Neuigkeiten: Radsport
Radportjugend stürmt Podium beim Bergzeitfahren
Am Mittwoch den 26.6.2024 lag am Busbahnhof in Rebdorf ungewöhnlich viel Nervositát in der Luft, Der Grund dafür war die Abfahrt der Jungs, Mädels und Mánner des SVM gemeinsam mit Ihrem Support-Team nach Walting zum 2. Bergzeitfahren (BGZ) von 3 im Rahmen des Altmühlcups. Diese veranstaltete die RTG Gaimersheim in Walting. Dort starteten die AthletInnen im Abstand von je einer Minute um so schnell wir möglich den Berg nach Rieshofen hinauf zu fahren. Optimal ist hierfür ein gutes Kraft-Gewicht-Verhältnis, da im wesentlichen gegen die Schwerkraft angekámpft wird.
Dass bei Ihnen das Kraft-Gewicht-Verhältnis stimmt, bewiesen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Radsportler des SV Marienstein. Die erst 14-jährige Clara Ott konnte mit einem zweiten Platz in der Klasse der U17 Junioren eindrucksvoll zeigen, dass die gefahrenen Höhenmeter im Trainingslager im bayerischen Wald bie Ihr angeschlagen haben. Sie legte die anspruchsvolle Strecke in 11:02 Minuten zurück. Bei den jungen Männern in der Klasse der U19 Junioren war das Podium ebenfalls fest in der Hand des SVM. Der 18-jährige Lorenz Meilinger belegte in 8:21 Minuten den ersten Platz. Die Silbermedaille ging an den 3 Jahre jüngeren Johannes Roppelt mit einer Zeit von 9:13 Minten.
Leon Ziller kannte den Waltinger Berg bereits gut von diversen Trainingsfahrten. Die er mit einer Sportapp aufgezeichnet hat. Auf seinem Fahrradcomputer kann er so seine Perfomance zu früheren vergleich. Er hatte sich eine genaue Strategie zurecht gelegt: "Ich versuche ungefähr die so schnell zu fahren wie bei meiner besten Fahrt dieses Jahr und hinten raus noch einmal alles zu geben". Diese Strategie ging auf und er belegte mit einer hervorragenden Zeit von 7:30 Minuten in der stark besetzten Hauptklasse den 18. Platz. Noch-Nicht-Mitglied Fabian Frey empfahl sich dem SVM als Radsportler mit Platz 16 und einer Zeit von 7:23 Minuten für den Waltinger Berg.
Das in ihrem Alter das Kraft-Gewicht-Verhältnis schon etwas gelitten hat mussten die Senioren unter den Eichstätter Radsportlern erkennen. Als erster der SVM-AthletInnen war unser Har Go (Norbert) auf die anspruchsvolle Strecke gegangen. Sonst eher bekannt für Genußradtouren bei denen auf alle gewartet wird, ließ er diesmal nichts anbrennen, jagte überholend in 9:50 Minten den Berg hoch und überraschte sich selbst mit dem 7. Platz bei den Senioren 3 (50+). Als zweiter gestandener Athlet des SVM startete später noch Markus Blatt, ältester Jahrgang bei den Senioren 2, und belegte mit einer Zeit von 8:15 Minuten den 13. Platz. Als Triathlet mit wenigen Radkilometern in diesem Jahr konnte er gegen die angetretenen Spezialisten nichts ausrichten.
Weitere Informationen zu den Zeitfahren findet Ihr auf den Seiten der RTG Gaimersheim. Das nächste Bergzeitfahren ist am 25, Juli am Schernfelder Berg.
Ligamannschaft 8. beim Teamwettkampf / Simon Luff Gesamtdritter
Für einige Triathleten des SV Marienstein begann der Sonntag der 16.6. in
diesem Jahr besonders früh. Sie mussten bereits vor 7 Uhr bei der Teamleiter-Sitzung des Forchheimer Triathlon anwesend sein; Deswegen wurde bereits um 5:30 mit etwas Puffer mit dem Vereinsbus losgefahren. Beim 3. Ligawettkampf diesen Jahres bestand die Mannschaft aus Quirin Bachmeier, To, Knott, Peter Luff und Markus Blatt.
Letzterer sorgte bereits während der Anfahrt für etwas Aufregung. War es Technikfeindlichkeit oder einfach das etwas fortgeschritten Alter, dass ihn meinen ließ, dass er auch 23 Jahre nach dem Studium den Weg nach über Erlangen blind finden würde? Jedenfalls fuhr er vor Nürnberg falsch ab und musste von der Jugend mit Smartphone durch Nürnberg gelotst werden. Dank dieser Hilfe kamen die SVMler sogar trotz nach Erlangen gesperrter Autobahn noch rechtzeitig an. Hoffentlich nehmen sie den Markus noch einmal mit.
Triathleten sind ja normalerweise Einzelkämpfer und im Ligabetrieb wird normalerweise anhand der Einzelplätze der schnellsten 3 Starter einer Mannschaft eine Punktzahl ermittelt. Aus dieser ergibst sich der Platz der Mannschaft. Beim Wettkampf in Forchheim handelte es sich aber um den sogenannten Teamwettkampf, bei dem für das Team genau eine Endzeit genommen wird. Der Wettkampf besteht aus zwei Teilen. Zuerst findet ein Swim and Run statt. Die gesamte Mannschaft muss nach dem Schwimmen (600m) gemeinsam die Wechselzone für das Umziehen zum Laufen betreten. Dann geht es auf die 2,5 km lange Laufstrecke. Nach dem Laufen wird die Uhr gestoppt, wenn das letzte Teammitglied die Ziellinie überquert. Danach gibt es eine Pause zur Erholung und dann findet ein Run and Bike statt. Gestartet wird jetzt mit den Rúckständen vom Schwimmen. Auf der 18km Strecke, ein 4 mal zu durchfahrender Kriterium-verdächtiger Rundkurs, darf innerhalb der Mannschaft im Windschatten gefahren werden. Es müssen mindesten 3 Teammitglieder gemeinsam die Wechselzone erreichen. Danach geht es wieder auf die 2,5 km lange Laufstrecke und der Einlauf des 3. Teammitgliedes bestimmt die Gesamtzeit und die Teamplatzierung.
Die SVM-Männer gingen als 7. (momentane Platzierung in der Liga) in
das Wasser. Der Plan war, dass Peter Luff, der Ausnahme-Athlet mit Liga-Erfahrung in höheren Ligen, das Tempo von 1:35 Minuten pro 100m vorgibt und dann Markus, Tom und Quirin im Wasserschatten folgen. Obwohl das Schwimmen direkt hinter den Vordermann deutlich leichter ist, konnten nicht alle das Tempo mithalten und bereits nach ca. 100m war eine Lücke hinter Markus aufgerissen. Dieser merkte das zwar kurze Zeit später und machte langsam (teilweise Rücken schwimmend, um einen besseren Überblick zu erlangen), damit die Kameraden wieder aufschließen können. Der Überblick war wohl nicht so klar wie gewünscht und so wurde das Tempo zu früh wieder angezogen. Der Kamerad stellte sich doch als Gegner heraus. Also wurde später wieder langsamer gemacht.
Beim Laufen funktionierte die Team-Arbeit besser. Hier schoben die Top-Läufer Peter Luff und Tom Knott die beiden Schwächeren an, um das Tempo hoch zuhalten. So erreichte das Team das Ziel des ersten Teils als 9. Team. Da das Team aus Regensburg wegen eines fehlenden Mannes eine zweiminütige Zeitstrafe kassierte bedeutete das aber den 9. Platz.
Voll motiviert gingen die Athleten zum Start des zweiten Teils. Die Strategie war, dass Peter Luff möglichst viel Führungsarbeit macht. Im besten Fall würden alle das Radziel zusammen erreichen und dann die schnellsten 3 Läufer auf der Laufstrecke gemeinsame Sache machen. Es kam leider etwas anders. Tom hatte auf der Radstrecke technische Probleme. Mehrfach hüpfte die Kette wegen durchfahrener Schlaglöcher vom Kettennblatt und er fiel zurück. Nach einer guten knappen Runde wurde beschlossen, zu dritt als Mannschaft weiterzufahren. Dies gelang prima ohne weitere Abrisse: Peter vorne weg, dann Markus und zum Schluss Quirin. Manche von Ihnen auf Anschlag. Auch wenn die Mannschaften vor Ihnen mittlerweile außer Sichtweite waren, erreichten die Vorstädter die Wechselzone ohne Platzverlust und nahmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass auch die Mannschaften hinter Ihnen außer Sichtweite waren. Nach einem schnellen Wechsel ging es mit einem "Blatti (Markus Blatt) macht das Tempo" von Kapitän Peter auf die Laufstrecke. Der machte das Tempo zwar ca. einen Kilometer, musste dann aber doch etwas mehr kämpfen als Quirin. Dieser konnte also die Führung selbsttätig übernehmen und Markus Dank der kräftigen Schieben von Peter zumindest den Rückstand im Rahmen von 10 Sekunden halten. Durch diesen Biss und die große Kraftanstrengung konnten die Männer des SVM ihre Platzierung bis ins Ziel behaupten und kamen als 8. ins Ziel. Tom Knott konnte auf der Laufstrecke noch bis auf 25 Sekunden auflaufen.
Nach 3 von 4 Ligawettkämpfen liegt der SVM nun auf Rang 8 im Gesamklassement Der letzte Ligawettkampf findet als Olympische Distanz am 3. August in Kitzingen statt.
Simon Luff, der auch mit dem SV Marienstein trainiert ging auf der Sprintdistanz als Einzelstarter an den Start und wurde in seiner Altersklasse 1. und Gesamtdritter.
Sophia Schrödel bei DM zwei Mal Top 10
Am vergangenen Wochenende fanden im Erzgebirge die U19 DM im Einzelzeitfahren und im Bergfahren statt. Sophia Schrödel vom SV Marienstein startete bei beiden Rennen für das Bayerische Nachwuchs-Eliteteam Mangertseder.
Als amtierende U17 Deutsche Meisterin im EZF zählte Sophia zum Favoritinnenkreis beim Einzelzeitfahren über 21km. Platz 1 schien jedoch bereits im Vorfeld an die Zeitfahrspezialistin und Teamkollegin Kjara Reckmann vergeben. Und so kam es auch: Hinter Reckmann (28:32,640 min, Durchschnittsgeschwindigkeit 43,93km/h) platzierten sich Messane Bräutigam (29:11,500 min) und Julia Servay (29:28,740 min) auf dem Treppchen. Sophia hatte nach dem anstrengenden Trainingslager mit der Nationalmannschaft noch etwas schwere Beine und konnte ihr volles Potential nicht ganz ausschöpfen. Entsprechend groß war die Enttäuschung über den geringen Abstand von nur 10 Sekunden zu Platz 4. Es wäre mehr drin gewesen, so wurde es ein guter 7. Platz in 29:48,440 min.
Am Sonntag war die Ausgangslage bei der DM im Bergfahren etwas anders, da Sophia als starke Allrounderin nicht die explizite Bergspezialistin ist. In einem von Beginn an extrem selektiven, zweimal zu durchfahrenden Rundkurs rissen bereits vor Kilometer 10 die ersten Lücken im Feld, das aus 30 U19-Athletinnen und den Elite-Frauen bestand. War es Anfangs noch knapp eine Minute Rückstand auf die besten Frauen, lag bei der zweiten Durchfahrt am Beobachtungsposten der SVM-Fans der Abstand der zweiten Verfolgerinnengruppe mit Sophia bereits bei knapp 6 Minuten.
Nach Verlassen des Rundkurses stand der 15km lange Schlussanstieg auf den Fichtelberg (1214m) an. Hier rissen auch die bis dahin bestehenden Gruppen auseinander, so dass die meisten Fahrerinnen als Solistinnen ins Ziel fuhren (von den 30 gemeldeten U19-Athletinnen kamen lediglich 20 überhaupt ins Ziel). Sophia führte eine Dreiergruppe auf den letzten gut 150m langen Stich zur Ziellinie und rang, frenetisch angefeuert von den wieder mitgereisten Fans, im verbissenen Zielsprint erfolgreich ihre Konkurrentinnen nieder. Nach 87km und 1500hm war es ein nicht hoch genug einzuschätzender 8. Platz in der Altersgruppe, den die ebenfalls radelnden Fans aus Eichstätt mit Sophia bejubeln durften. Neue Deutsche Meisterin im Bergfahren der U19-Juniorinnen wurde Joelle Messemer mit einer Zeit von 2:19:22 h (Schnitt 37,5 km/h) knapp vor Clara Jäger (2:19:25 h) und der Chemnitzer Bergspezialistin Laura Nollau (2:19:44 h).
Wir sind stolz auf Dich und freuen uns schon jetzt auf die nächste Gelegenheit, Dich anzufeuern!
Text und Bilder von Har Go.
Sophia Schrödel startet in der Bundesliga
Am kommenden Sonntag, 26.05.24, findet in Karbach nahe Würzburg ein Bundesligarennen statt, bei dem unsere frisch gebackene U19-Bayerische Meisterin im Einzelzeitfahren, Sophia Schrödel, an den Start gehen wird. Start und Ziel des Rundkurses, der 5x durchfahren wird, liegen nahe der Durchfahrtsstraße in Karbach. Wer noch ein Ausflugsziel für das Wochenende sucht, sollte hier sportlich gesehen auf die Kosten kommen. Sophia wird im Trikot der Bayerischen Elite-Nachwuchsmannschaft Mangertseder unterwegs sein, die Startnummer ist die 215. Die U19-Juniorinnen starten gemeinsam mit den Frauen]) bereits um 09:05 Uhr, Zieleinfahrt wird gegen 11:25 Uhr erwartet.
Wir wünschen Viel Erfolg!
Links:
(Text v. HarGo, Foto v. Klaus Schödel)
Sophia Schrödel weiter Bayerische Meisterin im EZF
Am 4. Mai 2024 fand in Leerstetten die bayerische Meisterschaft im Einzelzeitfahren statt. Auf dem 19,6km langen Kurs brannte Sophia die klar beste Zeit in den Asphalt und distanzierte mit der Zeit von 29:12min und einem Schnitt von über 40km/h auch ihre Kaderkollegin, Paula Gloning (Augsburg), um 22 Sekunden. Dritte wurde deutlich dahinter Josefine Weingand (Oberammergau, +1:37min).
Damit hat Sophia den letztjährig in der U17 errungenen Titel heuer in der U19 erfolgreich verteidigt. Selbst in der Klasse der Frauen Elite wäre Sophia mit Ihrer Zeit 6. in Bayern geworden.
Das ist insbesondere aus zwei Gründen eine besonders herausragende Leistung: Zum einen ist Sophia in der U19 dem jüngeren Jahrgang zuzurechnen. Zum anderen lief ihr Saisonstart mit zwei Stürzen im Trainingslager sowie bei der Trofeo und einer erst überstandenen langwierigen Erkältung nicht gerade optimal. Keine Selbstverständlichkeit also, dass Sophia hier trotzdem einen souveränen Sieg einfuhr.
Chapeau und Herzlichen Glückwunsch!
Bei einem Einzelzeitfahren fahren die Athletinnen alleine gegen die Uhr. Es ist ihnen untersagt den Windschatten der Fahrerin vor ihnen zu nutzen und näher als 25 Meter direkt dahinter zu fahren. Statt dessen müssen sie vorher mindesten 2 Meter nach links ausscheren und überholen. Um zu gewinnen, muss man sowohl die meiste Kraft pro Kilogramm Körpergewicht und Fahrrad haben als auch möglichst windschnittig auf dem Rad sitzen.
Zur Auschreibung und der Ergebnisliste.
Text ist von HarGo/Blatti. Bilder sind von Klaus Schrödel.
Der SV Marienstein trainiert mit den Radl-Kids auf den Heumöderntrails in Treuchtlingen
Über 20 mutige Kids des SV Marienstein, begleitet von Trainern und Eltern, machten sich vergangenen Dienstag auf den Weg nach Treuchtlingen um das Radsport-Training auf den speziell dafür angelegten Wegen der „Heumödern-Trails“ zu absolvieren. Nach einigen anstrengenden Auffahrten und wohlverdienten spaßigen Abfahrten gab es zum Abschluss der Veranstaltung noch eine Pizza an der Talstation.
Text: Alexander Heinlein
8. Giro di Duggi - 1500 EURO für Herzenswunsch-Krankenwagen
Die achte Auflage des „Giro di Duggi“ hat es erneut geschafft!
Weit über hundert Radsportler der Region und darüber hinaus versammelten sich zum Saisonabschluss.
Gemeinsam mit Ricarda Bauernfeind und Sophia Schrödel freute sich die Familie Gutknecht und der SV Marienstein über den erneuten Zuspruch vieler Radsportler aller Couleur aus der Region. Die jüngsten Teilnehmer Leni Wenzel (11 Jahre) und Johannes Roppelt (14 Jahre) vom Rennrad Nachwuchs beim SVM freuten sich natürlich, dass ihr großes Vorbild aus dem eigenen Verein, die zweifache Deutsche Meisterin (Viererverfolgung und Einzelzeitfahren), auch mit dabei war.
Weitere Bilder in der Bildergalerie!
Die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich auch in diesem Jahr erneut großzügig. Die gesammelten Spenden von 1413 Euro rundet die Triathlon- und Radsportabteilung aus Mitteln des 5. Hofmühl Volksfest-Halbmarathons auf, so dass bereits 1500.- Euro auf das Spendenkonto der Malteser für den Herzenswunsch-Krankenwagen überwiesen werden konnte. Dies ist sicherlich auch im Sinne des vor nun neun Jahren verstorbenen Sportkameraden Wolfgang, „Duggi“ Gutknecht.
Ausführlicher Bericht folgt in Kürze im EK!
8. Giro di Duggi
Der Giro di Duggi findet am 8. Oktober um 14.00 mit der achten Auflage und dem Ziel „Gemeinsam starten und ankommen“ statt. Wie 2022 werden neben der traditionellen Runde auch zwei erweiterte Runden angeboten. Diese ermöglichen es, dass sowohl Hobbysportler, Ambitionierte und Elitefahrer ein gemeinsames Finish erleben.
Infos (aus 2022! MTB noch offen!)
Die Spenden werden nach zwei Jahren für „Sternstunden“ 2023 direkt in der Region bleiben und kommen diesmal dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser mit Standort Ingolstadt zu Gute. „Uns ist fast kein Weg zu weit. Wenn der Herzenswunsch erfüllt ist, ist das gute Gefühl größer als die Anstrengung,“ sagte Koordinator Ferdinand Eisenhart. Dies überzeugte auch die Organisatoren beim SV Marienstein.
Sophia gewinnt Newcommer Rennen der Deutschland Tour
Essen, 26. August – Es passte alles. Die Kulisse in Essen mit vielen Zuschauern am Rundkurs, das Kaiserwetter, und dazu die sportliche Leistung der U17-Mädchen, die beim Sichtungsrennen des BDR schneller unterwegs waren als erwartet. Am Ende siegte Sophia Schrödel (SV Marienstein) zeitgleich vor Julia Servay (RSC Biberach).
Das Duo hatte sich schon früh im Rennverlauf von der Konkurrenz absetzen können und führte die 39 Fahrerinnen über den 1,7 Kilometer langen Rundkurs durch die Ruhrmetropole, der insgesamt 25 mal absolviert werden musste. Es gab zahlreiche Versuche aus dem Feld, zu den beiden Spitzenreiterinnen aufzuschließen, doch die konnten sich nach 42,5 Kilometern letztlich mit mehr als einer Minute Vorsprung behaupten. Im Sprint setzte sich Sophia Schrödel dann souverän gegen Julia Servay durch. Im Hauptfeld sprintete Hannah-Franziska Brand (RSV Rheinzabern) dann am schnellsten.
Quelle: https://www.deutschland-tour.com/de/home/ergebnisse-nct
Zwei Gesamtsieger kommen vom SVM
Titel beim Altmühltalcup an Eva und Niclas
Auszug vom DK-Bericht in den nächsten Tagen:
Kipfenberg – Das vierte und letzte Bergzeitfahren im Rahmen vom Altmühltalcup versammelte noch einmal alle Siegerinnen und Sieger der bisherigen Rennen bei Greding, in Walting und bei Schernfeld. Auch wenn sich diesmal Andere die Maximalpunktzahl sicherten, setzten sich Eva Ehrentraut (SV Marienstein) und Janik Üllendahl in der Cup-Wertung durch.
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Denn sie kamen alle noch einmal an den drei Kilometer langen Berg nach Gelbelsee, vorbei an der Burg und dem geographischen Mittelpunkt, mit 160 Höhenmetern und bis zu zwölf Prozent. Die überlegenen Sieger von Hausen und von Walting, der Hilpoltsteiner Tobias Häckl (nextlevelracing) und vom unteren Altmühltal Leo Kreuzer (RSC Kehlheim) sowie die Siegerin von Walting, Eva Schien (TSV Gaimersheim) kämpften noch einmal um den Tagessieg. Den holten sich schließlich auch Kreuzer in 6:12 Minuten vor Häckl in 6:20 und Johannes Stahr (GAI)in 6:43. Bei den Damen lag erneut Schien (GAI, 7:30) deutlich vor Anja Dinglreiter (GAI, 8:30) und Ehrentraut (SVM), die diesmal knapp dahinter in 8:31 Dritte wurde. Für die Mariensteinerin, die alle vier Rennen bestritt, reichten diesmal jedoch die 16 Punkte zusammen mit den je 20 Punkten der Siege in Hausen und auf ihrem Hausberg bei Schernfeld, um den Altmühltalcup mit 56 Punkten vor den Gaimersheimerinnen Chiara Schramm (46 Pkt.) und Eva Halsner (43 Pkt.) zu gewinnen.
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Alleiniger Cup-Sieger bei den Junioren mit 54 Punkten und in sehr guten 8:42 in Kipfenberg vor Rafael Dauner (UFC Ellingen, 10:00) wurde Niclas Reuter vom SVM.
Sophia und der (weibliche) Nachwuchs
Sophia trainiert Nachwuchs!
Die Schlagzeilen über Erfolge Eichstätter Radsportlerinnen überschlagen sich und es ist kein Wunder, dass dies auch den blau-weißen Nachwuchs motiviert. Ricarda Bauernfeind holt Etappensieg bei der "Tour" und unsere Sophia macht beim EOYJ (Europäisches olympisches Jugendfestival) einen 7. Platz im Einzelzeitfahren und einen 16. Platz im Straßenrennen.
Infos: EOYJ (EZF) - EOYJ (Straße) Ricarda
Umso erfreulicher, dass es sich Sophia nicht nehmen ließ, noch am Tag vor ihrer Abreise mit dem Nachwuchs zu trainieren.
Nächster großer Schritt!
Noch am Tag des Straßenrennens von Sophia ein weiterer großer Schritt für den Nachwuchs im Straßenradsport:
Der SVM konnte dank großzügiger Unterstützung seitens "Velovita" in Weißenburg, dank der Finanzierung über den "Hofmühl Volksfest-Halbmarathon" und dank der Deckung des zuletzt noch offenen Fehlbetrags durch die Aktion "Cicling for Charity" drei hochwertige und neue Rennräder beschaffen. Diese wurden nun gegen Kaution und Jahresmiete drei Mädchen übergeben, die bei den Trainern Lissy Frosch und Niclas Reuter eifrig trainieren.
Erfolgreiche Erstauflage "SVM Bergzeitfahren"
Die Triathlonabteilung richtete erstmals ein Bergzeitfahren aus und das mit großem Erfolg, hinsichtlich der Durchführung und auch sportlich, dank unserer Eva Ehrentraut, die nicht nur unser Rennen gewinnen konnte, sondern auch im Altmühlcup die Damenwertung anführt!
ABER: Lasst die Bilder sprechen! Sie werden dich überzeugen!
Sophia auch auf der Straße spitze
Herzlicher Empfang beim Vorstadtfest
Offenburg/Fessenbach – Nach ihrem Durchbruch auf der Bahn in Cottbus, schaffte Sophia bei der Deutschen Meisterschaft auf der Straße nicht den Sprung auf das Podest. Mit etwas Pech im Sprint der Spitzengruppe überquerte sie als Fünfte den Zielstrich und kam etwas unglücklich zum Empfang ihrer Fans in die Schamerau.
„Eigentlich lief das Rennen sehr gut für mich und ich konnte mit dem Podium rechnen. Im Sprint der am Ende achtköpfigen Spitzengruppe hatte ich zunächst auch eine gute Position, wurde aber dann von einer Konkurrentin an die Bande gedrängt. Ich musste, um einen Sturz zu vermeiden, sogar bremsen und hatte dann keine Chance mehr auf eine bessere Platzierung,“ erzählte Sophia den zu Hause wartenden Fans, die sie mit einem Empfang beim Vorstadtfest in der Schamerau überraschten. Der Empfang galt der Deutschen Meisterin in der Mannschaftsverfolgung eine Woche zuvor.
Sieben Runden mit je 6,6 Kilometern, 129 Höhenmetern und Steigungen bis zehn Prozent waren einer Deutschen Straßenmeisterschaft mehr als würdig. Sophia befand sich immer im vorderen Teil des Feldes der 33 Teilnehmerinnen der Klasse U17. Für die gute Sprinterin war das Podest oder sogar ein Sieg zum Greifen nah, doch dann wurde sie auf den letzten Metern von einer Konkurrentin zur Begrenzungsbande abgedrängt.
Wir haben wieder eine Deutsche Meisterin!
Fast 30 Jahre nach Markus im Triathlon schafft es Sophia im Radsport: Wieder einmal DM-Gold im Nachwuchsbereich
Das sind positive Nachrichten aus Cottbus: Sophia Schrödel holt Gold in der Vierer-Mannschaftsverfolgung über 3000 Meter im altehrwürdigen Oval der Radrennbahn in Cottbus. 29 Jahre nach Markus Krümpel 1994 im Triathlon und im gleichen Jugendalter mit 16 Jahren wird Sophia Deutsche Meisterin. Darüber hinaus erreicht sie noch die Finals in der Einzel Verfolgung über 2000 Meter.
Am Mittwoch stand die Einerverfolgung über 2000 Meter an. Nach den Vorläufen mit dreißig Athletinnen aus fast allen Landesverbänden, schaffte das Talent vom SV Marienstein als Beste in 02:40,622 Minuten den Sprung in die Finalläufe. „Ich bin leider in den Finals etwas übermotiviert rangegangen und habe die ersten Runden zu schnell gefahren, so dass mir zum Schluss etwas die Körner ausgegangen sind. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meiner Leistung, auch wenn ich das Podest leider knapp verpasst habe.“ Als Vierte, diesmal in 02:42,731 lag sie gut drei Sekunden hinter der Siegerin Franziska Minten (NRW). Ihre Vorlaufzeit hätte für Rang 3 noch gereicht.
Der Donnerstag sollte dann der große Tag des Bayernkaders werden, in der Besetzung Paula Gloning (ERTL Augsburg), Josefine Weingard (TSV Oberammergau), Sophie Schuster (RSV Irschenberg) und Schrödel (SVM). Nach ihrem Sieg in der Qualifikation in 03:52,269 Minuten über 3000 Meter, konnten sich die vier Mädels aus Bayern nochmals steigern. Sie gewannen im Finale in 03:50,604 Gold mit sechs Sekunden Vorsprung vor Baden-Württemberg (03:56,601) und dürfen sich nun Deutsche Meisterinnen nennen. Das Finale um Platz 3 ging in 03:54,669 an Reinland-Pfalz vor der gemeinsamen Mannschaft aus NRW/ST in 03:56,950.
Cycling für die gute Sache
Eichstätt/Rebdorf (klk) Gemeinsam mit dem Rad bei mitreißender Musik imaginäre Gipfel erklimmen und das für einen guten Zweck, so könnte man das Ziel von „Cycling für Charity“ beschreiben. Claudia Banzer, ICG Elite Cycling Instructorin organisiert in Kooperation mit dem SV Marienstein am 17. Juni erstmals in der Region einen vierstündigen Fitness-Cycling-Marathon in der Turnhalle des Schulzentrums Rebdorf.
Die Turnhalle wird zur Arena: Gemeinsam treten 80 Sportler bei schnellen Beats und animiert von den Instruktoren auf der Bühne in die Pedale. Die seit sieben Jahren als Trainerin für Indoor-Cycling tätige Hitzhofenerin Claudia Banzer setzt Ihren Wunsch um. „Ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich an so einem großen Indoor-Cyling–Event teilnehme. Es ist magisch: laute Musik, im Flow miteinander schwitzen und gemeinsam an Grenzen zu gehen“, erzählt sie von ihrer Inspiration, „und diese Gruppendynamik will sie auch in Eichstätt erlebbar machen.“ Voller Euphorie rührt Banzer die Werbetrommel für das gemeinsame Strampeln. „Für mich ist Indoor Cycling wie Tanzen auf dem Rad“, so Banzer.
Cycling ist der perfekte Sport für jeden und eignet sich ideal für Gruppenkurse. Jeden Dienstag leitet Banzer solche Kurse im Prime-Fit Fitness-Studio in Eichstätt an, darüber hinaus ist sie auch im Lifepark-Max im Westpark als Trainerin engagiert. „Mit Indoor-Cycling kann man seine Ausdauer stärken, Kraft trainieren und die Koordination verbessern“, erklärt sie. „Zudem geben wir Trainer unseren Stunden oft ein bestimmtes Motto“, so auch bei „Cycling for Charity“ in Rebdorf. Hier können bis zu 80 Sportler insgesamt vier Stunden mit drei unterschiedlichen Trainern für einen guten Zweck radeln. Den Auftakt macht Claudia Banzer mit „Kick of the Beats“, die zweite Einheit unter dem Motto „Mia san de Hartn“ übernimmt die Manuela Meier aus Paulushofen, die ebenfalls ICG Elite Trainerin ist. Besonders freut sich Banzer auf ICG Master Trainer Holger Waldeck, der viel Erfahrung und Motivationspotential besitzt und die „80iger/90iger reloaded“ mitbringt. Die abschließende der je 50 Minuten dauernden Einheiten gestalten die drei Trainer als „Tricolore“ miteinander. Den professionellen Sound und Lichteffekte spendiert Veranstaltungstechniker Manuel Frey. „Ich denke, da ist für jeden und jede etwas dabei“, so Banzer voller Vorfreude. Wer sich vier Stunden nicht zutraut, kann sich ein Bike auch teilen.
Die Trainer und alle Helfer stellen sich an diesem Tag zu 100 Prozent in den Dienst der guten Sache und arbeiten unentgeltlich. „Außerdem wollen wir rund 20 Jugendlichen und Schülern die kostenlose Teilnahme ermöglichen und zusätzlich Einnahmen für soziale Zwecke generieren“, erklärt Klaus Dorsch aus dem Organisationsteam. „Die Koordination des Nachwuchses des SV Marienstein und DAV übernehmen Annalena Vogl und Christian Wenzel, zudem werben wir an den Eichstätter Schulen für das Event.“ So fiebern nicht nur die Trainerin, sondern auch die jungen und älteren Teilnehmer der Veranstaltung entgegen. Die Anmeldung ist ab sofort bei Claudia Banzer telefonisch unter 0176/31477961 oder per Email (claudiabanzer@icloud.com) möglich. Der Ticketpreis beträgt 69,95 €.
Weitere Infos: www.sv-marienstein.de/termine/cycling