Neuigkeiten: 1. Mannschaft
Trainerduo verlängert beim SVM
Philipp Ersfeld wird dem SV Marienstein auch in der Spielzeit 2025/26 als Trainer erhalten bleiben. Bereits frühzeitig machten die Verantwortlichen des SVM Nägel mit Köpfen und verlängerten den Vertrag mit dem A-Lizenz-Inhaber, der seit Sommer 2024 beim Tabellenneunten der Kreisliga Neumarkt/Jura West an der Seitenlinie steht. „Wir wollten frühzeitig für Planungssicherheit sorgen und sind von Philipp menschlich und fachlich absolut überzeugt. Wir freuen uns sehr, dass er uns eine weitere Saison als Trainer erhalten bleibt und die Mannschaft dabei weiterentwickeln wird. Nun hoffen wir, dass das Team in der Frühjahrsrunde an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft“, lässt SVM-Geschäftsführer Thomas Stark wissen. Auch für Ersfeld ist die Vertragsverlängerung ein logischer Schritt: „Trotz der Berg- und Talfahrt in der Hinrunde stand der Verein immer hinter mir. Nach einem halben Jahr sieht man, dass das Team meine Spielidee immer besser umsetzt. Den positiven Trend der letzten Spiele wollen wir im Frühjahr natürlich fortsetzen und es freut mich sehr, dass es für mich über den Sommer hinaus beim SVM weitergeht.“ Auch für die zweite Mannschaft, die auf Rang drei der A-Klasse Neumarkt/Jura Süd rangiert, besteht bereits frühzeitig Planungssicherheit: Spielertrainer und SVM-Urgestein Andreas Knör verlängerte seinen Vertrag ebenfalls um ein Jahr.
Zwischenbilanz unserer Kreisliga-Fußballer zur Winterpause
Der SV Marienstein überwintert auf Platz acht und damit im Mittelfeld der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Dabei glich der bisherige Saisonverlauf einer Berg- und Talfahrt und die wohl besten Saisonleistungen rief man am ersten (1:3 bei der DJK Limes) und am letzten Spieltag vor der Winterpause (3:2 gegen den SV Leerstetten) ab. Auf einen tollen Saisonauftakt folgte eine lange Durststrecke, ehe man sich in den letzten Spielen aus dem Tabellenkeller wieder in sicherere Gefilde vorkämpfen konnte. „Nach dem guten Start hat meine Elf zu spüren bekommen, dass sie in vielen Bereich noch nicht so weit war, wie gewünscht. Personelle Ausfälle und die Gewöhnung an das neue Spielsystem taten ihr übriges“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld auf eine sieben Spiele andauernde Serie ohne Sieg zurück, die den SVM bis auf einen Relegationsplatz abrutschen ließ. Seine Elf zeigte aber die gewünschte Reaktion und holte aus den letzten sechs Spielen stolze 13 Punkte. Während sich die Defensive mit Ausnahme der 6:1-Niederlage in Dittenheim und insgesamt erst 23 Gegentreffern über weite Strecken recht sattelfest zeigte, drückte in der Offensive oftmals der Schuh, was sich in erst 20 erzielten Toren manifestiert. Treffsicherster Akteur war mit fünf Treffern Stephan Steib, der während seines verletzungsbedingten Fehlens zudem schmerzlich vermisst wurde. Ehe es für die Elf um Kapitän Jonas Dorsch am 16.03. im Nachholspiel gegen den TSV Katzwang wieder um Punkte geht, steht die Wintervorbereitung auf dem Programm. Auf Training oder gar Turniere in der Halle verzichten die Blau-Weißen und halten sich anderweitig fit. Für den restlichen Saisonverlauf strebt Trainer Ersfeld eine Stabilisierung der Leistungen an: „Wir wollen den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen und in der Rückrunde mehr Punkte einfahren als in der Vorrunde. Toll wäre es natürlich, wenn wir im Gegensatz zum Sommer in der Wintervorbereitung komplett wären.“ Mit Jonathan Burkert, der vom VfB Eichstätt II in die Vorstadt wechselt, kann der SVM zur Winterpause einen Neuzugang vermelden. Zudem zählt Ersfeld auf die Rückkehr einiger Langzeitverletzter und darunter auch die von Maximus Mack, der dem Mariensteiner Offensivspiel mehr Durchschlagskraft verleihen soll. Bezüglich des Kampfs um die Meisterschaft und den damit verbundenen direkten Bezirksligaaufstieg macht Ersfeld einen klaren Favoriten aus: „Sollte die DJK Limes ordentlich aus der Winterpause starten, dürfte sie sich die Meisterschaft sichern.“ Mit Sebastian Gutmann (12 Treffern) vom Lokalrivalen macht Ersfeld zudem einen der Unterschiedsspieler der Liga aus: „Er hat momentan eine unglaubliche Form und es sehr schwierig, gegen ihn zu verteidigen.“ Überzeugt hat ihn zudem auch Julian Dürnberger, der für das Spiel des SV Wettelsheim „enorm viel leistet“. Insgesamt sieht Ersfeld eine extrem ausgeglichene Liga: „Mit einem positiven bzw. negativen Lauf ist man in dieser Liga sofort oben bzw. unten dabei. Entsprechend wollen wir nach der Winterpause an die letzten Spiele anknüpfen und weiterhin in sicheren Fahrwassern unterwegs sein.“
SVM verabschiedet sich mit Heimsieg in die Winterpause
Der SV Marienstein verabschiedete sich am Sonntag mit einem 3:2-Sieg über den SV Leerstetten in die Winterpause. Durch den zweiten Sieg in Folge distanzierten die Vorstädter die Relegationsplätze auf sieben Punkte und stellten als nun Tabellenachter den Anschluss an die Plätze im Mittelfeld der Tabelle her. Die Partie des SVM war die einzige der Kreisliga Neumarkt/Jura West, die am Sonntag zur Austragung kam. Möglich machte dies die Ansetzung auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau. „In der ersten Hälfte agierten wir zu schläfrig. In der zweiten Halbzeit haben wir dann endlich angefangen Fußball zu spielen und letztendlich verdient gewonnen“, sah SVM-Trainer Philipp Ersfeld zwei Gesichter seiner Elf. Die Gäste gingen bereits in der 13. Minute in Führung, eine mit viel Effet getretene Freistoßflanke von Christian Jelitsch aus dem rechten Halbfeld am zweiten Pfosten Lukas Hertel erreichte, der zum 0:1 einköpfte. Der SVM fand erst langsam in das Spiel und hatte seine erste Gelegenheit in der 25. Minute, doch Laurenz Heindl kam nach einer Hereingabe von Stephan Steib einen Schritt zu spät. In der Folge setzte Steib einen Abschluss zu hoch an und auch Heindl verfehlte das Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte die Ersfeld-Elf Glück, als ein Leerstettener Akteur aus elf Metern unbedrängt neben das Gehäuse schoss. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff eröffnete Maximilian Lindermeier eine ereignisreiche und packende zweite Hälfte. Nach einem zu kurz abgewehrten langen Einwurf parierte SVL-Torhüter Timo Beiersdorfer einen Flachschuss von Jonas Dorsch und Lindermeier verwertete den Abpraller zum Ausgleich. In der nun ausgeglichenen Begegnung gingen die Mittelfranken in der 66. Minute nach demselben Muster wie bei ihrem ersten Tor wieder in Führung. Diesmal fand Spielertrainer Jelitsch mit seiner Freistoßflanke Max Wiedemann und dessen abgefälschter Kopfball senkte sich hinter SVM-Schlussmann Lucas Dorsch in die Maschen. Nur vier Minuten später hatten die Blau-Weißen jedoch die passende Antwort parat. Steib verwertete ein halbhohes Zuspiel von Heindl technisch stark, umkurvte Beiersdorfer und schoss zum erneuten Ausgleich ein. Wiederum nur drei Minuten später sorgte das Sturmduo Steib/Heindl für die erstmalige Mariensteiner Führung. Steib ließ am Mittelkreis seinen Gegenspieler ins Leere laufen und spielte einen Pass in die Tiefe auf Heindl. Dieser zog von der rechten Seite in Richtung Tor und schloss mit einem Flachschuss in das lange Eck ab. In einer immer hitziger werdenden Partie verpasste Kapitän Dorsch die Vorentscheidung für seine Farben, als Beiersdorfer seinen Handelfmeter parierte. Er und seine Mannschaftskollegen mussten in der Folge nur noch eine brenzlige Situation überstehen, ehe der zweite Sieg in Folge feststand: Christopher Beil verzog kurz vor Spielende mit einem Schuss aus dem Rückraum knapp.
So. (15.30 Uhr): SVM verabschiedet sich auf Kunstrasen in die Winterpause
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau den SV Leerstetten. „Wir wollen am Sonntag gegen einen unangenehmen Gegner für einen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen und nach Möglichkeit Revanche nehmen für die Hinspielniederlage“, blickt SVM-Trainer der letzten Aufgabe in diesem Kalenderjahr entgegen. Ende August fügte der Aufsteiger dem SV Marienstein nach zwei Siegen zum Auftakt die erste Saisonniederlage zu und etablierte sich seither und als derzeit Tabellensiebter in der Kreisliga. Mit einem Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause könnten die Vorstädter den Abstand auf die Relegationsränge, der momentan vier Punkte beträgt, weiter vergrößern, bis auf einen Punkt zum SV Leerstetten aufschließen und damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen. Trainer Ersfeld wird auf den identischen Kader wie am letzten Sonntag beim 0:3-Erfolg beim TSV Absberg zurückgreifen können.
Befreiungsschlag in Absberg: TSV Absberg - SV Marienstein 0:3 (0:2)
Überraschend klar gewann der SV Marienstein am Sonntag mit 0:3 beim TSV Absberg, der zuvor sechs Spiele in Folge ungeschlagen war. Die Vorstädter verließen sich dank des Sieges und der zwei zusätzlichen Punkte, die ihnen aus dem Spiel beim TSV 1860 Weißenburg II nachträglich zugesprochen wurden, die Relegationsplätze und rangieren nun auf Tabellenplatz neun. Bereits in der achten Spielminute bekamen die Hausherren berechtigterweise einen Foulelfmeter zugesprochen. SVM-Torhüter Gabriel Rehm parierte den von ihm verursachten und mittig geschossenen Strafstoß jedoch per Fußabwehr. In der Folge nahm der SVM das körperliche Spiel des TSV Absberg an und fand immer besser ins Spiel. Mit Ausnahme eines von TSV-Schlussmann Daniel Baumann parierten Distanzschusses durch David Fürsich sahen die Zuschauer kaum Chancen. Entsprechend gingen die Blau-Weißen in der 36. Minute etwas überraschend in Führung: Laurenz Heindl lief nach einem Ballgewinn auf das TSV-Tor zu und legte quer auf Stephan Steib, der zum 0:1 einschob. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bediente Heindl nach einem langen Ball erneut Steib und dessen Ablage per Hacke verwertete David Fürsich zum 0:2. Mit der Führung im Rücken stand der SVM im zweiten Durchgang tief und lauerte auf Konter, die jedoch zunächst unsauber ausgespielt wurden. In der 75. Spielminute leitete der zuletzt schmerzlich vermisste Steib seinen zweiten Treffer selbst ein. Nico Löffler leitete sein Zuspiel in den Lauf von Heindl und nach dessen Hereingabe war Steib erneut zur Stelle. In der Folge bäumten sich die Mittelfranken gegen die drohende Niederlage auf und kamen zu zwei zwei Großchancen. Diese vereitelte Rehm mit tollen Paraden und sorgte damit dafür, dass der Mariensteiner Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.
So. (14.30 Uhr): SVM reist an den Kleinen Brombachsee
Der SV Marienstein bestreitet am Sonntag (14.30 Uhr) sein letztes Auswärtsspiel vor der Winterpause, wenn man beim TSV Absberg zu Gast ist. Die Hausherren sind in starker Form und holten nach zuvor fünf Siegen in Folge am letzten Wochenende beim TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen einen Punkt (2:2). Mit 23 Punkten liegt der Tabellenfünfte in Schlagdistanz zum Relegationsplatz, den momentan der TSV Katzwang (27 Punkte) belegt. Der SV Marienstein verlor nach zuvor steigender Formkurve am letzten Wochenende klar gegen die DJK Limes und reist als Tabellenzwölfter an den Kleinen Brombachsee. „Wir müssen das Spiel gegen den Tabellenführer schnell abhaken und im letzten Auswärtsspiel des Jahres nochmals alle Kräfte mobilisieren, um etwas Zählbares mitzunehmen. Ich hoffe, dass einige angeschlagene Spieler bis zum Sonntag fit werden“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld voraus. Zudem sehnt Ersfeld die Rückkehr der ein oder anderen Offensivkraft herbei, damit die Vorstädter endlich wieder mehr Durchschlagskraft im Angriffsspiel entwickeln können: In den letzten vier Partien konnten die Blau-Weißen nur einen einzigen Torerfolg bejubeln.
Klare Heimniederlage: SV Marienstein - DJK Limes 0:4 (0:1)
Die DJK Limes nahm am Sonntag beim SV Marienstein erfolgreich Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage und gewann deutlich mit 0:4. Die DJK kehrte nach der Niederlage in Cronheim in die Erfolgsspur zurück und baute ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf vorerst fünf Punkte aus, da die Partie von Verfolger TV 21 Büchenbach beim FV Dittenheim/DJK Gnotzheim ausfiel. Die Vorstädter rangieren hingegen weiterhin auf einem Relegationsplatz. „Die Niederlage geht leider voll in Ordnung. In der Offensive fehlte uns die notwendige Durchschlagskraft, was mich angesichts der zahlreichen Ausfälle aber auch nicht überraschte“, ließ SVM-Trainer Philipp Ersfeld die Partie Revue passieren. Die Zuschauer im gut besuchten Hofmühl-Sportpark sahen eine umkämpfte und ereignisarme Anfangsphase, in der der SVM dem Favoriten Paroli bot. Im Stile eine Spitzenmannschaft gingen die Gäste im Anschluss an eine der ersten gelungenen Kombinationen in der 28. Spielminute in Führung. Marco Frei setzte sich auf der rechten Seite viel zu einfach durch und seinen Pass von der Grundlinie in die Mitte schob Sebastian Gutmann ein. Bis zur Halbzeitpause verdiente sich die DJK die Führung nachträglich und diktierte das Spielgeschehen. Ein Schuss von Benedikt Branner aus 20 Metern nach einer Ballstafette über die linke Seite senkte sich knapp neben dem rechten Pfosten und Gutmann verpasste einen Flankenball von Tobias Stark aus dem Halbfeld nur knapp. Mit dem Pausenpfiff kratzte SVM-Verteidiger Julian Hofer einen Kopfball artistisch von der Linie und rettete so den knappen Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Vorstädter zielstrebiger aus der Kabine und hatten ihre beste Phase. David Fürsich aus der Drehung und Kapitän Jonas Dorsch aus der Distanz sorgten zumindest für etwas Gefahr. Auch in dieser Phase hatte der Ligaprimus die passende Antwort parat: Ein langer Ball hebelte die Mariensteiner Abseitsfalle aus und Gutmann blieb vor SVM-Schlussmann Gabriel Rehm eiskalt und erhöhte auf 0:2 (67.). Die Ersfeld-Mannschaft war weiterhin bemüht und Laurenz Heindl setzte den Ball nach einem weiten Einwurf artistisch über die Latte. In der Folge wurde die Partie immer ruppiger und in der 79. Minute endgültig entschieden, als Frei den Ball aus kurzer Distanz und abseitsverdächtiger Position über die Linie drückte. In den Schlussminuten verhinderte Rehm zunächst das 0:4, als Raphael Scheinder nach Ablage von Gutmann aus zentraler Position zum Abschluss kam. Kurz vor Spielende war er dennoch erneut geschlagen: Gutmann brauchte nach einem Querpass den Ball nur noch einzuschieben und markierte so seinen dritten Treffer des Nachmittags.
So. (14.30 Uhr): Derbytime im Hofmühl-Sportpark
Die Rückrunde in der Kreisliga Neumarkt/Jura West wird unter anderem mit dem Lokalduell zwischen dem SV Marienstein und der DJK Limes eingeläutet. Das Spiel findet am Sonntag (14.30 Uhr) im Hofmühl-Sportpark statt. Beide Teams trafen bereits am ersten Spieltag aufeinander und damals gewannen die Vorstädter mit 1:3. Seither gelangen dem SVM nur noch zwei Siege, während die DJK Limes bis zum letzten Sonntag ungeschlagen blieb, als man mit 2:0 beim SV Cronheim verlor. Somit ist die Favoritenrolle am Sonntag klar verteilt, wie auch SVM-Trainer Philipp Ersfeld bestätigt: „Die DJK Limes spielte in der Hinrunde am konstantesten und steht somit verdient auf Platz 1. Wir haben das Hinspiel gewonnen und wollen die DJK auch am Sonntag im Derby auf heimischen Rasen ärgern.“ Die stärkste Offensive der Liga (34 Tore) trifft dabei auf eine sattelfeste Mariensteiner Defensive, die in den letzten drei Spielen ohne Gegentor blieb und auch insgesamt mit 17 Toren nur einen Gegentreffer mehr kassierte als der Ligaprimus. Im Angriff (12 Tore) drückt bei den Blau-Weißen hingegen der Schuh und so schmerzt es besonders, dass mit Oliver Reichenberger und Stephan Steib am Sonntag zwei Offensivkräfte ausfallen werden. Zudem werden Elias und Jonas Ferstl nicht zur Verfügung stehen.
Erneut ohne Gegentor: TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen - SV Marienstein 0:0
(jsl) Theilenhofen
Der SV Marienstein blieb beim torlosen Remis beim TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor. „Meine Jungs haben erneut super verteidigt, standen kompakt und haben kaum Chancen zugelassen. In der Offensive haben sie sich genügend Möglichkeiten erarbeitet, um als Sieger vom Platz zu gehen. Neben der schwachen Chancenverwertung fehlt hier momentan aber auch das nötige Quäntchen Glück“, bilanzierte SVM-Trainer Philipp Ersfeld nach Schlusspfiff. Durch die Punkteteilung rangieren die Vorstädter weiterhin auf Relegationsplatz 11. Erstmal gefährlich wurde es in der 12. Minute, als Jonas Ferstl nach einem langen Ball von Jonas Dorsch alleine auf das Tor zulief und über dieses schoss. In der Folge übernahmen die Hausherren das Kommando auf dem Rasen, wurden jedoch kaum gefährlich. In der 33. Minute legte Ferstl ab auf Dorsch, doch der SVM-Kapitän verfehlte das Tor knapp. In der zweiten Halbzeit war dann die Ersfeld-Elf klar spielbestimmend, versäumte es jedoch mehrfach, das Tor des Tages zu erzielen. Nach 55. Spielminuten parierte TSV/SV-Schlussmann Philipp Reiter einen wuchtigen Distanzschuss von Laurenz Heindl und bei der anschließenden Ecke köpfte Ferstl knapp über das Tor. Drei Minuten später hatten die Mittelfranken ihre beste Torgelegenheit: Im Anschluss an einen Freistoß blockte Ferstl einen Abschluss im letzten Moment. In der Schlussphase erhöhten die Blau-Weißen dann nochmals den Druck. Ferstl setzte einen Abpraller nach einem Abschluss von Johannes Bittl über die Querlatte und Heindls Distanzschuss strich um Zentimeter am Tor vorbei. Kurz vor Spielende verpasste Heindl nach einem Flankenball von Oliver Reichenberger das Tor und auch die Großchance in der Nachspielzeit blieb ungenützt: Reiter war bereits geschlagen und ein Abwehrspieler kratzte den Abschluss von David Fürsich von der Linie.
So. (14.30 Uhr): SVM beendet die Hinrunde in Theilenhofen
(jsl) Marienstein
Am letzten Spieltag der Hinrunde reist der SV Marienstein am Sonntag (14.30 Uhr) zum TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen und trifft dort erneut auf einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. „Wir wollen den Schwung nach dem 1:0 über die SG Kalbensteinberg/Obererlbach mitnehmen und direkt nachlegen. Leider fallen mit Maximilian Lindermeier, Maximilian Becker und Stephan Steib drei wichtige Spieler aus. Dies müssen wir gegen einen Gegner, der ebenfalls auf mannschaftliche Geschlossenheit setzt, über unser Kollektiv auffangen“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld voraus. Mit einem Sieg und den zwei weiteren Punkten aus dem Auswärtsspiel beim TSV 1860 Weißenburg II, die demnächst auf das SVM-Konto wandern dürften, könnten die Vorstädter einen Sprung bis in das Mittelfeld der Tabelle machen. Im 14er-Feld trennen die auf den Relegationsplätzen liegenden Blau-Weißen und die SG Kalbensteinberg/Obererlbach (jeweils 13 Punkte) gerade einmal sechs Zähler vom Tabellenvierten SV Cronheim.
Heimsieg: SV Marienstein - SG Kalbensteinberg/Obererlbach 1:0 (0:0)
(jsl) Marienstein
Dem SV Marienstein gelang im Tabellenkeller der Kreisliga Neumarkt/Jura West ein enorm wichtiger Heimsieg gegen die SG Kalbensteinberg/Obererlbach. Für den SVM war das 1:0 der erste Erfolg seit dem zweiten Spieltag. Durch den Sieg verdrängte der SVM den direkten Konkurrenten auf Rang 12. Die erste Chance der Partie verzeichneten die Hausherren, als Jonas Dorsch nach einer Hereingabe von Oliver Reichenberger frei vor dem SG-Tor auftauchte und verzog. Auf der Gegenseite sorgte der Aufsteiger durch einen abgefälschten Schuss und einen Kopfball, die das Tor jeweils knapp verpassten, für Gefahr. In der 40. Spielminute zeigte SG-Schlussmann Leon Böhm sein Können, als er einen Schuss von Laurenz Heindl aus 16 Metern über das Tor lenkte. Die Vorstädter blieben am Drücker und kurz nachdem Dorsch einen Freistoß um Zentimeter über das Tor setzte, fiel das 1:0: Maximilian Becker legte mit der Brust ab auf Dorsch und in Anschluss an dessen Flanke auf den langen Pfosten köpfte SG-Verteidiger Mario Hirsch unter Bedrängnis von Heindl den Ball in das eigene Tor. Mit dem Pausenpfiff verhinderte Becker mit einer bravourösen Rettungstat nach einem Eckball den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit dominierte der SVM das Geschehen zunächst und verpasste es zu erhöhen, als der durchgebrochene Thomas Dirsch zu hoch zielte. In der 55. Spielminute parierte SVM-Torhüter Gabriel Rehm einen platziert geschossenen Freistoß überragend. Die sich nun bietenden Kontermöglichkeiten spielte der SVM im weiteren Verlauf des Spiels nicht konsequent genug aus und so blieb es in einer mitunter hitzigen Schlussphase bis zum Ende spannend, ehe der erlösende Schlusspfiff den Mariensteiner Heimsieg endgültig bestätigte.
Torloses Remis in WUG: TSV 1860 Weißenburg II - SV Marienstein 0:0
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein holte beim TSV 1860 Weißenburg II durch ein torloses Remis einen Punkt und haderte dabei mit seiner Chancenverwertung: „Wir hatten zahlreiche Tormöglichkeiten und haben das Tor einfach nicht gemacht. Insgesamt freut mich die klare Leistungssteigerung zur Vorwoche. Auf dem unangenehm zu bespielenden Nebenplatz haben meine Jungs dieses Mal super dagegen gehalten“, war SVM-Trainer Philipp Ersfeld nach Schlusspfiff durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf. Diese liegt mit nun zehn Punkten weiterhin auf Relegationsplatz 12.
Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene erste Hälfte, wobei SVM-Torhüter Gabriel Rehm bei einem Distanzschuss und einem Kopfball kurz vor der Halbzeitpause glänzend parierte. Auf der Gegenseite verpasste Laurenz Heindl mit einem Schuss an den Innenpfosten und einem auf der Linie geklärten Abschluss die Halbzeitführung. Zudem versprang dem durchgebrochenen David Fürsich im letzten Moment der Ball und Oliver Reichenberger scheiterte an TSV-Schlussmann Johannes Uhl. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Vorstädter das Spielgeschehen und verpassten es dabei, das Tor des Tages zu erzielen. Heindl (47.) und Stephan Steib (53./65./84.) kamen mehrfach in aussichtsreicher Position zum Abschluss, hatten ihr Visier aber nicht ordentlich eingestellt und verfehlten das Gehäuse. In den Schlussminuten nahm der Mariensteiner Druck nochmals zu, doch das erlösende Tor wollte nicht mehr fallen: Nico Löffler schoss knapp am Tor vorbei und auch Steib aus der Drehung im Anschluss an einen Freistoß zielte zu ungenau, wodurch es beim 0:0 blieb.
Sa. (16.15 Uhr): SVM zu Gast bei der Weißenburger Landesligareserve
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein tritt bereits am Samstag (16.15 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des TSV 1860 Weißenburg an und bestreitet dabei das dritte Auswärtsspiel in Folge. Die Partie findet im Anschluss an die Landesligapartie des TSV 1860 Weißenburg gegen den TSV Buch statt. Die Vorstädter rutschten nach nur drei Punkten aus den letzten sieben Spielen bis auf Relegationsplatz 12 (9 Punkte) ab. Hinter dem SVM und damit auf den Abstiegsplätzen rangieren die SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein (5) und die Weißenburger Landesligareserve (7). „In diesem Spiel kommt natürlich einiges zusammen. Erstens ist es ein direktes, enorm wichtiges Duell im Tabellenkeller und dazu geht es gegen meine ehemalige Mannschaft. Ich hoffe, bei meinen Jungs ist jetzt ein Bewusstsein entstanden, dass wir uns im Abstiegskampf befinden“, ist sich SVM-Trainer Philipp Ersfeld der Bedeutung der Partie bewusst. In der zweiten Halbzeit der Partie beim FV Dittenheim ließ seine Elf zuletzt das nötige Aufbäumen vermissen und kassierte eine empfindliche 6:1-Niederlage. Dazu ist die Personalsituation bei den Blau-Weißen weiterhin angespannt. Zwar werden Stammtorwart Gabriel Rehm und eventuell Oliver Reichenberger wieder zur Verfügung stehen, dafür ergänzen Julian Lindermeier und Julian Lindermeiner die lange Mariensteiner Liste an verletzten und verhinderten Spielern.
So. (16.00 Uhr): SVM zu Gast in Dittenheim
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein bestreitet am Sonntag (16.00 Uhr) das zweite von drei Auswärtsspielen in Folge, wenn man beim FV Dittenheim aufläuft. Die Hausherren konnten bisher nicht an die überragende Rückrunde der Saison 23/24 anknüpfen und rangieren mit zehn Punkten auf Tabellenplatz neun. Dennoch erfolgte die Trennung von Trainer Alexander Maul nach der 1:5-Heimniederlage gegen den TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen relativ überraschend. Man darf also gespannt sein, wer bei den Mittelfranken am Sonntag an der Seitenlinie das Kommando übernimmt. Die Vorstädter wollen bei den angeschlagenen Dittenheimern endlich den dritten Saisonsieg holen, auf den sie seit sechs Spielen warten. Bei den drei Remis in Serie zuletzt stimmte die Einstellung der Ersfeld-Mannschaft, doch man rutschte bis auf Relegationsplatz 11 ab. „Wir wollen etwas Zählbares aus Dittenheim mitnehmen. Die Hausherren werden mit neuem Trainer und neuem Schwung in die Partie gehen und man wird eine andere Dittenheimer Mannschaft sehen als zuletzt. Da gilt es, voll dagegen zu halten“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld voraus. Der SVM fährt durch die Ausfälle von Gabriel Rehm, Julian Hofer, Paul Weidinger, Vitus Becker, Heiner Osiander und Maximilian Lindermeier ersatzgeschwächt nach Dittenheim. Zudem ist der Einsatz von drei weiteren Spielern noch fraglich.
Punktgewinn nach Pausenrückstand: SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein - SV Marienstein 2:2 (2:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein tritt nach dem dritten Remis in Folge in der Kreisliga Neumarkt/Jura West auf der Stelle. Trotz doppelter Überzahl in der Schlussphase kam der SVM bei Schlusslicht SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein nicht über ein 2:2 hinaus und rangiert somit nun auf Relegationsplatz 11. Die Hausherren gingen bereits in der zweiten Minute in Führung: Nach einem kurz ausgeführten Eckball war die SVM-Defensive nicht auf der Höhe und Fabian Leng erzielte das 1:0. Im Anschluss sahen die Zuschauer ein Spiel mit wenigen klaren Situationen auf beiden Seiten. In der 29. Minute profitierten die Mittelfranken von einem Mariensteiner Fehlpass und Armin Bindner war aus sechs Metern erfolgreich. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer vor der Pause hatte Paul Weidinger, doch SG-Schlussmann Simon Huber parierte stark. Die Halbzeitansprache von SVM-Trainer Philipp Ersfeld zeigte Wirkung: Die Vorstädter agierten zielstrebiger und waren prompt erfolgreich. Nach einem langen Ball von Jonas Dorsch schob Laurenz Heindl zum 2:1 ein. Nur vier Minuten später legte Julian Lindermeier nach einem Dorsch-Freistoß per Kopf quer auf Stephan Steib, der den Ausgleich erzielte. In der Folge wurde die Partie immer hitziger und ab der 76. Minute agierte die SG nach gelb-roten Karten für Martin Bachner (67.) und Maximilian Meermann in doppelter Unterzahl. Das Schlusslicht verteidigte nun mit Mann und Maus und hatte bei einem auf der Linie geklärten Abschluss von Steib Glück. In den Schlussminuten war der gebrauchte Mariensteiner Nachmittag perfekt, als sich Weidinger bei einem taktischen Foul schwer verletzte.