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So (15.00 Uhr): Überraschungsteam zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Mittwoch, 20. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Wie an der Schnur gezogen rangiert nach zehn Spieltagen die Spitzengruppe der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Jeweils nur ein Punkt trennt die Tabellenränge eins bis sechs, wobei der SC Aufkirchen (22 Punkte) seinen Platz an der Sonne am Sonntag verteidigen will. Die Chancen hierfür stehen beim Tabellendreizehnten TSV Freystadt gut. Mit mehr Mühe haben der SC Großschwarzenlohe (21 Punkte) und TSV 1860 Weißenburg (20 Punkte) zu rechnen, die mit dem SV Marienstein bzw. dem TV Büchenbach auf Teams aus dem Tabellenmittelfeld treffen. Der viertplatzierte TSV Greding (20 Punkte) rechnet nach dem 1:2 beim SV Pölling in der Heimpartie gegen den Vorletzten TuSpo Roßtal mit drei weiteren Punkten. Dadurch könnte der TSV in der Tabelle weiter klettern und sich in der Spitzengruppe festbeißen.

 

SV Marienstein - SC Großschwarzenlohe

 

Top oder flop heißt es im bisherigen Saisonverlauf für den SV Marienstein. Fünf Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber, wobei es noch zu keiner einzigen Punkteteilung kam. Mit dem daraus resultierenden Tabellenplatz neun können die Vorstädter bestens leben und nach zuletzt drei Siegen aus vier Spielen zeigt die Formkurve ohnehin nach oben. Nach dem 0:1-Erfolg am letzten Samstag in Herrieden war SVM-Trainer Stephan Zengerle mächtig stolz auf seine junge Truppe: "Momentan müssen wir jede Woche die Startelf auf mehreren Positionen verändern. Aber es gelingt uns gerade ganz gut, dies aufzufangen. In Herrieden hat unsere extrem junge Truppe - die Startelf hatte ein Durchschnittsalter von rund 22 Jahren - eine sehr gute und konzentrierte Mannschaftsleistung gezeigt. Wenn wir wieder so auftreten, können wir mit etwas Glück auch gegen Großschwarzenlohe etwas holen, auch wenn der SC nicht zufällig da oben steht und über viel Offensivpotenzial verfügt." In der Tat wird der Gast am Sonntag die Favoritenrolle innehaben. Der Aufsteiger rückte nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen bis auf Rang zwei vor und erzielte im gesamten Saisonverlauf im Schnitt fast drei Treffer pro Spiel. Mit einem Remis ist jedenfalls kaum zu rechnen, denn auch der SC fuhr bisher ausschließlich Siege (7) oder Niederlagen (3) ein. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.

 


Fünfter Saisonsieg: SG Herrieden - SV Marienstein 0:1 (0:1)

Montag, 18. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am Sonntag eroberte der SC Aufkirchen dank zweier Treffer durch Simon Babel mit einem 2:1 über den SV Ornbau die Tabellenführung zurück, die Aufsteiger SC Großschwarzenlohe am Samstag durch ein 3:0 über den FC Holzheim kurzzeitig übernommen hatte. Der TSV Greding und der TSV 1860 Weißenburg sind nach Siegen weiter in Lauerstellung. Während der TSV beim SV Pölling zu einem knappen 1:2-Erfolg kam, feierten die "Sechzger" ein Schützenfest beim SV Seligenporten II: Mit 0:9 schoss sich der TSV den Frust der letzten Wochen von der Seele. Der STV Deutenbach musste als einziges Team der Spitzengruppe Federn lassen und verlor überraschend gegen Kellerkind TSG Roth II mit 2:4. Ebenfalls mit drei Punkten im Gepäck kehrte der SV Marienstein aus der Fremde zurück und festigte dadurch seinen Mittelfeldplatz.

 

SG Herrieden - SV Marienstein 0:1 (0:1)

 

Der SV Marienstein gab bei der SG Herrieden den Spielverderber. Stattliche 350 Zuschauer hatten sich zum Herriedener Kirchweihspiel eingefunden und mussten mitansehen, wie die Zengerle-Elf der SG eine 0:1-Niederlage beibrachte. Die Hausherren verbuchten zuletzt fünf ungeschlagene Spiele und starteten entsprechend selbstbewusst in die Partie. In der 8. Spielminute verfehlte Emre Oglu nach einer Hereingabe von Christian Chalupnik das Tor aus aussichtsreicher Position deutlich. Der SVM konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Einen davon hätte Advam de Oliveira beinahe erfolgreich abgeschlossen, doch er wurde im letzten Moment entscheidend gestört. Die Mariensteiner Defensive stand indes sicher und konnte sich ansonsten auf Torhüter Gabriel Rehm verlassen: Zunächst rettete er gegen den auf ihn zulaufenden Andre Vogelhuber und in der 38. Spielminute parierte er einen gefühlvollen Freistoßschlenzer per Glanzparade. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff gingen die Vorstädter in Führung. Stephan Steib profitierte von einem unnötigen Herriedener Ballverlust und erzielte per trockenem Abschluss das Tor des Tages. In der zweiten diktierte die SG zunächst das Spielgeschehen ohne jedoch zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. In der 70. Spielminute wurde SG-Akteur Bastian Göttlicher wegen eines Fouls und anschließendem Meckern mit der gelb-roten Karte vom Platz gestellt. Dennoch warf die SG in der Schlussviertelstunde nochmals alles nach vorne und hatte in Person von Vogelhuber, der knapp verzog, eine gute Einschussmöglichkeit. Obwohl auf der Gegenseite Fabian Streller zweimal in aussichtsreicher Position die Vorentscheidung vergab, sollte sich am fünften SVM-Saisonsieg nichts mehr ändern.

 


Sa. (16.00 Uhr): SVM tritt beim Bollwerk der Liga an

Donnerstag, 14. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am 10. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd tritt der SC Aufkirchen gegen den SV Ornbau an, um die am letzten Samstag in Marienstein eroberte Tabellenführung zu verteidigen. Ein Blick auf die Tabelle verrät, wie eng es im oberen Drittel zugeht. Sogar der sechstplatzierte SV Mosbach könnte bei einem Sieg in Dittenheim punktemäßig zum Spitzenreiter aufschließen. Nur einen Zähler hinter dem SC rangieren die beiden Aufsteiger STV Deutenbach und SC Großschwarzenlohe (18 Zähler), die gegen den FC Holzheim bzw. gegen die TSG Roth die Favoritenrolle innehaben. Der viertplatzierte TSV 1860 Weißenburg (17 Zähler) steht nach zuletzt schwächeren Ergebnissen beim noch sieglosen SV Seligenporten II vor eine Pflichtaufgabe und auch der TSV Greding (16 Zähler) will beim SV Pölling den Kontakt zur Spitzengruppe wahren, nachdem man sich zuletzt drei Mal in Folge mit einer Punkteteilung zufrieden geben musste. Auch im hinteren Drittel der Tabelle ist für Spannung gesorgt und so trennen den SV Marienstein als Tabellenzehnten nur drei Punkte vom Tabellensechzehnten. Einzig der TuSpo Roßtal (6 Zähler) und Schlusslicht SV Seligenporten II (1 Zähler) sind etwas bzw. weit abgeschlagen.

 

Sa. (16.00 Uhr): SG TSV/DJK Herrieden - SV Marienstein

 

Bereits am Samstag läuft der SV Marienstein bei der SG TSV/DJK Herrieden auf (Anpfiff um 16.00 Uhr). Der Aufsteiger, der mit 14 Zählern auf Rang 8 liegt und zudem eine Nachholpartie in der Hinterhand hat, ist ordentlich in die Saison gestartet und blieb zuletzt fünf Mal in Serie ungeschlagen. Vor allem der 3:0-Sieg über den TSV 1860 Weißenburg vor zwei Wochen ließ aufhorchen. Prunkstück der Mittelfranken ist die Defensive, welche der Mariensteiner Offensive das Leben schwer machen wird: Acht Gegentore in acht Spielen bedeuten den Ligabestwert. SVM-Trainer Stephan Zengerle hofft, dass bei seinen Jungs die Konzentration von Anfang an hoch ist: "Wir sind in dieser Saison schon zu oft durch einfache Fehler früh in Rückstand geraten. Das müssen wir unbedingt abstellen und das gilt insbesondere für das Spiel in Herrieden. Dort treffen wir auf eine kompakte Mannschaft, gegen die wir selbst gut organisiert sein müssen."

 


Niederlage im Volksfest-Heimspiel: Marienstein - SC Aufkirchen 0:2 (0:1)

Sonntag, 10. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

In der Bezirksliga Mittelfranken Süd strauchelte Tabellenführer STV Deutenbach beim TSV Greding. Lange Zeit sah es sogar nach einem Sieg für den Verfolger aus, doch der TSV brachte eine frühe 2:0-Führung nicht über die Zeit und musste noch den Ausgleich hinnehmen. Der TSV 1860 Weißenburg konnte als Zweitplatzierter die Gunst der Stunde nicht nutzen und verlor sein Heimspiel gegen den SC Großschwarzenlohe durch zwei späte Gegentreffer mit 1:2. Der starke Aufsteiger rückte durch den Auswärtssieg auf Rang 3 vor und rangiert nun vor dem TSV. Lachender Dritter ist der SC Aufkirchen, der seine Aufgabe beim SV Marienstein erfolgreich meisterte und nun von der Tabellenspitze grüßt.

 

SV Marienstein - SC Aufkirchen 0:2 (0:1)

 

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge ging der SVM gegen die favorisierten Gäste in der Anfangsphase engagiert zu Werke und gestaltete das Spielgeschehen bei Dauerregen ausgeglichen. Umso ärgerlicher für die Zengerle-Elf war der Rückstand, der nach 19 Minuten zustande kam: Patrick Lechler flankte mustergültig auf Steffen Schöllhammer und dessen Kopfball senkte sich über SVM-Torhüter Gabriel Rehm hinweg in das lange Eck. Der SC versuchte sofort nachzulegen, doch Tim Weigl setzte seinen Fernschuss etwas zu hoch an und Tobias Babel konnte Rehm bei Freistößen vor keine größeren Probleme stellen. Die Hausherren konnten sich in der Offensive gegen die kompakt agierenden Aufkirchner kaum durchsetzen. Ausnahme war nach 32 Minuten ein im letzten Moment geblockter Schuss durch Raphael Kraus. Vor dem Pausenpfiff hielt Rehm seine Farben im Spiel: Zunächst fischte er einen Babel-Freistoß aus dem Winkel und auch im direkten Duell mit Schöllhammer blieb er Sieger. Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich SVM-Kapitän Andreas Knör energisch durch, doch sein Abschluss flog weit über das SC-Gehäuse. Nach 59 Spielminuten spielte Weigl einen Steilpass auf Schöllhammer, der Rehm verlud und sicher zum 0:2 einschob. Dem eingewechselten Rick Walther wäre kurz darauf beinahe der Anschlusstreffer gelungen, doch sein Flachschuss verfehlte das Tor knapp und auch Sebastian Heimisch konnte einen Fernschuss nicht genau genug platzieren. Schöllhammer verpasste in der 70. Spielminute seinen dritten Treffer, als er völlig freistehend aus 11 Metern verzog. In den Schlussminuten warfen die Vorstädter nochmal alles nach vorne. Die beste Chance bot sich Philipp Fink, dessen Kopfball SC-Keeper Tim Friedrich von der Linie kratzte. Kurz darauf stand die Niederlage im Volksfest-Heimspiel fest, durch welche die Blau-Weißen auf Rang 10 abrutschen.

 


Sa. (16.00 Uhr): SVM bittet zum Volksfest-Heimspiel

Donnerstag, 07. September 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Knapp ein Viertel der Saisonspiele ist in der Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits absolviert und dank eines augeglichenen Teilnehmerfeldes deutet vieles auf ein erneut enges Rennen um die vorderen Plätze hin. Gerade einmal sechs Punkte trennen den FV Dittenheim als Tabellenelften vom Spitzenreiter STV Deutenbach. Der Aufsteiger sorgte mit zuletzt vier, mitunter deutlichen Siegen für Furore und verdrängte am vergangenen Wochenende den bisherigen Spitzenreiter TSV 1860 Weißenburg dank des besseren Torverhätnisses vom Platz an der Sonne. Auf die punktgleichen (17) Spitzenteams warten am Samstag mit dem TSV Greding und dem SC Großschwarzenlohe (jeweils 15 Punkte) echte Gradmesser. Gegen die Gredinger Defensive (8 Gegentore) wird es die Deutenbacher Offensiv-Maschine (24 Tore) wohl schwerer haben als zuletzt und nach zuletzt zwei Remis würde man im Lager des TSV gerne wieder dreifach punten. Ärgster Verfolger des Spitzenduos ist momentan der drittplatzierte SC Aufkirchen (16 Punkte), den der SV Marienstein am Samstag um 16.00 Uhr zum Volksfest-Heimspiel empfängt.

 

SV Marienstein - SC Aufkirchen

 

Dabei werden die Gäste Revanche nehmen wollen für die schmerzhafte Niederlage im Hofmühl-Sporpark am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison, die das Ende der Aufkirchner Aufstiegsambitionen bedeutete und den Mariensteiner Klassenerhalt perfekt machte. Der SC spielt auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle und wird der Zengerle-Elf einiges abverlangen. Die Vorstädter werden jedoch ihrerseits selbstbewusst zu Werke gehen. Zuletzt verließen sie das Feld zwei mal als Sieger und rückten dadurch bis auf Rang 8 vor. Geht es nach Trainer Stephan Zengerle, so soll sich seine Elf weiter steigern: "Wir sind noch längst nicht in Topform, haben aber schon viele wichtige Punkte geholt. Das stimmt mich optimistisch. Ich hoffe, dass wir gegen Aufkirchen den nächsten Schritt machen können. Vielleicht gelingt und ja eine ähnliche Überraschung wie Ende Mai, als uns mit einem 3:0 gegen den SC den Ligaerhalt sicherten."

 


So (15.00 Uhr): SV Pölling zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Dienstag, 22. August 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Eine aufregende Woche findet am Samstag für den TSV 1860 Weißenburg ihren Abschluss. Nach dem Kantersieg in der Liga (0:8 bei TuSpo Roßtal) und dem Toto-Pokal-Kracher gegen den Regionalligisten VFB Eichstätt steht für die "Sechzger" das Topspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf dem Programm. Ab 16.00 Uhr ist mit dem SC Aufkirchen der Tabellendritte zu Gast im Sportpark in der Rezataue. Die Gäste, die letzte Saison lange Zeit um den Aufsteig mitkämpften, wollen verhindern, dass die Weißenburger bereits am siebten Spieltag enteilen. Bei einem Heimsieg winkt dem TSV ein 7-Punkte-Polster, während der SC bei einem Sieg seinerseits bis auf einen Punkt heranrücken kann. Der Tabellenzweite TSV Greding wird das Geschehen am Samstag gespannt verfolgen und am Sonntag mit einem Heimspiel gegen die TSG Roth in das Geschehen eingreifen. Gegen den Drittletzten hat der TSV gute Chancen auf drei Punkte.

 

Für den SV Marienstein lagen Freud und Leid während der englischen Woche eng beieinander. Jeweils ein Treffer in der Nachspielzeit entschied die Partien gegen den SV Ornbau und den STV Deutenbach für bzw. gegen den SVM, der am Sonntag den SV Pölling zu Gast hat (Anpfiff um 15.00 Uhr). Der SV rangiert momentan auf Rang 9 (neun Punkte) und mit einem Sieg könnten die Vorstädter (sechs Punkte) aufschließen. Mit drei Punkten fällt die Bilanz des SVP nach der englischen Woche - identisch mit der des SVM - durchwachsen aus. Nach zwei Niederlagen besiegte der Verein aus dem Neumarkter Vorort zuletzt den FC Holzheim mit 3:0. Viel wird für die Zengerle-Elf davon abhängen, wie gut die Mariensteiner Defensive das Offensivduo Philipp Kunze und Dominik Lettenbauer (jeweils fünf Treffer) in den Griff bekommt und ob sich die Personalsituation wieder entspannt. Das Fehlen der Stammkräfte Claver Kouakou, Sebastian Heimisch und Stephan Steib war dem Mariensteiner Spiel in Deutenbach deutlich anzumerken. Mut sollte den Blau-Weißen auch ein Blick auf die letzte Saison machen, als man gegen den SV Pölling ungeschlagen blieb (2:2 und 3:0).

 


Last-Minute-Niederlage beim Aufsteiger: STV Deutenbach - SV Marienstein 2:1 (1:0)

Sonntag, 20. August 2017

 

(jsl) Deutenbach

 

Das Spitzenquartett der Bezirksliga Mittelfranken Süd hielt sich am sechsten Spieltag schadlos. Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg (16 Punkte) setzte bereits am Samstag mit einem 0:8-Kantersieg beim TuSpo Roßtal ein deutliches Ausrufezeichen. Ärgster Verfolger bleibt der TSV Greding (13 Punkte), der den SV Mosbach dank zweier Treffer von Christoph Biedermann mit 2:1 niederrang. Ebenfalls erfolgreich waren der SC Aufkirchen (1:0 gegen den SV Wettelsheim) und Aufsteiger SC Großschwarzenlohe (8:2 gegen den SV Seligenporten II), die einen Zähler weniger als die Gredinger auf dem Konto haben. Neben dem SC macht mit dem STV Deutenbach ein weiterer Neuling bisher eine gute Figur. Am Sonntag gewann der STV sein Heimspiel gegen den SV Marienstein mit 2:1 und verbesserte sich damit auf Rang 5. Der SVM rangiert dank der Niederlagen der direkten Konkurrenten im Tabellenkeller weiter auf Platz 14 - dem ersten Nichtabstiegsplatz.

 

STV Deutenbach - SV Marienstein 2:1 (1:0)

 

Der SVM war die weite Reise an die Nürnberger Stadtgrenze stark ersatzgeschwächt angetreten und überlies den Hausherren die Spielgestaltung. Diese hatten die erste Chance, doch SVM-Torhüter Gabriel Rehm entschärfte einen Kopfball von Felix Diez. In der 12. Spielminute hatten die Gäste Glück, als Lucas Leigeber nach einer Ballstafette aus halblinker Position abzog und das lange Eck nur knapp verfehlte. Einer der wenigen Entlastungsangriffe mündete in die erste Chance für die Gäste, als Turan Akca den Ball vom Sechzehnereck knapp über das Tor zirkelte. Auf der Gegenseite senkte sich ein Kopfball von Diez gefährlich und Steven Lange fand zum Glück keinen Abnehmer in der Mitte. Nach einer halben Stunde bekamen die Vorstädter den Aufsteiger besser in den Griff, doch genau in dieser Phase fiel das 1:0. Der ansonsten umsichtig pfeifende Schiedsrichter ahndete ein vermeintliches Klammern eines SVM-Akteurs im Strafraum mit einem Strafstoß - eine harte Entscheidung. Michael Schacher lies sich die Chance nicht nehmen und verwandelte in der 37. Minute sicher. Nach dem Seitenwechsel stand die Mariensteiner Defensive zunächst besser und nach 54 Minute glich man überraschend aus: Ramazan Mazlum behauptete sich gekonnt im Mittelfeld, der eingewechselte Advam de Oliveira bediente den durchgelaufenen Andreas Knör und Akca brauchte dessen Querpass nur noch einzuschieben. In der Folge erhöhten die Hausherren wieder den Druck und Rehm parierte eine Volley-Abnahme von Lange glänzend. Für den SVM verpasste Akca einen langen Freistoß von Mazlum nur knapp. Ansonsten sorgten die Mariensteiner Akteure jedoch zu selten für Entlastung. Dies blieb bis in die Nachspielzeit ungestraft, denn Rehm lenkte einen Schuss von Leigeber artistisch über die Latte und auch mit dem Pfosten war der SVM im Bunde. In der 92. Spielminute bekam der STV einen Freistoß von der linken Seite zugesprochen und Schacher zirkelte diesen über Rehm hinweg in die Maschen, wodurch die für den SVM ärgerliche, aber auf Grund der wenigen Spielanteile nicht unverdiente Niederlage feststand.

 


So (15.00 Uhr): STV Deutenbach - SV Marienstein

Donnerstag, 17. August 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Bereits am Samstag greifen der TSV 1860 Weißenburg und der TSV Greding wieder in das Bezirksliga-Geschehen ein und wollen am 6. Spieltag ihre Spitzenpositionen behaupten. Die "Sechzger" stehen bei Aufsteiger TuSpo Roßtal vor einer lösbaren Aufgabe, während der TSV Greding (10 Punkte) im Verfolgerduell auf den SV Mosbach (9 Punkte) trifft. Im Tabellenkeller fuhr der TSV Freystadt am Mittwoch mit 2:3 beim FC Holzheim überraschend den ersten Saisonsieg ein und gab damit die rote Laterne an den SV Seligenporten II weiter, der gegen den STV Deutenbach mit 0:6 unterging. Der Aufsteiger macht mit momentan acht Punkten aus fünf Partien eine gute Figur und vor einer entsprechend schwierigen Aufgabe steht der SV Marienstein, wenn am Sonntag die weite Reise in den Landkreis Fürth auf dem Programm steht. Die einzige Saisonniederlage der Hausherren datiert vom ersten Spieltag und zuletzt ließen sie nicht nur durch das 0:6 in Seligenporten, sondern insbesondere durch das 1:1 gegen den TSV Weißenburg - der einzige Punktverlust des Spitzenreiters - aufhorchen. Die Zengerle-Elf wird ihrerseits nach dem spektakulären Sieg über den SV Ornbau die Aufgabe mit frischem Selbstbewusstsein angehen.

 


9-Tore-Spektakel mit Happy End: SV Marienstein - SV Ornbau 5:4 (1:2)

Donnerstag, 17. August 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am Mittwoch entschied der TSV 1860 Weißenburg das Spitzenspiel der Bezirksliga Mittelfranken Süd gegen den TSV Greding mit 1:0 für sich. Das Tor des Tages im Spiel der bis dato einzigen ungeschlagenen Teams erzielte Mario Swierkot per Strafstoß in der 61. Spielminute. Der SC Aufkirchen und der SV Ornbau wollten indes am Spitzenduo dranbleiben und erlebten beide herbe Überraschungen. Der SC ging beim SV Mosbach mit 4:0 baden und der SV musste sich in einem mitreißenden 9-Tore-Spektakel beim SV Marienstein geschlagen geben.

 

SV Marienstein - SV Ornbau 5:4 (1:2)

 

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und einigen verletzungs- und urlaubsbedingten Ausfällen rechneten sich die Vorstädter gegen die hoch gehandelten Gäste nur wenig aus und wurden nach nur drei Minuten in ihrer Annahme bestätigt: Nach einem Eckball stimmte die Zuordnung in den Mariensteiner Reihen nicht und Manuel Brecht markierte das frühe 0:1. Den ersten Warnschuss für den SVM gab Luca Glauer ab, doch dieser geriet zu zentral. Auf der Gegenseite verfehlte Florian Sellinger mit einem gefährlichen Freistoß nur knapp, ehe Brecht - schön freigespielt durch Florian Lederle - auf 0:2 erhöhte. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte Kapitän Andreas Knör für den Auftakt zu einer furiosen Aufholjagd, als er per platziertem Linksschuss aus 16 Metern den Anschluss herstellte. Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel flankte Johannes Kammerbauer zur Mitte, wo Ramazan Mazlum für Knör ablegte und dieser zum Ausgleich einschob. In einem nun offenen Spiel hatte Brecht für den SVO die erneute Führung auf dem Kopf. Diese sollte jedoch den Hausherren gelingen, denn Mazlum drehte mit seinem Treffer zum 3:2 das Spiel (57.). Und damit nicht genug, denn in der 70. Spielminute erhöhte Claver Kouakou nach einem Querpass von Knör auf 4:2. Zunächst verteidigten die Blau-Weißen diesen Vorsprung, ehe Sellinger in der 87. Minute per Freistoß aus 20 Metern erfolgreich war. Nun warfen die Mittelfranken alles nach vorne und kamen durch Philipp Schuler eine Minute vor Spielende zum Ausgleich. Für den Schlusspunkt in dieser verrückten Partie sorgte jedoch der SVM: Der reaktivierte und während der zweiten Halbzeit eingewechselte Viktor Stoll drückte das Leder in der vierten Minute der Nachspielzeit über die Linie und sicherte seinen Farben dadurch den zweiten Saisonsieg.

 


Mittwoch (18.30 Uhr): SV Marienstein - SV Ornbau

Montag, 14. August 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Schlag auf Schlag geht es in der Bezirksliga Mittelfranken Süd. In der dritten Saisonwoche steht bereits die zweite englische Woche auf dem Programm und so kämpfen die Mannschften bereits am Mittwoch wieder um Punkte. Dabei kommt es schon früh in der Saison zum ersten Topspiel, wenn Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg den punktgleichen TSV Greding (jeweils 10 Punkte) empfängt. Die Gredinger verdrängten am Sonntag den SV Ornbau durch ein 2:0 von Rang 2 und zeigen sich bisher vor allem in der Defensive bei bisher nur drei Gegentoren sattelfest. Der SV Ornbau und der SC Aufkirchen wittern ihrerseits die Chance, an den Weißenburgern oder Gredingern vorbeizuziehen. Die letzte Saison so starken Aufkirchner führt die Reise zum SV Mosbach, während der SV Ornbau beim SV Marienstein antritt.

 

Damit steht der SVM vor einer hohen Hürde, sofern sie die ersten Heimpunkte der Saison einfahren wollen. Während der SVM bei den Niederlagen gegen den FV Dittenheim und den TSV Greding unnötig Punkte hat liegen lassen, sprach Trainer Stephan Zengerle zuletzt von einer verdienten Niederlage bei der TSG Roth. Mit erst drei Punkten rangieren die Mariensteiner auf dem drittletzten Platz und um die Abstiegszone zu verlassen, müssen die blau-weißen Akteure am Mittwoche an ihre Grenzen gehen. Die Spielerdecke der Blau-Weißen macht Zengerle zudem Sorgen, denn einige Spieler werden urlaubs- oder arbeitsbedingt fehlen. Wer am Ende im Hofmühl-Sportpark auflaufen wird (Anpfiff um 18.30 Uhr), wird sich daher erst am Mittwoch entscheiden.

 


SVM wacht zu spät auf: TSG Roth - SV Marienstein 3:2 (2:0)

Sonntag, 13. August 2017

 

(jsl) Roth

 

Die bisher verlustpunktfreien TSV 1860 Weißenburg und SV Ornbau liesen in der Bezirksliga Mittelfranken Süd erstmals Punkte liegen. Der TSV kam bei Aufsteiger STV Deutenbach nicht über ein 1:1 hinaus und der SV kassierte beim TSV Greding eine 2:0-Niederlage, der dadurch die Ornbauer von Rang 2 verdrängte und nun mit dem TSV 1860 Weißenburg an der Tabellenspitze rangiert. Am anderen Ende des Tableaus holte die TSG Roth gegen den SV Marienstein die ersten Saisonzähler. Die Zengerle-Elf rutscht dadurch auf den drittletzten Rang ab; einzig der punktlose TSV Freystadt und die Zweitvertretung des SV Seligenporten rangieren noch dahinter.

 

TSG Roth – SV Marienstein 3:2 (2:0)

 

SVM-Trainer Stephan Zengerle zeigte sich nach der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel enttäuscht: "Wir haben heute Vieles vermissen lassen. Vielleicht hätte das Spiel ohne den frühen Nackenschlag eine anderen Verlauf genommen, aber insgesamt geht der Rother Sieg schon in Ordnung." Der von Zengerle erwähnte Nackenschlag datierte bereits aus der dritten Spielminute: SVM-Torhüter Gabriel Rehm wehrte einen zentral platzierten Schuss von Kevin Biallas ungenügend ab und Philipp Spießl staubte zum 1:0 ab. Die Hausherren machten in der Folge weiter das Spiel, während sich die Vorstädter auf Konter beschränkten. Nach einem dieser Gegenangriffe über die linke Seite kam Stephan Steib aus spitzem Winkel frei zum Schuss und verzog knapp. In der 34. Spielminute ging es erneut schnell über die linke Seite, doch Luca Glauer zögerte nach Querpass von Steib zu lange. Die Hausherren schlugen hingegen zum moralisch ungünstigen Zeitpunkt kurz vor dem Pausenpfiff spektakulär zu: Von der Strafraumkante aus jagte Mauritz Trautner das Leder per Fallrückzieher in die Maschen. Die Standpauke Zengerles in der Halbzeitpause zeigte zunächst Wirkung und die Blau-Weißen gingen engagierter zu Werke. Kapitän Andreas Knör hatte fünf Minuten nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss wurde im letzten Moment geblockt. In der 57. Spielminute erhöhten die Mittelfranken, als Jonathan Hartig per Freistoß aus spitzem Winkel erfolgreich war. In dem nun offenen Spiel hatte die TSG mehrmals die Chance zum vierten Treffer und die nicht genutzten Chancen hätten sich beinahe noch gerächt. Zunächst setzte sich Steib gekonnt durch, zog ab und der eingewechselte Marco Reizammer drückte den vom Pfosten zurückgesprungenen Ball über die Linie (83.) und nur zwei Minuten später war Reizammer nach einer Hereingabe von der linken Seite erneut zur Stelle und traf zum 3:2. Letztendlich wachten die Gäste jedoch zu spät auf, denn der Ausgleich sollte in den Schlussminuten nicht mehr gelingen.

 


Samstag (16.00 Uhr): SVM tritt bei der TSG Roth an

Donnerstag, 10. August 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Nach dem strapaziösen Saisonstart mit einer englischen Woche bot sich den Mannschaften der Birksliga Mittelfranken Süd während der vergangenen Woche Zeit zur Regeneration und Aufarbeitung. Zufriedene Gesichter dürfte es vor allem in Ornbau und Weißenburg gegeben haben, denn der SV und der TSV 1860 besitzen nach drei Spieltagen eine weiße Weste. Dies soll auch nach dem 4. Spieltag so bleiben, der am Wochenende ansteht. Die Weißenburger führt die Reise zu Aufsteiger STV Deutenbach, während die Ornbauer mit dem Gastspiel beim TSV Greding vor einer hohen Hürde stehen. Die Hausherren sind bei mit sieben Punkten selbst noch ungeschlagen und waren zuletzt beim SV Marienstein mit 0:1 erfolgreich. Dabei hatte der Treffer zum 0:1 durch Daniel Schlupf aus der 20. Minute bis zum Ende bestand. Für die Vorstädter bedeutete dieses Endergebnis, dass es auch beim zweiten Heimauftritt nichts zu holen gab. Am Wochenende tritt die Zengerle-Elf zum ungewohnten Samstagstermin (16.00 Uhr) bei der TSG Roth an und hofft nach dem Auswärtssieg beim TSV Freystadt auf die nächsten Zähler in der Fremde. Die Rother sind ihrerseits mit drei Niederlagen enttäuschend in die Saison gestartet, wobei sie mit dem SV Ornbau, dem TSV 1860 Weißenburg und dem FC Holzheim auf starke Gegner trafen. Jedenfalls rangieren sie neben dem TSV Freystadt punktlos am Tabellenende und möchten dieses am Wochenende sicherlich verlassen. In der Vorsaison endeten beide Partien zwischen dem SVM und der TSG 1:1 und in einem spannenden Schlussspurt gelang beiden Mannschaften der Klassenerhalt.

 


Sonntag (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV Greding

Freitag, 04. August 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am dritten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd wird sich zeigen, ob der TSV 1860 Weißenburg und der SV Ornbau ihre weiße Weste behalten können. Mit Heimspielen gegen den FV Dittenheim und den TSV Freystadt bietet sich beiden die Möglichkeit auf den dritten Sieg im dritten Spiel. Den Freystädtern droht ebenso wie der TSG Roth (beim FC Holzheim) die dritte Niederlage im dritten Spiel. Diesem Szenario wird entweder der SV Seligenporten II oder der Tuspo Roßtal entgehen, die beide bisher ohne Punkte blieben und im direkten Duell aufeinandertreffen. Einen perfekten Saisonstart des TSV Greding verhinderte am Mittwoch der Ausgleichstreffer des FC Holzheim kurz vor Schluss. Nichtsdestotrotz will der TSV am Sonntag beim Gastspiel beim SV Marienstein direkt nachlegen.

 

Im Lager der Blau-Weißen herrscht nach dem 1:3 beim TSV Freystadt Erleichterung. Immerhin brauchte es in der Vorsaison zehn Anläufe, ehe der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte. Der erset Sieg gelang nun bereits am zweiten Spieltag und dessen Bedeutung ist sich Trainer Stephan Zengerle bewusst: "Der erste Sieg ist für uns sehr wichtig; umso mehr, als wir ihn auch noch auswärts geholt haben. Auch wenn wir uns momentan noch etwas schwer tun mit unserem Spiel machen wir Fortschritte. Und in der Offensive ist am Mittwoch endlich der Knoten geplatzt. Insgesamt sicher ein verdienter Sieg." Wenn es nach Zengerle geht, sollen am Sonntag direkt die nächsten Punkte auf das Mariensteiner Konto wandern. Dies wird jedoch kein leichtes Unterfangen: "Mit Greding erwarten wir ein anderes Kaliber - eine gewachsene, taktisch gut organisierte Mannschaft mit hohem Tempo und viel Qualität in der Offensive. Um hier zu bestehen, müssen wir uns noch weiter steigern. Dennoch wollen wir im heimischen Sportpark etwas holen", so der Trainer. In der vergangenen Saison gingen sowohl Heim- als auch Auswärtsspiel verloren (1:3 bzw. 2:0). Zengerle wird am Sonntag wieder auf Stammtorhüter Gabriel Rehm zurückgreifen können. Johannes Kammerbauer hat sich hingegen am vergangenen Sonntag verletzt und wird zunächst ausfallen. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.

 


Drei Tore binnen sechs Minuten bringen ersten Saisonsieg: TSV Freystadt - SV Marienstein 1:3 (0:0)

Donnerstag, 03. August 2017

 

(jsl) Freystadt

 

Nach dem zweiten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken 2 weisen mit dem TSV 1860 Weißenburg (0:1 bei der TSG Roth) und dem SV Ornbau (2:0 über den SV Mosbach) nur zwei Mannschaften die maximale Punkteausbeute auf. Für eine dicke Überraschung sorgte Aufsteiger SpVgg Wettelsheim, die das Derby beim FV Dittenheim mit 0:3 für sich entschied. Der TSV Greding kassierte im Heimspiel gegen den FC Holzheim drei Minuten vor Spielende den Ausgleich zum 2:2 und lies so zwei Punkte liegen. Im Aufsteigerduell zwischen dem Tuspo Roßtal und dem SC Großschwarzenlohe behielten die Gäste mit 1:3 die Oberhand. Wie der Tuspo wartet auch der TSV Freystadt nach einem 1:3 gegen den SV Marienstein weiter auf die ersten Punkte. Die Vorstädter sicherten sich ihrerseits dank einer kompakten Mannschaftsleistung und eines treffsicheren Jokers Rick Walther den ersten Saisonsieg.

 

TSV Freystadt - SV Marienstein 1:3 (0:0)

 

Beiden Mannschaften war nach ihren Auftaktniederlagen die Verunsicherung anzumerken und so bekamen die Zuschauer in der Anfangsphase kaum flüssige Kombinationen geboten. Erstmalig gefährlich wurde es nach 15 Minuten, als Mario Forster den Ball aus 19 Metern über das SVM-Gehäuse jagte. Fünf Minuten später spielten ich die Hausherren im Mariensteiner Strafraum fest und der Schuss von Robin Forster aus spitzem Winkel touchierte die Latte. Auf der Gegenseite klatschte eine Bogenlampe von Sebastian Schmelz aus 30 Metern ebenfalls an den Querbalken. Nach 25 Minuten drängte Julian Glauer-Wenzl, der den beruflich verhinderten Gabriel Rehm im SVM-Tor fehlerfrei vertrat, den freigespielten Patrick Meyer weit genug ab und wenig später kratzte Forster einen Kopfball von Claver Kouakou von der Linie des TSV Gehäuses, womit beide Teams mit dem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren die Großchance zur Führung: Eine Kopfballrückgabe geriet zu kurz und Forster verzog freistehend vor dem Tor. Dies rächte sich: Nur eine Minute nach seiner Einwechslung stach Zengerles Joker Rick Walther. Sebastian Heimisch brachte einen abgewehrten Ball nochmal zur Mitte, wo Kouakou auf Walther weiterleitete und dieser traf per Flachschuss aus der Drehung. Nur drei Minuten später verlängerte Knör per Kopf auf Walther und diesmal vollendete er per sattem Rechtsschuss aus 16 Metern in das lange Eck. Und auch beim dritten Treffer binnen sechs Minuten war Walther beteiligt. Stephan Steib brachte das Leder nach einem Doppelpass mit Walther auf der rechten Seite mustergültig zur Mitte, wo Ramazan Mazlum aus fünf Metern zum 0:3 einschob. Damit war den Oberpfälzern der Zahn gezogen. Die Gäste konzentrierten sich in der Folge weitgehend erfolgreich auf die Sicherung des Vorsprungs und ließen die nötige Konsequenz im Konterspiel vermissen. Vier Minuten vor Schluss erzielte Matthias Sessler nach einer Freistoßflanke aus dem Gewühl heraus den Freystadter Ehrentreffer zum 1:3.

 


Mittwoch (19.00 Uhr): TSV Freystadt - SV Marienstein

Montag, 31. Juli 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Direkt zum Saisonauftakt geht es in der Bezirksliga Mittelfranken 2 Schlag auf Schlag: Nach dem Saisonauftakt am Wochenende steht mit dem 2. Spieltag am Mittwoch direkt die erste englische Woche an. Dabei tritt der TSV Greding um 18.30 Uhr zum Heimdebüt gegen den FC Holzheim an und kann nach dem 1:3-Auftakterfolg beim TSV Freystadt direkt nachlegen. Mit Spannung erwartet wird zudem das zeitgleich stattfindende Derby zwischen dem FV Dittenheim und Aufsteiger SpVgg Wettelsheim. Während der FV mit einem 0:3 in Marienstein souverän in die Saison startete, lief das Debüt für die SpVgg alles andere als glücklich. 2:1 in Führung liegend wurde die Partie gegen den Tuspo Roßtal auf Grund des Unwetters in der 78. Spielminute abgebrochen.

 

TSV Freystadt - SV Marienstein (Mi, 19.00 Uhr)

 

Ab 19.00 Uhr wird der SV Marienstein versuchen, beim TSV Freystadt die ersten Saisonpunkte einzufahren. Damit bleibt SVM-Trainer Stephan Zengerle nicht viel Zeit, um Lehren aus dem Dittenheim-Spiel zu ziehen: "Die leichten Fehler, die zu den Gegentoren geführt haben, müssen wir unbedingt abstellen und im Angriffsspiel fand der letzte Ball meist keinen Abnehmer. Trotzdem haben wir gegen Dittenheim über weite Zeit auf Augenhöhe agiert und hätten wir 10 Minuten vor Schluss den fälligen Strafstoß bekommen, wäre die Schlussphase nochmal interessant geworden." Beim TSV Freystadt erwartet Zengerle ein schwieriges Spiel: "Wir hoffen, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können. Uns ist klar, dass die ersten Wochen nicht einfach werden. Einige Spieler sind einfach noch nicht bei 100%." Der TSV Freystadt, dessen Aushängeschild die Badminton-Bundesligamannschaft ist, kämpfte sich über die Relegation in die Bezirksliga und wird sich nach der erwartbaren Auftaktniederlage gegen den TSV Greding Chancen auf die ersten Zähler ausrechnen.