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Niederlage trotz Leistungssteigerung: TV Hilpoltstein - SV Marienstein 3:0 (2:0)
(jsl) Hilpoltstein
Der TSV 1860 Weißenburg strebt unaufhaltsam in Richtung Landesliga. Der Tabellenführer der Bezirksliga Mittelfranken Süd bezwang am Sonntag die abstiegsbedrohte SG TSV/DJK Herrieden mit 3:1, wobei alle Tore in der zweiten Halbzeit fielen. Der TSV verteidigte dadurch seinen Vorsprung von acht Punkten auf die ärgsten Verfolger. Der ASV Zirndorf (44 Punkte) setzte sich am Samstag etwas glücklich mit 2:1 gegen den SC Aufkirchen durch: Die Gäste vergaben zwei Mal vom Punkt. Keine Probleme hatte der punktgleiche FV Dittenheim beim 0:4 in Freystadt. Auch die Aufsteiger FC Wendelstein (42) und TV Hilpoltstein (40) wahrten am Samstag ihre Chancen auf den Relegationsrang. Der FC besiegte am Samstag den SV Raitersaich mit 3:1, der TV erledigte seine Pflichtaufgabe gegen den SV Marienstein.
TV Hilpoltstein – SV Marienstein 3:0 (2:0)
Die TV-Trainer Fabian Schäll und Florian Grau als auch SVM-Coach Dominik Pfuhler erwarteten nach den Leistungen des vergangenen Wochenendes eine Reaktion von ihren Teams. Dass nicht nur das Hilpoltsteiner Trainerduo nach dem 3:0-Sieg zufrieden war, lag an der Leistungssteigerung der Blau-Weißen im Vergleich zum 1:0 in Herrieden. "Heute zeigten die Jungs wieder die in dieser Liga notwendige Galligkeit und sie haben die Zweikämpfe über 90 Minuten angenommen. Aber gegen einen solchen Gegner ist für uns letztendlich nicht alles verteidigbar und der Hilpoltsteiner Sieg ist natürlich verdient. Wir haben aber auch eine ordentliche Leistung gezeigt", äußerte sich Pfuhler nicht unzufrieden nach Spielschluss. Erwartungsgemäß diktierten die Hausherren von Beginn an das Spielgeschehen und gingen nach einer guten Viertelstunde in Führung: Vigan Asani fand mit seinem Flankenball Jörg Kotschak, der relativ unbedrängt per Kopf erfolgreich war. Nur wenige Minuten später nutzten die Hausherren einen Fehler im Mariensteiner Aufbauspiel eiskalt aus, als Spielertrainer Grau auf Christian Herzog quer legte und dieser das Leder aus 16 Metern in den Winkel jagte. Die Blau-Weißen bäumten sich nun erfolgreich gegen ein mögliches Debakel auf und kamen immer besser in das Spiel. Vor dem Halbzeitpfiff hatte Andreas Knör nach einem Zuspiel in die Tiefe den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch er wurde noch entscheidend bedrängt, wodurch TV-Schlussmann Marius Gerlach parieren konnte. Nach dem Seitenwechsel versuchte der SVM nochmals alles – unter anderem durch die Hereinnahme von Jonas Hiller und Stephan Steib und die Umstellung von Vierer- auf Dreierkette. Steib war es auch, der die beste Mariensteiner Chance vergab, als er plötzlich vor dem TV-Tor auftauchte. Der Mariensteiner Mut wurde letztendlich nicht belohnt und so sorgten die Hausherren in der 75. Minute für die endgültige Entscheidung: Christoph Herzog spielte Mario Santoro sehenswert frei und dieser schob zum Endstand ein.
Sa. (14.00 Uhr): TV Hilpoltstein - SV Marienstein
(jsl) Marienstein
Acht Spieltage vor Saisonende steht der TSV 1860 Weißenburg mit stolzen acht Punkten Vorsprung an der Spitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Mit einem Sieg gegen die abstiegsgefährdete SG TSV/DJK Herrieden (24 Punkte) wollen die "Sechziger" am Sonntag einen weiteren Schritt in Richtung Landesliga machen. Im Kampf um den Relegationsplatz haben der ASV Zirndorf und der FV Dittenheim momentan die besten Karten. Der ASV setzte mit dem 0:6 beim TV Hilpoltstein zuletzt ein Ausrufezeichen und trifft nun auf den SC Aufkirchen (27), der sich noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt hat. Der FV Dittenheim will sich gegen den TSV Freystadt nach der 0:4-Niederlage im Spitzenspiel gegen den TSV 1860 rehabilitieren. Neben dem abgeschlagenen SV Marienstein (9 Punkte) haben die Freystädter (16) momentan die schlechtesten Karten im Abstiegskampf. Diese verschlechterten sich am letzten Sonntag durch die Siege der davor rangierenden Teams aus Ornbau (20), Roth (23) und Herrieden (24). Den SV Marienstein führt die Reise bereits am Samstag nach Hilpoltstein. Sa. (14.00 Uhr): TV Hilpoltstein – SV Marienstein Nicht nur von den Hausherren wird nach der 0:6-Niederlage eine Reaktion gefordert sein, sondern auch von den Gästen, die bei der SG TSV/DJK Herrieden zuletzt 1:0 verloren. Sollte diese gegen den Tabellensechsten ausbleiben, schwant SVM-Trainer Dominik Pfuhler Böses: "Die Trainer Florian Grau und Fabian Schäll, auf die ich mich sehr freue, werden ihre Elf nach der Klatsche gut einstellen und der TV wird sicherlich auf Wiedergutmachung aus sein. Wenn wir da nicht wieder eine Schippe drauflegen und Vollgas geben, endet ein solches Spiel schnell in einem Debakel." Mit nur vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist für den TV weiterhin vieles möglich und entsprechend motiviert werden die Mittelfranken zu Werke gehen. Um eine Niederlage zu verhindern arbeiteten Pfuhler und seine Jungs das 1:0 in Herrieden unter der Woche auf und analysierten die Fehler. "Die Galligkeit, die uns gegen Zirndorf und Freystadt so stark gemacht hat, fehlte uns leider in Herrieden, weswegen wir unglücklich, aber nicht unverdient die drei Punkte dort gelassen haben."
Niederlage in der Schlussminute: SG TSV/DJK Herrieden - SV Marienstein 1:0 (0:0)
(jsl) Herrieden
Überraschend eindeutige Angelegenheiten waren die beiden Topspiele der Bezirksliga Mittelfranken Süd am Samstag. Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg ließ dem bis dato zweitplatzierten FV Dittenheim beim 0:4 keine Chance und so mancher spricht angesichts von nun acht Punkten Vorsprung von einer Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft. Den Relegationsplatz zwei hat nun der ASV Zirndorf inne, der es noch deutlicher machte: Der TV Hilpoltstein wurde mit 0:6 abgefertigt, wobei es schon zur Halbzeit 0:5 stand. Am anderen Ende der Tabelle holte die TSG Roth (Rang 13/23 Punkte) durch ein 2:1 drei wichtige Zähler gegen den FC Dombühl. Das Kellerduell zwischen dem SV Ornbau (14/20) und dem TSV Freystadt (15/16) entschieden die Hausherren mit 2:0 für sich. Knapp über dem Strich steht die SG TSV/DJK Herrieden (22/24), die am Sonntag den SV Marienstein empfing und durch ein Tor in der Schlussminute mit 1:0 gewann.
SG TSV/DJK Herrieden – SV Marienstein 1:0 (0:0)
Die mit zwei Siegen aus der Pause gestarteten Vorstädter kassierten am Sonntag damit die zweite Niederlage in Folge. "Die Pleite geht leider in Ordnung. Wir haben körperlich nicht gut genug dagegen gehalten und uns zu viele leichtsinnige Ballverluste geleistet. Auch was Körpersprache und Einsatzwille betrifft, konnten die Jungs nicht an die Spiele gegen Freystadt und Zirndorf anknüpfen", befand Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff. Nach einer langen Phase des Abtastens auf schwachem Bezirksliga-Niveau dauerte es bis zur 25. Spielminute, ehe Tobias Fischer mit einem zu hoch angesetzten Schuss aus 22 Metern für etwas Torgefahr sorgte. Ebenfalls aus der Ferne probierte es Kai Emmendörfer und sein Schuss rauschte nur um Zentimeter am rechten Kreuzeck des SVM-Tores vorbei. Auf der Gegenseite eroberte Philipp Fink den Ball im Mittelfeld und bediente Timo Bosch, der zu zentral zielte. Kurz vor der Pause fand auch Andreas Knör seinen Meister in SG-Schlussmann Christoph Kowalski. Auch nach dem Seitenwechsel hatte die SG mehr Spielanteile, wobei sie jedoch kaum zwingend wurde. Auch den Blau-Weißen mangelte es bei Gegenangriffen an Präzision. Am gefährlichsten wurde es noch, als Stefan Kiermeyer über die rechte Seite zur Mitte zog und mit seinem Zuspiel keinen Abnehmer am langen Pfosten fand. Als alle mit einem torlosen Remis rechneten, kam die SG doch noch zum Siegtreffer und dessen Entstehungsgeschichte war aus Mariensteiner Sicht äußerst ärgerlich: Eine eigentlich misslungene Flanke wurde von einem SG-Akteur verlängert und sprang dadurch aus wenigen Zentimetern an die Hand eines Mariensteiner Verteidigers, was der Unparteiische mit einem Elfmeterpfiff belegte. SVM-Torhüter Gabriel Rehm erahnte zwar die Ecke, doch Emmendörfer schoss zu platziert in das linke untere Eck und sorgte damit für den ersten Herriedener Sieg nach dem Liga-Restart.
So. (15.00): Auswärtsspiel in Herrieden
(jsl) Marienstein
Am Samstag kommt es in Dittenheim zum Gipfeltreffer der Bezirksliga Mittelfranken Süd statt, wenn der zweitplatzierte FV (41 Punkte) den TSV 1860 Weißenburg (46) empfängt. Bereits am letzten Wochenende bauten die "Sechziger" dank der Patzer der direkten Konkurrenten ihren Vorsprung aus und bei einem Sieg in Dittenheim betrüge der Vorsprung bereist mindestens sieben Punkte. Ebenfalls am Samstag kommt es mit der Partie des sechstplatzierten TV Hilpoltstein (37) gegen den viertplatzierten ASV Zirndorf (38) zu einem Verfolgerduell, wobei beide Teams wohl vor allem noch Hoffnungen auf Relegationsplatz 2 hegen dürften. Diese möchte auch der ESV Ansbach/Eyb (37) mit einem Sieg im Heimspiel gegen den STV Deutenbach untermauern. Der drittplatzierte FC Wendelstein (39) greift hingegen an diesem Wochenende nicht in das Geschehen ein. Im Tabellenkeller setzten am letzten Spieltag der SV Ornbau (17 Punkte) und die vor dem SV auf Relegationsplatz 13 liegende TSG Roth (20) mit dreifachen Punktgewinnen Ausrufezeichen. Dank eines 1:1 beim ASV Zirndorf liegt die SG TSV/DJK Herrieden (21) weiterhin knapp über dem Strich und empfängt am Sonntag den SV Marienstein.
So. (15.00 Uhr): SG TSV/DJK Herrieden – SV Marienstein
Beim Ligaprimus setzte es für die Vorstädter am letzten Wochenende die erwartbare Niederlage und so blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler mit seinem Team lieber auf die beiden Spiele davor zurück: "Wir wollen am Sonntag wieder an die Leistungen bei den Siegen gegen Zirndorf und Freystadt anknüpfen und uns in jedem Spiel weiterentwickeln. In Herrieden zu spielen ist immer eine unangenehme Aufgabe, aber wir wollen weiterhin jedes Spiel gewinnen und es geht für unsere junge Elf auch darum, die Bezirksliga-Spiele zu genießen. Der Druck liegt auf Grund der Tabellensituation freilich bei den Hausherren." Für das Schlusslicht geht es im Oktober wöchentlich auf Reisen: Die Partie in Herrieden ist das zweite von vier Auswärtsspielen in Folge.
Nichts zu holen beim Spitzenreiter: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 5:0 (3:0)
(jsl)
Mit dem TSV 1860 Weißenburg, dem FC Wendelstein und dem ASV Zirndorf waren drei Topmannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits am Samstag im Einsatz. Sowohl der FC Wendelstein, der mit 1:3 gegen den TV Hilpoltstein verlor, als auch der ASV Zirndorf, der gegen die SG TSV/DJK Herrieden nicht über ein 1:1 hinauskam, leisteten sich Ausrutscher. Nutznießer war Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg, der sich gegen den SV Marienstein souverän mit 5:0 durchsetzte und damit die beiden Verfolger auf sieben bzw. acht Punkte distanzierte. Am Sonntag Abend war das Weißenburger Glück dann perfekt, denn der zweitplatzierte FV Dittenheim verlor überraschend mit 2:3 gegen den abstiegsbedrohten SV Ornbau und hat nun bereits fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter.
TSV 1860 Weißenburg – SV Marienstein 5:0 (3:0)
Für den SV Marienstein setzte es in Weißenburg die erste Niederlage nach dem Liga-Restart. "Um gegen diese Spitzenmannschaft zu bestehen, muss einfach alles stimmen. Uns fehlte nach dem Mittwochspiel die nötige Spritzigkeit und auch in einigen Situationen das Glück. Nach den beiden Siegen zuletzt ist so eine Klatsche natürlich enttäuschend, aber wir müssen uns nicht schämen. Hier werden noch einige Mannschaften Federn lassen", ordnete SVM-Trainer Dominik Pfuhler die Niederlage des Schlusslichts beim Tabellenführer ein. Die Hausherren wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und dominierten das Spielgeschehen klar. Logische Folge war das 1:0 nach nur zehn Minuten: Jonas Ochsenkiel überwand SVM-Torhüter Gabriel Rehm nach Zuspiel von Robin Renner aus der Nahdistanz. In der 21. Spielminute tauchte Renner selbst frei vor Rehm auf und erhöhte auf 2:0. Mit etwas Glück wäre den Vorstädtern beinahe der überraschende Anschlusstreffer gelungen, doch der Kopfball von Oliver Reichenberger nach einer Standardsituation sprang an den Querbalken. Spätestens durch das 3:0 mit dem Pausenpfiff war das Spiel entschieden, als Max Pfann auf Renner durchsteckte und dieser einschoss. Im zweiten Durchgang waren die Blau-Weißen auf Schadensbegrenzung aus und dies gelang ihnen zunächst, indem sie die Zweikämpfe besser annahmen. Erst in den Schlussminuten erhöhte der Ligaprimus. Zunächst nutzte Daniel Hofrichter einen Ballverlust im Mariensteiner Aufbauspiel gnadenlos aus und in der Schlussminute sorgte ein Eigentor für den Endstand.
Spielbericht zum zweiten Sieg in Folge und Vorschau auf das Wochenende
(jsl) Marienstein
Drei Nachholspiele wurden am Mittwoch in der Bezirksliga Mittelfranken Süd absolviert. Im zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld besiegte der SV Raitersaich den ESV Ansbach/Eyb mit 3:1. Im Tabellenkeller holte der SC Aufkirchen durch ein 1:0 drei wichtige Punkte gegen den STV Deutenbach und hat nun ein Polster von sieben Punkten auf Relegationsrang 13. Mit einem Sieg beim SV Marienstein hätte der TSV Freystadt (16 Punkte) die TSG Roth (17) von diesem verdrängen können. Doch der SVM behielt mit 2:0 die Oberhand und feierte damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel nach der Wiederaufnahme des Punktspielbetriebs. Das Schlusslicht erhöhte dadurch sein Punktekonto auf neun Zähler. "Das war heute wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben gut verteidigt, kaum etwas zugelassen und auch schön nach vorne gespielt", fand SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach dem Spiel nur lobende Worte für seine Elf. Die Anfangsphase auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau gehörte den Gästen, die in der Anfangsphase zu zwei Chancen kamen: Michael Hußendörfer zielte nach einem Ball von der rechten Seite volley knapp am linken Pfosten vorbei und Tobias Meier scheiterte an SVM-Torhüter Gabriel Rehm, der per Fußreflex parierte. Über die Zweikämpfe fanden die Hausherren in der Folge immer besser in das Spiel und Thomas Dirsch prüfte erstmalig TSV-Torhüter Niklas Kienlein. Eine tolle Kombination führte in der 35. Minute zum 1:0. Nach Zuspiel von Maximlian Lindermeier flankte Sebastian Heimisch von der rechten Seite und fand Andreas Knör, der das Leder mustergültig annahm und ins lange Eck einschoss. Nun war der SVM am Drücker und Kienlein musste bei einem Rechtsschuss von Oliver Reichenberger retten. Nach dem Seitenwechsel agierten die Blau-Weißen weiterhin konzentriert und erhöhten in der 59. Minute. Nach einer Standardsituation war Lindermeier vollkommen frei und überwand Kienlein per Beinschuss. In der Folge drängte der TSV auf den Anschlusstreffer. Klare Torchancen blieben jedoch Mangelware. Rehm parierte einen Abschluss aus 16 Metern und ein strammer Schuss von Murat Yilmaz verfehlte sein Ziel. In der Schlussphase überstand die Elf um Kapitän Philipp Fink noch einige brenzlige Standardsituationen und spiele selbst Gegenangriffe nicht konsequent genug aus, wodurch es beim 2:0 blieb.
Bereits am Samstag wartet die nächste Aufgabe auf den SVM, wenn man um 14.00 Uhr beim TSV 1860 Weißenburg und damit beim Spitzenreiter gastiert. Pfuhler und seine Elf sind sich der Schwere dieser Aufgabe bewusst: "Wir befinden uns natürlich im Aufwind, wollen mutig spielen und auch den TSV ärgern. Aber alles andere als ein Weißenburger Sieg wäre natürlich eine große Überraschung. Sie spielen zu Hause, wollen unbedingt aufsteigen und nach unseren beiden Siegen wird uns auch sicherlich niemand mehr unterschätzen." Personell muss Pfuhler am Samstag auf Jonas Hiller, Stephan Steib und Thomas Dirsch verzichten, dafür stehen Jakob Luff und Raphael Kraus wieder zur Verfügung. Der TSV 1860 Weißenburg unterstützt die an Leukämie erkrankte 13-jährige Alina und so findet am Samstag von 10-19 Uhr im Sportpark Rezataue eine Typisierungsaktion der Aktion Knochenmarkspende Bayern statt, an der sich natürlich auch
die Vorstädter nach dem Spiel beteiligen werden.
Mi. (19.00 Uhr): Nachholpartie auf Kunstrasen
(jsl) Marienstein
In einem Nachholspiel des 15. Spieltags trifft der SV Marienstein am Mittwoch auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau auf den TSV Freystadt. Bei dieser Ansetzung handelt es sich bereits um den dritten Anlauf, denn weder zum ursprünglichen Termin Anfang November noch zum Nachholtermin im Dezember war die Partie zur Austragung gekommen. Die Gäste stehen mit 16 Punkten auf Tabellenrang 14 und damit auf dem ersten direkten Abstiegsplatz. Am Sonntag kassierten sie in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich gegen den SV Raitersaich und stehen damit am Mittwoch bereits gehörig unter Druck. Einen solchen spüren die am Tabellenende rangierenden Hausherren nicht, wie SVM-Trainer Dominik Pfuhler bestätigt: "Wir können weiterhin befreit aufspielen und wollen jedes Spiel gewinnen. Bis auf Rafael Kraus sind am Mittwoch alle Mann an Bord und auf dem Kunstrasenplatz fühlen wir uns inzwischen ganz wohl." Nach dem spielfreien Wochenende gehen die Blau-Weißen ausgeruht in das Flutlichtspiel und wollen an den Überraschungs-Coup gegen den ASV Zirndorf vom vorletzten Sonntag anknüpfen. Besser konnte der Pflichtspieleinstand für Pfuhler kaum laufen: "Freilich sind wir in der ersten Halbzeit unterschätzt worden und hatten angesichts der Zirndorfer Übermacht nach dem 2:1-Anschlusstreffer auch etwas Glück. Aber letztendlich war der Sieg verdient und diesen Erfolg haben sich die Jungs mit einer tollen Leistung und einem starken Torhüter im Rücken hart erarbeitet." Parallel zur Partie des SVM, die um 19.00 Uhr angepfiffen wird, finden zwei weitere Nachholspiele der Bezirksliga Mittelfranken Süd statt. Der SV Raitersaich (Rang 8) empfängt den ESV Ansbach/Eyb (5) und der SC Aufkirchen (11) den STV Deutenbach (10).
SVM - TSV Freystadt: mit Zuschauern und Hygienekonzept
Am Mittwochabend findet das Spiel gegen den TSV Freystadt auf dem Kunstrasen an der Schottenau statt. Spielbeginn ist 19 Uhr.
Auch dort sind wieder Zuschauer unter Einhaltung unseres Hygiene-Konzepts erlaubt.
Bitte tragt alle Eure Mund-Nasen-Masken beim Einlass und auf dem Weg zu Eurem Platz, haltet den Abstand von 1,5 Meter zu anderen Zuschauern ein und tragt Eure persönlichen Daten beim Einlass ein.
Ihr könnt Eure Daten entweder manuell auf Zetteln eingeben oder digital über das Aufrufen einer Webseite mittels QR-Code oder durch direkte Adress-Eingabe.
Wir freuen uns auf Euch!
Euer SV Marienstein
Neue Trikots mit 12 Toren eingeweiht
Einen schönen Erfolg erzielte unsere U11/2 (Jahrgang 2011) mit einem 12:1 (8:1) bei toller Flutlichtatmosphäre gegen die DJK Dollnstein.
Dabei wurden die von der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte gesponserten neuen Trikots in edlem navy-blau gebührend eingeweiht.
U7 - Training entfällt heute - 25.09.
Nächste Woche geht's weiter, geplant ist ein Spiel gegen die Bambinis des VfB Eichstätt.
Erster Saisonsieg: SV Marienstein - ASV Zirndorf 2:1 (2:0)
(jsl) Marienstein
Zum Re-Start der Bezirksliga Mittelfranken Süd sorgte der SV Marienstein für eine faustdicke Überraschung: Die Elf von Trainer Dominik Pfuhler gewann gegen den ASV Zirndorf, der vor dem Spieltag mit dem TSV 1860 Weißenburg und dem FV Dittenheim punktgleich an der Tabellenspitze lag, mit 2:1 und fuhr damit den ersten Saisonsieg ein. Bereits am Samstag hatte der FV Dittenheim mit einem 1:2 bei der TSG Roth vorgelegt und tags darauf zogen die "Sechziger" durch ein 0:2 beim SV Ornbau nach. Neuer Tabellendritter ist der FC Wendelstein nach einem 0:3 bei der SG TSV/DJK Herrieden, während der ASV Zirndorf auf Rang 4 zurückfiel.
SV Marienstein – ASV Zirndorf 2:1 (2:0)
Im Hofmühl-Sportpark war erstmalig wieder Publikum zugelassen und so wohnten 50 Zuschauer der Sensation bei: Schließlich gelang dem SVM im 19. Anlauf der erste Saisonsieg und durch die drei Punkte verdoppelten sie ihre Punkteausbeute. Die Gäste wollten ihrer Favoritenrolle gerecht werden und bereits in der dritten Spielminute prüfte Kevin Riemel erstmalig SVM-Schlussmann Gabriel Rehm. Die Hausherren kämpften sich mit zunehmender Dauer immer besser in das Spiel und gingen nach einer knappen halben Stunde durch einen tollen Angriff in Führung: Philipp Fink bediente auf der rechten Seite Sebastian Heimisch, nach dessen Flanke Andreas Knör in der Mitte völlig freistand und aus 12 Metern in das linke untere Eck einschoss. Und nur fünf Minuten später gelang dem Routinier das 2:0. Diesmal setzte sich Timo Bosch geschickt über die rechte Seite durch und passte mustergültig auf Knör, der diesmal aus zehn Metern per abgefälschtem Schuss traf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten beide Teams Großchancen. Zunächst zielte Marcus Schmitt frei vor Rehm neben das Tor und auf der Gegenseite blieb ASV-Torhüter Michael Wagner Sieger im direkten Duell mit Knör. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste stärker auf. Dank Rehm hielten die Vorstädter zunächst ihren Vorsprung: Zunächst parierte er gegen Riemel und wenig später gegen Schmitt per Fußreflex. In der 60. Spielminute war auch er geschlagen, als ein missglückter Schuss bei Lukas Posch landete und dieser flach einschoss. Kurz darauf hatte Fabian Krapfenbauer den Ausgleich auf dem Fuß, doch er schoss volley drei Meter am Tor vorbei. Das Tabellenschlusslicht sorgte ab und an für Entlastung, so z. B. in der 72. Minute, als Knör einen Kopfball neben das Gehäuse setzte. Spätestens als Oliver Reichenberger mit gelb-roter Karte des Platzes verwiesen worden war, nahm der Druck des ASV nochmals zu und Christoph Vornehm verfehlte aus sechs Metern das Tor. Nach dieser vergebenen Großchance und vier Minuten Nachspielzeit kannte der Jubel im blau-weißen Lager keine Grenzen.
Hygienekonzept SV Marienstein für den Trainingsbetrieb und Spielbetrieb im Freien im bayerischen Amateurfußball
Ansprechpartner für Hygienekonzept
Stefan Herrler (Senioren) / Peter Bosch (Junioren)
heri.heber@gmail.com / schop85@live.de
Kontaktnummer
+49 171 8608240 / +49 0173 6902750
Adresse Sportstätte
Hofmühl-Sportpark, Weiheracker 2, 85072 Eichstätt
Ort, Datum, Unterschrift Marienstein, 19.09.2020
Vorbemerkung
Die Vorgaben, auf denen die Inhalte dieses Muster-Hygienekonzepts beruhen, sind die Veröffentlichungen des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und das Rahmenhygienekonzept Sport.
Für den Sportbetrieb in Sportstätten ist ein auf den jeweiligen Standort und Wettkampf zugeschnittenes Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
Für den Trainingsbetrieb im Freien ist kein Hygienekonzept erforderlich, sofern Duschen und Umkleiden geschlossen bleiben und keine Zuschauer anwesend sind.
Der Bayerische Fußball-Verband möchte mit dem vorliegenden Muster-Hygienekonzept seinen Vereinen eine Hilfestellung bei der Erstellung eines Hygienekonzepts geben.
Dieses Muster-Hygienekonzept orientiert sich an der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, dem Rahmenhygienekonzept Sport, den Handlungsempfehlungen des DFB-Leitfadens „Zurück ins Spiel“ und dem vom Bayerischen Fußball-Verband veröffentlichten Leitfaden „Es geht wieder los!“.
Es gilt für den Trainingsbetrieb und Spielbetrieb im Freien und die hiermit im Zusammenhang stehenden notwendigen Tätigkeiten im Bereich der Sportstätte. Zudem werden Regelungen für Personen im Publikumsbereich der Sportstätte festgehalten. Zur besseren Abtrennung werden die genannten Bereiche in Zonen eingeteilt. Genauere Inhalte werden unter Punkt 4 erläutert.
Ausgenommen vom Konzept sind sämtliche sonstigen Bereiche im Innenbereich von Gebäuden, gastronomische Einrichtungen, Einrichtungen zur Sportplatzpflege und Sporthallen. Hierfür können weitere Hygienekonzepte notwendig sein.
Die Grundlage für sämtliche aufgeführten Maßnahmen und Regelungen ist die Annahme, dass eine Ansteckung mit SARS-CoV2 zwar möglich, die Wahrscheinlichkeit aber durch das Umsetzen der genannten Hygienemaßnahmen sehr gering ist.
Zusammengefasst bedeutet das, dass der Sport in seinem Trainings- und Wettkampfbetrieb im Breiten- und Freizeitsport nunmehr eine weitgehende Öffnung erfährt. Dies gilt jedoch nicht für den gemeinsamen Aufenthalt vor und nach dem Sport im öffentlichen Raum. Darauf ist ausdrücklich zu achten. Hier gelten die allgemeinen Abstandsregeln.
1. ALLGEMEINE HYGIENEREGELN
· Grundsätzlich gilt das Einhalten der Abstandsregel (1,5 Meter) in allen Bereichen außerhalb des Spielfelds. Falls die Abstandsregel außerhalb des Spielfelds einmal nicht eingehalten werden kann, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
· In Trainings- und Spielpausen ist die Abstandsregel auch auf dem Spielfeld einzuhalten.
· In geschlossenen Räumlichkeiten ist grundsätzlich eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ausgenommen beim Duschen.
Dies bedeutet, dass auch in der Umkleidekabine zu jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.
· In Mehrplatzduschräumen müssen Duschplätze deutlich voneinander getrennt sein. Bei der Benutzung ist der Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Die Lüftung in den Duschräumen sollte ständig in Betrieb sein, um Dampf abzuleiten und Frischluft zuzuführen. Die Stagnation von Wasser in den außer Betrieb genommenen Sanitäranlagen ist zu vermeiden.
· Körperliche Begrüßungsrituale (z.B. Händedruck/Umarmungen) sind zu unterlassen.
· Beachten der Hust- und Nies-Etikette (Armbeuge oder Einmal-Taschentuch).
· Empfehlung zum Waschen der Hände mit Wasser und Seife (min. 30 Sekunden) und/oder Desinfizieren der Hände.
· Unterlassen von Spucken und von Naseputzen auf dem Spielfeld.
· Jeder Spieler verwendet eine eigene Getränkeflasche.
· Torhüter sollen ihre Torwarthandschuhe nicht mit Speichel befeuchten.
· Kein Abklatschen, In-den-Arm-nehmen und gemeinsames Jubeln.
2. VERDACHTSFÄLLE COVID-19
· Eine Teilnahme am Trainingsbetrieb und Spielbetrieb ist für alle Beteiligten (Spieler, Offizielle, Zuschauer) nur möglich bei symptomfreiem Gesundheitszustand.
· Personen mit verdächtigen Symptomen müssen die Sportstätte umgehend verlassen bzw. dürfen diese gar nicht betreten. Solche Symptome sind:
-
- Personen mit Kontakt zu Covid-10-Fällen in den letzten 14 Tagen
o Husten, Fieber (ab 38 Grad Celsius), Atemnot, sämtliche Erkältungssymptome
o Die gleiche Empfehlung gilt, wenn Symptome bei anderen Personen im eigenen Haushalt vorliegen.
· Die Klärung über eine Testung auf Covid-19 sollte telefonisch mit dem Hausarzt erfolgen.
· Bei positivem Test auf das Coronavirus gelten die behördlichen Festlegungen zur Quarantäne.
3. ORGANISATORISCHES
3.1 Zuschauer
- Der Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Zuschauerplätzen ist einzuhalten.
- Die maximal zulässige Zuschauerzahl beträgt grundsätzlich 200.
- Es wird empfohlen Möglichkeiten zu prüfen, Eintrittskarten bereits im Vorverkauf anzubieten – dies entzerrt die Situation am Spieltag an den Kassenhäuschen, vermeidet Wartezeiten und ermöglicht dem Verein Planungssicherheit bei der Spieltagsorganisation.
- Zuschauer und Besucher sind nach Möglichkeit im Vorfeld (z. B. bei der Reservierung) darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Symptomen sowie bei einem wissentlichen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten in den letzten 14 Tagen ein Besuch der Sportveranstaltung ausgeschlossen ist.
3.2 Kontaktdatenerfassung
· Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter Sporttreibenden, Zuschauern, Besuchern oder Personal zu ermöglichen, ist eine Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bzw. Anschrift) einer Person je Hausstand und Zeitraum des Aufenthaltes zu führen.
· Bei mehr als 200 Zuschauern sind von jedem Zuschauer neben Namen, sicherer Erreichbarkeit und Zeitraum des Aufenthalts auch der jeweilige individuelle Sitzplatz zu erfassen.
· Beim Spielbetrieb kann auf die Erfassung der im ESB eingetragenen Personen verzichtet werden, sofern die Kontaktdaten aller auch im ESB erfassten Personen dem Heimverein vorliegen.
· Die Verantwortung für die Datenerfassung aller anwesenden Personen (Spieler/Funktionäre beider Mannschaften, Schiedsrichter und Assistenten, Zuschauer etc.) liegt beim Heimverein.
· Eine Übermittelung dieser Informationen darf ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten. Die Teilnehmer sind bei der Datenerhebung entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/679 in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.
· Die Kontaktdatenerfassung kann händisch (Zettel, Stift) erfolgen oder auch digital.
3.3 Organisation
· Alle Regelungen unterliegen den lokal gültigen Verordnungen und Vorgaben.
· Ansprechpartner*in für sämtliche Anliegen und Anfragen zum Hygienekonzept des Trainingsbetriebs und Spielbetrieb ist Stefan Herrler (Senioren) / Peter Bosch (Junioren)
· Das verwendete Material (Bälle, Hütchen) wird nach dem Training/Spiel gründlich gereinigt bzw. desinfiziert.
· Es wird empfohlen, Trainingsleibchen/Trikots ausschließlich von einem Spieler pro Training/Spiel tragen zu lassen und nicht zu tauschen. Nach dem Training/Spiel werden die Leibchen/Trikots gewaschen.
· Für die Spieler, Offiziellen und Zuschauer werden ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher bereitgestellt. Sanitäre Einrichtungen sind mit ausreichend Seifenspendern und Einmalhandtüchern auszustatten. Die Teilnehmer sind mittels Aushänge auf die regelmäßige Händehygiene hinzuweisen.
· Haartrockner dürfen benutzt werden, wenn der Abstand zwischen den Geräten mindestens 2 Meter beträgt. Die Griffe der Haartrockner müssen regelmäßig desinfiziert werden. Die Nutzung von sog. Jetstream-Geräten ist nicht erlaubt.
· Alle Trainer*innen und verantwortlichen Vereinsmitarbeiter*innen sind in die Vorgaben und Maßnahmen zum Trainingsbetrieb und Spielbetrieb eingewiesen.
· Alle anwesenden Personen (Spieler, Offiziellen und Zuschauer) sind per Aushang darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung jeglicher Schwere oder von Fieber das Betreten der Sportanlage untersagt ist. Der Verein und Sportanlagenbetreiber sind darüber hinaus weder berechtigt noch verpflichtet, in diesem Zusammenhang eigenständig Gesundheitsdaten der Nutzer zu erfassen. Alle anwesenden Personen sind vorab in geeigneter Weise über diese Ausschlusskriterien zu informieren. Ebenfalls hat eine Information über die Abstandsregelung, die Tragepflicht einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen und über die Reinigung der Hände mit Seife und fließendem Wasser zu erfolgen (z. B. durch Aushang).
· Sollten anwesende Personen während des Aufenthalts Symptome entwickeln, wie z. B. Fieber oder Atemwegsbeschwerden, so haben diese umgehend das Sportgelände zu verlassen.
· Personen, die nicht zur Einhaltung dieser Regeln bereit sind, wird im Rahmen des Hausrechts der Zutritt verwehrt bzw. sie werden der Sportstätte verwiesen.
· Der Einlass auf das Vereinsgelände erfolgt ausschließlich über einen/mehrere gekennzeichneten Eingänge, das Verlassen des Geländes erfolgt ausschließlich über den separat gekennzeichneten Ausgang (falls vorhanden).
3.4 Parkplätze
· Sofern vom Heimverein zur Verfügung gestellte Parkplätze von teilnehmenden Personen genutzt werden können, sollten für diesen Bereich Maßnahmen zur Vermeidung von Menschenansammlungen ergriffen werden (z. B. Einsatz von Parkplatzeinweiser, ggf. Parkplatzanzahl anpassen).
4. ZONIERUNG
Die Sportstätte wird in drei Zonen eingeteilt:
Zone 1 „Innenraum/Spielfeld“
· In Zone 1 (Spielfeld inkl. Spielfeldumrandung und ggf. Laufbahn) befinden sich nur die für den Trainingsbetrieb und Spielbetrieb notwendigen Personengruppen:
o Spieler*innen
o Trainer*innen
o Funktionsteams
o Schiedsrichter*innen
o Sanitäts- und Ordnungsdienst
o Ansprechpartner*in für Hygienekonzept
o Ggf. Medienvertreter
· Die Zone 1 wird ausschließlich an festgelegten und markierten Punkten betreten und verlassen.
· Für den Weg vom Umkleidebereich zum Spielfeld und zurück werden unterstützend Wegeführungsmarkierungen genutzt.
· Medienvertreter*innen, die im Zuge der Arbeitsausführung Zutritt zu Zone 1 benötigen (z.B. Fotograf*innen), wird dieser nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Abstandsregelung gewährt.
Zone 2 „Umkleidebereiche“
· In Zone 2 (Umkleidebereiche) haben nur folgende Personengruppen Zutritt:
o Spieler*innen
o Trainer*innen
o Funktionsteams
o Schiedsrichter*innen
o Ansprechpartner*in für Hygienekonzept
· Für die Nutzung im Trainingsbetrieb und Spielbetrieb werden ausreichende Wechselzeiten zwischen unterschiedlichen Teams vorgesehen.
· In den Umkleiden wird auf eine ständige Durchlüftung geachtet.
· In Mehrplatzduschräumen müssen Duschplätze deutlich voneinander getrennt sein. Bei der Benutzung ist der Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.
· Die generelle Aufenthaltsdauer in den Umkleidebereichen wird auf das notwendige Minimum beschränkt.
Zone 3 „Zuschauerbereich“ (im Außenbereich)
· Zwischen den Zuschauern ist die Abstandsregel von 1,5Meter einzuhalten. Sollte dies audf Stehplätzen einmal nicht möglich sein, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
· Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten Covid-19-Falles unter Sporttreibenden, Zuschauern, Besuchern oder Personal zu ermöglichen, ist eine Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bzw. Anschrift) einer Person je Hausstand und Zeitraum des Aufenthaltes zu führen. Eine Übermittelung dieser Informationen darf ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten. Die Zuschauer sind bei der Datenerhebung entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/679 in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.
· Die Zone 3 „Zuschauerbereich“ bezeichnet sämtliche Bereiche der Sportstätte, welche frei zugänglich und unter freiem Himmel (auch überdachte Außenbereiche) sind.
· Alle Personen in Zone 3 betreten die Sportstätte über einen/mehrere offizielle Eingänge. Die anwesende Gesamtpersonenanzahl im Rahmen des Spielbetriebs ist stets bekannt, insgesamt sind maximal 200/400 Zuschauer (siehe 3.2 Zuschauer) gestattet.
· Es erfolgt, sofern möglich, eine räumliche oder zeitliche Trennung („Schleusenlösung“) von Eingang und Ausgang der Sportstätte.
· Unterstützend werden Plakate zu den allgemeinen Hygieneregeln genutzt.
Folgende Bereiche der Sportstätte fallen nicht unter die genannten Zonen und sind separat zu betrachten und anhand der lokal gültigen behördlichen Verordnungen zu betreiben:
· Vereinsheim
· Sonstige Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume
5. SPIELBETRIEB
5.1 Zuschauer
· Strikte Kontrolle und Einhaltung der zulässigen maximalen Zuschauerzahl in Höhe von 200 (siehe 3.1 Zuschauer).
· Am Spiel beteiligte Personen (Spieler, Trainer- Funktionsteam, Ballkinder etc.) zählen nicht als Zuschauer
· Klare und strikte Trennung von Sport- und Zuschauer-Bereichen (siehe Zonierung)
· In allen Innenbereichen (z. B. Toiletten) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
· Möglichkeiten zu Händewaschen und/oder desinfizieren sind bereitzustellen
· Das Auf-/Anbringen von Markierungen unterstützt bei der Einhaltung des Mindestabstands:
o Zugangsbereich mit Ein- und Ausgangsspuren sowie Abstandsmarkierungen
o Spuren zur Wegeführung auf der Sportstätte
o Abstandsmarkierungen auf Zuschauerplätzen
o Abstandsmarkierungen bei Gastronomiebetrieb
5.2 Anreise der Teams und Schiedsrichter zum Sportgelände
· Anreise der Teams und Schiedsrichter mit mehreren Fahrzeugen wird empfohlen. Insbesondere bei Anreise in Mannschaftsbussen/-transportern ist die Abstandsregelung zu beachten oder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
· Die allgemeinen Vorgaben bzgl. Abstandsregelungen etc. sind einzuhalten.
· Auf eine zeitliche Entkopplung der Ankunft der beiden Teams und Schiedsrichter ist zu achten.
· In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten: Realisierung unterschiedlicher Wege zu den Kabinen oder größtmögliche räumliche Trennung
· Für die Gastmannschaft ist vom Parkplatz eine eindeutige Markierung zu den Kabinen und weiteren Anlagen vorzubereiten, damit Stauungen und Gegenverkehr in engen Räumen/Gängen vermieden werden.
5.3 Kabinen (Teams & Schiedsrichter)
· Beim Aufenthalt in der Kabine ist zu jederzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
· Es wird empfohlen, zur Kabine angrenzende freie Räumlichkeiten als zusätzliche Umkleidekabinen zu nutzen.
· Es halten sich nur die unbedingt erforderlichen Personen in den Kabinen auf.
· Abstandsmarkierungen in den Kabinen erleichtern das Einhalten des Mindestabstandes.
· Zur Wahrung des Mindestabstandes erfolgt das Umziehen ggf. in wechselnden Gruppen.
· Spiel- und Halbzeitbesprechungen oder Mannschaftssitzungen werden nach Möglichkeit im Freien durchgeführt.
· Die Aufenthaltsdauer in den Kabinen ist auf ein Minimum zu beschränken.
· Mannschafts- und Schiedsrichterkabinen werden regelmäßig gereinigt und Kontaktflächen desinfiziert.
· In den Umkleiden wird auf eine ständige Durchlüftung geachtet.
5.4 Spielbericht
· Nach Möglichkeit soll der Spielbericht von den Mannschaftsverantwortlichen und Schiedsrichtern auf einem eigenen Endgerät oder zu Hause bearbeitet werden. Falls Geräte des Heimvereins genutzt werden, sind diese nach Benutzung zu desinfizieren.
· Werden vor Ort Eingabegeräte von mehreren Personen benutzt, sind diese vor und nach der Nutzung zu reinigen. Zudem ist sicherzustellen, dass unmittelbar nach Eingabe der jeweiligen Person eine Handdesinfektion möglich ist.
· Alle zum Spiel anwesenden Spieler und Betreuer sind auf dem Spielberichtsbogen genauestens einzutragen, um die Anwesenheit zu dokumentieren.
· Auf Auswechselkärtchen wird grundsätzlich verzichtet.
5.5 Weg zum Spielfeld / Spieler-Tunnel
· Die Abstandsregelung ist auf dem Weg zum Spielfeld zu allen Zeitpunkten (zum Aufwärmen, zum Betreten des Spielfelds, in der Halbzeit, nach dem Spiel) anzuwenden.
· Sofern möglich, räumliche Trennung der Wege für beide Teams. Sollte dies nicht möglich sein, so ist auf eine zeitliche Entzerrung bei der Nutzung zu achten.
5.6 Aufwärmen
· Das Aufwärmen findet in räumlich getrennten Bereichen statt, in denen vor allem die Einhaltung der Abstandsregel zu anderen Personen und zum Zuschauer-Bereich gewährleistet ist.
5.7 Ausrüstungs-Kontrolle
· Die Equipment-Kontrolle durch den Schiedsrichter erfolgt im Außenbereich.
· Wenn hierbei kein Mindestabstand gewährleistet werden kann, ist vom Schiedsrichter (-Assistenten) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
5.8 Einlaufen der Teams
· Kein gemeinsames Einlaufen der Mannschaften
· Kein „Handshake“
· Keine Escort-Kids
· Keine Maskottchen
· Keine Team-Fotos
· Keine Eröffnungsinszenierung
5.9 Trainerbänke/Technische Zone
· Alle auf dem Spielbericht eingetragenen Teamoffiziellen haben sich während des Spiels in der Technischen Zone des eigenen Teams aufzuhalten.
· Ist bei Spielen (z. B. Kleinfeld) die Kennzeichnung einer Technischen Zone nicht möglich, halten sich alle Betreuer an der Seitenlinie auf, wobei Heim- und Gastmannschaft jeweils die gegenüberliegende Spielfeldseite benutzen sollten.
· Auf der Auswechselbank jedes Teams ist auf die Einhaltung der Abstandsregeln zu achten. Es werden wenn möglich unterstützende Markierungen angebracht. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
5.10 Halbzeit
· In der Halbzeitpause verbleiben nach Möglichkeit alle Spieler, Schiedsrichter und Betreuer im Freien.
· Falls kein Verbleib im Freien möglich ist, muss auf die zeitversetzte Nutzung der Zuwege zu den Kabinen geachtet werden. (Mindestabstand einhalten)
5.11 Gastronomie
· Eine Klare und strikte Trennung von Sport- und Gastronomie-Bereich (z. B. durch Absperrbänder) wird empfohlen.
· Für gastronomische Angebote/Bereiche gelten die allgemeinen Vorgaben der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und das Rahmenhygienekonzept Gastronomie.
· Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist ohne eigenes Hygienekonzept möglich (§ 13 (2) IFSMV); die allgemein geltenden lebensmittelrechtlichen Vorgaben und Hygienevorgaben sowie die Abstandsregel ist zu beachten. Ist beim Verkaufspersonal die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich, so ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
· Weiterführende Informationen sind hier zu finden:
o Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband: https://www.dehoga-bayern.de/
o Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur: https://www.vebwk.com/corona/
6. LINKS
Bayerisches Innenministerium
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/
Deutscher Fußball-Bund (DFB)
https://www.dfb.de/news/detail/corona-alle-inhalte-auf-einen-blick-215696/
Bayerischer Fußball-Verband
http://www.bfv.de/corona
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/
Bayerischer Landes-Sportverband (BLSV)
https://bayernsport-blsv.de/coronavirus/
7. HINWEISE
Haftungshinweis
Die Frage zu einer möglichen Haftung beschäftigt in der aktuellen Situation viele Vereine. Der Bayerische Landes-Sportverband als Dachorganisation des organisierten Sports in Bayern äußert sich hierzu wie folgt:
Übertragen auf die gegenwärtige Situation wird daher seitens der Vereine bzw. des Vorstandes zu fordern sein, dass die behördlichen Auflagen (wie auch immer sie ausfallen werden) nicht nur an Mitglieder/Dritte kommuniziert, sondern diese auch tatsachlich wie von staatlicher Seite gefordert umgesetzt werden und zudem auch ein entsprechender Kontrollmechanismus eingeführt wird, der die Einhaltung dieser Vorgaben sicherstellt.
Die Kommunikation der zu ergreifenden Maßnahmen verbunden mit der Aufforderung zur Einhaltung kann dabei z.B. durch Aushang auf der Anlage, Anschreiben an die Mitglieder, Veröffentlichung auf der Homepage etc. erfolgen. Weiter sind die staatlich angeordneten Auflagen tatsächlich penibel umzusetzen. Ferner muss im Rahmen von Training und Wettbewerben eine Überwachung der Einhaltung der Verhaltensregeln installiert werden (z.B. Anhalten der Trainer auf die Einhaltung der Regeln zu achten, Bestellung Sicherheitsbeauftragter o.a.).
Gerade im Hinblick auf die Umsetzung und Überwachung der staatlich angeordneten Maßnahmen besteht für den Vorstand die Möglichkeit der Delegation, z.B. auf einen Sicherheitsbeauftragten. Etwaige Pflichtverletzungen eines solchen musste sich der Vorstand nur dann zurechnen lassen, wenn der Sicherheitsbeauftragte nicht ordnungsgemäß ausgewählt wurde (insbesondere was die notwendige Zuverlässigkeit betrifft) oder dessen Tätigkeiten seitens des Vorstandes nicht hinreichend überwacht wurden.
Soweit die staatlichen Vorgaben umgesetzt und ordnungsgemäß überwacht werden, dürfte für keinen der Beteiligten ein Haftungsrisiko bestehen.
Quelle: https://www.blsv.de/fileadmin/user_upload/pdf/Corona/FAQ_Coronavirus_Auswirkungen_BLSV.pdf
Rechtliches
Die vorherigen Bestimmungen sind nach bestem Wissen erstellt. Eine Haftung bzw. Gewähr für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Es ist stets zu beachten, dass durch die zuständigen Behörden oder Eigentümer bzw. Betreiber der Sportstätte weitergehende oder abweichende Regelungen zum Infektionsschutz sowie Nutzungsbeschränkungen getroffen werden können. Prüfen Sie dies bitte regelmäßig. Diese sind stets vorrangig und von den Vereinen zu beachten.
U9 - Saisoneröffnung am Samstag 19.09.20
Im Hofmühlsportpark eröffnet die U9 des SV Marienstein die neue Saison!
U9/1 spielt um 9:00 Uhr gegen Schernfeld und
U9/2 spielt um 10:00 Uhr gegen Langenaltheim
U9 Training am 18.09.20 abgesagt
Das Training am 18. September 2020 entfällt!
So. (15.00): Liga-Re-Start gegen den ASV Zirndorf
(jsl) Marienstein
Auch die mittelfränkischen Bezirksligen nehmen am Wochenende wieder den Ligaspielbetrieb auf und nicht nur Dominik Pfuhler, Trainer des SV Marienstein, ist nach der Wettkampf-Freigabe ein Stein vom Herzen gefallen: "Wir sind nun natürlich alle froh, dass es endlich weiter geht. Die Jungs hatten jetzt endlich wieder einen festen Punkt, auf den sie hintrainieren konnten."
Der SVM und seine Konkurreten starten zunächst mit der Meisterschaft. Am nächsten Sonntag (15.00 Uhr) empfängt der SV Marienstein den ASV Zirndorf im Hofmühl-Sportpark und bestreitet somit sein erstes Punktspiel seit dem 30.11.2019, als man beim FC Wendelstein mit 4:0 verlor.Danach stehen noch fünf weitere Ligaspiele auf dem Programm. Besonders anspruchsvoll wird der Oktober, wenn der SVM vier Mal in Folge auswärts gefordert ist. Das Kalenderjahr soll danach mit der Vorrunde des Ligapokals beschlossen werden, wobei die Vorstädter hier in Gruppe 7 auf den TSV 1860 Weißenburg, den FV Dittenheim und den SC Aufkirchen treffen. Auf Grund des verzögerten Re-Starts wird die Vorrunde nun in einer Einfachrunde ausgetragen. Nach der Winterpause steht dann zunächst ebenfalls der Ligapokal im Fokus. Die restlichen sechs Ligaspieltage werden erst ab Mitte April ausgetragen.
Am vergangenen Sonntag absolvierte der SVM sein letztes Testspiel in der Vorbereitung auf den Re-Start und besiegte dabei Kreisklassist DJK Dollnstein mit 4:1.Nach einem frühen Rückstand drehten die Hausherren, die in der ersten Halbzeit auch mit Spielern der zweiten Mannschaft agierten, das Spiel noch vor der Halbzeitpause durch zwei Treffer von Oguz Cetin. Im zweiten Durchgang und nach zahlreichen Wechseln rettete Torhüter Gabriel Rehm nach Dollnsteiner Gegenangriffen zwei Mal die Führung. Im Anschluss nahm der SVM das Heft wieder in die Hand und erhöhte durch Luis Bittl und Vitus Becker noch auf 4:1. Insgesamt zeigt sich Pfuhler mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden: "Die Trainingsbeteiligung war gut und alle ziehen voll mit. Am Wochenende erwarten wir mit dem Spitzenteam aus Zirndorf natürlich gleich ein Topteam. Aber wir können befreit aufspielen und haben nichts zu verlieren." Diese Einschätzung bestätigt ein Blick auf die Tabelle, denn mit nur drei Punkten auf dem Konto können die Vorstädter den Abstieg nur noch rechnerisch verhindern. Die zahlreichen jungen SVM-Akteure haben im restlichen Saisonverlauf die Chance, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich auf Bezirksliga-Niveau zu beweisen. Gegen das Team aus dem Landkreis Fürth wird dies freilich ein schwieriges Unterfangen, denn die Gäste liegen punktgleich mit dem TSV 1860 Weißenburg und dem FV Dittenheim an der Tabellenspitze. Zudem hat man in 18 Saisonspielen nur ganze 13 Gegentreffer kassiert und stellt somit die beste Abwehr der Liga.
Unter Erfassung der Kontaktdaten und Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern dürfen am Sonntag erstmalig wieder Zuschauer den Spielen im Hofmühl-Sportpark beiwohnen. Dies gilt auch für das Spiel der zweiten Mannschaft, die um 13.00 Uhr in der A-Klasse Jura Süd die SG DJK Workerszell/Schernfeld zum Lokalduell empfängt.