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Remis in Roth: SVM festigt Tabellenplatz zwei
In der Kreisliga Neumarkt/Jura West untermauerte der SV Marienstein am Ostermontag seine Ansprüche auf den Relegationsplatz zwei. Durch ein 1:1 bei der TSG Roth verteidigten die Vorstädter ihren Vorsprung von neun Punkten auf den direkten Konkurrenten. Tabellenführer DJK Stopfenheim nutzte das Remis der Verfolger und vergrößerte seinen Vorsprung an der Tabellenspitze durch ein 1:2 beim SC Polsingen auf sechs Punkte.
„Wir können mit dem Remis natürlich deutlich besser leben als die TSG. Wir bestanden hier bei einem formstarken Gegner und beendeten auch das vierte Auswärtsspiel in Folge ohne Niederlage. Das Remis ist absolut leistungsgerecht“, fasste SVM-Trainer Philipp Ersfeld seine Eindrücke zusammen. Die Gäste starteten druckvoll in die Partie und verzeichneten die erste Chance der Partie. Nach einem langen Ball von Julian Lindermeier entschied sich David Fürsich für einen Querpass anstatt selbst abzuschließen. In der 19. Spielminute bediente Laurenz Heindl Co-Trainer Stephan Steib und dessen Abschluss krachte an den Querbalken. Ansonsten sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, die sich über weite Strecken im Mittelfeld abspielte, und erst im zweiten Durchgang bekamen diese mehr Strafraumaktionen zu sehen. Kurz nach den Seitenwechsel hatte der SVM bei einem Rother Schuss an den Innenpfosten Glück. Auf der Gegenseite spielte Steib einen Steilpass auf Heindl und dieser scheiterte an TSG-Schlussmann Philipp Kellner. In der 67. Spielminute bewahrte SVM-Torhüter Gabriel Rehm seine Farben nach einem unnötigen Fehler im Spielaufbau vor einem Rückstand. Nur drei Minuten später scheiterte Anton Mayer nach einer Fürsich-Flanke am Pfosten und Steib verwertete den Abpraller zur Führung. Wiederum nur drei Minuten später hatte die TSG die passende Antwort parat, denn Maximilan Gräfensteiner blieb nach einem langen Ball vor Rehm eiskalt und schoss zum 1:1 ein. In den Schlussminuten hatten die Blau-Weißen zwei Gelegenheiten, doch noch alle drei Punkte zu entführen. Steib setzte seinen Abschluss nach Zuspiel von Paul Weidinger etwas zu hoch an und in der Schlussminute scheiterte Maximilian Becker nach Hereingabe von Hannes Weidinger aus zwei Metern an Kellner.
1:5-Sieg in Rednitzhembach
In der Kreisliga Neumarkt/Jura West ließ Tabellenführer DJK Stopfenheim am Samstag durch ein 1:1 beim SV Wettelsheim Federn. Die Verfolger SV Marienstein und TSG Roth lösten ihre Aufgaben indes bravourös und verkürzten dadurch den Rückstand auf die DJK auf einen bzw. zehn Punkte. Die TSG Roth, die zudem noch zwei Nachholspiele absolvieren wird, feierte am Samstag einen beeindruckenden 6:0-Kantersieg über den TV Büchenbach, der SV Marienstein war am Sonntag mit 1:5 beim SV Rednitzhembach erfolgreich. „Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht zufrieden. Wir waren immer einen Schritt zu langsam und kamen kaum in die Zweikämpfen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein anderes Gesicht gezeigt und uns den Sieg nachträglich verdient“, blickte SVM-Trainer Philipp Ersfeld auf das Spiel zurück. Dessen Anfangsphase dominierte der SV Rednitzhembach, doch im Stile einer Spitzenmannschaft nutzten die Gäste die erste gelungene Offensivaktion zur Führung. Nach Steilpass von Fabian Häßler blieb Laurenz Heindl vor SVR-Schlussmann Nico Biber eiskalt und schob ein (11. Minute). Den Mittelfranken gelang jedoch die prompte Antwort, denn Tim Steinmüller war nach einem Angriff über die Außenbahn im Nachschuss erfolgreich. In der Folge verhinderte SVM-Torhüter Gabriel Rehm in zwei direkten Duellen gegen durchgebrochene Rednitzhembacher Akteure einen Mariensteiner Rückstand. Anstatt dessen ging man selbst mit dem Halbzeitpfiff in Führung. Diesmal schickte Stephan Steib Heindl auf die Reise und dieser schnürte nach einer schönen Finte seinen Doppelpack. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Blau-Weißen, hielten die „Hembis“ vom eigenen Strafraum fern und sorgten bereits in der 63. Minute für die Vorentscheidung: Nach einem abgewehrten Eckball war Hannes Weidinger aus 16 Metern erfolgreich. In den Schlussminuten schraubten die Vorstädter das Ergebnis durch zwei Treffer von Manuel Bittylmayer in die Höhe. Zunächst brauchte er nach Vorarbeit von Steib nur noch ins leere Tor einzuschieben (88.) und in der Nachspielzeit verwandelte er einen an Steib verursachten Elfmeter sicher.
Punktgewinn nach wilder Partie: SV Wettelsheim - SV Marienstein 4:4 (1:1)
Der 18. Spieltag der Kreisliga Neumarkt/Jura West wurde bereits am Samstag mit zwei Spitzenspielen eingeläutet. Dabei besiegte die bis dato viertplatzierte TSG Roth Tabellenführer DJK Stopfenheim mit 4:2. Entscheidender Akteur war Maximilian Gräfensteiner, dem im zweiten Durchgang ein lupenreiner Hattrick gelang. Die TSG (28 Punkte) rangiert nun sieben Punkte hinter dem zweitplatzierten SV Marienstein und hat zudem noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Die Mariensteiner liegen ihrerseits drei Punkte hinter der DJK Stopfenheim und hielten am Samstag durch ein 4:4 beim SV Wettelsheim (26) einen direkten Konkurrenten auf Abstand. Dabei wurden die Zuschauer Zeuge einer denkwürdigen Partie, denn die Gäste gingen vier Mal in Führung und jedes Mal hatten die Mittelfranken binnen maximal drei Minuten die passende Antwort parat.
„Im Vorfeld hätte ich den Punktgewinn sofort unterschrieben. Im Nachhinein ist es aber doch etwas bitter, dass wir angesichts unserer starken Leistung und des Spielverlaufs nicht alle drei Punkte entführen konnten“, blickte SVM-Trainer Philipp Ersfeld mit gemischten Gefühlen auf die Partie. In der Defensive musste er auf Julian und Maximilian Lindermeier verzichten und sah mit einem Abschluss knapp neben den Pfosten die erste gute Chance der Partie für den SV Wettelsheim. In der Folge dominierte der SVM das Spielgeschehen und vergab Mitte der ersten Hälfte eine Vielzahl an Großchancen. Laurenz Heindl köpfte nach präziser Flanke von David Fürsich knapp vorbei, Anton Meyer setzte seinen Kopfball nach einer Freistoßflanke an den Querbalken und nach einem Konter wurde der Winkel für Meyer etwas zu spitz, nachdem er SVW-Schlussmann Marlon Roth umkurvt hatte. Zudem fehlte es bei Distanzschüssen von Heindl und Stephan Steib etwas an Präzision. In der 43. Minute gelang dann doch die Führung, als Heindl Hannes Weidinger steil schickte und Steib dessen Querpass verwertete. Doch noch vor dem Seitenwechsel gelang dem SVW der Ausgleich: Florian Bunz war nach einem Freistoß per Kopf erfolgreich. Im zweiten Durchgang wiederholte sich das Schauspiel dann noch weitere drei Mal: Die Vorstädter gingen in Führung und der SV Wettelsheim glich postwendend aus. Nach Zuspiel von Heindl und Weidinger und nach toller Finte erzielte Steib das 1:2 (54.) und auf der Gegenseite schloss Bunz einen Konter nach einem Mariensteiner Fehler im Aufbauspiel zum 2:2 (56.) ab. In der 62. Minute narrte Steib die Wettelsheimer Hintermannschaft nach einem Flankenball von David Luff und krönte seine Leistung mit dem dritten Treffer. Nur zwei Zeigerumdrehungen später tauchte Finn Boscher alleine vor dem SVM-Tor auf und glich aus. Und auch die späte vierte Führung – der eingewechselte Paul Weidinger hatte einen Torwartfehler ausgenutzt (88.) – war nicht der Schlusspunkt der Partie, denn nur eine Minute später drückte Adrian Späth den Ball nach einem Eckstoß zum Endstand von 4:4 über die Linie.
SVM startet mit Heimsieg aus der Winterpause
Der SV Marienstein feierte am Sonntag einen erfolgreichen Start nach der Winterpause. Auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau besiegte der SVM die SG Pfofeld/Theilenhofen in einem ausgeglichenen Spiel mit 1:0 und festigte dadurch den zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. „Meine Elf hat kämpferisch super dagegen gehalten. Dadurch, dass wir viele Freistöße verursacht haben, haben wir uns das Spiel aber immer wieder schwer gemacht“, resümierte SVM-Trainer Philipp Ersfeld nach Spielende. In der Anfangsphase bestimmten die Hausherren zwar das Spielgeschehen, kamen aufgrund ungenauer Zuspiele in der gegnerischen Hälfte jedoch kaum zu klaren Torchancen. Die viertplatzierten Gäste, die mit einem Sieg den Druck auf den SVM erhöhen wollten, standen defensiv kompakt und setzten ihrerseits auf präzise getretene Standardsituationen, die von der Mariensteiner Abwehr jedoch konsequent verteidigt wurden. Etwas überraschend fiel in der 25. Minute das Tor des Tages für die Vorstädter. Stephan Steib eroberte einen zweiten Ball, legte auf Laurenz Heindl ab, der das Leder nach starker Ballannahme und Drehung im Tor unterbrachte. In der Folge kontrollierte die Mannschaft von Trainer Philipp Ersfeld das Geschehen und brachte die knappe Führung sicher in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine zerfahrene und umkämpfte Partie mit vielen langen, oftmals ungenauen Bällen. In der Schlussphase mussten die Blau-Weißen noch einmal zittern: SVM-Torhüter Gabriel Rehm parierte einen Freistoß sehenswert, den Abpraller setzte ein SG-Akteur knapp über die Querlatte. Kurz vor Spielende verfehlte zudem ein Abschluss nach einem lang getretenen Freistoß aus dem Halbfeld das Tor nur um wenige Zentimeter.
So. (17.30 Uhr): Punktspielstart auf Kunstrasen
In der Kreisliga Neumarkt/Jura West wird am kommenden Wochenende der 17. Spieltag nachgeholt und somit nehmen der SV Marienstein und seine Konkurrenten eine Woche früher als ursprünglich geplant den Punktspielbetrieb wieder auf. Bereits vor Saisonbeginn wurde die DJK Stopfenheim als Meisterschaftsfavorit ausgemacht und angesichts von bisher nur einer Niederlage und sieben Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze wurden die Mittelfranken dieser Rolle bisher vollauf gerecht. Gute Chancen auf den zweiten Platz und die damit verbundene Teilnahme an den Relegationsspielen darf sich aktuell der SV Marienstein ausrechnen. Die Vorstädter überwinterten mit 31 Zählern auf Rang zwei. Zum Auftakt in die elf noch ausstehenden Spiele trifft man am Sonntag (17.30 Uhr) auf die SG Pfofeld/Theilenhofen und hat dabei die Möglichkeit, einen Mitbewerber um den zweiten Tabellenplatz weiter zu distanzieren. Mit der SG, der TSG Roth und dem SV Wettelsheim rangiert ein Trio sechs Punkte hinter den Mariensteinern. Um den zweiten Platz zu behaupten, investierten Trainer Philipp Ersfeld, der den SVM zum Saisonende verlassen wird, und seine Spieler in den letzten Wochen einiges. Im Anschluss an diverse Laufeinheiten trainieren die Blau-Weißen seit fünf Wochen wieder mit Ball auf dem Platz und absolvierten zusätzlich drei Testspiele auf Kunstrasen. Das 3:4 gegen den FC Nagelberg zum Auftakt war auch auf Grund vieler fehlender Spieler ein Muster ohne Wert, beim 6:1 über den ESV Treuchtlingen und insbesondere beim 1:1 gegen den Landesligisten TSV 1860 Weißenburg steigerte sich die Elf um Kapitän Oliver Reichenberger deutlich. Bei einem Trainingslager in Innsbruck vom vorletzten Mittwoch bis letzten Sonntag holte man sich den Feinschliff für den Auftakt und arbeitete auch an der mannschaftlichen Geschlossenheit. Insgesamt sieht Ersfeld seine Elf bestens gewappnet für den Auftakt: „Insbesondere direkt nach der Winterpause sind die Gegner – wie jetzt auch die SG Pfofeld/Theilenhofen - schwer ausrechenbar. Wir gehen meine Abschieds-Halbrunde aber optimistisch an, denn wir blicken auf eine gelungene Vorbereitung zurück und haben momentan alle Mann an Bord.“ Zudem kann Ersfeld auf Rückkehrer Jakob Luff vom VfB Eichstätt II zurückgreifen. „Dies tut uns für die Rückrunde enorm gut, denn Jakob ist sehr flexibel einsetzbar“, freut sich Ersfeld über die Verstärkung. Das Hinspiel entschied der SVM mit 1:4 für sich. Der Austragung des Rückspiels am Sonntag steht nichts im Wege, denn die Partie wurde bereits frühzeitig auf den Kunstrasenplatz in der Schottenau verlegt.
Philipp Ersfeld verlässt den SV Marienstein zum Saisonende
Der SV Marienstein muss sich zum Ende der laufenden Saison auf einen Trainerwechsel einstellen. Cheftrainer Philipp Ersfeld wird sein Engagement bei den Blau-Weißen nach der Spielzeit beenden. Der 32-jährige A-Lizenz-Inhaber, der seit der Saison 2024/25 an der Seitenlinie des SVM steht, informierte die Vereinsverantwortlichen bereits im November, um eine frühzeitige Klärung der Nachfolge zu ermöglichen, und setzte zu Jahresbeginn auch die Mannschaft über seine Entscheidung in Kenntnis.
Ausschlaggebend für den Abschied sind vor allem familiäre Gründe. „Der zeitliche Aufwand ist einfach enorm. Ich möchte mir in nächster Zeit mehr Zeit für meine Familie nehmen“, erklärt der in Markt Berolzheim lebende junge Familienvater. Entsprechend werde er vorerst auch nicht für einen neuen Trainerposten zur Verfügung stehen. Ganz abgeschlossen ist das Kapitel jedoch noch nicht: „Jetzt wollen wir in den verbleibenden Spielen noch einmal Gas geben und nach Möglichkeit den fünften Tabellenplatz aus der Vorsaison toppen.“
Die Voraussetzungen dafür sind vielversprechend. Der SV Marienstein überwintert aktuell als Tabellenzweiter der Kreisliga Neumarkt/Jura West und hat den Blick weiterhin nach oben gerichtet. Kontinuität auf der Trainerbank ist ebenfalls gesichert: Ab der kommenden Saison übernimmt der bisherige Co-Trainer Stephan Steib das Kommando beim SVM.
So. (14.30 Uhr): SVM beschließt Fußballjahr mit Heimspiel gegen die SG Pfofeld/Theilenhofen
Die Kreisligen Neumarkt/Jura West und Ost verabschieden sich am Wochenende mit dem 17. Spieltag in die Winterpause. Der SV Marienstein liegt in seiner Staffel auf dem zweiten Tabellenplatz.
Der SV Marienstein behauptete zuletzt durch zwei Siege den zweiten Tabellenplatz. Nun haben die Vorstädter am Sonntag (14.30 Uhr) die Möglichkeit, mit der SG Pfofeld/Theilenhofen einen direkten Konkurrenten weiter zu distanzieren. Die Gäste rangieren mit 25 Punkten auf Tabellenplatz vier und liegen damit sechs Zähler hinter dem SVM. Nach zuvor sechs ungeschlagenen Spielen musste sich die SG am letzten Wochenende beim 4:2 in Büchenbach wieder ein Mal geschlagen geben. Die mit der SG punktgleichen SV Wettelsheim und TSG Roth, die zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat, kämpfen ebenfalls um den dritten Platz. Der SVW empfängt den SV Cronheim und die TSG reist nach Rednitzhembach. Alle drei Teams wollen den SVM, der seinerseits den dritten Sieg in Folge einfahren will, nicht aus den Augen verlieren. „Mit einem weiteren Dreier könnten wir eine starke Herbstrunde krönen und uns in eine tolle Ausgangslage die Restsaison bringen. Nach den zuletzt kräftezehrenden Wochen sind wir aber auch froh, endlich in die Winterpause gehen zu können. Doch zuvor wollen wir uns mit einer konzentrierten Leistung belohnen“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld auf das letzte Spiel des Jahres voraus. Dessen Austragung hängt von den Platzverhältnissen in Marienstein ab, denn eine Austragung auf dem Kunstrasen kommt diesmal nicht in Frage.
Last-Minute-Sieg im letzten Auswärtsspiel des Jahres: SV Cronheim - SV Marienstein 2:3 (1:1)
In der Kreisliga Neumarkt / Jura West gewann der SV Wettelsheim bereits am Samstag mit 1:2 bei der TSG Roth und zog damit mit der TSG nach Punkten gleich. Der SV Marienstein nutzte die Chance tags darauf und distanzierte die direkten Konkurrenten um den zweiten Platz dank eines Last-Minute-Siegs beim SV Cronheim auf sechs Punkte. Souveräner Tabellenführer ist weiterhin die DJK Stopfenheim, die beim TSV Absberg mit 3:5 erfolgreich war und das Tableau mit weiterhin sieben Punkten Vorsprung anführt.
„Das war heute ein richtig starkes Spiel meiner Elf, die nie aufgegeben hat und sich dafür spät belohnt hat“, blickte ein stolzer SVM-Trainer Philipp Ersfeld auf die Partie. Bereits in der achten Minute spielten die Hausherren ihre Stärke bei Standardsituationen aus. Nach einem Freistoß entschärfte SVM-Torhüter Gabriel Rehm den ersten Abschluss am langen Pfosten, war beim Abpraller von Timo Pfeuffer über die Linie drückte, jedoch machtlos. Die Gäste reagierten jedoch prompt und in der 18. Minute parierte der Cronheimer Torhüter Daniel Bernreuther gegen Manuel Bittlmayer, der nach Zuspiel von Maximlian Lindermeier zum Abschluss gekommen war. Nur vier Minuten später bediente Laurenz Heindl nach einer tollen Ballstafette Bittlmayer und dieser schoss aus 16 Metern ein. In der Folge verpassten es die Vorstädter, sich für eine starke Halbzeit zu belohnen, denn sowohl Heindl als auch zwei Mal Bittlmayer und Weidinger nach einer tollen Kombination scheiterten an Bernreuther. Auch im zweiten Durchgang knüpfte die Ersfeld-Elf an die Leistung an. Zunächst war Bernreuther bei einem Schuss von Weidinger nach Heindl-Zuspiel erneut Sieger, doch in der 54. Minute war auch er geschlagen. Heindl passte auf Bittlmayer und nach dessen Querpass schob Weidinger zur Mariensteiner Führung ein. Kurz darauf rettete Maximilian Lindermeier auf der Linie. Im weiteren Spielverlauf kontrollierten die Blau-Weißen das Geschehen, verpassten es jedoch, ihre Gegenangriffe konsequent zu Ende zu spielen. So führte eine Standardsituation in der 88. Minute zum Ausgleich, als erneut Pfeuffer eine Hereingabe verwertete. Tief in der Nachspielzeit sorgten zwei Einwechselspieler doch noch für den Mariensteiner Siegtreffer. Nach Zuspiel von Maximilan Becker spielte Anton Mayer seinen Gegenspieler aus und schloss stark zum 2:3 ab.
Sa. (14.00 Uhr): SVM empfängt den SC Großschwarzenlohe II auf Kunstrasen
Nach den witterungsbedingten Spielabsagen vom letzten Wochenende will das Spitzentrio der Kreisliga Neumarkt/Jura West am 15. Spieltag wieder in das Geschehen eingreifen. Dabei empfängt Tabellenführer DJK Stopfenheim am Sonntag mit einem komfortablen Vorsprung von sieben Punkten den SV Leerstetten und ist gegen den Tabellenvorletzten klarer Favorit. Der Tabellenzweite aus Roth (25 Punkte) steht zeitgleich beim SV Cronheim vor eine hohen Auswärtshürde. Der SV Marienstein ist punktgleich mit der TSG und will bereits am Samstag (14.00 Uhr) vorlegen, wenn die U23 des SC Großschwarzenlohe zu Gast ist. Um die Austragung der Partie sicherzustellen, wurde diese auf den Kunstrasenplatz in der Schottenau verlegt. Den Gästen gelangen zuletzt zwei Siege und insbesondere beim 3:0 gegen den TV Büchenbach ließ die Bayernligareserve aufhorchen. Dadurch verbesserte man sich in der Tabelle auf Rang sieben. „Da es sich um eine Reservemannschaft handelt, ist diese natürlich nur schwer ausrechenbar. Als Blaupause soll für uns das Hinspiel gelten, als wir dank einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung mit 0:1 gewannen“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld au den zweiten Spieltag der Rückrunde voraus.
Spiel in Roth entfällt
Das heutige Auswärtsspiel in Roth entfällt witterungsbedingt.
So. (14.30 Uhr): SVM reist zum Rückrundenauftakt nach Roth
In den Kreisligen Neumarkt/Jura West und Ost wird am Wochenende der erste Spieltag der Rückrunde ausgetragen.
In der West-Staffel stand der SV Marienstein seit dem fünften Spieltag ununterbrochen auf einem der beiden Spitzenplätze, doch am vergangenen Wochenende musste der SVM Rang zwei an die TSG Roth abtreten. Die Vorstädter verloren bereits am Samstag mit 1:2 beim TV Büchenbach, wodurch sich die TSG am Sonntag die Chance bot, vorbeizuziehen. Diese nutzte die TSG Roth konsequent und setzte sich bei der SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen klar mit 3:0 durch. Damit zogen beide Teams nach Punkten (je 25) gleich. Zum Rückrundenauftakt kommt es nun am Sonntag in Roth (14.30 Uhr) zum direkten Duell.
„In Büchenbach konnten wir trotz einer ordentlichen Leistung leider keine Punkte mitnehmen. Das soll sich am Sonntag in Roth nicht wiederholen. Wir reisen hochmotiviert an, denn wir haben dort noch etwas gutzumachen“, betont SVM-Trainer Philipp Ersfeld mit Blick auf die 2:3-Heimniederlage am ersten Spieltag. Dank des damals gewonnenen direkten Vergleichs liegt die TSG aktuell knapp vor dem SVM. Nutznießer des Spitzenduells könnte Tabellenführer DJK Stopfenheim werden: Der Spitzenreiter tritt am Sonntag beim Schlusslicht SC Polsingen an und kann seinen ohnehin bereits komfortablen Vorsprung von sieben Punkten möglicherweise weiter ausbauen.
Sa. (16.00 Uhr): SVM reist zum Abschluss der Hinrunde nach Büchenbach
Die Kreisligen Neumarkt Jura West und Ost beschließen am kommenden Wochenende die Hinrunde.
In der West-Staffel hat Tabellenführer DJK Stopfenheim (31 Punkte) einen komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf den zweitplatzierten SV Marienstein. Beide Teams treten am Wochenende auswärts an. Die DJK reist am Sonntag als Favorit zur fünftplatzierten SG Pfofeld/Theilenhofen, der SV Marienstein tritt bereits am Samstag (16.00 Uhr) beim TV 21 Büchenbach an. Die Hausherren blieben im bisherigen Saisonverlauf hinter den Erwartungen zurück und belegen momentan mit 17 Punkten nur Tabellenplatz acht. Zuletzt zeigte die Formkurve jedoch nach oben. Beim 2:4 bot man Tabellenführer DJK Stopfenheim über 90 Minuten Paroli und zuletzt gewann man mit mit 2:3 in Dittenheim. Auch der SVM kehrte am vergangenen Wochenende nach zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurück. „Der 4:0-Erfolg gegen die SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen tat natürlich sehr gut und nun wollen wir eine tolle Hinrunde krönen. Wir peilen an, auch aus Büchenbach, wo es immer schwer ist zu bestehen, etwas Zählbares mitzunehmen“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld auf die hohe Auswärtshürde voraus. In den beiden letzten Spielzeiten reiste man ohne Punkte im Gepäck aus Büchenbach zurück. Nachdem sich die Personalsituation am letzten Wochenende zwischenzeitlich entspannt hatte, wird Ersfeld wird am Samstag erneut auf einige Stammkräfte verzichten müssen.
SV Marienstein behauptet Platz zwei: SVM - SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen 4:0 (1:0)
Nach zwei Niederlagen in Serie gelang dem SV Marienstein am Sonntag der ersehnte Sieg. Die Vorstädter besiegten die SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen mit 4:0. „Der Sieg im vorletzten Spiel der Hinrunde war absolut verdient und tut natürlich sehr gut“, freute sich SVM-Trainer Philipp Ersfeld nach Schlusspfiff. Der SVM behauptet durch den Sieg den zweiten Tabellenplatz und hat weiterhin drei Punkte Vorsprung auf die TSG Roth.
Bereits in der 11. Minute ging der SVM in Führung. Hannes Weidinger spielte einen Ball in die Tiefe auf Stephan Steib und nach dessen Hereingabe schoss Laurenz Heindl aus 16 Metern ein. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs waren die Blau-Weißen zwar überlegen, spielten ihre Chancen aber nicht konsequent genug aus. Dafür startete man furios in die zweite Halbzeit. Zunächst verpasste Manuel Bittlmayer nach einem Eckball das 2:0 und auch sein Nachschuss aus elf Metern wurde geblockt. Kurz darauf parierte SG-Schlussmann Daniel Ebert einen Abschluss von Heindl nach einer Steib-Flanke. Dieses Auslassen klarer Chancen hätte sich beinahe gerächt, doch SVM-Schlussmann Gabriel Rehm parierte einen platziert geschossenen Strafstoß sehenswert. Auf der Gegenseite tankte sich Heindl durch und legte mit Übersicht quer auf Weidinger, der zum 2:0 einschob (65.). Nur sieben Minuten später zog Jonas Dorsch einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Heindl per Kopf auf 3:0 erhöhte. In der Schlussphase vergab Heindl zunächst einen Strafstoß, ehe ihm doch noch sein dritter Treffer glückte. Nach einer Flanke des eingewechselten Thomas Dirsch köpfte er zum Endstand von 4:0 ein.
So. (15.00 Uhr): SVM empfängt die SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen
Der SV Marienstein bestreitet am Sonntag (15.00 Uhr) da zweite Heimspiel in Folge und empfängt dabei die SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen im Hofmühl-Sportpark. Nach einem tollen ersten Saisondrittel kassierten die Vorstädter zuletzt zwei Niederlagen. „Gegen die SG Dittenheim/Gnotzheim machten sich unsere zahlreichen Ausfälle bemerkbar. Dennoch stemmte sich meine Elf gegen die Niederlage und hatte in der Schlussminute die Großchance auf den Ausgleich. Nun sollen am Sonntag endlich wieder drei Punkte eingefahren werden“, ist SVM-Trainer Philipp Ersfeld zuversichtlich, dass seiner Elf am Sonntag die Trendwende gelingt. Mit Maximilian Lindermeier und Fabian Häßler kehren zumindest zwei Spieler in den Kader zurück, die am letzten Wochenende schmerzlich vermisst wurden. Weitere angeschlagene Akteure stoßen eventuell kurzfristig hinzu. Die Gäste sollten nicht unterschätzt werden: Sie rangieren zwar auf Relegationsplatz 12, ließen aber letzten Sonntag aufhorchen, als sie beim heimstarken TSV Absberg ein Remis (3:3) holten. Eben jenem TSV gelang in der Woche zuvor ein fulminantes 5:0 gegen die Blau-Weißen.
So. (14.00 Uhr): SV Marienstein empfängt die SG Dittenheim/Gnotzheim
Der SV Marienstein empfängt am Sonntag (14.00 Uhr) die SG Dittenheim/Gnotzheim im Hofmühl-Sportpark und will dort nach der 5:0-Niederlage in Absberg in die Erfolgsspur zurückkehren. „Auch wenn es natürlich weh tut, ist ein solcher Dämpfer, der uns auf den Boden der Tatsachen zurückholt, auch hilfreich, um wieder fokussierter und hungriger in die nächsten Spiele zu gehen. Siege gibt es in dieser engen Liga nur, wenn man mit hundertprozentiger Einstellung in die Partie geht und das war am letzten Sonntag nicht der Fall. Ich bin aber zuversichtlich, dass meine Elf an diesem Wochenende wieder ein anderes Gesicht zeigt“, richtet SVM-Trainer Philipp Ersfeld den Blick auf die bevorstehende Aufgabe. Während die Vorstädter den Dämpfer nach bisher tollem Saisonverlauf wegstecken wollen, befindet die SG Dittenheim/Gnotzheim früh in der Saison in einer Krise. Nach einem gelungenen Saisonstart ist sie seit fünf Spielen sieglos und verlor die letzten drei Partien, darunter zuletzt mit 3:0 bei Tabellenführer DJK Stopfenheim. Dadurch rutschten die Mittelfranken auf Tabellenplatz neun ab und reisen als Außenseiter in die Vorstadt.