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Sa (16.00 Uhr): FSV Bad Windsheim - SV Marienstein
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein greift bereits zum ungewohnten Samstagstermin wieder in das Bezirksliga-Geschehen ein. Um 16.00 Uhr wird die Partie beim FSV Bad Windsheim angepfiffen. Nach dem 1:2 gegen den TSV Greding hofft SVM-Trainer Stephan Zengerle, dass seine Elf "wieder zu ihrem Spiel findet. Dann sollte auch auswärts etwas drin sein". An der Ausgangslage hat sich für die Blau-Weißen trotz der Heimniederlage zuletzt kaum etwas geändert, denn von den fünf letzten Teams der Tabelle konnte kein einziges dreifach punkten und so rangiert das Zengerle-Team weiterhin auf Rang 15 und somit auf dem ersten Abstiegsplatz. Der FSV Bad Windsheim katapultierte sich hingegen mit einem 0:2-Sieg bei Schlusslicht Henger SV um zwei Plätze nach oben auf Platz 11 und liegt damit vier Punkte vor dem SVM und kann mit einem Sieg weiter auf Distanz zu den Abstiegsrängen gehen. Da der SVM diese gerne erstmalig verlassen würde, ist mit einer umkämpften Partie zu rechnen, in der die Gäste von Beginn an hellwach sein und mit der nötigen Aggressivität zu Werke gehen müssen. Dabei hat man im blau-weißen Lager durchwegs gute Erinnerungen an den bevorstehenden Gegner: Im Hinspiel feierte man am 10. Spieltag mit 3:0 den ersten Saisonsieg. Seither nahm die Mariensteiner Elf eine tolle Entwicklung und schaffte den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Trainer Zengerle wird wohl auf Rick Walther und Paqual Krieglmeier verzichten müssen und auch hinter dem Einsatz von Stephan Steib steht noch ein Fragezeichen.
Erste Niederlage 2017: SV Marienstein - TSV Greding 1:3 (0:1)
SV Marienstein - TSV Greding 1:3 (0:1)
(jsl) Marienstein
Mit 1:3 musste sich der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 dem TSV Greding geschlagen geben und kassierte nach zuletzt zwei Siegen wieder eine Niederlage. "In den ersten 45 Minuten fehlte es uns an Aggressivität und wir fanden entsprechend nicht zu unserem Spiel. Mit der Leistung nach der Pause bin ich zufrieden und wir hätten den einen Punkt natürlich gerne mitgenommen, doch insgesamt geht der Gredinger Sieg schon in Ordnung", befand SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Eine der wenigen Mariensteiner Kombinationen führte in der 10. Minute zu einem von einem Gredinger Abwehrspieler geblockten Schussversuch durch Rick Walther und Stephan Steib setzte den Nachschuss über das Tor. In der Folge übernahmen die Gäste das Kommando auf dem Rasen und kamen zu ersten Gelegenheiten: Alexander Sipl verpasste nach einem Eckstoß knapp und SVM-Torhüter Gabriel Rehm war bei einem Flachschuss von Thomas Uldschmidt auf dem Posten. Die Blau-Weißen konnten kaum für Entlastung sorgen und hatten Glück, als Bernhard Kerl einen sehenswerten Freistoß aus 22 Metern an die Latte setzte und Rehm den anschließenden Kopfball sicher hielt. In der 33. Minute ging der TSV dann verdient in Führung: Nach einem langen Abschlag geriet eine Faustabwehr von Rehm zu kurz, Daniel Schlupf zeigte Übersicht und bediente Kerl, der aus drei Metern einschob.
Nach dem Seitenwechsel zeigte der SVM ein anderes Gesicht: Nun hatte die Zengerle-Elf mehr Spielanteile und bestimmte das Spiel. Doch gegen die drittbeste Abwehr der Liga fand man kein Mittel und so waren es die Gäste, die bei Gegenangriffen das Spiel hätten vorzeitig entscheiden müssen. Zunächst scheiterte Christoph Biedermann aus drei Metern an Rehm und auch Kerl scheiterte nach Querpass von Schlupf aus der Nahdistanz am glänzend reagierenden Rehm. So kamen die Vorstädter 10 Minuten vor Spielende nochmals zurück ins Spiel. Eine mit Effet getretene Freistoßflanke von Kapitän Andreas Knör sorgte für Verwirrung im Gredinger Strafraum und Steib netzte aus fünf Metern per Aufsetzer ein. Doch nur drei Minuten später hatten die Mittelfranken die passende Antwort parat: Nach einem Missverständnis in der SVM-Defensive staubte Kerl zum 1:2 ab. In der Schlussminute sorgte der eingewechselte Fabian Koller gegen die aufgerückten Mariensteiner mit dem 1:3 für den Schlusspunkt.
SVM weiter auf Punktejagd: SV Marienstein - TSV Greding (So. 15.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Die maximale Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien steht für den SV Marienstein nach der Winterpause auf der Habenseite. Das Blatt scheint sich im Kalenderjahr 2017 für die Vorstädter gewendet zu haben, wie das etwas glückliche 0:1 beim SV Mosbach vom vergangenen Wochenende beweist. "Dort haben wir endlich einmal ein nicht so gutes Spiel gewonnen. In der bisherigen Saison waren wir oft das überlegene Team mit den besseren Torchancen und mussten meist dennoch dem Gegner die Punkte überlassen", befindet SVM-Trainer Stephan Zengerle. Dies trifft auch auf das Hinspiel beim TSV Greding zu, das mit 2:0 endete. Eben jener TSV ist am Sonntag ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark zu Gast und kann als Tabellensiebter befreit aufspielen. Gegen das neue Tabellenschlusslicht Henger SV hatte der TSV zuletzt beim 3:0 keine Probleme und zuvor musste man sich beim Spitzenteam TuS Feuchtwangen nur knapp mit 1:0 geschlagen geben. Viel wird davon abhängen, ob die Blau-Weißen den Gredinger Abwehrriegel knacken können, denn nur die Landesligaaspiranten auf Aufkirchen und Feuchtwangen haben bislang weniger Gegentreffer kassiert. Zengerle geht gegen die "erfahrene und kompakte Gredinger Mannschaft" von einem schwierigen Spiel aus und wäre zufrieden, wenn sein Team nach den 90 Minuten 2017 "weiterhin ungeschlagen bleiben" würde. Im Idealfall winkt dann sogar der erstmalige Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz und diese Tatsache allein wird der Elf Anlass genug sein, erneut eine couragierte Leistung abzurufen.
Zweites Spiel, zweiter Sieg in 2017: SV Mosbach - SV Marienstein 0:1 (0:0)
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SV Mosbach - SV Marienstein 0:1 (0:0)
Nach dem 4:3-Heimerfolg über den SV Ornbau legte der SV Marienstein gestern prompt nach und gewann mit 0:1 beim SV Mosbach. Durch den zweiten Auswärtssieg der Saison machten die Blau-Weißen einen gehörigen Satz in der Tabelle: Mit der TSG Roth, dem BSV Woffenbach und dem Henger SV ließ man drei direkte Konkurrenten hinter sich, gab die rote Laterne ab und verbesserte sich von Rang 18 auf 15. Im Vergleich zur Vorwoche nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle zwei Änderungen vor: Der wieder genesene Viktor Stoll ersetzte Jonas Hiller in der Viererkette und Rick Walther stand für den beruflich verhinderten Stephan Steib in der Startformation. Nach einer von beiden Seiten verhaltenen Anfangsphase hatten die Hausherren die erste Gelegenheit des Spiels: Nach einem Einwurf stimmt die Abstimmung in der Mariensteiner Hintermannschaft nicht und der Mosbacher Abschluss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 17. Minute atmeten die Vorstädter auf, als Marcus Baumann einen Freistoß aus 18 Metern knapp über die Querlatte setzte. In einer auf beiden Seiten chancenarmen ersten Halbzeit agierten die Gäste aus einer kompakten Abwehr heraus und versuchten es immer wieder mit langen Bällen. Nach einem dieser weiten Zuspiele kam Rick Walther zum Abschluss und verbuchte die beste Mariensteiner Gelegenheit. Im zweiten Durchgang ging die Zengerle-Elf giftiger zu Werke und erkämpfte sich folglich viele zweite Bälle. In der 63. Spielminute segelte ein Freistoß in den Mosbacher Strafraum, den die Hintermannschaft nicht entscheidend klären konnte und nach einem Kopfballabpraller war Walther zur Stelle und markierte aus 7 Metern das 0:1. Bitter für den SVM-Angreifer: Bei der Aktion rauschte er mit dem Mosbacher Torhüter Daniel Hessler zusammen und musste verletzt vom Platz. In der Folge versuchten die Gäste die Heimmannschaft vom eigenen Tor fernzuhalten, was weitgehend gelang. In der 89. Spielminute kam Baumann nochmals zum Abschluss, doch Gabriel Rehm, der auch ansonsten ein sicherer Rückhalt gewesen war, hielt per toller Parade die drei Punkte fest.
SVM will nachlegen: SV Mosbach - SV Marienstein (Sonntag, 15.00 Uhr)
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Zum ersten Auswärtsspiel im neuen Kalenderjahr tritt der SV Marienstein am Sonntag (15.00 Uhr) beim SV Mosbach an. Wenn es nach dem Willen der Blau-Weißen geht, dürfen nach dem Heimerfolg vom letzten Wochenende gleich weitere Punkte auf das eigene Konto wandern. Die Hausherren rangieren mit Rang 8 im Mittelfeld der Tabelle und starteten letzten Sonntag mit einem aus SVM-Sicht erfreulichen Sieg in das neue Kalenderjahr. Bei Kellerkind Henger SV behielten sie mit 1:2 die Oberhand. Dabei zeigte sich der Mosbacher Top-Torjäger Marcus Baumann (14 Treffer) schon wieder in blendender Form und markierte beide Treffer. Viel wird am Sonntag davon abhängen, wie die SVM-Defensive ihn und seinen Sturmkollegen Manuel Beck (11 Treffer) in den Griff bekommt. Gegen den SV Ornbau zeigte sie sich mit Ausnahme einer Schwächephase in der zweiten Hälfte, die prompt mit zwei Gegentreffern bestraft wurde, sattelfest. Und auch in der Offensive scheint endgültig der Knoten geplatzt zu sein, was Ramazan Mazlum mit seinem Dreierpack eindrucksvoll unter Beweis stellte. Auf den engagierten, aber im Abschluss glücklosen Stephan Steib wird SVM-Trainer Stephan Zengerle am Sonntag beruflich verzichten müssen. Dafür steht Rick Walther wieder zur Verfügung. Ob Co-Trainer Viktor Stoll wieder zum Einsatz kommen kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Zengerle fährt jedenfalls optimistisch in den Feuchtwangener Ortsteil: "Wir sind momentan gut darin beraten, nur von Spiel zu Spiel zu denken. Im Hinspiel reichte den Mosbachern eine starke erste Hälfte zum Sieg. Angesichts unserer derzeitigen Verfassung gehe ich davon aus, dass dies nicht noch einmal der Fall sein wird. Wir rechnen uns dort durchaus einen oder drei Zähler aus."
Krimi mit Happy-End im Hofmühl-Sportpark: SV Marienstein - SV Ornbau 4:3 (2:1)
SV Marienstein - SV Ornbau 4:3 (2:1)
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Zum Start nach der Winterpause setzte der SV Marienstein im Bezirksliga-Abstiegskampf ein Zeichen und besiegte den viertplatzierten SV Ornbau mit 4:3. Entsprechend zufrieden zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel: "Trotz des tiefen Geläufs haben wir heute eine starke spielerische Leistung gezeigt. Fast hätte sich unsere schwache Chancenverwertung gerächt, aber umso erleichterter sind wir, dass es mit dem Dreier doch noch geklappt hat."
Bereits in der dritten Spielminute brannte es vor dem Gäste-Gehäuse, als Julian Bischof einen Abschluss von Andreas Knör zur Mitte abwehrte und Raffael Rudel im letzten Moment vor Stephan Steib klärte. Bis zur 20. Minute spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab, ehe ein Freistoß von Florian Sellinger aus halbrechter Position im kurzen Eck des SVM-Tors einschlug. Die Blau-Weißen steckten diesen Schock gut weg und hatten nach einer halben Stunde in Form eines Doppelschlags die passende Antwort parat: Zunächst schickte Steib Sebastian Heimisch steil und dieser wurde von Rudel im Strafraum unsanft gebremst. Ramazan Mazlum verwandelte den Strafstoß sicher in das linke untere Eck. Dann wurde Knör nach einer tollen Kombination durch Heimisch mustergültig bedient und nickte zum 2:1 ein. Nun schuf der SVM immer wieder Überzahl vor dem gegnerischen Tor und Steib scheiterte nach Querpass von Neuzugang Advam de Olivera aus fünf Metern an Bischof und wenig später verzog er aus der Drehung nur um Zentimeter. Nach dem Seitenwechsel hielt die Zengerle-Elf den Druck aufrecht und erneut Steib vergab allein auf Bischof zulaufend. Besser machte es Mazlum, der eine punktgenaue Flanke von Knör per Kopf im rechten oberen Toreck unterbrachte. Mit der Einwechslung von Markus Vierke bekamen die Gäste in der Folge mehr Stabilität in ihr Spiel und kamen prompt zurück: Zunächst bugsierte Raphael Kraus das Leder nach einer scharfen Hereingabe in das eigene Gehäuse (61.) und nur zwei Minuten später egalisierte Michael Gassner den Spielstand mit sehenswerter Schusstechnik aus halblinker Position. Als nach 70 Minuten Aaron Lederer ungehindert in Richtung Tor marschieren durfte und nur durch ein elfmeterwürdiges Foulspiel gestoppt werden konnte, schwante dem blau-weißen Anhang Böses. Doch Gabriel Rehm entschärfte den Strafstoß per starkem Reflex. Für das endgültige Happy-End sorgte Mazlum mit seinem dritten Treffer zehn Minuten vor Spielende: Aus 22 Metern zirkelte einen Freistoß über die Mauer hinweg zum Endstand von 4:3 in die Maschen.
Verspäteter Start in die Frühjahrsrunde: SV Marienstein - SV Ornbau (So. 15.00 Uhr)
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Nur ein einziges Spiel wurde in der Bezirksliga Mittelfranken 2 am letzten Wochenende abgesagt und dabei handelte es sich ausgerechnet um die Begegnung mit Beteiligung des SV Marienstein. Die Absage war zwar ärgerlich, aber absolut verständlich: Nach einem Brand im Januar war das Vereinsheim des gastgebenden FC Holzheim noch nicht funktionsfähig. Auch das stattdessen angesetzte Testspiel wurde von gegnerischer Seite abgesagt und so blieb den Vorstädtern nicht mehr als ein internes Trainingsspiel, um den Wettkampfmodus zumindest zu simulieren. Damit steigt die Zengerle-Elf am Sonntag um 15.00 Uhr mit einem Heimspiel in das Geschehen ein und zu Gast ist mit dem SV Ornbau ein echter Gradmesser. Die Gäste rangieren auf Rang drei und befinden sich mit drei bzw. sieben Punkten Rückstand in Lauerstellung auf das Spitzenduo aus Aufkirchen und Feuchtwangen. Die leisen Aufstiegshoffnungen erhielten am letzten Wochenende einen herben Dämpfer. Beim Kellerkind Henger SV ließ der SVO überraschend drei Punkte liegen und unterlag mit 3:1. Der übrigen direkten Konkurrenten des SVM im Abstiegskampf gelang indes kein dreifacher Punktgewinn und so könnte das Tabellenschlusslicht mit einem Sieg zum Auftakt der Frühjahrsrunde einigen Boden gut machen. SVM-Trainer Stephan Zengerle muss definitiv auf Rick Walther verzichten. Hinter den Einsätzen von Co-Trainer Viktor Stoll, Ramazan Mazlum und Neuzugang Advam Vital Rocha De Oliviera stehen noch Fragezeichen. Jedenfalls wäre Zengerle froh, wenn am Sonntag ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark der Ball rollen würde, was auf Grund der aktuellen Witterung durchaus noch fraglich ist.Ein weiteres Nachholspiel wäre angesichts von mittlerweile mitunter drei weniger absolvierten Spielen als die Konkurrenz nicht im Sinne der Blau-Weißen.
Winterpause ade: SVM kämpft um Klassenerhalt
14 Spieltage stehen für den SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 noch an – und die Zielsetzung ist klar: Es soll mindestens der 14. Platz erreicht und damit der Klassenerhalt gesichert werden. Dafür muss unser SVM jedoch vom derzeitigen letzten Tabellenplatz mit 17 Punkten um 4 Ränge nach oben klettern.
Nach der Winterpause müssen wir zuerst auswärts antreten und am kommenden Sonntag (5. März, 15 Uhr) zum FC Holzheim reisen. Dabei hat die Zengerle-Truppe noch eine Rechnung offen, denn die Oberpfälzer gewannen am sechsten Spieltag glücklich mit 2:1 in Marienstein. Matchwinner für die Holzheimer war dabei Torjäger Thomas Ingerling mit einem Doppelpack.
Seither hat unser SV Marienstein eine gute Entwicklung genommen und ist unbestritten in der Bezirksliga angekommen. Zum Rundenstart stellten die viel zu kurze Sommerpause und eine echte Verletzungsmisere Trainer Stephan Zengerle vor schwierige Aufgaben. Doch das Trainerteam Zengerle, Stoll und Hermann geht mit neuem Selbstbewusstsein in die Frühjahrsrunde, denn der SVM konnte trotz schwieriger Platz- und Witterungsverhältnisse eine recht ordentliche Vorbereitung durchziehen. Fünf Testspiele und ein mehrtägiges Trainingslager in Medulin bei Pula (Kroatien) sollten die Truppe auf Vordermann gebracht haben. Neben der körperlichen Fitness stand vor allem beim Trainingslager auch die Arbeit mit dem Ball sowie taktisches Verhalten und Einstudieren von Spielzügen auf dem Programm. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass nicht alle Spieler ausbildungs- bzw. berufsbedingt mit nach Kroatien konnten. In Kroatien bestritt der SVM auch zwei Testspiele, gegen den österreichischen Landesligisten SV Eberau verlor man mit 1:2, gegen die SG Rotschau aus der Vogtlandliga gewann man mit diesem Ergebnis. Ein herzlicher Dank geht auch an unsere Unterstützer, ohne die das Trainingslager ncht möglich gewesen wäre.
Vor dem Trainingslager trat man in heimischen Gefilden gegen zwei Bezirksligisten aus Oberbayern, den SV Manching (2:1-Sieg) und den ST Scheyern (0:1-Niederlage), jeweils auf Kunstrasen an. Das letzte Vorbereitungsspiel gegen den Bezirksligisten FC Sandersdorf gewann die Zengerle-Truppe im heimischen Hofmühl-Sportpark mit 7:1.
Für das Spiel in Holzheim kann Zengo leider noch nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen, um die Aufholjagd in der Bezirksliga Mittelfranken 2 zu starten. Mit im Kader steht zwar wohl erstmals in einem Punktspiel Advam Vital Rocha De Oliviera, einziger Neuzugang der Vorstädter im Winter. Allerdings fällt Stürmer Stephan Steib aus Dienstgründen aus und bei ein, zwei Spielern muss das letzte Training über einen Einsatz am Sonntag entscheiden.
Der Abstiegskampf wird wohl bis zum Ende spannend bleiben, liegen doch die acht Letztplatzierten nur sieben Punkte auseinander (SV Seligenporten II, FSV Bad Windsheim, SV Sportfreunde Dinkelsbühl, TSG 08 Roth, BSC Woffenbach, TSV 1860 Weißenburg, Henger SV, SV Marienstein). Vorteil für uns: Wir haben teilweise weniger Spiele als die direkten Abstiegskonkurrenten ausgetragen. Allerdings haben sich diese teilweise namhaft verstärkt, so kehrte vom Regionallisten Seligenporten Mario Swierkot, der auch schon beim Bayernligisten VFB Eichstätt gespielt hat, zum TSV 1860 Weißenburg zurück. Andere wie der BSC Woffenbach setzen dagegen auf einen neuen Trainer (Norbert Frey). Wir als SV Marienstein setzen hingegen auf Kontinuität und die mannschaftliche Geschlossenheit, die im Vorjahr zum Aufstieg trug und heuer den Klassenerhalt bringen soll.
Den Kampf um die Meisterschaft tragen wohl die beiden Nachbarvereine SC Aufkirchen (46 Punkte) und der TUS Feuchtwangen (45 Punkte) unter sich aus, der SV Ornbau und der ESV Ansbach/Eyb (beide 41 Punkte bei jeweils einem Spiel mehr) können wohl nur noch unter glücklichen Umständen in den Kampf um die ersten beiden Plätze eingreifen.
Samstag (14.00 Uhr): TSG Roth - SV Marienstein fällt aus
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Sofern es die Platzverhältnisse zulassen, tritt der SV Marienstein bereits am Samstag (14.00 Uhr) bei der TSG Roth an. Da das Heimspiel der Mittelfranken am letzten Samstag bereits abgesagt worden war, darf an der tatsächlichen Durchführung am Samstag zumindest gezweifelt werden. Nichtsdestotrotz bereiteten sich die Vorstädter unter der Woche akribisch auf den vorletzten Auftritt im Kalenderjahr 2016 vor. Um dieses nicht als Tabellenschlusslicht zu beenden, ist laut Trainer Stephan Zengerle nochmals ein "echter Kraftakt" von Nöten: "Da wir nach dem Aufstieg im Grunde keine Sommerpause hatten, spielen wir seit März ohne Unterbrechung durch und die Akkus meiner Jungs sind leer. Dennoch wollen wir mit den Partien in Roth und gegen Dinkelsbühl für einen positiven Jahresabschluss sorgen." Verlassen kann sich Zengerle zweifelsfrei auf die Einstellung seiner Jungs, die am vergangenen Sonntag nach 0:2-Rückstand zumindest noch einen Punkt erkämpften. Mit einem Sieg in Roth könnten die Blau-Weißen bis auf einen Punkt an die Hausherren heranrücken. Die dürften nach dem Spielausfall ausgeruht in das Spiel gehen, stehen nach zuvor zwei Punkten aus vier Spielen aber ebenfalls unter Druck und laufen bei einer Niederlage Gefahr auf einem Abstiegsplatz zu überwintern.
Aufholjagd mit Punktgewinn belohnt: SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg 2:2 (0:1)
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Beinahe hätte sich der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken erneut um den Lohn für seine Arbeit gebracht: Nachdem man gegen den TSV 1860 Weißenburg einen Zwei-Tore-Rückstand egalisiert hatte, bot sich dem TSV per Strafstoß die Chance auf den Sieg, doch mit der letzten Aktion des Spiels setzte Marc Hedwig das Leder an den Pfosten. "Trotz der schwierigen Platzverhältnisse und einiger Unzulänglichkeiten in unserem Spiel haben wir Moral bewiesen. Besonders freut mich, dass die Einwechselspieler einen großen Anteil am Punktgewinn haben", befand SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Nach dem achten Remis der Saison zieren die Blau-Weißen weiterhin das Tabellenende.
In der zerfahrenen ersten Halbzeit sahen die Zuschauer nur wenige Torraumszenen, die es jedoch in sich hatten: In der 11. Spielminute steckte Sebastian Schmelz durch auf Pasqual Krieglmeier und nach dessen Querpass setzte Sebastian Heimisch den Ball aus drei Metern neben den Pfosten. Nach 30 Minuten parierte SVM-Torhüter Gabriel Rehm einen Abschluss aus der Nahdistanz per Fußabwehr und auch beim Nachschuss war er auf dem Posten. Drei Minuten später war er jedoch geschlagen, als Sebastian Walter nach einer Flanke schnell schaltete und Rehm per Direktabnahme überwand. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel brachte Michael Böhm einen Freistoß von der linken Seite in Richtung kurzen Pfosten, wo Walter das Spielgerät entscheidend in das Tor abfälschte. Der SVM ließ sich von dieser kalten Dusche nicht beirren und verkürzte direkt nach dem Gegentreffer: Claver Kouakou setzte das Leder nach Hereingabe von Jonas Hiller aus sieben Metern in das linke untere Eck. Nun waren die Gastgeber im Spiel und hatten gute Chancen zum Ausgleich: Heimisch brachte den Ball nach Rückpass von Kouakou und wenig später bei einer Direktabnahme nicht im Tor unter und Ramazan Mazlums Kunstschuss aus 20 Metern touchierte die Latte. Nachdem die "Sechziger" wieder besser in das Spiel gefunden hatten, schlugen die Vorstädter zehn Minuten vor Spielende zu: Der starke Kouakou ließ seinen Gegenspieler an der Torauslinie alt aussehen und der eingewechselte Simon Knauer verwertete die Hereingabe per Kopf zum Ausgleich. In der Nachspielzeit fanden die hektischen Schlussminuten des Kellerduells ihren bereits erwähnten Höhepunkt.
Abstiegskampf pur im Hofmühl-Sportpark - Sonntag (14.00 Uhr): SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg
(jsl) Marienstein
Zum absoluten Kellerduell der Bezirksliga Mittelfranken 2 kommt es am Sonntag um 14.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark, wenn Schlusslicht SV Marienstein mit dem TSV 1860 Weißenburg den Vorletzten empfängt. Dabei treffen die beiden Verlierer des letzten Spieltags aufeinander. War die Niederlage in Feuchtwangen vor zwei Wochen noch absehbar, erlebte der TSV am letzten Samstag beim 1:2 gegen das damalige Schlusslicht Henger SV eine herbe Enttäuschung. Zur Halbzeit hatten die Weißenburger noch durch einen kuriosen Torwarttreffer per Abschlag geführt, gaben das Spiel in der zweiten Halbzeit jedoch noch aus der Hand. Mit einem dreifachen Punktgewinn in Dittenheim hätte der SVM sowohl den TSV als auch den Henger SV in der Tabelle überholen können, doch nach der ebenso unglücklichen wie ünnötigen 3:2-Niederlage haben die Vorstädter nun selbst die rote Laterne inne und möchten diese am Sonntag natürlich an die Weißenburger "Sechzger" weitergeben. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng es im Tabellenkeller momentan zugeht: Den Tabellenzwölften und das Schlusslicht (Rang 18) trennen gerade einmal fünf Punkte und mit einem Sieg können einige Plätze gut gemacht werden. Dies ist auch SVM-Trainer Stephan Zengerle bewusst: "Wir müssen die Niederlage in Dittenheim abhaken. Es ist schmerzhaft, dass der hohe Aufwand, den wir dort betrieben haben, nicht belohnt wurde. Auch gegen den TSV 1860 wird sich die Mannschaft wieder voll reinhauen und alles für den Sieg tun." Dabei muss Zengerle weiterhin auf die verletzten Stephan Steib und Johannes Kammerbauer verzichten und auch hinter dem Einsatz von Fabian Streller steht ein dickes Fragezeichen.
Bittere Last-Minute-Niederlage in Dittenheim: FV Dittenheim - SV Marienstein 3:2 (0:1)
(jsl) Dittenheim FV Dittenheim - SV Marienstein 3:2 (0:1) Einen bitteren Nachmittag erlebte der SV Marienstein beim Gastspiel in Dittenheim. 80 Minuten lang war die Zengerle-Elf auf der Gewinnerstraße und stand nach Schlusspfiff mit leeren Händen da. Da der Henger SV bereits am Samstag überraschend beim TSV 1860 Weißenburg gewann, fällt der SVM auf den letzten Tabellenplatz zurück. In der ersten Hälfte war beiden Teams der gegenseitige Respekt anzumerken und bei gegnerischem Ballbesitz zogen sie sich weit in die eigene Hälfte zurück. Ein zu hoch angesetzter Fernschuss von Stefan Wilhelm für den FV und ein Versuch von Raphael Kraus aus 32 Metern direkt in die Arme von FV-Schlussmann Andre Ballenberger waren bis kurz vor dem Seitenwechsel die einzig nennenswerten Offensivaktionen in einem umkämpften Spiel. In der 44. Spielminute war Andreas Knör nach einer schwach abgewehrten Hereingabe von Ramazan Mazlum gedankenschneller als sein Gegenspieler und aus spitzem Winkel schoss er ins lange Eck ein. Auf der Gegenseite hätte Philipp Unöder beinahe den Ausgleich markiert, doch sein Schuss aus dem Rückraum strich knapp am Pfosten vorbei. Mit viel Selbstbewusstsein kam der SVM nach der Halbzeit aus der Kabine und kontrollierte das Spiel. Eine zweifelhafte Elfmeterentscheidung des Unparteiischen brachte die Mittelfranken dann zurück ins Spiel. Unöder war zu Fall gekommen und Jonas Kipfmüller vollstreckte vom Punkt im Nachschuss, nachdem Gabriel Rehm zunächst pariert hatte. Doch auch dadurch ließen sich die Blau-Weißen nicht verunsichern und eine tolle Kombination über Mazlum und Sebastian Heimisch veredelte Kapitän Knör mit dem 1:2 aus der Nahdistanz. Nun verpasste es der SVM für die Entscheidung zu sorgen. Bei Gegenstößen verzog Rick Walther zwei mal aus aussichtsreicher Position und Knör wurde im letzten Moment geblockt. Erst in der Schlussviertelstunde zeigten sich die Dittenheimer wieder vor dem SVM-Tor: Zunächst zeigte sich Rehm zwei mal reaktionsschnell, doch beim sehenswerten Fernschuss von Kipfmüller in der 81. Minute war auch er machtlos. In den letzten Minuten drängten die Vorstädter nochmals auf den Siegtreffer. Die beste Gelegenheit hatte Heimisch, dessen Schuss von Ballenberger entschärft wurde. Die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen, als der SVM im Mittelfeld nicht konsequent störte und Unöder aus wenigen Metern ungedeckt zum schmeichelhaften Dittenheimer Siegtreffer einköpfen durfte.
Sonntag (14.00 Uhr): Erste Mannschaft gastiert in Dittenheim
(jsl) Marienstein Nach zuletzt zwei Heimspielen geht der SV Marienstein am kommenden Wochenend wieder auf Reise: Am Sonntag tritt die Zengerle-Elf um 14.00 Uhr beim FV Dittenheim an. Die Hausherren stoppten am vergangenen Sonntag ihre Negativserie nach drei Niederlagen in Serie und setzten sich bei Schlusslicht Henger SV mit 1:4 durch. Mit jeweils sechs Siegen, Niederlagen und Remis weist man eine ausgeglichene Bilanz auf und rangiert momentan auf Rang 10. Vor allem auf heimischen Rasen ist der FV ein unangenehmer Gegner: Einzig dem BSC Woffenbach gelang ein dreifacher Punktgewinn in Dittenheim. Ein solcher stünde dem SV Marienstein am Sonntag gut zu Gesicht, denn ein Überwintern auf einem Nichtabstiegsplatz ist vier Spieltage vor der Winterpause durchaus im Bereich des Möglichen. In diesen vier Partien treffen die Vorstädter auf Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte und rechnen sich dabei - vor allem nach den starken Leistungen der letzten Wochen - einiges aus. Nach dem 2:2 gegen den Tabellendritten ESV Ansbach/Eyb ist der SVM mit sieben Unentschieden alleiniger Remis-König der Liga. Mit den Mannschaften aus Dinkelsbühl und Woffenbach bzw. aus Weißenburg und Heng treten die Konkurrenten des SVM im Tabellenkeller in direkten Duellen gegeneinander an und insofern bietet sich den Vorstädtern am Sonntag die Chance einen großen Schritt in Richtung Nichtabstiegsplätze zu machen.
Sonntag (15.00 Uhr): Rückrundenauftakt gegen Mitaufsteiger im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Mitte Juli reiste der SV Marienstein zum Ligaauftakt zu Mitaufsteiger ESV Ansbach-Eyb und verlor dort mit 3:0, was der Auftakt zu neun sieglosen Spielen in Folge sein sollte. Am kommenden Sonntag empfängt die Zengerle-Elf den ESV zum Rückrundenauftakt im Hofmühl-Sportpark (15.00 Uhr) und ist nach der anfänglichen Durststrecke inzwischen in der Bezirksliga angekommen. Nur eine Niederlage steht in den letzten acht Spielen zu Buche und auch am vergangenen Wochenende stellte der SVM seine Ligatauglichkeit beim 1:1 gegen den SV Seligenporten II unter Beweis. Nach der ersten Hälfte hätte die Zengerle-Elf auch deutlich höher führen können und umso ärgerlicher war der späte Ausgleich. Zudem punkteten die direkten Konkurrenten aus Weißenburg und Bad Windsheim dreifach, wodurch der Abstand zum rettenden Ufer momentan fünf Punkte beträgt. Der Mitaufsteiger aus Ansbach findet sich nach der Hinrunde hingegen in der oberen Tabellenregion wieder. Bei fünf Punkten Rückstand auf Relegationsplatz 2 haben die Gäste nichts zu verschenken und werden auch am Sonntag sicherlich auf Sieg spielen. Mit 50 erzielten Toren ist die Offensive das Ansbacher Prunkstück und viel wird am Sonntag davon abhängen, wie gut die blau-weiße Hintermannschaft die gegnerischen Offensivakteure um Tim Eisenberger (9 Treffer) und David Scherb in den Griff bekommt. Dieser ist mit 20 Treffern Top-Torjäger der Liga und war auch am vergangenen Sonntag beim 1:1 beim Henger SV erfolgreich, wobei der ESV überraschend zwei Punkte liegen ließ. Mit bereits 38 Gegentreffern ist die Ansbacher Hintermannschaft hingegen alles andere als sattelfest und bei entsprechender Chancenverwertung ist durchaus eine Mariensteiner Überraschung möglich.
Remis zum Hinrundenabschluss: SV Marienstein - SV Seligenporten II 1:1 (1:0)
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SV Marienstein - SV Seligenporten 1:1 (1:0)
Zum Abschluss der Hinrunde trennten sich der SV Marienstein und der SV Seligenporten II mit 1:1. SVM-Trainer Stephan Zengerle sprach nach dem Spiel von einer letztendlich gerechten Punkteteilung: "Leider haben wir das Spiel nach der tollen ersten Hälfte im zweiten Durchgang etwas aus der Hand gegeben. Dass der Ausgleich letztendlich aus einer strittigen Freistoßentscheidung resultierte, ist natürlich bitter für meine Jungs."
Nach spielerischer Überlegenheit der technisch versierten Seligenportener in der Anfangsphase übernahm der SVM zusehends das Kommando im Hofmühl-Sportpark und kam zur ersten Torchance: Nach Steilpass von Ramazan Mazlum und Hereingabe von Fabian Streller kam Rick Walther in der Mitte einen Schritt zu spät. Nun kombinierten sich die Hausherren gefällig durch das Mittelfeld und nach einer dieser Ballstafetten wurde Kapitän Andreas Knör im letzten Moment geblockt. In der 20. Spielminute brachte Mazlum einen Eckball zur Mitte und Viktor Stoll verpasste die Kopfballverlängerung von Claver Kouakou um Zentimeter. Auf der Gegenseite lenkte Gabriel Rehm einen abgefälschten Flachschuss von Ali Yetkin um den Pfosten. Nach 33 Minute belohnten sich die Blau-Weißen für ihre engagierte Leistung: Mazlum chipte den Ball über die Abwehr in den Lauf von Streller und dieser schoss aus halblinker Position ins lange Eck ein. Fast wäre ein Doppelschlag gelungen, doch Walther setzte das Leder aus fast identischer Situation an den kurzen Pfosten. Kurz vor der Pause schickte Knör Walther steil, der jedoch verzog. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann ein anderes Bild: Der SVS schnürte die Vorstädter in der eigenen Hälte ein und drängte auf den Ausgleich. Rehm parierte gegen Yetkin aus der Nahdistanz und Marco Weber verzog aus 17 Metern. Während die SVM-Hintermannschaft in der Folge wieder sicherer stand, spielte man die sich bietenden Kontermöglichkeiten nicht konsequent genug zu Ende. In der 72. Spielminute parierte Rehm einen weiteren gefährlichen Weitschuss von Yetkin, ehe er drei Minuten später doch geschlagen war. Aus kurzer Distanz traf ein Seligenportener Akteur einen SVM-Verteidiger am Arm, was der Unparteiische mit einem Freistoßpfiff ahndete. Diese Chance ließ sich Weber aus 17 Metern zentraler Position nicht nehmen und setzte das Leder mit Hilfe des rechten Pfostens in die Maschen. In der hektischen Schlussphase schoss Walther nach einem langen Ball zum 2:1 ein, doch das Tor wurde wegen seines vorgehenden Körpereinsatzes nicht anerkannt.