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Wichtiger Dreier im Abstiegskampf: SV Marienstein - BSC Woffenbach 4:0 (3:0)

Sonntag, 23. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Der FC Holzheim und der Henger SV sorgten in der Bezirksliga Mittelfranken 2 für faustdicke Überraschungen. Der FC fertigte den Tabellenzweiten SC Aufkirchen mit 4:0 ab, während der bis dato Tabellenletzte aus Heng Spitzenreiter TuS Feuchtwangen ein 2:2 abtrotzte. Nutznießer der Ausrutscher ist Aufsteiger ESV Ansbach-Eyb, der sich schadlos hielt (2:1 gegen den SV Pölling) und bei jedoch zwei mehr absolvierten Spielen bis auf einen Punkt auf den TuS aufschloss. Zur Belohnung für das 2:2 durfte der Henger SV die rote Laterne an den BSC Woffenbach weiterreichen, der in Marienstein mit 4:0 unterlag. Der SVM vergrößerte durch den Heimsieg den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Punkte.

 

SV Marienstein - BSC Woffenbach 4:0 (3:0)

 

Nach dem Spiel sprach SVM-Trainer Stephan Zengerle von "drei äußerst wichtigen Punkten in einem extrem schweren Spiel", die sich seine Truppe verdient hat, "obwohl sie nicht ihre beste Leistung abgerufen hat". In der Tat prägte zahlreiche Ungenauigkeiten insbesondere die erste Hälfte. Bereits in der 2. Spielminute durfte Fabian Rackl nach einem Ballverlust der Blau-Weißen aus dem Rückraum abziehen, doch sein Schuss geriet zentral auf den fehlerfreien Torhüter Gabriel Rehm. Auf der Gegenseite hatte Ramazan Mazlum zu viel Platz und sein satter Schuss aus 28 Metern landete zum 1:0 in den Maschen. Die Gäste wollten direkt ausgleichen, doch Bastian Schmid verzog aus halbrechter Position. In der 16. Spielminute behauptete sich Andreas Knör im Zweikampf und wurde letztendlich von BSC-Schlussmann Philipp Reiner gestoppt. In der Folge tat die Zengerle-Elf zu wenig für das Spiel und schlug vor der Halbzeit doch doppelt zu. Zunächst schlug Mazlum einen Freistoß aus 30 Metern vor das Tor, wo ein Woffenbacher Akteur das Leder unhaltbar in das eigene Tor verlängerte. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Stephan Steib einen Querpass passieren, wodurch Claver Kouakou nur noch auf den ungedeckten Fabian Streller querlegen brauchte und dieser sicher einschob. Nach der aus SVM-Sicht äußerst effektive ersten Hälfte setzte Daniel Fink zunächst einen Kopfball auf das SVM-Gehäuse aus der Nahdistanz zu hoch an, ehe die Vorstädter die Entscheidung herbeiführten. Mit einem schönene Pass in die Tiefe schickte Steib Kapitän Knör steil, der Reiner umkurvte und zum 4:0 einschoss. In der Folge verteidigte der SVM geschickt und brachte das Ergebnis sicher über die Zeit. Ausnahme war ein Lattenkracher durch Rackl aus 20 Metern.

 


So (15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark: SV Marienstein - BSC Woffenbach

Samstag, 22. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am Sonntag tritt der SV Marienstein um 15.00 Uhr gegen den BSC Woffenbach an. Die Gäste sind zusammen mit Tabellenschlusslicht Henger SV im Abstiegskampf der Bezirksliga Mittelfranken 2 ins Hintertreffen geraten. Während die anderen Teams im Tabellenkeller seit der Winterpause fleißig Punkte sammelten, fuhr der BSC seither nur magere zwei Punkte ein. Bei mittlerweile sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer zählt für den Tabellenvorletzten am Sonntag im Hofmühl-Sportpark einzig ein Sieg. Ein solcher täte freilich auch den Hausherren gut, die einen Punkt über dem Strich liegen und weiter punkten wollen. Nur eine einzige Partie beendete die Zengerle-Elf seit der Winterpause als Verlierer und will nicht zuletzt angesichts des schwierigen Restprogrammes am Sonntag dreifach punkten. Neben Partien gegen die Spitzenmannschaften aus Aufkirchen und Feuchtwangen stehen dem SVM noch Duelle mit den direkten Abstiegskonkurrenten aus Seligenporten, Roth und Holzheim bevor. Wie schwierig die Spiele gegen die direkten Konkurrenten sind, zeigte sich in der Nachholpartie am vergangenen Montag, als dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang beim 1:1 gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl ein Punkt gerettet werden konnte. Eine solche Nachholpartie blieb der Woffenbacher Elf am Montag erspart, wodurch sie ausgeruhter in die Partie gehen wird. Ohnehin werden nach einer langen Saison die Kraftreserven der Blau-Weißen in den kommenden beiden Wochen eine entscheidende Rolle spielen. Neben den regulären Wochenendspielen stehen den Vorstädtern zwei weitere Nachholpartien unter der Woche und damit zwei englische Wochen in Folge ins Haus. Ein Start in diese Wochen der Wahrheit mit einem Sieg wäre folglich Gold wert.

 


SVM holt am Osterwochenende zwei Punkte: Spielberichte TV Büchenbach - SVM / SVM - Sportfreunde Dinkelsbühl

Montag, 17. April 2017

 

(jsl) Büchenbach / Marienstein

 

Im Rennen um den Landesliga-Aufstieg ist der TuS Feuchtwangen der große Gewinner des Osterwochenendes. Nachdem man am Samstag das Spitzenspiel beim SC Aufkirchen mit 1:3 gewonnen hatte, distanzierte man die Verfolger am Ostersamstag: Während der TuS mit 1:2 beim FC Holzheim gewann, teilten sich die beiden Verfolger aus Aufkirchen und Ansbach-Eyb die Punkte. Bei einem Spiel weniger beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auf den SC und den ESV Ansbach-Eyb nun drei Punkte. Ebenso spannend gestaltet sich am anderen Ende der Tabelle der Kampf um den Klassenverbleib. Dabei holte der SV Marienstein am Wochenende zwei wichtige Punkte. Während die Zengerle-Elf mit dem 2:2 beim TV Büchenbach zufrieden sein konnte, hatte sie sich im Heimspiel gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl mehr erhofft als den einen Punkt, durch den der Gegner aber immerhin auf Distanz gehalten werden konnte. Bei noch sieben ausstehenden Partien liegt der SVM einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

 

TV Büchenbach - SV Marienstein 2:2 (1:1)

 

In Büchenbach legte der SVM energisch los und der erste Angriff brachte die frühe Führung: Ramazan Mazlum spielte einen Steilpass auf den auf der rechten Seite gestarteten Andreas Knör, dieser umspielte seinen Gegenspieler und setzte das Leder sehenswert in das linke obere Toreck. Es war bereits der 13. Saisontreffer des Mariensteiner Kapitäns. Die Gäste spielten weiter druckvoll und Fabian Streller und Stephan Steib vergaben aus aussichtsreicher Position. Mitte der ersten Hälfte lösten sich die ersatzgeschwächten Hausherren vom Mariensteiner Dauerdruck und nutzten ihre erste Chance prompt: Nach einen Pfosten-Freistoß aus 25 Metern schaltete Kevin Löhlein am schnellsten und schoss aus kurzer Distanz ein. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Der SVM verfügte über mehr Spielanteile, während der TV durch seinen ansehnlichen Kombinationsfußball stets gefährlich blieb. Nach 64 Minuten brachte Mazlum seine Farben erneut in Führung: Aus spitzem Winkel brachte er einen Abpraller im Büchenbacher Tor unter. Im Anschluss verpassten die Vorstädter die Vorentscheidung: Nach einem Abstimmungsfehler hatte Steib das leere Tor vor sich, doch Simon Pangerl rettete spektakulär mit dem langen Bein. Kurz darauf traf Knör nach einer Flanke von Mazlum per Kopf nur den Pfosten. Diese schwache Chancenauswertung rächte sich 15 Minuten vor Spielende: Nach einem schnellen Gegenangriff über die rechte Seite gelangte der Ball in die Mitte zu Rene Werthner, der aus 14 Metern zum erneuten Ausgleich und damit Endstand von 2:2 traf.

 

SV Marienstein - Sportfreunde Dinkelsbühl 1:1 (0:1)

 

Im Duell mit dem direkten Konkurrenten im Tabellenkeller hatten beide Teams in der ersten Hälfte mit dem starken Regen zu kämpfen. Nach einer der seltenen Kombinationen gelangte das Leder zu Stephan Steib, doch dieser verzog in der Anfangsphase auf das kurze Eck. Ansonsten endeten die Ballstafetten spätestens am gegnerischen Strafraum und in der Defensive zeigte sich der SVM nach 30 Minuten nachlässig. Nach einem Eckball durfte Tim Müller unbedrängt einköpfen. Fast hätten die Gäste wenig später erhöht, doch Gabriel Rehm lenkte einen Freistoß von David Chlebisz an die Latte und Claver Kouakou konnte endgültig retten. Nach dem Seitenwechsel rettete Rehm erneut gegen Chlebisz und Kouakou klärte den Nachschuss in letzter Sekunde per Kopf. Mit nachlassendem Regen kämften sich die Vorstädter nun in das Spiel und kamen in der 65. Spielminute zum Ausgleich. Nach einem Eckball legte Sebastian Heimisch quer auf Kouakou und der Routinier drückte das Leder aus fünf Metern über die Linie. Fortan dominierten die Hausherren das Spielgeschehen. Zunächst wurde Andreas Knör gerade noch geblockt und wenig später brachte Viktor Stoll den Ball nach einer Standardsituation nicht im Tor unter. Nach 73. Minute setzte Steib seine Direktabnahme nach einer Heimisch-Hereingabe zu hoch an und nach einer Kopfballverlängerung durch Steib wurde der Winkel für Kouakou zu spitz. In der Schlussphase hatten dann die Gäste wieder die besseren Möglichkeiten. Bei einem Abschluss durch Johannes Bauer war Rehm auf dem Posten und nachdem Tim Müller das Leder aus sieben Metern über das Tor gejagt hatte, stand die verdiente Punkteteilung fest.

 


SVM über Ostern doppelt im Einsatz: Vorschau Samstag / Montag

Mittwoch, 12. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Acht Mannschaften werden die Abstiegsränge 15 bis 18 der Bezirksliga Mittelfranken 2 wohl unter sich ausmachen und der SVM will seine gute Ausgangsposition (2 Punkte Vorsprung auf Rang 15) auch über die Osterfeiertage behaupten. Dabei ist der SVM zwei mal im Einsatz. Zunächst steht am Samstag der 29. Spieltag auf dem Programm, der die Blau-Weißen zum TV Büchenbach führt. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen ist SVM-Trainer Stephan Zengerle vor dem Duell mit dem Tabellensechsten nicht bange: "Wir haben zuletzt gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte wertvolle Punkte geholt und hoffen, dass dieser Trend auch in Büchenbach anhält." Die Mittelfranken holten zuletzt gegen die Kellerkinder aus Woffenbach und Heng drei Zähler, während man gegen den Tabellenzweiten TuS Feuchtwangen leer ausging. Das Hinspiel konnte der SVM dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 für sich entscheiden und für diese Niederlage werden die Hausherren am Samstag sicherlich Revanche nehmen wollen. Nach zuletzt vier Siegen aus fünf Partien wird aber auch die Zengerle-Elf mit breiter Brust in die Partie gehen und versuchen, die Abstiegsränge weiter auf Distanz zu halten. Am Ostermontag wird dann die ausgefallene Partie des 22. Spieltags gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl nachgeholt und dabei steht der SVM vor einer richtungsweisenden Partie. Die Gäste sind direkter Konkurrent im Abstiegskampf und rangieren derzeit zwei Punkte hinter den Blau-Weißen. Die Gäste holten seit der Winterpause erst einen Sieg und verloren zuletzt mit 0:4 gegen Spitzenreiter SC Aufkirchen. Parallel dazu treten mit der TSG Roth gegen den Henger SV und dem TSV 1860 Weißenburg gegen den SV Seligenporten II abstiegsbedrohte Vereine in direkten Duellen gegeneinander an. SVM-Trainer Zengerle ist sich der Bedeutung der beiden Spiele bewusst: "Wir stehen vor einem entscheidenden Wochenende. Wenn wir ordentlich durchkommen, haben wir eine hervorragende Ausgangslage für die letzten Spieltage." Verzichten muss Zengerle auf den zuletzt zweifach erfolgreichen Rick Walther. Dafür steht Sebastian Heimisch in der Defensive wieder zur Verfügung.

 


SVM marschiert weiter: SV Marienstein - SV Pölling 3:0 (1:0)

Sonntag, 09. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

SV Marienstein - SV Pölling 3:0 (1:0)

 

Nach dem SV Ornbau vor zwei Wochen ließ mit dem SV Pölling erneut ein Team aus dem oberen Tabellendrittel Federn im Hofmühl-Sportpark. Der SV Marienstein setzte sich verdient mit 3:0 durch und machte damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit dem SV Seligenporten II und den Sportfreunden Dinkelsbühl ließ die Zengerle-Elf zwei weitere direkte Konkurrenten hinter sich und verbesserte sich im Tableau auf Rang 12 - selbstredend die bisher beste Saisonplatzierung. Im Vergleich zum 0:5-Erfolg vom letzten Wochenende änderte Stephan Zengerle die Startformation nur auf einer Position: Advam de Oliveira ersetzte den verhinderten Sebastian Heimisch in der Defensive. In der ersten Hälfte zeigten die Blau-Weißen große Laufbereitschaft und erspielten sich klare Feldvorteile. Den ersten Abschluss hatte Stephan Steib zu verzeichnen, der seinen Schuss aus 22 Metern jedoch zu hoch ansetzte. Ansonsten fanden die finalen Zuspiele zumeist keinen Abnehmer. Auf der Gegenseite verfehlte Gabriel Wohletz das Gehäuse und wenig später zeigte sich Gabriel Rehm bei einem weiteren Wohletz-Abschluss reaktionsschnell. Fast wäre SVP-Toptorjäger Michael Knipfer nach 34 Mintuen das 0:1 gelungen, doch Rehm und Sebastian Schmelz auf der Linie retteten mit vereinten Kräften. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff und damit zum bestmöglichen Zeitpunkt ging der SVM in Führung. Co-Trainer Viktor Stoll setzte einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert in das rechte obere Eck. In der zweiten Hälfte zollte der SVM dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten zunächst Tribut und der SVP kam stärker auf. Die beste Gelegenheit hatte Alexander Wild, doch Rehm war in Verbund mit Claver Kouakou wiederum zur Stelle und rettete die Führung. Den Blau-Weißen boten sich nun viele Räume zu Gegenangriffen, die zunächst zu schlampig zu Ende gespielt wurde. In der 78. Spielminute ersetzte Rick Walther Fabian Streller und schlug nur drei Minuten später zu. Steib steckte nach einem gewonnenen Laufduell auf Walther durch und dieser zeigte vor SVP-Schlussmann Andreas Müller keine Nerven. In der Schlussminute veredelte Walther seinen Kurzeinsatz: Aus der eigenen Hälfte startete er mit dem Ball und schloss sicher zum 3:0-Endstand ab.

 


Punktet der SVM weiter? SV Marienstein - SV Pölling (So, 15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark

Freitag, 07. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Immer noch begeistert ist SVM-Trainer Stephan Zengerle von der "leidenschaftlichen und begeisternden Leistung", die seine Elf letztes Wochenende beim 0:5-Kantersieg beim FSV Bad Windsheim abrief und die den SVM in dieser Saison erstmalig auf einen Nichtabstiegsplatz vorrücken ließ. Zugleich richtete Zengerle im Laufe der Woche den Blick natürlich schon wieder auf den bevorstehenden Gegner: "Ich hoffe, dass wir am Sonntag an diese Leistung anknüpfen können. Dies wird auch erforderlich sein, denn mit dem SV Pölling erwarten wir einen kampfstarken Gegner, der uns alles abverlangen wird und mit Michael Knipfer über einen herausragenden Mittelfeldakteur verfügt. In der Verfassung vom letzten Wochenende dürfte in der Bezirksliga aber gegen jeden Gegner etwas möglich sein." Während für die Vorstädter im Abstiegskampf jeder Punkt zählt, können die fünftplatzierten Gäste am Sonntag befreit aufspielen. Mit zehn Punkte aus den letzten vier Spielen kann das Team aus dem Neumarkter Ortsteil eine respektable Bilanz aufweisen. Gegen Schlusslicht Henger SV hatte der SVP zuletzt beim 5:3-Sieg jedoch überraschend viele Probleme und verspielte in einem kuriosen Spiel einen zwischenzeitlichen 3:1-Vorsprung, um letztendlich doch noch den Sieg einzufahren. Im Hinspiel war es der von Zengerle erwähnte Knipfer (16 Saisontreffer), der dafür sorgte, dass der SVP nach einem 0:2-Rückstand doch noch einen Punkt rettete. 29 der 52 Pöllinger Saisontore erzielte er zusammen mit seinem Sturmkollegen Philipp Kunze. Sollte die Mariensteiner Offensive um Kapitän und Toptorjäger Andreas Knör (12 Treffer) zugleich die zuletzt gezeigte Form bestätigen können, dürfen die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark (Anpfiff 15.00 Uhr) ein attraktives Spiel erwarten.

 


Dank Kantersieg erstmalig über dem Strich: FSV Bad Windsheim - SV Marienstein 0:5 (0:1)

Sonntag, 02. April 2017

(jsl) Bad Windsheim FSV Bad Windsheim - SV Marienstein 0:5 (0:1) Mit einem 0:5-Kantersieg beim FSV Bad Windsheim setzte der SV Marienstein ein deutliches Ausrufezeichen im Bezirksliga-Abstiegskampf. Zur Belohnung stehen die Vorstädter erstmalig in dieser Saison über dem Strich. Da der TSV 1860 Weißenburg gestern beim FC Holzheim in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierte, schob sich der SVM am TSV vorbei und verbesserte sich auf Rang 14. Während SVM-Trainer Stephan Zengerle in der Vorwoche noch die fehlende Aggressivität seiner Elf in der ersten Halbzeit bemängelt hatte, war sein Team am Samstag von Beginn an hellwach. Nach Balleroberungen im Mittelfeld wurden immer wieder gefährliche Angriffe über die schnellen Außenspieler Fabian Streller und Andreas Knör gefahren und auf diesem Weg fiel in der 18. Spielminute auch der Führungstreffer: Stephan Steib schickte Knör steil und dessen Querpass brauchte der aufgerückte Sebastian Heimisch nur noch einzuschieben. Kurz darauf hatte Streller nach Zuspiel von Ramazan Mazlum die Großchance zum 0:2, doch er jagte das Leder aus kurzer Distanz über die Querlatte. Nun kamen auch die Hausherren bei Standardsituationen zu ihren ersten Gelegenheiten: Nach einer Freistoßflanke verfehlte ein Kopfball nur knapp sein Ziel und auch ein direkter Freistoß kam dem Gehäuse von Gabriel Rehm gefährlich nahe. Auf Grund der Mariensteiner Spielanteile und weiterer Tormöglichkeiten waren die Hausherren mit dem Rückstand von 0:1 zur Halbzeit noch gut bedient. Auf Grund der mangelhaften Chancenverwertung kamen Erinnerungen an so manches Spiel der Hinserie hoch, doch diese Zweifel wurden direkt nach Wiederanpfiff umgehend beseitigt: Nach einem ungenau abgewehrten Eckball traf Kapitän Knör aus 16 Metern zum 0:2 und nach 53 Minuten erhöhte Streller nach einer schönen Kombination über Knör, Heimisch und Steib per Kopf auf 0:3. Die langen Bälle des FSV entschärfte die blau-weiße Defensive problemlos und auf der Gegenseite erspielte man sich Torchancen im Minutentakt. Eine davon nutzte Mazlum, als er nach Hereingabe von Streller traf. Den Schlusspunkt setzte abermals Knör, der 15 Minuten vor Spielende von Mazlum bedient wurde, den Torwart umkurvte und zum 0:5 abschloss.


Sa (16.00 Uhr): FSV Bad Windsheim - SV Marienstein

Mittwoch, 29. März 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Der SV Marienstein greift bereits zum ungewohnten Samstagstermin wieder in das Bezirksliga-Geschehen ein. Um 16.00 Uhr wird die Partie beim FSV Bad Windsheim angepfiffen. Nach dem 1:2 gegen den TSV Greding hofft SVM-Trainer Stephan Zengerle, dass seine Elf "wieder zu ihrem Spiel findet. Dann sollte auch auswärts etwas drin sein". An der Ausgangslage hat sich für die Blau-Weißen trotz der Heimniederlage zuletzt kaum etwas geändert, denn von den fünf letzten Teams der Tabelle konnte kein einziges dreifach punkten und so rangiert das Zengerle-Team weiterhin auf Rang 15 und somit auf dem ersten Abstiegsplatz. Der FSV Bad Windsheim katapultierte sich hingegen mit einem 0:2-Sieg bei Schlusslicht Henger SV um zwei Plätze nach oben auf Platz 11 und liegt damit vier Punkte vor dem SVM und kann mit einem Sieg weiter auf Distanz zu den Abstiegsrängen gehen. Da der SVM diese gerne erstmalig verlassen würde, ist mit einer umkämpften Partie zu rechnen, in der die Gäste von Beginn an hellwach sein und mit der nötigen Aggressivität zu Werke gehen müssen. Dabei hat man im blau-weißen Lager durchwegs gute Erinnerungen an den bevorstehenden Gegner: Im Hinspiel feierte man am 10. Spieltag mit 3:0 den ersten Saisonsieg. Seither nahm die Mariensteiner Elf eine tolle Entwicklung und schaffte den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Trainer Zengerle wird wohl auf Rick Walther und Paqual Krieglmeier verzichten müssen und auch hinter dem Einsatz von Stephan Steib steht noch ein Fragezeichen.

 


Erste Niederlage 2017: SV Marienstein - TSV Greding 1:3 (0:1)

Sonntag, 26. März 2017

SV Marienstein - TSV Greding 1:3 (0:1)

(jsl) Marienstein

Mit 1:3 musste sich der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 dem TSV Greding geschlagen geben und kassierte nach zuletzt zwei Siegen wieder eine Niederlage. "In den ersten 45 Minuten fehlte es uns an Aggressivität und wir fanden entsprechend nicht zu unserem Spiel. Mit der Leistung nach der Pause bin ich zufrieden und wir hätten den einen Punkt natürlich gerne mitgenommen, doch insgesamt geht der Gredinger Sieg schon in Ordnung", befand SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Eine der wenigen Mariensteiner Kombinationen führte in der 10. Minute zu einem von einem Gredinger Abwehrspieler geblockten Schussversuch durch Rick Walther und Stephan Steib setzte den Nachschuss über das Tor. In der Folge übernahmen die Gäste das Kommando auf dem Rasen und kamen zu ersten Gelegenheiten: Alexander Sipl verpasste nach einem Eckstoß knapp und SVM-Torhüter Gabriel Rehm war bei einem Flachschuss von Thomas Uldschmidt auf dem Posten. Die Blau-Weißen konnten kaum für Entlastung sorgen und hatten Glück, als Bernhard Kerl einen sehenswerten Freistoß aus 22 Metern an die Latte setzte und Rehm den anschließenden Kopfball sicher hielt. In der 33. Minute ging der TSV dann verdient in Führung: Nach einem langen Abschlag geriet eine Faustabwehr von Rehm zu kurz, Daniel Schlupf zeigte Übersicht und bediente Kerl, der aus drei Metern einschob.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der SVM ein anderes Gesicht: Nun hatte die Zengerle-Elf mehr Spielanteile und bestimmte das Spiel. Doch gegen die drittbeste Abwehr der Liga fand man kein Mittel und so waren es die Gäste, die bei Gegenangriffen das Spiel hätten vorzeitig entscheiden müssen. Zunächst scheiterte Christoph Biedermann aus drei Metern an Rehm und auch Kerl scheiterte nach Querpass von Schlupf aus der Nahdistanz am glänzend reagierenden Rehm. So kamen die Vorstädter 10 Minuten vor Spielende nochmals zurück ins Spiel. Eine mit Effet getretene Freistoßflanke von Kapitän Andreas Knör sorgte für Verwirrung im Gredinger Strafraum und Steib netzte aus fünf Metern per Aufsetzer ein. Doch nur drei Minuten später hatten die Mittelfranken die passende Antwort parat: Nach einem Missverständnis in der SVM-Defensive staubte Kerl zum 1:2 ab. In der Schlussminute sorgte der eingewechselte Fabian Koller gegen die aufgerückten Mariensteiner mit dem 1:3 für den Schlusspunkt.

 


SVM weiter auf Punktejagd: SV Marienstein - TSV Greding (So. 15.00 Uhr)

Mittwoch, 22. März 2017

(jsl) Marienstein

Die maximale Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien steht für den SV Marienstein nach der Winterpause auf der Habenseite. Das Blatt scheint sich im Kalenderjahr 2017 für die Vorstädter gewendet zu haben, wie das etwas glückliche 0:1 beim SV Mosbach vom vergangenen Wochenende beweist. "Dort haben wir endlich einmal ein nicht so gutes Spiel gewonnen. In der bisherigen Saison waren wir oft das überlegene Team mit den besseren Torchancen und mussten meist dennoch dem Gegner die Punkte überlassen", befindet SVM-Trainer Stephan Zengerle. Dies trifft auch auf das Hinspiel beim TSV Greding zu, das mit 2:0 endete. Eben jener TSV ist am Sonntag ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark zu Gast und kann als Tabellensiebter befreit aufspielen. Gegen das neue Tabellenschlusslicht Henger SV hatte der TSV zuletzt beim 3:0 keine Probleme und zuvor musste man sich beim Spitzenteam TuS Feuchtwangen nur knapp mit 1:0 geschlagen geben. Viel wird davon abhängen, ob die Blau-Weißen den Gredinger Abwehrriegel knacken können, denn nur die Landesligaaspiranten auf Aufkirchen und Feuchtwangen haben bislang weniger Gegentreffer kassiert. Zengerle geht gegen die "erfahrene und kompakte Gredinger Mannschaft" von einem schwierigen Spiel aus und wäre zufrieden, wenn sein Team nach den 90 Minuten 2017 "weiterhin ungeschlagen bleiben" würde. Im Idealfall winkt dann sogar der erstmalige Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz und diese Tatsache allein wird der Elf Anlass genug sein, erneut eine couragierte Leistung abzurufen.


Zweites Spiel, zweiter Sieg in 2017: SV Mosbach - SV Marienstein 0:1 (0:0)

Sonntag, 19. März 2017

 

(jsl) Mosbach

 

SV Mosbach - SV Marienstein 0:1 (0:0)

 

Nach dem 4:3-Heimerfolg über den SV Ornbau legte der SV Marienstein gestern prompt nach und gewann mit 0:1 beim SV Mosbach. Durch den zweiten Auswärtssieg der Saison machten die Blau-Weißen einen gehörigen Satz in der Tabelle: Mit der TSG Roth, dem BSV Woffenbach und dem Henger SV ließ man drei direkte Konkurrenten hinter sich, gab die rote Laterne ab und verbesserte sich von Rang 18 auf 15. Im Vergleich zur Vorwoche nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle zwei Änderungen vor: Der wieder genesene Viktor Stoll ersetzte Jonas Hiller in der Viererkette und Rick Walther stand für den beruflich verhinderten Stephan Steib in der Startformation. Nach einer von beiden Seiten verhaltenen Anfangsphase hatten die Hausherren die erste Gelegenheit des Spiels: Nach einem Einwurf stimmt die Abstimmung in der Mariensteiner Hintermannschaft nicht und der Mosbacher Abschluss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 17. Minute atmeten die Vorstädter auf, als Marcus Baumann einen Freistoß aus 18 Metern knapp über die Querlatte setzte. In einer auf beiden Seiten chancenarmen ersten Halbzeit agierten die Gäste aus einer kompakten Abwehr heraus und versuchten es immer wieder mit langen Bällen. Nach einem dieser weiten Zuspiele kam Rick Walther zum Abschluss und verbuchte die beste Mariensteiner Gelegenheit. Im zweiten Durchgang ging die Zengerle-Elf giftiger zu Werke und erkämpfte sich folglich viele zweite Bälle. In der 63. Spielminute segelte ein Freistoß in den Mosbacher Strafraum, den die Hintermannschaft nicht entscheidend klären konnte und nach einem Kopfballabpraller war Walther zur Stelle und markierte aus 7 Metern das 0:1. Bitter für den SVM-Angreifer: Bei der Aktion rauschte er mit dem Mosbacher Torhüter Daniel Hessler zusammen und musste verletzt vom Platz. In der Folge versuchten die Gäste die Heimmannschaft vom eigenen Tor fernzuhalten, was weitgehend gelang. In der 89. Spielminute kam Baumann nochmals zum Abschluss, doch Gabriel Rehm, der auch ansonsten ein sicherer Rückhalt gewesen war, hielt per toller Parade die drei Punkte fest.

 


SVM will nachlegen: SV Mosbach - SV Marienstein (Sonntag, 15.00 Uhr)

Donnerstag, 16. März 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Zum ersten Auswärtsspiel im neuen Kalenderjahr tritt der SV Marienstein am Sonntag (15.00 Uhr) beim SV Mosbach an. Wenn es nach dem Willen der Blau-Weißen geht, dürfen nach dem Heimerfolg vom letzten Wochenende gleich weitere Punkte auf das eigene Konto wandern. Die Hausherren rangieren mit Rang 8 im Mittelfeld der Tabelle und starteten letzten Sonntag mit einem aus SVM-Sicht erfreulichen Sieg in das neue Kalenderjahr. Bei Kellerkind Henger SV behielten sie mit 1:2 die Oberhand. Dabei zeigte sich der Mosbacher Top-Torjäger Marcus Baumann (14 Treffer) schon wieder in blendender Form und markierte beide Treffer. Viel wird am Sonntag davon abhängen, wie die SVM-Defensive ihn und seinen Sturmkollegen Manuel Beck (11 Treffer) in den Griff bekommt. Gegen den SV Ornbau zeigte sie sich mit Ausnahme einer Schwächephase in der zweiten Hälfte, die prompt mit zwei Gegentreffern bestraft wurde, sattelfest. Und auch in der Offensive scheint endgültig der Knoten geplatzt zu sein, was Ramazan Mazlum mit seinem Dreierpack eindrucksvoll unter Beweis stellte. Auf den engagierten, aber im Abschluss glücklosen Stephan Steib wird SVM-Trainer Stephan Zengerle am Sonntag beruflich verzichten müssen. Dafür steht Rick Walther wieder zur Verfügung. Ob Co-Trainer Viktor Stoll wieder zum Einsatz kommen kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Zengerle fährt jedenfalls optimistisch in den Feuchtwangener Ortsteil: "Wir sind momentan gut darin beraten, nur von Spiel zu Spiel zu denken. Im Hinspiel reichte den Mosbachern eine starke erste Hälfte zum Sieg. Angesichts unserer derzeitigen Verfassung gehe ich davon aus, dass dies nicht noch einmal der Fall sein wird. Wir rechnen uns dort durchaus einen oder drei Zähler aus."

 


Krimi mit Happy-End im Hofmühl-Sportpark: SV Marienstein - SV Ornbau 4:3 (2:1)

Sonntag, 12. März 2017

SV Marienstein - SV Ornbau 4:3 (2:1)

(jsl) Marienstein

Zum Start nach der Winterpause setzte der SV Marienstein im Bezirksliga-Abstiegskampf ein Zeichen und besiegte den viertplatzierten SV Ornbau mit 4:3. Entsprechend zufrieden zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel: "Trotz des tiefen Geläufs haben wir heute eine starke spielerische Leistung gezeigt. Fast hätte sich unsere schwache Chancenverwertung gerächt, aber umso erleichterter sind wir, dass es mit dem Dreier doch noch geklappt hat."

Bereits in der dritten Spielminute brannte es vor dem Gäste-Gehäuse, als Julian Bischof einen Abschluss von Andreas Knör zur Mitte abwehrte und Raffael Rudel im letzten Moment vor Stephan Steib klärte. Bis zur 20. Minute spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab, ehe ein Freistoß von Florian Sellinger aus halbrechter Position im kurzen Eck des SVM-Tors einschlug. Die Blau-Weißen steckten diesen Schock gut weg und hatten nach einer halben Stunde in Form eines Doppelschlags die passende Antwort parat: Zunächst schickte Steib Sebastian Heimisch steil und dieser wurde von Rudel im Strafraum unsanft gebremst. Ramazan Mazlum verwandelte den Strafstoß sicher in das linke untere Eck. Dann wurde Knör nach einer tollen Kombination durch Heimisch mustergültig bedient und nickte zum 2:1 ein. Nun schuf der SVM immer wieder Überzahl vor dem gegnerischen Tor und Steib scheiterte nach Querpass von Neuzugang Advam de Olivera aus fünf Metern an Bischof und wenig später verzog er aus der Drehung nur um Zentimeter. Nach dem Seitenwechsel hielt die Zengerle-Elf den Druck aufrecht und erneut Steib vergab allein auf Bischof zulaufend. Besser machte es Mazlum, der eine punktgenaue Flanke von Knör per Kopf im rechten oberen Toreck unterbrachte. Mit der Einwechslung von Markus Vierke bekamen die Gäste in der Folge mehr Stabilität in ihr Spiel und kamen prompt zurück: Zunächst bugsierte Raphael Kraus das Leder nach einer scharfen Hereingabe in das eigene Gehäuse (61.) und nur zwei Minuten später egalisierte Michael Gassner den Spielstand mit sehenswerter Schusstechnik aus halblinker Position. Als nach 70 Minuten Aaron Lederer ungehindert in Richtung Tor marschieren durfte und nur durch ein elfmeterwürdiges Foulspiel gestoppt werden konnte, schwante dem blau-weißen Anhang Böses. Doch Gabriel Rehm entschärfte den Strafstoß per starkem Reflex. Für das endgültige Happy-End sorgte Mazlum mit seinem dritten Treffer zehn Minuten vor Spielende: Aus 22 Metern zirkelte einen Freistoß über die Mauer hinweg zum Endstand von 4:3 in die Maschen.

Zur Bildergalerie vom Spiel SV Marienstein - SV Ornbau.


Verspäteter Start in die Frühjahrsrunde: SV Marienstein - SV Ornbau (So. 15.00 Uhr)

Donnerstag, 09. März 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Nur ein einziges Spiel wurde in der Bezirksliga Mittelfranken 2 am letzten Wochenende abgesagt und dabei handelte es sich ausgerechnet um die Begegnung mit Beteiligung des SV Marienstein. Die Absage war zwar ärgerlich, aber absolut verständlich: Nach einem Brand im Januar war das Vereinsheim des gastgebenden FC Holzheim noch nicht funktionsfähig. Auch das stattdessen angesetzte Testspiel wurde von gegnerischer Seite abgesagt und so blieb den Vorstädtern nicht mehr als ein internes Trainingsspiel, um den Wettkampfmodus zumindest zu simulieren. Damit steigt die Zengerle-Elf am Sonntag um 15.00 Uhr mit einem Heimspiel in das Geschehen ein und zu Gast ist mit dem SV Ornbau ein echter Gradmesser. Die Gäste rangieren auf Rang drei und befinden sich mit drei bzw. sieben Punkten Rückstand in Lauerstellung auf das Spitzenduo aus Aufkirchen und Feuchtwangen. Die leisen Aufstiegshoffnungen erhielten am letzten Wochenende einen herben Dämpfer. Beim Kellerkind Henger SV ließ der SVO überraschend drei Punkte liegen und unterlag mit 3:1. Der übrigen direkten Konkurrenten des SVM im Abstiegskampf gelang indes kein dreifacher Punktgewinn und so könnte das Tabellenschlusslicht mit einem Sieg zum Auftakt der Frühjahrsrunde einigen Boden gut machen. SVM-Trainer Stephan Zengerle muss definitiv auf Rick Walther verzichten. Hinter den Einsätzen von Co-Trainer Viktor Stoll, Ramazan Mazlum und Neuzugang Advam Vital Rocha De Oliviera stehen noch Fragezeichen. Jedenfalls wäre Zengerle froh, wenn am Sonntag ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark der Ball rollen würde, was auf Grund der aktuellen Witterung durchaus noch fraglich ist.Ein weiteres Nachholspiel wäre angesichts von mittlerweile mitunter drei weniger absolvierten Spielen als die Konkurrenz nicht im Sinne der Blau-Weißen.

 


Winterpause ade: SVM kämpft um Klassenerhalt

Donnerstag, 02. März 2017

14 Spieltage stehen für den SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 noch an – und die Zielsetzung ist klar: Es soll mindestens der 14. Platz erreicht und damit der Klassenerhalt gesichert werden. Dafür muss unser SVM jedoch vom derzeitigen letzten Tabellenplatz mit 17 Punkten um 4 Ränge nach oben klettern.

Nach der Winterpause müssen wir zuerst auswärts antreten und am kommenden Sonntag (5. März, 15 Uhr) zum FC Holzheim reisen. Dabei hat die Zengerle-Truppe noch eine Rechnung offen, denn die Oberpfälzer gewannen am sechsten Spieltag glücklich mit 2:1 in Marienstein. Matchwinner für die Holzheimer war dabei Torjäger Thomas Ingerling mit einem Doppelpack.

Seither hat unser SV Marienstein eine gute Entwicklung genommen und ist unbestritten in der Bezirksliga angekommen. Zum Rundenstart stellten die viel zu kurze Sommerpause und eine echte Verletzungsmisere Trainer Stephan Zengerle vor schwierige Aufgaben. Doch das Trainerteam Zengerle, Stoll und Hermann geht mit neuem Selbstbewusstsein in die Frühjahrsrunde, denn der SVM konnte trotz schwieriger Platz- und Witterungsverhältnisse eine recht ordentliche Vorbereitung durchziehen. Fünf Testspiele und ein mehrtägiges Trainingslager in Medulin bei Pula (Kroatien) sollten die Truppe auf Vordermann gebracht haben. Neben der körperlichen Fitness stand vor allem beim Trainingslager auch die Arbeit mit dem Ball sowie taktisches Verhalten und Einstudieren von Spielzügen auf dem Programm. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass nicht alle Spieler ausbildungs- bzw. berufsbedingt mit nach Kroatien konnten. In Kroatien bestritt der SVM auch zwei Testspiele, gegen den österreichischen Landesligisten SV Eberau verlor man mit 1:2, gegen die SG Rotschau aus der Vogtlandliga gewann man mit diesem Ergebnis. Ein herzlicher Dank geht auch an unsere Unterstützer, ohne die das Trainingslager ncht möglich gewesen wäre.

Vor dem Trainingslager trat man in heimischen Gefilden gegen zwei Bezirksligisten aus Oberbayern, den SV Manching (2:1-Sieg) und den ST Scheyern (0:1-Niederlage), jeweils auf Kunstrasen an. Das letzte Vorbereitungsspiel gegen den Bezirksligisten FC Sandersdorf gewann die Zengerle-Truppe im heimischen Hofmühl-Sportpark mit 7:1.

Für das Spiel in Holzheim kann Zengo leider noch nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen, um die Aufholjagd in der Bezirksliga Mittelfranken 2 zu starten. Mit im Kader steht zwar wohl erstmals in einem Punktspiel Advam Vital Rocha De Oliviera, einziger Neuzugang der Vorstädter im Winter. Allerdings fällt Stürmer Stephan Steib aus Dienstgründen aus und bei ein, zwei Spielern muss das letzte Training über einen Einsatz am Sonntag entscheiden.

Der Abstiegskampf wird wohl bis zum Ende spannend bleiben, liegen doch die acht Letztplatzierten nur sieben Punkte auseinander (SV Seligenporten II, FSV Bad Windsheim, SV Sportfreunde Dinkelsbühl, TSG 08 Roth, BSC Woffenbach, TSV 1860 Weißenburg, Henger SV, SV Marienstein). Vorteil für uns: Wir haben teilweise weniger Spiele als die direkten Abstiegskonkurrenten ausgetragen. Allerdings haben sich diese teilweise namhaft verstärkt, so kehrte vom Regionallisten Seligenporten Mario Swierkot, der auch schon beim Bayernligisten VFB Eichstätt gespielt hat, zum TSV 1860 Weißenburg zurück. Andere wie der BSC Woffenbach setzen dagegen auf einen neuen Trainer (Norbert Frey). Wir als SV Marienstein setzen hingegen auf Kontinuität und die mannschaftliche Geschlossenheit, die im Vorjahr zum Aufstieg trug und heuer den Klassenerhalt bringen soll.

Den Kampf um die Meisterschaft tragen wohl die beiden Nachbarvereine SC Aufkirchen (46 Punkte) und der TUS Feuchtwangen (45 Punkte) unter sich aus, der SV Ornbau und der ESV Ansbach/Eyb (beide 41 Punkte bei jeweils einem Spiel mehr) können wohl nur noch unter glücklichen Umständen in den Kampf um die ersten beiden Plätze eingreifen.