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SV Marienstein startet mit drei Teams beim 24h-Rennen in Kelheim
Das 24-Stunden-Rennen von Kelheim gibt es seit 1997 und es ist damit Deutschlands ältestes Radrennen in diesem Format. Bei der diesjährigen Auflage, die am kommenden Wochenende stattfindet, werden auch 15 Fahrerinnen und Fahrer des SV Marienstein in drei Teams an den Start gehen. Die Tatsache, dass die Anzahl an Teams von einem Team im Vorjahr auf nun drei gesteigert werden konnte, spricht für den aktuellen Radsportboom, von dem auch die Radsportabteilung des SV Marienstein profitiert. Bei der Premiere im Vorjahr sammelte das Team (Lorenz Meilinger, Markus Blatt, Georg Hertle, Fabian Frey, Martin Escherle) wertvolle Erfahrung und landete mit 49 gefahrenen Runden auf Anhieb im vorderen Drittel des Staffel-Gesamtklassements. Neben den beiden Herrenteams „SVM-Hofmühl“ und „SVM-Altstadtcafé“ stellt sich mit dem von Martin Escherle angeführten Team „SVM-Xterno“ auch ein Mixed-Team mit drei Fahrerinnen der Herausforderung. „Mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 65 Jahren zeigt unser diesjähriges Rennteam eine beeindruckende Altersspanne. Zudem steht die gelebte Gemeinschaft im Fokus. Neue Mitglieder werden gezielt in das Team eingebunden, unterstützt von der letztjährigen Mannschaft. Gemeinsame Streckenbesichtigungen, abgestimmte Materialplanung, individuelle Trainingspläne, offene Ausfahrten und sogar ein privates Trainingslager ermöglichen eine gezielte Heranführung an das Rennen“, gibt Hertle Einblick in die umfangreichen Vorbereitungen. Der 16 km lange Rundkurs führt zunächst aus dem Bierzelt in der Altstadt auf die Anhöhe unterhalb der Befreiungshalle, auf der anderen Seite bergab und anschließend an der Donau wieder zurück zum Bierzelt, wo die Wechsel stattfinden.
Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren: Hofmühl, Xterno, Altstadtcafé, Fahrschule Topdrive, Hainmühle Morsbach und das Bauunternehmen Margraf!
Vielen Dank an Stefan Schramm für die tollen Fotos!
SVM-Hofmühl: Fabian Frey (Kapitän), Tobias Pachowsky, Leon Ziller, Lorenz Meilinger, Jakob Stebich
SVM-Xterno: Martin Escherle (Kapitän), Jakob Kube, Daniela Baumann, Annalena Koderer, Maria Straus
SVM-Altstadtcafé: Fabian Gangl (Kapitän), Johannes Roppelt, Jonas Meier, Markus Blatt, Urs Baumann
Sophia Schrödel mit neuem Rekord bei Sichtung
Bei der aktuellen Sichtung der Juniorinnen-Nationalmannschaft in Frankfurt an der Oder schlug Sophia, für den SV Marienstein startend, am 18. April gleich zweimal zu - und einmal davon so richtig.
Ab 9 Uhr stand die 3000m Einerverfolgung/Bahn auf dem Programm und Sophia war zu früher Stunde schon hellwach. Der nur sieben Monate alte Rekord von 3:44,733 min war fällig: In 3:41,889 min und somit im Durchschnitt circa 48,5 km/h schnell stellte sie eine neue deutsche Bestzeit im Juniorinnenbereich auf Sie distanzierte die vorherige Rekordhalterin Julia Servay (RSC 1962 Biberach) um fast eine ganze Sekunde (3:42,821 min), Dritte wurde Magdalena Leis (RSC Linden) in 3:44,402 min.
Damit nicht genug, fuhr sie am Abend mit der Bayerischen Equipe im 4000m Verfolger/Bahn den anderen Mannschaften erneut davon (4:46,851min).
Der SV Marienstein gratuliert recht herzlich!
Insbesondere auch, weil die Erfolge in den letzten Monaten aufgrund von Sturzpech und langwieriger Verletzung rar gesät waren. Doch mit einem privaten Trainingslager über den Jahreswechsel und den Trainingslagern mit der Nationalmannschaft sowie dem Team Mangertseder kämpfte sie sich wieder zurück in die Jahrgangsspitze. Taffe junge Frau!
Wir halten die Daumen und sind bald wieder mal an der Strecke für einen besonderen Motivationsschub.
Und vielleicht lernt ja dann die Bundes-Trixi (Trixi Worrack ist seit kurzem neue Trainerin der Juniorinnen-Nationalmannschaft) bald den Fantross aus Eichstätt kennen, der einst schon den Bundes-Sepp zu beeindrucken wusste
Text von Har Go (Norbert)
November 2024: Der SV Marienstein gründet eine neue Abteilung.
Der SV Marienstein erweitert sein sportliches Angebot und gründet eine Radsportabteilung. Mit dieser Neugründung erweitert der Verein sein Angebot und bietet Radsportbegeisterten in der Region eine neue Plattform. Der Eichstätter Kurier berichtet.
6 Wochen Advents-Lauf-Challenge startet am 11.11.2024
Mittlerweile ist Sie fast schon Tradition: Die Adventslaufchallenge. Noch länger Spaß werden die Triathleten 2024 haben, denn diesmal erstreckt sie sich über 6 Wochen und startet bereits am zum Faschingsanfang am 11.11.2024. Jede Woche haben die Teilnehmer die Möglichkeit eine neue Challenge zu absolvieren. 4 der 6 Challenges kommen in die Wertung.
In der ersten Woche wird der schnellste gelaufene Kilometer gesucht. In der zweiten Woche wird die Läufer gesucht, die in einem Lauf die meisten Anhöhen mit mindestens 90 Höhenmeter schneller als 7 min/km absolvieren. Woche 3 gewinnen die schnellsten Bergab-Läufer. In Woche 4 sollen die meisten Seidlkreuzrunden absolviert werden. In der nächsten Woche sind die schnellsten Gipfelläufer gesucht, die 500 Höhenmeter absolvieren müssen. In der finalen Wochen sollen dann die meisten Halbmarathons absolviert werden.
MItmachen können alle die Lust und Laune haben, mit und ohne Verein. Es wird ein allerdings als Strava-account benötigt zum Nachweis der Challenges. Den gibt es auch https://strava.com
Lust bekommen? Dann schnell anmelden unter Angabe von Name, Alter, Vereinszugehörigkeit und Strava-Account-Name per email an laufadventskalender-svm AT web DOT de. Weitere Infos in der PDF Ausschreibung
Neuer Teilnehmerrekord beim 9. Giro di Duggi
Wer dachte, dass die 120 Teilnehmer im Jahr 2023 das Ende der Fahnenstange waren, wurde bei der neunten Auflage des Giro di Duggo am Sonntag den 13. Oktober eines Besseren belehrt. Dies Jahr sammelten sogar 130 Radler Kilometer und Spenden für den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser am Standort Ingolstadt. Die Teilnehmer freuten sich gemeinsam mit Angehörigen von Wolfgang "Duggi" Gutknecht úber das gute Wetter und die hohe Spendenbereitschaft.
Nachdem es am Morgen gar nicht nach Radelwetter ausgesehen hatte, klarte vor dem Start der Himmel deutlich auf und die Sonne sorgte fúr trockene Straßen. Ein paar ganz enthusiastische Radler erchienen auch schon vor dem Zeitpunkt des Treffens um 13:00 Uhr am Start. Das ließ genug Zeit sich bei den extra angereisten Maltesern mit ihrem Herzenswunsch- Krankenwagen über das Projekt zu informieren. Gerne wurde die Zeit bis zum Start auch zu einem Plausch unter Sportskameraden genutzt. Der Giro hat sich eben auch als eine gute Möglichkeit etabliert, andere Radler und Sportler zu treffen. Gerade ehemalige aktive Sportler kommen gerne zum Giro, um sich ohne Leistungsdruck in guter Gesellschaft an der frischen Luft zu bewegen.
Hauptanlass des Giro ist aber immer noch das Gedenken an viel zu früh verstorbene Sportskameraden. In diesem Jahr wurde am 9. Todestag von Duggi neben diesem auch Markus Plüger, gestorben 2021 und Phillip Eder gedacht. Nach einer kurzen Anpsprache von Triathlon-Abteilungsleiter Markus Blatt wurde der Verstorbenen in einer ergreifenden Schweigeminute gedacht. Danach wurde zusammen mit den Angehörigen von Duggi mit Kuhglocken zum Start geläutet.
Auf der kurzen Strecke auf Radwegen durch das Tal konnten die Teilnehmer locker zusammen mit der aktuellen bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahen, Sophia Schrödel, pedalieren. Trotz Verletzung ließ es sich die Athletin des SV Marienstein nicht nehmen am Giro teilzunehmen. Auch der Radsport-Nachwuchs des SV Marienstein war voll bei der Sache. Viele Nachwuchstalente testeten die neue Gravel-Strecke, die Frank Burghardt ausgetüftelt hatte.
Auf den beiden längeren Strecken ging es durchaus schneller zur Sache. So trauten manche auf der mittleren Strecke Ihren Augen nicht als die Topleute, die noch einmal zwei Berge mehr zu fahren hatten, an ihnen vorbei rasten. Manche sogar zweimal wegen der zwei Schleifen. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten reichten von unter 20 km/h bis über 40 km/h haben wieder einmal gezeigt, dass der Giro eine Veranstaltung für alle Leistungsstufen ist.
Die Organisatoren aus der Triathlon- und Radsportabteilung waren jedenfalls ebenso zufrieden mit der Resonanz der Veranstaltung wie die Ehrenamtlichen der Malteser vor Ort. Diese nahmen gerne die prall gefüllte Spendenbox nach dem Start entgegen, die das gesamte Geld ohne jegliche Abzüge enthielt. Für den Giro nämlich wird keinerlei Startgebühr erhoben. Úber die Gesamtsumme der Spenden zusammen mit den überwiesenen Beträgen wird in den nächsten Wochen noch einmal berichtet werden. Wer bei dem guten Zweck, dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser, noch helfen will, kann gerne noch bis Sonntag, den 20.10.2024 eine Spende auf das Konto der Malteser IBAN DE58 7509 0300 0007 6122 22 unter dem Stichwort "Herzenswunsch Giro di Guggi" überweisen. Vielleicht werden so auch bei den Spenden Rekorde gebrochen.
Fotos mit freundlicher Erlaubnis von Quirin Bachmeier veröffentlicht.
9. Giro Di Duggi am 13.10.2024
Es ist wieder soweit: Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, der Nebel hält sich wieder hartnäckiger im Tal, die Rolle ist schon widerwillig ausgemottet und zähneknirschend habt ihr bereits die ein oder andere Einheit dort absolviert. Es ist Offseason und Herbst und die Sonne macht sich rar. Das Gemüt leidet...
Aber halt, da ist doch noch ein Lichtstreif am Horizont: Unser Giro di Duggi jährt sich zum 9. Mal am 13.10.2024 und wir laden alle Radler der Region ein an diesem Social-Ride, einer Vereinsübergreifenden Trainingsausfahrt, teilzunehmen. Lassen wir gemeinsam die vergangene Saison ausklingen, dabei gemeinsam etwas Gutes tun und lieben Menschen gedenken.
Einigen unserer früheren Wegkameraden ist es leider verwehrt mit uns mitzuradeln, das sie viel zu früh von uns gegangen sind. 2016 wurde der Giro von Franz Vogel und dem SVM zum Gedenken an Wolfgang Gutknecht (Duggi), den "radelnden Lehrer", anlässlich des 1. Todestages von Duggi ins Leben gerufen. Seitdem findet er jährlich statt und hat sich Dank der harten Arbeit der Organisatoren zu einem großen Radevent mit über 100 Teilnehmern (2021) gemausert. Dieses wird nun von der neuen Abteilungsleitung mit dem altbewährten Konzept weiter geführt.
Dieses Jahr jährt sich Duggi's Todestag bereits zum 9. Mal und fällt wieder genau mit unserer Fahrt zusammen. Neben Duggi wollen wir dieses Jahr auch zwei weiteren zu früh verstorbenen Triathleten gedenken: Markus Plüger (gest. 13.8.2021) und Phillip Eder (gest. 14.4.2024). Desweiteren natürlich auch allen anderen Sportlern, die uns auf unserem Weg genommen wurden.
Auch dieses Jahr werden wir wieder Spenden für einen guten Zweck sammeln. Dieses Jahr fließt das gesammelte Geld an den Herzenswunsch-Krankenwagen Standort Ingolstadt. Dieser erfüllt mit dem Geld Wünsche von unheilber kranken Menschen, egal ob jung oder alt. So können diese ein paar schöne Stunden erleben, aus ihrem üblichen Alltag herauskommen oder sich eine besondere Herzensangelegenheit erfüllen. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung ist es für Mitradler und Nicht-Mitradler möglich durch Überweisung auf Konto der Malteser IBAN DE58 7509 0300 0007 6122 22 unter dem Stichwort "Herzenswunsch Giro di Guggi" zu spenden. Falls eine Spendenquittung erwünscht ist, bitte Name und Adresse zusätzlich zum Stichwort im Betreff angeben. Für Spenden bis 300 EUR genügt der Überweisungsbeleg als Quittung. Weitere Spenden werden von den Maltesern beim Start am Sonntag gesammelt.
Wegen Straßensperrung geht die kleine Runde dieses Jahr vorwiegend auf Radwegen durch das Tal und dann bei Aicha den Berg nach Biesenhard hoch. Damit ist sie dieses Jahr leichter (weniger Höhenmeter und auf der Strecke ist mit weniger Auto-Verkehr zu rechnen. Die anderen, längeren Runden bleiben unverändert. Zusätzlich gibt es eine Gravelrunde, die Franky erstellt hat. Herzlichen Dank dafür!
Es handelt sich um kein Rennen und es findet keine Zeitnahme statt. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und es gilt die Straßenverkehrsordnung (SVO). Das Event steht allen offen, vom Leistungssportler bis zum Gelegenheitsradler mit E-Bike.
Strecken:
- Gravelrunde (Danke Franky!): 34,2 km, 430 hm
- Kurze Runde: 34,8km 250 hm
- Mittlere Runde (Olympisch, Gruppe 2): 43,69 km 520 hm
- Große Runde (Verschleissgruppe, Gruppe 1): 56,45km 890 hm
Die GPX Dateien der obigen Runden findet Ihr in der Cloud.
Zeitplan:
- Ab 13:00 Uhr Treffen der Radler am Busbahnhof Rebdorf (Eichstätt), Ratschn und Registrierung mit Unterschrift wegen Haftungsausschluss.
- 14:00 Uhr Gedenkminute an unsere Verstorbenen
- 14:05 Uhr Abfahrt
- ab ca. 15:45 gemeinsamer Ausklang in der Pizzeria Altmühltal in der Schamerau
Treffpunkt: Busbahnhof Rebdorf in Eichstätt.
Meilinger 2. beim Schernfelder Bergzeitfahren
Am 25.07.2024 fand das vorletzte Bergzeitfahren des Altmühlcups statt. Bereits zum zweiten Mal fand das Rennen von der Schernfelder Bruck nach Schernfeld statt. Dieses Jahr wurde der Wettkampf durch unseren benachbarten Verein, dem Radsport Team Gaimersheim, organisiert. Sofort fanden sich auch einige Freiwillige vom SVM, um bei der Veranstaltung am Hausberg mitzuwirken.
Während letztes Jahr 54 Teilnehmer kamen, haben sich in diesem Jahr 68 Radsportler aus den unterschiedlichen Regionen für diese besondere Herausforderung angemeldet.
Denn nach dem Start steigt der Anstieg auf maximal 16,4 Prozent an. Im mittleren Teil der Strecke beträgt die Steigung zwischen 4 und 10 Prozent. Im Dorf erreicht der Anstieg bis zu 12 Prozent. Bei dieser Challenge mussten 140 Höhenmeter auf der 1,58 Kilometer langen Stecke überwunden werden.
An Motivation dürfte es den Athleten und Athletinnen definitiv nicht gefehlt haben. Bereits am Start sorgte die spontane Moderation durch Eva, Altmühlcup-Siegerin 2023 (SV Marienstein), für schmunzelnde Gesichter und gute Laune. Die Starter und Starterinnen wurden so richtig aufgeheizt.
Wer einmal die Maximalsteigung von 16,4 Prozent überwunden hatte, konnte sich auf die „Kehrenparty“ freuen. Mit guter Stimmung und Musik wurde man somit nochmal mehr angespornt.
Die Schernfelder sorgten in der Siedlung ebenfalls für letzten Antrieb durch kräftigem Applaus, ehe die Ziellinie erreicht wurde.
Am Ende erfolgte die Siegerehrung mit abschließenden Ausklang am Schäferwagen an der Schernfelder Bruck.
Besonders kräftigen Applaus erhielten die Schülerinnen und Schüler sowie die Junioren. Auch Lorenz Meilinger vom SV Marienstein konnte sich über einen guten 2. Platz in seiner Klasse freuen (u19 Junior).
Bei den Frauen setzte sich Birgit Stegmeier vom RTG durch. Zudem konnte sie den offiziellen Streckenrekord der Frauen brechen und ist somit die Rekordhalterin mit einer Zeit von 5 Minuten und 55 Sekunden.
Der Vorjahressieger und Streckenrekordhalter der Männer, Janik Uellendahl (Radunion Salzburg) teilte sich gemeinsam mit Johannes Hengl (Aschbuch Racing Team) den Tagessieg mit 4 Minuten und 54 Sekunden.
Auch nächstes Jahr hoffen die Veranstalter auf die Durchführung des Altmühlcups. Das Bergzeitfahren fördert den lokalen Radsport und ist unter einigen regionalen und überregionalen Radsportlern zur absoluten Pflichtveranstaltung geworden.
Fotos: Quirin Bachmeier
Text: Leon Ziller
Zaggi's Erfahrungsbericht über den 110km-Trail-Lauf UTC 2024
Karl Ziegelmeier nahm am UTC 2024 teil und berichtet uns aus erster Hand:
"Es ist Samstag, 6. Juli, kurz vor 18 Uhr, nach dem Start am Donnerstag, 4. Juli um 23 Uhr mein Zieleinlauf beim UTC Ultra-Trail® di Corsica in Corte, 110km, 7200 hm im Auf-/Abstieg liegen hinter mir – 42:51:17 Stunden
Bei meinem dritten Start nach 2021 und 2023 hab ich’s geschafft – Finisher beim UTC Ultra-Trail® di Corsica
Der erste Kommentar der Siegerin bei den Frauen, Miria Meinheit aus Deutschland: „Es ist eine sehr schwierige, technische Strecke – ich habe sie wirklich geliebt, aber sie war sehr hart. Es war das härteste Rennen, das ich je gemacht habe. Die Landschaft war einfach unglaublich.“
Ich kann mich ihren Eindrücken nur anschließen.
Nach dem Start in Corte, der ehemaligen Inselhauptstadt zur Zeit der Unabhängigkeit Korsikas, geht es gleich den ersten Aufstieg Richtung Col de Bocca Canaglia auf 1790 m hinauf, 1400 Höhenmeter auf nur 6,2 km. Vor mir schlängeln sich die Stirnlampen der über 450 Läufer*innen steil den Berg hinauf. Ich brauche über 2 Stunden 45 Minuten für diese Etappe. Ein kurzer Abstieg führt auf einem Waldweg zum Verpflegungspunkt Bonniacce bei km 15. Im Tal des Tavignanu entlang geht es etwa 4 km hinauf zur Kontrollstelle Pinadellu, danach zur Bocca Cappizzolu bevor es einen 3 km langen Abstieg mit etwa 800 hm hinunter zum Stausee von Calacuccia auf 878 m geht. An diesem
Kontrollpunkt bei km 32 komme ich am Freitag gegen 7.30 Uhr an, 1 ½ Stunden liege ich vor dem CutOff. Von hier geht’s in den nächsten großen Anstieg zur Bocca Crucetta auf 2415 m bei km 44, dem höchsten Punkt des UTC, vorbei am Lac di Cintu mit Blick auf das das Cinto-Massiv, dem höchsten Gipfel der Insel, 2706 m. Der Anstieg zum See und zur Bocca Crucetta ist sehr technisch, Wege und Umgebung sind alpin. Oben angekommen trifft man auf den bekannten Wanderweg GR20. Die Aussicht, die mir geboten wird, habe ich mir redlich verdient. Ein sehr technischer Abstieg über verblocktes Gelände steht bis zur nächsten Verpflegungsstation an der Bergerie Ballone an, 3,6 km mit 1000 hm, ich benötige hierfür knapp 2 Stunden, wieder eine Herausforderung für Knie- und Fußgelenke. Außerdem muss ich nach einem Stockbruch eine Verletzung meiner Hand versorgen. Die nächsten 5,4 km mit 700 hm konzentrieren sich auf den steilen felsigen Anstieg über die Bocca
Foggiale (1.962m) zur Refuge Ciottulu di i mori. Über den Weg durch das obere Tal des Golo und die Bergerie Radule geht es über die alte Route des GR 20 durch den Wald von Valdoniello zum nächsten Kontrollpunkt Ciattarinu bei km 60, 4.900 hm im Anstieg liegen seit dem Start hinter mir. Es ist 20.30 Uhr an, 1 ½ Stunden liege ich noch vor dem CutOff.
Inzwischen bin ich nach einer Laufzeit von 21 Stunden 30 Minuten auch so müde, dass ich eine kurze Schlafpause benötige. An diesem CP liegt auch mein Dropbag bereit, den man beim Start abgeben konnte. Nach einem Wechsel des Laufshirts und dem Bestücken des Laufrucksackes mit notwendigen Sachen mache ich mich gegen 21.15 Uhr wieder auf den Weg, mein Zeitpolster ist auf etwa 45 Minuten geschrumpft. Es ist inzwischen dunkel geworden, die nächsten Kilometer werde ich ganz alleine unterwegs sein. Über den Aufstieg zum Bocca San Petru, dann etwas steiler zum Bocca A Reta (1883 m) geht es zu den Ufern des Lac di Ninu (1756 m), der Quelle des Tavignanu. Leider kann ich wegen der Dunkelheit die Schönheit dieser Gegend im Lichtschein meiner Stirnlampe nur erahnen. Die Müdigkeit ist inzwischen so stark, dass ich mich beim Laufen bzw. Gehen immer wieder beim Einschlafen ertappe. Die nächste Versorgungsstelle an der Bergerie Inzecche bei km 74 kommt willkommen, ich muss nochmals ein Schlafpause einlegen.
Wir haben inzwischen Samstag, gegen 02.30 Uhr. Es ist jetzt auch kühl geworden, ich ziehe mir ein langärmliges Unterhemd und eine Weste über. Nach ca. 7 km durch das weite Campotile-Plateau erreiche ich das Refuge des Manganu. Über einen steilen, verblockten, mit teilweisen Kletterpassagen führenden Weg mit 750 hm im alpinen Gelände gelangt man schließlich zur Bocca Alle Porte (2250m). Die Aussicht zu den höchsten Gipfeln der Insel als Kulisse und den schönsten Hochgebirgsseen Capitellu und Melu zu unseren Füßen entlohnt für kurze Zeit die Mühen des Anstieges. Nach weitere 1,5 km auf dem GR20 erreiche ich den Kontrollpunkt bei km 84 Bocca Soglia (1975m), es ist inzwischen 7.49 Uhr. Der nächste Verpflegungspunkt mit der letzten CutOff-Stelle liegt in Grotelle. Auf dem 4km anspruchsvollem Abstieg sind 600 hm zu absolvieren, teilweise schwierig über Felsen mit Ketten und Leitern. Ich muss um 9.00 Uhr beim Kontrollpunkt in Grotelle sein, damit ich den Rest des Laufes fortsetzen darf. Die Helferin an der Bocca Soglia meinte, dass dies möglich wäre aber auch sehr knapp werden wird. Leider kann ich von der traumhaften Kulisse um den Lac di Capitellu und den Lac di Melu mit dem Blick auf die spektakuläre Kulisse und den schönen Ausblick auf den Golf von Ajaccio und das Tal des Fiume Grosso jetzt nur noch im Unterbewusstsein mitbekommen. Immer mit Blick auf meine Uhr, aber hochkonzentriert angesichts des Risikos in dem technischen Gelände, „laufe ich um mein Leben“, es geht zwar nicht um Hunderstel aber tatsächlich um Sekunden. Um 8.59 Uhr, 1 Minute vor dem CutOff durchlaufe ich die Zeitnahme, geschafft!
In diesem Moment denke ich nicht daran, dass nun immer noch über 20 km mit knapp 900 hm noch bis zum Ziel in Corte vor mir liegen. Etwa 800 m Höhenunterschied auf 3 kurzen Kilometern führen vom Restonica-Tal zum Alzu-Plateau. Danach geht es die letzten 12 Kilometer auf felsigen Wegen wellig bergab durch das Tavignanu-Tal und seine engen Schluchten. Ein Stück weit lasse ich mich noch auf den Trails durch den Wald durch die inzwischen dazugekommenen Läufer des Restonica-Trails bergab verleiten. Dann merke ich schnell, dass meine Fußgelenke dies nicht mehr mitmachen und ich lasse es wieder langsamer angehen. Endlich ist das Ziel Corte mit seiner Zitadelle in Sicht, der Zieleinlauf durch die historische Altstadt lässt alle Mühen vergessen.
Nach 42:51:17 Stunden laufe ich auf Platz 284 der Männer, Platz 2 in der Altersklasse M6 H (65-69) über die Ziellinie. Von 457 Startern erreichen 319 das Ziel, 138 sind mit DNF ausgeschieden. Das Finisherquote spricht
für die technischen Schwierigkeiten.
Fazit: Für Freunde des langen Leidens ist der UTC eine absolute Empfehlung"
SVM Staffel beim Challenge Roth
Am 7.7. ab 9:25 Uhr werden 3 SVMler die Früchte des Trainings der letzten 8 Monate endlich ernten können. Mit der Startnummer 4331 werden Peter Scheer (Schwimmer), Dominik Stelzig (Radler) und Andreas Prommersberger (Läufer) in das Rennen gehen und ihr bestes geben. Nach dem zum Glück glimpflichen Unfalls des Radfahrers im letzten Jahr und des damit verbundenen DNF, hoffen wir alle, dass Fortuna ihnen diesmal hold ist.
Peter hat bereits im Winter unzählige Schwimmkilometer absolviert. Eine rhetorische Standardantwort auf die Frage im Montags Schwimmtraining "Was machst nachher?" war häufig "PSV Schwimmtraining". Nur so kann man die 1h auf den beginnenden 3,8 km unterbieten. Lieber Peter wir wünschen Dir alles Gute. Besonders schnelle erste 400m bei denen Du einen Wasser-Schatten findest der dich in unter 60 Minuten mit PR in das Ziel trägt.
Naturtalent Dominik Stelzig hat in den letzten Wochen am Gardasee noch für den letzten Feinschliff seiner Radbeine gesorgt. Als Geheimwaffe wurden sogar Laufkilometer absolviert. Als Routinier mit mehreren früheren Staffelstarts ist er bereits mit allen Wässern gewaschen. Er plant Greding bereit nach 45 Minuten (also ca. 11:10) zu erreichen. Lieber Domi, zeig den anderen bitte Mal wo der Hammer hängt am Sonntag.
Last but not least wird Andi als Läufer auf die Strecke gehen. Er ist bereits besonders heiß und ihm ist auch die Meldung der Staffel zu verdanken. 2023 könnte er verletzungsbedingt nämlich nicht an den Start gehen und will dieses Jahr allen zeigen, dass er den Marathon in Bestzeit drauf hat. Andi, wir haben da keine Zweifel. Schließlich haben wir dich in den letzten Wochen häufig beim Training getroffen und haben den Eindruck, dass du jedes Mal schneller warst.
Wir wünschen Euch allen viel Spaß morgen. Genießt es, dann kommt der Erfolg ganz von selbst.
Rad-DM Straße U19 - Sophia Schrödel im Mittelfeld
Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport statt. Auf einem anspruchsvollen Rundkurs (Höhenprofil auf der DM-Seite) zwischen Donaueschingen und Bad Dürrheim bildete sich aufgrund einer taktischen Meisterleistung des Teams Wipotec RLP bereits in der ersten Runde eine 3er-Gruppe mit Favoritinnen. Bis zum Ende baute die Gruppe ihren Vorsprung aus und hielt ihn. Letztlich gewann Messemer (Team Wipotec, 2:14:05, 34,3km/h) vor der Chemnitzer Bergspezialistin Nollau (Schwalbe-Team Sachsen, +0:11) und Leis (ebenfalls Wipotec, +0:40). Das Podium ist Ausdruck für das sehr schwere Rennen, ebenfalls der Abstand der ersten Verfolgergruppe, die mit über fünf Minuten Rückstand auf die Siegerin einfuhren.
Unsere SVM-Athletin Sophia Schrödel (im Trikot des SV Marienstein am Start für Team Mangertseder) verlor jeweils an einer Schlüsselstelle den Anschluss an ihre Gruppe, fuhr diese jedoch mit unermüdlichem Einsatz und dem Titel der Bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahren mehr als würdig mehrfach wieder zu. Am Ende reichten dann verständlicherweise die Kräfte nicht mehr, so dass Sophia als gute 16. mit 6:42 Rückstand als Solistin ins Ziel kam. Erneut (wie bereits letzte Woche bei der DM im Zeitfahren in Oberwiesenthal) fiel die hohe Zahl an Ausstiegen (9 von 33 Starterinnen) auf und zeigt, dass nicht jede den Drive hat, sich immer wieder durchzubeißen.
Wir sind stolz auf Sophias Kämpferherz und freuen uns schon auf die nächsten Rennen!
Mehr zur DM: https://www.rad-dm-2024.de/strassenrennen
Text von Har Go
Radportjugend stürmt Podium beim Bergzeitfahren
Am Mittwoch den 26.6.2024 lag am Busbahnhof in Rebdorf ungewöhnlich viel Nervositát in der Luft, Der Grund dafür war die Abfahrt der Jungs, Mädels und Mánner des SVM gemeinsam mit Ihrem Support-Team nach Walting zum 2. Bergzeitfahren (BGZ) von 3 im Rahmen des Altmühlcups. Diese veranstaltete die RTG Gaimersheim in Walting. Dort starteten die AthletInnen im Abstand von je einer Minute um so schnell wir möglich den Berg nach Rieshofen hinauf zu fahren. Optimal ist hierfür ein gutes Kraft-Gewicht-Verhältnis, da im wesentlichen gegen die Schwerkraft angekámpft wird.
Dass bei Ihnen das Kraft-Gewicht-Verhältnis stimmt, bewiesen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Radsportler des SV Marienstein. Die erst 14-jährige Clara Ott konnte mit einem zweiten Platz in der Klasse der U17 Junioren eindrucksvoll zeigen, dass die gefahrenen Höhenmeter im Trainingslager im bayerischen Wald bie Ihr angeschlagen haben. Sie legte die anspruchsvolle Strecke in 11:02 Minuten zurück. Bei den jungen Männern in der Klasse der U19 Junioren war das Podium ebenfalls fest in der Hand des SVM. Der 18-jährige Lorenz Meilinger belegte in 8:21 Minuten den ersten Platz. Die Silbermedaille ging an den 3 Jahre jüngeren Johannes Roppelt mit einer Zeit von 9:13 Minten.
Leon Ziller kannte den Waltinger Berg bereits gut von diversen Trainingsfahrten. Die er mit einer Sportapp aufgezeichnet hat. Auf seinem Fahrradcomputer kann er so seine Perfomance zu früheren vergleich. Er hatte sich eine genaue Strategie zurecht gelegt: "Ich versuche ungefähr die so schnell zu fahren wie bei meiner besten Fahrt dieses Jahr und hinten raus noch einmal alles zu geben". Diese Strategie ging auf und er belegte mit einer hervorragenden Zeit von 7:30 Minuten in der stark besetzten Hauptklasse den 18. Platz. Noch-Nicht-Mitglied Fabian Frey empfahl sich dem SVM als Radsportler mit Platz 16 und einer Zeit von 7:23 Minuten für den Waltinger Berg.
Das in ihrem Alter das Kraft-Gewicht-Verhältnis schon etwas gelitten hat mussten die Senioren unter den Eichstätter Radsportlern erkennen. Als erster der SVM-AthletInnen war unser Har Go (Norbert) auf die anspruchsvolle Strecke gegangen. Sonst eher bekannt für Genußradtouren bei denen auf alle gewartet wird, ließ er diesmal nichts anbrennen, jagte überholend in 9:50 Minten den Berg hoch und überraschte sich selbst mit dem 7. Platz bei den Senioren 3 (50+). Als zweiter gestandener Athlet des SVM startete später noch Markus Blatt, ältester Jahrgang bei den Senioren 2, und belegte mit einer Zeit von 8:15 Minuten den 13. Platz. Als Triathlet mit wenigen Radkilometern in diesem Jahr konnte er gegen die angetretenen Spezialisten nichts ausrichten.
Weitere Informationen zu den Zeitfahren findet Ihr auf den Seiten der RTG Gaimersheim. Das nächste Bergzeitfahren ist am 25, Juli am Schernfelder Berg.
Ligamannschaft 8. beim Teamwettkampf / Simon Luff Gesamtdritter
Für einige Triathleten des SV Marienstein begann der Sonntag der 16.6. in
diesem Jahr besonders früh. Sie mussten bereits vor 7 Uhr bei der Teamleiter-Sitzung des Forchheimer Triathlon anwesend sein; Deswegen wurde bereits um 5:30 mit etwas Puffer mit dem Vereinsbus losgefahren. Beim 3. Ligawettkampf diesen Jahres bestand die Mannschaft aus Quirin Bachmeier, To, Knott, Peter Luff und Markus Blatt.
Letzterer sorgte bereits während der Anfahrt für etwas Aufregung. War es Technikfeindlichkeit oder einfach das etwas fortgeschritten Alter, dass ihn meinen ließ, dass er auch 23 Jahre nach dem Studium den Weg nach über Erlangen blind finden würde? Jedenfalls fuhr er vor Nürnberg falsch ab und musste von der Jugend mit Smartphone durch Nürnberg gelotst werden. Dank dieser Hilfe kamen die SVMler sogar trotz nach Erlangen gesperrter Autobahn noch rechtzeitig an. Hoffentlich nehmen sie den Markus noch einmal mit.
Triathleten sind ja normalerweise Einzelkämpfer und im Ligabetrieb wird normalerweise anhand der Einzelplätze der schnellsten 3 Starter einer Mannschaft eine Punktzahl ermittelt. Aus dieser ergibst sich der Platz der Mannschaft. Beim Wettkampf in Forchheim handelte es sich aber um den sogenannten Teamwettkampf, bei dem für das Team genau eine Endzeit genommen wird. Der Wettkampf besteht aus zwei Teilen. Zuerst findet ein Swim and Run statt. Die gesamte Mannschaft muss nach dem Schwimmen (600m) gemeinsam die Wechselzone für das Umziehen zum Laufen betreten. Dann geht es auf die 2,5 km lange Laufstrecke. Nach dem Laufen wird die Uhr gestoppt, wenn das letzte Teammitglied die Ziellinie überquert. Danach gibt es eine Pause zur Erholung und dann findet ein Run and Bike statt. Gestartet wird jetzt mit den Rúckständen vom Schwimmen. Auf der 18km Strecke, ein 4 mal zu durchfahrender Kriterium-verdächtiger Rundkurs, darf innerhalb der Mannschaft im Windschatten gefahren werden. Es müssen mindesten 3 Teammitglieder gemeinsam die Wechselzone erreichen. Danach geht es wieder auf die 2,5 km lange Laufstrecke und der Einlauf des 3. Teammitgliedes bestimmt die Gesamtzeit und die Teamplatzierung.
Die SVM-Männer gingen als 7. (momentane Platzierung in der Liga) in
das Wasser. Der Plan war, dass Peter Luff, der Ausnahme-Athlet mit Liga-Erfahrung in höheren Ligen, das Tempo von 1:35 Minuten pro 100m vorgibt und dann Markus, Tom und Quirin im Wasserschatten folgen. Obwohl das Schwimmen direkt hinter den Vordermann deutlich leichter ist, konnten nicht alle das Tempo mithalten und bereits nach ca. 100m war eine Lücke hinter Markus aufgerissen. Dieser merkte das zwar kurze Zeit später und machte langsam (teilweise Rücken schwimmend, um einen besseren Überblick zu erlangen), damit die Kameraden wieder aufschließen können. Der Überblick war wohl nicht so klar wie gewünscht und so wurde das Tempo zu früh wieder angezogen. Der Kamerad stellte sich doch als Gegner heraus. Also wurde später wieder langsamer gemacht.
Beim Laufen funktionierte die Team-Arbeit besser. Hier schoben die Top-Läufer Peter Luff und Tom Knott die beiden Schwächeren an, um das Tempo hoch zuhalten. So erreichte das Team das Ziel des ersten Teils als 9. Team. Da das Team aus Regensburg wegen eines fehlenden Mannes eine zweiminütige Zeitstrafe kassierte bedeutete das aber den 9. Platz.
Voll motiviert gingen die Athleten zum Start des zweiten Teils. Die Strategie war, dass Peter Luff möglichst viel Führungsarbeit macht. Im besten Fall würden alle das Radziel zusammen erreichen und dann die schnellsten 3 Läufer auf der Laufstrecke gemeinsame Sache machen. Es kam leider etwas anders. Tom hatte auf der Radstrecke technische Probleme. Mehrfach hüpfte die Kette wegen durchfahrener Schlaglöcher vom Kettennblatt und er fiel zurück. Nach einer guten knappen Runde wurde beschlossen, zu dritt als Mannschaft weiterzufahren. Dies gelang prima ohne weitere Abrisse: Peter vorne weg, dann Markus und zum Schluss Quirin. Manche von Ihnen auf Anschlag. Auch wenn die Mannschaften vor Ihnen mittlerweile außer Sichtweite waren, erreichten die Vorstädter die Wechselzone ohne Platzverlust und nahmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass auch die Mannschaften hinter Ihnen außer Sichtweite waren. Nach einem schnellen Wechsel ging es mit einem "Blatti (Markus Blatt) macht das Tempo" von Kapitän Peter auf die Laufstrecke. Der machte das Tempo zwar ca. einen Kilometer, musste dann aber doch etwas mehr kämpfen als Quirin. Dieser konnte also die Führung selbsttätig übernehmen und Markus Dank der kräftigen Schieben von Peter zumindest den Rückstand im Rahmen von 10 Sekunden halten. Durch diesen Biss und die große Kraftanstrengung konnten die Männer des SVM ihre Platzierung bis ins Ziel behaupten und kamen als 8. ins Ziel. Tom Knott konnte auf der Laufstrecke noch bis auf 25 Sekunden auflaufen.
Nach 3 von 4 Ligawettkämpfen liegt der SVM nun auf Rang 8 im Gesamklassement Der letzte Ligawettkampf findet als Olympische Distanz am 3. August in Kitzingen statt.
Simon Luff, der auch mit dem SV Marienstein trainiert ging auf der Sprintdistanz als Einzelstarter an den Start und wurde in seiner Altersklasse 1. und Gesamtdritter.
Sophia Schrödel bei DM zwei Mal Top 10
Am vergangenen Wochenende fanden im Erzgebirge die U19 DM im Einzelzeitfahren und im Bergfahren statt. Sophia Schrödel vom SV Marienstein startete bei beiden Rennen für das Bayerische Nachwuchs-Eliteteam Mangertseder.
Als amtierende U17 Deutsche Meisterin im EZF zählte Sophia zum Favoritinnenkreis beim Einzelzeitfahren über 21km. Platz 1 schien jedoch bereits im Vorfeld an die Zeitfahrspezialistin und Teamkollegin Kjara Reckmann vergeben. Und so kam es auch: Hinter Reckmann (28:32,640 min, Durchschnittsgeschwindigkeit 43,93km/h) platzierten sich Messane Bräutigam (29:11,500 min) und Julia Servay (29:28,740 min) auf dem Treppchen. Sophia hatte nach dem anstrengenden Trainingslager mit der Nationalmannschaft noch etwas schwere Beine und konnte ihr volles Potential nicht ganz ausschöpfen. Entsprechend groß war die Enttäuschung über den geringen Abstand von nur 10 Sekunden zu Platz 4. Es wäre mehr drin gewesen, so wurde es ein guter 7. Platz in 29:48,440 min.
Am Sonntag war die Ausgangslage bei der DM im Bergfahren etwas anders, da Sophia als starke Allrounderin nicht die explizite Bergspezialistin ist. In einem von Beginn an extrem selektiven, zweimal zu durchfahrenden Rundkurs rissen bereits vor Kilometer 10 die ersten Lücken im Feld, das aus 30 U19-Athletinnen und den Elite-Frauen bestand. War es Anfangs noch knapp eine Minute Rückstand auf die besten Frauen, lag bei der zweiten Durchfahrt am Beobachtungsposten der SVM-Fans der Abstand der zweiten Verfolgerinnengruppe mit Sophia bereits bei knapp 6 Minuten.
Nach Verlassen des Rundkurses stand der 15km lange Schlussanstieg auf den Fichtelberg (1214m) an. Hier rissen auch die bis dahin bestehenden Gruppen auseinander, so dass die meisten Fahrerinnen als Solistinnen ins Ziel fuhren (von den 30 gemeldeten U19-Athletinnen kamen lediglich 20 überhaupt ins Ziel). Sophia führte eine Dreiergruppe auf den letzten gut 150m langen Stich zur Ziellinie und rang, frenetisch angefeuert von den wieder mitgereisten Fans, im verbissenen Zielsprint erfolgreich ihre Konkurrentinnen nieder. Nach 87km und 1500hm war es ein nicht hoch genug einzuschätzender 8. Platz in der Altersgruppe, den die ebenfalls radelnden Fans aus Eichstätt mit Sophia bejubeln durften. Neue Deutsche Meisterin im Bergfahren der U19-Juniorinnen wurde Joelle Messemer mit einer Zeit von 2:19:22 h (Schnitt 37,5 km/h) knapp vor Clara Jäger (2:19:25 h) und der Chemnitzer Bergspezialistin Laura Nollau (2:19:44 h).
Wir sind stolz auf Dich und freuen uns schon jetzt auf die nächste Gelegenheit, Dich anzufeuern!
Text und Bilder von Har Go.
Ligamannschaft verteidigt 7. Platz / Platzek gewinnt AK50
Claudia Platzek gewinnt Sprintdistanz in Obernzenn am Sonntag und die Ligamannschaft des SV Marienstein verteidigt erfolgreich ihren 7. Platz in der Landesliga Nord.
Nach dem Saisonauftakt in Weiden in der Oberpfalz stand am 9. Juni das zweite Rennen der Landesliga-Mannschaft des SVM an. Im mittelfränkischen Obernzenn mussten die Eichstätter eine Sprintdistanz (600m Schwimmen, 22km Radfahren mit Windschattenverbot und 5km Laufen) absolvieren. Für den SVM starteten Quirin Bachmeier, Valentin Auer, Jakob Kube und Peter Luff.
Beim Schwimmen über 2 Runden á 300m durfte im knapp unter 20°C kühlen Obernzenner See der Neoprenanzug getragen werden. Mit der drittbesten Schwimmzeit (9:05min) konnte sich Peter hier schon nach vorne absetzen. Mit dem Feld kamen wenig später Jakob (10:09 min) und Quirin (10:38min) aus dem Wasser. Valentin, der ohne Neo schwamm, wechselte nach 11:19min aufs Rad. Die Radstrecke war mit 4 Runden, in denen insgesamt über 300 Höhenmeter bewältigt werden mussten, anspruchsvoll und selektiv. Peter verteidigte seine Position und lag nach dem Radfahren nach wie vor auf Platz drei. Valentin und Jakob stiegen fast zeitgleich vom Rad und wechselten auf Position 33 liegend gemeinsam in die Laufschuhe. Quirin folgte kurz danach auf Rang 40. Auf der Laufstrecke um den Obernzenner See befand sich Peter mit zwei anderen Athleten aus Kronach und Neumarkt im Duell um die Plätze zwei bis vier. Im Schlusssprint belegte er mit der zweitschnellsten Laufzeit von 18:11min über die 5km den dritten Platz (Endzeit 1:05:40h). Mit der achtschnellsten Laufzeit (19:02min) machte Jakob in der letzten Disziplin noch einige Plätze gut und kam auf Rang 25 (1:11:54) ins Ziel. Valentin konnte beim Laufen ebenfalls noch Konkurrenten überholen (Laufzeit 20:38min) und lief auf dem 30. Platz (1:13:23h) ins Ziel. Quirin rundete das solide SVM-Ergebnis mit Rang 41 ab (1:17:55h). In der Mannschaftswertung erreichte der SVM wie schon beim ersten Wettkampf den 7. Rang im Feld der 13 Landesligateams.
Bereits nächste Woche (Sonntag, 16.06.24) geht es beim dritten von vier Wettkämpfen in Forchheim weiter. Ein zweigeteiltes Teamformat (morgens 600m Schwimmen + 2,5km Laufen, mittags 18km Radfahren + 2,5km Laufen) sorgt dabei für zusätzliche Spannung, denn neben der Ausdauerleistung wird hier auch die Teamfähigkeit auf die Probe gestellt, da die Mannschaften während des Wettkampfes durchgehend zusammen bleiben müssen. Für den SVM werden Markus Blatt, Thomas Knott, Qurin Bachmeier und Peter Luff in Forchheim am Start sein.
Claudia Platzek reiste mit der Mannschaft nach Obernzenn an. Sie startete als Einzelkämpferin in der AK50 ebenfalls über die Sprintdistanz. In ihrer Alterklasse schloß sie das Schwimmen bereits auf Platz 2 liegend ab. Auf der Radstrecke arbeitete sie sich auf Platz 1 vor und gab diesen bis in das Ziel nicht mehr ab. Claudia trainiert beim SV Marienstein, startete in Obernzenn aber für GSV (Gehörlosenverein) Bayreuth.
Simon Luff trainiert mit den KameradInnen vom SV Marienstein. Er war für den TV 1848 Erlangen in Obernzenn über die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad und 10 km Laufen) am Start und belegte in der Gesamtwertung Rang 8 und in der AK 20 den hervorragenden 3. Rang.
Sophia Schrödel startet in der Bundesliga
Am kommenden Sonntag, 26.05.24, findet in Karbach nahe Würzburg ein Bundesligarennen statt, bei dem unsere frisch gebackene U19-Bayerische Meisterin im Einzelzeitfahren, Sophia Schrödel, an den Start gehen wird. Start und Ziel des Rundkurses, der 5x durchfahren wird, liegen nahe der Durchfahrtsstraße in Karbach. Wer noch ein Ausflugsziel für das Wochenende sucht, sollte hier sportlich gesehen auf die Kosten kommen. Sophia wird im Trikot der Bayerischen Elite-Nachwuchsmannschaft Mangertseder unterwegs sein, die Startnummer ist die 215. Die U19-Juniorinnen starten gemeinsam mit den Frauen]) bereits um 09:05 Uhr, Zieleinfahrt wird gegen 11:25 Uhr erwartet.
Wir wünschen Viel Erfolg!
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(Text v. HarGo, Foto v. Klaus Schödel)