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Vorschau: SV Marienstein - FV Dittenheim (Mittwoch, 19.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Nach der 3:0-Auftaktniederlage beim ESV Ansbach/Eyb steht für den SV Marienstein am Mittwoch die Bezirksliga-Heimpremiere auf dem Programm. Mit dem FV Dittenheim ist ab 19.00 Uhr ein alter Bekannter im Hofmühl-Sportpark zu Gast. Ehe der FV vor zwei Jahren den Sprung in die Bezirksliga schaffte, lieferten sich beide Mannschaften unzählige Duelle in der Kreisliga. In der Vorsaison sicherten sich die Gäste mit einer ausgeglichenen Bilanz (11 Siege bzw. Niederlagen) und einem Platz im Mittelfeld der Tabelle (Rang 9) den Klassenerhalt. Am ersten Spieltag deuteten die Mittelfranken ihre Klasse an und schickten Aufsteiger Henger SV mit 4:1 nach Hause. Mit Christoph Oberhauser und Philipp Unöder waren die beiden gefährlichsten Dittenheimer der Vorsaison prompt wieder erfolgreich. Am Sonntag bekamen die Vorstädter schmerzhaft zu spüren, dass unnötige Ballverluste in der Bezirksliga konsequent bestraft werden. Gelingt es diese abzustellen, ist man gegen den FV nicht auf verlorenem Posten. Für den rotgesperrten Johannes Kammerbauer wird eventuell Raphael Kraus nach abgesessener Sperre aus der Vorsaison ins Team zurückkehren. Ansonsten kann SVM-Coach Stephan Zengerle aus dem Vollen schöpfen.
Niederlage zum Auftakt: ESV Ansbach-Eyb - SV Marienstein 3:0 (1:0)
(jsl) Ansbach
Am Freitag eröffnete der TuS Feuchtwangen mit einem 1:2-Sieg beim TSV 1860 Weißenburg die Bezirksliga-Saison, ehe der SV Marienstein am gestrigen Sonntag in das Geschehen eingriff. Ihr Bezirksliga-Debüt hatte sich die Zengerle Elf sicherlich anders vorgestellt. Beim ESV Ansbach-Eyb kassierte man eine verdiente 3:0-Niederlage.
ESV Ansbach-Eyb - SV Marienstein 3:0 (1:0)
Nach ausgeglichenen Anfangsminuten übernahmen die Hausherren mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel, während der SVM auf Gegenangriffe lauerte. Bei einem dieser Konter verpasste Andreas Knör knapp eine Hereingabe von Stephan Steib. Auf der Gegenseite rettete SVM-Torhüter Julian Glauer-Wenzl aus spitzem Winkel gegen David Scherb und per Fußreflex bei einem Abschluss von Woldemar Kapp. Den Blau-Weißen gelangen kaum mehr Entlastungsaktionen und man hatte großes Glück, als Scherb zwei mal freistehend vor Glauer-Wenzl knapp verzog. In der 32. Spielminute hätte der SVM den Spielverlauf auf den Kopf stellen können, doch Knör und Steib agierten nach einer Flanke von Johannes Kammerbauer zu umständlich. Fast im Gegenzug zeigte Glauer-Wenzl erneut eine starke Fußabwehr und wenig später rettete Ramazan Mazlum nach einem Kopfball von Kapp auf der Linie. Als der SVM schon mit dem schmeichelhaften Remis zur Halbzeit rechnete, schlug ein Distanzschuss von Andre Folz aus 27 Metern im SVM-Gehäuse ein. Mit dem Pausenpfiff verhinderte Glauer-Wenzl einen gar noch höheren Pausenrückstand.
Nach dem Seitenwechsel schalteten die Eisenbahner zunächst einen Gang zurück, um dann in der 62. Spielminute den Sack zu zu machen. Nach einem unnötigen Ballverlust in der eigenen Hälfte erhöhte Scherb aus acht Metern auf 2:0. Als dann kurz danach Kammerbauer nach einer Notbremse die rote Karte sah, war das Spiel aus Sicht des SVM endgültig gelaufen. In der 74. Spielminute legte Bertram Karl uneigennützig quer auf Woldemar Kapp und dieser erzielte den 3:0-Endstand. Bereits am Mittwoch Abend erwartet der SVM den FV Dittenheim im heimischen Hofmühl-Sportpark.
Am Sonntag wird es ernst: SVM startet in die Bezirksliga-Saison
(jsl) Marienstein
Am Sonntag wird es für den SV Marienstein als frischgebackenen Bezirksliga-Aufsteiger ernst. Mit einer Auswärtspartie beim ESV Ansbach/Eyb wartet ab 15.00 Uhr das erste von insgesamt 34 Ligaspielen auf das Zengerle-Team.
Dabei kommt es direkt zum Aufeinandertreffen zweier Aufsteiger. Nach dem Bezirksligaabstieg schafften die Hausherren letzte Saison den direkten Wiederaufstieg. Ähnlich den Vorstädtern sicherten sie sich die Eisenbahner den Kreisliga-Meistertitel durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Saisonhälfte. Mit David Scherb und Julian Meier verfügt der ESV über ein gefährliches Offensivduo, das es in der vergangenen Spielzeit auf stattliche 35 Treffer brachte. Ihr Form scheinen die Hausherren auch über die letzten Wochen konserviert zu haben, denn in den Vorbereitungsspielen gab es zwei Siege gegen Bezirksligisten: Cagri Sport Nürnberg wurde mit 6:0 abgefertigt und auch gegen Ligarivale FV Dittenheim setzte man sich mit 2:1 durch. Doch auch der SVM bot in der Vorbereitung Teams der gleichen Spielklasse Paroli. In Gerolfing gelang ein 0:1-Sieg und beim 1.FC Beilngries verlor man knapp mit 2:1. Da den Aufsteigern nur eine äußerst kurze Sommerpause vergönnt war, gehen beide Teams am Sonntag mit gleichen Vorzeichen in die Partie. SVM-Coach Stephan Zengerle zählt auf das Anhalten der Aufstiegseuphorie im blau-weißen Lager und sollte am Ende beim ersten Bezirksliga-Auftritt seit über 10 Jahren ein Punkt herausspringen, wäre er nicht unzufrieden. Zeit für große Analysen bleibt ihm im Anschluss an die Partie sowieso nicht, denn der straff gestrickte Spielplan will es, dass am Mittwoch mit dem FV Dittenheim bereits der nächste Gegner wartet.
Wer sich das Bezirksliga-Debüt nicht entgehen lassen will: Die Partie wird um 15.00 Uhr auf dem Eisenbahner-Platz (Adalbert-Pilipp-Straße 42) in Ansbach angepfiffen.
Spartak Chrastava zu Gast in Marienstein: SVM verliert internationalen Test knapp
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein startet am kommenden Sonntag mit einer Auswärtspartie beim ESV Ansbach/Eyb in das Abenteuer Bezirksliga. Nach einem 0:1-Sieg beim FC Gerolfing (Bezirksliga Oberbayern) wartete am Samstag im Rahmen des Mariensteiner Vorstadtfests ein toller internationaler Vergleich auf die Zengerle-Elf. Zu Gast war mit Spartak Chrastava ein Team aus der Eichstätter Partnerstadt, das in dieser Saison in der vierthöchsten tschechischen Spielklasse an den Start gehen wird. Dabei schlug sich die Mariensteiner Elf beachtlich.
SV Marienstein - TJ Spartak Chrastava 2:3 (2:2)
Die Gäste liesen in den Anfangsminuten Ball und Gegner laufen, während der SVM zahlreiche Ballverluste zu verzeichnen hatte. Einen solchen verwerteten die Tschechen nach acht Minuten zur Führung. Langsam legte der SVM seinen Respekt ab und fand besser ins Spiel. Den ersten zu Ende gespielten Angriff nutzten die Blau-Weißen zum Ausgleich, als Walther nach einen Steilpass vor dem Torhüter die Nerven behielt und sicher einschob. In der Folge vergaben Andreas Knör und Ramazan Mazlum Chancen zur SVM-Führung und auf der Gegenseite entschärfte Julian Glauer-Wenzl einen gefährlichen Distanzschuss. Nach einer unübersichtlichen Situation im Mariensteiner Strafraum ging Spartak in Führung, doch der SVM hatte erneut die passende Antwort parat: Nach schöner Kombination über Mazlum und Knör musste Stephan Steib den Ball nur noch über die Linie drücken.
Im zweiten Durchgang kontrollierten die Mariensteiner das Spielgeschehen über weite Strecken und hatten gute Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. In den Schlussminuten zeigten die Gäste aus Nordböhmen nochmals ihre Klasse: Einen mustergültigen Gegenangriff über die linke Seite vollendete ein Gästestürmer mit einem platzierten Kopfball zum 2:3-Endstand. Am Dienstag (19.00 Uhr) absolvieren die Vorstädter beim Oberpfalz-Bezirksligisten 1.FC Beilngries ihren letzten Test vor dem Saisonstart.
Die Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison läuft
(jsl) Marienstein
Seit letztem Donnerstag befindet sich der SV Marienstein in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit 2016/2017. Dank einer sensationellen Rückrunde sicherten sich die Blau-Weißen am vorletzten Spieltag der abgelaufenen Saison den Meistertitel in der Kreisliga N/J West und damit den Aufstieg in die Bezirksliga. SVM-Erfolgstrainer Stephan Zengerle blickt entsprechend positiv zurück: "In der vorletzten Spielzeit kämpften wir noch gegen den Abstieg. Die Entwicklung, die die Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren durchgemacht hat, ist fantastisch. Die Meisterschaft haben sich die Jungs durch ihren Ehrgeiz und ihren Eifer wahrlich verdient." Auch wenn der SVM mit den finanziellen Möglichkeiten anderer Bezirksligisten nicht konkurrieren kann, ist es Zengerle vor den kommenden Aufgaben nicht bange: "So wie es momentan aussieht, bleibt unsere gesamte Mannschaft trotz einiger Anfragen komplett zusammen. Dies zeigt, wie es um den Zusammenhalt momentan bestellt ist." Dieser wird auch in der kommenden Spielzeit gefragt sein, denn den Vorstädtern steht ein kräftezehrendes Programm ins Haus. In einem 18er-Feld mit drei Landesliga-Absteigern und einigen englischen Wochen wird auch eine dickere Spielerdecke als zuletzt von Nöten sein. Mit Jonas Hiller, Fabian Streller und Dominik Kundinger rücken drei SVM-Eigengewächse in den Herrenbereich auf. Zudem verstärken Torhüter Gabriel Rehm (FC Hitzofen), Thomas Viththum (TSV Feucht), Michael Liepold (DJK Schernfeld), Florian Jäckisch (SV Möhren) und Joe Koroma die beiden Herrenmanschaften. Auch in der neuen Spielzeit kann Zengerle auf die bewährten Dienste von Co-Spielertrainer Viktor Stoll zurückgreifen. Wenig erfreut zeigt sich das Erfolgsduo vom frühen Bezirksliga-Saisonstart, der vom Verband für das Wochenende vom 16./17.07. festgesetzt wurde. Es bleiben nur 16 Tage Zeit, um die erste Mannschaft auf das Abenteuer Bezirksliga einzustellen und die beiden sehen darin einen klaren Wettberwerbsnachteil: "Die etablierten Bezirksligisten beendeten ihre Spielzeit am Ende Mai und hatten nun ausreichend Zeit zur Regeneration, während wir bis Mitte Juni um den Aufstieg kämpften. Damit starten wir mit gerade einmal fünf bis sechs Trainingseinheiten in die neue Saison. In dieser kurzen Zeit für die konditionellen Grundlagen für eine Saison mit 34 Spieltagen zu sorgen, ist fast unmöglich. Die frühe Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist gegenüber den Aufsteigern einfach unfair." Neben den Trainingseinheiten stehen drei Testspiele gegen gutklassige Teams auf dem Vorbereitungs-Programm: Am kommenden Samstag testet der SVM gegen den tschechischen Viertligisten TJ Spartak Chrastava aus der Eichstätter Partnerstadt (Spielbeginn 18.00 Uhr), am 06.07 bzw. 12.07. bei den Bezirksligisten FC Gerolfing und FC Beilngries.
Etwas mehr Zeit steht der zweiten Mannschaft zur Saisonvorbereitung zur Verfügung. Zur neuen Spielzeit kehrt Ur-SVMler Dominik Herrmann zum SVM zurück und wird sich mit Ralph Danner um die Geschicke der zweiten Mannschaft in der A-Klasse N/J Süd kümmern. Auch hier sieht Zengerle viel Potential: "In der Rückrunde hat sich auch unsere Reserve enorm gesteigert und nächste Spielzeit wollen wir in der A-Klasse eine gute Rolle spielen."
SVM bestreitet Testspiel gegen TJ Spartak Chrastava
Hoher Besuch beim SVM am 9. Juli: Tschechischer Regionalligist Chrastava zu Gast in Marienstein
Eine anspruchsvolle Generalprobe vor dem Start der Bezirksliga absolviert am Samstag, 9. Juli 2016, die erste Mannschaft des SV Marienstein: Als Bezirksliga-Aufsteiger haben wir im Rahmen unseres Stadtteilfestes den tschechischen Regionalligisten TJ Spartak Chrastava zu Gast.
Der Verein aus Eichstätts Partnerstadt Chrastava ist ebenfalls erst im Sommer aufgestiegen und spielt nun in der vierten tschechischen Liga. Ein Star der Mannschaft ist der bereits 40-jährige Kultstürmer Ji?í Štajner. Er bestritt in seiner Karriere 37 Länderspiele für Tschechien, in Deutschland spielte er von 2002 bis 2010 bei Hannover 96. Um 18 Uhr ist Anstoß im Hofmühl-Sportpark.
Zuvor können sich unsere Fußballfans und Zuschauer auf einen „alten Bekannten“ freuen: Um 16 Uhr spielt die Nachwuchsauswahl des SV Marienstein gegen die U14 des Bundesligisten FC Augsburg. Trainiert werden die jungen Gäste von Felix Neumeyer, ehemals Spieler und Jugendtrainer des SVM. Die Augsburger spielen in der Förderliga der bayerischen Nachwuchsleistungszentren – und damit nach dem Match in Marienstein etwa gegen Jugendmannschaften des FC Bayern München oder des 1. FC Nürnberg.
AK Süd eingeteilt: Zweite spielt in 14er Gruppe
Die zweite Mannschaft des SVM darf sich auf reizvolle Lokalderbies freuen. In der auf 14 Teams aufgestockten A-Klasse trifft man u.a. auf die beiden Aufsteiger vom Jura: DJK Limes 09 II und DJK Pollenfeld II. Außerdem neu in der Gruppe ist die SG Auernheim/Möhren.
Die AK Su?d in der Übersicht:
DJK Workerszell
DJK Limes 09 II
DJK Pollenfeld II
ESV Treuchtlingen
FC Nagelberg
FC Tu?rk Gu?cu? Eichstätt
FV Obereichstätt
SF Bieswang
SG Auernheim/Möhren
SpVgg Wellheim
SpVgg Wettelsheim II
SV Marienstein II
TSG Pappenheim
VfL Treuchtlingen
Mammutprogramm: SVM in 18er-Liga!
Seit gestern steht es endgültig fest: Der SV Marienstein spielt in der kommenden Saison in der Bezirksliga in einer 18er-Liga - das bedeutet 34 Spieltage (sechs mehr als in der KL-Saison 2015/2016). Außerdem gibt es zum Auftakt gleich englische Wochen.
Genaueres erfahren die Verantwortlichen am 4. Juli 2016, dann lädt Bezirksspielleiter Ludwig Beer zur Spielleitertagung nach Schwabach ein. Saisonauftakt ist am Wochenende 16./17. Juli.
Und die neue Liga hat es in sich – sowohl sportlich als auch geographisch: Drei Absteiger kommen aus der Landesliga (Spfr. Dinkelsbühl, TuS Feuchtwangen und Seligenporten II). Die weiteste Reise führt den SVM nach Mittelfranken, 132 Kilometer sind es bis nach Bad Windsheim. Derbies gibt es aber auch: u.a. gegen den SV Dittenheim, den TSV Greding und den TSV 1860 Weißenburg. Und traditionell fahren wir auch nach Roth, in der Bezirksliga allerdings zur 1. Mannschaft der TSG. Hier alle Mannschaften auf einen Blick:
SC Aufkirchen
SV Ornbau
TSV Greding
SV Mosbach
TSV 1860 Weißenburg
TV21 Büchenbach
TSG 08 Roth
FV Dittenheim
SV Pölling
FC Holzheim
BSC Woffenbach
SF SV Dinkelsbühl (Ab)
FSV Bad Windsheim
TuS Feuchtwangen (Ab)
SV Seligenporten 2 (Ab)
Henger SV (Auf)
SV Marienstein (Auf)
ESV Ansbach/Eyb (Auf)
Heike Kammerbauer als Stadionsprecherin verabschiedet
Einen besseren Abschluss hätte Sie sich nicht wünschen können – mit einem Heimspiel des frisch gebackenen Kreisliga-Meisters und Bezirksliga-Aufsteigers ging die Karriere als Stadionsprecherin für Heike Kammerbauer, geb. Otz, (zumindest vorübergehend) zu Ende. Für ihren jahrelangen Dienst wurde sie von unserem Vorsitzenden Arnulf Neumeyer mit einem Blumenstrauß und einem kleinen Präsent verabschiedet. Liebe Heike, für die anstehende Geburt wünschen wir Dir und Loui Alles Gute. Toi, toi, toi!
Da ist das Ding: Meisterwimpel überreicht!
Kreisspielleiter Thomas Jäger ließ es sich natürlich nicht nehmen, die Meisterurkunde und den Meisterwimpel für die Kreisliga-Meisterschaft 2015/2016 persönlich an den SV Marienstein zu überreichen. Vor Spielbeginn erhielt Mannschaftskapitän Andi Knör die Meisterdevotionalien, die in unserem Vereinsheim, der Schamerau, natürlich einen würdigen Platz finden werden.
Remis zum Saisonausklang: SV Marienstein - DJK Stopfenheim 2:2 (1:1)
(jsl) Marienstein
Während der SV Marienstein bereits seit letztem Sonntag als Meister feststand, tobte am letzten Spieltag der Kreisliga N/J West der Kampf um Platz 2. Mit der SG Ramsberg/St. Veit (2), dem SV Rednitzhembach (3) und der DJK Schwabach (4) hatten noch drei Teams Chancen auf den Relegationsplatz. Letztendlich rollte die DJK Schwabach mit einem 1:0 über die SG Ramsberg/St. Veit und dank der Rednitzhembacher 3:4-Heimniederlage gegen den TSV Spalt das Feld von hinten auf und sicherte sich den Relegationsrang. Ausgelassene Stimmung herrschte währenddessen im Hofmühl-Sportpark des SV Marienstein bereits vor der abschließenden Partie gegen die DJK Stopfenheim, als Kreisspielleiter Thomas Jäger den Bezirksligaaufsteiger ehrte.
SV Marienstein - DJK Stopfenheim 2:2 (1:1)
In den folgenden 90 Minuten konzentrierte sich die Zengerle-Elf nochmal voll auf ihre sportliche Aufgabe. Dies galt auch für die Gäste aus Stopfenheim, die im Abstiegskampf unbedingt noch Punkte benötigten und nach wenigen Minuten kalt erwischt wurden: Nach einer Hereingabe von Ramazan Mazlum köpfte Stephan Steib zum 1:0 ein. Danach verflachte die Partie zusehends, da die Gäste weiterhin tief standen und dem SVM die Durchschlagskraft fehlte. Nach 20 Minuten bot sich den Gästen bei einem indirekten Freistoß im SVM-Strafraum die Chance zum Ausgleich und diese ließ sich Börlein nicht entgehen. Nach dem überraschenden Ausgleich biss sich die blau-weiße Offensive weiterhin die Zähne am Stopfenheimer Abwehrbollwerk aus. Die beste Chance hatte Andreas Knör, dessen Schlenzer der Gästekeeper aus dem Winkel fischte.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig an der Verteilung der Spielanteile.
Die Gäste konzentrierten sich voll auf die Defensive, da ihnen ein Remis zum Klassenerhalt reichte.
Dieser war dann 20 Minuten vor Spielende jedoch ernsthaft in Gefahr: Nach einem geblockten Distanzschuss von Raphael Kraus fiel das Leder Steib vor die Füße, der noch einen Haken schlug und zum 2:1 einschoss. Kurz danach dezimierten sich die Vorstädter selbst, als Kraus nach einer Notbremse die rote Karte sah. Trotz Unterzahl hatten Knör und Rick Walther die Chance zur Vorentscheidung. Den Treffer markierten jedoch die Gäste. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite war abermals Börlein zur Stelle und sicherte mit dem 2:2 kurz vor Schluss seinen Farben den Klassenerhalt. Somit verabschiedete sich der SVM mit einem Remis von den zahlreichen Zuschauern in die Bezirksliga.
Meisterehrung und sportlicher Saisonausklang: Vorschau Sonntag
Zum Saisonabschluss tritt unsere erste Mannschaft am Sonntag (15.00 Uhr) auf die DJK Stopfenheim und will sich mit einem Sieg in Richtung Bezirksliga verabschieden. Zusätzlicher Ansporn dürfte die Hinspielniederlage in Stopfenheim (1:0) seit. Seit jenem 15. Spieltag kam gerade mal eine weitere Niederlage hinzu und so geht es zugleich um die Weiterführung dieser beeindruckenden Serie. Zum ersten Highlight wird es bereits vor Anpfiff der Partie kommen, wenn Kreisspielleiter Thomas Jäger die Meisterehrung vornimmt.
Zeitgleich wird sich entscheiden, welches Team in die Relegation darf, wobei die Entscheidung zwischen der SG Ramsberg/St. Veit dem SV Rednitzhembach und der DJK Schwabach fallen wird.
Bereits um 13.00 Uhr tritt unsere zweite Mannschaft gegen die DJK Workerszell an und kann einem entspannten Saisonausklang entgegensehen. Nach dem 1:1 in Bieswang am letzten Wochenende ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern.
Beide Teams haben sich bei ihrem letzten Saisonauftritt die lautstarke Unterstützung des blau-weißen Anhangs verdient.
Für ein meisterliches Rahmenprogramm ist den ganzen Nachmittag und Abend gesorgt. (siehe eigener Artikel).
Meisterparty zum Saisonabschluss im Hofmühl-Sportpark
Die erste Mannschaft ist seit vergangenem Sonntag Kreisliga-Meister, die zweite Mannschaft hat den Klassenerhalt in der A-Klasse bereits geschafft – dies gilt es am kommenden Sonntag (12. Juni) gebührend zu feiern! Zum Saisonabschluss und letzten Heimspiel hoffen unsere beiden Teams dabei natürlich auf zahlreiche Zuschauer. Wie es sich für eine Meisterparty gehört, wird gegrillt und ausgeschenkt… und auch nach dem Spiel soll kräftig weiter gefeiert werden… natürlich besteht die Möglichkeit, das Länderspiel gemeinsam in der Schamerau anzuschauen.
Auch offizieller Besuch hat sich angesagt: Kreisspielleiter Thomas Jäger wird vor dem Spiel die Meisterehrung persönlich vornehmen.
Es wäre super, wenn wir am Sonntag wieder so eine tolle Fanunterstützung hätten wie in Ramsberg/St. Veit. Die Jungs hätten sich das verdient. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Fans unseres SVM, die die Mannschaft ins Fränkische und letztlich in die Bezirksliga begleitet haben. Das war bester Fansupport.
SVM II - DJK Workerszell: 13 Uhr
SVM - DJK Stopfenheim: 15 Uhr
Noch ein Grund zum Feiern: Zweite sichert Klassenverbleib
Mit dem gestrigen 1:1 Unentschieden bei den Sportfreunden Bieswang beseitigte unsere zweite Mannschaft alle Zweifel am Klassenerhalt in der A-Klasse Neumarkt/Jura Süd. Damit gab es gestern gleich doppelten Grund zum Feiern: Aufstieg der I. und Klassenerhalt der II.
Nach 1978 und 2004: SV Marienstein zurück in der Bezirksliga
(jsl) Ramsberg
Historischer Tag für den SV Marienstein: Nach einem 1:1 im Spitzenspiel bei der SG Ramsberg/St. Veit stehen die Vorstädter einen Spieltag vor Saisonende als Meister der Kreisliga N/J West fest und steigen damit zum dritten Mal nach 1978 und 2004 in die Bezirksliga auf. Vor der Partie in Ramsberg stand fest, dass ein Sieg die Meisterschaft bedeuten würde und man bei einem Remis mit mindestens einem erzielten Tor auf einen Ausrutscher von Verfolger SV Rednitzhembach hoffen müsste, um den vorzeitigen Titelgewinn feiern zu können. Als nach Spielschluss bekannt wurde, dass der SVR tatsächlich bei der DJK Stopfenheim verloren hatte, konnten die Mariensteiner Feierlichkeiten beginnen.
SG Ramsberg/St. Veit - SV Marienstein 1:1 (1:1)
In den vorangegangenen 90 Minuten hatte die Zengerle-Elf ihre tolle Form unter Beweis gestellt und dominierte das Spielgeschehen nach Belieben. Bereits in der 7. Minute war Andreas Knör nach Steilpass von Stephan Steib frei durch und schob zum nervenberuhigenden 0:1 ein. Der frühe Treffer verlieh dem Spiel des SVM Sicherheit und alleine Knör und Steib vergaben bis zur 40. Spielminute vier hochkarätige Tormöglichkeiten. Vor der Halbzeitpause kamen die Hausherren zum völlig überraschenden Ausgleich, als Markus Dietze einen SVM-Klärungsversuch blockte und der Ball direkt im Netz landete. Fast hätte die SG den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt, doch Raphael Kraus rettete im letzten Moment bravourös gegen den einschussbereiten Patrick Habel.
Nach dem Seitenwechsel sahen die ca. 350 Zuschauer zunächst die schwächste Phase des Spiels, ehe die Blau-Weißen wieder einen Gang höher schalteten. In der 62. Spielminute fischte SG-Torhüter Markus Kluy einen Knör-Abschluss aus 16 Metern aus dem Eck und wenig später zögerte der eingewechselte Pasqual Krieglmeier zu lange beim Abschluss. Kurz darauf legte Steib nach tollem Solo zurück auf Krieglmeier, doch der brachte den Ball nicht im leeren Tor unter. Den Hausherren wurde klar, dass sie mit dem Punkt zufrieden sein konnten, da er ihnen eine gute Ausgangsposition für den Kampf um Rang 2 verschafft und konzentrierten sich deshalb voll auf die Defensive. In den Schlussminuten war es wiederum Knör, der nach tollen Zuspielen alleine vor Klug auftauchte und vergab bzw. zu weit abgedrängt wurde. Somit musste die Zengerle-Elf nach Abpfiff auf die frohe Kunde aus Stopfenheim warten, ehe der dritte Bezirksliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte feststand.