Neuigkeiten: 1. Mannschaft
Heimniederlage zum Auftakt: SV Marienstein - FV Dittenheim 0:3 (0:1)
(jsl) Marienstein
Am Freitag eröffneten Aufsteiger TSV Freystadt und der TSV Greding die neue Spielzeit der Bezirksliga Mitelfranken 2. Bereits in der ersten Halbzeit sorgten die Gäste für klare Verhältnisse und schraubten das Ergebnis bis zum Pausentee auf 0:3. Im zweiten Durchgang kam der Neuling noch zum Ehrentreffer, der den Endstand von 1:3 bedeutete. Am Samstag sorgte der TSV 1860 Weißenburg mit einem 5:0 über den SV Pölling für das erste Ausrufezeichen. Am Sonntag griffen dann die beiden Aufsteiger SpVgg Wettelsheim und Tuspo Roßtal im direkten Duell in das Geschehen ein, wobei die SpVgg mit 2:1 die Oberhand behielt.
SV Marienstein – FV Dittenheim 0:3 (0:1)
Zeitgleich erlebte der SV Marienstein im heimischen Hofmühl-Sportpark einen verkorksten Saisonauftakt. Gegen den mit Verletzungssorgen angereisten FV Dittenheim verlor der SVM mit 0:3. Bei zunächst hochsommerlichen Temperaturen fanden sich in der Zengerle-Elf keine Neuzugänge in der Startformation. Im ersten Durchgang hatten die Gäste mehr Spielanteile, während die Vorstädter immer wieder versuchten mit langen Bällen hinter die Dittenheimer Abwehrkette zu gelangen. Der starke Christoph Oberhauser sorgte für die ersten Offensivaktionen des Spiels. In der 8. Spielminute verfehlte der FV-Akteur aus spitzem Winkel das Tor und wenig später geriet sein Abschluss zu zentral auf das von Gabriel Rehm gehütete SVM-Tor. In der 28. Spielminute gingen die Gäste nicht unverdient in Führung. Auf Grund fehlender Zuordnung in der Mariensteiner Defensive konnte Stefan Wilhelm problemlos freigespielt werden und er schob aus der Nahdistanz sicher ein. Erst kurz vor der Pause kam der SVM etwas besser in Tritt. Rick Walther scheiterte mit einem flach getretenen Freistoß aus 30 Metern an FV-Torhüter Andre Ballenberger und auch bei einer Direktabnahme aus dem Rückraum durch Sebastian Schmelz war er auf dem Posten und parierte zum Eckball. Die größte Chance zum Ausgleich ergab sich kurz nach dem Seitenwechsel: Kapitän Andreas Knör setzte sich im Mittelfeld energisch durch und spielte einen Steilpass auf Fabian Streller, der aus spitzem Winkel an Ballenbergers Fußabwehr scheiterte. Auf der Gegenseite senkte sich ein abgefälschter Schuss von Thomas Selz gefährlich in Richtung Tor und kurz darauf verfehlte Selz das Tor per Schuss aus 16 Metern. Während es den Blau-Weißen an Kreativität und Durchsetzungskraft in der Offensive mangelte, erhöhten die Gäste in der 68. Minute auf 0:2. Marco Schwab war per Freistoß aus 28 Metern erfolgreich. Auch in den Schlussminuten fand der SVM nicht das richtige Mittel, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Spätestens das 0:3 nach einem Gegenangriff durch Selz vier Minuten vor Spielende bedeutete die Vorentscheidung.
Sonntag (15.00 Uhr): Saisonstart für unser Bezirksliga-Team im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Am Wochenende startet die Bezirksliga Mittelfranken 2 in die neue Saison. Eröffnet wird die Spielzeit bereits am Freitag, wenn Aufsteiger TSV Freystadt den TSV Greding empfängt. Am Sonntag wird dann der SV Marienstein in seine zweite Bezirksliga-Saison starten. Dabei ist zu erwarten, dass sich das Teilnehmerfeld noch ausgeglichener gestaltet als vergangene Saison. Mit dem ESV Ansbach-Eyb als Meister und dem TuS Feuchtwangen über die Relegation haben die beiden Top-Teams die Spielklasse in Richtung Landesliga verlassen. Lange Zeit konnte der drittplatzierte SC Aufkirchen den beiden Mannschaften Paroli bieten und sollte der SC seine Leistung aus der Vorsaison bestätigen können, ist sicherlich mit einer Spitzenplatzierung zu rechnen. Die Favoritenrolle für die Landesligaabsteiger entfällt zudem, da von diesen bei der Ligeneinteilung keiner der Bezirksliga 2 zugewiesen wurde. Dennoch trifft die Zengerle-Elf auf eine Vielzahl neuer Gegner, denn sechs Aufsteiger werden die Liga bereichern. Mit dem SV Wettelsheim befindet sich darunter auch ein altbekannter Gegner, auf den man sich im blau-weißen Lager nicht nur auf Grund des geringen Anfahrtsweges freut. Größere Distanzen stehen dem SVM bevor, wenn die Reise zu den Neulingen SG TSV/DJK Herrieden, SC Großschwarzenlohe, TSV Freystadt, STV Deutenbach und Tuspo Roßtal (beide Fürth) auf dem Programm steht. Zunächst wartet am Sonntag jedoch ein echter Gradmesser auf die Vorstädter: Um 15.00 Uhr gastiert der ewige Rivale FV Dittenheim im Hofmühl-Sportpark. In der Vorsaison holte man gegen die Mittelfranken zu Hause einen Punkt (2:2) und musste sich auswärts unglücklich mit 3:2 geschlagen geben. Trainer Zengerle hat den FV dabei als "kampfstarke Mannschaft mit einer Reihe abgezockter Akteure" kennengelernt und hofft trotz suboptimaler Bedingungen auf Rückenwind aus der Vorsaison: "Insgesamt war unsere Vorbereitung durchwachsen. Auch der Saisonstart dürfte durch das urlaubs- und arbeitsbedingte Fehlen einiger Spieler nicht ganz einfach werden. Wir gehen aber dennoch optimistisch in die neue Saison und hoffen, dass wir uns weiter stabilisieren. Nach einem bisher bärenstarken Jahr 2017 haben wir allen Grund dazu, uns den neuen Aufgaben selbstbewusst zu stellen". Im Trainerteam wird fortan Claver Kouakou den Platz von Viktor Stoll als Co-Spielertrainer einnehmen. Mit Turan Akca von Türk Gücü Eichstätt und Marco Reizammer vom FSV Ipsheim verstärkt sich der SVM mit nur zwei Spielern von auswärtigen Vereinen. Dafür sollen mit Philipp Fink, Jonas Knietig, Jonas Dorsch, Bernhard Pfaller, Gianluca Vecchio, Luca Glauer, Fabian Wohlwend, Marius Bittl und Oliver Reichenberger gleich neun SVM-Eigengewächse an den Herrenbereich herangeführt werden. Bereits um 13.00 Uhr empfängt die zweite Mannschaft des SVM den Kreisklassisten TSV 1860 Weißenburg II zu einem Testspiel.
Drittes Testspiel am Do.: SVM - gegen VFB Eichstätt 2
Zu Ihrem dritten Testspiel tritt unser Bezirksligateam an diesem Donnerstag (6. Juli) an. Im Hofmühl-Sportpark ist der VFB Eichstätt 2 zu Gast. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Im ersten test erreichten unsere Jungs ein 2:2 gegen den Bezirksligisten aus Beilngries, am verganenen Sonntag gewann man 8:0 gegen den A-Klassisten DJK Raithenbuch. Nach anstrengendem Kurztrainingslager schickte Coach Stephan Zengerle zwei Teams aufs Feld. Bis zur Halbzeit spielte das A-Team und schoss eine 5:0-Führung heraus, Team B erhöhte und stellte nach der Halbzeit noch auf 8:0. Beim gegenrischen Team von Ex-SVM-U19-Coach Markus Vochezer gingen zum Spielende nach couragiertem Beginn langsam aber sicher die Kräfte aus.
2 : 2 im ersten Testspiel
Nach einer Woche Training hatte der SV Marienstein am vergangenen Samstag den Bezirkligisten 1. FC Beilngries um ersten Testspiel der neuen Saison eingeladen. Am Ende trennten sich beide 2 : 2 ( 1 : 2 ) Unentschieden.
SVM Trainer Stephan Zengerle mußte auf zahlreiche Spieler verzichten, konnte aber dennoch drei Neuzugängen die Chance geben: Turan Akra spielte neben Raphael Kraus zweiten Innenverteidiger und Jonas Knietig mußte auf der ungewohnten Rechtverteidiger - Position auflaufen. Gianni Vecchio kam nach 25 Minuten ins Spiel.
Bei hochsommerlichen Temperaturen begannen beide Teams mit gedrosseltem Tempo. Vor allem das Spiel in die Spitze läßt noch Luft nach oben. Dennoch konnten die Blau Weißen nach einem tollen Zuspiel von Ramazan Mazlum auf Andreas Knör durch einen gekonnten Heber in Führung gehen. Mit einem Doppelschlag nach 28 Spielminuten drehten die Gäste die Partie. Erst kurz vor Ende konnte erneut Knör das Remis erzielen.
SVM: Gabriel Rehm - Jonas Knietig, Raphael Kraus, Turan Akra, Jonas Hiller - Claver Kouakou, Sebastian Schmelz, Andreas Knör, Ramazan Mazlum, Fabian Streller - Pascal Krieglmeier; Gianni Vecchio, Stefan Kammerbauer, Tobias Fürsich
SVM I verabschiedet sich in die Sommerpause: Vorschau Wochenende
(jsl) Marienstein
Die erste Mannschaft des SV Marienstein kann dem letzten Bezirksliga-Spieltag (Sa, 14.00 Uhr) völlig entspannt entgegenblicken, nachdem der Klassenerhalt bereits am vergangenen Spieltag unter Dach und Fach gebracht wurde. Das 3:0 über den SC Aufkirchen wurde im blau-weißen Lager gebührend gefeiert und Trainer Stephan Zengerle sind Stolz und Erleichterung zugleich anzumerken: "Es war ein tolles Eichstätter Fußball-Wochenende. Wir haben dem VFB zum Aufstieg gratuliert und hatten natürlich auch allen Grund zu feiern. Meine Jungs haben sich das mit einer tollen Leistung im Spiel gegen starke Aufkirchener, aber auch in der gesamten Saison, die so schwierig begonnen hat, mehr als verdient. Beim Seligenporten II können wir am Samstag ohne Druck in das Spiel gehen und werden wohl noch etwas ausprobieren. Zum Saisonabschluss wollen wir nochmal ein gutes Spiel machen." So entspannt können die Gastgeber am Sonntag nicht in das Spiel gehen. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft aus der Regionalliga Bayern will der SV Seligenporten verhindern, dass auch die zweite Mannschaft nächste Saison eine Klasse tiefer antreten muss. Dabei hätten die Hausherren am vergangenen Samstag bereits alles klar machen können, doch beim bereits abgestiegenen Henger SV verlor man überraschend 1:0 und muss so weiterhin zittern. Bei einer Niederlage gegen den SVM und einem gleichzeitigen Erfolg der Sportfreunde Dinkelsbühl könnte man von diesen noch überholt werden und somit auf Rang 15, den ersten Abstiegsplatz, abrutschen. Die Blau-Weißen brauchen sich über derartige Rechenspiele indes glücklicherweise keine Gedanken mehr zu machen.
SVM krönt überragende Rückrunde mit Klassenerhalt: SV Marienstein - SC Aufkirchen 3:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein ist auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga vertreten. Am Samstag krönte die Zengerle-Elf eine grandiose Rückrunde mit einem 3:0 über den SC Aufkirchen und nach dem Eintrudeln der Ergebnisse von den anderen Plätzen war der Jubel im Hofmühl-Sportpark rießig: Da die direkten Konkurrenten aus Dinkelsbühl und Seligenporten zeitgleich gegen bereits abgestiegene Gegner verloren, steht der Mariensteiner Klassenerhalt bereits nach dem vorletzten Spieltag fest.
SV Marienstein - SC Aufkirchen 3:0 (1:0)
Die Gäste, die vor der Partie noch Ambitionen auf den zur Relegation berechtigenden zweiten Tabellenplatz hatten, starteten engagiert in die Partie und hatten durch Kevin Kreuchauf und Sebastian Beck die ersten Abschlüsse zu verzeichnen. Nach dieser schadlos überstandenen Anfangsphase übernahmen die Hausherren das Kommando im Sportpark. In der 18. Spielminute setzte sich Fabian Streller über die linke Seite durch und schoss am langen Eck vorbei. Nur sieben Minuten machte er es besser: Stephan Steib spielte perfekt in den Lauf des gestarteten Streller und gegen dessen Flachschuss aus 16 Metern war SC-Torhüter Tim Friedrich chancenlos. Die Gäste versuchten sofort zu reagieren, doch Gabriel Rehm im Tor des SVM war bei einem Kopfball von Kreuchauf auf dem Posten und kurz darauf verfehlte Sebastian Beck, der frei vor Rehm zum Abschluss kam, das Gehäuse. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde Steib durch Sebastian Heimisch im Strafraum freigespielt und scheiterte per Flachschuss an Friedrich. Beide Mannschaften gingen unverändert in den zweiten Durchgang und zehn Minuten nach Wiederanpfiff sorgte erneut das Duo Streller-Steib für das 2:0: Diesmal bediente Streller Steib mustergültig, dieser umkurvte Friedrich und schoss aus sechs Metern sicher ein. Nur fünf Minuten später legten die Vorstädter nach und beendeten damit alle Aufkirchener Relegationsträume: Heimisch tankte sich über die rechte Seite durch und dessen Hereingabe drückte Steib reaktionsschnell über die Linie. In der Folge verwaltete der SVM das Ergebnis clever und hätte durch Sebastian Schmelz, der im direkten Duell mit Friedrich den Kürzeren zog, sogar noch erhöhen können. Auf der Gegenseite rettete Rehm zwei mal gegen Christoph Egner und ließ damit keine Zweifel am Mariensteiner Erfolg, der wenig später feststand. Während sich der SCA aus dem Aufstiegsrennen verabschiedete, entschied der ESV Ansbach/Eyb das Spitzentreffen beim TuS Feuchtwangen mit 1:3 für sich und vertagte damit die Entscheidung im Kampf die Meisterschaft und den damit verbundenen direkten Aufstieg auf den letzten Spieltag. An diesem hat der TuS mit zwei Punkten Vorsprung auf den ESV weiterhin die besseren Karten.
Spannung pur in der Bezirksliga Mittelfranken II: SV Marienstein - SC Aufkirchen (Sa., 16.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Bereits am Samstag (16.00 Uhr) wird der vorletzte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken II ausgetragen und dieser wartet mit einem echten Spitzentreffen auf. Ligaprimus TuS Feuchtwangen empfängt den zweitplatzierten ESV Ansbach/Eyb und dem TuS reicht bei momentan fünf Zählern Vorsprung bereits ein Punkt, um sich den Meistertitel zu sichern. Bei einer Niederlage der seit 17 Spielen ungeschlagenen Gäste könnte der drittplatzierte SC Aufkirchen (3 Punkte Rückstand auf den ESV) nochmal in den Kampf um den Relegationsplatz eingreifen. Voraussetzung hierfür ist ein Sieg beim SV Marienstein, dem somit an diesem Wochenende im Hofmühl-Sportpark eine unangenehme Aufgabe bevorsteht. Zudem muss die Zengerle-Elf mit Punktgewinnen der direkten Abstiegskonkurrenten rechnen. Der SV Seligenporten II und die Sportfreunde Dinkelsbühl treten gegen bereits abgestiegene Gegner an und die TSG Roth trifft mit dem SV Pölling auf einen Gegner, für den es um nichts mehr geht. Dennoch hat der SVM auch gegen den SC Aufkirchen Chancen auf einen oder drei Punkte. Dies liegt zum einen an den zuletzt kriselnden Gästen, die durch einige Niederlagen (zuletzt 3:0 beim SV Ornbau) ihre gute Ausgangslage im Aufstiegsrennen verspielt haben. Zum anderen ist dies an der tollen Rückrundenform der Blau-Weißen festzumachen, die viele nach der Hinrunde bereits abgeschrieben hatten. Und ein Blick in die Geschichtsbücher dürfte die Zengerle-Elf zusätzlich motivieren: Indem man die letzten beiden Spieltage nicht mehr auf den letzten vakanten Abstiegsplatz abrutscht, könnte man den größten Erfolg der Vereinsgeschichte egalisieren. In der Spielzeit 2004/2005 gelang einer Mariensteiner Elf bisher einmalig der Klassenerhalt in der Bezirksliga und dieses Kunststück könnten die Vorstädter nun wiederholen.
SVM hält Verfolger auf Distanz: SV Marienstein - Henger SV 3:0 (2:0)
(jsl) Marienstein
Im Abstiegskampf der Bezirksliga Mittelfranken 2 sind am drittletzten Spieltag die ersten Entscheidungen gefallen. Der BSC Woffenbach, der Henger SV und der FSV Bad Windsheim müssen den Gang in die Kreisliga antreten. Vier Teams machen an den letzten beiden Spieltagen den vierten Absteiger unter sich aus. Mit 38 Punkten hat der SV Marienstein dabei die besten Chancen, doch auch der SV Seligenporten II, die TSG Roth (jeweils 37 Punkte) und die Sportfreunde Dinkelsbühl (35 Punkte) hoffen auf ein weiteres Jahr Bezirksliga. Am anderen Ende der Tabelle hätte der TuS Feuchtwangen die Meisterschaft perfekt machen können, doch der Ligaprimus kam bei der Regionalligareserve des SV Seligenporten nicht über ein 1:1 hinaus.
SV Marienstein - Henger SV 3:0 (2:0)
Die Gäste, die vor der Partie nur noch rechnerische Chancen auf den Klassenerhalt hatten, wurden im Hofmühl-Sportpark kalt erwischt. In der zweiten Minute spielte Stephan Steib einen Pass in die Schnittstelle der Henger Viererkette und der gestartete Andreas Knör behielt vor HSV-Tormann Franz Pfaller die Nerven. Die Gäste kamen nach 12 Minuten erstmals gefährlich auf, doch Christian Thoma setzte seinen Schuss aus 20 Metern etwas zu hoch an. Kurz darauf nutzte Fabian Streller auf der linken Außenbahn seine Schnelligkeit aus, schüttelte zwei Gegenspieler ab und den Querpass drückte Advam de Oliveira aus kurzer Distanz über die Linie. In der Folge reduzierten die Vorstäder ihren Aufwand und Co-Trainer Viktor Stoll rettete im letzten Moment vor Dominik Regler. Kurz vor der Pause prüfte Sebastian Schmelz Pfaller mit einem Gewaltschuss aus 23 Metern und Steib wurde im letzten Moment geblockt. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der starke Streller erneut auf seiner Seite durch und diesmal scheiterte de Oliveira am glänzend reagierenden Pfaller. In der Folge verlor die Zengerle-Elf etwas den Faden und hatte Glück, dass der freistehende Alexander Pröll aus 10 Metern halblinker Position knapp verzog. Stattdessen sorgten die Blau-Weißen für die Vorentscheidung. Erneut war Streller auf und davon und nach einem uneigennützigen Querpass schoss Steib sicher zum 3:0 ein. Die restlichen 30 Minuten der fairen Begegnung spielte der SVM sicher herunter. Steib nach zwei schönen Körpertäuschungen im Strafraum und Streller, der zweimal keinen Abnehmer in der Mitte fand, hätten das Ergebnis sogar noch in die Höhe schrauben können. Nach dem Spiel sprach der zufriedene Trainer Zengerle "von drei ganz wichtigen Punkten nach zwei harten Wochen mit insgesamt fünf Spielen, in denen meine Jungs sehr viel Kraft gelassen haben. In dieser Saisonphase zählen ohnehin nur die Punkte." Dank derer drei hat der SVM den Klassenerhalt in der eigenen Hand.
So (15.00 Uhr): Kellerduell im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein will am drittletzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken 2 in die Erfolgsspur zurückkehren. Zuletzt ging die Zengerle-Elf beim TuS Feuchtwangen und beim FC Holzheim leer aus. Die Chancen auf drei Punkte stehen gut, denn mit dem Henger SV gastiert der so gut wie abgestiegene Tabellenvorletzte im Hofmühl-Sportpark (Anpfiff 15.00 Uhr). Dennoch wird eine absolute Energieleistung notwendig sein. Dies liegt einerseits am Mammutprogramm der Vorstädter, die am Sonntag das fünfte Spiel innerhalb von 15 Tagen absolvieren. Der Gegner hingegen war zuletzt vor 10 Tagen im Einsatz und wird entsprechend ausgeruhter in das Spiel gehen. Andererseits will sich der Henger SV anständig aus der Bezirksliga verabschieden und dies bekam zuletzt sogar Tabellenführer TuS Feuchtwangen schmerzhaft zu spüren, der nicht über ein 2:2 hinauskam. Ein Sieg wäre bei einem Blick auf die Tabelle und auf die anderen Partien für die Blau-Weißen (35 Punkte) Gold wert. Der drittletzte FSV Bad Windsheim (30 Punkte) kämpft bei der TSG Roth (34 Punkte) um die letzte Chance, wobei sich die beiden direkten Konkurrenten des SVM definitiv gegenseitig die Punkte streitig machen werden. Und auch die Sportfreunde Dinkelsbühl (34 Punkte) und der SV Seligenporten II (36 Punkte) stehen bei den Partien gegen den TSV Greding und den TuS Feuchtwangen vor hohen Hürden. SVM-Trainer Stephan Zengerle hofft gegen den Henger SV auf die Rückkehr einiger Stammkräfte, die unter der Woche in Holzheim schmerzlich vermisst wurden.
FC Holzheim - SV Marienstein 2:1 (1:1)
Im Nachholspiel beim FC Holzheim musste sich unsere Elf mit 2:1 geschlagen geben. Noch in der 1. Halbzeit hatte Jonas Hiller nach einer schönen Kombination über Stephan Steib und Andreas Knör die Holzheimer Führung egalisiert. Nach dem 2:1 in der 73. Spielminute fand unser Team leider keinen Weg mehr zurück ins Spiel.
Ein ausführlicher Bericht zum Spiel findet sich in der Donnerstagsausgabe des Eichstätter Kurier.
Mittwoch, 18.30 Uhr: Nachholpartie beim FC Holzheim
(jsl) Marienstein
Mit zwei Nachholspielen des 23. Spieltags wird am Mittwoch (18.30 Uhr) die Tabelle der Bezirksliga Mittelfranken 2 begradigt. Dabei kann der TuS Feuchtwangen beim SV Mosbach einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen und bei der Partie des SV Marienstein beim FC Holzheim wollen beide Mannschaften wichtige Punkte im Tabellenkeller sammeln. Dabei hat der FC Holzheim mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge die komfortablere Ausgangsposition und könnte sich mit einem Sieg wohl endgültig in Sicherheit bringen. Die Vorstädter liegen nach der 1:0-Niederlage in Feuchtwangen nur noch einen Punkt über dem ominösen Strich und könnten mit einem bzw. drei Punkten den Vorsprung auf die Abstiegsränge vergrößern, während die Konkurrenz tatenlos zusehen muss. SVM-Trainer hofft, dass seine Elf trotz des strammen Programms mit der zweiten englischen Woche in Folge wieder in die Spur kommt: "Gegen den Tabellenführer haben wir uns durch eine Unachtsamkeit selbst um die Chance auf einen Punkt gebracht. Speziell in der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass die vielen Spiele an die Substanz gehen und wir haben einige Tugenden vermissen lassen, die uns zuletzt so stark gemacht haben. Ich hoffe, wir können am Mittwoch und am Sonntag gegen den Henger SV noch einmal alle Kräfte mobilisieren und zumindest einen Sieg einfahren."
Knappe Niederlage beim Ligaprimus: TuS Feuchtwangen - SV Marienstein 1:0 (1:0)
(jsl) Feuchtwangen
Der SV Marienstein machte am Sonntag Tabellenführer TuS Feuchtwangen das Leben schwer. Am Ende musste die Zengerle-Elf die Heimreise mit einer 1:0-Niederlage im Gepäck antreten. Der TuS festigte durch die drei Punkte seine Spitzenposition und nimmt mit vier Punkten Vorsprung auf den ESV Ansbach-Eyb klar Kurs in Richtung Landesliga. Mit einem Sieg in der Nachholpartie gegen den SV Mosbach kann der TuS seinen Vorsprung am Mittwoch sogar noch ausbauen. Der SV Marienstein rutschte nach der erwartbaren Niederlage auf Platz 13 ab, da der SV Seligenporten II bei Schlusslicht BSC Woffenbach mit 2:4 siegte und sich dadurch an den Vorstädtern vorbeischob. Die auf dem ersten Abstiegsrang liegenden Sportfreunde Dinkelsbühl waren ebenfalls erfolgreich (0:2 beim SV Mosbach) und schließen dadurch zur TSG Roth (ebenfalls 34 Punkte) und zum SVM (35 Punkte) auf.
TuS Feuchtwangen - SV Marienstein 1:0 (1:0)
Von Beginn an agierte der SVM aus einer gut gestaffelten Defensive heraus und versuchte so, der Offensive der Hausherren den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es dauerte bis zur 12. Minute, ehe der TuS zur ersten gefährlichen Chance kam. Matthias Kreiselmeier brachte einen hohen Ball zur Mitte und Thomas Beck setzte den Kopfball an den Querbalken. Aus der Feuchtwangener Lufthoheit resultierte auch der Treffer des Tages nach einer knappen halben Stunde: Sebastian Arnold köpfte nach einer Freistoßflanke aus dem Halbfeld aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Oberbayern reagierten prompt und Kapitän Andreas Knör setzte seinen Schuss aus 12 Metern nur etwas zu hoch an. Kurz darauf konnte die TuS-Defensive nach einem gefährlichen Freistoß durch Ramazan Mazlum im letzten Moment und mit vereinten Kräften klären. Auf der Gegenseite hatte Manuel Reichert im direkten Duell mit SVM-Torhüter Gabriel Rehm die Großchance zum 2:0, doch er vergab. Nach dem Seitenwechsel domierte der Ligaprimus weiter das Spielgeschehen, während der SVM auf Kontergelegenheiten lauerte. In der 55. Spielminute verfehlte Sebastian Lux das SVM-Gehäuse nach einem Sololauf nur knapp und Daniel Seyer setzte das Leder über das Tor. 15 Minuten vor Spielende hatte Stephan Steib die größte Gelegenheit zum Ausgleich, doch TuS-Schlussmann Philipp Deeg war auf dem Posten. Sein Gegenüber Gabriel Rehm hielt seine Farben mit zwei Paraden in der Schlussphase zwar im Spiel, der Ausgleich wollte der Zengerle-Elf dennoch nicht mehr gelingen.
SVM vor Herkulesaufgabe: TuS Feuchtwangen - SV Marienstein (So., 15.00 Uhr)
(jsl) Marienstein
Noch vier Spieltage sind in der Bezirksliga Mittelfranken 2 zu absolvieren und der SV Marienstein hat bei vier Punkten Vorsprung und dem Luxus einer Nachholpartie in der Hinterhand den Klassenerhalt selbst in der Hand. Seit mittlerweile sechs Spielen ist die Zengerle-Elf ungeschlagen und es würde einer großen Überraschung gleichkommen, sollte diese Serie auch nach Sonntag fortbestehen. Da steht der SVM mit der Partie bei Spitzenreiter TuS Feuchtwangen (15.00 Uhr) nämlich vor einer großen Prüfung. Mit vier Punkten Vorsprung auf den SC Aufkirchen sind die Hausherren auf Kurs in Richtung Landesliga und wollen sich sicherlich auch nicht von den Vorstädtern aufhalten lassen. Am Mittwoch fertigte der TuS den viertplatzierten SV Ornbau in einem Nachholspiel mit 6:0 ab und unterstrich seine Klasse. Dennoch fährt der SVM nicht chancenlos nach Feuchtwangen. Dies zeigte letztes Wochenende der Tabellenvorletzte Henger SV, der dem TuS beim 2:2 völlig überraschend einen Punkt abtrotzte. Und auch die Leistung im Hinspiel sollte den Blau-Weißen Mut machen. Damals kam der Tabellenführer gegen das damalige Tabellenschlusslicht erst in den Schlussminuten zum 0:2-Sieg.
SVM auch im sechsten Spiel in Serie ungeschlagen: TSG Roth - SV Marienstein 1:1 (1:1)
(jsl) Roth
TSG Roth - SV Marienstein 1:1 (1:1)
Durch ein leistungsgerechtes Remis konnten sowohl die gastgebende TSG Roth als auch der SV Marienstein den Vorsprung auf die Abstiegsränge der Bezirksliga Mittelfranken 2 auf um einen Punkt auf drei (TSG) bzw. vier Punkte (SVM) vergrößern. Beiden Mannschaften, die sich durch zuletzt durch starke Leistungen etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen konnten, war die Bedeutung dieses 6-Punkte-Spiels von Beginn an anzumerken. So agierten beide Seiten aus einer gut gestaffelten Defensive heraus und es dauerte 14 Minuten bis zur ersten guten Gelegenheit. Nach Zuspiel von Ramazan Mazlum düpierte Stephan Steib seinen Gegenspieler und scheiterte per Flachschuss aus spitzem Winkel an TSG-Schlussmann Kevin Ulrich. Nun nahmen die Gäste Fahrt auf und dominierten das Spielgeschehen. Sebastian Schmelz setzte Fabian Streller mit einem Diagonalball auf der linken Seite in Szene. Dieser zog zur Mitte und verfehlte das Gehäuse aus 20 Metern nur knapp. Kurz darauf verpasste Viktor Stoll das Leder nach einem Eckball und Andreas Knör wäre bei gelungener Ballmitnahme wohl alleine vor dem TSG-Tor aufgetaucht. Diese vergebenen Chancen rächten sich, denn mit der ersten gefährlichen Offensivaktion gingen die Rother in Führung. Nach einer schnellen Kombination ließ Fabian Müller Gabriel Rehm aus 10 Metern keine Abwehrchance. Nun kam die TSG stärker auf und bekam einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem Rehm Müller im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Rehm bügelte seinen Fehler aus, hielt den Elfmeter von Rene Kerschbaum und damit seine Farben im Spiel. Wenig später zog Julian Camara auf der rechten Seite auf und davon und legte zurück auf Michael Bergmann, dessen Schuss ein Mariensteiner Akteur gerade noch blocken konnte. Im Anschluss an diese Rother Drangphase gelang den Vorstädtern etwas überraschend der Ausgleich. Nach einem Ballgewinn bediente Mazlum Steib und dieser traf per sattem Rechtsschuss in das linke untere Eck. Im zweiten Durchgang stockte den Anhängern beider Teams viermal der Atem, als es jeweils Aliminiumtreffer zu bestaunen gab. Den Anfang machte der SVM direkt nach Wiederanpfiff. Mazlum setzte einen Freistoß an die Unterkante der Latte. In der 56. Minute zog Streller aus 23 Metern ab und sein abgefälschter Ball landete am linken Pfosten. Den Nachschuss setzte Andreas Knör über das Tor. Auf der Gegenseite scheiterte Bergmann ebenfalls am Querbalken. In der Schlussphase scheuten beide Mannschaften das letzte Risiko, ehe die Mittelfranken in der Nachspielzeit doch noch die Entscheidung auf dem Fuß hatten. Bergmann kam aus dem Rückraum zum Abschluss, doch der Ball prallte vom linken Pfosten zurück in das Feld.
Nachholpartie in Roth: TSG Roth - SV Marienstein (Mi, 18.30 Uhr)
(jsl) Marienstein
Dem SV Marienstein wird im Saison-Schlussspurt ein wahres Mammutprogramm abverlangt. Bedingt durch zwei Nachholpartien hat der SVM innerhalb von zwei Wochen fünf Spiele zu absolvieren. Der 4:0-Erfolg über den BSC Woffenbach vom letzten Sonntag stimmt Trainer Stephan Zengerle schon einmal positiv: "Mit dem 4:0 über den BSC Woffenbach ist uns ein toller Start in diese harten zwei Wochen gelungen. Nun werden wir versuchen, am Mittwoch auch aus Roth etwas Zählbares mitzunehmen." Sollte dies gelingen, wären die Blau-Weißen das sechste Spiel in Folge ungeschlagen. Dies wird jedoch kein leichtes Unterfangen, denn seitdem Taner Koc Ende März das Traineramt in Roth übernommen hat, sind die Mittelfranken im Aufwind und konnten wie der SVM die Abstiegsränge verlassen. Zuletzt besiegte die TSG den Henger SV (3:1) und den SV Mosbach (2:1) und liegt mit Platz 14 und 33 Punkten zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz und einen Punkt hinter dem SV Marienstein. Dem Sieger in diesem direkten Duell winkt also noch mehr Luft im Tabellenkeller, während der Verlierer den Blick wieder in Richtung Abstiegsplätze richten muss. Der BSC Woffenbach und der Henger SV haben in selbigem wohl nur noch rein rechnerische Chancen und so sind noch zwei weitere Plätze gen Kreisliga übrig, wobei der FSV Bad Windsheim (30 Punkte) und die Sportfreunde Dinkelsbühl (31 Punkte) die schlechteste Ausgangsposition haben.