburger Akteurs. Die letzte Chance zum Ausgleich vergab kurz vor Spielende Virduzzo, der unter Bedrängnis genau auf Rehm zielte.