SV Marienstein
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Der 18. Spieltag der Kreisliga Neumarkt/Jura West wurde bereits am Samstag mit zwei Spitzenspielen eingeläutet. Dabei besiegte die bis dato viertplatzierte TSG Roth Tabellenführer DJK Stopfenheim mit 4:2. Entscheidender Akteur war Maximilian Gräfensteiner, dem im zweiten Durchgang ein lupenreiner Hattrick gelang. Die TSG (28 Punkte) rangiert nun sieben Punkte hinter dem zweitplatzierten SV Marienstein und hat zudem noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Die Mariensteiner liegen ihrerseits drei Punkte hinter der DJK Stopfenheim und hielten am Samstag durch ein 4:4 beim SV Wettelsheim (26) einen direkten Konkurrenten auf Abstand. Dabei wurden die Zuschauer Zeuge einer denkwürdigen Partie, denn die Gäste gingen vier Mal in Führung und jedes Mal hatten die Mittelfranken binnen maximal drei Minuten die passende Antwort parat.
„Im Vorfeld hätte ich den Punktgewinn sofort unterschrieben. Im Nachhinein ist es aber doch etwas bitter, dass wir angesichts unserer starken Leistung und des Spielverlaufs nicht alle drei Punkte entführen konnten“, blickte SVM-Trainer Philipp Ersfeld mit gemischten Gefühlen auf die Partie. In der Defensive musste er auf Julian und Maximilian Lindermeier verzichten und sah mit einem Abschluss knapp neben den Pfosten die erste gute Chance der Partie für den SV Wettelsheim. In der Folge dominierte der SVM das Spielgeschehen und vergab Mitte der ersten Hälfte eine Vielzahl an Großchancen. Laurenz Heindl köpfte nach präziser Flanke von David Fürsich knapp vorbei, Anton Meyer setzte seinen Kopfball nach einer Freistoßflanke an den Querbalken und nach einem Konter wurde der Winkel für Meyer etwas zu spitz, nachdem er SVW-Schlussmann Marlon Roth umkurvt hatte. Zudem fehlte es bei Distanzschüssen von Heindl und Stephan Steib etwas an Präzision. In der 43. Minute gelang dann doch die Führung, als Heindl Hannes Weidinger steil schickte und Steib dessen Querpass verwertete. Doch noch vor dem Seitenwechsel gelang dem SVW der Ausgleich: Florian Bunz war nach einem Freistoß per Kopf erfolgreich. Im zweiten Durchgang wiederholte sich das Schauspiel dann noch weitere drei Mal: Die Vorstädter gingen in Führung und der SV Wettelsheim glich postwendend aus. Nach Zuspiel von Heindl und Weidinger und nach toller Finte erzielte Steib das 1:2 (54.) und auf der Gegenseite schloss Bunz einen Konter nach einem Mariensteiner Fehler im Aufbauspiel zum 2:2 (56.) ab. In der 62. Minute narrte Steib die Wettelsheimer Hintermannschaft nach einem Flankenball von David Luff und krönte seine Leistung mit dem dritten Treffer. Nur zwei Zeigerumdrehungen später tauchte Finn Boscher alleine vor dem SVM-Tor auf und glich aus. Und auch die späte vierte Führung – der eingewechselte Paul Weidinger hatte einen Torwartfehler ausgenutzt (88.) – war nicht der Schlusspunkt der Partie, denn nur eine Minute später drückte Adrian Späth den Ball nach einem Eckstoß zum Endstand von 4:4 über die Linie.