SV Marienstein
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Der SV Marienstein sicherte sich bereits am vorletzten Spieltag die Teilnahme an der Relegation zur Bezirksliga Mittelfranken. Die Vorstädter können nach dem 0:2-Sieg bei der SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden. Bereits unter der Woche war bekannt geworden, dass dem Tabellenzweiten der Kreisliga Neumarkt/Jura West in der ersten Runde der Relegation ein Freilos zusteht und somit ein Sieg zum Erreichen der Bezirksliga ausreichen würde. Diese Tatsache motivierte die Elf von Trainer Philipp Ersfeld zusätzlich, die Vizemeisterschaft endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Dabei musste sie jedoch einigen Widrigkeiten trotzen, denn etliche Stammkräfte, wie Stephan Steib, Jonas Dorsch und Manuel Bittlmayer, fielen im vorletzten Saisonspiel aus. Die Gäste waren bemüht, früh in Führung zu gehen: Hannes Weidinger verpasste den Abschluss und Jonas Ferstl wurde im letzten Moment geblockt. In der Folge hielten die bereits abgestiegenen Hausherren gut dagegen. Sie standen sehr tief und dem Mariensteiner Offensivspiel fehlte es oftmals an Präzision. Umso wichtiger war der Führungstreffer noch in der ersten Halbzeit. Oliver Reichenberger setzte sich auf der linken Seite durch. Nach dessen Flanke zog Hannes Weidinger nach innen und war per Linksschuss erfolgreich (37.). Direkt nach Wiederanpfiff musste der SVM einen Schreckmoment überstehen, denn ein Kopfball rauschte nach einer Freistoßflanke nur um Zentimeter am SVM-Tor vorbei. Im Anschluss hatten die Blau-Weißen wieder mehr Spielanteile, Torchancen blieben jedoch Mangelware. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wurde das Mariensteiner Angriffsspiel wieder zielstrebiger. Nach Großchancen durch Laurenz Heindl und Reichenberger sorgte der SVM für die Vorentscheidung. SG-Torhüter Daniel Ebert wehrte den Schuss des durchgebrochenen Heindl ab und dieser legte den Abpraller quer auf Reichenberger, der nach einer Finte flach einschoss. Damit war das Spiel entschieden und in den Schlussminuten verpasste der eingewechselte Heiner Osiander frei vor Ebert einen weiteren Mariensteiner Treffer.