SV Marienstein
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Der SV Marienstein und die DJK Limes feierten in den Kreisligen Neumarkt/Jura am Sonntag klare Heimerfolge und dürfen sich in ihren jeweiligen Staffeln weiterhin Hoffnungen auf den Bezirksligaaufstieg machen.
In der West-Staffel erledigte die DJK Stopfenheim ihre Pflichtaufgabe gegen den SV Rednitzhembach bereits am Samstag souverän. Der Tabellenführer gewann mit 5:1. Die drittplatzierte TSG Roth kam indes bei der Bayernligareserve des SC Großschwarzenlohe nicht über ein 3:3 hinaus. Dies nutzte der zweitplatzierte SV Marienstein am Sonntag aus und vergrößerte den Vorsprung auf die TSG durch einen 5:0-Kantersieg über den SV Leerstetten auf elf Punkte. Der Rückstand auf die DJK Stopfenheim, bei der man am nächsten Wochenende gastiert, beträgt weiterhin sechs Punkte. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine umkämpfte Partie mit kleineren Chancen für den SV Marienstein. Auch die abstiegsbedrohten Gäste verzeichneten die ein oder andere Offensivaktion und so musste Julian Lindermeier in der 25. Minute im letzten Moment vor einem einschussbereiten Leerstettener Akteur retten. Kurz vor der Halbzeit fingen die Hausherren einen Freistoß ab und Laurenz Heindl schaltete schnell, indem er einen Steilpass auf Manuel Bittlmayer spielte. Dieser schoss aus 16 Metern zum 1:0 ein. Dieser Treffer verlieh den Hausherren dann den nötigen Schwung für die zweite Halbzeit und sie dominierten das Spielgeschehen – auch begünstigt durch eine zehnminütige Zeitstrafe für den SV Leerstetten, in deren Verlauf sich der SVM jedoch an der Gäste-Hintermannschaft die Zähne ausbiss. So dauerte es bis zur 72. Minute, ehe die Ersfeld-Elf erhöhte. Bittlmayer war frei durch, setzte Paul Weidinger per Querpass in Szene und dessen präziser Abschluss aus 16 Metern bedeutete das 2:0. Kurz darauf scheiterte Hannes Weidinger an SVL-Schlussmann Kai Schweighöfer. Für die endgültige Entscheidung sorgte ein Gegenangriff nach einem Leerstettener Eckball. Maximilian Lindermeier stürmte Richtung Gästetor und legte ab auf Paul Weidinger, der sicher einschoss (76.). In den Schlussminuten ließen die Blau-Weißen ihrer Spielfreude dann freien Lauf. Nach einem Traumpass von Bittlmayer umkurvte Laurenz Heindl Schweighöfer und drückte den Ball über die Linie. In der Schlussminute zeigte sich Heindl für die Vorlage zum 4:0 erkenntlich und bediente nach schöner Kombination über die reche Seite Bittlmayer, dem sein zweiter Treffer des Nachmittags gelang.