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TSV Greding entscheidet Hitzeschlacht für sich: TSV Greding - SV Marienstein 2:0 (0:0)
(jsl) Marienstein
Etwa ein Viertel der 34 Saisonspiele hat der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 absolviert und muss weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten. Beim TSV Greding setzte es mit 2:0 die fünfte Niederlage im fünften Auswärtsspiel. Dabei begannen die Männer von Trainer Stephan Zengerle engagiert: Nach nur zwei Zeigerumdrehungen mussten die Hausherren in höchster Not retten, als Stephan Steib nach einem Solo auf Ramazan Mazlum durchsteckte. Nach 13 Minuten war es Mazlum, der Steib bediente, doch wieder konnte der TSV die Situation bereinigen. Der TSV hingegen kam nach einem geklärten Eckball und erneuter Hereingabe durch einen gefährlichen Kopfball zur ersten Torchance. Weitaus gefährlicher wurde es für die Blau-Weißen in der 36. Spielminute, als Manuel Wolfsteiner alleine vor dem Tor auftauchte und vergab. Auf der Gegenseite hätten die Gäste kurz darauf in Führung gehen müssen: Nach Zuspiel von Steib war der Felix Krenauer im TSV-Tor bereits geschlagen, doch Pasqual Krieglmeier brachte den Ball nicht im Tor unter und so ging es mit dem leistungsgerechten Remis in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel hielten beide Mannschaften angesichts der extremen Temperaturen mit ihren Kräften haus und strahlten beide Seiten zunächst keinerlei Torgefahr aus. Dies änderte sich in der 57. Minute, als die Mittelfranken mit dem ersten Torschuss der zweiten Hälfte in Führung gingen: Stefan Roth lies seinen Gegenspieler mit einer Schussfinte ins Leere springen und setzte das Leder aus 22 Metern platziert in das rechte untere Eck. Die Vorstädter versuchten zu reagieren und kombinierten sich einige Male gekonnt durch das Mittelfeld. Sobald der gegnerische Strafraum in Sichtweite kam, liesen sie jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen und so musste TSV-Schlussmann Krenauer im zweiten Durchgang kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. In der Defensive machte man es dem Gegner in der 79. Spielminute zu einfach: Nach einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung bediente Florian Ferschl den am kurzen Pfosten lauernden Fabian Koller und dieser schoss problemlos zum Endstand von 2:0 ein.
SVM: Rehm - Stoll, Kammerbauer, Heimisch, Vitzthum - Hiller, Krieglmeier, Kouakou, Knör, Mazlum - Steib (Knietig, Liepold, Koroma)
Schwierige Aufgabe beim Defensivbollwerk der Liga: TSV Greding - SV Marienstein (So, 15.00 Uhr)
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Eine vergleichsweise kurze Anreise steht dem SV Marienstein am Sonntag bevor, wenn man ab 15.00 Uhr beim TSV Greding antritt. Die Hausherren belegten in der Vorsaison den fünften Tabellenrang und wollen dieses Ergebnis in der aktuellen Spielzeit bestätigen. Zuletzt fiel der TSV durch zwei Remis auf den siebten Platz zurück. Während das 1:1 gegen den TuS Feuchtwangen sicherlich als Erfolg zu werten war, hatten sich die Mittelfranken beim Henger SV sicherlich mehr als einen Punkt (Endergebnis 2:2) ausgerechnet. Prunkstück der Gredinger ist die Defensive: Zusammen mit dem SC Aufkirchen weist man mit lediglich acht kassierten Treffern die stabilste Abwehr auf. Gerade deswegen und angesichts der mangelnden Durchschlagskraft im Offensivspiel gehen die Vorstädter wieder einmal als krasser Außenseiter ins Spiel und hoffen, dass der erste Auswärtspunkt auf das eigene Konto wandert. "Mit dem SV Ornbau und dem SV Mosbach haben wir zuletzt Gegnern Paroli geboten, die in der Tabelle weit oben und vor den Gredingern stehen, haben uns dabei aber jeweils durch unnötige, frühe Gegentore das Leben schwer gemacht und verunsichern lassen. In der zweiten Halbzeit fanden wir zurück ins Spiel, konnten es aber nicht mehr drehen. Im Training haben wir unsere taktischen Fehler durchgesprochen und müssen einfach kompakter auftreten. Sollte die Null am Sonntag mal länger stehen, ist vielleicht was drin", lässt Trainer Stephan Zengerle durchblicken. Dabei ist die Personalsituation im blau-weißen Lager weiter angespannt. Mit Sebastian Schmelz und Rick Walther müssen zwei wichtige Spieler ersetzt werden. Dafür sind Ramazan Mazlum und Stephan Steib wieder einsatzfähig. "Jetzt müssen wir noch zwei schwierige Wochen überstehen, dann haben wir hoffentlich die Mannschaft wieder beisammen und werden auch wieder ein Stück fitter und spritziger sein", ist es Zengerle vor den kommenden Aufgaben nicht bange.
Heimniederlage gegen Mosbach: SV Marienstein - SV Mosbach 1:2 (0:2)
(jsl) Marienstein
Eine gute erste Hälfte genügte dem SV Mosbach, um am 8. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken 2 alle drei Punkte aus Marienstein zu entführen. Durch die vierte Niederlage in Folge verharren die Vorstädter auf dem letzten Tabellenplatz und müssen weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten.
Wie so oft in den letzten Spielen gingen die Mariensteiner Kontrahenten mit der ersten gelungenen Aktion in Führung. Marcus Baumann wurde 20 Meter vor dem Tor nicht energisch genug gestört und sein satter Schuss schlug unhaltbar im Tor von SVM-Schlussmann Gabriel Rehm ein. Mitte der 1. Halbzeit war es Rehm, der bei einer Rettungsaktion von Viktor Stoll per tollem Reflex das 0:2 verhinderte. In der 42. Spielminute war Rehm jedoch erneut geschlagen: Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld spielte Manuel Beck seinen Mitspieler Baumann frei und dieser schloss überlegt zum 0:2 ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff narrte Sebastian Schmelz seine Gegenspieler mit zwei Schussfinten und seinen Flachschuss fischte der Mosbacker Torhüter Daniel Hessler aus dem rechten Toreck. Wie bereits in der Vorwoche ließen die ersatzgeschwächten Blau-Weißen trotz Pausenrückstand das Aufbäumen nicht vermissen. Der eingewechselte Thomas Vitzthum konnte nach Eckstoß von Andreas Knör seinen Kopfball nicht genau genug platzieren und Knör brachte nach Flankenball von Claver Kouakou das Leder in aussichtsreicher Position nicht unter Kontrolle. Nach 66 Spielminuten nahm sich Schmelz aus 30 Metern ein Herz und sein abgefälschter Ball landete beim aufgerückten Sebastian Heimisch, der mit Hilfe das Pfostens für den Anschlusstreffer sorgte. Nun wackelten die favorisierten Mosbacher, die im zweiten Durchgang kaum mehr etwas für das Spiel taten, und Kouakou prüfte aus der Drehung Hessler. In der Schlussviertelstunde endeten die Mariensteiner Kombinationen meist schon vor dem gegnerischen Strafraum, ehe sich kurz vor Schluss die große Chance zum Ausgleich bot: Nach einem Flankenball von der rechten Seite wurde Pasqual Krieglmeier noch entscheidend gestört, wodurch sein Kopfball vom Pfosten zurück ins Feld sprang.
Sonntag (15.00 Uhr): SVM gegen SVM - Vorschau Wochenende
(jsl) Marienstein
SVM gegen SVM heißt es am Sonntag, wenn der SV Marienstein am Sonntag ab 15.00 Uhr den nächsten Anlauf nimmt, um in der Bezirksliga Mittelfranken den ersten Sieg einzufahren. Zu Gast ist mit dem SV Mosbach ein Gegner, der am letzten Wochenende aufhorchen ließ. Der Verein aus dem Feuchtwangener Ortsteil deklassierte den Henger SV mit 9:0 und verdoppelte dabei in 90 Minuten kurzerhand die Torausbeute der bisherigen sechs Saisonspiele. Insbesondere Marcus Baumann mit drei Treffern und Vierfachtorschütze Manuel Beck brannten ein wahrliches Offensivfeuerwerk ab. Beim 2:2 gegen den TuS Feuchtwangen vor 14 Tagen bewiesen die momentan sechstplatzierten Mittelfranken zudem, dass sie gegen ein Spitzenteam mithalten können. Damit werden die Blau-Weißen auf einen Gegner treffen, dem es derzeit sicherlich nicht an Selbstbewusstsein mangelt. Dieses geht den Blau-Weißen momentan etwas ab: Kein Wunder nach zwei Punkten aus den ersten sieben Spielen. Trainer Stephan Zengerle hofft darauf, dass seine Schützlinge endlich den Bock umstoßen: "Am letzten Wochenende haben wir in Ornbau trotz des schnellen 2:0-Rückstandes und vor allem in der zweiten Hälfte eine tolle Leistung gezeigt, die jedoch erneut nicht belohnt wurde. Wenn wir unsere Chancen endlich mal konsequent nutzen, ist auch gegen einen starken Gegner wie den SV Mosbach ein Dreier möglich, der für Kopf und Moral momentan enorm wichtig wäre." Kopfzerbrechen bereitet Zengerle derzeit die Personalsituation. Am Sonntag werden weiterhin einige wichtige Akteure fehlen und mit Fabian Streller fehlt in den nächsten beiden Wochen zusätzlich ein Spieler, der in den vergangenen Partien zu den Aktivposten zählte.
SVM muss weiter auf ersten Auswärtspunkt warten
Mit einer vermeidbaren 0:2 Niederlage kehrte unsere erste Mannschaft vom Gastspiel beim SV Ornbau zurück. Nach fulminantem Start samt leider zurückgepfiffenen Großchance leiteten letztlich zwei gute Aktionen der Ornbauer in der 10. und 15. Minute mit zwei herrlichen Fernschüsse (einer davon ein direkt verwandelter Freistoß) noch in der Anfangsphase der Partie die Niederlage unseres Teams ein. Bis zur Halbzeit erholte sich Zengos Truppe nicht mehr von diesem Rückstand. Doch nach der Pause wusste die kurzfristig neuformierte Notelf (sieben Spieler fehlten verletzungs-, krankheits- oder urlaubsbedingt) zu überzeugen - größtes Manko blieb dabei die mangelnde Chancenauswertung. Beste Chancen wurden vergeben oder vom gegnerischen Torwart zu nichte gemacht. Auf den zweiten 45 Minuten können unsere Jungs sicher aufbauen – wenn sich nun langsam das Verletztenlazarett lichtet, wird es hoffentlich schon beim anstehenden Heimspiel gegen den SV Mosbach einen besseren Spielausgang für unsere Jungs geben.
Schweres Spiel in Ornbau: Vorschau Wochenende
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Zwei Punkte aus sechs Spielen - den Saisonstart hatte man sich im Lager des SV Marienstein sicherlich anders erhofft. Für Trainer Stephan Zengerle kommt die aktuelle Lage jedoch nicht ganz unerwartet: "Wir bekommen momentan die Quittung für die fehlende Vorbereitung. Die Jungs sind gerade platt und einige zudem angeschlagen." Dies ist unter anderem dem Spielplan geschuldet: Schließlich fanden in den ersten drei Wochen der Saison zwei Spieltage unter der Woche statt. Zengerle ist froh, dass diese enorme Belastung überstanden ist: "Nun können wir endlich wieder im normalen Rhythmus trainieren. Zuletzt konnten acht Spieler verletzungs- oder arbeitsbedingt nicht mittrainieren. Wir haben nun noch zwei bis drei schwere Wochen vor uns und ich hoffe, dass wir demnächst die Wende schaffen. Wir konnten bisher stets gut mithalten und brauchen nun endlich einmal einen 'dreckigen' Sieg." Dieser soll nach Möglichkeit bereits am Sonntag beim SV Ornbau gelingen - auch wenn die Blau-Weißen als Außenseiter in die Partie gehen werden. Die Hausherren
spielten bereits letzte Saison mit Rang drei eine gute Rolle in der Bezirksliga und scheinen diese erneut zu bestätigen. Mit zehn Punkten rangieren sie auf Rang 4 und feierten zuletzt einen in der zweiten Halbzeit herausgeschossenen 4:1-Erfolg über der den Henger SV. Mit Aaron Lederer (6 Treffer) und Tim Neuner (4 Treffer) finden sich zudem zwei Ornbauer weit vorne in der Torjägerliste. Diese gilt es für die SVM-Defensive in den Griff zu bekommen und nicht zuletzt deshalb spricht Zengerle von einem "schweren Spiel" für seine Schützlinge.
Heimniederlage im Kellerduell: SV Marienstein - FC Holzheim 1:2
(jsl) Marienstein
Auch nach dem sechsten Spieltag bleibt der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 sieglos. Im Kellerduell mit dem FC Holzheim verlor der SVM im heimischen Hofmühl-Sportpark mit 1:2. Dabei begannen die Hausherren durchaus druckvoll: Ramazan Mazlums Abschluss geriet zu zentral und kurz darauf war FC-Torhüter Tobias Donauer bei einem Schuss von Pasqual Krieglmeier erneut zur Stelle. Nach knapp 15 Minuten wurden die Gäste mit einem Abspielfehler in der Defensive regelrecht eingeladen und Thomas Ingerling bedankte sich mit einem satten Schuss aus 23 Metern ins rechte Toreck. Wenig später hatten die Vorstädter jedoch die passende Antwort parat: Sebastian Schmelz und Mazlum kombinierten sich durch das zentrale Mittelfeld und Andreas Knör sorgte im zweiten Versuch für den Ausgleich. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf schwachem Niveau. Einziger Aufreger war ein nicht geahndetes Foulspiel an Mazlum im Strafraum und so ging es mit dem 1:1 in die Pause. Nach Wiederanpfiff parierte SVM-Torwart Julian Glauer-Wenzl per Fußabwehr gegen Yilmaz Topcu und auf der Gegenseite setze Fabian Streller einen Freistoß knapp über den Querbalken. Nach 60 Minuten gingen die Oberpfälzer in Führung, als Ingerling eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld aus 8 Meter über die Stirn rutschen ließ und somit für die entscheidende Richtungsänderung sorgte. Beinahe hätte Stoll es ihm kurz darauf gleichgetan, doch Donauer hielt sicher. In der Folge intensivierten die Blau-Weißen ihre Bemühungen, , doch die Abschlüsse von Streller, Schmelz und Knör gerieten zu ungenau. 10 Minuten vor Spielende zirkelte Claver Kouakou einen Freistoß um Zentimeter am Kreuzeck vorbei. Kurz danach scheiterte er aus dem Gewühl heraus an Donauer und im Nachsetzen am Außennetz. Für den FC verpasste Ingerling per Kopf die Vorentscheidung, doch dies sollte sich nicht mehr rächen. Als Kouakou nämlich in der Schlussminute im Sechzehner von hinten umgestoßen wurde, blieb die Pfeife des Unparteiischen nämlich erneuert stumm. So sprach Co-Trainer Dominik Herrmann nach Schlusspfiff von einer Partie auf mäßigem Niveau, in der sein Team den Gegner "durch viele unnötige Fehlpässe stark gemacht hat" und das letztendlich durch die "individuelle Klasse Ingerlings entschieden wurde".
Kellerduell im Hofmühl-Sportpark: SV Marienstein - FC Holzheim (Sonntag, 15.00 Uhr)
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Oberbayern gegen Oberpfalz heißt es am Sonntag (Anpfiff 15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark des SV Marienstein, wenn der heimische SVM gegen den FC Holzheim antritt. Kurios ist dabei, dass die Partie in der Bezirksliga Mittelfranken stattfindet. Beim Aufeinandertreffen der beiden Ligaexoten kann man am 6. Spieltag bereits von einem Kellerduell sprechen, denn der Tabellenletzte empfängt den Vorletzten. Beide Mannschaften warten weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Unter der Woche verlor der SVM mit 3:1 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl, während die Mannschaft aus dem Neumarkter Ortsteil einen Punkt gegen den Henger SV holte. Besonders bitter dabei für die Gäste: Der Ausgleich fiel erst in der Schlussminute. Bei beiden Mannschaften drückt momentan der Schuh vor allem im Angriff, denn die vier erzielten Treffer sprechen jeweils nicht für die Offensive. Auch in Dinkelsbühl hielten die Vorstädter gut mit, die Treffer erzielten jedoch wieder die anderen. So hofft SVM-Trainer Stephan Zengerle darauf, dass am Sonntag endlich der Knoten platzt: "Hoffentlich belohnen wir uns endlich einmal für unser couragiertes Auftreten. Die beiden bisherigen Heimspiele machen mir für Sonntag Mut."
SVM auf der Jagd nach dem ersten Auswärtspunkt: Spfr. Dinkelsbühl - SV Marienstein (Mittwoch, 19.00 Uhr)
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Nur drei Tage nach der Punkteteilung mit der TSG Roth steht der SV Marienstein vor der nächsten Aufgabe in der Bezirksliga Mittelfranken 2. Nach dem zweiten findet auch der fünfte Spieltag unter der Woche statt und dabei tritt der SV Marienstein am Mittwoch ab 19:00 Uhr bei den Sportfreunden Dinkelsbühl an. Dabei hätten die Paarungen für einen Spieltag unter der Woche sicherlich glücklicher gewählt werden können, denn eine Fahrzeit von fast 1,5 Stunden unter der Woche bedeutet für Trainer Stephan Zengerle und sein Team nicht nur logistisch einen enormen Kraftaufwand. Dennoch zeigt er sich optimistisch: "Nach den beiden Remis zu Hause wollen wir nun auch auswärts den ersten Punkt holen." Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht, denn der SVM tritt bei einem angeschlagenen Hausherren an. SVM-Mitaufsteiger Henger SV machte es den Blau-Weißen am Sonntag vor und fertigte die Sportfreunde mit 5:0 ab. Mit dem gleichen Ergebnis verlor der Landesligaabsteiger zuvor seine Partie gegen den Aufstiegsaspiranten TuS Feuchtwangen. Damit werden die Sportfreunde am Mittwoch auf Wiedergutmachung aus sein und versuchen, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Momentan deutet alles darauf hin, dass das 18er-Feld der Bezirksliga sehr ausgeglichen besetzt ist. Ausschließlich die TuS Feuchtwangen und der SC Aufkirchen konnten vier bzw. drei der vier Partien für sich entscheiden. Diesen Eindruck bestätigte der Vorstädter in den letzten drei Partien, als sie mit ihren Gegnern stets auf Augenhöhe agierten. Geht es nach Zengerle, soll dies auch am Mittwoch der Fall sein. Dabei muss er urlaubsbedingt auf Thomas Viththum und arbeitsbedingt auf Gabriel Rehm verzichten. Rick Walther wird wohl weiterhin auf Grund einer Verletzung ausfallen.
Spiel in den Schlussminuten fast noch gedreht: SV Marienstein - TSG Roth 1:1 (0:1)
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Der SV Marienstein wartet nach dem 4. Spieltag weiter auf den ersten Sieg. Gegen die TSG Roth kamen die Vorstädter trotz einer couragierten Leistung nicht über ein 1:1 hinaus. Entsprechend fiel auch das Fazit von SVM-Trainer Stephan Zengerle aus: „Die in der zweiten Halbzeit gezeigten Energieleistung stimmt mich absolut positiv. Schade, dass uns die Krönung durch den vergebenen Elfmeter verwehrt blieb.“
SV Marienstein – TSG Roth 1:1 (0:1)
Lange Zeit stand die Austragung des Spiels auf Grund der starken Regenfälle in den Stunden vor Anpfiff auf der Kippe, doch letztendlich konnte der Unparteiische Stefan Rietdorf die Partie mit über einstündiger Verspätung anpfeifen. In den Anfangsminuten zogen sich beide Mannschaften bei gegnerischem Ballbesitz tief in die eigene Hälfte zurück. Für den ersten Abschluss sorgte Sebastian Schmelz per Freistoß aus 22 Metern. Die erste gefährliche Aktion der Gäste war prompt erfolgreich: Nach 18 Spielminuten legte Miro Struller per Kopf quer auf Andre Haas und dieser lies SVM-Torhüter Julian Glauer-Wenzl mit einer platzierten Direktabnahme keine Chance. Von diesem Schock erholten sich die Zengerle-Schützlinge nur langsam und kamen erst nach einer halben Stunde zur Chance auf den Ausgleich, als Ramazan Mazlum eine Hereingabe von Andreas Knör knapp verpasste. Bis zur Halbzeit trat der SVM nun engagierter auf und TSG-Keeper Marco Distler musste einen Flachschuss von Fabian Streller entschärfen. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Streller, der zunächst einen Fernschus zu hoch ansetzte und wenig später nach einem präzisen Zuspiel durch Schmelz verzog. In der 63. Spielminute lenkte Glauer-Wenzl einen Gewaltschuss von Andrew Trevigne über die Latte. Wenig später hielt der Schlussmann der Blau-Weißen seine Farben erneut im Spiel, als er gegen Fabian Müller eine starke Fußabwehr zeigte. In der Schlssviertelstunde drängten die Hausherren vehement auf den Ausgleich, der in der 80. Minute gelingen sollte: Die TSG konnte eine Freistoßflanke von Knör nicht klären und Viktor Stoll drückte das Leder über die Linie. Kurz vor Spielende setzte sich Stephan Steib gegen zwei Gegenspieler durch und war nur durch ein Foulspiel zu stoppen. Der Gefoulte trat selbst an, doch Distler lenkte den Elfmeter an den Pfosten.
SVM will ersten Saisonsieg: Vorschau Wochenende
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Nachdem in den letzten Spielzeiten stets die Zweitvertretung den Weg nach Marienstein gefunden hat, empfängt der SVM am Sonntag (Anpfiff 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark) die erste Mannschaft der TSG Roth zum Kräftemessen in der Bezirksliga. Der Tabellensiebte der Vorsaison startete mit vier Punkten aus drei Spielen in die Spielzeit. Nach einem unglücklichen 2:2 zum Auftakt gegen den BSC Woffenbach und einem wenig überraschenden 4:2 bei Landesligaabsteiger TuS Feuchtwangen feierten die Mittelfranken letzten Sonntag ihren ersten Sieg bei einem Mitaufsteiger des SVM. Beim Henger SV gewann die TSG souverän mit 0:3. Dabei scheiterten die Gäste in der ersten Halbzeit an ihrer schwachen Chancenverwertung, ehe sie im zweiten Durchgang mit einem Dreierpack das Spiel für sich entschieden. Der bisher beruflich verhinderte SVM-Trainer Stephan Zengerle wird am Sonntag erstmals selbst an der Linie stehen, nachdem er bisher von seinen Assistenten Viktor Stoll auf und Dominik Herrmann neben dem Platz vertreten wurde. Nach den kräftezehrenden drei Spielen innerhalb von sieben Tagen nutzten Zengerles Schützlinge die vergangene Woche zur Regeneration und so wurden die beiden Pokalspiele bei der DJK Workerszell (3:5) und gegen die DJK Grafenberg größtenteils mit Spielern der zweiten Mannschaft bestritten. Am Sonntag hofft Zengerle auf das bessere Ende für seine Mannschaft und den ersten Saisonsieg: "Wir werden versuchen, die Partie möglichst lange ausgeglichen zu gestalten und über die schnellen Angreifer zum Erfolg zu kommen. Die sich uns bietenden Kontermöglichkeiten müssen wir konsequenter nutzen als in den bisherigen Spielen. Schlüsselszenen wie am vergangenen Wochenende, als die Weißenburger Führung in direktem Gegenzug nach einer Großchance für uns fiel, gilt es für uns zu entscheiden."
Zweite im Pokal erfolgreich, Mittwoch und Samstag folgen Heim-Pokalspiele
Auch die II. Mannschaft des SV Marienstein ist in die Saison 2016/2017 gestartet – und da die I. Mannschaft bereits voll im Ligabetrieb gefordert ist, spielt die II. die Gruppenphase im Toto-Pokal 16/17.
Der Start verlief verheißungsvoll: Am Sonntag gelang im Lokalderby ein 3:5-Auswärtserfolg beim Ligakonkurrenten DJK Workerszell. Zurück beim SVM war dabei an der Linie ein alter Bekannter: Dominik "Dom" Herrmann stand als neuer Coach der II. an der Seitenlinie, assisitiert von Ralf Danner und Hans Knoblauch. Zudem wird Dom in dieser Saison die U17 betreuen.
In der II. Mannschaft waren an diesem Wochenende auch einige U19-Spielern des älteren Jahrgangs am Ball, die damit ihr Debüt im Seniorenbereich feierten. In dem torreichen Spiel gingen unsere Jungs zweimal in Führung, ehe das Spiel mit dem 3:2 für die DJK Workerszell zu kippen drohte. Doch mit einem starken Schlussspurt gelang der verdiente Sieg. Torschützen: Matthias Wiedmann, Philipp Fink (2), Julian Bittl (2).
Für die II. geht es am Mittwoch bereits weiter, um 18:30 Uhr reist der Kreisklassist DJK Grafenberg im Hofmühl-Sportpark zum 2. Gruppenspiel an. Den Abschluss der Gruppenphase bildet dann das Heimspiel am Samstag., 30. Juli, gegen die DJK Pollenfeld (16 Uhr). Das Nachbarteam tritt wohl mit einer verstärkten II. Mannschaft an.
SVM unterliegt in Weißenburg: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:0 (0:0)
(jsl) Weißenburg
Nach dem Punktgewinn unter der Woche gegen den FV Dittenheim ging der SV Marienstein am Samstag leer aus. Beim TSV 1860 Weißenburg verlor der SVM mit 2:0, wobei er dem TSV auf Augenhöhe begegnete.
TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 2:0 (0:0)
Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt standen die Hausherren gehörig unter Druck und versuchten zu Spielbeginn durch viel Ballbesitz Sicherheit zu gewinnen. Gegen die defensiv ausgerichteten Gäste gab es zunächst kein Durchkommen und so hatte der SVM bei einem schnellen Gegenangriff die erste Torchance, doch Torhüter Johannes Uhl reagierte gegen Andreas Knör prächtig. Wenig später war Uhl erneut zur Stelle, als es Fabian Streller aus spitzem Winkel versuchte. Auf der Gegenseite strich das Leder nach einer gefährlichen Freistoßvariante nur knapp am Pfosten vorbei, ehe es für beide Mannschaften in die Kabine ging. Nach dem Seitenwechsel verpasste ein Offensivakteur des TSV eine scharfe Hereingabe nur um Zentimeter. In der 53. Spielminute lief Stephan Steib alleine auf das TSV-Tor zu, doch Uhl spitzelte ihm den Ball gekonnt vom Fuß. Kurz darauf gingen die Sechziger in Führung, als Christian Leibhard aus dem Gewühl heraus den Ball im Tor unterbrachte (61. Spielminute). Nur neun Minuten später war die Partie bereits entschieden: Jonas Ochsenkiel zeigte sich bei einem Mariensteiner Ballverlust hellwach und traf zum 2:0. Nach Ablage von Viktor Stoll hatte Pasqual Krieglmeier den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch der Ball strich knapp am Tor vorbei. In den Schlussminuten hätte Marc Hedwig das Ergebnis in die Höhe schrauben können, doch sein Kopfball landete nur am Querbalken. Auch wenn das zweite Auswärtsspiel in Serie verloren ging, bewiesen die Blau-Weißen erneut, dass sie in der Bezirksliga mithalten können.
Kürzeste Auswärtsfahrt der Saison steht an: TSV 1860 Weißenburg - SVM (Samstag, 16.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Nach nur zweitägiger Ruhepause tritt der SV Marienstein am Samstag (16.00 Uhr) beim TSV 1860 Weißenburg an. Die knapp 30 Kilometer nach Weißenburg stellen den küzesten Anfahrtsweg für den SVM in der gesamten Saison dar. Die Hausherren beendeten die letzte Saison im Mittelfeld der Tabelle auf Rang 7. Während am Mittwoch der erste Punkt auf das SVM-Punktekonto wanderte, stehen die Hausherren nach zwei Partien mit leeren Händen da. Der 1:2-Auftaktniederlage gegen Topfavorit TuS Feuchtwangen folgte unter der Woche ein überraschendes 3:2 bei Aufsteiger Henger SV. Zwei mal egalisierte der TSV einen Rückstand, um am Ende doch noch als Verlierer vom Platz zu gehen. Ganz so hart traf es die Zengerle-Schützlinge am Mittwoch nicht, doch auf Grund der Überlegenheit in der ersten Hälfte wären gegen den FV Dittenheim (Endstand 2:2) sicherlich auch drei Punkte möglich gewesen. Raphael Kraus, Neuzugang Michael Liepold und Nachwuchstalent Fabian Streller gaben ein ansprechendes Startelfdebüt und das Offensivtrio mit Andreas Knör, Ramazan Mazlum und Stephan Steib stellte unter Beweis, dass es auch in der Bezirksliga für Tore gut ist. Ziel der Blau-Weißen ist es in Weißenburg, an die am Mittwoch in der ersten Halbzeit gezeigte Leistung anzuknüpfen und den ersten Auswärtspunkt zu ergattern. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten in der Bezirksliga konnte der SVM übrigens in Weißenburg für sich entscheiden. In der Spielzeit 2005/2006 stand es am Ende 0:1.
Gespielt wird am Samstag auf der Sportanlage des TSV (Gunzenhausener Straße 45).
Erster Bezirksliga-Punkt: SV Marienstein - FV Dittenheim 2:2 (1:1)
Der SV Marienstein verdiente sich seinen ersten Bezirksliga-Punkt gegen den FV Dittenheim redlich und hätte das Spiel auch gut und gerne gewinnen können. Nach wenigen Minuten jagte Andreas Knör einem Gästeverteidiger das Leder ab, zog zur Mitte und vollendete in das kurze Eck. Die Mitte der 1. Halbzeit hatte Sebastian Heimisch die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch er scheiterte im direkten Duell mit dem Dittenheimer Schlussmann. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel gelang den bis dato offensiv harmlosen Gästen per Fernschuss der Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Stephan Steib eine schöne Einzelleistung und krönte diese mit seinem ersten Saisontreffer. In der 64. Spielminute hatten die Mittelfranken wiederum per Fernschuss die passende Antwort parat und glichen erneut aus. Trotz toller Möglichkeiten durch Fabian Streller aus kurzem Winkel und Claver Kouakou per Kopfballaufsetzer wollte der Siegtreffer nicht mehr gelingen.