Neuigkeiten: Triathlon
Doppelerfolg für Nachwuchsradsportlerin Sophia Schrödel
Erstes Kriterium 2022, erster Sieg und Bahnerfolg
SVM-Nachwuchstalent Sophia Schrödel gewinnt in Nürnberg
Unser zur Zeit wohl größtes Talent im Radsport, Sophia Schrödel scheint gut über den Corona-Winter gekommen zu sein. Gleich zweimal bewies sie am vergangenen Wochenende ihr Talent. Beim Südvergleich, einem überregionalen Rennen der südlichen Bundesländer, im Peter-Krauss-Velodrom (Augsburg) erreichte sie in der 2000 Meter Einer-Verfolgung auf Anhieb den dritten Platz.
Der RC Herpersdorf veranstaltete den „60 Jahre Auto Neuser Preis“, ein Rundstreckenrennen für die „Elite Amateure“ und viele Nachwuchsklassen. Hier startete Schrödel in der U15 mit den männlichen Jugendlichen, die auch zusammen gewertet wurden.
Auf der 900 Meter Runde, die zwölf Mal durchfahren werden musste, überraschte sie nicht nur die Jungs, sondern auch die zahlreichen Zuschauer am Kleinreuther Weg und am Röthensteig. Auch Alt-Ministerpräsident Günther Beckstein gab sich die Ehre. Von der ersten Runde an bestimmte das junge Nachwuchstalent das Tempo, gewann drei Zwischenwertungen und auch den Schlussspurt vor Niklas Kuznik (RSV Rosenheim) und Paula Gloning (ERTL Augsburg).
Der Countdown läuft - das Anmeldeportal öffnet am 1. April
Anmeldung zum Halbmarathon - Kurzstrecke - Nachwuchslauf
Anmeldeportal
Informationen und Veranstaltungsflyer
Einladung für alle Abteilungen: Radsport for Teens #We ride for Ukraine!!!
Auch wir wollen unsere Solidarität zeigen und den Menschen in der Ukraine helfen.
Die Hilfe jedes einzelnen ist wichtig und gut, aber alle zusammen können wir viel mehr erreichen.
Deswegen wollen wir vom 15.03.2022 bis zum 01.04.2022 so viel Geld mit unseren Rädern sammeln, wie nur irgendwie möglich!
So funktioniert's:
Jeder Teilnehmer sucht sich aus Familie, Freunden, Bekannten oder sonstigen Unterstützern bis zu 5 Sponsoren aus, die pro gefahrenem Kilometer einen festen Betrag - egal wie hoch - spenden.
Wenn unsere Mädels und Jungs dann bis zum 1. April beispielsweise 100 km gefahren sind, werden diese 100 km in bares Geld umgewandelt. Für jeden zurückgelegten Kilometer spenden wir
dann den in der Liste angegebenen Betrag an ein Hilfsprojekt für geflüchtete Ukrainer•innen oder in der Ukraine Verbliebene. Den Spendenbetrag können die Sportler dann bis zum 5.4.2022 bei den
Trainern Christian Wenzel oder Sebastian Bernecker in bar abgeben.
Alles was ihr braucht, um zu helfen ist ein Fahrrad und einen Tacho! Und natürlich starke Beine, aber die habt ihr ja alle!
Also: Let's ride for Ukraine!!!
P.S.: gerne könnt ihr die Aktion weitersagen und zum Mitmachen ermutigen! Je mehr strampeln, desto besser!!!
Viele sportliche Grüße und schon mal ein riesiges Dankeschön von allen Trainern und Betreuern von
SV Marienstein, Radsport for Teens!
(Aktion und Text erhalten von Basti Bernecker)
HM News 2022
Der Countdown läuft - das Anmeldeportal öffnet am 1. April
Anmeldung zum Halbmarathon - Kurzstrecke - Nachwuchslauf
Veranstaltungsflyer
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4. Hofmühl-Volksfest-Halbmarathon
Der Hofmühl-Volksfest-Halbmarathon 2020 und 2021 mussten wegen Corona abgesagt werden. Auch wenn aktuell (Stand 6. März) die Zahlen wieder leicht steigen, planen wir jetzt die vierte Auflage für den Sonntag, 4. September 2022.
Wieder in Verbindung mit dem Eichstätter Volksfest und allen Teilwettbewerben auf vermessener Strecke der Oberbayerischen Meisterschaft 2019. Die damals viel gelobte Veranstaltung des SV Marienstein hofft auf den Zuspruch (fast 1000 Teilnehmer) wie vor der Pandemie.
„G’loffer werd in Eichstätt“ heißt es endlich wieder am Sportsonntag auf der Wiesn, im Naturpark Altmühltal, auf idylischer Laufstrecke, bei einmaliger Volksfestatmosphäre und einem herrlichen Schluck Volksfestbier.
Anmeldung ab 1. April bei abavent
Frühbucher bis Ende April erwartet eine echt "goldene" Überraschung (Verlosung!)
Weitere Infos in Kürze!
Schwimmkurs für Kinder erst ab 25.1.
Achtung: Pressemeldung von heute, 11.01. ist F A L S C H !
Der Schwimmkurs beginnt erst am 25.01. wegen "positiv" der Übungsleiter
gez. H.+S. Vogel
Schwimmkurs für Kinder - Elterninformation
Liebe Eltern/Erziehungsberechtigte unserer Schwimm-Kids,
mit der Stunde am Di., 14.12.2021 endet der Schwimmkurs „Kraulschwimmen“. Es waren schöne 10 Trainingseinheiten – zum Teil auch anstrengend – und da so viele dabeigeblieben sind, denke ich, meine Frau Hanne und die Helferinnen Stephanie und Silke, dass es doch auch Spaß gemacht hat. Den Helferinnen auch an dieser Stelle mein großer Dank, denn ohne sie wäre die Betreuung, vor allem der Mädchen nicht möglich gewesen.
Wir bieten allen Vereinsmitgliedern eine Fortsetzung ab Di., 25. Januar. Bis zu den Osterferien sind dann noch einmal 10 Stunden möglich. Die VHS habe ich informiert, ob eine Teilnahme über die VHS wieder möglich ist, wird noch mitgeteilt.
Frohe Weihnacht schon heute und alles Gute für 2022!
Trainer und Sponsoren gesucht
SVM Ausdauersportler stellen sich für langfristige Ziele neu auf
Die Triathlon Abteilung des SV Marienstein stellt sich neu auf. Der Zulauf von Kindern und Jugendlichen über das Mountainbiking und Schwimmen hat nach der Coronapause stark zu genommen, so dass die Mitgliederversammlung jetzt reagierte. Neue Strukturen und weitere Verantwortliche sollen die Abteilung fit für die Zukunft machen.
Es erinnert fast an die erfolgreiche Zeit beim SV Marienstein um die Jahrtausendwende. Zehn Jahre Sportarbeitsgemeinschaft mit Willibaldgymnasium und Stützpunktschule in Rebdorf, Bayerische Jugendmeisterschaften und fünf Landesfinale der Schulen im Triathlon in der Schamerau führten dazu, dass sogar Jugendliche aus Schwaben und Mittelfranken für den SVM an den Start gingen. Vorne weg als Vorbild ein SVM-Engelhardt-Team, das mit den Herren in der Bayernliga und mit den Damen in der 2. Bundesliga mit drei Firmenbussen an Wochenenden unterwegs war.
Im Triathlon ist es, abgesehen von guten Einzelplatzierungen ruhig geworden. Eine Damenmannschaft gibt es seit 2016 nicht mehr und die Herren konnten in den beiden letzten Jahren die Rennen der Landesliga Süd kaum mehr komplett bestreiten, so dass man nun für 2022 zurückzog.
Aber der Radsport kann auf eine neue Blüte hoffen. Auch im Kurs „Kraulschwimmen“, in Kooperation mit Lilo Adlkofer von der Turnabteilung und der VHS sind über zwanzig Kinder.
Von einem Boom kann man aber gerade bei den „Mountainbike-Kids“ sprechen. Die Nachwuchsarbeit im Radsport wurde mit dem BM-Titel von Sophia Schrödel gekrönt.
Die Neuaufstellung der Abteilung wurde auch notwendig, da Franz Vogel signalisierte den Aufgaben nicht mehr gerecht werden zu können und Stellvertreterin Sonja Pachowsky zurücktrat, da sie aus familiären Gründen häufig in Italien verweilt. Vogel ließ sich dann doch überzeugen, als Abteilungsleiter der Sparte Triathlon im Amt zu bleiben, da für den Nachwuchs im Triathlon Peter Luff, für die Mountainbiker Christian Wenzel und für den Straßenradsport Sebastian Bernecker die Verantwortung übernehmen.
Zwei große Aufgaben konnten noch nicht abschließend geklärt werden, da hier Anspruch und aktuelle Möglichkeiten noch nicht übereinstimmen. Die Ausrüstung aller Ausdauersportler für die geplante Teampräsentation im März kann ohne Sponsoren nur mit Eigenanteil durch die Sportler geleistet werden. Hier hat man erhebliche Wettbewerbsnachteile zum Beispiel gegenüber der RS Germania Weißenburg. Für eine optimale Betreuung der Radsportler auf der Straße und im Gelände – ein Betreuer für je fünf Kinder– fehlen auch noch weitere Trainerinnen und Trainer, um einen Aufnahmestop zu verhindern.
RADBEKLEIDUNG
Liebe Vereinsmitglieder!
Die Triathlon Abteilung bestellt wieder neue Rennrad- und MTB - Bekleidung.
Wir haben uns gedacht, dass es beim SVM sicherlich auch Mädels und Jungs gibt, die nicht Teil der Triathlon – Abteilung sind, aber gerne qualitativ hochwertige Rad - Bekleidung in Vereinsfarben hätten und von günstigen Preisen profitieren möchten.
Daher findet am Freitag, den 12.11. 2021 von 18.30 bis 19.30 Uhr in der Rebdorfer Turnhalle eine Sammel –Anprobe der neuen Kollektion statt (bitte 3G Regel beachten).
Einzige Probier - Möglichkeit, da die Probeteile wieder zurückgegeben werden müssen!
Folgende Teile stehen zur Anprobe und Bestellung zur Verfügung:
- Sportliches, kurzes Rennradtrikot mit kurzer Hose
- Kurzes Trikot und kurze Hose etwas lockerer geschnitten
- Damenhose
- Kinder Trikot kurz und Hose kurz
- Langarmtrikot für kühlere Witterung
- Windweste
- Zeitfahr – Skinsuit
- MTB Enduro Trikot und MTB Short
- Regenjacke
- Socken
- Radcap
Das Design der neuen Trikots ist bis auf Kleinigkeiten (Aufschrift „Triathlon“ entfällt diesmal) identisch mit der bisherigen, schwarzen Version (siehe Foto)
Es wäre cool, wenn möglichst viele von euch kommen!
Wir freuen uns auf euch!
„Giro di Duggi“ bricht Rekorde!
Giro di Duggi mit neuen Rekorden
Neuer Streckenrekord, 120 Teilnehmer und Rekordspende für Sternstunden
Eichstätt (voj) Die sechste Benefizrundfahrt „Giro di Duggi“ schlug in diesem Jahr alle bisherigen Rekorde. Die Spitzengruppe kam auf gleicher Strecke um über zwei Minuten früher ins Ziel. Die Teilnehmerzahl hat die Hunderter- und die eingesammelte Spende die Tausendermarke übersprungen.
„Hundert sind es diesmal aber sicher!“ meinte Vereinsvorstand Arnulf Neumeyer an der Startlinie stehend zu Franz Vogel, Abteilungsleiter Triathlon. Nach traditioneller Gedenkminute für Wolfgang „Duggi“ Gutknecht († 3.10.2015) schickten beide gemeinsam das Feld der meist Rennradfahrer auf den Rundkurs. Ein paar wenige E-Bike- und Mountainbike-Fahrer hatten sich auch eingefunden. Und es waren nach Durchsicht der Einschreibe- und Ergebnislisten 120 Teilnehmer, vermutlich mit den Nachzüglern, die sich nicht mehr eintragen konnten, sogar ein paar mehr.
Vom Start weg wurde nicht gebummelt, sondern gleich Druck gemacht. Bereits beim Tunnel in Wasserzell riss das Feld auseinander und nach den Anstiegen „Tempelhof“, vor und nach Biesenhard war das Feld sortiert. Die Spitzengruppe um Holger Wanke (RT WINAX foodartists), Stefan Bayerlein (ESV Ingolstadt), Frank Burkhardt (Wellheim), Max Pfaller (VfB Kipfenberg), Alex Geith (RT Gaimersheim) und Triathlet Franz Vogel vom SV Marienstein machte sich auf, den Streckenrekord von Peter Schoberer (56:37 Minuten) aus 2019, zu brechen. Am Ende blieb die Uhr bei Vogel nach 54:04 stehen und alle Fahrer der Spitzengruppe blieben unter der alten Marke. Dies bedeutete einen Schnitt von über 39 Stundenkilometern, im Gegensatz zu 37,6 km/h aus 2019 und das über 35,5 Streckenkilometern und über 400 Höhenmetern.
Über diesen Spitzensport hinaus zeigte auch der jugendliche Nachwuchs, was er schon zu leisten im Stande ist. Allen voran auch der Eichstätter Karim Mliki (RSG Augsburg, U17)), der lange an der Spitzengruppe dranblieb, aber auch die weiblichen Talente des SVM Sophia Schrödel und Lissy Frosch, die in einer der Verfolgergruppen dabei waren.
Wichtig für den Veranstalter sind aber auch alle reinen Freizeitsportler. Es soll auch in den nächsten Jahren ausdrücklich eine Jedermann/frau-Veranstaltung bleiben und gerade die Mountainbiker und E-Bikefahrer sollten sich nicht abschrecken lassen, selbst wenn sie eine Stunde später ins Ziel kommen. Auch soll es weiterhin eine Benefiz-Rundfahrt bleiben, bei der diesmal 1300.- EURO eingesammelt wurden und die Triathleten des SVM werden die Spende auf 1500.- EURO aufrunden. Geplant ist eine Übergabe im Rahmen einer Sternstunden-Aktion am Christkindlmarkt in Nürnberg. Hatte man in den vergangenen Jahren immer verschiedene regionale Institutionen begünstigt, denkt man darüber nach langfristig mit „Sternstunden, wir helfen Kindern“ zu kooperieren, da hier wirklich jeder EURO bei den Kindern ankommt. Dies wäre sicher auch ganz im Sinne von Duggi Gutknecht gewesen.
Zu den Bildern (alle Stefan Schramm):
https://www.stefanschramm-fotografie.de/picdrop/j3MfuDd79W
„Giro di Duggi“ 2021
6. SVM-Benefizrundfahrt zum Todestag von Wolfgang Gutknecht
Der sechste Giro di Duggi zum Todestag unseres ehemaligen Sportkameraden Wolfgang "Duggi" Gutknecht († 13.10.2015) wird am Sonntag, den 10. Oktober stattfinden. Die Triathlonabteilung organisiert erneut die Rundfahrt für einen wohltätigen Zweck.
Am 10. Oktober ab 14.00 werden wieder freiwillige Spenden reingefahren. Davon gehen Vorstand Arnulf Neumeyer und die Familie Vogel fest aus, auch wenn - wie zuletzt 2020 - wieder Corona-Bestimmungen zu beachten sind.
Die Rundfahrt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld, die Weinleite und zurück zum SVM-Sportplatz wird wie 2020 organisiert (siehe auch Skizze).
„Sportausübung und die praktische Sportausbildung jeder Art ist … unter freiem Himmel ohne Personenbegrenzung, …
- mit Testnachweis
- mit Kontaktdatenerfassung
… (LRA Eichstätt, ab 28. 08. 2021)
möglich.
Riesenerfolg für Radsportnachwuchs!
Beim Schwabacher Stadtparkrennen am 3. Oktober erreichten unsere Mädels einen sensationellen 1. (Sophia Schrödel) und 3. Platz (Theresa Rehm) in der Klasse U15 weiblich!
Da in diesem Rennen gleichzeitig die bayerische Kriteriumsmeisterschaft ausgefahren wurde stellt der SV Marienstein mit Sophia Schrödel die bayerische Kriteriumsmeisterin! Wir gratulieren von Herzen Mädels!
Triathleten holen Titel und Treppchenplätze!
Kurze, aber erfolgreiche Saison
SVM Triathlet*innen holen BM-Titel und Podestplätze nach Coronapause
Eichstätt, Marienstein – Zwei Siege bei Bayerischen Meisterschaften in Ingolstadt und in Steinberg am See und weitere gute Platzierungen holten die Dreikämpfer*innen des SV Marienstein in der sehr kurzen Saison nach der Coronapause. Besonders die „Mädels“ der Blau-Weißen machten dabei auf sich aufmerksam.
Dass der SV Marienstein nach wie vor erfolgreich Ausdauersport betreibt, haben in dieser Saison nicht nur der Nachwuchs „Mountainbike-Kids“, sondern auch die Erwachsenen in vielen Altersgruppen unter Beweis gestellt. Gerade die Damen, die sich selbst als „SVM-Mädels“ bezeichnen, wurden für ihren Zusammenhalt und Ehrgeiz belohnt. Claudi Platzek und Michaela Trabert-Rehm können sich sogar Bayerische Meisterinnen nennen. Trabert-Rehm auf der Mitteldistanz, die sie in der AK50 in 4:56 Stunden gewann und Platzek entschied erneut die BM der Gehörlosen in Steinberg am See für sich (Sprint in 1:30 Stunden). Hierbei erreichte sie zusätzlich in der allgemeinen Wertung den 1. Platz in der AK45. Und das, obwohl sie eigentlich auf der Langdistanz zu Hause ist. Eine Woche zuvor finishte sie in Podersdorf, Österreich als Gesamtsechste aller Teilnehmerinnen in 11:36 Stunden und wurde Zweite ihrer Klasse.
Hervorragend auch der Vizetitel in Ingolstadt von Herbert Müller (AK65) in genau 5 Stunden und die Bronzemedaille von Franz Vogel in der starken AK30, der im Gesamtklassement in 3:56 Stunden als bester vom SVM auf Rang 16 kam.
Weitere Treppchen gab es für die Nachwuchsathletin Elisabeth Frosch, die am Baggersee den 2. Platz in der A-Jugend beim Sprint in 1:20:55 erreichte, wie auch Annalena Vogel (AK25) in 1:17:59, neben dem Vizetitel auch Gesamtzehnte.
Nicht im Triathlon, sondern beim Woidman Trail in Thursmansbang über 22 Kilometer erreichte Martina Rölz in 3:05 Stunden einen weiteren zweiten Platz für den SVM.
Weitere gute Platzierungen:
Name
Veranstaltung
Platz,AK
Dominik Stelzig
BM Mitteldistanz, Ingolstadt
7. AK35
Markus Blatt
„“
4. AK45
Markus Risch
Olympische Distanz, Ingolstadt
10. AK35
Simon Luff (SC Roth)
„“
3. AK25
Dana Maria Stelzig
Sprintdistanz, Ingolstadt
5. AK35
Christoph Sihorsch
BM Mountainbike, 87 Kilometer
15. AK30
Georg Hertle's Zugspitz-Challenge
Vom Mittelpunkt zum höchsten Punkt Bayerns
Georg Hertle radelt nach Ehrwald und steigt auf die Zugspitze
Eichstätt, Ehrwald – In fünfzehn Stunden erreichte Georg Hertle vom SV Marienstein mit seinem Rennrad und anschließend in Speedcross Schuhen das Gipfelplateau auf der Zugspitze. Nach 240 Kilometern und knapp 4000 Höhenmetern hatte er seine persönliche Zugspitz-Challenge erfolgreich geschafft.
Während sich viele seiner Vereinskammeraden den Ingolstädter Triathlon als Saisonhöhepunkt gewählt hatten, plante der fünfundzwanzigjährige Eichstätter Hertle ein Finale nur gegen die Uhr und den inneren Schweinehund. Nach dem „Stoneman dolomiti“ 2019 (4000 Höhenmeter, 120 Kilometer, Mountainbike) und „Everesting“ 2020 in Ehrwald (9000 hm, 17 Stunden, Rennrad), suchte er dieses Jahr einen neuen Ausdauer-Ultra. Inspiriert durch eine Challenge „München-Zugspitze“ und seine Liebe zum Zugspitzgebiet fiel die Entscheidung kurzfristig nach dem letzten Wetterumschwung, obwohl am Gipfel noch etwas Schnee von Anfang September lag. Die Radstrecke von Kipfenberg zur Talstation „Ehrwalder Alm“ in Österreich hatte er bereits Anfang Juni getestet. Und der Weg von dort zur Zugspitze über den Grenzübergang „Gatterl“ (2024 m), zurück nach Bayern war ihm bekannt. Hatte er doch 2020 mit zwei Gleichgesinnten Mountainbikes bis zum Zugspitzplatt mehr getragen wie gefahren, um anschließend über das Reintal nach Garmisch „downhill“ zu fahren.
Letzte Woche bei bester Wetterprognose ging es dann fünf Uhr morgens mit dem Rennrad oberhalb Kipfenberg genau am geographischen Mittelpunkt Bayerns los. Die 225 Kilometer lange Strecke führte über Ingolstadt, Schrobenhausen, Odelzhausen zum Ammersee, dann über Weilheim und Murnau nach Garmisch, um die Zugspitze herum auf die Ehrwalder Anhöhe in Österreich und noch auf geteerter Straße bis auf 1100 Meter zur Talstation der Almbahn. Bis dahin brauchte er inklusive Pausen 8:45 Stunden, war knapp acht Stunden im Sattel mit einem Schnitt von 28,5 km/h. „Da ich nach der Testfahrt mit einem 31er-Schnitt, völlig am Ende war, habe ich diesmal rausgenommen, um Kraft für den Aufstieg zu sparen!“ Und das ging zunächst auch auf. Die ersten 1000 Höhenmeter über 6,8 Kilometer zur Scharte „Am Brand“ (2116 m) bewältigte er in nur 1:28 Stunden. Von dort rüber zum „Gatterl“ (KM8) in nur fünfzehn Minuten, galt es den dort von der Freundin hinterlegten Proviant und Kleidung für den zweiten Teil aufzunehmen und sich zu stärken. Erste Krämpfe wurden nach salziger Brühe wieder weniger und bereits nach 2:20 Stunden erreichte er die Knorr Hütte (KM10,3/2050m). Noch mal Pause, ein halber Teller Nudelsuppe und dann der Gipfelsturm. Jetzt wurde es schwerer und einsam. Bis zum steilen Geröllfeld unter dem Schneeferner Haus (KM13,7/2580m) ging es bei moderater Steigung noch relativ flott weiter (3:30 Stunden). „Aber die letzten gut 300 Höhenmeter waren reine Kopfsache, erforderten volle Konzentration und nun zwangen mich Krämpfe immer wieder zu Pausen.“ Er schaffte schließlich das Geröllfeld mit bis zu fünfzig Prozent Steigung und den finalen leichten Klettersteig zum Gipfelplateau (2890) nach einer weiteren Stunde kurz nach Sonnenuntergang. Nach 14:55 Stunden „Zugspitzchallenge“ erstieg Hertle die letzten Stufen zur Plattform. Sein Resümee: „Das war noch eine Nummer härter wie das Everesting“
Geglückter Saisoneinstieg für Eichstätter Nachwuchsradsportler
Nachdem coronabedingt zunächst kaum Rennen ausgerichtet wurden, nahm die Radsaison für die Nachwuchsradsportlerinnen und Radsportler des SV Marienstein im Juni und Juli richtig Fahrt auf.
Mit Theresa Rehm, Sophia Schrödel, Elisabeth Frosch und Niclas Reuter starteten gleich vier Fahrerinnen und Fahrer in ihre erste richtige Radsaison. Beste Bedingungen, um sich mit den Anforderungen des Radsports vertraut zu machen und Rennerfahrung sammeln zu können, boten hierfür die Münchener Donnerstagsrennen. Organisiert wurde diese aus vier Rennen bestehende Rennserie von den Munich Bike Stars - einer Kooperationsplattform des Bayern Rundfahrt e.V. und den Münchner Traditions-Clubs sowie dem Bezirksverband Oberbayern des Bayerischen Radsportverbands.
Direkt an der Allianzarena gelegen musste in allen Klassen ein schneller 1,5 km langer Rundkurs befahren werden. Kämpfte sich beim ersten Lauf am 10. Juni Niclas Reuter in der Klasse U17 noch alleine durch ein hartes, verregnetes Rennen, das er auf Platz 8 beenden konnte, nahmen Lauf zwei am 24 Juni alle Sportler des SVM in Angriff. Hier konnte Theresa Rehm unter erneut widrigen Wetterbedingungen mit Rang 3 in der Klasse U15 weiblich ein erstes Highlight setzen, gefolgt von ihrer Vereinskollegin Sophia Schrödel auf Platz 4.
Beim vorerst letzten Renntag am 22 Juli – der dritte Renntag fiel wegen Unwettern komplett aus – sorgte Sophia Schrödel für ein weiteres top Ergebnis und gewann das Rennen der U15 weiblich vor Paula Gloning von den E – Racers Augsburg, der amtierenden bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahren. Theresa Rehm beendete das Kriterium diesmal auf Platz 6, Niclas Reuter erreichte bei der U17 Platz 10. Große Moral bewies außerdem Elisabeth Frosch, die im Rennen der U 17 weiblich nochmals antrat, nachdem sie zuvor schon mehr als die halbe Renndistanz der U 15 bestritten hatte, aber wegen einer falschen Meldung aus dem Rennen genommen wurde. Für diesen Kampfgeist wurde sie schließlich belohnt und erreichte am Ende sogar Platz eins.
Bei allen Donnerstagsrennen stand mit Karim Mliki, der für die RSG Augsburg startet, ein weiterer Eichstätter und Trainingspartner der Vorstädter in der Klasse U17 am Start. Wie für seine Mitstreiter vom SV Marienstein zahlte sich für Karim das Monate lange, teils recht einsame Training unter Coronabedingungen im Winter und Frühjahr aus. Von Rennen zu Rennen kam er immer besser in Form und konnte nach den Platzierungen 9 und 4 im dritten Lauf am 22.7. einen beeindruckenden 2. Rang hinter dem für die RSG Irschenberg startenden Maximilian Weiß einfahren. Nur Tage zuvor hatte Karim auch schon beim Dernyrennen auf der Radrennbahn ihn Niederpöring seine langjährige Rennerfahrung ausspielen können und hatte den dritten Platz belegt.
Mit den im Schambachtal bei Treuchtlingen ausgetragenen bayerischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am Sonntag, den 1.8., folgte dann der erste Saisonhöhepunkt in unmittelbarer Nachbarschaft.
Alle Starterinnen und Starter des SVM waren bis in die Haarspitzen motiviert, bereit, sich quasi vor der Haustüre in bestmöglicher Manier zu beweisen. So fuhren Sophia Schrödel und Theresa Rehm dann auch einen guten vierten und fünften Platz ein. Nur ein Sturz bei der Wende auf regennasser Fahrbahn verhinderte bei Sophia ein noch besseres Ergebnis – auf Platz eins fehlten lediglich 37 Sekunden. Auch die aus Pappenheim stammende Elisabeth Frosch konnte mit Rang sieben in ihrem ersten Zeitfahren durchaus zufrieden sein. Die sehr stark besetze Konkurrenz bei den 15 und 16 jährigen Jungs beendeten Karim Mliki und Niclas Reuter auf Platz 11 bzw. 13.
Weitere Impressionen gibt es in der Bildergalerie zu finden.
Vier Sportler aus der Region starten zum zweiten Mal beim Ultracyclingevent „Race Around Austria“
Team „Verschleißgruppe” will ihre Zielzeit von 2020 um halbe Stunde unterbieten
Das Team „Verschleißgruppe” hat ihr Wort gehalten und geht am 11. August zum zweiten Mal an den Start des Ultracyclingevents „Race Around Austria“. Das Radrennen, welches in St. Georgen am Attersee startet und endet, ist das längste Zeitfahren Europas und führt 2.200 Kilometer und über 30.000 Höhenmeter entlang der grenznahen Straßen einmal rund um Österreich.
Die Hobbyradfahrer Max Bittl, Max Schwarz (beide RC Germania Weißenburg), Michael Liebold (SV Marienstein) und Erich Dörfler (RV Buchloe) absolvierten die Strecke vergangenes Jahr zum ersten Mal. Das Amateurteam mit ihren sechs Betreuern belegte nach 3 Tagen und 28 Minuten überraschend den 5. Platz der Viererteams. Kurz nach der Zieleinfahrt waren sich Bittl, Schwarz, Liebold und Dörfler schnell einig, auch 2021 wieder gemeinsam starten zu wollen: „Das war so ein cooles Erlebnis,” sagt Dörfler. Es sei aber auch teilweise absurd gewesen, da das Team wirklich 72 Stunden Nonstop in Bewegung war. „Unsere Tage bestanden wirklich nur aus Radfahren, Essen und Schlafen - Was will man mehr?”, lacht Bittl. Das Rennen sei reibungslos abgelaufen, alles lief Hand in Hand und das zehnköpfige Team hat bestens harmoniert. Bis auf einen Platten und einer kurzen Zwangspause aufgrund eines Gewitters gab es keinerlei Zwischenfälle.
Nachdem letztes Jahr Premiere für das Team war, galt lediglich die Devise, vor Zielschluss anzukommen. Für dieses Jahr haben sich die Männer ein höheres Ziel gesteckt: „Heuer wollen wir unser Ergebnis von 2020 natürlich unterbieten und in unter 72 Stunden finishen,” sagt Liebold. Um knapp eine halbe Stunde schneller zu sein sei nicht nur die physische Vorbereitung, sondern eben auch eine detaillierte Planung ausschlaggebend, weswegen Teamchef Schwarz viel Vorarbeit geleistet und unter anderem die komplette Strecke akribisch durchgeplant hat. Es steht nicht nur fest, wer welchen Streckenabschnitt radeln wird, sondern auch welches der acht Fahrräder dafür zum Einsatz kommen soll. Darüber hinaus wird das Betreuerteam um zwei Personen aufgestockt und ein zusätzliches Begleitfahrzeug organisiert. Damit immer ein Radfahrer auf der Strecke ist, kommt wieder die Strategie vom letzten Jahr zum Einsatz: „Wir werden den Radfahrer circa stündlich wechseln,” erklärt Schwarz. Dadurch hätte jeder der Sportler rund drei Stunden Zeit zum Umziehen, Ausruhen und Essen bevor er wieder auf das Rad steigen muss. Das hätte sich letztes Jahr gut bewährt, so Schwarz.
Unterstützung bekommt das Team heuer zusätzlich von einigen regionalen Unternehmen, die sich nicht nur monetär einbringen: „Wir sind wirklich dankbar, dass wir heuer einige Sponsoren wie die Erfurt Automatisierung oder Erfurt E-Mobility an der Seite haben,” sagt Schwarz und ergänzt: „Und besonders freut uns, dass unser Hauptsponsor, Michael Grund, sogar selbst als Betreuer nach Österreich mitfährt.” Wer das Team live begleiten möchte, kann es auf Instagram unter „RAA 2021 Verschleißgruppe” finden.
(Birgit Böhm)