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Hinrundenabschluss im Hofmühl-Sportpark: SVM - SV Seligenporten II (Sonntag, 15.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Am letzten Hinrunden-Spieltag trifft der SV Marienstein auf den SV Seligenporten II und darf nach zuletzt zwei Auswärtspartien am Sonntag wieder im heimischen Hofmühl-Sportpark auflaufen (Anpfiff um 15.00 Uhr). Die als Landesligaabsteiger in die Saison gestarteten Gäste spielen eine bisher schwache Saison und rangieren lediglich auf Platz 11. Dennoch wartet auf die Blau-Weißen eine unangenehme Aufgabe, denn der SVS ist - nicht zuletzt auf Grund möglicher Verstärkungen aus dem Regionalligakader - nur schwer ausrechenbar, wie die letzten Ergebnisse zeigen. Vor zwei Wochen brachte man das Spitzenteam TuS Feuchtwangen an den Rande einer Niederlage, um nur eine Woche später gegen Schlusslicht Henger SV mit 1:2 zu unterliegen. Die Regionalligareserve wird am Sonntag jedenfalls auf ein selbstbewusstes Heimteam treffen. In den letzten sieben Partien ging die Zengerle-Elf nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz und wird auch am Sonntag alles in die Waagschale werfen, um die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis zu beenden und die Gäste mit in den Abstiegskampf zu ziehen. Dort geht es derzeit äußerst eng zu, denn lediglich sechs Punkte trennen den Tabellenelften von den Schlusslichtern SV Marienstein und Henger SV (jeweils 14 Punkte). Trainer Stephan Zengerle wird am Sonntag auf Torjäger Stephan Steib verzichten müssen, der mit einem Bänderris am Knöchel ausfallen wird. Dafür steht Offensivkraft Rick Walther wieder zur Verfügung.
Punktgewinn beim Tabellenführer: SC Aufkirchen - SV Marienstein 1:1 (1:1)
SC Aufkirchen - SV Marienstein 1:1 (1:1)
(jsl) Gerolfingen
Für eine Überraschung sorgte der SV Marienstein am Sonntag im Auswärtsspiel bei Tabellenführer
SC Aufkirchen. Die Zengerle-Elf zeigte eine überzeugende kämpferische Leistung und trotzte dem Tabellenführer beim 1:1 einen Punkt ab. Trotz des unerwarteten Punktverlusts konnten die Hausherren ihre Tabellenführung auf sechs Punkte ausbauen, denn der zweitplatzierte TuS Feuchtwangen verlor beim ESV Ansbach-Eyb mit 5:3.
Fünf Heimsiege in Folge konnten die Hausherren vor der Partie aufweisen und auf entsprechend defensiv eingestellte Gäste trafen sie in den Anfangsminuten. Als der SVM die Anfangsoffensive überstanden hatte und besser ins Spiel kam, ging der SC mit 1:0 in Führung: Sebastian Beck köpfte nach einer Flanke aus dem Halbfeld zum 1:0 ein. Bis zum Halbzeitpfiff kamen beide Teams kaum gefährlich vor das Tor, ehe den Gästen der überraschende Ausgleich gelang: Sebastian Schmelz schickte Jonas Hiller auf die Reise und dessen abgefälschter Schuss schlug im Tor ein. Im zweiten Durchgang verdienten sich die Blau-Weißen den bis dato schmeichelhaften Punktgewinn. In einem nun offeneren Spiel brannte es zwei mal vor dem von Gabriel Rehm gehüteten SVM-Tor. Auf der Gegenseite setzte Ramazan Mazlum einen Freistoß an den Pfosten und zwang später Marco Probst bei einer weiteren Standardsituation zu einer starken Parade. Als in der Schlussminute ein Freistoß knapp am SVM-Gehäuse vorbeistrich, war die Erleichterung im blau-weißen Lager groß und man verlies mit einem Punkt im Gepäck das Sportareal des zu Hause noch ungeschlagenen Tabellenführers.
Unsere Bezirksliga-Elf zu Gast beim Spitzenreiter: SC Aufkirchen - SVM (So, 15.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Für die Bezirksliga-Elf des SV Marienstein steht am Sonntag bereits der vorletzte Spieltag der Hinrunde auf dem Programm und die Aufgabe könnte für den Vorletzten der Tabelle kaum schwieriger sein. Die Reise geht zum SC Aufkirchen und damit zum absoluten Topteam der Liga. Erst eine Niederlage musste der Tabellenführer in dieser Saison einstecken. Dies war am 8. Spieltag (1:0 beim TV Büchenbach) und danach startete der SC eine beeindruckende Serie von sieben Siegen in Serie. Mittlerweile führt man die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor dem TuS Feuchtwangen an und nimmt damit klar Kurs in Richtung Landesliga. Die Mittelfranken verfügen in der Offensive mit Christoph Egner, Jochen Egner (jeweils 8 Tore) und Tobias Babel (7 Tore) über treffsichere Akteure, sind damit ausgeglichen besetzt und nur schwer ausrechenbar. Prunkstück des SC ist die Defensive: Gerade einmal 12 Gegentore in 15 Spielen sprechen eine klare Sprache. Vor zwei Wochen empfing die Zengerle-Elf mit dem TuS Feuchtwangen den Aufkirchener Hauptkonkurrenten und lieferte diesem einen tollen Kampf. 85 Minuten lang schupperten die Blau-Weißen an einem Punktgewinn, ehe sich der TuS doch noch mit 0:2 durchsetzte. An die damalige Leistung gilt es am Sonntag anzuknüpfen, um dem klaren Favoriten Paroli bieten zu können.
SVM gibt durch ersten Auswärtssieg rote Laterne ab: Henger SV - SV Marienstein 2:4 (1:2)
Henger SV - SV Marienstein 2:4 (1:2)
(jsl) Postbauer-Heng
Der SV Marienstein hat das Kellerduell beim Henger SV mit 2:4 für sich entschieden. Es war der erste Auswärtssieg für die Vorstädter, durch den sie die rote Laterne an den Henger SV weitergeben und den Rückstand auf das rettende Ufer auf zwei Punkte verkürzen. Entsprechend erleichtert zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Schlusspfiff: "Nach der tollen Anfangsphase und dem 0:2 haben wir leider zum Spielen aufgehört und die Partie wurde vor allem nach dem Anschlusstreffer zum erwarteten Nervenspiel. Insgesamt geht der Sieg aber schon in Ordnung und ein Auswärtssieg fühlt sich natürlich immer gut an."
Bereits in der 7. Spielminute gingen die Zengerle-Schützlinge in Führung, als HSV-Torhüter Franz Pfaller an einem Flankenball von Sebastian Heimisch aus dem Halbfeld vorbeisprang und der überraschte Stephan Steib nur noch einzuschieben brauchte. Acht Minuten wehrte die heimische Hintermannschaft einen Ball ungenügend ab und Andreas Knör erhöhte per präzisem Flachschuss aus 18 Metern ins linke untere Eck. In der Folge ließ der SVM die Zügel etwas schleifen, was prompt bestraft wurde: Nach einem langen Ball und einem Stellungsfehler der Innenverteidiger lupfte Christian Thoma den Ball über SVM-Torhüter Gabriel Rehm hinweg ins Tor.
Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Hausherren endgültig ins Spiel zurückgekämpft und Silvan Wimmer hatte nach dem Seitenwechsel den Ausgleich auf dem Fuß, doch nach einer Kopfballverlängerung hob er das Leder knapp über den Querbalken. Auf der Gegenseite setzte sich der starke Rick Walther sehenswert durch und ein HSV-Verteidiger spitzelte dem einschussbereiten Fabian Streller den Ball vom Fuß. In der 62. Spielminute hatten die Vorstädter Glück: Nach einer Freistoßflanke jagte der freistehende Thoma den Ball aus kurzer Distanz über das Tor. Zwei Minuten später entschied der SVM das Spiel per Doppelschlag. Zunächst setzte sich Walther gegen drei Gegenspieler durch, behielt die Übersicht und bediente Kapitän Knör, der aus fünf Metern überlegt einschob. Und wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später machte der herausgelaufene Pfaller an einem langen Ball vorbei und Knör traf aus 25 Metern ins leere Tor. In der Folge verwalteten die Gäste das Ergebnis, ehe Wimmer drei Minuten vor Spielende nach einem schnell ausgeführten Freistoß das 2:4 markierte. Zu mehr sollte es für das neue Tabellenschlusslicht jedoch nicht mehr reichen.
Starke Leistung nicht belohnt: SV Marienstein - TuS Feuchtwangen 0:2 (0:0)
SV Marienstein - TuS Feuchtwangen 0:2 (0:0)
(jsl) Marienstein
Trotz einer starken Leistung musste sich der SV Marienstein am Sonntag dem Tabellenzweiten TuS Feuchtwangen mit 0:2 geschlagen geben. SVM-Trainer Stephan Zengerle war nach Schlusspfiff vor allem auf Grund der Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, bedient: "Es ist bitter, dass wir uns kurz vor Schluss durch einen eigenen Fehler wieder um den Lohn gebracht haben - zumindest einen Punkt hätte mein Team verdient gehabt. Auch wenn die Feuchtwanger vielleicht einen Tick reifer und abgezockter sind, waren wir gleichwertig und hätten das Spielfeld auch als Sieger verlassen können." In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark eine temporeiche Partie mit zahlreichen Torchancen und mit zwei glänzend aufgelegten Tormännern. Bereis in der dritten Spielminute rettete TuS-Schlussmann Sven Berger bei einem flachen Rechtsschuss von Rick Walther und nur wenig später kam Walther bei einem Querpass von Sebastian Schmelz einen Schritt zu spät. Auf der Gegenseite setzte Timo Schaller nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite das Leder aus aussichtsreicher Position über den Querbalken und kurz darauf entschärfte SVM-Torhüter Gabriel Rehm einen Abschluss von Manuel Reichert per starkem Reflex. In der 20. Spielminute zog Stephan Steib aus 22 Metern ab, doch Berger war auch per Aufsetzer nicht zu überwinden. Fünf Minuten später schalteten die Blau-Weißen nach Balleroberung durch Sebastian Heimisch schnell um, doch Walther setzte seinen Schuss nach erneutem Querpass von Schmelz zu hoch an. Somit ging es torlos in die Kabinen und sieben Minuten nach Wiederanpfiff hatte die Zengerle-Elf Glück: Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Fabian Biegler das Spielgerät aus fünf Metern nicht im Tor unter. Nach 65 Minuten stellte Berger erneut seine Qualität unter Beweis, als er einen platzierten Freistoß von Ramazan Mazlum aus dem Winkel fischte. Zehn Minuten vor Spielende hatte Mazlum erneut die Führung auf dem Fuß, doch seine Direktabnahme aus 17 Metern strich knapp über die Latte. Sechs Minuten vor Schluss musste Walther mit gelb-roter Karte vom Platz und nur eine Minute später gingen die Gäste in Führung: Der eingewechselte Bugra Basli kam nach einem unnötigen Ballverlust aus 16 Metern frei zum Abschluss und schoss flach ein. Und kurz darauf machten die Landesligaabsteiger dann alles klar: Basli schickte Reichert steil und dieser sorgte aus 14 Metern für den 0:2-Endstand.
SVM: Rehm - Kammerbauer, Stoll, Hiller, Heimisch - Kouakou, Schmelz, Knör, Mazlum, Walther - Steib (Streller)
Sonntag (15.00 Uhr): Aufstiegsaspirant zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Ein echter Gradmesser wartet am Sonntag auf den SV Marienstein im heimischen Hofmühl-Sportpark. Ab 15.00 Uhr tritt die Zengerle-Elf gegen den TuS Feuchtwangen und damit gegen ein Team an, das von zahlreichen Trainern vor Saisonstart als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde. Die Gäste, welche die letzte Saison als Vorletzter der Landesliga Südwest beendeten und nach vier Relegationsspielen endgültig als Absteiger feststanden, rangieren momentan auf Tabellenplatz 2. Dieser berechtigt nur zur Relegation und da Spitzenreiter SC Aufkirchen bereits fünf Zähler Vorsprung hat, wird der TuS alles daran setzen, sich in Marienstein keine Blöße zu geben. Mit im Durchschnitt fast drei Toren pro Partie ist die Offensive um Manuel Reichert (11 Treffer) das Prunkstück des Feuchtwanger Teams. Diese zeigte sich am letzten Samstag beim 6:0 über den Henger SV in toller Form, wobei Reichert einen Dreierpack schnürte. SVM-Trainer Stephan Zengerle ist sich bewusst, dass seine Elf einen Sahnetag erwischen muss, um am Sonntag zu punkten: "Wir sind momentan in einer tollen Verfassung und werden uns auch gegen Feuchtwangen nicht verstecken. Um gegen einen solch starken Gegner etwas zu holen, müssen wir unsere tolle Leistung vom vergangenen Wochenende mindestens bestätigen und zudem unsere Chancen konsequenter nutzen." Die Chancenverwertung war es, die in Woffenbach dem ersten Auswärtssieg der Saison entgegenstand und selbst der Trainer der Heimelf bestätigte den Vorstädter eine klare Überlegenheit. Wer am Sonntag letztendlich in der Startformation stehen wird, lässt Zengerle derweil noch offen. Er kann jedenfalls aus dem Vollen schöpfen und auch Sebastian Schmelz, der in Woffenbach ausgefallen war, steht wieder zur Verfügung.
SVM sammelt weiter Punkte: BSC Woffenbach - SV Marienstein 1:1 (1:1)
(jsl) Woffenbach
Der SV Marienstein sammelt in der Bezirksliga Mittelfranken 2 weiterhin fleißig Punkte. Nach dem 1:1 beim BSC Woffenbach ist die Zengerle-Elf seit vier Spielen unbesiegt. Nach Schlusspfiff war Trainer Stephan Zengerle mit dem Auftreten seiner Elf zufrieden, nicht jedoch mit dem Ergebnis: "Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel klar dominiert und konnten trotz hochkarätiger Chancen das Spiel nicht für uns entscheiden. Nächsten Sonntag erwarten wir die Spitzenmannschaft aus Feuchtwangen und da hätten wir heute natürlich gerne drei Punkte eingefahren." In der Anfangsphase war den Blau-Weißen ihr Selbstbewusstsein nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen anzumerken und sie ließen Ball und Gegner laufen. Nach Flankenball von Sebastian Heimisch sorgte Stephan Steib per Kopfball erstmals für Torgefahr, doch BSC-Schlussmann Blerton Ademaj war zur Stelle. Nach 15 Minuten verloren die Gäste erstmals etwas die Ordnung und dies bestrafte der BSC prompt. Nach einem langen Ball schoss Markus Auner seine Farben aus abseitsverdächtiger Position in Front. Wenig später verhinderte SVM-Torhüter Gabriel Rehm bei einem Kopfball das 0:2. Danach fand der SVM wieder zu seinem Spiel und hatte zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff die passende Antwort parat: Nach einem Abschluss von Rick Walther aus 16 Metern schaltete Steib am schnellsten und hob den Ball aus fünf Metern über den Torwart hinweg zum Ausgleich ins Tor. Mit dem Pausenpfiff hatte der SVM sogar die Chance selbst in Führung zu gehen, doch Fabian Streller scheiterte bei seinem Versuch Ademaj per Beinschuss zu überwinden. Im zweiten Durchgang berannten die Gäste dann das BSC-Tor. Streller und Steib verzogen jeweils aus aussichtsreicher Position, ehe Rehm bei einem der seltenen BSC-Entlastungsangriffe erneut einen Kopfball stark parierte. Auf der Gegenseite fischte Ademaj einen Kopfball von Viktor Stoll aus dem kurzen Eck. In der 75. Spielminute wurde der eingewechselte Bastian Kalb mit einer roten Karte des Feldes verwiesen und die Oberpfälzer beschränkten sich fortan fast ausschließlich auf die Sicherung des Punktes. Kurz darauf war Claver Kouakou nach einem Flankenball per Kopf zur Stelle, doch auch er brachte die Kugel nicht im Gehäuse unter. Die größte Chance auf den Siegtreffer hatten die Vorstädter kurz vor Spielende: Heimisch brach über die rechte Seite durch und brachte den Ball zur Mitte, wo der etwas überraschte Andreas Knör das Leder per Oberschenkel über die Latte bugsierte. Somit wartet der SVM trotz starker Leistung weiterhin auf den ersten Auswärtssieg.
„Giro di Duggi“ am 16. Oktober
Anlässlich des ersten Todestages ihres langjährigen Mitgliedes und Radsportlers Wolfgang "Duggi" Gutknecht organisiert der SV Marienstein mit seiner Triathlonabteilung eine Radrundfahrt am 16. Oktober mit Start am Sportplatz in der Schamerau. Kooperationspartner ist die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), zu deren Gunsten alle Sponsoren- und Teilnehmerbeiträge gehen.
Vor knapp einem Jahr hat das langjährige Mitglied der Fussball- und Triathlonabteilung Gutknecht seinen Kampf gegen den Krebs verloren. Trotz zunächst günstiger Prognose,
dank bester körperlicher Konstitution und dem in seinem Bruder vorhandenem Knochenmarkspender, verstarb der Vater von vier Kindern im Alter von 62 Jahren am 13. Oktober letzten Jahres.
Nach Rücksprache mit seiner Familie, welche die Idee auch im Sinne des Verstorbenen sah, lädt der SV Marienstein nun zur "Giro di Duggi" ein. Der Name wurde deshalb gewählt, weil Gutknecht ein absoluter Italienfan war und sich dort häufig zum Pässefahren aufhielt.
Wolfgang Gutknecht wurde nicht nur bei seinen Sportkameraden "Duggi" genannt, sondern auch von vielen seiner Lehrerkollegen. Gutknecht saß meist mehr als 10000 Kilometer je Jahr im Sattel. Schnell war auch die Idee geboren, dass eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der DKMS sicherlich im Sinne des Ausdauersportlers gewesen wäre und der Kontakt wurde hergestellt. Auf die Information der DKMS hin, dass eine Typisierung von Spendern mit Kosten von vierzig Euro verbunden ist, suchten die Triathlen des SVM mit dem Hintergedanken, dass für jede gefahrene Runde eine Typisierung finanziert werden soll, eine 40-km-Runde. Diese führt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld und die Weinleite, seinem Zuhause zurück zum SVM-Sportplatz.
Einige langjährige Sponsoren des Vereins und des Eichstätter Triathlons haben sich jetzt im Vorfeld schon großzügig erwiesen. Der Rest soll über freiwillige Startgebühren eingesammelt werden. Mitfahren kann jeder Hobby- und Amateurradfahrer. Auch die Verwendung von E-Bikes ist möglich, da der gemeinnützige Zweck ganz im Vordergrund steht. Es erfolgt keine Zeitnahme, denn es geht auch um eine gesellige Gemeinschaft in Erinnerung an Wolfgang Gutknecht. Für Sponsoren wurde ein Spendenkonto der DKMS bei der Deutsche Bank Reutlingen eingerichtet:
IBAN: DE59 6407 0085 0179 0005 08,
BIC: DEUTDESS640
Stichwort: XBV363 Giro di Duggi 2016
SVM reist nach Neumarkt: BSC Woffenbach - SV Marienstein (So, 15.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Auf zuletzt drei ungeschlagene Partien mit einer Ausbeute von sieben Punkten kann die Bezirksliga-Elf des SV Marienstein zurückblicken. Zwischenzeitlich war das rettende Ufer nach dem schwachen Saisonstart in weite Ferne gerückt, doch spätestens seit dem 2:1-Heimerfolg über den TV Büchenbach am letzten Sonntag ist der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wiederhergestellt. Nach zuletzt zwei Heimsiegen will die Zengerle-Elf nun am Sonntag erstmals auch auswärts dreifach punkten, wenn man um 15.00 Uhr beim BSC Woffenbach aufläuft. Die Heimmannschaft ist nach drei Niederlagen am Stück selbst bis auf Rang 15 abgerutscht und wird alles versuchen, diesen Negativtrend zu stoppen. Dieser führte am vergangenen Wochenende zu einer schmerzhaften 2:1-Niederlage im Neumarkter Stadtteilduell mit dem Henger SV. Vor allem in der Offensive läuft es bei den Oberpfälzern nicht rund, denn in den letzten drei Spielen gelang gerade mal ein Treffer. Die Gegner verstanden es die beiden Angreifer Markus Auner und Nico März aus dem Spiel zu nehmen, die 12 der 18 Woffenbacher Saisontreffer erzielten. Sollte dies den Vorstädtern am Sonntag ebenfalls gelingen, ist ein weiteres Erfolgserlebnis möglich. Mit einem Sieg könnte der SVM bis auf einen Punkt zum BSC aufschließen und weiterhin für Furore sorgen. Mit Kapitän Andreas Knör, Rick Walther und Fabian Streller stehen Trainer Stephan Zengerle drei Spieler wieder zur Verfügung, die gegen den TV Büchenbach fehlten. Ob hingegen die angeschlagenen Ramazan Mazlum und Co-Trainer Viktor Stoll rechtzeitig fit werden, steht noch in den Sternen.
SVM verlässt durch Tor in der Schlussminute das Tabellenende: SV Marienstein - TV Büchenbach 2:1 (1:1)
(jsl) Marienstein
Riesiger Jubel brandete im Hofmühl-Sportpark auf, als Schiedsrichter Felix Böck nach zwei Minuten Nachspielzeit das Spiel des SV Marienstein gegen den TV Büchenbach abpfiff. Nur zwei Minuten zuvor hatte der eingewechselte Simon Knauer den 2:1-Siegtreffer erzielt und dem SVM damit zum zweiten Heim- und zugleich Saisonsieg verholfen. Dadurch verlässt der Liga-Neuling das Tabellenende und stellt zugleich den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt nämlich nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen nun nur noch vier Punkte. Entsprechend glücklich zeigte sich Trainer Stephan Zengerle nach Spielende: "Auch wenn wir uns immer noch zu viele Fehler leisten, münzen wir unsere engagierten Leistungen nun endlich in Punkte um. Den Siegtreffer in der letzten Minute haben sich die Jungs redlich verdient."
Sein Team, das ohne die Leistungsträger Andreas Knör und Rick Walther auskommen musste, ging bereits in der fünften Spielminute in Führung, als ein Freistoß von Ramazan Mazlum aus 28 Metern den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor fand. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und in der 24. Spielminute konnten die Gäste den Spielstand egalisieren. Nach einem Angriff durch die Mitte herrschte Unordnung im SVM-Strafraum und der Ball fiel Lucas Leick vor die Füße, der nur noch einzuschieben brauchte. Den einzig nennenswerten Abschluss bis zum Pausenpfiff konnte kurz darauf Sebastian Schmelz für sich verbuchen, doch Maximilian Mühlbauer war auf dem Posten. Nach dem Seitenwechsel hatte das Tabellenschlusslicht aus Marienstein ein spieleriches Übergewicht, das in eine Großchance in der 57. Minute mündete: Nach einer Freistoßflanke von Sebastian Heimisch tauchte Raphael Kraus freistehend vor dem Tor auf, doch er verzog per Direktabnahme aus fünf Metern halblinker Position. In der Folge leisteten sich beide Teams einige Ungenauigkeiten, was auch dem tiefen Rasen geschuldet war, ehe ein Abschluss von Stephan Steib nach Zuspiel von Mazlum gerade noch geblockt werden konnte. Erst mit Beginn der Schlussviertelstunde kam der TV zu seiner ersten Chance im zweiten Durchgang, als Dominic Distler einen Abpraller über das Tor setzte. Nur zwei Minuten später hatten die Blau-Weißen Glück, denn auch dem freistehenden Daniel Dachlauer fehlte es nach Querpass von Leick aus 12 Metern am nötigen Zielwasser. Als alle bereits mit einer Punkteteilung rechneten, schlug die Zengerle-Elf in der Schlussminute doch noch zu. Steib steckte durch auf Knauer, der sich ein Herz nahm und Mühlbauer mit einem sehenswerten Lupfer aus 20 Metern überwand, ehe er unter einer Traube seiner Mitspieler verschwand.
SVM: Gabriel Rehm - Jonas Hiller, Sebastian Heimisch, Viktor Stoll, Johannes Kammerbauer - Sebastian Schmelz, Claver Kouakou, Raphael Kraus, Ramazan Mazlum, Pasqual Krieglmeier - Stephan Steib (Thomas Vitzthum, Simon Knauer, Michael Liepold)
Sonntag (15.00 Uhr): Der TV Büchenbach zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Meist gab der SV Marienstein in den Partien an den ersten neun Spieltagen eine gute Figur ab. Am Ende stand man jedoch am Spielende meist doch mit leeren Händen da. Dies hat sich in den beiden Spielen während des Volksfests geändert, in denen man immerhin vier Punkte sammeln konnte und somit gehen die Vorstädter mit breiter Brust in das Heimspiel am Sonntag. Zu Gast im Hofmühl-Sportpark (Anpfiff um 15.00 Uhr) ist der TV Büchenbach, der mit Rang 7 in der oberen Hälfte des Tabellenmittelfelds rangiert und mit fünf Siege und vier Niederlagen (zwei Remis) eine fast ausgeglichene Bilanz aufweisen kann. Zeitgleich zum 2:2 des SVM in Pölling besiegten die Mittelfranken letzten Samstag den Henger SV mit 4:2. Dabei waren mit Max Heckel und Lucas Leick die beiden torgefährlichsten Büchenbacher Akteure (5 bzw. 4 Saisontreffer) erfolgreich. SVM-Trainer Stephan Zengerle wird am Sonntag hingegen auf zwei Offensivkräfte verzichten müssen, die momentan gut in Fahrt sind. Rick Walther war zuletzt beim Heimsieg über den FSV Windsheim und beim Remis in Pölling erfolgreich und wird ebenso nicht zur Verfügung stehen wie Kapitän Andreas Knör, der am vergangenen Wochenende ebenfalls traf. Zudem meldeten sich unter der Woche noch mehrere Spieler krank oder verletzt. Ob sie am Sonntag einsatzbereit sein werden, wird sich wohl im Abschlusstraining am Freitag entscheiden, so Zengerle.
Punktgewinn in Neumarkt: SV Pölling - SV Marienstein 2:2 (0:0)
(jsl) Pölling
Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende konnte der SV Marienstein erneut punkten. Beim SV Pölling kam die Elf von Trainer Stephan Zengerle zu einem 2:2. Dabei wären für das Bezirksliga-Schlusslicht sogar drei Punkte möglich gewesen, denn man führte zwischenzeitlich sogar mit 0:2.
Der fünftplatzierte SV Pölling, der als Favorit in die Partie ging, setzte die Gäste von Beginn an unter Druck, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Das Spiel beider Mannschaften war in der Anfangsphase von zahlreichen Fehlern geprägt. Mit fortschreitender Spieldauer fand der SVM immer besser ins Spiel und kam folgerichtig zur ersten Möglichkeit, als ein Freistoß von Rick Walther gefährlich abgefälscht wurde und knapp am linken Pfosten vorbeirauschte. Auch auf der Gegenseite sorgte eine Standardsituation für Gefahr: In Anschluss an einen Eckball wurde ein Flankenball gefährlich Richtung Tor gezogen, doch Torhüter Gabriel Rehm hielt sicher. Nach einer knappen halben Stunde wurde SVM-Stürmer Stephan Steib nach Kombination über Ramazan Mazlum und Andreas Knör in vielversprechender Abschlussposition der Ball gerade noch vom Fuß genommen. So ging es nach von beiden Seiten intensiv geführten 45 Minuten in die Halbzeit, nach der die Blau-Weißen einen Traumstart hinlegten: Eine Minute war gespielt, als Walther nach präzisem Zuspiel von Viktor Stoll abzog und sein Rechtsschuss fulminant im rechten Winkel einschlug. Und nur sechs Minuten später legten die Gäste nach. Nach Querpass von Fabian Streller brauchte Kapitän Knör den Ball nur noch über die Linie zu drücken. Die Hausherren erholten sich schnell von diesem Doppelschlag: Zunächst parierte Rehm einen Kopfball, der sich gefährlich senkte, doch nach 66 Spielminuten war er geschlagen: Nach einer Kombination über die rechten Seite tauchte Michael Knipfer alleine vor Rehm auf und traf sicher zum 1:2. Im Anschluss spielten die Vorstädter die wenigen Entlastungsangriffe nicht konsequent genug zu Ende, um für die Entscheidung zu sorgen. Die Oberpfälzer erhöhten nochmal den Druck, während der SVM in der Schlussphase versuchte, den Sieg über die Zeit zu retten. Dies gelang jedoch nicht, denn kurz vor Spielende schlug Kipfer erneut zu und rettete seinem Team zumindest einen Punkt.
SVM: Rehm - Hiller, Kammerbauer, Heimisch, Stoll - Kouakou, Knör, Streller, Mazlum, Walther - Steib (Krieglmeier, Kraus, Schmelz)
Schwierige Aufgabe in Neumarkt: SV Pölling - SV Marienstein (Sa. 16.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Die Erleichterung war der Mannschaft des SV Marienstein beim Volksfestbesuch im Anschluss an den ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende anzusehen. Bereits am Samstag (16.00 Uhr) bietet sich den Blau-Weißen die Möglichkeit, dieses positive Ergebnis zu bestätigen. Dabei hängen die Trauben für das Team von Stephan Zengerle jedoch hoch, denn man gastiert beim SV Pölling und damit beim Fünftplatzierten der Bezirksliga Mittelfranken 2. Die Mannschaft aus dem Neumarkter Ortsteil lies vor zwei Wochen aufhorchen, als sie Aufstiegsfavorit TuS Feuchtwangen mit 1:0 bezwang und auch am letzten Wochenende blieb sie beim 0:2 beim Henger SV ohne Gegentor. Um etwas Zählbares aus Pölling mitzunehmen, werden die Blau-Weißen ihre Chancen konsequent nutzen müssen. Diese Vorgabe setzten sie am vergangenen Samstag in der zweiten Halbzeit um, als sie ihre Abschlussschwäche ablegten und alle drei Treffer erzielten. Auch die Defensive um Torhüter Gabriel Rehm und Co-Trainer Viktor Stoll bereitete dem blau-weißen Anhang gegen den FSV Bad Windsheim Freude: Sie zeigte sich sattelfest, leistete sich keine Aussetzer und blieb erstmalig in der aktuellen Spielzeit ohne Gegentor. Zudem erfreut Zengerle die weitere Entspannung der Personalsituation: Mit Sebastian Schmelz, Raphael Kraus und Michael Liepold sind drei weitere Spieler wieder einsatzbereit und somit bieten sich ihm zusätzliche Alternativen für die Startaufstellung und für mögliche Einwechslungen.
Erster Saisonsieg zum Volksfest: SV Marienstein - FSV Bad Windsheim 3:0 (0:0)
(jsl) Marienstein
Am 10. Spieltag gelang dem SV Marienstein der heiß ersehnte erste Saisonsieg. Das Team von Trainer Stephan Zengerle bezwang den FSV Bad Windsheim mit 3:0. Entsprechend sprach der Coach nach dem Spiel von einem "ersten, aber wichtigen Schritt" für das Bezirksliga-Schlusslicht.
Der SV Marienstein trat von Beginn an engagiert auf und bereits nach wenigen Minuten scheiterte Stephan Steib freistehend an Gästekeeper Tobias Wiedmann. Kurz darauf brachte nach einem Eckball Co-Trainer Viktor Stoll nicht genug Druck hinter seinen Abschluss. In den Offensivreihen der Gäste versprühte Toptorjäger Dustin Lunz am meisten Gefahr, doch seine Dribblings wurden von der blau-weißen Defensive rechtzeitig gestoppt. Zengerle konnte im Volksfest-Heimspiel wieder auf Rick Walther und Fabian Streller zurückgreifen und beide vergaben kurz vor dem Pausenpfiff gute Möglichkeiten zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel platzte im blau-weißen Lager dann endlich der Knoten, als Walther einen Schuss aus der Drehung im Tor unterbrachte. Die Vorstädter entschieden sich daraufhin richtig und versuchten sofort nachzulegen, was in der Person von Ramazan Mazlum eindrucksvoll gelang: Nach Ballgewinn und schnellem Gegenangriff überlistete er Wiedmann mit einem Heber von der Strafraumlinie. Erst jetzt kamen die Mittelfranken etwas besser ins Spiel, doch bei den Abschlüssen aus der Distanzn war SVM-Torhüter Gabriel Rehm auf dem Posten. Dem SVM bot sich in der Schlussphase viel Raum für Konter. Einen davon schloss der eingewechselte Thomas Vitzthum eine Minute vor Spielende zum auch in der Höhe verdienten Endstand von 3:0 ab. Entsprechend glücklich zeigte sich Zengerle nach Spielende: "Der Sieg war längst überfällig. Wir haben bereits in den letzten Wochen immer wieder Moral bewiesen und uns heute endlich dafür belohnt. Langsam sind alle Mann wieder an Bord und wir kommen immer besser in Schwung. Wir müssen uns weiter Schritt für Schritt steigern und vor allem unsere Torchancen besser nutzen. Dann werden wir auch weiter Punkte sammeln."
SVM: Rehm - Kammerbauer, Stoll, Heimisch, Hiller - Kouakou, Streller, Knör, Walther, Mazlum - Steib (Viththum, Krieglmeier, Knauer).
Samstag (16.00 Uhr): SVM empfängt zum Volksfestheimspiel den FSV Bad Windsheim
(jsl) Marienstein
Neun Spieltage sind in der Bezirksliga Mittelfranken 2 mittlerweile absolviert und die Bilanz des SV Marienstein liest sich ernüchternd: Zwei magere Pünktchen stehen auf der Habenseite und der Abstand auf das rettende Ufer beträgt bereits sieben Punkte. Nichtsdestotrotz wird das Team von Stephan Zengerle am Samstag alles daran setzen, im zehnten Versuch den ersten Sieg einzufahren. Es gibt dazu wohl kaum einen besseren Zeitpunkt als das Volksfestheimspiel, wenn ab 16.00 Uhr der FSV Bad Windsheim im Hofmühl-Sportpark zu Gast ist. Die Gäste, denen eine stattliche Anreise von 130 Kilometern bevorsteht, rangieren auf Rang elf und sind derzeit in guter Form. Nach einem schwachen Saisonstart holten die Mittelfranken sieben Punkte aus den letzten drei Partien. Am letzten Wochenende schickten sie den Henger SV mit 5:0 nach Hause, wobei Torjäger Dustin Lunz drei Treffer erzielte. Der SVM stand hingegen nach dem 2:0 in Greding wieder einmal mit leeren Händen da. Zwar bescheinigte der Gredinger Trainer den Gästen eine starke Leistung, doch das nützt nichts, wenn Fehler in der Defensive und die individuelle Klasse eines gegnerischen Akteurs letztendlich ausreichen, um den Unterschied zu machen. Zugleich fehlte es dem Mariensteiner Offensivspiel an Durchschlagskraft und Kreativität: Spätestens in Strafraumnähe gingen die Ideen aus und die fehlenden Offensivspieler Rick Walther, Fabian Streller und Sebastian Schmelz wurden schmerzlich vermisst. Gegen Bad Windsheim muss Zengerle weiter auf Schmelz verzichten, während Walther und Streller wohl für zusätzliche Optionen im Angriff sorgen werden.