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SVM reist nach Neumarkt: BSC Woffenbach - SV Marienstein (So, 15.00 Uhr)

Mittwoch, 21. September 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Auf zuletzt drei ungeschlagene Partien mit einer Ausbeute von sieben Punkten kann die Bezirksliga-Elf des SV Marienstein zurückblicken. Zwischenzeitlich war das rettende Ufer nach dem schwachen Saisonstart in weite Ferne gerückt, doch spätestens seit dem 2:1-Heimerfolg über den TV Büchenbach am letzten Sonntag ist der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wiederhergestellt. Nach zuletzt zwei Heimsiegen will die Zengerle-Elf nun am Sonntag erstmals auch auswärts dreifach punkten, wenn man um 15.00 Uhr beim BSC Woffenbach aufläuft. Die Heimmannschaft ist nach drei Niederlagen am Stück selbst bis auf Rang 15 abgerutscht und wird alles versuchen, diesen Negativtrend zu stoppen. Dieser führte am vergangenen Wochenende zu einer schmerzhaften 2:1-Niederlage im Neumarkter Stadtteilduell mit dem Henger SV. Vor allem in der Offensive läuft es bei den Oberpfälzern nicht rund, denn in den letzten drei Spielen gelang gerade mal ein Treffer. Die Gegner verstanden es die beiden Angreifer Markus Auner und Nico März aus dem Spiel zu nehmen, die 12 der 18 Woffenbacher Saisontreffer erzielten. Sollte dies den Vorstädtern am Sonntag ebenfalls gelingen, ist ein weiteres Erfolgserlebnis möglich. Mit einem Sieg könnte der SVM bis auf einen Punkt zum BSC aufschließen und weiterhin für Furore sorgen. Mit Kapitän Andreas Knör, Rick Walther und Fabian Streller stehen Trainer Stephan Zengerle drei Spieler wieder zur Verfügung, die gegen den TV Büchenbach fehlten. Ob hingegen die angeschlagenen Ramazan Mazlum und Co-Trainer Viktor Stoll rechtzeitig fit werden, steht noch in den Sternen.

 


SVM verlässt durch Tor in der Schlussminute das Tabellenende: SV Marienstein - TV Büchenbach 2:1 (1:1)

Sonntag, 18. September 2016

(jsl) Marienstein

Riesiger Jubel brandete im Hofmühl-Sportpark auf, als Schiedsrichter Felix Böck nach zwei Minuten Nachspielzeit das Spiel des SV Marienstein gegen den TV Büchenbach abpfiff. Nur zwei Minuten zuvor hatte der eingewechselte Simon Knauer den 2:1-Siegtreffer erzielt und dem SVM damit zum zweiten Heim- und zugleich Saisonsieg verholfen. Dadurch verlässt der Liga-Neuling das Tabellenende und stellt zugleich den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt nämlich nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen nun nur noch vier Punkte. Entsprechend glücklich zeigte sich Trainer Stephan Zengerle nach Spielende: "Auch wenn wir uns immer noch zu viele Fehler leisten, münzen wir unsere engagierten Leistungen nun endlich in Punkte um. Den Siegtreffer in der letzten Minute haben sich die Jungs redlich verdient."

Sein Team, das ohne die Leistungsträger Andreas Knör und Rick Walther auskommen musste, ging bereits in der fünften Spielminute in Führung, als ein Freistoß von Ramazan Mazlum aus 28 Metern den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor fand. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und in der 24. Spielminute konnten die Gäste den Spielstand egalisieren. Nach einem Angriff durch die Mitte herrschte Unordnung im SVM-Strafraum und der Ball fiel Lucas Leick vor die Füße, der nur noch einzuschieben brauchte. Den einzig nennenswerten Abschluss bis zum Pausenpfiff konnte kurz darauf Sebastian Schmelz für sich verbuchen, doch Maximilian Mühlbauer war auf dem Posten. Nach dem Seitenwechsel hatte das Tabellenschlusslicht aus Marienstein ein spieleriches Übergewicht, das in eine Großchance in der 57. Minute mündete: Nach einer Freistoßflanke von Sebastian Heimisch tauchte Raphael Kraus freistehend vor dem Tor auf, doch er verzog per Direktabnahme aus fünf Metern halblinker Position. In der Folge leisteten sich beide Teams einige Ungenauigkeiten, was auch dem tiefen Rasen geschuldet war, ehe ein Abschluss von Stephan Steib nach Zuspiel von Mazlum gerade noch geblockt werden konnte. Erst mit Beginn der Schlussviertelstunde kam der TV zu seiner ersten Chance im zweiten Durchgang, als Dominic Distler einen Abpraller über das Tor setzte. Nur zwei Minuten später hatten die Blau-Weißen Glück, denn auch dem freistehenden Daniel Dachlauer fehlte es nach Querpass von Leick aus 12 Metern am nötigen Zielwasser. Als alle bereits mit einer Punkteteilung rechneten, schlug die Zengerle-Elf in der Schlussminute doch noch zu. Steib steckte durch auf Knauer, der sich ein Herz nahm und Mühlbauer mit einem sehenswerten Lupfer aus 20 Metern überwand, ehe er unter einer Traube seiner Mitspieler verschwand.

 

SVM: Gabriel Rehm - Jonas Hiller, Sebastian Heimisch, Viktor Stoll, Johannes Kammerbauer - Sebastian Schmelz, Claver Kouakou, Raphael Kraus, Ramazan Mazlum, Pasqual Krieglmeier - Stephan Steib (Thomas Vitzthum, Simon Knauer, Michael Liepold)

 


Sonntag (15.00 Uhr): Der TV Büchenbach zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Mittwoch, 14. September 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Meist gab der SV Marienstein in den Partien an den ersten neun Spieltagen eine gute Figur ab. Am Ende stand man jedoch am Spielende meist doch mit leeren Händen da. Dies hat sich in den beiden Spielen während des Volksfests geändert, in denen man immerhin vier Punkte sammeln konnte und somit gehen die Vorstädter mit breiter Brust in das Heimspiel am Sonntag. Zu Gast im Hofmühl-Sportpark (Anpfiff um 15.00 Uhr) ist der TV Büchenbach, der mit Rang 7 in der oberen Hälfte des Tabellenmittelfelds rangiert und mit fünf Siege und vier Niederlagen (zwei Remis) eine fast ausgeglichene Bilanz aufweisen kann. Zeitgleich zum 2:2 des SVM in Pölling besiegten die Mittelfranken letzten Samstag den Henger SV mit 4:2. Dabei waren mit Max Heckel und Lucas Leick die beiden torgefährlichsten Büchenbacher Akteure (5 bzw. 4 Saisontreffer) erfolgreich. SVM-Trainer Stephan Zengerle wird am Sonntag hingegen auf zwei Offensivkräfte verzichten müssen, die momentan gut in Fahrt sind. Rick Walther war zuletzt beim Heimsieg über den FSV Windsheim und beim Remis in Pölling erfolgreich und wird ebenso nicht zur Verfügung stehen wie Kapitän Andreas Knör, der am vergangenen Wochenende ebenfalls traf. Zudem meldeten sich unter der Woche noch mehrere Spieler krank oder verletzt. Ob sie am Sonntag einsatzbereit sein werden, wird sich wohl im Abschlusstraining am Freitag entscheiden, so Zengerle.

 


Punktgewinn in Neumarkt: SV Pölling - SV Marienstein 2:2 (0:0)

Sonntag, 11. September 2016

 

(jsl) Pölling

 

Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende konnte der SV Marienstein erneut punkten. Beim SV Pölling kam die Elf von Trainer Stephan Zengerle zu einem 2:2. Dabei wären für das Bezirksliga-Schlusslicht sogar drei Punkte möglich gewesen, denn man führte zwischenzeitlich sogar mit 0:2.

 

Der fünftplatzierte SV Pölling, der als Favorit in die Partie ging, setzte die Gäste von Beginn an unter Druck, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Das Spiel beider Mannschaften war in der Anfangsphase von zahlreichen Fehlern geprägt. Mit fortschreitender Spieldauer fand der SVM immer besser ins Spiel und kam folgerichtig zur ersten Möglichkeit, als ein Freistoß von Rick Walther gefährlich abgefälscht wurde und knapp am linken Pfosten vorbeirauschte. Auch auf der Gegenseite sorgte eine Standardsituation für Gefahr: In Anschluss an einen Eckball wurde ein Flankenball gefährlich Richtung Tor gezogen, doch Torhüter Gabriel Rehm hielt sicher. Nach einer knappen halben Stunde wurde SVM-Stürmer Stephan Steib nach Kombination über Ramazan Mazlum und Andreas Knör in vielversprechender Abschlussposition der Ball gerade noch vom Fuß genommen. So ging es nach von beiden Seiten intensiv geführten 45 Minuten in die Halbzeit, nach der die Blau-Weißen einen Traumstart hinlegten: Eine Minute war gespielt, als Walther nach präzisem Zuspiel von Viktor Stoll abzog und sein Rechtsschuss fulminant im rechten Winkel einschlug. Und nur sechs Minuten später legten die Gäste nach. Nach Querpass von Fabian Streller brauchte Kapitän Knör den Ball nur noch über die Linie zu drücken. Die Hausherren erholten sich schnell von diesem Doppelschlag: Zunächst parierte Rehm einen Kopfball, der sich gefährlich senkte, doch nach 66 Spielminuten war er geschlagen: Nach einer Kombination über die rechten Seite tauchte Michael Knipfer alleine vor Rehm auf und traf sicher zum 1:2. Im Anschluss spielten die Vorstädter die wenigen Entlastungsangriffe nicht konsequent genug zu Ende, um für die Entscheidung zu sorgen. Die Oberpfälzer erhöhten nochmal den Druck, während der SVM in der Schlussphase versuchte, den Sieg über die Zeit zu retten. Dies gelang jedoch nicht, denn kurz vor Spielende schlug Kipfer erneut zu und rettete seinem Team zumindest einen Punkt.

 

 

 

SVM: Rehm - Hiller, Kammerbauer, Heimisch, Stoll - Kouakou, Knör, Streller, Mazlum, Walther - Steib (Krieglmeier, Kraus, Schmelz)

 


Schwierige Aufgabe in Neumarkt: SV Pölling - SV Marienstein (Sa. 16.00 Uhr)

Dienstag, 06. September 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Die Erleichterung war der Mannschaft des SV Marienstein beim Volksfestbesuch im Anschluss an den ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende anzusehen. Bereits am Samstag (16.00 Uhr) bietet sich den Blau-Weißen die Möglichkeit, dieses positive Ergebnis zu bestätigen. Dabei hängen die Trauben für das Team von Stephan Zengerle jedoch hoch, denn man gastiert beim SV Pölling und damit beim Fünftplatzierten der Bezirksliga Mittelfranken 2. Die Mannschaft aus dem Neumarkter Ortsteil lies vor zwei Wochen aufhorchen, als sie Aufstiegsfavorit TuS Feuchtwangen mit 1:0 bezwang und auch am letzten Wochenende blieb sie beim 0:2 beim Henger SV ohne Gegentor. Um etwas Zählbares aus Pölling mitzunehmen, werden die Blau-Weißen ihre Chancen konsequent nutzen müssen. Diese Vorgabe setzten sie am vergangenen Samstag in der zweiten Halbzeit um, als sie ihre Abschlussschwäche ablegten und alle drei Treffer erzielten. Auch die Defensive um Torhüter Gabriel Rehm und Co-Trainer Viktor Stoll bereitete dem blau-weißen Anhang gegen den FSV Bad Windsheim Freude: Sie zeigte sich sattelfest, leistete sich keine Aussetzer und blieb erstmalig in der aktuellen Spielzeit ohne Gegentor. Zudem erfreut Zengerle die weitere Entspannung der Personalsituation: Mit Sebastian Schmelz, Raphael Kraus und Michael Liepold sind drei weitere Spieler wieder einsatzbereit und somit bieten sich ihm zusätzliche Alternativen für die Startaufstellung und für mögliche Einwechslungen.

 


Erster Saisonsieg zum Volksfest: SV Marienstein - FSV Bad Windsheim 3:0 (0:0)

Sonntag, 04. September 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Am 10. Spieltag gelang dem SV Marienstein der heiß ersehnte erste Saisonsieg. Das Team von Trainer Stephan Zengerle bezwang den FSV Bad Windsheim mit 3:0. Entsprechend sprach der Coach nach dem Spiel von einem "ersten, aber wichtigen Schritt" für das Bezirksliga-Schlusslicht.

 

Der SV Marienstein trat von Beginn an engagiert auf und bereits nach wenigen Minuten scheiterte Stephan Steib freistehend an Gästekeeper Tobias Wiedmann. Kurz darauf brachte nach einem Eckball Co-Trainer Viktor Stoll nicht genug Druck hinter seinen Abschluss. In den Offensivreihen der Gäste versprühte Toptorjäger Dustin Lunz am meisten Gefahr, doch seine Dribblings wurden von der blau-weißen Defensive rechtzeitig gestoppt. Zengerle konnte im Volksfest-Heimspiel wieder auf Rick Walther und Fabian Streller zurückgreifen und beide vergaben kurz vor dem Pausenpfiff gute Möglichkeiten zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel platzte im blau-weißen Lager dann endlich der Knoten, als Walther einen Schuss aus der Drehung im Tor unterbrachte. Die Vorstädter entschieden sich daraufhin richtig und versuchten sofort nachzulegen, was in der Person von Ramazan Mazlum eindrucksvoll gelang: Nach Ballgewinn und schnellem Gegenangriff überlistete er Wiedmann mit einem Heber von der Strafraumlinie. Erst jetzt kamen die Mittelfranken etwas besser ins Spiel, doch bei den Abschlüssen aus der Distanzn war SVM-Torhüter Gabriel Rehm auf dem Posten. Dem SVM bot sich in der Schlussphase viel Raum für Konter. Einen davon schloss der eingewechselte Thomas Vitzthum eine Minute vor Spielende zum auch in der Höhe verdienten Endstand von 3:0 ab. Entsprechend glücklich zeigte sich Zengerle nach Spielende: "Der Sieg war längst überfällig. Wir haben bereits in den letzten Wochen immer wieder Moral bewiesen und uns heute endlich dafür belohnt. Langsam sind alle Mann wieder an Bord und wir kommen immer besser in Schwung. Wir müssen uns weiter Schritt für Schritt steigern und vor allem unsere Torchancen besser nutzen. Dann werden wir auch weiter Punkte sammeln."

 

 

 

SVM: Rehm - Kammerbauer, Stoll, Heimisch, Hiller - Kouakou, Streller, Knör, Walther, Mazlum - Steib (Viththum, Krieglmeier, Knauer).

 


Samstag (16.00 Uhr): SVM empfängt zum Volksfestheimspiel den FSV Bad Windsheim

Mittwoch, 31. August 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Neun Spieltage sind in der Bezirksliga Mittelfranken 2 mittlerweile absolviert und die Bilanz des SV Marienstein liest sich ernüchternd: Zwei magere Pünktchen stehen auf der Habenseite und der Abstand auf das rettende Ufer beträgt bereits sieben Punkte. Nichtsdestotrotz wird das Team von Stephan Zengerle am Samstag alles daran setzen, im zehnten Versuch den ersten Sieg einzufahren. Es gibt dazu wohl kaum einen besseren Zeitpunkt als das Volksfestheimspiel, wenn ab 16.00 Uhr der FSV Bad Windsheim im Hofmühl-Sportpark zu Gast ist. Die Gäste, denen eine stattliche Anreise von 130 Kilometern bevorsteht, rangieren auf Rang elf und sind derzeit in guter Form. Nach einem schwachen Saisonstart holten die Mittelfranken sieben Punkte aus den letzten drei Partien. Am letzten Wochenende schickten sie den Henger SV mit 5:0 nach Hause, wobei Torjäger Dustin Lunz drei Treffer erzielte. Der SVM stand hingegen nach dem 2:0 in Greding wieder einmal mit leeren Händen da. Zwar bescheinigte der Gredinger Trainer den Gästen eine starke Leistung, doch das nützt nichts, wenn Fehler in der Defensive und die individuelle Klasse eines gegnerischen Akteurs letztendlich ausreichen, um den Unterschied zu machen. Zugleich fehlte es dem Mariensteiner Offensivspiel an Durchschlagskraft und Kreativität: Spätestens in Strafraumnähe gingen die Ideen aus und die fehlenden Offensivspieler Rick Walther, Fabian Streller und Sebastian Schmelz wurden schmerzlich vermisst. Gegen Bad Windsheim muss Zengerle weiter auf Schmelz verzichten, während Walther und Streller wohl für zusätzliche Optionen im Angriff sorgen werden.

 


TSV Greding entscheidet Hitzeschlacht für sich: TSV Greding - SV Marienstein 2:0 (0:0)

Sonntag, 28. August 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Etwa ein Viertel der 34 Saisonspiele hat der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 absolviert und muss weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten. Beim TSV Greding setzte es mit 2:0 die fünfte Niederlage im fünften Auswärtsspiel. Dabei begannen die Männer von Trainer Stephan Zengerle engagiert: Nach nur zwei Zeigerumdrehungen mussten die Hausherren in höchster Not retten, als Stephan Steib nach einem Solo auf Ramazan Mazlum durchsteckte. Nach 13 Minuten war es Mazlum, der Steib bediente, doch wieder konnte der TSV die Situation bereinigen. Der TSV hingegen kam nach einem geklärten Eckball und erneuter Hereingabe durch einen gefährlichen Kopfball zur ersten Torchance. Weitaus gefährlicher wurde es für die Blau-Weißen in der 36. Spielminute, als Manuel Wolfsteiner alleine vor dem Tor auftauchte und vergab. Auf der Gegenseite hätten die Gäste kurz darauf in Führung gehen müssen: Nach Zuspiel von Steib war der Felix Krenauer im TSV-Tor bereits geschlagen, doch Pasqual Krieglmeier brachte den Ball nicht im Tor unter und so ging es mit dem leistungsgerechten Remis in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel hielten beide Mannschaften angesichts der extremen Temperaturen mit ihren Kräften haus und strahlten beide Seiten zunächst keinerlei Torgefahr aus. Dies änderte sich in der 57. Minute, als die Mittelfranken mit dem ersten Torschuss der zweiten Hälfte in Führung gingen: Stefan Roth lies seinen Gegenspieler mit einer Schussfinte ins Leere springen und setzte das Leder aus 22 Metern platziert in das rechte untere Eck. Die Vorstädter versuchten zu reagieren und kombinierten sich einige Male gekonnt durch das Mittelfeld. Sobald der gegnerische Strafraum in Sichtweite kam, liesen sie jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen und so musste TSV-Schlussmann Krenauer im zweiten Durchgang kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. In der Defensive machte man es dem Gegner in der 79. Spielminute zu einfach: Nach einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung bediente Florian Ferschl den am kurzen Pfosten lauernden Fabian Koller und dieser schoss problemlos zum Endstand von 2:0 ein.

 

 

 

SVM: Rehm - Stoll, Kammerbauer, Heimisch, Vitzthum - Hiller, Krieglmeier, Kouakou, Knör, Mazlum - Steib (Knietig, Liepold, Koroma)

 


Schwierige Aufgabe beim Defensivbollwerk der Liga: TSV Greding - SV Marienstein (So, 15.00 Uhr)

Donnerstag, 25. August 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Eine vergleichsweise kurze Anreise steht dem SV Marienstein am Sonntag bevor, wenn man ab 15.00 Uhr beim TSV Greding antritt. Die Hausherren belegten in der Vorsaison den fünften Tabellenrang und wollen dieses Ergebnis in der aktuellen Spielzeit bestätigen. Zuletzt fiel der TSV durch zwei Remis auf den siebten Platz zurück. Während das 1:1 gegen den TuS Feuchtwangen sicherlich als Erfolg zu werten war, hatten sich die Mittelfranken beim Henger SV sicherlich mehr als einen Punkt (Endergebnis 2:2) ausgerechnet. Prunkstück der Gredinger ist die Defensive: Zusammen mit dem SC Aufkirchen weist man mit lediglich acht kassierten Treffern die stabilste Abwehr auf. Gerade deswegen und angesichts der mangelnden Durchschlagskraft im Offensivspiel gehen die Vorstädter wieder einmal als krasser Außenseiter ins Spiel und hoffen, dass der erste Auswärtspunkt auf das eigene Konto wandert. "Mit dem SV Ornbau und dem SV Mosbach haben wir zuletzt Gegnern Paroli geboten, die in der Tabelle weit oben und vor den Gredingern stehen, haben uns dabei aber jeweils durch unnötige, frühe Gegentore das Leben schwer gemacht und verunsichern lassen. In der zweiten Halbzeit fanden wir zurück ins Spiel, konnten es aber nicht mehr drehen. Im Training haben wir unsere taktischen Fehler durchgesprochen und müssen einfach kompakter auftreten. Sollte die Null am Sonntag mal länger stehen, ist vielleicht was drin", lässt Trainer Stephan Zengerle durchblicken. Dabei ist die Personalsituation im blau-weißen Lager weiter angespannt. Mit Sebastian Schmelz und Rick Walther müssen zwei wichtige Spieler ersetzt werden. Dafür sind Ramazan Mazlum und Stephan Steib wieder einsatzfähig. "Jetzt müssen wir noch zwei schwierige Wochen überstehen, dann haben wir hoffentlich die Mannschaft wieder beisammen und werden auch wieder ein Stück fitter und spritziger sein", ist es Zengerle vor den kommenden Aufgaben nicht bange.

 


Heimniederlage gegen Mosbach: SV Marienstein - SV Mosbach 1:2 (0:2)

Sonntag, 21. August 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Eine gute erste Hälfte genügte dem SV Mosbach, um am 8. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken 2 alle drei Punkte aus Marienstein zu entführen. Durch die vierte Niederlage in Folge verharren die Vorstädter auf dem letzten Tabellenplatz und müssen weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten.

 

Wie so oft in den letzten Spielen gingen die Mariensteiner Kontrahenten mit der ersten gelungenen Aktion in Führung. Marcus Baumann wurde 20 Meter vor dem Tor nicht energisch genug gestört und sein satter Schuss schlug unhaltbar im Tor von SVM-Schlussmann Gabriel Rehm ein. Mitte der 1. Halbzeit war es Rehm, der bei einer Rettungsaktion von Viktor Stoll per tollem Reflex das 0:2 verhinderte. In der 42. Spielminute war Rehm jedoch erneut geschlagen: Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld spielte Manuel Beck seinen Mitspieler Baumann frei und dieser schloss überlegt zum 0:2 ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff narrte Sebastian Schmelz seine Gegenspieler mit zwei Schussfinten und seinen Flachschuss fischte der Mosbacker Torhüter Daniel Hessler aus dem rechten Toreck. Wie bereits in der Vorwoche ließen die ersatzgeschwächten Blau-Weißen trotz Pausenrückstand das Aufbäumen nicht vermissen. Der eingewechselte Thomas Vitzthum konnte nach Eckstoß von Andreas Knör seinen Kopfball nicht genau genug platzieren und Knör brachte nach Flankenball von Claver Kouakou das Leder in aussichtsreicher Position nicht unter Kontrolle. Nach 66 Spielminuten nahm sich Schmelz aus 30 Metern ein Herz und sein abgefälschter Ball landete beim aufgerückten Sebastian Heimisch, der mit Hilfe das Pfostens für den Anschlusstreffer sorgte. Nun wackelten die favorisierten Mosbacher, die im zweiten Durchgang kaum mehr etwas für das Spiel taten, und Kouakou prüfte aus der Drehung Hessler. In der Schlussviertelstunde endeten die Mariensteiner Kombinationen meist schon vor dem gegnerischen Strafraum, ehe sich kurz vor Schluss die große Chance zum Ausgleich bot: Nach einem Flankenball von der rechten Seite wurde Pasqual Krieglmeier noch entscheidend gestört, wodurch sein Kopfball vom Pfosten zurück ins Feld sprang.

 


Sonntag (15.00 Uhr): SVM gegen SVM - Vorschau Wochenende

Donnerstag, 18. August 2016

 

(jsl) Marienstein

 

SVM gegen SVM heißt es am Sonntag, wenn der SV Marienstein am Sonntag ab 15.00 Uhr den nächsten Anlauf nimmt, um in der Bezirksliga Mittelfranken den ersten Sieg einzufahren. Zu Gast ist mit dem SV Mosbach ein Gegner, der am letzten Wochenende aufhorchen ließ. Der Verein aus dem Feuchtwangener Ortsteil deklassierte den Henger SV mit 9:0 und verdoppelte dabei in 90 Minuten kurzerhand die Torausbeute der bisherigen sechs Saisonspiele. Insbesondere Marcus Baumann mit drei Treffern und Vierfachtorschütze Manuel Beck brannten ein wahrliches Offensivfeuerwerk ab. Beim 2:2 gegen den TuS Feuchtwangen vor 14 Tagen bewiesen die momentan sechstplatzierten Mittelfranken zudem, dass sie gegen ein Spitzenteam mithalten können. Damit werden die Blau-Weißen auf einen Gegner treffen, dem es derzeit sicherlich nicht an Selbstbewusstsein mangelt. Dieses geht den Blau-Weißen momentan etwas ab: Kein Wunder nach zwei Punkten aus den ersten sieben Spielen. Trainer Stephan Zengerle hofft darauf, dass seine Schützlinge endlich den Bock umstoßen: "Am letzten Wochenende haben wir in Ornbau trotz des schnellen 2:0-Rückstandes und vor allem in der zweiten Hälfte eine tolle Leistung gezeigt, die jedoch erneut nicht belohnt wurde. Wenn wir unsere Chancen endlich mal konsequent nutzen, ist auch gegen einen starken Gegner wie den SV Mosbach ein Dreier möglich, der für Kopf und Moral momentan enorm wichtig wäre." Kopfzerbrechen bereitet Zengerle derzeit die Personalsituation. Am Sonntag werden weiterhin einige wichtige Akteure fehlen und mit Fabian Streller fehlt in den nächsten beiden Wochen zusätzlich ein Spieler, der in den vergangenen Partien zu den Aktivposten zählte.

 


SVM muss weiter auf ersten Auswärtspunkt warten

Dienstag, 16. August 2016

Mit einer vermeidbaren 0:2 Niederlage kehrte unsere erste Mannschaft vom Gastspiel beim SV Ornbau zurück. Nach fulminantem Start samt leider zurückgepfiffenen Großchance leiteten letztlich zwei gute Aktionen der Ornbauer in der 10. und 15. Minute mit zwei herrlichen Fernschüsse (einer davon ein direkt verwandelter Freistoß) noch in der Anfangsphase der Partie die Niederlage unseres Teams ein. Bis zur Halbzeit erholte sich Zengos Truppe nicht mehr von diesem Rückstand. Doch nach der Pause wusste die kurzfristig neuformierte Notelf (sieben Spieler fehlten verletzungs-, krankheits- oder urlaubsbedingt) zu überzeugen - größtes Manko blieb dabei die mangelnde Chancenauswertung. Beste Chancen wurden vergeben oder vom gegnerischen Torwart zu nichte gemacht. Auf den zweiten 45 Minuten können unsere Jungs sicher aufbauen – wenn sich nun langsam das Verletztenlazarett lichtet, wird es hoffentlich schon beim anstehenden Heimspiel gegen den SV Mosbach einen besseren Spielausgang für unsere Jungs geben.


Schweres Spiel in Ornbau: Vorschau Wochenende

Donnerstag, 11. August 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Zwei Punkte aus sechs Spielen - den Saisonstart hatte man sich im Lager des SV Marienstein sicherlich anders erhofft. Für Trainer Stephan Zengerle kommt die aktuelle Lage jedoch nicht ganz unerwartet: "Wir bekommen momentan die Quittung für die fehlende Vorbereitung. Die Jungs sind gerade platt und einige zudem angeschlagen." Dies ist unter anderem dem Spielplan geschuldet: Schließlich fanden in den ersten drei Wochen der Saison zwei Spieltage unter der Woche statt. Zengerle ist froh, dass diese enorme Belastung überstanden ist: "Nun können wir endlich wieder im normalen Rhythmus trainieren. Zuletzt konnten acht Spieler verletzungs- oder arbeitsbedingt nicht mittrainieren. Wir haben nun noch zwei bis drei schwere Wochen vor uns und ich hoffe, dass wir demnächst die Wende schaffen. Wir konnten bisher stets gut mithalten und brauchen nun endlich einmal einen 'dreckigen' Sieg." Dieser soll nach Möglichkeit bereits am Sonntag beim SV Ornbau gelingen - auch wenn die Blau-Weißen als Außenseiter in die Partie gehen werden. Die Hausherren

 

spielten bereits letzte Saison mit Rang drei eine gute Rolle in der Bezirksliga und scheinen diese erneut zu bestätigen. Mit zehn Punkten rangieren sie auf Rang 4 und feierten zuletzt einen in der zweiten Halbzeit herausgeschossenen 4:1-Erfolg über der den Henger SV. Mit Aaron Lederer (6 Treffer) und Tim Neuner (4 Treffer) finden sich zudem zwei Ornbauer weit vorne in der Torjägerliste. Diese gilt es für die SVM-Defensive in den Griff zu bekommen und nicht zuletzt deshalb spricht Zengerle von einem "schweren Spiel" für seine Schützlinge.

 


Heimniederlage im Kellerduell: SV Marienstein - FC Holzheim 1:2

Donnerstag, 11. August 2016

(jsl) Marienstein
Auch nach dem sechsten Spieltag bleibt der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 sieglos. Im Kellerduell mit dem FC Holzheim verlor der SVM im heimischen Hofmühl-Sportpark mit 1:2. Dabei begannen die Hausherren durchaus druckvoll: Ramazan Mazlums Abschluss geriet zu zentral und kurz darauf war FC-Torhüter Tobias Donauer bei einem Schuss von Pasqual Krieglmeier erneut zur Stelle. Nach knapp 15 Minuten wurden die Gäste mit einem Abspielfehler in der Defensive regelrecht eingeladen und Thomas Ingerling bedankte sich mit einem satten Schuss aus 23 Metern ins rechte Toreck. Wenig später hatten die Vorstädter jedoch die passende Antwort parat: Sebastian Schmelz und Mazlum kombinierten sich durch das zentrale Mittelfeld und Andreas Knör sorgte im zweiten Versuch für den Ausgleich. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf schwachem Niveau. Einziger Aufreger war ein nicht geahndetes Foulspiel an Mazlum im Strafraum und so ging es mit dem 1:1 in die Pause. Nach Wiederanpfiff parierte SVM-Torwart Julian Glauer-Wenzl per Fußabwehr gegen Yilmaz Topcu und auf der Gegenseite setze Fabian Streller einen Freistoß knapp über den Querbalken. Nach 60 Minuten gingen die Oberpfälzer in Führung, als Ingerling eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld aus 8 Meter über die Stirn rutschen ließ und somit für die entscheidende Richtungsänderung sorgte. Beinahe hätte Stoll es ihm kurz darauf gleichgetan, doch Donauer hielt sicher. In der Folge intensivierten die Blau-Weißen ihre Bemühungen, , doch die Abschlüsse von Streller, Schmelz und Knör gerieten zu ungenau. 10 Minuten vor Spielende zirkelte Claver Kouakou einen Freistoß um Zentimeter am Kreuzeck vorbei. Kurz danach scheiterte er aus dem Gewühl heraus an Donauer und im Nachsetzen am Außennetz. Für den FC verpasste Ingerling per Kopf die Vorentscheidung, doch dies sollte sich nicht mehr rächen. Als Kouakou nämlich in der Schlussminute im Sechzehner von hinten umgestoßen wurde, blieb die Pfeife des Unparteiischen nämlich erneuert stumm. So sprach Co-Trainer Dominik Herrmann nach Schlusspfiff von einer Partie auf mäßigem Niveau, in der sein Team den Gegner "durch viele unnötige Fehlpässe stark gemacht hat" und das letztendlich durch die "individuelle Klasse Ingerlings entschieden wurde".


Kellerduell im Hofmühl-Sportpark: SV Marienstein - FC Holzheim (Sonntag, 15.00 Uhr)

Donnerstag, 04. August 2016

 

(jsl) Marienstein

 

Oberbayern gegen Oberpfalz heißt es am Sonntag (Anpfiff 15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark des SV Marienstein, wenn der heimische SVM gegen den FC Holzheim antritt. Kurios ist dabei, dass die Partie in der Bezirksliga Mittelfranken stattfindet. Beim Aufeinandertreffen der beiden Ligaexoten kann man am 6. Spieltag bereits von einem Kellerduell sprechen, denn der Tabellenletzte empfängt den Vorletzten. Beide Mannschaften warten weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Unter der Woche verlor der SVM mit 3:1 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl, während die Mannschaft aus dem Neumarkter Ortsteil einen Punkt gegen den Henger SV holte. Besonders bitter dabei für die Gäste: Der Ausgleich fiel erst in der Schlussminute. Bei beiden Mannschaften drückt momentan der Schuh vor allem im Angriff, denn die vier erzielten Treffer sprechen jeweils nicht für die Offensive. Auch in Dinkelsbühl hielten die Vorstädter gut mit, die Treffer erzielten jedoch wieder die anderen. So hofft SVM-Trainer Stephan Zengerle darauf, dass am Sonntag endlich der Knoten platzt: "Hoffentlich belohnen wir uns endlich einmal für unser couragiertes Auftreten. Die beiden bisherigen Heimspiele machen mir für Sonntag Mut."