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Ausgleich in der Schlussminute: DJK Veitsaurach - SV Marienstein 1:1 (1:0)
(jsl) Veitsaurach
Der SV Marienstein holte dank eines Treffers in der Schlussminute am Samstag bei der DJK Veitsaurach einen Punkt. „Das war heute ein gutes, intensives Kreisligaspiel. Auch wenn es nur wenige Torchancen gab, ging es hin und her und die Zuschauer sind sicherlich auf ihre Kosten gekommen“, blickte SVM-Trainer Dominik Pfuhler auf das Spiel zurück. Bereits in der dritten Spielminute sorgten die Hausherren mit einem Lattenkracher für das erste Ausrufezeichen. Im Gegensatz zu den Vorwochen fanden die Gäste im Anschluss aber besser in das Spiel. Richtig gefährlich wurde es aber nur bei einem Abschluss von Stephan Steib, der nach einem Steckpass mit links verzog. In der 38. Spielminute gingen die Mittelfranken in Führung. Nach einer tollen Kombination über die rechte Seite passte Philipp Schneider zur Mitte, wo Niklas Brückner freistehend einschoss. Von diesem Rückstand ließen sich die Vorstädter jedoch nicht beirren und waren auch in der zweiten Hälfte gut im Spiel. Jedoch haderten sie mit den Entscheidungen des Unparteiischen. Nach einem Querpass von Stefan Kiermeyer wurde Steib im Strafraum klar getroffen, doch die Pfeife blieb stumm. In der 70. Spielminute wurde dem Ausgleichstreffer durch Steib wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt. Zuvor hatte Maximus Mack nach einer Ballstafette über das Zentrum auf Steib durchgesteckt. Pfuhler stärkte in der Folge durch Einwechslungen die Offensive und die DJK blieb bei sich bietenden Kontermöglichkeiten zu harmlos. Der SVM erhöhte in der Schlussviertelstunde nochmals den Druck. Dennoch dauerte es bis zur 90. Minute, ehe man jubeln durfte: Ein Freistoß von Mack von der halbrechten Seite senkte sich hinter DJK-Schlussmann Tom Salbaum in die Maschen. Nun riskierten beide Mannschaften nochmals alles und in der Nachspielzeit wäre gar noch ein Mariensteiner Sieg möglich gewesen. Steib verlud zwei Gegenspieler und legte quer auf Mack, der aus elf Metern über das Tor schoss.
Sa. (16.00 Uhr): SVM zu Gast bei der DJK Veitsaurach
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein ist bereits am Samstag (16.00 Uhr) bei der DJK Veitsaurach zu Gast. Nach einem verpatzten Saisonstart fanden die Hausherren zuletzt in die Spur und sind seit sechs Spielen ungeschlagen. Zuletzt holte man bei der DJK Pollenfeld einen Punkt und liegt mit 14 Punkten auf Rang acht. Vor allem in der Defensive sind die Mittelfranken sattelfest (14 Gegentore), während im Sturm der Schuh drückt (12 Tore). Der SV Marienstein musste am letzten Wochenende den TSV Absberg vorbeiziehen lassen und liegt nun auf Rang vier. Die Gefühlslage war nach dem 3:3 gegen den SV Cronheim gemischt, wie SVM-Trainer Dominik Pfuhler bestätigt: „Einerseits konnten wir über den Punktgewinn nach einem 0:3-Rückstand froh sein. Andererseits hatten wir uns gegen das Schlusslicht einen Heimsieg vorgenommen und dieser wäre angesichts zahlreicher Torchancen noch möglich gewesen. Auf jeden Fall stimmte die Mentalität. Die Jungs haben nie aufgegeben.“ Bei der traditionell heimstarken DJK darf die Anfangsphase nicht erneut verschlafen werden. „Mit Ausnahme der Partie bei der DJK Pollenfeld haben wir in den letzten Spielen nur schwer in die Partie gefunden. Gegen den SV Cronheim wurde dies nun auch einmal eiskalt bestraft. Wir müssen am Samstag mal wieder von Anfang an hellwach sein“, fordert Pfuhler. Verzichten muss er dabei auf Julian Lindermeier. Dafür stehen Stefan Laumeyer, Elias Ferstl und Oliver Reichenberger wieder zur Verfügung.
Punkt nach 0:3-Rückstand: SV Marienstein - SV Cronheim 3:3 (1:3)
(jsl) Marienstein
Auch im zehnten Spiel in Folge blieb der SV Marienstein ohne Niederlage, kam gegen den SV Cronheim jedoch nicht über ein 3:3 hinaus. Dabei erkämpften sich die Vorstädter nach einem 0:3-Rückstand noch einen Zähler. „Leider haben wir die Anfangsphase erneut völlig verschlafen und waren in den Zweikämpfen nicht präsent. Heute wurde dies eiskalt bestraft und das ist uns hoffentlich eine Lehre für die nächsten Partien. Dass wir noch einen Zähler holen, spricht natürlich für die Mentalität meiner Jungs“ zog SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff eine gemischte Bilanz. Innerhalb von 12 Minuten gelangen dem Schlusslicht im Hofmühl-Sportpark drei Treffer. In der 19. Spielminute köpfte Andreas Merk nach einem nah vor das Tor getretenen Freistoß völlig unbedrängt ein und wenig später landete ein abgefälschter Schuss Merks nach einem Angriff über die rechte Seite im Tor. Das 0:3 resultierte aus einem Angriff über die linke Seite: SVM-Torhüter Gabriel Rehm konnte die gefährliche Hereingabe klären, doch Peter Rupp war im Nachsetzen erfolgreich. Erst jetzt wachten die Vorstädter auf und kamen zu Chancen. Ein Kopfball von Maximus Mack wurde auf der Linie geklärt und Jonas Ferstl setzte das Leder aus 12 Metern an den Querbalken. Für Hoffnung auf Mariensteiner Seite sorgte Mack kurz vor dem Seitenwechsel. Ein Freistoß von der halblinken Seite flog an Freund und Feind vorbei und landete im langen Eck. Den zweiten Durchgang dominierten die Hausherren nun eindeutig und in der 61. Minute stellte Julian Lindermeier den Anschluss her: Nach einem Eckball von Jonas Dorsch köpfte er ein. Wenig später scheiterte Dorsch mit einem Abschluss im Strafraum an der Latte. Der Ausgleich (72.) war Folge des besten Spielzugs des Tages. Stephan Steib bediente Ali Dilaver auf der rechten Seite und dessen flache Hereingabe verwertete Mirko Schröder am kurzen Pfosten. Die Blau-Weißen drängten in der Schlussphase mit Vehemenz auf den Siegtreffer, der jedoch nicht mehr gelingen sollte. Die beste Chance hatte Fabian Wohlwend, der nach einer Standardsituation jedoch nicht genug Druck hinter den Ball bekam und diesen knapp über das Tor köpfte.
So. (15.00 Uhr): SVM empfängt Schlusslicht
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein darf am Sonntag zum zweiten Mal in Folge im heimischen Hofmühl-Sportpark antreten. Um 15.00 Uhr ist der SV Cronheim zu Gast. Der SVM war der große Gewinner des letzten Spieltags. Durch die Niederlagen von Tabellenführer DJK Stopfenheim (22 Punkte) und des zweitplatzierten TSV Heideck (22) und den eigenen 3:2-Heimsieg über den TV Büchenbach rückte die Elf von Trainer Dominik Pfuhler bis auf drei Punkte an das Spitzenduo heran und will auch gegen das Tabellenschlusslicht dreifach punkten. Von einem Eingreifen in das Titelrennen will Trainer Dominik Pfuhler aber vorerst nichts wissen: „Wir wollen so schnell wie möglich 35 Punkte holen und auch oben dran bleiben. Aber dafür muss man Spiele wie am Sonntag natürlich gewinnen. Dass man kein Team unterschätzen darf, hat man gegen Büchenbach wieder gesehen. Da wäre unser Nachlassen nach der 3:0-Führung beinahe noch bestraft worden. Gegen den SV Cronheim wollen wir besser ins Spiel finden als zuletzt und unsere Geschwindigkeit wieder auf den Platz bringen.“ Oliver Reichenberger und Heiner Osiander werden verletzungsbedingt ausfallen. Hinter dem Einsatz von Elias Ferstl und Stefan Laumeyer steht ein Fragezeichen. Ansonsten kann Pfuhler aus dem Vollen schöpfen, da die zweite Mannschaft bereits am Samstag im Einsatz ist.
Heimsieg und Rang 3 behauptet: SV Marienstein - TV Büchenbach 3:2 (1:0)
(jsl) Marienstein
Unnötigerweise machte es der SV Marienstein in der Partie gegen den TV Büchenbach nach einer komfortablen Führung nochmals spannend. Letztendlich brachten die Schützlinge von Trainer Dominik Pfuhler die knappe Führung über die Zeit und behaupteten dadurch den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. „In der Schlussphase hat man meiner Mannschaft die fehlende Erfahrung angemerkt und wir hätten den Sack schon früher zumachen müssen. Insgesamt haben wir aber verdient drei Punkt geholt und der dritte Rang ist natürlich eine tolle Momentaufnahme.“ Die Anfangsphase im Hofmühl-Sportpark gehörte den Gästen: Ein Schuss aus 16 Metern strich nur knapp über die Querlatte des Mariensteiner Tores. Nach 15 Minuten fanden die Hausherren besser in das Spiel und wurden prompt gefährlich, als Jonas Dorsch nach Hereingabe von Maximus Mack den Pfosten traf. In der 31. Spielminute lief Mack über die rechte Seite in den Strafraum ein, erhielt den Ball und erzielte per Abschluss in das linke untere Eck die Mariensteiner Führung. Diese behaupteten die Blau-Weißen bis zur Halbzeitpause souverän, ehe sie nach dem Seitenwechsel das Tempo. Dorsch zielte nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum und Vorlage von Mack genau auf TV-Schlussmann Sebastian Pötzsch. In der 58. Spielminute jagte Stephan Steib seinem Gegenspieler den Ball ab, umkurvte Pötzsch und erhöhte auf 2:0. Wenig später verpasste der allein auf das Tor zulaufende Mirko Schröder das 3:0. Dies erzielte dann Oliver Reichenberger, der nach einem langen Ball von Mack von einem Abstimmungsfehler in der TV-Defensive profitierte und zum 3:0 einköpfte. In zwei weiteren aussichtsreichen Situationen verpassten die Vorstädter eine höhere Führung und wurden für ihre Fahrlässigkeit prompt doppelt bestraft. In der 78. Spielminute erzielte Andreas Cossu nach einem Querpass aus elf Metern das 1:3 und sechs Minuten später stellte Fabian Merkl per Nachschuss nach einem Handelfmeter den Anschluss her. Zu mehr reichte es aber für die Gäste nicht mehr und der SVM brachte die knappe Führung über die Zeit.
Sonntag (13.00 und 15.00 Uhr): Derbytime in Pollenfeld
Unsere beiden Herrenmannschaften treten am Sonntag bei der DJK Pollenfeld an. Den Anfang macht die zweite Mannschaft (13.00 Uhr) gegen die Pollenfelder Reserve. Diese rangiert auf Tabellenrang 8 (8 Punkte) und damit klar hinter unserem Team, das mit weiteren Punkten den Platz im vorderen Tabellendrittel festigen will.
Im Anschluss (15.00 Uhr) kommt es zum Kreisligaderby der ersten Mannschaften. Seit dem Trainerwechsel ist die DJK mächtig in Fahrt und verbesserte sich zuletzt durch ein 3:0 über den TV Büchenbach auf den achten Rang. Unsere Elf will auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben und damit Rang drei behaupten.
Remis im Dauerregen: SV Marienstein - SC Polsingen 1:1 (0:1)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein blieb am Sonntag im siebten Spiel in Folge ungeschlagen, kam gegen den SC Polsingen jedoch nicht über ein 1:1 hinaus. Vor allem in der ersten Hälfte blieben die Hausherren Vieles schuldig. Bereits in der fünften Spielminute sorgten der SCP mit einem Pfostenschuss für ein erstes Ausrufezeichen. In der 20. Minute wurde eine Hereingabe von der rechten Seite unglücklich gegen die Laufrichtung von SVM-Schlussmann Gabriel Rehm abgefälscht, wodurch Philip Lender das Leder nur noch über die Linie drücken brauchte. Auch in der Folge zeigte sich der SVM im Offensivspiel ziemlich ideenlos und auch die Hintermannschaft agierte nicht mit der Stabilität der letzten Spiele. So konnte man sich bei Rehm im Tor bedanken, der mit zwei starken Paraden einen höheren Pausenrückstand verhinderte. Nach dem Seitenwechsel und der entsprechenden Halbzeitansprache von SVM-Trainer Dominik Pfuhler kamen die Blau-Weißen entschlossener aus der Kabine. Ein Schuss aus dem Rückraum von Maximus Aurelius Mack ging über das Gästetor. Im Anschluss verflachte die Partie auf dem tiefen Rasen im Hofmühl-Sportpark jedoch wieder. Im Mittelfeld kombinierte der SVM durchaus gefällig, doch sobald es in Richtung SCP-Tor ging, waren die Zuspiele zu ungenau und auch weite Bälle kamen kaum an. Umso überraschender gelang in der 70. Minute der Ausgleich. Nach einem Flankenball von Stephan Steib ließ der Torhüter den Ball klatschen und Mack setzte das Leder technisch anspruchsvoll aus elf Metern halblinker Position in die Maschen. In der Schlussphase versteckten sich die Gäste keineswegs. Unter anderem rutschte ein Freistoß von Aaron Schmutterer gefährlich durch den SVM-Strafraum und ein Torerfolg desselben wurde wegen Abseits aberkannt. In der 90. Minute hatte der SVM doch noch die Chance auf den späten Sieg. Nach einer tollen Ballstafette landete ein weiter Ball bei Steib, doch dieser wurde im letzten Moment entscheidend gestört.
So. (15.00 Uhr): Aufsteiger SC Polsingen zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein will am Sonntag auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben, wenn um 15.00 Uhr der SC Polsingen im Hofmühl-Sportpark zu Gast ist. Die Gäste schafften über die Relegation den Sprung in die Kreisliga und machen seither als Aufsteiger eine richtig gute Figur in der neuen Spielklasse. Zuletzt kletterten sie durch Heimsiege über den TV Büchenbach (2:1) und die DJK Pollenfeld (4:3) auf den fünften Tabellenplatz. Auswärts ist man hingegen noch punktlos und das soll nach Willen der Vorstädter auch am Sonntag so bleiben. Dabei hofft SVM-Trainer Dominik Pfuhler auf die Rückkehr einiger angeschlagener Spieler. In Absberg fehlten zuletzt elf Feldspieler verletzungsbedingt und dennoch fuhren die Vorstädter beim torlosen Remis einen Punkt ein. Neben der Breite im Kader war in den letzten Spielen auch die disziplinierte Spielweise ein Trumpf im Spiel der Blau-Weißen. In den sieben Saisonspielen kassierte man erst sechs Gegentore. In der Offensive hofft Pfuhler wieder auf mehr Durchschlagskraft als zuletzt in Absberg.
Punktgewinn und erneut zu Null: TSV Absberg - SV Marienstein 0:0
(jsl) Marienstein
Mit einem Punkt im Gepäck kehrte der SV Marienstein von seinem Gastspiel beim TSV Absberg zurück. Das Spiel endete torlos. „Heute duellierten sich zwei Teams mit ähnlicher Spielanlage auf Augenhöhe und daher geht das Unentschieden in Ordnung. Wir hatten zahlreiche Ausfälle zu beklagen und haben erneut zu Null gespielt“, zeigte sich SVM-Trainer Dominik Pfuhler zufrieden. Beide Teams agierten sehr diszipliniert und machten den gegnerischen Offensivkräften das Leben schwer. Erst in der 20. Spielminute wurde es erstmals gefährlich, als die Gäste eine Lücke fanden. Doch TSV-Schlussmann Daniel Baumann fischte dem durchgebrochenen Stephan Steib den Ball vom Fuß. Auf der Gegenseite schoss ein Akteur der Hausherren in aussichtsreicher Position den Ball weit links neben das Tor. Nach dem Seitenwechsel fanden die Vorstädter nur schwer in die Partie und hatten bei zwei Pfostentreffern nach Standardsituationen Glück. Unter anderem klärte Stefan Kiermeyer auf der Linie, nachdem ein Kopfball nach einem Eckstoß an den kurzen Pfosten geklatscht war. Die Blau-Weißen überstanden die Schwächephase bis zur 60. Minute unbeschadet und wurden dann selbst wieder aktiver. In der 82. Spielminute entschied Baumann erneut ein direktes Duell gegen Steib mit einem tollen Reflex für sich. Auch in den Schlussminuten blieb der Pfuhler-Elf das Tor des Tages versagt: Elias Ferstl per Kopfball und Steib mit einem Schuss aus spitzem Winkel an das Außennetz vergaben, wodurch es beim torlosen Remis blieb.
Sa. (15.00 Uhr): Spitzenspiel am Brombachsee
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein tritt am Samstag (15.00 Uhr) im Rahmen des siebten Spieltags der Kreisliga Neumarkt/Jura West beim TSV Absberg an. In der Vorsaison kam es ebenfalls am siebten Spieltag zu diesem Duell. Damals verlor der SVM nach einer desolaten Vorstellung mit 2:0 und stand ganz unten in der Tabelle. Ein Jahr später sind die Vorzeichen ganz andere: Die Elf von Trainer Dominik Pfuhler reist als Tabellenzweiter in das Fränkische Seenland und legte zuletzt eine tolle Serie hin. Seit der Auftaktniederlage bei der DJK Limes gab es fünf Siege und ein Unentschieden. „Für das geringe Durchschnittsalter zeigen die Jungs eine sehr reife Spielanlage. Sie haben sich entwickelt und spielen sehr diszipliniert. Grobe Fehler unterlaufen uns zur Zeit kaum“, macht Pfuhler die Mariensteiner Erfolgsformel aus. Zuletzt blieb man gegen die TSG Roth geduldig und verdiente sich das 2:0 durch eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Auch wenn man am vergangenen Sonntag in Pollenfeld (2:0) die erste Saisonniederlage kassierte, zeigt auch bei den Hausherren die Formkurve nach einer schwierigen Vorsaison stark nach oben. Gerade auf heimischen Geläuf ist der TSV schwer zu schlagen und er hat sich mit Thomas Selz (FV Dittenheim, VfB Eichstätt) prominent verstärkt. So kommt es am Samstag zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenvierten und dem Tabellenzweiten. Mit einem Sieg könnten die Blau-Weißen zumindest bis Sonntag zu Tabellenführer TSV Heideck aufschließen. Sakir Dilaver und Julian Lindermeier werden am Samstag ausfallen. Dafür dürfte Ali Dilaver wieder in das Startaufgebot rutschen. Auch Oliver Reichenberger ist erfreulicherweise wieder mit an Bord. Nach seiner schweren Achillessehnenverletzung im Oktober hat er das Training wieder aufgenommen.
Rang 2 dank Heimsieg: SV Marienstein - TSG Roth 2:0 (0:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein ist weiterhin in toller Form. Das 2:0 über die TSG Roth am Sonntag Nachmittag wurde mit dem Vorrücken auf den zweiten Platz der Kreisliga Neumarkt/Jura West belohnt. Die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark sahen eine umkämpfte und ausgeglichene erste Halbzeit mit wenigen Höhepunkten. Stephan Steib hatte zwei Mal die Mariensteiner Führung auf dem Fuß und auf der Gegenseite bewahrte SVM-Torhüter Gabriel Rehm sein Team vor einem Rückstand, als er gegen einen durchgebrochenen Akteur rettete. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit Oberwasser aus der Kabine. Ein Klärungsversuch von Jonas Dorsch nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite flog knapp über das Mariensteiner Gehäuse und Artem Suraichenko verzog nach einem Steilpass von Sven Müller. Etwas überraschend gelang dem SVM die Führung: Nach einer schönen Ballstafette bediente Ali Dilaver Steib per mustergültigem Heber und dieser schoss aus spitzem Winkel ein. Nun verdienten sich die Hausherren die Führung im Nachhinein, denn sie standen in der Defensive äußerst sicher und kombinierten immer wieder gefällig. Nur das beruhigende 2:0 wollte zunächst nicht fallen. Steib bediente Dorsch mit viel Übersicht, doch dieser zielte aus elf Metern zu zentral, sodass TSG Schlussmann Philipp Kellner per Fußabwehr parieren konnte. Und bei Gegenangriffen wurden zwei Abschlüsse des eingewechselten Mirko Schröder im letzten Moment entscheidend abgefälscht. In der Schlussminute nahm dann Dorsch kurz hinter der Mittellinie Tempo auf, verlud seinen Gegenspieler und schoss zum umjubelten Endstand ein.
So. (15.00 Uhr): Die TSG Roth zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein will am Sonntag auch im fünften Spiel in Folge Punkte sammeln, wenn um 15.00 Uhr die TSG Roth im Hofmühl-Sportpark zu Gast ist. Der Bezirksligaabsteiger hinkt seinen Ansprüchen hinterher, denn man konnte in vier Spielen nur ebenso viele Punkte sammeln. „Auch wenn die TSG bisher Startschwierigkeiten hatte, verfügen sie vor allem in der Offensive über enorme Qualität. Da erwartet uns ein schwieriges Spiel, denn die Gäste werden hochmotiviert auflaufen. Wir müssen an unser geordnetes und diszipliniertes Spiel vom letzten Wochenende anknüpfen. Dann ist ein weiterer Sieg möglich“, peilt SVM-Trainer Dominik Pfuhler weitere Punkte an. Momentan rangiert seine Elf auf Platz 4. Verzichten muss Pfuhler am Sonntag auf Jonas Hiller. Dafür steht Neuzugang Stefan Laumeyer wieder zur Verfügung.
Auswärtssieg am zweiten Volksfest-Wochenende: TSV 1860 Weißenburg II - SV Marienstein 0:2 (0:0)
(jsl) Weißenburg
Mit einem 0:2-Sieg beim TSV 1860 Weißenburg II behauptete der SV Marienstein am Samstag seinen Platz in der Spitzengruppe der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Die Vorstädter liegen weiterhin auf Rang 4. „Das war ein verdienter Sieg. Wir haben über 90 Minuten keine nennenswerte Weißenburger Torchance zugelassen und auch fußballerisch immer wieder Akzente gesetzt“, stellte SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff zufrieden fest. Im ersten Durchgang begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und ließen durch konsequente Defensivarbeit kaum Gelegenheiten zu. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste ihr Engagement und entschieden die Partie durch einen Doppelschlag. In der 55. Minute lief Elias Ferstl nach einem Eckball am kurzen Pfosten ein und erzielte per Kopf die Führung. Diese wurde zehn Minuten später erneut im Anschluss an eine Standardsituation ausgebaut. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld nickte Sakir Dilaver ein. Im weiteren Spielverlauf agierten die Blau-Weißen weiterhin hoch konzentriert. Insbesondere das defensive Mittelfeld um Ali Dilaver und Jonas Dorsch verlor kaum einen Zweikampf. In der Offensive gelang es jedoch nicht, das Spiel endgültig zu entscheiden. Vielversprechende Kontersituationen wurden nicht sauber genug ausgespielt und bei seinem Abstauber nach einem parierten Schuss von Mirko Schröder stand Steib im Abseits. Dennoch geriet der Mariensteiner Sieg auch in den Schlussminuten nicht mehr in Gefahr.
Sa. (13:30 Uhr): SVM zu Gast bei Weißenburger Landesligareserve
(jsl) Marienstein
Bereits am Samstag gastiert der SV Marienstein beim TSV 1860 Weißenburg II. Auf die Elf von Dominik Pfuhler wartet eine echte Wundertüte: Nach der 5:0-Klatsche bei der DJK Pollenfeld am letzten Wochenende gewannen die Sechzger unter der Woche ihr Nachtragsspiel vom 1. Spieltag bei der TSG Roth mit 0:1. Mit sieben Punkten liegen die Hausherren gleichauf mit dem SV Marienstein. Pfuhler ist mit der Punkteausbeute nach vier Spielen zufrieden: „Die sieben Punkte hätte ich vor Saisonbeginn sofort unterschrieben. Angesichts unserer momentanen Verletztenliste sind diese sogar noch höher einzuschätzen.“ Am vergangenen Sonntag gab seine Elf eine 2:0-Führung aus der Hand und musste sich gegen die SG Pfofeld/Theilenhofen mit einem 2:2 begnügen. „In der Phase kurz vor der Halbzeit, als wir die beiden Gegentore kassierten, merkte man meinen Jungs die mangelnde Erfahrung an. Die Startelf hatte einen Altersdurchschnitt von ca. 23 Jahren. Einsatz und Leidenschaft, die dann auch nach dem Seitenwechsel gezeigt wurden, haben mich wieder begeistert“, zollt Pfuhler seiner Elf Respekt. Daran wollen die Vorstädter am Samstag ab 13:30 Uhr trotz zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle anschließen.
Punktgewinn im Volksfest-Heimspiel: SV Marienstein - SG Pfofeld/Theilenhofen 2:2 (2:2)
(jsl) Marienstein
Im Volksfest Heimspiel trennten sich der SV Marienstein und die SG Pfofeld/Theilenhofen am Samstag 2:2. „Angesichts der Vielzahl an verletzungsbedingten Ausfällen und des Spielverlaufs sind wir mit dem Punkt zufrieden. Leider war nach 30 Minuten ein Bruch in unserem Spiel, aus dem die junge Truppe aber viel lernen kann“ bilanzierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler. Im Vergleich zu den Vorwochen fanden die Vorstädter gut in das Spiel, besetzten die Räume clever und dominierten das Spielgeschehen. In der 12. Spielminute legte Stephan Steib nach einem Angriff über die rechte Seite zurück an die Strafraumgrenze, wo Jonas Dorsch das Leder mit dem Innenrist in das rechte untere Eck versenkte. Zehn Minuten später war es wieder ein Angriff über die rechte Seite, der erfolgreich abgeschlossen wurde: Nach einem Flankenball von Florian Rehm verpasste Steib in der Mitte, doch Sascha Romanow drückte das Leder am langen Pfosten über die Linie. Im Anschluss kamen die Gäste immer besser ins Spiel und vor dem Pausenpfiff per Doppelschlag zum Ausgleich. Nach einem Pfostenschuss setzte ein SVM-Akteur das Leder bei seinem Klärungsversuch unglücklich in die eigenen Maschen und Konstantin Sing jagte das Leder aus 13 Metern sehenswert in den Winkel. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark ein intensives Spiel, in dem beide Seiten auf Sieg spielten. Die besseren Chancen hatten dabei die Gäste. Zwei Mal rettete der bereits in den letzte Spielen überragend haltende SVM-Torhüter Gabriel Rehm im direkten Duell. Die Blau-Weißen spielten die Angriffe zumeist nicht sauber genug aus und konnten auch eine zehnminütige Zeitstrafe aber 76. Spielminute nicht für sich nutzen. Kurz vor Schluss hatten sie Glück, als dem am Fünfmeterraum freistehenden Philipp Unöder der Ball versprang, wodurch es beim Remis blieb.