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SVM hält Verfolger auf Distanz: SV Marienstein - Henger SV 3:0 (2:0)

Sonntag, 07. Mai 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Im Abstiegskampf der Bezirksliga Mittelfranken 2 sind am drittletzten Spieltag die ersten Entscheidungen gefallen. Der BSC Woffenbach, der Henger SV und der FSV Bad Windsheim müssen den Gang in die Kreisliga antreten. Vier Teams machen an den letzten beiden Spieltagen den vierten Absteiger unter sich aus. Mit 38 Punkten hat der SV Marienstein dabei die besten Chancen, doch auch der SV Seligenporten II, die TSG Roth (jeweils 37 Punkte) und die Sportfreunde Dinkelsbühl (35 Punkte) hoffen auf ein weiteres Jahr Bezirksliga. Am anderen Ende der Tabelle hätte der TuS Feuchtwangen die Meisterschaft perfekt machen können, doch der Ligaprimus kam bei der Regionalligareserve des SV Seligenporten nicht über ein 1:1 hinaus.

 

SV Marienstein - Henger SV 3:0 (2:0)

 

Die Gäste, die vor der Partie nur noch rechnerische Chancen auf den Klassenerhalt hatten, wurden im Hofmühl-Sportpark kalt erwischt. In der zweiten Minute spielte Stephan Steib einen Pass in die Schnittstelle der Henger Viererkette und der gestartete Andreas Knör behielt vor HSV-Tormann Franz Pfaller die Nerven. Die Gäste kamen nach 12 Minuten erstmals gefährlich auf, doch Christian Thoma setzte seinen Schuss aus 20 Metern etwas zu hoch an. Kurz darauf nutzte Fabian Streller auf der linken Außenbahn seine Schnelligkeit aus, schüttelte zwei Gegenspieler ab und den Querpass drückte Advam de Oliveira aus kurzer Distanz über die Linie. In der Folge reduzierten die Vorstäder ihren Aufwand und Co-Trainer Viktor Stoll rettete im letzten Moment vor Dominik Regler. Kurz vor der Pause prüfte Sebastian Schmelz Pfaller mit einem Gewaltschuss aus 23 Metern und Steib wurde im letzten Moment geblockt. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der starke Streller erneut auf seiner Seite durch und diesmal scheiterte de Oliveira am glänzend reagierenden Pfaller. In der Folge verlor die Zengerle-Elf etwas den Faden und hatte Glück, dass der freistehende Alexander Pröll aus 10 Metern halblinker Position knapp verzog. Stattdessen sorgten die Blau-Weißen für die Vorentscheidung. Erneut war Streller auf und davon und nach einem uneigennützigen Querpass schoss Steib sicher zum 3:0 ein. Die restlichen 30 Minuten der fairen Begegnung spielte der SVM sicher herunter. Steib nach zwei schönen Körpertäuschungen im Strafraum und Streller, der zweimal keinen Abnehmer in der Mitte fand, hätten das Ergebnis sogar noch in die Höhe schrauben können. Nach dem Spiel sprach der zufriedene Trainer Zengerle "von drei ganz wichtigen Punkten nach zwei harten Wochen mit insgesamt fünf Spielen, in denen meine Jungs sehr viel Kraft gelassen haben. In dieser Saisonphase zählen ohnehin nur die Punkte." Dank derer drei hat der SVM den Klassenerhalt in der eigenen Hand.

 


So (15.00 Uhr): Kellerduell im Hofmühl-Sportpark

Samstag, 06. Mai 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Der SV Marienstein will am drittletzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken 2 in die Erfolgsspur zurückkehren. Zuletzt ging die Zengerle-Elf beim TuS Feuchtwangen und beim FC Holzheim leer aus. Die Chancen auf drei Punkte stehen gut, denn mit dem Henger SV gastiert der so gut wie abgestiegene Tabellenvorletzte im Hofmühl-Sportpark (Anpfiff 15.00 Uhr). Dennoch wird eine absolute Energieleistung notwendig sein. Dies liegt einerseits am Mammutprogramm der Vorstädter, die am Sonntag das fünfte Spiel innerhalb von 15 Tagen absolvieren. Der Gegner hingegen war zuletzt vor 10 Tagen im Einsatz und wird entsprechend ausgeruhter in das Spiel gehen. Andererseits will sich der Henger SV anständig aus der Bezirksliga verabschieden und dies bekam zuletzt sogar Tabellenführer TuS Feuchtwangen schmerzhaft zu spüren, der nicht über ein 2:2 hinauskam. Ein Sieg wäre bei einem Blick auf die Tabelle und auf die anderen Partien für die Blau-Weißen (35 Punkte) Gold wert. Der drittletzte FSV Bad Windsheim (30 Punkte) kämpft bei der TSG Roth (34 Punkte) um die letzte Chance, wobei sich die beiden direkten Konkurrenten des SVM definitiv gegenseitig die Punkte streitig machen werden. Und auch die Sportfreunde Dinkelsbühl (34 Punkte) und der SV Seligenporten II (36 Punkte) stehen bei den Partien gegen den TSV Greding und den TuS Feuchtwangen vor hohen Hürden. SVM-Trainer Stephan Zengerle hofft gegen den Henger SV auf die Rückkehr einiger Stammkräfte, die unter der Woche in Holzheim schmerzlich vermisst wurden.

 


FC Holzheim - SV Marienstein 2:1 (1:1)

Mittwoch, 03. Mai 2017

Im Nachholspiel beim FC Holzheim musste sich unsere Elf mit 2:1 geschlagen geben. Noch in der 1. Halbzeit hatte Jonas Hiller nach einer schönen Kombination über Stephan Steib und Andreas Knör die Holzheimer Führung egalisiert. Nach dem 2:1 in der 73. Spielminute fand unser Team leider keinen Weg mehr zurück ins Spiel.

Ein ausführlicher Bericht zum Spiel findet sich in der Donnerstagsausgabe des Eichstätter Kurier.


Mittwoch, 18.30 Uhr: Nachholpartie beim FC Holzheim

Montag, 01. Mai 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Mit zwei Nachholspielen des 23. Spieltags wird am Mittwoch (18.30 Uhr) die Tabelle der Bezirksliga Mittelfranken 2 begradigt. Dabei kann der TuS Feuchtwangen beim SV Mosbach einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen und bei der Partie des SV Marienstein beim FC Holzheim wollen beide Mannschaften wichtige Punkte im Tabellenkeller sammeln. Dabei hat der FC Holzheim mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge die komfortablere Ausgangsposition und könnte sich mit einem Sieg wohl endgültig in Sicherheit bringen. Die Vorstädter liegen nach der 1:0-Niederlage in Feuchtwangen nur noch einen Punkt über dem ominösen Strich und könnten mit einem bzw. drei Punkten den Vorsprung auf die Abstiegsränge vergrößern, während die Konkurrenz tatenlos zusehen muss. SVM-Trainer hofft, dass seine Elf trotz des strammen Programms mit der zweiten englischen Woche in Folge wieder in die Spur kommt: "Gegen den Tabellenführer haben wir uns durch eine Unachtsamkeit selbst um die Chance auf einen Punkt gebracht. Speziell in der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass die vielen Spiele an die Substanz gehen und wir haben einige Tugenden vermissen lassen, die uns zuletzt so stark gemacht haben. Ich hoffe, wir können am Mittwoch und am Sonntag gegen den Henger SV noch einmal alle Kräfte mobilisieren und zumindest einen Sieg einfahren."

 


Knappe Niederlage beim Ligaprimus: TuS Feuchtwangen - SV Marienstein 1:0 (1:0)

Montag, 01. Mai 2017

 

(jsl) Feuchtwangen

 

Der SV Marienstein machte am Sonntag Tabellenführer TuS Feuchtwangen das Leben schwer. Am Ende musste die Zengerle-Elf die Heimreise mit einer 1:0-Niederlage im Gepäck antreten. Der TuS festigte durch die drei Punkte seine Spitzenposition und nimmt mit vier Punkten Vorsprung auf den ESV Ansbach-Eyb klar Kurs in Richtung Landesliga. Mit einem Sieg in der Nachholpartie gegen den SV Mosbach kann der TuS seinen Vorsprung am Mittwoch sogar noch ausbauen. Der SV Marienstein rutschte nach der erwartbaren Niederlage auf Platz 13 ab, da der SV Seligenporten II bei Schlusslicht BSC Woffenbach mit 2:4 siegte und sich dadurch an den Vorstädtern vorbeischob. Die auf dem ersten Abstiegsrang liegenden Sportfreunde Dinkelsbühl waren ebenfalls erfolgreich (0:2 beim SV Mosbach) und schließen dadurch zur TSG Roth (ebenfalls 34 Punkte) und zum SVM (35 Punkte) auf.

 

TuS Feuchtwangen - SV Marienstein 1:0 (1:0)

 

Von Beginn an agierte der SVM aus einer gut gestaffelten Defensive heraus und versuchte so, der Offensive der Hausherren den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es dauerte bis zur 12. Minute, ehe der TuS zur ersten gefährlichen Chance kam. Matthias Kreiselmeier brachte einen hohen Ball zur Mitte und Thomas Beck setzte den Kopfball an den Querbalken. Aus der Feuchtwangener Lufthoheit resultierte auch der Treffer des Tages nach einer knappen halben Stunde: Sebastian Arnold köpfte nach einer Freistoßflanke aus dem Halbfeld aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Oberbayern reagierten prompt und Kapitän Andreas Knör setzte seinen Schuss aus 12 Metern nur etwas zu hoch an. Kurz darauf konnte die TuS-Defensive nach einem gefährlichen Freistoß durch Ramazan Mazlum im letzten Moment und mit vereinten Kräften klären. Auf der Gegenseite hatte Manuel Reichert im direkten Duell mit SVM-Torhüter Gabriel Rehm die Großchance zum 2:0, doch er vergab. Nach dem Seitenwechsel domierte der Ligaprimus weiter das Spielgeschehen, während der SVM auf Kontergelegenheiten lauerte. In der 55. Spielminute verfehlte Sebastian Lux das SVM-Gehäuse nach einem Sololauf nur knapp und Daniel Seyer setzte das Leder über das Tor. 15 Minuten vor Spielende hatte Stephan Steib die größte Gelegenheit zum Ausgleich, doch TuS-Schlussmann Philipp Deeg war auf dem Posten. Sein Gegenüber Gabriel Rehm hielt seine Farben mit zwei Paraden in der Schlussphase zwar im Spiel, der Ausgleich wollte der Zengerle-Elf dennoch nicht mehr gelingen.

 


SVM vor Herkulesaufgabe: TuS Feuchtwangen - SV Marienstein (So., 15.00 Uhr)

Freitag, 28. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Noch vier Spieltage sind in der Bezirksliga Mittelfranken 2 zu absolvieren und der SV Marienstein hat bei vier Punkten Vorsprung und dem Luxus einer Nachholpartie in der Hinterhand den Klassenerhalt selbst in der Hand. Seit mittlerweile sechs Spielen ist die Zengerle-Elf ungeschlagen und es würde einer großen Überraschung gleichkommen, sollte diese Serie auch nach Sonntag fortbestehen. Da steht der SVM mit der Partie bei Spitzenreiter TuS Feuchtwangen (15.00 Uhr) nämlich vor einer großen Prüfung. Mit vier Punkten Vorsprung auf den SC Aufkirchen sind die Hausherren auf Kurs in Richtung Landesliga und wollen sich sicherlich auch nicht von den Vorstädtern aufhalten lassen. Am Mittwoch fertigte der TuS den viertplatzierten SV Ornbau in einem Nachholspiel mit 6:0 ab und unterstrich seine Klasse. Dennoch fährt der SVM nicht chancenlos nach Feuchtwangen. Dies zeigte letztes Wochenende der Tabellenvorletzte Henger SV, der dem TuS beim 2:2 völlig überraschend einen Punkt abtrotzte. Und auch die Leistung im Hinspiel sollte den Blau-Weißen Mut machen. Damals kam der Tabellenführer gegen das damalige Tabellenschlusslicht erst in den Schlussminuten zum 0:2-Sieg.

 


SVM auch im sechsten Spiel in Serie ungeschlagen: TSG Roth - SV Marienstein 1:1 (1:1)

Mittwoch, 26. April 2017

 

 

(jsl) Roth

 

TSG Roth - SV Marienstein 1:1 (1:1)

 

Durch ein leistungsgerechtes Remis konnten sowohl die gastgebende TSG Roth als auch der SV Marienstein den Vorsprung auf die Abstiegsränge der Bezirksliga Mittelfranken 2 auf um einen Punkt auf drei (TSG) bzw. vier Punkte (SVM) vergrößern. Beiden Mannschaften, die sich durch zuletzt durch starke Leistungen etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen konnten, war die Bedeutung dieses 6-Punkte-Spiels von Beginn an anzumerken. So agierten beide Seiten aus einer gut gestaffelten Defensive heraus und es dauerte 14 Minuten bis zur ersten guten Gelegenheit. Nach Zuspiel von Ramazan Mazlum düpierte Stephan Steib seinen Gegenspieler und scheiterte per Flachschuss aus spitzem Winkel an TSG-Schlussmann Kevin Ulrich. Nun nahmen die Gäste Fahrt auf und dominierten das Spielgeschehen. Sebastian Schmelz setzte Fabian Streller mit einem Diagonalball auf der linken Seite in Szene. Dieser zog zur Mitte und verfehlte das Gehäuse aus 20 Metern nur knapp. Kurz darauf verpasste Viktor Stoll das Leder nach einem Eckball und Andreas Knör wäre bei gelungener Ballmitnahme wohl alleine vor dem TSG-Tor aufgetaucht. Diese vergebenen Chancen rächten sich, denn mit der ersten gefährlichen Offensivaktion gingen die Rother in Führung. Nach einer schnellen Kombination ließ Fabian Müller Gabriel Rehm aus 10 Metern keine Abwehrchance. Nun kam die TSG stärker auf und bekam einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem Rehm Müller im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Rehm bügelte seinen Fehler aus, hielt den Elfmeter von Rene Kerschbaum und damit seine Farben im Spiel. Wenig später zog Julian Camara auf der rechten Seite auf und davon und legte zurück auf Michael Bergmann, dessen Schuss ein Mariensteiner Akteur gerade noch blocken konnte. Im Anschluss an diese Rother Drangphase gelang den Vorstädtern etwas überraschend der Ausgleich. Nach einem Ballgewinn bediente Mazlum Steib und dieser traf per sattem Rechtsschuss in das linke untere Eck. Im zweiten Durchgang stockte den Anhängern beider Teams viermal der Atem, als es jeweils Aliminiumtreffer zu bestaunen gab. Den Anfang machte der SVM direkt nach Wiederanpfiff. Mazlum setzte einen Freistoß an die Unterkante der Latte. In der 56. Minute zog Streller aus 23 Metern ab und sein abgefälschter Ball landete am linken Pfosten. Den Nachschuss setzte Andreas Knör über das Tor. Auf der Gegenseite scheiterte Bergmann ebenfalls am Querbalken. In der Schlussphase scheuten beide Mannschaften das letzte Risiko, ehe die Mittelfranken in der Nachspielzeit doch noch die Entscheidung auf dem Fuß hatten. Bergmann kam aus dem Rückraum zum Abschluss, doch der Ball prallte vom linken Pfosten zurück in das Feld.

 

 


Nachholpartie in Roth: TSG Roth - SV Marienstein (Mi, 18.30 Uhr)

Montag, 24. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Dem SV Marienstein wird im Saison-Schlussspurt ein wahres Mammutprogramm abverlangt. Bedingt durch zwei Nachholpartien hat der SVM innerhalb von zwei Wochen fünf Spiele zu absolvieren. Der 4:0-Erfolg über den BSC Woffenbach vom letzten Sonntag stimmt Trainer Stephan Zengerle schon einmal positiv: "Mit dem 4:0 über den BSC Woffenbach ist uns ein toller Start in diese harten zwei Wochen gelungen. Nun werden wir versuchen, am Mittwoch auch aus Roth etwas Zählbares mitzunehmen." Sollte dies gelingen, wären die Blau-Weißen das sechste Spiel in Folge ungeschlagen. Dies wird jedoch kein leichtes Unterfangen, denn seitdem Taner Koc Ende März das Traineramt in Roth übernommen hat, sind die Mittelfranken im Aufwind und konnten wie der SVM die Abstiegsränge verlassen. Zuletzt besiegte die TSG den Henger SV (3:1) und den SV Mosbach (2:1) und liegt mit Platz 14 und 33 Punkten zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz und einen Punkt hinter dem SV Marienstein. Dem Sieger in diesem direkten Duell winkt also noch mehr Luft im Tabellenkeller, während der Verlierer den Blick wieder in Richtung Abstiegsplätze richten muss. Der BSC Woffenbach und der Henger SV haben in selbigem wohl nur noch rein rechnerische Chancen und so sind noch zwei weitere Plätze gen Kreisliga übrig, wobei der FSV Bad Windsheim (30 Punkte) und die Sportfreunde Dinkelsbühl (31 Punkte) die schlechteste Ausgangsposition haben.

 


Wichtiger Dreier im Abstiegskampf: SV Marienstein - BSC Woffenbach 4:0 (3:0)

Sonntag, 23. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Der FC Holzheim und der Henger SV sorgten in der Bezirksliga Mittelfranken 2 für faustdicke Überraschungen. Der FC fertigte den Tabellenzweiten SC Aufkirchen mit 4:0 ab, während der bis dato Tabellenletzte aus Heng Spitzenreiter TuS Feuchtwangen ein 2:2 abtrotzte. Nutznießer der Ausrutscher ist Aufsteiger ESV Ansbach-Eyb, der sich schadlos hielt (2:1 gegen den SV Pölling) und bei jedoch zwei mehr absolvierten Spielen bis auf einen Punkt auf den TuS aufschloss. Zur Belohnung für das 2:2 durfte der Henger SV die rote Laterne an den BSC Woffenbach weiterreichen, der in Marienstein mit 4:0 unterlag. Der SVM vergrößerte durch den Heimsieg den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Punkte.

 

SV Marienstein - BSC Woffenbach 4:0 (3:0)

 

Nach dem Spiel sprach SVM-Trainer Stephan Zengerle von "drei äußerst wichtigen Punkten in einem extrem schweren Spiel", die sich seine Truppe verdient hat, "obwohl sie nicht ihre beste Leistung abgerufen hat". In der Tat prägte zahlreiche Ungenauigkeiten insbesondere die erste Hälfte. Bereits in der 2. Spielminute durfte Fabian Rackl nach einem Ballverlust der Blau-Weißen aus dem Rückraum abziehen, doch sein Schuss geriet zentral auf den fehlerfreien Torhüter Gabriel Rehm. Auf der Gegenseite hatte Ramazan Mazlum zu viel Platz und sein satter Schuss aus 28 Metern landete zum 1:0 in den Maschen. Die Gäste wollten direkt ausgleichen, doch Bastian Schmid verzog aus halbrechter Position. In der 16. Spielminute behauptete sich Andreas Knör im Zweikampf und wurde letztendlich von BSC-Schlussmann Philipp Reiner gestoppt. In der Folge tat die Zengerle-Elf zu wenig für das Spiel und schlug vor der Halbzeit doch doppelt zu. Zunächst schlug Mazlum einen Freistoß aus 30 Metern vor das Tor, wo ein Woffenbacher Akteur das Leder unhaltbar in das eigene Tor verlängerte. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Stephan Steib einen Querpass passieren, wodurch Claver Kouakou nur noch auf den ungedeckten Fabian Streller querlegen brauchte und dieser sicher einschob. Nach der aus SVM-Sicht äußerst effektive ersten Hälfte setzte Daniel Fink zunächst einen Kopfball auf das SVM-Gehäuse aus der Nahdistanz zu hoch an, ehe die Vorstädter die Entscheidung herbeiführten. Mit einem schönene Pass in die Tiefe schickte Steib Kapitän Knör steil, der Reiner umkurvte und zum 4:0 einschoss. In der Folge verteidigte der SVM geschickt und brachte das Ergebnis sicher über die Zeit. Ausnahme war ein Lattenkracher durch Rackl aus 20 Metern.

 


So (15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark: SV Marienstein - BSC Woffenbach

Samstag, 22. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Am Sonntag tritt der SV Marienstein um 15.00 Uhr gegen den BSC Woffenbach an. Die Gäste sind zusammen mit Tabellenschlusslicht Henger SV im Abstiegskampf der Bezirksliga Mittelfranken 2 ins Hintertreffen geraten. Während die anderen Teams im Tabellenkeller seit der Winterpause fleißig Punkte sammelten, fuhr der BSC seither nur magere zwei Punkte ein. Bei mittlerweile sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer zählt für den Tabellenvorletzten am Sonntag im Hofmühl-Sportpark einzig ein Sieg. Ein solcher täte freilich auch den Hausherren gut, die einen Punkt über dem Strich liegen und weiter punkten wollen. Nur eine einzige Partie beendete die Zengerle-Elf seit der Winterpause als Verlierer und will nicht zuletzt angesichts des schwierigen Restprogrammes am Sonntag dreifach punkten. Neben Partien gegen die Spitzenmannschaften aus Aufkirchen und Feuchtwangen stehen dem SVM noch Duelle mit den direkten Abstiegskonkurrenten aus Seligenporten, Roth und Holzheim bevor. Wie schwierig die Spiele gegen die direkten Konkurrenten sind, zeigte sich in der Nachholpartie am vergangenen Montag, als dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang beim 1:1 gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl ein Punkt gerettet werden konnte. Eine solche Nachholpartie blieb der Woffenbacher Elf am Montag erspart, wodurch sie ausgeruhter in die Partie gehen wird. Ohnehin werden nach einer langen Saison die Kraftreserven der Blau-Weißen in den kommenden beiden Wochen eine entscheidende Rolle spielen. Neben den regulären Wochenendspielen stehen den Vorstädtern zwei weitere Nachholpartien unter der Woche und damit zwei englische Wochen in Folge ins Haus. Ein Start in diese Wochen der Wahrheit mit einem Sieg wäre folglich Gold wert.

 


SVM holt am Osterwochenende zwei Punkte: Spielberichte TV Büchenbach - SVM / SVM - Sportfreunde Dinkelsbühl

Montag, 17. April 2017

 

(jsl) Büchenbach / Marienstein

 

Im Rennen um den Landesliga-Aufstieg ist der TuS Feuchtwangen der große Gewinner des Osterwochenendes. Nachdem man am Samstag das Spitzenspiel beim SC Aufkirchen mit 1:3 gewonnen hatte, distanzierte man die Verfolger am Ostersamstag: Während der TuS mit 1:2 beim FC Holzheim gewann, teilten sich die beiden Verfolger aus Aufkirchen und Ansbach-Eyb die Punkte. Bei einem Spiel weniger beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auf den SC und den ESV Ansbach-Eyb nun drei Punkte. Ebenso spannend gestaltet sich am anderen Ende der Tabelle der Kampf um den Klassenverbleib. Dabei holte der SV Marienstein am Wochenende zwei wichtige Punkte. Während die Zengerle-Elf mit dem 2:2 beim TV Büchenbach zufrieden sein konnte, hatte sie sich im Heimspiel gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl mehr erhofft als den einen Punkt, durch den der Gegner aber immerhin auf Distanz gehalten werden konnte. Bei noch sieben ausstehenden Partien liegt der SVM einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

 

TV Büchenbach - SV Marienstein 2:2 (1:1)

 

In Büchenbach legte der SVM energisch los und der erste Angriff brachte die frühe Führung: Ramazan Mazlum spielte einen Steilpass auf den auf der rechten Seite gestarteten Andreas Knör, dieser umspielte seinen Gegenspieler und setzte das Leder sehenswert in das linke obere Toreck. Es war bereits der 13. Saisontreffer des Mariensteiner Kapitäns. Die Gäste spielten weiter druckvoll und Fabian Streller und Stephan Steib vergaben aus aussichtsreicher Position. Mitte der ersten Hälfte lösten sich die ersatzgeschwächten Hausherren vom Mariensteiner Dauerdruck und nutzten ihre erste Chance prompt: Nach einen Pfosten-Freistoß aus 25 Metern schaltete Kevin Löhlein am schnellsten und schoss aus kurzer Distanz ein. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Der SVM verfügte über mehr Spielanteile, während der TV durch seinen ansehnlichen Kombinationsfußball stets gefährlich blieb. Nach 64 Minuten brachte Mazlum seine Farben erneut in Führung: Aus spitzem Winkel brachte er einen Abpraller im Büchenbacher Tor unter. Im Anschluss verpassten die Vorstädter die Vorentscheidung: Nach einem Abstimmungsfehler hatte Steib das leere Tor vor sich, doch Simon Pangerl rettete spektakulär mit dem langen Bein. Kurz darauf traf Knör nach einer Flanke von Mazlum per Kopf nur den Pfosten. Diese schwache Chancenauswertung rächte sich 15 Minuten vor Spielende: Nach einem schnellen Gegenangriff über die rechte Seite gelangte der Ball in die Mitte zu Rene Werthner, der aus 14 Metern zum erneuten Ausgleich und damit Endstand von 2:2 traf.

 

SV Marienstein - Sportfreunde Dinkelsbühl 1:1 (0:1)

 

Im Duell mit dem direkten Konkurrenten im Tabellenkeller hatten beide Teams in der ersten Hälfte mit dem starken Regen zu kämpfen. Nach einer der seltenen Kombinationen gelangte das Leder zu Stephan Steib, doch dieser verzog in der Anfangsphase auf das kurze Eck. Ansonsten endeten die Ballstafetten spätestens am gegnerischen Strafraum und in der Defensive zeigte sich der SVM nach 30 Minuten nachlässig. Nach einem Eckball durfte Tim Müller unbedrängt einköpfen. Fast hätten die Gäste wenig später erhöht, doch Gabriel Rehm lenkte einen Freistoß von David Chlebisz an die Latte und Claver Kouakou konnte endgültig retten. Nach dem Seitenwechsel rettete Rehm erneut gegen Chlebisz und Kouakou klärte den Nachschuss in letzter Sekunde per Kopf. Mit nachlassendem Regen kämften sich die Vorstädter nun in das Spiel und kamen in der 65. Spielminute zum Ausgleich. Nach einem Eckball legte Sebastian Heimisch quer auf Kouakou und der Routinier drückte das Leder aus fünf Metern über die Linie. Fortan dominierten die Hausherren das Spielgeschehen. Zunächst wurde Andreas Knör gerade noch geblockt und wenig später brachte Viktor Stoll den Ball nach einer Standardsituation nicht im Tor unter. Nach 73. Minute setzte Steib seine Direktabnahme nach einer Heimisch-Hereingabe zu hoch an und nach einer Kopfballverlängerung durch Steib wurde der Winkel für Kouakou zu spitz. In der Schlussphase hatten dann die Gäste wieder die besseren Möglichkeiten. Bei einem Abschluss durch Johannes Bauer war Rehm auf dem Posten und nachdem Tim Müller das Leder aus sieben Metern über das Tor gejagt hatte, stand die verdiente Punkteteilung fest.

 


SVM über Ostern doppelt im Einsatz: Vorschau Samstag / Montag

Mittwoch, 12. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Acht Mannschaften werden die Abstiegsränge 15 bis 18 der Bezirksliga Mittelfranken 2 wohl unter sich ausmachen und der SVM will seine gute Ausgangsposition (2 Punkte Vorsprung auf Rang 15) auch über die Osterfeiertage behaupten. Dabei ist der SVM zwei mal im Einsatz. Zunächst steht am Samstag der 29. Spieltag auf dem Programm, der die Blau-Weißen zum TV Büchenbach führt. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen ist SVM-Trainer Stephan Zengerle vor dem Duell mit dem Tabellensechsten nicht bange: "Wir haben zuletzt gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte wertvolle Punkte geholt und hoffen, dass dieser Trend auch in Büchenbach anhält." Die Mittelfranken holten zuletzt gegen die Kellerkinder aus Woffenbach und Heng drei Zähler, während man gegen den Tabellenzweiten TuS Feuchtwangen leer ausging. Das Hinspiel konnte der SVM dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 für sich entscheiden und für diese Niederlage werden die Hausherren am Samstag sicherlich Revanche nehmen wollen. Nach zuletzt vier Siegen aus fünf Partien wird aber auch die Zengerle-Elf mit breiter Brust in die Partie gehen und versuchen, die Abstiegsränge weiter auf Distanz zu halten. Am Ostermontag wird dann die ausgefallene Partie des 22. Spieltags gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl nachgeholt und dabei steht der SVM vor einer richtungsweisenden Partie. Die Gäste sind direkter Konkurrent im Abstiegskampf und rangieren derzeit zwei Punkte hinter den Blau-Weißen. Die Gäste holten seit der Winterpause erst einen Sieg und verloren zuletzt mit 0:4 gegen Spitzenreiter SC Aufkirchen. Parallel dazu treten mit der TSG Roth gegen den Henger SV und dem TSV 1860 Weißenburg gegen den SV Seligenporten II abstiegsbedrohte Vereine in direkten Duellen gegeneinander an. SVM-Trainer Zengerle ist sich der Bedeutung der beiden Spiele bewusst: "Wir stehen vor einem entscheidenden Wochenende. Wenn wir ordentlich durchkommen, haben wir eine hervorragende Ausgangslage für die letzten Spieltage." Verzichten muss Zengerle auf den zuletzt zweifach erfolgreichen Rick Walther. Dafür steht Sebastian Heimisch in der Defensive wieder zur Verfügung.

 


SVM marschiert weiter: SV Marienstein - SV Pölling 3:0 (1:0)

Sonntag, 09. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

SV Marienstein - SV Pölling 3:0 (1:0)

 

Nach dem SV Ornbau vor zwei Wochen ließ mit dem SV Pölling erneut ein Team aus dem oberen Tabellendrittel Federn im Hofmühl-Sportpark. Der SV Marienstein setzte sich verdient mit 3:0 durch und machte damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit dem SV Seligenporten II und den Sportfreunden Dinkelsbühl ließ die Zengerle-Elf zwei weitere direkte Konkurrenten hinter sich und verbesserte sich im Tableau auf Rang 12 - selbstredend die bisher beste Saisonplatzierung. Im Vergleich zum 0:5-Erfolg vom letzten Wochenende änderte Stephan Zengerle die Startformation nur auf einer Position: Advam de Oliveira ersetzte den verhinderten Sebastian Heimisch in der Defensive. In der ersten Hälfte zeigten die Blau-Weißen große Laufbereitschaft und erspielten sich klare Feldvorteile. Den ersten Abschluss hatte Stephan Steib zu verzeichnen, der seinen Schuss aus 22 Metern jedoch zu hoch ansetzte. Ansonsten fanden die finalen Zuspiele zumeist keinen Abnehmer. Auf der Gegenseite verfehlte Gabriel Wohletz das Gehäuse und wenig später zeigte sich Gabriel Rehm bei einem weiteren Wohletz-Abschluss reaktionsschnell. Fast wäre SVP-Toptorjäger Michael Knipfer nach 34 Mintuen das 0:1 gelungen, doch Rehm und Sebastian Schmelz auf der Linie retteten mit vereinten Kräften. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff und damit zum bestmöglichen Zeitpunkt ging der SVM in Führung. Co-Trainer Viktor Stoll setzte einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert in das rechte obere Eck. In der zweiten Hälfte zollte der SVM dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten zunächst Tribut und der SVP kam stärker auf. Die beste Gelegenheit hatte Alexander Wild, doch Rehm war in Verbund mit Claver Kouakou wiederum zur Stelle und rettete die Führung. Den Blau-Weißen boten sich nun viele Räume zu Gegenangriffen, die zunächst zu schlampig zu Ende gespielt wurde. In der 78. Spielminute ersetzte Rick Walther Fabian Streller und schlug nur drei Minuten später zu. Steib steckte nach einem gewonnenen Laufduell auf Walther durch und dieser zeigte vor SVP-Schlussmann Andreas Müller keine Nerven. In der Schlussminute veredelte Walther seinen Kurzeinsatz: Aus der eigenen Hälfte startete er mit dem Ball und schloss sicher zum 3:0-Endstand ab.

 


Punktet der SVM weiter? SV Marienstein - SV Pölling (So, 15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark

Freitag, 07. April 2017

 

(jsl) Marienstein

 

Immer noch begeistert ist SVM-Trainer Stephan Zengerle von der "leidenschaftlichen und begeisternden Leistung", die seine Elf letztes Wochenende beim 0:5-Kantersieg beim FSV Bad Windsheim abrief und die den SVM in dieser Saison erstmalig auf einen Nichtabstiegsplatz vorrücken ließ. Zugleich richtete Zengerle im Laufe der Woche den Blick natürlich schon wieder auf den bevorstehenden Gegner: "Ich hoffe, dass wir am Sonntag an diese Leistung anknüpfen können. Dies wird auch erforderlich sein, denn mit dem SV Pölling erwarten wir einen kampfstarken Gegner, der uns alles abverlangen wird und mit Michael Knipfer über einen herausragenden Mittelfeldakteur verfügt. In der Verfassung vom letzten Wochenende dürfte in der Bezirksliga aber gegen jeden Gegner etwas möglich sein." Während für die Vorstädter im Abstiegskampf jeder Punkt zählt, können die fünftplatzierten Gäste am Sonntag befreit aufspielen. Mit zehn Punkte aus den letzten vier Spielen kann das Team aus dem Neumarkter Ortsteil eine respektable Bilanz aufweisen. Gegen Schlusslicht Henger SV hatte der SVP zuletzt beim 5:3-Sieg jedoch überraschend viele Probleme und verspielte in einem kuriosen Spiel einen zwischenzeitlichen 3:1-Vorsprung, um letztendlich doch noch den Sieg einzufahren. Im Hinspiel war es der von Zengerle erwähnte Knipfer (16 Saisontreffer), der dafür sorgte, dass der SVP nach einem 0:2-Rückstand doch noch einen Punkt rettete. 29 der 52 Pöllinger Saisontore erzielte er zusammen mit seinem Sturmkollegen Philipp Kunze. Sollte die Mariensteiner Offensive um Kapitän und Toptorjäger Andreas Knör (12 Treffer) zugleich die zuletzt gezeigte Form bestätigen können, dürfen die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark (Anpfiff 15.00 Uhr) ein attraktives Spiel erwarten.

 


Dank Kantersieg erstmalig über dem Strich: FSV Bad Windsheim - SV Marienstein 0:5 (0:1)

Sonntag, 02. April 2017

(jsl) Bad Windsheim FSV Bad Windsheim - SV Marienstein 0:5 (0:1) Mit einem 0:5-Kantersieg beim FSV Bad Windsheim setzte der SV Marienstein ein deutliches Ausrufezeichen im Bezirksliga-Abstiegskampf. Zur Belohnung stehen die Vorstädter erstmalig in dieser Saison über dem Strich. Da der TSV 1860 Weißenburg gestern beim FC Holzheim in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierte, schob sich der SVM am TSV vorbei und verbesserte sich auf Rang 14. Während SVM-Trainer Stephan Zengerle in der Vorwoche noch die fehlende Aggressivität seiner Elf in der ersten Halbzeit bemängelt hatte, war sein Team am Samstag von Beginn an hellwach. Nach Balleroberungen im Mittelfeld wurden immer wieder gefährliche Angriffe über die schnellen Außenspieler Fabian Streller und Andreas Knör gefahren und auf diesem Weg fiel in der 18. Spielminute auch der Führungstreffer: Stephan Steib schickte Knör steil und dessen Querpass brauchte der aufgerückte Sebastian Heimisch nur noch einzuschieben. Kurz darauf hatte Streller nach Zuspiel von Ramazan Mazlum die Großchance zum 0:2, doch er jagte das Leder aus kurzer Distanz über die Querlatte. Nun kamen auch die Hausherren bei Standardsituationen zu ihren ersten Gelegenheiten: Nach einer Freistoßflanke verfehlte ein Kopfball nur knapp sein Ziel und auch ein direkter Freistoß kam dem Gehäuse von Gabriel Rehm gefährlich nahe. Auf Grund der Mariensteiner Spielanteile und weiterer Tormöglichkeiten waren die Hausherren mit dem Rückstand von 0:1 zur Halbzeit noch gut bedient. Auf Grund der mangelhaften Chancenverwertung kamen Erinnerungen an so manches Spiel der Hinserie hoch, doch diese Zweifel wurden direkt nach Wiederanpfiff umgehend beseitigt: Nach einem ungenau abgewehrten Eckball traf Kapitän Knör aus 16 Metern zum 0:2 und nach 53 Minuten erhöhte Streller nach einer schönen Kombination über Knör, Heimisch und Steib per Kopf auf 0:3. Die langen Bälle des FSV entschärfte die blau-weiße Defensive problemlos und auf der Gegenseite erspielte man sich Torchancen im Minutentakt. Eine davon nutzte Mazlum, als er nach Hereingabe von Streller traf. Den Schlusspunkt setzte abermals Knör, der 15 Minuten vor Spielende von Mazlum bedient wurde, den Torwart umkurvte und zum 0:5 abschloss.