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So. (15.00 Uhr): SVM gastiert beim FC Holzheim

Donnerstag, 19. Oktober 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Der nach dem Rückzug des SV Seligenporten II spielfreie TSV Greding musste am vergangenen Wochenende zusehen, wie die direkten Konkurrenten an der Tabellenspitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd fleißig Punkte sammelten. Der TSV fiel dadurch auf den vierten Rang zurück Er darf bereits am Samstag (16.00 Uhr) beim TV Büchenbach wieder in das Geschehen eingreifen und dabei sind drei Punkte Pflicht, um den Rückstand von bereits fünf Punkten auf Tabellenführer SC Aufkirchen nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Zeitgleich treten die ärgsten Verfolger des SC an: Der SC Großschwarzenlohe (2) trifft auf den FV Dittenheim und der TSV 1860 Weißenburg (3) auf den SV Ornbau. Der Ligaprimus hat dann am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Pölling die Möglichkeit zu reagieren.

 

Ebenfalls am Sonntag (15.00 Uhr) kämpft der SV Marienstein in der Ferne um Punkte. Dort fühlt er sich in dieser Saison deutlich wohler als im heimischen Hofmühl-Sportpark, wie die Bilanz zeigt: Fünf der sieben Siege konnten auf fremdem Geläuf errungen werden. Gastgebender Verein ist der FC Holzheim, der mit einem 3:2 in Mosbach am letzten Wochenende einen kleinen Dämpfer erhielt. Die Erfolgsserie von vier Siegen hatte den FC zuvor aus den Abstiegsrängen katapultiert und vor allem der 0:5-Sieg in Weißenburg sorgte für Furore. Die Zengerle-Elf ist somit gewarnt und wird wieder alles in die Waagschale werfen, um den momentanen Vorsprung von sechs Punkten auf die Abstiegsränge nicht schmelzen zu lassen. Hinter den Einsätzen von Viktor Stoll, Stephan Steib und Jonas Hiller steht noch ein Fragezeichen. Auf Pasqual Krieglmeier wird Zengerle definitiv verzichten müssen.

 


Samstag (16.00 Uhr): TSV 1860 Weißenburg zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Mittwoch, 11. Oktober 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Obwohl kein einziges Punktspiel ausgetragen wurde, kam unter der Woche Bewegung in die Tabelle der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Hintergrund ist der Rückzug der zweiten Mannschaft des SV Seligenporten. Nach einem Punkt aus 14 Spielen und teilweise desaströsen Auftritten zogen die SVS-Verantwortlichen nach der 0:7-Heimniederlage gegen den Lokalrivalen TSV Freystadt am letzten Freitag die Reißleine und meldeten das Team ab. Dem Verein, dessen erste Mannschaft immerhin in der Regionalliga spielt, winkt nun eine Geldstrafe. Den Mannschaften, die gegen den SVS II bereits Punkte eingefahren haben, wurden diese nun wieder aberkannt. Eine der wenigen Mannschaften, auf diese dieser Fall nicht zutrifft, ist der TSV Greding. Der TSV macht dadurch zwar einerseits einen Satz von Rang 5 auf 2, ist andererseits jedoch am Wochenende spielfrei und damit zum Zuschauen verdammt. Zum Spitzenspiel tritt am Sonntag der SC Aufkirchen beim viertplatzierten STV Deutenbach an und der auf Rang 3 liegende SC Großschwarzenlohe hat bereits am Samstag bei der TSG Roth die Favoritenrolle inne. Ebenfalls bereits am Samstag läuft der TSV 1860 Weißenburg im Hofmühl-Sportpark des SV Marienstein auf und wird dies mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch tun. Am letzten Wochenende kamen die "Sechzger" gegen den FC Holzheim im zweiten Durchgang gehörig unter die Räder und unterlagen mit 0:5. Die Hausherren wollen nach dem 0:2-Sieg gegen die SpVgg Wettelsheim die nächsten Punkte einfahren und könnten mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den TSV heranrücken. Viel wird davon abhängen, ob man TSV-Topstürmer Mario Swierkot in den Griff bekommt und ob man zu Hause dieselbe Stabilität findet wie zuletzt auswärts. Den Hofmühl-Sportpark verließ man bei sieben Auftritten erst zwei mal als Sieger und diese Bilanz würde Trainer Stephan Zengerle mit seiner Elf am Samstag gerne aufhübschen.

 


Steib und Fink sorgen für späten Sieg: SpVgg Wettelsheim - SV Marienstein 0:2 (0:2)

Sonntag, 08. Oktober 2017

 

(jsl) Treuchtlingen

 

Der SC Aufkirchen baute am 14. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken seinen Vorsprung als Tabellenführer mit einem 3:0 über den FV Dittenheim auf zwei Punkte aus und profitierte dabei von einem Ausrutscher des TSV 1860 Weißenburg. Der bis dato zweitplatzierte TSV kam im Heimspiel gegen den FC Holzheim überraschend mit 0:5 unter die Räder, wobei alle Treffer im zweiten Durchgang fielen. Die Sechzger fielen dadurch auf den 4. Rang zurück. Auf Rang 2 liegt nun der SC Großschwarzenlohe, der sich am Samstag im Verfolgerduell mit dem TSV Greding mit 2:1 durchsetzte. Der STV Deutenbach verbesserte sich mit einem 0:3 beim TuSpo Roßtal auf Platz 3.

 

SpVgg Wettelsheim - SV Marienstein 0:2 (0:0)

 

Ebenfalls einen gewaltigen Satz machte der SV Marienstein, der die SpVgg Wettelsheim dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 0:2 in die Knie zwang und nun auf Platz 7 rangiert. Die Tatsache, dass die Hausherren als 15. bei einem Erfolg mit den Vorstädter gleichziehen hätten können, zeigt, wie eng es im Klassement zugeht. Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer nur wenig Erbauliches. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend auf dem tiefen Geläuf in Treuchtlingen. Die SpVgg hatte leichte Feldvorteile zu verzeichnen und hätte bei einem Schuss durch Timo Rößler aus 16 Metern in Führung gehen können, doch die Querlatte rettete für den bereits geschlagenen SVM-Schlussmann Gabriel Rehm. Sein Gegenüber konnte einen Schuss nicht festhalten, doch Fabian Streller war zu überrascht, um daraus Profit zu schlagen. Im zweiten Durchgang übernahmen die Blau-Weißen, bei denen Dominik Herrmann den verhinderten Stephan Zengerle an der Seitenlinie vertrat, langsam die Kontrolle. Bei einem vermeintlichen Handspiel im SpVgg-Strafraum blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm und SpVgg-Torhüter Aaron Obel lenkte einen Freistoß von Ramazan Mazlum an die Latte. Die Hausherren blieben bei Kontern gefährlich: Michael Halbmeyer verzog nur knapp und bei einem Freistoß von Hans-Christian Döbeler musste Rehm sein ganzes Können aufbieten. Knapp zehn Minuten vor Spielende ereignete sich die spielentscheidende Szene: Stephan Steib setzte sich gekonnt im Strafraum durch und wurde bei seinem Abschluss, der an die Latte krachte, umgestoßen. Der Unparteiische zeigte auf den Punkt und Claver Kouakou netzte per Strafstoß ein. In der Nachspielzeit bediente Jonas Dorsch Kapitän Andreas Knör auf der rechten Seite und dessen Querpass verwertete der eingewechselte Philipp Fink im Zentrum zum 0:2.

 


So (15.00 Uhr): Baut der SVM seine Auswärtsserie aus?

Donnerstag, 05. Oktober 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am Samstag und am Sonntag findet die kräftezehrende englische Woche in der Bezirksliga Mittelfranken Süd ihren Abschluss. Am Dienstag profitierte der SC Aufkirchen vom Ausrutscher des TSV 1860 Weißenburg und ist nun mit einem Punkt Vorsprung alleiniger Tabellenführer. Die Sechzger können den SC bereits am Samstag mit einem Heimsieg über den FC Holzheim unter Druck setzen und zumindest vorübergehend den Platz an der Sonne übernehmen. Der SC greift am Sonntag gegen den FV Dittenheim in das Geschehen ein. Nur zwei Punkte hinter dem SC liegen der SC Großschwarzenlohe und der TSV Greding, die am Samstag im direkten Verfolgerduell aufeinandertreffen. Sollte das Spitzenduo erneut schwächeln, winkt dem Sieger dieser Partie gar die Tabellenführung.

 

Für den SV Marienstein hat der Spielplan am Sonntag eine Auswärtspartie mit kurzem Anfahrtsweg vorgesehen, wenn man um 15.00 Uhr bei Liganeuling SpVgg Wettelsheim gastiert. Die Hausherren verloren ihre letzten beiden Partien und kamen sowohl beim 0:4 gegen den TSV 1860 Weißenburg als auch beim 3:0 beim FC Holzheim nicht zum Torerfolg. Dadurch rutschten sie bis auf Rang 15, den ersten Abstiegsplatz, ab. Der SV Marienstein rangiert mit drei Punkten mehr auf dem Konto auf Rang 9 und fährt optimistisch nach Wettelsheim. In der bisherigen Saison liegen den Vorstädtern die Spiele in der Fremde: In der Auswärtstabelle liegt die Zengerle-Elf gar auf Rang 2. Dies bedeutet jedoch zugleich, dass man zu Hause zu viele Punkte liegen lässt. So auch am Dienstag beim 1:2 gegen den TV Büchenbach. "Leider sind wir auf eigenem Platz erneut durch einen individuellen Fehler in Rückstand geraten. Danach waren wir zwar überlegen, aber zu wenig zielstrebig. Man hat gemerkt, dass wir auf Grund des Spiels zwei Tage zuvor ein wenig müde waren", lässt Zengerle die Partie Revue passieren. Vor der Fahrt nach Wettelsheim ist er zuversichtlich: "Spiele wie gegen Büchenbach sind immer mal wieder drin. Ich hoffe, dass wir am Sonntag wieder frischer agieren und unsere Auswärtsbilanz ausbauen können."

 


Di (15.00 Uhr): TV Büchenbach gastiert am Feiertag im Hofmühl-Sportpark

Sonntag, 01. Oktober 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Zeitgleich um 15.00 Uhr finden am Dienstag die neun Partien der 13. Spieltags in der Bezirksliga Mittelfranken Süd statt. Punktgleich an der Tabellenspitze liegend reisen der TSV 1860 Weißenburg und SC Aufkirchen (26 Punkte) als klare Favoriten zum SV Mosbach (Rang 11) und zur TSG Roth (Rang 9). Der drittplatzierte SC Großschwarzenlohe (25 Punkte) hofft dennoch auf einen Ausrutscher der oben genannten Teams und will sich beim TSV Freystadt (Rang 15) schadlos halten. Der TSV Greding ist nach der 6:1-Klatsche in Aufkirchen gegen die SG Herrieden auf Wiedergutmachung aus und will mit momentan 22 Punkten den Kontakt nach oben nicht verlieren.

 

Der SV Marienstein feierte am Sonntag mit dem 2:5 beim SV Seligenporten II einen gelungenen Auftakt in die englische Woche und rückte dadurch auf Platz 7 vor.

 

SV Marienstein - TV Büchenbach

 

Mit 19 Punkten hat man momentan fünf Punkte Vorpsprung auf die Abstiegsränge und blickt damit auf ein zufriedenstellendes erstes Saisondrittel. Mit dem TV Büchenbach gastiert am Dienstag ein angeschlagener Gegner im Hofmühl-Sportpark. Die Gäste holten aus den letzten vier Partien nur einen Punkt und liegen momentan mit Rang 14 auf dem ersten Nichtabstiegsplatz und nur einen Punkt über dem Strich. Zuletzt unterlag das Team aus dem Landkreis Roth dem FC Holzheim mit 2:3. Der seit drei Spielen ungeschlagene SVM will am Dienstag die nächsten Punkte einfahren und hierfür bedarf es wieder einer konzentrierten Leistung. "Leider haben wir den SV Seligenporten in der zweiten Halbzeit zwei mal zum Anschlusstreffer kommen lassen und dadurch stark gemacht. Das hat uns wieder etwas Kraft gekostet. Mit der ersten Halbzeit war ich gegen diesen unangenehm zu bespielenden Gegner sehr zufrieden und hoffentlich gelingt meinen Jungs am Dienstag gegen den TV Büchenbach eine ähnliche Leistung." Erst kurzfristig wird sich die Startformation ergeben. "Hinter dem Einsatz von Sebastian Schmelz, Philipp Fink und Viktor Stoll steht ein Fragezeichen und wir werden wohl wieder kurzfristig reagieren müssen", informiert Zengerle.

 


Ungefährdeter Sieg beim Schlusslicht: SV Seligenporten II - SV Marienstein 2:5 (0:3)

Sonntag, 01. Oktober 2017

 

(jsl) Seligenporten

 

Mit großen Ambitionen war der TSV Greding am 12. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd zum Topspiel beim SC Aufkirchen gereist und erlebte dort eine herbe Enttäschung. Dank eines Hattricks durch Tobias Babel binnen 13 Minuten führte der SC bereits zur Halbzeit mit 4:1. Die sonst so sattelfest Gredinger Defensive kassierte noch zwei weitere Gegentreffer und somit musste sich der Verfolger mit 6:1 geschlagen geben. Punktgleich mit dem SC marschiert der TSV 1860 Weißenburg an der Tabellenspitze, der sich beim 0:4 bei der SpVgg Wettelsheim keine Blöße gab. Der SC Großschwarzenlohe bleibt dem Spitzenduo mit nur einem Punkt Abstand auf den Fersen. Bereits am Samstag besiegte man den SV Ornbau mit 3:1. Der SV rutschte durch die Niederlage von Rang 5 auf Rang 8 ab und wurde unter anderem vom SV Marienstein überholt.

 

SV Seligenporten II - SV Marienstein 2:5 (0:3)

 

Die Vorstädter erledigten ihre Pflichtaufgabe bei Schlusslicht SV Seligenporten II ohne größere Probleme mit 2:5. Den Grundstein für den Erfolg legte die Zengerle-Elf durch eine starke erste Halbzeit. "In den ersten 45 Minuten hat sich meine Elf gegen den früh angreifenden Gegner oftmals clever befreit und durch starke Kombinationen zahlreiche gefährliche Situationen heraufbeschworen. Mit dem 3:0 war der SV zur Halbzeit noch gut bedient", befand Zengerle nach der Partie. Nach einer guten Viertelstunde lief Fabian Streller nach einem Zuspiel von Ramazan Mazlum im richtigen Moment ein und chippte den Ball freistehend über den Torhüter hinweg ins rechte Toreck. In der 22. Spielminute erhöhte Stephan Steib auf 0:2 und in der Folge verpasste es der SVM nachzulegen: Advam de Oliveira vergab freistehend vor SVP-Schlussmann Alexandros Mavropoulos, bei einem Kopfball durch Andreas Knör rettete der Pfosten und ein Streller-Kopfball wurde von der Linie gekratzt. Dies hätte sich beinahe gerächt, denn auf der Gegenseite verfehlte ein Flachschuss nur um Zentimeter das Tor von Gabriel Rehm. Kurz vor dem Halbzeitpfiff stellten die Blau-Weißen die Weichen endgültig auf Sieg. Knör spielte auf der rechten Seite Streller frei und dieser legte uneigennützung quer auf Steib, der nur noch einzuschieben brauchte. Direkt nach dem Seitenwechsel verkürzte die Regionalligareserve durch einen Abschluss von Nino Tomic aus kurzer Distanz unter den Querbalken auf 1:3. Streller stellte jedoch kurz darauf den alten Abstand wieder her, als er sich gegen mehrere Gegenspieler energisch durchsetzte, den Torhüter umspielte und ein Seligenportener Abwehrversuch zu kurz kam. Den erneuten Anschlusstreffer durch Tomic konterte Kapitän Knör in der 70. Minute: Nach einer Kombination mit Mazlum scheiterte er im ersten Versuch an Mavropoulos und setzte den Nachschuss in die Maschen. In der restlichen Spielzeit verwaltete der SVM den komfortablen Vorsprung clever und brachte ihn sicher über die Zeit.

 


So (15.00 Uhr): SVM gastiert beim Schlusslicht

Donnerstag, 28. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Mit dem TSV 1860 Weißenburg, dem SC Aufkirchen (beide 23 Punkte), dem SC Großschwarzenlohe und dem TSV Greding (beide 22 Punkte) haben sich in der Bezirksliga Mittelfranken Süd vier Mannschaften an der Tabellenspitze etwas abgesetzt. Am Sonntag kommt es zum Gipfeltreffen zwischen dem SC Aufkirchen und dem TSV Greding. Beide Teams sind in absoluter Topform und verließen zuletzt am fünften Spieltag als Verlierer den Platz. Während der SC und der TSV gegenseitig die Punkte streitg machen werden, wittern Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg und der SC Großschwarzenlohe ihre Chance. Beide stehen jedoch ebenfalls vor anspruchsvollen Aufgaben: Die Sechzger erwartet am Sonntag beim Derby bei der SpVgg Wettelsheim ein heißer Tanz und der SCG muss bereits am Samstag gegen den Verfolger SV Ornbau (18 Punkte) bestehen.

 

SV Seligenporten II - SV Marienstein

 

Nur zwei Punkte hinter dem SV Ornbau rangiert der SV Marienstein. Dicht gedrängt zeigt sich das Tabellenmittelfeld: Den Tabellenfünften trennen nur vier Punkte vom Tabellenvierzehnten. Am Sonntag tritt der SVM als Tabellenzehnter bei Schlusslicht SV Seligenporten II an und es ist nur schwer einzuschätzen, was die Vorstädter dort erwartet. Die bereits in den letzten Spielen desolaten Auftritte der Regionalligareserve fanden am letzten Sonntag ihren skurrilen Höhepunkt: Mit neun Feldspielern und ohne Trainer reiste man zum Tabellennachbarn FC Holzheim und bestritt die Partie nach einer gelb-roten Karte größtenteils zu acht. Ein Feldspieler hütete das Tor und am Ende lautete das Ergebnis 15:0. Mit dem neuen Spielertrainer Gökhan Yetkin wird der SVS am Sonntag zumindest wieder einen Verantwortlichen aufbieten können. Dennoch erwägt man laut Medienberichten bei einer erneuten Klatsche eine Abmeldung des Teams vom Spielbetrieb, um das Image des Vereins nicht noch weiter zu beschädigen. SVM-Trainer Stephan Zengerle können diese Querelen freilich egal sein. Er will mit seinem Team am Sonntag (Anpfiff um 15.00 Uhr) den nächsten Dreier einfahren. Damit könnten die Blau-Weißen in der Tabelle einige Plätze gut machen.

 


SVM stellt Spitzenteam ein Bein: SV Marienstein - SC Großschwarzenlohe 1:1 (1:1)

Sonntag, 24. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am 11. Spieltag der Bezirksliga Mittelfanken Süd ließen mit dem SC Aufkirchen und dem SC Großschwarzenlohe zwei Topmannschaften Federn. Beide Teams kamen beim TSV Freystadt bzw. beim SV Marienstein nicht über ein 1:1 hinaus. Resultat hieraus ist, dass das Spitzenquartett noch eher zusammenrückt. Der TSV 1860 Weißenburg setzt sich nach einem souveränen 3:0 über den TV Büchenbach und dank des besseren Torverhältnisses vor dem SC Aufkirchen an die Tabellenspitze. Mit nur einem Zähler Abstand (22 Punkte) folgen der SC Großschwarzenlohe und der TSV Greding. Der TSV meisterte seine Pflichtaufgabe gegen den TuSpo Roßtal eindrucksvoll: Am Ende schickte man den Gegner mit 6:0 nach Hause. Ein Kuriosum gab es zudem beim FC Holzheim zu bestaunen: Das abgeschlagene Schlusslicht SV Seligenporten II war mit nur neun Spielern angereist und kassierte zudem eine frühe gelb-rote Karte. Das Heimteam kannte kein Erbarmen und deklassierte die Regionalligareserve mit 15:0.

 

SV Marienstein - SC Großschwarzenlohe 1:1 (1:1)

 

Eine intensiv geführte Partie sahen die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark. Für beide Mannschaften war es die erste Punkteteilung der Saison und diese ging vollauf in Ordnung. "Mit etwas mehr Glück und wenn wir unsere Konter besser zu Ende gespielt hätten, wäre sicher auch ein Sieg möglich gewesen. Aber mit dem Punkt können wir natürlich gut leben," befand SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Schlusspfiff. Dabei hatte Zengerle mit Sebastian Schmelz und Stephan Steib den Ausfall zweier Stammkräfte zu beklagen. Beide Teams starteten schwungvoll in die Partie. Torchancen waren dabei jedoch Mangelware. Nach einem zu hoch angesetzten Freistoß von Ramazan Mazlum gingen die Gäste auf der Gegenseite in der 25. Spielminute wie aus dem Nichts in Führung. Dustin Koricic überwand SVM-Torhüter Gabriel Rehm per Sonntagsschuss aus 30 Metern. Die Hausherren zeigten sich keineswegs geschockt und erarbeiteten sich in der Folge ein Mehr an Spielanteilen. Folgerichtig gelang vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleich, als Viktor Stoll nach einer Mazlum-Ecke mustergültig hochstieg und aus sechs Metern ins rechte obere Eck einköpfte. Direkt nach Wiederanpfiff verlängerte Jannik Hettwer per Kopf auf Markus Nerreter, gegen den Rehm bravourös rettete. Ebenso auf der Stelle war Rehm in der 66. Minute bei einem Flachschuss aus halblinker Position durch Nerreter. Die Vorstädter versuchten durch Gegenstöße zum Erfolg zu kommen. Bei einer vielversprechenden Überzahlaktion geriet das finale Zuspiel durch Mazlum auf Kapitän Andreas Knör etwas zu lang und der herausgeeilte SC-Schlussmann Dominik Brunnhübner entschärfte die Situation. In den Schlussminuten hatte beide Mannschaften die Chance auf den Siegtreffer. Fünf Minuten vor Spielende rauschte Kevin Brunkhorst für den SC knapp an einem Eckball vorbei. Und als Mazlum nach einer schönene Einzelaktion durch Claver Kouakou seinen Schuss aus 20 Metern über den Querbalken setzte, stand die Punkteteilung fest, durch welche die Blau-Weißen ihren Mittelfeldplatz festigen.

 


So (15.00 Uhr): Überraschungsteam zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Mittwoch, 20. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Wie an der Schnur gezogen rangiert nach zehn Spieltagen die Spitzengruppe der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Jeweils nur ein Punkt trennt die Tabellenränge eins bis sechs, wobei der SC Aufkirchen (22 Punkte) seinen Platz an der Sonne am Sonntag verteidigen will. Die Chancen hierfür stehen beim Tabellendreizehnten TSV Freystadt gut. Mit mehr Mühe haben der SC Großschwarzenlohe (21 Punkte) und TSV 1860 Weißenburg (20 Punkte) zu rechnen, die mit dem SV Marienstein bzw. dem TV Büchenbach auf Teams aus dem Tabellenmittelfeld treffen. Der viertplatzierte TSV Greding (20 Punkte) rechnet nach dem 1:2 beim SV Pölling in der Heimpartie gegen den Vorletzten TuSpo Roßtal mit drei weiteren Punkten. Dadurch könnte der TSV in der Tabelle weiter klettern und sich in der Spitzengruppe festbeißen.

 

SV Marienstein - SC Großschwarzenlohe

 

Top oder flop heißt es im bisherigen Saisonverlauf für den SV Marienstein. Fünf Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber, wobei es noch zu keiner einzigen Punkteteilung kam. Mit dem daraus resultierenden Tabellenplatz neun können die Vorstädter bestens leben und nach zuletzt drei Siegen aus vier Spielen zeigt die Formkurve ohnehin nach oben. Nach dem 0:1-Erfolg am letzten Samstag in Herrieden war SVM-Trainer Stephan Zengerle mächtig stolz auf seine junge Truppe: "Momentan müssen wir jede Woche die Startelf auf mehreren Positionen verändern. Aber es gelingt uns gerade ganz gut, dies aufzufangen. In Herrieden hat unsere extrem junge Truppe - die Startelf hatte ein Durchschnittsalter von rund 22 Jahren - eine sehr gute und konzentrierte Mannschaftsleistung gezeigt. Wenn wir wieder so auftreten, können wir mit etwas Glück auch gegen Großschwarzenlohe etwas holen, auch wenn der SC nicht zufällig da oben steht und über viel Offensivpotenzial verfügt." In der Tat wird der Gast am Sonntag die Favoritenrolle innehaben. Der Aufsteiger rückte nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen bis auf Rang zwei vor und erzielte im gesamten Saisonverlauf im Schnitt fast drei Treffer pro Spiel. Mit einem Remis ist jedenfalls kaum zu rechnen, denn auch der SC fuhr bisher ausschließlich Siege (7) oder Niederlagen (3) ein. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.

 


Fünfter Saisonsieg: SG Herrieden - SV Marienstein 0:1 (0:1)

Montag, 18. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am Sonntag eroberte der SC Aufkirchen dank zweier Treffer durch Simon Babel mit einem 2:1 über den SV Ornbau die Tabellenführung zurück, die Aufsteiger SC Großschwarzenlohe am Samstag durch ein 3:0 über den FC Holzheim kurzzeitig übernommen hatte. Der TSV Greding und der TSV 1860 Weißenburg sind nach Siegen weiter in Lauerstellung. Während der TSV beim SV Pölling zu einem knappen 1:2-Erfolg kam, feierten die "Sechzger" ein Schützenfest beim SV Seligenporten II: Mit 0:9 schoss sich der TSV den Frust der letzten Wochen von der Seele. Der STV Deutenbach musste als einziges Team der Spitzengruppe Federn lassen und verlor überraschend gegen Kellerkind TSG Roth II mit 2:4. Ebenfalls mit drei Punkten im Gepäck kehrte der SV Marienstein aus der Fremde zurück und festigte dadurch seinen Mittelfeldplatz.

 

SG Herrieden - SV Marienstein 0:1 (0:1)

 

Der SV Marienstein gab bei der SG Herrieden den Spielverderber. Stattliche 350 Zuschauer hatten sich zum Herriedener Kirchweihspiel eingefunden und mussten mitansehen, wie die Zengerle-Elf der SG eine 0:1-Niederlage beibrachte. Die Hausherren verbuchten zuletzt fünf ungeschlagene Spiele und starteten entsprechend selbstbewusst in die Partie. In der 8. Spielminute verfehlte Emre Oglu nach einer Hereingabe von Christian Chalupnik das Tor aus aussichtsreicher Position deutlich. Der SVM konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Einen davon hätte Advam de Oliveira beinahe erfolgreich abgeschlossen, doch er wurde im letzten Moment entscheidend gestört. Die Mariensteiner Defensive stand indes sicher und konnte sich ansonsten auf Torhüter Gabriel Rehm verlassen: Zunächst rettete er gegen den auf ihn zulaufenden Andre Vogelhuber und in der 38. Spielminute parierte er einen gefühlvollen Freistoßschlenzer per Glanzparade. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff gingen die Vorstädter in Führung. Stephan Steib profitierte von einem unnötigen Herriedener Ballverlust und erzielte per trockenem Abschluss das Tor des Tages. In der zweiten diktierte die SG zunächst das Spielgeschehen ohne jedoch zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. In der 70. Spielminute wurde SG-Akteur Bastian Göttlicher wegen eines Fouls und anschließendem Meckern mit der gelb-roten Karte vom Platz gestellt. Dennoch warf die SG in der Schlussviertelstunde nochmals alles nach vorne und hatte in Person von Vogelhuber, der knapp verzog, eine gute Einschussmöglichkeit. Obwohl auf der Gegenseite Fabian Streller zweimal in aussichtsreicher Position die Vorentscheidung vergab, sollte sich am fünften SVM-Saisonsieg nichts mehr ändern.

 


Sa. (16.00 Uhr): SVM tritt beim Bollwerk der Liga an

Donnerstag, 14. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am 10. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd tritt der SC Aufkirchen gegen den SV Ornbau an, um die am letzten Samstag in Marienstein eroberte Tabellenführung zu verteidigen. Ein Blick auf die Tabelle verrät, wie eng es im oberen Drittel zugeht. Sogar der sechstplatzierte SV Mosbach könnte bei einem Sieg in Dittenheim punktemäßig zum Spitzenreiter aufschließen. Nur einen Zähler hinter dem SC rangieren die beiden Aufsteiger STV Deutenbach und SC Großschwarzenlohe (18 Zähler), die gegen den FC Holzheim bzw. gegen die TSG Roth die Favoritenrolle innehaben. Der viertplatzierte TSV 1860 Weißenburg (17 Zähler) steht nach zuletzt schwächeren Ergebnissen beim noch sieglosen SV Seligenporten II vor eine Pflichtaufgabe und auch der TSV Greding (16 Zähler) will beim SV Pölling den Kontakt zur Spitzengruppe wahren, nachdem man sich zuletzt drei Mal in Folge mit einer Punkteteilung zufrieden geben musste. Auch im hinteren Drittel der Tabelle ist für Spannung gesorgt und so trennen den SV Marienstein als Tabellenzehnten nur drei Punkte vom Tabellensechzehnten. Einzig der TuSpo Roßtal (6 Zähler) und Schlusslicht SV Seligenporten II (1 Zähler) sind etwas bzw. weit abgeschlagen.

 

Sa. (16.00 Uhr): SG TSV/DJK Herrieden - SV Marienstein

 

Bereits am Samstag läuft der SV Marienstein bei der SG TSV/DJK Herrieden auf (Anpfiff um 16.00 Uhr). Der Aufsteiger, der mit 14 Zählern auf Rang 8 liegt und zudem eine Nachholpartie in der Hinterhand hat, ist ordentlich in die Saison gestartet und blieb zuletzt fünf Mal in Serie ungeschlagen. Vor allem der 3:0-Sieg über den TSV 1860 Weißenburg vor zwei Wochen ließ aufhorchen. Prunkstück der Mittelfranken ist die Defensive, welche der Mariensteiner Offensive das Leben schwer machen wird: Acht Gegentore in acht Spielen bedeuten den Ligabestwert. SVM-Trainer Stephan Zengerle hofft, dass bei seinen Jungs die Konzentration von Anfang an hoch ist: "Wir sind in dieser Saison schon zu oft durch einfache Fehler früh in Rückstand geraten. Das müssen wir unbedingt abstellen und das gilt insbesondere für das Spiel in Herrieden. Dort treffen wir auf eine kompakte Mannschaft, gegen die wir selbst gut organisiert sein müssen."

 


Niederlage im Volksfest-Heimspiel: Marienstein - SC Aufkirchen 0:2 (0:1)

Sonntag, 10. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

In der Bezirksliga Mittelfranken Süd strauchelte Tabellenführer STV Deutenbach beim TSV Greding. Lange Zeit sah es sogar nach einem Sieg für den Verfolger aus, doch der TSV brachte eine frühe 2:0-Führung nicht über die Zeit und musste noch den Ausgleich hinnehmen. Der TSV 1860 Weißenburg konnte als Zweitplatzierter die Gunst der Stunde nicht nutzen und verlor sein Heimspiel gegen den SC Großschwarzenlohe durch zwei späte Gegentreffer mit 1:2. Der starke Aufsteiger rückte durch den Auswärtssieg auf Rang 3 vor und rangiert nun vor dem TSV. Lachender Dritter ist der SC Aufkirchen, der seine Aufgabe beim SV Marienstein erfolgreich meisterte und nun von der Tabellenspitze grüßt.

 

SV Marienstein - SC Aufkirchen 0:2 (0:1)

 

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge ging der SVM gegen die favorisierten Gäste in der Anfangsphase engagiert zu Werke und gestaltete das Spielgeschehen bei Dauerregen ausgeglichen. Umso ärgerlicher für die Zengerle-Elf war der Rückstand, der nach 19 Minuten zustande kam: Patrick Lechler flankte mustergültig auf Steffen Schöllhammer und dessen Kopfball senkte sich über SVM-Torhüter Gabriel Rehm hinweg in das lange Eck. Der SC versuchte sofort nachzulegen, doch Tim Weigl setzte seinen Fernschuss etwas zu hoch an und Tobias Babel konnte Rehm bei Freistößen vor keine größeren Probleme stellen. Die Hausherren konnten sich in der Offensive gegen die kompakt agierenden Aufkirchner kaum durchsetzen. Ausnahme war nach 32 Minuten ein im letzten Moment geblockter Schuss durch Raphael Kraus. Vor dem Pausenpfiff hielt Rehm seine Farben im Spiel: Zunächst fischte er einen Babel-Freistoß aus dem Winkel und auch im direkten Duell mit Schöllhammer blieb er Sieger. Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich SVM-Kapitän Andreas Knör energisch durch, doch sein Abschluss flog weit über das SC-Gehäuse. Nach 59 Spielminuten spielte Weigl einen Steilpass auf Schöllhammer, der Rehm verlud und sicher zum 0:2 einschob. Dem eingewechselten Rick Walther wäre kurz darauf beinahe der Anschlusstreffer gelungen, doch sein Flachschuss verfehlte das Tor knapp und auch Sebastian Heimisch konnte einen Fernschuss nicht genau genug platzieren. Schöllhammer verpasste in der 70. Spielminute seinen dritten Treffer, als er völlig freistehend aus 11 Metern verzog. In den Schlussminuten warfen die Vorstädter nochmal alles nach vorne. Die beste Chance bot sich Philipp Fink, dessen Kopfball SC-Keeper Tim Friedrich von der Linie kratzte. Kurz darauf stand die Niederlage im Volksfest-Heimspiel fest, durch welche die Blau-Weißen auf Rang 10 abrutschen.

 


Sa. (16.00 Uhr): SVM bittet zum Volksfest-Heimspiel

Donnerstag, 07. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Knapp ein Viertel der Saisonspiele ist in der Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits absolviert und dank eines augeglichenen Teilnehmerfeldes deutet vieles auf ein erneut enges Rennen um die vorderen Plätze hin. Gerade einmal sechs Punkte trennen den FV Dittenheim als Tabellenelften vom Spitzenreiter STV Deutenbach. Der Aufsteiger sorgte mit zuletzt vier, mitunter deutlichen Siegen für Furore und verdrängte am vergangenen Wochenende den bisherigen Spitzenreiter TSV 1860 Weißenburg dank des besseren Torverhätnisses vom Platz an der Sonne. Auf die punktgleichen (17) Spitzenteams warten am Samstag mit dem TSV Greding und dem SC Großschwarzenlohe (jeweils 15 Punkte) echte Gradmesser. Gegen die Gredinger Defensive (8 Gegentore) wird es die Deutenbacher Offensiv-Maschine (24 Tore) wohl schwerer haben als zuletzt und nach zuletzt zwei Remis würde man im Lager des TSV gerne wieder dreifach punten. Ärgster Verfolger des Spitzenduos ist momentan der drittplatzierte SC Aufkirchen (16 Punkte), den der SV Marienstein am Samstag um 16.00 Uhr zum Volksfest-Heimspiel empfängt.

 

SV Marienstein - SC Aufkirchen

 

Dabei werden die Gäste Revanche nehmen wollen für die schmerzhafte Niederlage im Hofmühl-Sporpark am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison, die das Ende der Aufkirchner Aufstiegsambitionen bedeutete und den Mariensteiner Klassenerhalt perfekt machte. Der SC spielt auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle und wird der Zengerle-Elf einiges abverlangen. Die Vorstädter werden jedoch ihrerseits selbstbewusst zu Werke gehen. Zuletzt verließen sie das Feld zwei mal als Sieger und rückten dadurch bis auf Rang 8 vor. Geht es nach Trainer Stephan Zengerle, so soll sich seine Elf weiter steigern: "Wir sind noch längst nicht in Topform, haben aber schon viele wichtige Punkte geholt. Das stimmt mich optimistisch. Ich hoffe, dass wir gegen Aufkirchen den nächsten Schritt machen können. Vielleicht gelingt und ja eine ähnliche Überraschung wie Ende Mai, als uns mit einem 3:0 gegen den SC den Ligaerhalt sicherten."

 


So (15.00 Uhr): SV Pölling zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Dienstag, 22. August 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Eine aufregende Woche findet am Samstag für den TSV 1860 Weißenburg ihren Abschluss. Nach dem Kantersieg in der Liga (0:8 bei TuSpo Roßtal) und dem Toto-Pokal-Kracher gegen den Regionalligisten VFB Eichstätt steht für die "Sechzger" das Topspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf dem Programm. Ab 16.00 Uhr ist mit dem SC Aufkirchen der Tabellendritte zu Gast im Sportpark in der Rezataue. Die Gäste, die letzte Saison lange Zeit um den Aufsteig mitkämpften, wollen verhindern, dass die Weißenburger bereits am siebten Spieltag enteilen. Bei einem Heimsieg winkt dem TSV ein 7-Punkte-Polster, während der SC bei einem Sieg seinerseits bis auf einen Punkt heranrücken kann. Der Tabellenzweite TSV Greding wird das Geschehen am Samstag gespannt verfolgen und am Sonntag mit einem Heimspiel gegen die TSG Roth in das Geschehen eingreifen. Gegen den Drittletzten hat der TSV gute Chancen auf drei Punkte.

 

Für den SV Marienstein lagen Freud und Leid während der englischen Woche eng beieinander. Jeweils ein Treffer in der Nachspielzeit entschied die Partien gegen den SV Ornbau und den STV Deutenbach für bzw. gegen den SVM, der am Sonntag den SV Pölling zu Gast hat (Anpfiff um 15.00 Uhr). Der SV rangiert momentan auf Rang 9 (neun Punkte) und mit einem Sieg könnten die Vorstädter (sechs Punkte) aufschließen. Mit drei Punkten fällt die Bilanz des SVP nach der englischen Woche - identisch mit der des SVM - durchwachsen aus. Nach zwei Niederlagen besiegte der Verein aus dem Neumarkter Vorort zuletzt den FC Holzheim mit 3:0. Viel wird für die Zengerle-Elf davon abhängen, wie gut die Mariensteiner Defensive das Offensivduo Philipp Kunze und Dominik Lettenbauer (jeweils fünf Treffer) in den Griff bekommt und ob sich die Personalsituation wieder entspannt. Das Fehlen der Stammkräfte Claver Kouakou, Sebastian Heimisch und Stephan Steib war dem Mariensteiner Spiel in Deutenbach deutlich anzumerken. Mut sollte den Blau-Weißen auch ein Blick auf die letzte Saison machen, als man gegen den SV Pölling ungeschlagen blieb (2:2 und 3:0).

 


Last-Minute-Niederlage beim Aufsteiger: STV Deutenbach - SV Marienstein 2:1 (1:0)

Sonntag, 20. August 2017

 

(jsl) Deutenbach

 

Das Spitzenquartett der Bezirksliga Mittelfranken Süd hielt sich am sechsten Spieltag schadlos. Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg (16 Punkte) setzte bereits am Samstag mit einem 0:8-Kantersieg beim TuSpo Roßtal ein deutliches Ausrufezeichen. Ärgster Verfolger bleibt der TSV Greding (13 Punkte), der den SV Mosbach dank zweier Treffer von Christoph Biedermann mit 2:1 niederrang. Ebenfalls erfolgreich waren der SC Aufkirchen (1:0 gegen den SV Wettelsheim) und Aufsteiger SC Großschwarzenlohe (8:2 gegen den SV Seligenporten II), die einen Zähler weniger als die Gredinger auf dem Konto haben. Neben dem SC macht mit dem STV Deutenbach ein weiterer Neuling bisher eine gute Figur. Am Sonntag gewann der STV sein Heimspiel gegen den SV Marienstein mit 2:1 und verbesserte sich damit auf Rang 5. Der SVM rangiert dank der Niederlagen der direkten Konkurrenten im Tabellenkeller weiter auf Platz 14 - dem ersten Nichtabstiegsplatz.

 

STV Deutenbach - SV Marienstein 2:1 (1:0)

 

Der SVM war die weite Reise an die Nürnberger Stadtgrenze stark ersatzgeschwächt angetreten und überlies den Hausherren die Spielgestaltung. Diese hatten die erste Chance, doch SVM-Torhüter Gabriel Rehm entschärfte einen Kopfball von Felix Diez. In der 12. Spielminute hatten die Gäste Glück, als Lucas Leigeber nach einer Ballstafette aus halblinker Position abzog und das lange Eck nur knapp verfehlte. Einer der wenigen Entlastungsangriffe mündete in die erste Chance für die Gäste, als Turan Akca den Ball vom Sechzehnereck knapp über das Tor zirkelte. Auf der Gegenseite senkte sich ein Kopfball von Diez gefährlich und Steven Lange fand zum Glück keinen Abnehmer in der Mitte. Nach einer halben Stunde bekamen die Vorstädter den Aufsteiger besser in den Griff, doch genau in dieser Phase fiel das 1:0. Der ansonsten umsichtig pfeifende Schiedsrichter ahndete ein vermeintliches Klammern eines SVM-Akteurs im Strafraum mit einem Strafstoß - eine harte Entscheidung. Michael Schacher lies sich die Chance nicht nehmen und verwandelte in der 37. Minute sicher. Nach dem Seitenwechsel stand die Mariensteiner Defensive zunächst besser und nach 54 Minute glich man überraschend aus: Ramazan Mazlum behauptete sich gekonnt im Mittelfeld, der eingewechselte Advam de Oliveira bediente den durchgelaufenen Andreas Knör und Akca brauchte dessen Querpass nur noch einzuschieben. In der Folge erhöhten die Hausherren wieder den Druck und Rehm parierte eine Volley-Abnahme von Lange glänzend. Für den SVM verpasste Akca einen langen Freistoß von Mazlum nur knapp. Ansonsten sorgten die Mariensteiner Akteure jedoch zu selten für Entlastung. Dies blieb bis in die Nachspielzeit ungestraft, denn Rehm lenkte einen Schuss von Leigeber artistisch über die Latte und auch mit dem Pfosten war der SVM im Bunde. In der 92. Spielminute bekam der STV einen Freistoß von der linken Seite zugesprochen und Schacher zirkelte diesen über Rehm hinweg in die Maschen, wodurch die für den SVM ärgerliche, aber auf Grund der wenigen Spielanteile nicht unverdiente Niederlage feststand.