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So. (14.00 Uhr): Der SV Cronheim gastiert im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein peilt am Sonntag den ersten Heimsieg im Kalenderjahr 2025 an, wenn um 14.00 Uhr der SV Cronheim im Hofmühl-Sportpark gastiert. Der SV Cronheim spielt bisher eine starke Saison und rangiert etwas überraschend auf Tabellenplatz vier. Nach zwei Siegen zum Auftakt nach der Winterpause verlor man zuletzt gegen den TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen durch einen Gegentreffer kurz vor Schluss mit 0:1. Insgesamt können die Mittelfranken entspannt nach Marienstein reisen und dort befreit aufspielen. Der SV Marienstein möchte nach dem Überraschungscoup beim TSV Katzwang an die dort gezeigte Leistung anknüpfen: „Wir wollen dem ersten Dreier im Kalenderjahr natürlich den ersten Heimsieg folgen lassen und werden hierfür alles tun“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld voraus, dem im Vergleich zur Vorwoche der identische Kader zur Verfügung steht. Im Hinspiel sahen die Zuschauer eine umkämpfte, chancenreiche Partie, die jedoch torlos endete.
Erster Sieg 2025: SVM siegt in Katzwang
Der SV Marienstein sorgte am Sonntag mit einem 1:2-Sieg beim TSV Katzwang für eine dicke Überraschung. Die Vorstädter zogen die richtigen Lehren aus der 0:4-Heimniederlage gegen denselben Gegner vor drei Wochen und fuhren den ersten Sieg im Kalenderjahr 2025 ein. Für den zweitplatzierten TSV vergrößert sich durch die Niederlage der Rückstand auf Tabellenführer DJK Limes auf fünf Punkte, der SVM verbessert sich auf Tabellenplatz 8. Die Hausherren starteten druckvoll und sorgten mit einem Abschluss knapp über das von Gabriel Rehm gehütete SVM-Tor für die erste Torgefahr. In der neunten Spielminute belohnten sie sich früh und gingen durch Denis Aslan per Abstauber nach einem Freistoß in Führung. Nur zwei Minuten später verhinderte der Pfosten einen Katzwanger Doppelschlag. Die Gäste fanden erst ab der 20. Minute besser ins Spiel und erkämpften sich immer mehr Spielanteile. In der 30. Spielminute sorgte Paul Weidinger mit einem abgefälschten Freistoß für den Ausgleich und den ersten Mariensteiner Treffer nach drei torlosen Partien. Vor dem Halbzeitpfiff überstand der SVM eine zehnminütige Unterzahl auf Grund einer Zeitstrafe nach einem Foul durch Laurenz Heindl. Kurz nach dem Seitenwechsel dezimierte sich der Tabellenzweite selbst: Torschütze Aslan wurde wegen Nachtretens des Feldes verwiesen. Nun entwickelte sich eine offene Partie und Stephan Steib scheiterte nach Steilpass von Oliver Reichenberger am Pfosten. Die Entscheidung fiel in der 78. Minute: Nach einer Freistoßflanke von Jonas Dorsch köpfte Johannes Bittl am langen Pfosten ein. In der Folge verpassten Niko Löffler per Pfosentreffer und Laurenz Heindl per Distanzschuss die Vorentscheidung. In den Schlussminuten überstanden die Blau-Weißen noch einige brenzlige Situationen im eigenen Strafraum und durften letztendlich drei wichtige Punkte bejubeln.
Heimniederlage: SV Marienstein - TV Büchenbach 0:2 (0:2)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein verlor am Samstag mit 0:2 gegen den TV Büchenbach. „Leider haben wir uns in der ersten Halbzeit den Schneid abkaufen lassen und agierten in zwei Situation zu nachlässig, was der TV gnadenlos ausnutzte“, befand SVM-Trainer Philipp Ersfeld nach Schlusspfiff. Der SVM hatte nach einer druckvollen Büchenbacher Anfangsphase gerade ins Spiel gefunden, als die Gäste in Führung gingen. Die Zuordnung stimmte in der 16. Minute in der Mariensteiner Hintermannschaft nicht und Max Heckel war mit einem satten Schuss aus halbrechter Position in das lange Eck erfolgreich. Nur vier Minuten später bekam die Mariensteiner Hintermannschaft den Ball nicht unter Kontrolle und nach einem Zuspiel von der rechten Seite konnte Liam Zavesky aus acht Metern einschieben. Die Hausherren erholten sich von diesem Doppelschlag und Oliver Reichenberger verzog nach einer Kopfballablage knapp. Die zwingenderen Aktionen hatten vor dem Halbzeitpfiff jedoch die Gäste in Person von Zavesky: Dieser schlenzte im zweiten Versuch knapp am Tor vorbei, nachdem SVM-Torhüter Gabriel Rehm gegen ihn zur Seit geklärt hatte, und wenig später verpasste er eine gefährliche Heckel-Hereingabe. Im zweiten Durchgang hielten die Vorstädter weiterhin gut dagegen, hatten jedoch große Probleme, Torgefahr zu entwickeln. Ausnahme war ein Kopfball des eingewechselten Philipp Fink, der den kurzen Pfosten knapp verpasste. Auf der Gegenseite hielt Rehm seine Farben mit einer tollen Fußabwehr gegen den durchgebrochenen Heckel im Spiel. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hatte der ebenfalls eingewechselte Niko Löffler, der nach einer Kopfballverlängerung von Stephan Steib jedoch klar verzog. Kurz vor Spielende verpasste Zavesky das 0:3, als er knapp über das Tor zielte.
Sa. (14.00 Uhr): SVM empfängt den TV 21 Büchenbach im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein eröffnet bereits am Samstag (14.00 Uhr) den 18. Spieltag der Kreisliga Neumarkt/Jura West und empfängt dabei mit dem TV Büchenbach erneut ein Topteam der Liga. Der Rückstand der Mittelfranken auf den Tabellenzweiten aus Katzwang wuchs am vergangenen Wochenende auf fünf Punkte an, denn der TV verlor überraschend gegen den im Abstiegskampf steckenden TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen. „Wir werden am Samstag auf einen wütenden Gegner treffen, der den Anschluss nach oben halten und drei Punkte mitnehmen will“, stellt SVM-Trainer Philipp Ersfeld seine Mannschaft auf einen heißen Tanz ein. Die Ersfeld-Schützlinge wollen ihrerseits die Defensivleistung aus dem Spiel in Roth (0:0) bestätigen und hoffen darauf, dass auch in der Offensive endlich der Knoten platzt: Schließlich wartet man im blau-weißen Lager noch auf den ersten Pflichtspieltreffer im neuen Jahr. Die angespannte Personallage will sich bei den Vorstädtern nicht recht entspannen. Mit Oliver Reichenberger hofft man auf den Einsatz eines Rückkehrers, doch mit Maximilian und Julian Lindermeier fallen zwei weitere Stammkräfte aus.
Punktgewinn in Roth: TSG Roth - SV Marienstein 0:0
(Roth)
Der SV Marienstein kehrte mit einem Punkt im Gepäck von seinem Gastspiel bei der TSG Roth zurück. „Nach dem 0:4 gegen den TSV Katzwang haben die Jungs die passende Reaktion gezeigt und ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Offensiv war auf Grund der zahlreichen Ausfälle nicht mehr drin, aber mit etwas mehr Glück hätten wir das Spiel auch gewinnen können“, zeigte sich SVM-Coach Philipp Ersfeld nach Schlusspfiff angetan von der Leistung seiner Elf. Auf dem schwer bespielbaren Platz in Roth sahen die Zuschauer eine umkämpfte erste Halbzeit, die geprägt war von zahlreichen Fouls im Mittelfeld. Die beste Chance hatte Niko Löffler, der alleine auf TSG-Schlussmann Philipp Kellner zulief und an diesem scheiterte. Der zweite Durchgang startete mit einer starken Parade von SVM-Torhüter Gabriel Rehm, der einen Schuss aus 16 Metern entschärfte. Auch in der Folge hielten die Blau-Weißen dagegen und erarbeiteten sich die große Möglichkeit, um ein Führung zur gehen: Nach einem Freistoß legte Maximlian Lindermeier per Kopf quer und Kellner entschärfte den Abschluss von Stephan Steib aus der Nahdistanz. Wenig später verpasste Jonas Ferstl eine Freistoßflanke von Jonas Dorsch haarscharf. Auf der Gegenseite parierte Rehm einen Distanzschuss. In der Schlussphase wollte keine der beiden Mannschaften volles Risiko gehen. Die beste Gelegenheit hatte Dorsch, der bei seinem Abschluss aus 16 Metern aber noch entscheidend gestört wurde.
Schmerzhafter Auftakt: SV Marienstein - TSV Katzwang 0:4 (0:1)
Den Start nach der Winterpause hatte sich der SV Marienstein anders vorgestellt: Die Vorstädter verloren am Samstag Abend das Nachholspiel gegen den TSV Katzwang mit 0:4. SVM-Trainer Philipp Ersfeld musste auf zahlreiche Stammkräfte, wie Kapitän Jonas Dorsch und Stephan Steib, verzichten und somit gingen die Blau-Weißen stark ersatzgeschwächt in die Partie. Die Zuschauer sahenauf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau eine zerfahrene Anfangsphase, in der es beiden Mannschaften schwer fiel, über mehrere Stationen zu kombinieren. Die Hausherren hielten kämpferisch dagegen und hielten den TSV dem eigenen Gehäuse fern. Dieser nutzte die erste Unachtsamkeit des SVM in der 25. Minute im Stile einer Spitzenmannschaft aus. Ein TSV-Akteur spitzelte einen eigentlich bereits abgelaufenen Ball auf der rechten Seite von der Grundlinie in den Rückraum und die sehenswerte Abnahme von Sascha Thiem schlug aus 20 Metern im SVM-Tor ein. Bis zur Halbzeit mangelte es es der Partie weiter an Torchancen. Maximilian Lindermeier rettete nach einer Kopfballverlängerung von Frederic Forker in höchster Not im SVM-Strafraum und Max Thümler setzte seinen Abschluss nach einem abgewehrten Eckball zu hoch an. Kurz vor der Pause erreichte ein weiter Ball SVM-Akteur Paul Weidinger, doch er wurde in aussichtsreicher Position noch entscheidend gestört. Nach dem Seitenwechsel rettete SVM-Torhüter zunächst gegen Thiem, doch in der 58. Minute war er erneut geschlagen, als ein SVM-Verteidiger wegrutschte und Fabian Viefhaus auf 0:2 erhöhte. Mit der Hereinnahme von Laurenz Heindl wurde das SVM-Offensivspiel etwas dynamischer und die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm, als dieser nach einem hohen Ball unsanft im Strafraum gestoppt wurde. Mit dem 0:3 in der 71. Minute war die Partie dann vorzeitig entschieden: Nach einem Angriff über die linke Seite parierte Rehm den Abschluss von Bastian Stütz und Denis Aslan verwertete den Nachschuss am langen Eck. Zu allem Überfluss wurde Heindl kurz darauf wegen eines Schubsers im Anschluss an eine Rudelbildung mit der roten Karte des Platzes verwiesen. Für den Schlusspunkt sorgte Stütz in der Schlussminute, der per Flachschuss ins rechte Eck erfolgreich war.
Trainingslager der 1. und 2. Mannschaft in Innsbruck
Unsere 1. und 2. Mannschaft war in der vergangenen Woche im Trainingslager in Innsbruck, um sich den letzten Schliff vor dem Start der Punktspiele zu holen.
Am Mittwoch nach der Anreise ging es gleich zur Wasser-Gymnastik und ab Donnerstag stand dann eine Lauf und zwei Trainingseinheiten auf der Tagesordnung.
Am Freitag fand Vormittags die nächste Trainingseinheit statt, Nachmittags dann ein internes Testspiel.
Der Samstag begann wieder mit einer Trainingseinheit und wurde am Nachmittag mit einem Besuch des Pokalspiels des Innsbrucker ACs fortgesetzt.
Der Tag klang dann in der Innsbrucker Innenstadt standesgemäß aus, bevor am Sonntag wieder die Heimreise anstand.
Das ganze fand bei überragenden äußeren Bedingungen statt, der Trainingsplatz inklusive Ambiente war hervorragend, ebenso die Unterkunft.
An dieser Stelle ein großes Danke Schön im Namen der gesamten Mannschaft und des Trainer- und Betreuerstabs an alle Sponsoren und Organisatoren, die dieses Trainingslager ermöglicht haben!
Sa. (18.30 Uhr): SV Marienstein - TSV Katzwang
(jsl)
Während die meisten Mannschaften der Kreisliga Neumarkt/Jura West erst am nächsten Wochen den Punktspielbetrieb wieder aufnehmen, kämpft der SV Marienstein bereits an diesem Samstag wieder um Punkte: Um 18.30 Uhr empfängt man mit dem TSV Katzwang einen echten Gradmesser auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau. Der Tabellendritte hat nur einen bzw. fünf Punkte Rückstand auf den TV Büchenbach und Spitzenreiter DJK Limes. Der SV Marienstein rangiert auf Tabellenplatz neun und möchte die Relegationsplätze – der Vorsprung beträgt momentan fünf Plätze - gerne auf Distanz halten. Dabei hat es der Auftakt in die Frühjahrsrunde in sich, wie auch SVM-Trainer Philipp Ersfeld, der seinen Vertrag in der Winterpause über die Saison hinaus um ein Jahr verlängert hat, bestätigt: „Wir treffen nun auf den TSV Katzwang, die viertplatzierte TSG Roth, den Tabellenzweiten aus Büchenbach und danach erneut auf den TSV Katzwang. Danach wird man abschätzen können, wohin die Reise für uns geht. Zunächst wollen wir uns in den nächsten Wochen weiter stabilisieren.“ Optimistisch stimmt den SVM-Trainer die Wintervorbereitung: „Insgesamt und insbesondere mit den letzten beiden Wochen bin ich vollauf zufrieden, denn die Jungs haben richtig Gas gegeben.“ Neben zahlreichen Trainingseinheiten absolvierten die Blau-Weißen auch vier Testspiele, die für Ersfeld jedoch „nur wenig aussagekräftig“ waren. Zwei Niederlagen gegen die SpVgg Eintrach Kattenhochstatt (2:3) und den TSV Heideck (2:4) ließ man zwei Siege gegen den 1. FC Markt Berolzheim-Meinheim (3:2) und gegen die DJK Stopfenheim (3:1) folgen. Den letzten Feinschliff vor dem Nachholspiel gegen den TSV Katzwang holten sich die Vorstädter am letzten Wochenende in einem Kurztrainingslager in Innsbruck, wo sechs Einheiten absolviert wurden und der Teamgeist gestärkt wurde. Personell verstärkte sich der SVM in der Winterpause mit Jonathan Burkert vom VfB Eichstätt II. Zudem stehen Paul Weidinger und Maximus Mack nach längerer Verletzungspause am Samstag vor ihrem Comeback. Etwas getrübt wird der Optimismus im SVM-Lager einzig durch eine Erkältungswelle, die dafür sorgt, dass hinter dem Einsatz einiger Stammkräfte noch ein Fragezeichen steht.
Trainerduo verlängert beim SVM
Philipp Ersfeld wird dem SV Marienstein auch in der Spielzeit 2025/26 als Trainer erhalten bleiben. Bereits frühzeitig machten die Verantwortlichen des SVM Nägel mit Köpfen und verlängerten den Vertrag mit dem A-Lizenz-Inhaber, der seit Sommer 2024 beim Tabellenneunten der Kreisliga Neumarkt/Jura West an der Seitenlinie steht. „Wir wollten frühzeitig für Planungssicherheit sorgen und sind von Philipp menschlich und fachlich absolut überzeugt. Wir freuen uns sehr, dass er uns eine weitere Saison als Trainer erhalten bleibt und die Mannschaft dabei weiterentwickeln wird. Nun hoffen wir, dass das Team in der Frühjahrsrunde an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft“, lässt SVM-Geschäftsführer Thomas Stark wissen. Auch für Ersfeld ist die Vertragsverlängerung ein logischer Schritt: „Trotz der Berg- und Talfahrt in der Hinrunde stand der Verein immer hinter mir. Nach einem halben Jahr sieht man, dass das Team meine Spielidee immer besser umsetzt. Den positiven Trend der letzten Spiele wollen wir im Frühjahr natürlich fortsetzen und es freut mich sehr, dass es für mich über den Sommer hinaus beim SVM weitergeht.“ Auch für die zweite Mannschaft, die auf Rang drei der A-Klasse Neumarkt/Jura Süd rangiert, besteht bereits frühzeitig Planungssicherheit: Spielertrainer und SVM-Urgestein Andreas Knör verlängerte seinen Vertrag ebenfalls um ein Jahr.
Zwischenbilanz unserer Kreisliga-Fußballer zur Winterpause
Der SV Marienstein überwintert auf Platz acht und damit im Mittelfeld der Kreisliga Neumarkt/Jura West. Dabei glich der bisherige Saisonverlauf einer Berg- und Talfahrt und die wohl besten Saisonleistungen rief man am ersten (1:3 bei der DJK Limes) und am letzten Spieltag vor der Winterpause (3:2 gegen den SV Leerstetten) ab. Auf einen tollen Saisonauftakt folgte eine lange Durststrecke, ehe man sich in den letzten Spielen aus dem Tabellenkeller wieder in sicherere Gefilde vorkämpfen konnte. „Nach dem guten Start hat meine Elf zu spüren bekommen, dass sie in vielen Bereich noch nicht so weit war, wie gewünscht. Personelle Ausfälle und die Gewöhnung an das neue Spielsystem taten ihr übriges“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld auf eine sieben Spiele andauernde Serie ohne Sieg zurück, die den SVM bis auf einen Relegationsplatz abrutschen ließ. Seine Elf zeigte aber die gewünschte Reaktion und holte aus den letzten sechs Spielen stolze 13 Punkte. Während sich die Defensive mit Ausnahme der 6:1-Niederlage in Dittenheim und insgesamt erst 23 Gegentreffern über weite Strecken recht sattelfest zeigte, drückte in der Offensive oftmals der Schuh, was sich in erst 20 erzielten Toren manifestiert. Treffsicherster Akteur war mit fünf Treffern Stephan Steib, der während seines verletzungsbedingten Fehlens zudem schmerzlich vermisst wurde. Ehe es für die Elf um Kapitän Jonas Dorsch am 16.03. im Nachholspiel gegen den TSV Katzwang wieder um Punkte geht, steht die Wintervorbereitung auf dem Programm. Auf Training oder gar Turniere in der Halle verzichten die Blau-Weißen und halten sich anderweitig fit. Für den restlichen Saisonverlauf strebt Trainer Ersfeld eine Stabilisierung der Leistungen an: „Wir wollen den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen und in der Rückrunde mehr Punkte einfahren als in der Vorrunde. Toll wäre es natürlich, wenn wir im Gegensatz zum Sommer in der Wintervorbereitung komplett wären.“ Mit Jonathan Burkert, der vom VfB Eichstätt II in die Vorstadt wechselt, kann der SVM zur Winterpause einen Neuzugang vermelden. Zudem zählt Ersfeld auf die Rückkehr einiger Langzeitverletzter und darunter auch die von Maximus Mack, der dem Mariensteiner Offensivspiel mehr Durchschlagskraft verleihen soll. Bezüglich des Kampfs um die Meisterschaft und den damit verbundenen direkten Bezirksligaaufstieg macht Ersfeld einen klaren Favoriten aus: „Sollte die DJK Limes ordentlich aus der Winterpause starten, dürfte sie sich die Meisterschaft sichern.“ Mit Sebastian Gutmann (12 Treffern) vom Lokalrivalen macht Ersfeld zudem einen der Unterschiedsspieler der Liga aus: „Er hat momentan eine unglaubliche Form und es sehr schwierig, gegen ihn zu verteidigen.“ Überzeugt hat ihn zudem auch Julian Dürnberger, der für das Spiel des SV Wettelsheim „enorm viel leistet“. Insgesamt sieht Ersfeld eine extrem ausgeglichene Liga: „Mit einem positiven bzw. negativen Lauf ist man in dieser Liga sofort oben bzw. unten dabei. Entsprechend wollen wir nach der Winterpause an die letzten Spiele anknüpfen und weiterhin in sicheren Fahrwassern unterwegs sein.“
SVM verabschiedet sich mit Heimsieg in die Winterpause
Der SV Marienstein verabschiedete sich am Sonntag mit einem 3:2-Sieg über den SV Leerstetten in die Winterpause. Durch den zweiten Sieg in Folge distanzierten die Vorstädter die Relegationsplätze auf sieben Punkte und stellten als nun Tabellenachter den Anschluss an die Plätze im Mittelfeld der Tabelle her. Die Partie des SVM war die einzige der Kreisliga Neumarkt/Jura West, die am Sonntag zur Austragung kam. Möglich machte dies die Ansetzung auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau. „In der ersten Hälfte agierten wir zu schläfrig. In der zweiten Halbzeit haben wir dann endlich angefangen Fußball zu spielen und letztendlich verdient gewonnen“, sah SVM-Trainer Philipp Ersfeld zwei Gesichter seiner Elf. Die Gäste gingen bereits in der 13. Minute in Führung, eine mit viel Effet getretene Freistoßflanke von Christian Jelitsch aus dem rechten Halbfeld am zweiten Pfosten Lukas Hertel erreichte, der zum 0:1 einköpfte. Der SVM fand erst langsam in das Spiel und hatte seine erste Gelegenheit in der 25. Minute, doch Laurenz Heindl kam nach einer Hereingabe von Stephan Steib einen Schritt zu spät. In der Folge setzte Steib einen Abschluss zu hoch an und auch Heindl verfehlte das Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte die Ersfeld-Elf Glück, als ein Leerstettener Akteur aus elf Metern unbedrängt neben das Gehäuse schoss. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff eröffnete Maximilian Lindermeier eine ereignisreiche und packende zweite Hälfte. Nach einem zu kurz abgewehrten langen Einwurf parierte SVL-Torhüter Timo Beiersdorfer einen Flachschuss von Jonas Dorsch und Lindermeier verwertete den Abpraller zum Ausgleich. In der nun ausgeglichenen Begegnung gingen die Mittelfranken in der 66. Minute nach demselben Muster wie bei ihrem ersten Tor wieder in Führung. Diesmal fand Spielertrainer Jelitsch mit seiner Freistoßflanke Max Wiedemann und dessen abgefälschter Kopfball senkte sich hinter SVM-Schlussmann Lucas Dorsch in die Maschen. Nur vier Minuten später hatten die Blau-Weißen jedoch die passende Antwort parat. Steib verwertete ein halbhohes Zuspiel von Heindl technisch stark, umkurvte Beiersdorfer und schoss zum erneuten Ausgleich ein. Wiederum nur drei Minuten später sorgte das Sturmduo Steib/Heindl für die erstmalige Mariensteiner Führung. Steib ließ am Mittelkreis seinen Gegenspieler ins Leere laufen und spielte einen Pass in die Tiefe auf Heindl. Dieser zog von der rechten Seite in Richtung Tor und schloss mit einem Flachschuss in das lange Eck ab. In einer immer hitziger werdenden Partie verpasste Kapitän Dorsch die Vorentscheidung für seine Farben, als Beiersdorfer seinen Handelfmeter parierte. Er und seine Mannschaftskollegen mussten in der Folge nur noch eine brenzlige Situation überstehen, ehe der zweite Sieg in Folge feststand: Christopher Beil verzog kurz vor Spielende mit einem Schuss aus dem Rückraum knapp.
So. (15.30 Uhr): SVM verabschiedet sich auf Kunstrasen in die Winterpause
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau den SV Leerstetten. „Wir wollen am Sonntag gegen einen unangenehmen Gegner für einen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen und nach Möglichkeit Revanche nehmen für die Hinspielniederlage“, blickt SVM-Trainer der letzten Aufgabe in diesem Kalenderjahr entgegen. Ende August fügte der Aufsteiger dem SV Marienstein nach zwei Siegen zum Auftakt die erste Saisonniederlage zu und etablierte sich seither und als derzeit Tabellensiebter in der Kreisliga. Mit einem Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause könnten die Vorstädter den Abstand auf die Relegationsränge, der momentan vier Punkte beträgt, weiter vergrößern, bis auf einen Punkt zum SV Leerstetten aufschließen und damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen. Trainer Ersfeld wird auf den identischen Kader wie am letzten Sonntag beim 0:3-Erfolg beim TSV Absberg zurückgreifen können.
Befreiungsschlag in Absberg: TSV Absberg - SV Marienstein 0:3 (0:2)
Überraschend klar gewann der SV Marienstein am Sonntag mit 0:3 beim TSV Absberg, der zuvor sechs Spiele in Folge ungeschlagen war. Die Vorstädter verließen sich dank des Sieges und der zwei zusätzlichen Punkte, die ihnen aus dem Spiel beim TSV 1860 Weißenburg II nachträglich zugesprochen wurden, die Relegationsplätze und rangieren nun auf Tabellenplatz neun. Bereits in der achten Spielminute bekamen die Hausherren berechtigterweise einen Foulelfmeter zugesprochen. SVM-Torhüter Gabriel Rehm parierte den von ihm verursachten und mittig geschossenen Strafstoß jedoch per Fußabwehr. In der Folge nahm der SVM das körperliche Spiel des TSV Absberg an und fand immer besser ins Spiel. Mit Ausnahme eines von TSV-Schlussmann Daniel Baumann parierten Distanzschusses durch David Fürsich sahen die Zuschauer kaum Chancen. Entsprechend gingen die Blau-Weißen in der 36. Minute etwas überraschend in Führung: Laurenz Heindl lief nach einem Ballgewinn auf das TSV-Tor zu und legte quer auf Stephan Steib, der zum 0:1 einschob. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bediente Heindl nach einem langen Ball erneut Steib und dessen Ablage per Hacke verwertete David Fürsich zum 0:2. Mit der Führung im Rücken stand der SVM im zweiten Durchgang tief und lauerte auf Konter, die jedoch zunächst unsauber ausgespielt wurden. In der 75. Spielminute leitete der zuletzt schmerzlich vermisste Steib seinen zweiten Treffer selbst ein. Nico Löffler leitete sein Zuspiel in den Lauf von Heindl und nach dessen Hereingabe war Steib erneut zur Stelle. In der Folge bäumten sich die Mittelfranken gegen die drohende Niederlage auf und kamen zu zwei zwei Großchancen. Diese vereitelte Rehm mit tollen Paraden und sorgte damit dafür, dass der Mariensteiner Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.
So. (14.30 Uhr): SVM reist an den Kleinen Brombachsee
Der SV Marienstein bestreitet am Sonntag (14.30 Uhr) sein letztes Auswärtsspiel vor der Winterpause, wenn man beim TSV Absberg zu Gast ist. Die Hausherren sind in starker Form und holten nach zuvor fünf Siegen in Folge am letzten Wochenende beim TSV/SV Pfofeld/Theilenhofen einen Punkt (2:2). Mit 23 Punkten liegt der Tabellenfünfte in Schlagdistanz zum Relegationsplatz, den momentan der TSV Katzwang (27 Punkte) belegt. Der SV Marienstein verlor nach zuvor steigender Formkurve am letzten Wochenende klar gegen die DJK Limes und reist als Tabellenzwölfter an den Kleinen Brombachsee. „Wir müssen das Spiel gegen den Tabellenführer schnell abhaken und im letzten Auswärtsspiel des Jahres nochmals alle Kräfte mobilisieren, um etwas Zählbares mitzunehmen. Ich hoffe, dass einige angeschlagene Spieler bis zum Sonntag fit werden“, blickt SVM-Trainer Philipp Ersfeld voraus. Zudem sehnt Ersfeld die Rückkehr der ein oder anderen Offensivkraft herbei, damit die Vorstädter endlich wieder mehr Durchschlagskraft im Angriffsspiel entwickeln können: In den letzten vier Partien konnten die Blau-Weißen nur einen einzigen Torerfolg bejubeln.
Klare Heimniederlage: SV Marienstein - DJK Limes 0:4 (0:1)
Die DJK Limes nahm am Sonntag beim SV Marienstein erfolgreich Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage und gewann deutlich mit 0:4. Die DJK kehrte nach der Niederlage in Cronheim in die Erfolgsspur zurück und baute ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf vorerst fünf Punkte aus, da die Partie von Verfolger TV 21 Büchenbach beim FV Dittenheim/DJK Gnotzheim ausfiel. Die Vorstädter rangieren hingegen weiterhin auf einem Relegationsplatz. „Die Niederlage geht leider voll in Ordnung. In der Offensive fehlte uns die notwendige Durchschlagskraft, was mich angesichts der zahlreichen Ausfälle aber auch nicht überraschte“, ließ SVM-Trainer Philipp Ersfeld die Partie Revue passieren. Die Zuschauer im gut besuchten Hofmühl-Sportpark sahen eine umkämpfte und ereignisarme Anfangsphase, in der der SVM dem Favoriten Paroli bot. Im Stile eine Spitzenmannschaft gingen die Gäste im Anschluss an eine der ersten gelungenen Kombinationen in der 28. Spielminute in Führung. Marco Frei setzte sich auf der rechten Seite viel zu einfach durch und seinen Pass von der Grundlinie in die Mitte schob Sebastian Gutmann ein. Bis zur Halbzeitpause verdiente sich die DJK die Führung nachträglich und diktierte das Spielgeschehen. Ein Schuss von Benedikt Branner aus 20 Metern nach einer Ballstafette über die linke Seite senkte sich knapp neben dem rechten Pfosten und Gutmann verpasste einen Flankenball von Tobias Stark aus dem Halbfeld nur knapp. Mit dem Pausenpfiff kratzte SVM-Verteidiger Julian Hofer einen Kopfball artistisch von der Linie und rettete so den knappen Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Vorstädter zielstrebiger aus der Kabine und hatten ihre beste Phase. David Fürsich aus der Drehung und Kapitän Jonas Dorsch aus der Distanz sorgten zumindest für etwas Gefahr. Auch in dieser Phase hatte der Ligaprimus die passende Antwort parat: Ein langer Ball hebelte die Mariensteiner Abseitsfalle aus und Gutmann blieb vor SVM-Schlussmann Gabriel Rehm eiskalt und erhöhte auf 0:2 (67.). Die Ersfeld-Mannschaft war weiterhin bemüht und Laurenz Heindl setzte den Ball nach einem weiten Einwurf artistisch über die Latte. In der Folge wurde die Partie immer ruppiger und in der 79. Minute endgültig entschieden, als Frei den Ball aus kurzer Distanz und abseitsverdächtiger Position über die Linie drückte. In den Schlussminuten verhinderte Rehm zunächst das 0:4, als Raphael Scheinder nach Ablage von Gutmann aus zentraler Position zum Abschluss kam. Kurz vor Spielende war er dennoch erneut geschlagen: Gutmann brauchte nach einem Querpass den Ball nur noch einzuschieben und markierte so seinen dritten Treffer des Nachmittags.